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Bürgerstiftung Neukölln

Dezember 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

In Respekt voreinander Neukölln gestalten – dies ist das Leitmotiv dieser 2005 gegründeten Stiftung.
Sie unterstützt Freizeit-Patenschaften, fördert Mitmach-Läden, Trödelmärkte, einen Chor und vieles mehr.

Zahlreiche Menschen engagieren sich in diesen Projekten und stärken so die vielfältigen Potentiale Neuköllns. Die gemeinsame Vision ist ein liebens- und lebenswerter Bezirk, in dem alle Menschen ihre Nachbarschaft aktiv gestalten und sich erfolgreich entfalten.

Wir stellen Ihnen diese Stiftung demnächst näher vor!

Quelle
Bürgerstiftung Neukölln

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Stiftung Schlosspark Wiesenburg

November 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Ein Kleinod in Brandenburg:
Der Schlosspark Wiesenburg.
In der ländlichen Abgeschiedenheit des Hohen Flämings entstand er vor ca. 150 Jahren um das im 13. Jh. als Burg angelegte Schloss.
Sehr seltene und teils alte Gehölze prägen auch heute noch sein Erscheinungsbild.

Seit 2020 unterstützt die Stiftung Schlosspark Wiesenburg den Förderverein.
Eine großzügige Erbschaft ermöglichte deren Gründung :

Der im Ortsteil Medewitz lebende und im Jahr 2017 verstorbene Otto Große vermachte in seinem Testament dem Wiesenburger Verein ein Haus, mehr als 200.000 Euro, Acker- und Waldgrundstücke sowie eine Lebensversicherung.
„Das Vermögen von Otto Große wird damit über Jahrzehnte Gutes für den Schlosspark tun“, freute sich Parkleiter Ulrich Jarke (Zitat MOZ – Märkische Onlinezeitung, 16. April 2020;
Foto: Die Grabstätte des Spenders, ©André Großmann).

Stiftungszweck

Langfristiges Ziel der Stiftung ist es, ihr Vermögen zu vergrößern, so dass der Park seine finanzielle Abhängigkeit von der Haushaltslage der Gemeinde reduzieren kann.
(Foto: Diane Albrecht)

Parkförderverein

Im Jahr 1998 wurde dieser Verein gegründet, mit dem Ziel, die weitere Wiederherstellung, Erhaltung und Pflege des Landschaftsparks zu fördern.

Dieser gilt als wichtigstes Gartendenkmal zwischen Potsdam und dem Dessau-Wörlitzer-Gartenreich.
Ihm stand allerdings bis zur Stiftungsgründung keine große Gesellschaft oder ein potenter Sponsor zu Seite – vielmehr lagen die Erhaltung und Entwicklung des 127 ha umfassenden Parkes ausschließlich bei der Gemeinde Wiesenburg/Mark. So bündelt der Verein die Aufgaben zur ideellen aber auch finanziellen Unterstützung dieses besonderen Brandenburger Ortes.

Der Schlosspark Wiesenburg

Der nach englischem Vorbild gestaltete Park ist in seinem noch heute vorherrschenden Erscheinungsbild eng mit Rittmeister Curt Friedrich Ernst von Watzdorf verbunden, der als Schlossherr von 1863 bis 1881 enorme Umgestaltungen an Schloss und Park vornahm.
Ursprünglich stand hier eine Burg, mit entsprechendem Umland.

Die interessante, wechselvolle Geschichte des Ortes mündet in den heutigen besonderen Baumbestand.

Zahlreiche Gehölze mit exotischen Namen wie Gurken-Magnolie, Zerr-Eiche oder Ferkelnuss, die der Parkgründer Watzdorff einst aus fernen Ländern mit nach Wiesenburg brachte, säumen die verschlungenen Wege, die immer wieder neue beeindruckende Sichtachsen freigeben.

Terrassenbeete, Teiche, kleine Brücken und dichte Rhododendren, die im Mai und Juni herrlich blühen, sorgen für Abwechslung.
Parkleiter Ulrich Jarke führt fachkundig durch „sein“ Reich.
(Fotos: Norbert Hesse)

Mit herausragenden Fotos und interessanten Texten erscheint in diesem Monat auch eine längst überfällige umfangreiche Veröffentlichung zum Park.

Autoren sind der Parkleiter Ulrich Jarke und der Stadtplaner und „Landschaftsleser“ Heinz Hubert Menne. 
Veranstaltungen
Neben Park- und Schlossführungen laden auch Veranstaltungen zu einem Extra-Besuch ein.
So wird am 18. November, 18 Uhr, das o.g. Buch zum Park vorgestellt im Gartensaal des Schlosses vorgestellt.

Baumpatenschaften
Spenden und die Übernahme von Baumpatenschaften sind jederzeit und gern willkommen!

Kontakt
Parkförderverein Wiesenburg e.V.
Ulrich Jarke
Schlossstr. 1
14827 Wiesenburg/Mark

Quelle
Parkförderverein Wiesenburg e.V.

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Stiftung Humboldt Forum

Oktober 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Stichwort Provinienz: Das nun mit allen Sammlungen komplettierte Museum – ein Ort, der einen spannenden Diskurs zum Thema und nicht minder beeindruckende Kunstsammlungen bereit hält.

Vom 17. September bis 18. September 2022 besuchten 30.000 Interessierte die Veranstaltung „24h offen“ im Humboldt Forum und erlebten die Eröffnung der neuen Ausstellungsflächen für die Ethnologischen Sammlungen und der Sammlungen Asiatischer Kunst.
(Fotos: Eröffnung des Ostflügels mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth und internationalen Gästen, ©David von Becker)

Damit sind nun alle geplanten Sammlungen im Humboldt Forum zu besichtigen.
Dessen Bauherrin und Betreiberin ist die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Stiftungszweck

Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss entwickelt und realisiert kulturelle und künstlerische Veranstaltungen, Ausstellungsprojekte und Vermittlungsangebote.

Sie unterhält eine ständige Ausstellung zur Geschichte des Ortes, und sie koordiniert die Aktivitäten der weiteren Akteure im Humboldt Forum. Das schließt sowohl den sicheren Gebäudebetrieb als auch die Pflege des Hauses sowie Denkmalpflege und den Denkmalschutz des Schlosskellers ein.

Das Humboldt Forum als Besucher-Magnet

Im Zentrum der Stiftungs-Tätigkeit stehen die Besucher*innen der Veranstaltungen, Ausstellungen oder Vermittlungsangebote im Humboldt Forum. Sie können auch digital durch die Sammlungen surfen oder an live gestreamten Diskursen teilnehmen.
(Foto: ©David von Becker)
Der Ort ist darüber hinaus Gastgeber für all`diejenigen, die die neue Mitte Berlins bei einem Kaffee oder Afterwork im Schlüterhof genießen möchten…

Schlossplatz 1

Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftungstätigkeit ist die Erforschung und Vermittlung der wechselvollen Geschichte dieses besonderen Ortes in all ihren Facetten – vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Das Berliner Schloss
(Foto: Kaiser Wilhelm II. und seine sechs Söhne am Neujahrsmorgen 1908 auf dem Weg zur Paroleausgabe im Zeughaus, Unter den Linden. © bpk / Franz Kühn)

Der Palast der Republik – an gleicher Stelle

(Foto: Militärparade der NVA auf dem Marx-Engels-Platz zum 28. Jahrestag der DDR, 1977. © picture-alliance/ ZB | ddrbildarchiv.de)




Erfahren Sie demnächst noch mehr zur Geschichte des Hauses und seinen vielfältigen Ausstellungen!

(Foto: Ahnen, Göttinen und Helden – Skulpturen aus Asien, Afrika und Europa. Ausstellung bis 31.12.223)






Kontakt
Stiftung Humboldtforum im Berliner Schloss
Unter den Linden 3
10117 Berlin

Postfach 02 10 89
10122 Berlin

+49 30 265 950-0
info(at)humboldtforum.org

Quelle und Fotos
Stiftung Humboldt Forum

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Stiftung Brandenburger Dom

September 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Bereits um die Mitte des 12. Jh. ist mit dem Bau des prächtigen Bauwerks begonnen worden.
Um die Mitte des 15. Jh. war der gotische Umbau abgeschlossen.
Die wechselvolle Geschichte des Brandenburger Doms, seine zahlreichen Kunstschätze, die Gemeinde und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm laden ein, dieses Kleinod zu besuchen.

Stiftungszweck

Die Stiftung fördert den Erhalt und die Nutzung des Doms und der zugehörigen, meist mittelalterlichen Gebäude.

Sie unterstützt ebenfalls die geistlichen, bildenden und kulturellen Aktivitäten am Dom und fördert die Veranstaltungen und Begegnungen auf dem Burghof (Foto: H. Schulze).



Der Brandenburger Dom

Der Brandenburger Dom, auch als „Mutterkirche des Landes Brandenburg“ bezeichnet, ist der Mittelpunkt der malerischen Dom-Insel der Stadt.

Mit Klausur, Kurien und Nebengebäuden prägt er diesen besuchenswerten Ort. Er ist der älteste Teil der aufwendig sanierten Altstadt der Havel-Stadt.
(Foto: Lutz Hahnemann; reiseland.brandenburgde)

Im Jahr 948 gründete König Otto I. das Bistum Brandenburg.

Der Bau des Doms begann mit der Grundsteinlegung im Jahr 1165 (im Foto die Gründungsurkunde des Domkapitels)..

Um die Mitte des 15. Jh. dann war der noch heute in wesentlichen Teilen existierende gotische Umbau abgeschlossen.
Entsprechend seiner Geschichte befinden sich im Inneren Kunstwerke aus dem Mittelalter bis in das 20. Jh.

Ein Geheimtipp für alle Liebhaber barocker Kirchenmusik ist die berühmte Wagnerorgel aus dem Jahre 1723.

Sie ist in den vergangenen 300 Jahren fast nicht verändert worden und bleibt damit eine der wertvollsten und klangschönsten Orgeln im Land Brandenburg überhaupt.

Während der Gottesdienste und zahlreicher Konzerte ist dieser Klang zu erleben.

Darüberhinaus machen Konzertabende über das ganze Jahr – u.a. auch die bereits seit 1958 stattfindenden Sommerkonzerte – die einzigartige Akustik und Atmosphäre des prächtigen Dom-Innenraums erlebbar.


Das Dom-Museum

Die hier verwahrten und gezeigten Zeugnisse und Kunstwerke verdeutlichen die wechselvolle Bistumsgeschichte.

Zahlreiche gotische Altarbilder und Skulpturen zeugen von der einst reichen Ausstattung der Kathedrale. Hochbedeutend ist vor allem der im europaweiten Vergleich sehr reiche Bestand an mittelalterlichen liturgischen Textilien.

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Dazu gehört auch das um 1290 gestickte Brandenburger Hungertuch (hier ein Detail) – die älteste Stickerei des Textilschatzes.
Es erzählt auf einer Größe von etwa 2 x 4 m die Lebensgeschichte Christi.

Unterstützen

Einzigartige Kunstwerke und geistliche Gewänder, eine Bibliothek und ein Archiv mit mittelalterlichen Handschriften sowie historischen Dokumenten – dies vielfältige Kulturgut von unschätzbarem Wert ist im Besitz des Domstifts.
Mit der Unterstützung des Projekts:

Haus der alten Schätze

tragen auch Sie dazu bei, dass dies angemessen und dauerhaft bewahrt und gezeigt werden kann!

Jeder gespendete Geldbetrag hilft, das „Haus der alten Schätze“ Realität werden und Ostklausur und Spiegelburg wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen.

Kontakt
Domstift Brandenburg
Burghof 10
14776 Brandenburg / Have

info(at)dom-brandenburg.de
T: 0 33 81 / 2 11 22 29
F: 0 33 81 / 2 11 22 12

Quelle und Fotos
Stiftung Brandenburger Dom
www.reiseland.brandenburg.de
Foto oben: Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.

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Koepjohann’sche Stiftung

August 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Das Testament

Im Jahr 1792 – drei Jahre nach der Französischen Revolution, zu Lebzeiten von Kleist, Goethe und Schiller – verfügte der Berliner Schiffbaumeister und Unternehmer Johann Friedrich Koepjohann testamentarisch, dass seine in der Spandauer Vorstadt gelegenen Immobilien den Grundstock für eine Stiftung bilden sollten.

Diese hat während ihrer Wirkungszeit großen Stürmen getrotzt, hat Weltkriege, Kaiser, Könige, finanzielle Notlagen sowie ein geteiltes Deutschland überlebt und darf sich nun mit Fug und Recht eine der ältesten Stiftungen Berlins nennen.

Stiftungszweck

Die Stiftung ist Trägerin von sechs Einrichtungen im Bereich der Frühen Hilfen, in der Arbeit mit und für Senior*innen, in der Nachbarschaftshilfe sowie in der Wohnungslosenhilfe.

Aus den Erträgen, die die Stiftung mit den Miet- und Pachteinnahmen erzielt, organisiert und fördert sie diese sozialen Projekte.



Friedrich Johann Koeppjohann

Der Namensgeber der Stiftung lebte von 1717-1792. Er wohnte am Schiffbauerdamm, wo er eine Werft betrieb und zahlreiche Besitzungen erwarb.
In seinem Testament vom 3. 6. 1792 bestimmte er einen Teil davon als „milde Stiftung“ (s.o.), zur Einrichtung eines Armenhauses unter Aufsicht der Sophiengemeinde, der er 1790 auch die erste Orgel für die Sophienkirche gespendet hatte.

Das auf dem heutigen Grundstück Schiffbauerdamm 8 von der Koepjohannschen Stiftung eingerichtete Armenhaus diente der Unterbringung von Witwen und Waisen seiner Familie und aus der Spandauer Vorstadt.

Nach dem Tode seiner Frau 1776 beauftragte K. Wilhelm Christian Meyer d. Ä. (1726–1786) mit der Schaffung eines heute für die Berliner Kunst- und Kulturgeschichte wichtigen Grabdenkmals aus Sandstein auf dem Sophienkirchhof (s. Foto). K.s dortiges Grab ist ein Ehrengrab.

Eine Biografie, die noch antiquarich erworben werden kann, zeichnet den bislang nur in Umrissen bekannten Lebensweg Koepjohanns sowie die wechselvollen Geschicke des Armen-Instituts von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis hin zur modernen karitativen Stiftung der Gegenwart nach.

Aus ungewöhnlicher Perspektive entsteht dabei zugleich ein Panorama preußisch-deutscher Geschichte.

„Zum Wohle der Witwen und Waisen“
Wolfgang Feyerabend

Einrichtungen der Stiftung
Hannah – die Koepjohannitinnen
Vom Kieztreff Koepppjonn aus wird dieses älteste Projekt der Stiftung heute organisiert: Die Stiftung bietet ein abwechslungsreichesProjekt für Senior*innen an.
Die Koepjohannitinnen gelten als der historische Kern der operativen Arbeit. Koepjohann bedachte in seinem Testament seine Verwandtschaft, die seiner Frau Maria Elisabeth und die Angestellten seiner Werft.

Frauentreffpunkt Sophie
In der Albrechtstraße in Berlin-Mitte gewährt dieser Treffpunkt Frauen in Not Schutz und Ruhe vom Leben auf der Straße finden. Zudem bietet der Frauentreffpunkt professionelle Hilfe und soziale Begleitung an.

Notunterkunft Marie

Nach mehrjähriger Bauzeit wurde Im März 2019 das Wohn – und Beratungshaus für Frauen und Kinder in der Tieckstraße in Berlin-Mitte eröffnet.
Professionell aufeinander abgestimmte und sich ergänzende Beratungs- und Betreuungsangebote sowie angemessene Unterkünfte auf Zeit bieten ein geschütztes Umfeld, in dem Frauen und ihre Kinder zur Ruhe kommen, Kräfte sammeln und eine neue Lebensperspektive entwickeln können.

Kieztreff Koeppjohann

Zu generationsübergreifenden Begegnungen, Gruppenangeboten wie dem Projekt eliSa, das sich insbesondere an Senior*innen wendet, und Festen sowie zum Kiezcafé lädt die Stiftung regelmäßig in das ehemalige Gemeindehaus der Sophinkirche in der Großen Hamburger. Str. in Berlin-Mitte ein.

Känguru
Dieses Projekt der Stiftung bietet Hilfe und Unterstützung für frischgebackene Eltern.
So kommt beispielsweise eine ehrenamtliche Mitarbeiterin einmal in der Woche für drei Stunden zur Familie nach Hause und unterstützt sie in der neuen Lebenssituation ganz praktisch.

Projekte
Die Stiftung unterstützt
KLIK e.V. – einen Hilfsverein für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Berlin

Evas Arche – ein ökumenisches Kommunikations-, Informations- und Beratungszentrum von Frauen für Frauen in der Großen Hamburger Straße direkt neben der Sophienkirche.

Vergiss mich nicht – ein Projekt, das seit über zehn Jahren berlinweit ehrenamtliche Pat*innen an Kinder aus suchtbetroffenen Familien vermittelt.

Kinder in der Mitte – Seit über 20 Jahren bietet »Kinder in die Mitte« (getragen durch die Bethanien-Stiftung) eine Anlaufstelle für Kinder, um gemeinsam die Freizeit zu gestalten, Unterstützung beim Lernen zu bekommen, die eigene Kreativität zu entwickeln und um Freude und Leid mit anderen zu teilen.

Veranstaltungen

Neben dem vielfältigen Angebot der Stiftung lädt sie auch regelmäßig zu besonderen Festen und mehr – wie zu Führungen, zur Turmbesteigung Sophienkirche, zu Gesprächskreisen – ein.

Am 2. September findet das Sommerfest des Kieztreff und der Sophienkirche statt!

Spenden
Mit Ihrer Unterstützung können die Projekte der Stiftung fortgeführt und erweotert werden!

Kontakt
Koepjohann’sche Stiftung
Albrechtstraße 14 B
10117 Berlin

Tel.: 030 2359 3975-0
Fax: 030 2359 3975-9
Mail: info(at)koepjohann.de

Quelle und Fotos
Koepjohann’sche Stiftung
www.berlingeschichte

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Sustainable Villages Foundation

Juli 4, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

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Sie ist in Afrika tätig, die Sustainable Villages Foundation (SVF), die Stiftung für nachhaltige Dorfentwicklung.

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Mit ihrem Modell zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in abgelegenen ländlichen Regionen, das sie in Ruanda umsetzt, möchte sie den Menschen ein gesundes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Insbesondere Strom ist dabei der Schlüssel zu wirtschaftlicher Entwicklung, zu modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, zu Bildung und gesundheitlicher Versorgung.

Stiftungszweck

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Die im November 2020 gegründete und damit noch recht junge Stiftung Sustainable Villages Foundation (SVF) unterstützt in einem Pilotprojekt die Entwicklung von zwei Dörfern des ostafrikanischen Staates:
Bisagara und Rugarama.


Die Dörfer
Ruanda ist mit 13 Millionen Einwohner auf einer Fläche, die dem Bundesland Brandenburg entspricht, das am dichtesten besiedelte Land in Afrika.
Es wird auch das Land der 1000 Hügel genannt – mit vielen nicht nutzbaren Flächen im Gebirge. Trotzdem ist es agrarisch geprägt, bedingt auch durch das hohe Bevölkerungswachstum, das eine Nutzung der möglichen Flächen für die Versorgung der Bevölkerung erfordert.

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Die beiden Dörfer Bisagara und Rugarama, quasi ein Doppeldorf, sind weder an das nationale Stromnetz noch an die Wasserversorgung angeschlossen. Zwei Drittel der im Schnitt fünfköpfigen Familien hat nur 45 US-Dollar im Monat zur Verfügung. 90% der Erwachsenen sind Kleinbauern. Doch verfügt der Ort über eine Schule.

Die Projekte
Die Stiftung entwickelt gemeinsam mit den Bewohnern Projekte in den Bereichen Energie, Landwirtschaft & Ernährung, Wasser, Gesundheit, Bildung und Einkommen.
Nahe, südlich des Äquators gelegen, sind die Dörfer natürlich prädestiniert für die Nutzung von Solar-Energie:

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So wurden / werden zunächst die Haushalte mit kleinen Solarsystemen versorgt. Im Dorf Rugarama sind bereits 100% Elektrifizierung erreicht, in Bisagara sind es 95%, die letzten 5% sind in Arbeit. Die Solarsysteme werden von den Haushalten über Ratenzahlungen gekauft.

Die Stiftung gibt einen Zuschuss, damit wirklich jede Familie Licht bekommt.

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Zahlreiche Haushalte haben darüber hinaus optimierte Kochgeräte erhalten, die 80% weniger Holz gegenüber den üblichen offenen Feuerstellen verbrauchen.


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Das Wasser wurde bisher noch mühsam vom einige Kilometer entfernten See transportiert oder aus privaten Zisternen entnommen, sofern diese vorhanden sind.

Auch hier arbeitet die Stiftung an Lösungen.
Welche Methoden eignen sich, um Wasser ins Dorf zu holen und dieses zu reinigen?
Möglichkeiten zur Bewässerung der Felder werden ebenso ausgelotet. Je nach eingesetzter Technik werden Verkäufer und Handwerker trainiert.

Im Einsatz für die Kinder

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Dank der Reparatur der Regenwasser-Zisterne der Grundschule mit Hilfe der Stiftung haben 900 Schüler dort nun wieder Wasser. Dazu wird diesem Jahr eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, welche die Schule mit Strom versorgt.

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Auch ein Computer-Klassenraum entsteht. Um entsprechend fundiert unterrichten zu können, werden die Lehrer in Informationstechnologie und Englisch fortgebildet.
SVF möchte auf diesem Weg unterstützen, dass junge Menschen sich auch für Berufe außerhalb des Kleinbauerntums qualifizieren können, sofern sie dies wünschen.

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An die Kleinen wird ebenso gedacht:
Im Dorf Rugarama wird ein Kindergarten errichtet.

Das Gebäude soll in Konstruktionsweise und Ausstattung modellhaft für andere Gebäude sein.


Förderung von Kleinunternehmen

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Der nachhaltige Nutzen steht stets im Vordergrund des Engagements:
Um einen möglichst großen Anteil an lokaler Wertschöpfung zu schaffen – in Eigenverantwortung und zum wirtschaftlichen Nutzen der lokalen Akteure –, fördert die Stiftung deshalb die Gründung von Kleinunternehmen im Energie- und Wartungsbereich.

Unterstützen

Erst ein Dorf, dann 10, dann 100+ Dörfer …
Die Stiftung plant, das Modell des ersten Dorfes auf viele dieser Dörfer in der Region zu übertragen bzw. je nach lokalen Gegebenheiten entsprechend anzupassen.

Wenn Sie die Arbeit der Stiftung unterstützen möchten, können Sie eine Überweisung an das Spendenkonto vornehmen oder ein SEPA-Lastschrifmandat erteilen.

Kontakt
Postanschrift:
Sustainable Villages Foundation – Stiftung nachhaltige Dorfentwicklung
Am Lokdepot 8
10965 Berlin

Telefon/Whatsapp: +49 173 6668794
E-Mail: mail(at)s-v-f.org

Quelle und Fotos
Sustainable Villages Foundation

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Stiftung Wredowsche Zeichenschule

Juni 14, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Die Wredowsche Zeichenschule

Am 11. November 1878 gab es den ersten Kunstunterricht im Gebäude der Wredow-Kunstschule, initiiert von Bildhauer August Julius Wredow.
Das ehrwürdige Gebäude-Ensemble in der Stadt Brandenburg bietet bis heute Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen bis hin zum Seniorenalter in ihrer Freizeit eine vielseitige und systematische künstlerische Ausbildung.

Stiftungszweck

Die bereits 1883 von dem Bildhauer August Julius Wredow begründete Stiftung verwaltet die Zeichenschule und die Wredow-Sammlungen. So unterstützt sie den Zugang zu einer vielseitigen, modernen und systematischen künstlerischen Ausbildung in den Bereichen Zeichnen, Malerei, Grafik. Sie bewahrt ebenfalls die Wredowschen Kunstschätze und verwaltet die Jakobskapelle am Wredowplatz 1.

August Wredow

Der in Brandenburg an der Havel gebürtige August Wredow (1804-1891) erhielt ab 1815 seine erste künstlerische Ausbildung bei dem Bildhauer Emil Cauer. Anschließend arbeitete er von 1823 bis 1827 als Schüler von Christian Daniel Rauch in dessen Atelier.
Seine Ausbildung setzte Wredow bei Johann Gottfried Schadow an der Berliner Akademie fort. Nach jeweils langjährigen Aufenthalten in Rom und in Carrara lebte er von 1841 bis zu seinem Tod am 21. April 1891 in Berlin, unterbrochen von einem erneuten Aufenthalt in Carrara von 1856 bis 1857. 1843 wurde er Senatsmitglied der Akademie der Künste und erhielt 1860 den königlichen Professorentitel.
August Wredow wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin bestattet.

Die Wredowsche Kunstschule

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Die Wredowsche Zeichenschule bietet den Kursteilnehmern die Möglichkeit, ihre Fantasie und Kreativität im künstlerischen Schaffen unter fachlicher Anleitung auszuprobieren und über sich hinauszuwachsen.

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Das breit gefächerte künstlerische Angebot beinhaltet Kurse in den Bereichen Zeichnung (auch digitales Zeichnen), Malerei, plastisches Gestalten, Druck, Fotografie,
des weiteren Kurse zur Vorbereitung auf ein Studium mit künstlerischer Eignungsprüfung, und es schließt auch Angebote zu Theater, Tanz und Kinderzirkus ein.
Ausstellungen und diverse Workshops ermöglichen darüber hinaus einen regen Austausch mit gleichgesinnten Kunstinteressierten.

Die Wredow Sammlungen

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Die Sammlungen der Stiftung gehören zu den bedeutendsten Beständen privater Sammeltätigkeit auf den Gebieten bildende Kunst, Kunstgewerbe und Kunstgeschichte im Raum Berlin-Brandenburg.

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Die Kunstsammlung, die Kunstbibliothek und der Wredow-Nachlass sind hier gut verwahrt und teilweise der Öffentlichkeit zugänglich.

Kontakt
Wredow-Kunstschule
Wredowplatz 1
14776 Brandenburg an der Havel
Tel: 03381 52 21 04
e. mail: info(at)stiftung-wredow.de

Quelle und Fotos
Stiftung Wredowsche Zeichenschule

von As

Kaspar Hauser Stiftung

Mai 10, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Von Handwerk über Hauswirtschaft bis Gartenpflege u.v.m. reicht das Spektrum, innerhalb dessen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieser Berliner Stiftung tätig sind:

Die gemeinnützige Kaspar Hauser Stiftung bietet mit diesem Tätigsein insbesondere Menschen mit Assistenzbedarf vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Getreu der anthroposophischen Ausrichtung steht die ganzheitliche Förderung und Entwicklung des Menschen im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit.

Arbeitsgebiete
– Arbeit und berufliche Bildung
– Wohnen und Pflege
– Nachbarschaft und Inklusion
– Tagesstruktur und Beschäftigung
– Kunst, Kultur, Therapien

In der Buchbinder-Werkstatt und weiteren Werkstätten werden vielfältige Aufträge erfüllt.

Der Online-Shop der Stiftung bietet darüber hinaus Waren, die in den Einrichtungen prodiziert werden, an!

Standorte
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Die Stiftung ist im Norden Berlins angesiedelt.
So mit der
Geschäftsstelle und der Wäscherei in der Rolandstraße,
mit Tagesstätten in der Platanenstraße und in Blankenfelde

sowie mit dem

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Bornholmer Straße und in der Jülicher Straße.

Arbeitgeber auch für Praktikum und Freiwilligendienst
This image has an empty alt attribute; its file name is 01_Werkstatt_Textil-3491-800x558.jpgNeben dem im Stiftungszweck begründeten Arbeitgeber-Status für Menschen mit Assistenzbedarf und den damit verbundenen Stellen für Personal zur Verwaltung und Betreuung gibt es auch Angebote auf Freiwilligen-Basis.
In allen Bereichen sind motivierte Mitarbeiter*innen willkommen:
Im Werkstattbereich, im Beschäftigungs- und Förderbereich, in den Wohnstätten und in der Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen.

Kontakt
Kaspar Hauser Stiftung
Rolandstrasse 18-19 | 13156 Berlin
Telefon 030 47 49 05-0
Telefax 030 47 49 05-99
info(at)kh-stiftung.de

Quelle und Fotos
Kaspar Hauser Stiftung

von As

Museumsstiftung Liman

April 7, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Unangepasst, experimentell, mutig:
Moderne Kunst erzielt stets eine starke, ob zustimmende oder ablehnende Wirkung.
Oft ist sie bahnbrechend.

Wolf Vorstell (1932-1998),  Maler, Happening- und Fluxus-Künstler, Grafiker, Komponist, Videopionier und Bildhauer in einer Person, zählt durchaus zu diesen „Bahnbrechern“,
und er initiierte gewissermaßen die Sammler-Leidenschaft des Stiftungsvorsitzenden Berliner Unternehmers und Kustsammlers Heinrich Liman.
(Foto: Wolf Vostell, Transmigración II, 1958, 91 × 102 × 40 cm; Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Quelle: Kulturstiftung der Länder)

Getreu Vorstells Motto „Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“ entwickelte Liman mit seinen Mitstreitern das museumFLUXUS+.

 

 

Stiftungszweck
Die 2017 gegründete gemeinnützige, nicht rechtsfähige Museumsstiftung Liman dient dem Erhalt und der Weiterentwicklung  des Museums.
Betreiberin des Museums ist die museum FLUXUS+ gGmbH am Standort Schiffbauergasse in Potsdam.

museum FLUXUS+

Im Jahr 2008 gegründet, kann das Potsdamer Museum heute bereits eine umfangreiche Sammlung von Werken zeitgenössischer Künstler der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Rund die Hälfte der ca. 700 Sammlungs-Exponate wird in einer Dauer-ausstellung auf 1000 qm präsentiert.

Diese zeigt ein Spektrum von Installationen und Kunstwerken bis hin zu Korrespondenzen und Filmen sowie Aktionsrelikte aus den Anfängen der Sammlung.

Die Werke Wolf Vorstells bilden (s.o.) den Kern der Sammlung.
Sie sind in thematischen Abschnitten angeordnet und bieten einen umfassenden Überblick über Phasen, Themen und Techniken in Vostells Œuvre, beginnend mit seinen frühen Arbeiten, die oftmals unbekannt sind.

Das „Plus“ in museum FLUXUS+ steht für die Einbindung von Künstler*innen aus dem nahen Umfeld von Fluxus wie z.B. Arman, Mary Bauermeister, Christo, Niki de Saint-Phalle und Ann Noël.
Darüberhinaus runden die Arbeiten der zeitgenössischen Künstler*innen die Sammlung ab und ermöglichen einen Blick auf eine heutige Interpretation der Fluxus-Maxime „Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“.
(Foto: Werke von Joseph Beuyss, Ben Vautier, Wolf Vostell, Yoko Ono u.a.; © museum FLUXUS+, VG Bild-Kunst, 2020)

 

Anlässlich des 60. Jubiläums der Gründung der Kunstbewegung Fluxus offeriert das Museum ein Sonderprogramm.
Beispielsweise werden Werke von Teilnehmern des Studieren­denwett­bewerbes museumFLUXUS+studis gezeigt.
(Vom 13. Mai bis 19. Juni 2022)

Kunstvermittlung
Mit vielfältigen Angeboten für unterschiedliche Altersgruppen ermöglicht das Museum Begegnungen mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Regelmäßig finden Führungen durch die Sammlung und durch Wechselausstellungen statt, in den Schulferien darüberhinaus  Ferienkurse zu verschiedenen künstlerischen Themen.

Veranstaltungstipp
Livemusik im Museum:
Felix Dubiel (Klavier) spielt einen Mix von entspannten Balladen, hippen Grooves, spontanen Improvisationen und eigenen Kompositionen.

  • 1. Mai 2022
  • 15. Mai 2022
  • 29. Mai 2022
  • 12. Juni 2022
  • 26. Juni 2022
    Jeweils 15-17.30 -Uhr, der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten
Das museum FLUXUS+, der museumsshop und das café im museum FLUXUS+ sind
Mittwoch bis Sonntag 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Letzter Einlass in die Dauerausstellung 17:30 Uhr.

Sonderöffnungszeiten bei Vernissagen oder Musikveranstaltungen gemäß Programm oder auf Anfrage.

Kontakt
museum FLUXUS+
Schiffbauergasse 4f
14467 Potsdam

Email: inf0(at)fluxus-plus.de
Phone: +49 331 60108930
Fax: +49 331 60108910

Quelle und Fotos
museum FLUXUS+

von As

Pempelfort Stiftung

März 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Unlängst war sie in den Medien sehr präsent, und zwar mit ihrem Projekt Gemeinschaftswohnen:
Die Pempelfort Stiftung.
Die zweigeschossige Villa inmitten in einer gutbürgerlichen Wohnsiedlung in Lankwitz sucht/e Bewohnerinnen.

Nach erfolgreicher Renovierung heißt es nun, das eigentliche soziale Projekt zu verwirklichen.
Aktuell werden geeignete Bewerberinnen aus den über 100 erfolgten Bewerbungen herausgesucht.

Stiftungszweck
Die Stiftung ermöglicht es, Menschen, die sich in einer finanziellen Notlage (z.B. durch Ableben des Partners) befinden, langfristig ein sicheres und schönes Zuhause zu geben. Es wird aus dem Stiftungsvermögen finanziert.

Das Projekt geht auf den letzten Willen der Eheleute Ruth und Karl-Heinz Pempelfort zurück. Sie verfügten, dass ihre Villa in nach ihrem Tode alten, armen und vereinsamten Menschen ein Dach über dem Kopf bieten möge.

Auch an Frauen, die sich dauerhaft in schwierigen Lebensumständen befinden – in einer gewalttätigen Beziehung oder Obdachlosigkeit zum Beispiel – wendet sich das Angebot.

Wohnen
Die Villa bietet insgesamt 5 Bewohnerinnen Platz. Sie verfügt über 5 Wohneinheiten (mit Blick auf den Garten), 3 Gemeinschaftsbäder, 2 Gemeinschaftsküchen und einen Fahrstuhl.

Für einen abwechslungsreichen Alltag sorgen ein Innenpool, der parkähnliche Garten und die Bibliothek, die zu geselligen Spieleabenden und gemeinsamen Essen unter den Bewohnern einlädt.

Kontakt
Pempelfort Stiftung
Michael Maaser, Vorstandsvorsitzender
Mozartstraße 20
12247 Berlin
info(at)pempelfort-stiftung.de

Quelle und Fotos
Pempelfort Stiftung

von As

Stiftung ZURÜCKGEBEN

Februar 1, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Sehr wahrscheinlich ist es, dass Wertgegenstände und Wohnungseinrichtungen von vertriebenen und deportierten Juden, die während und auch noch nach der NS-Zeit über den Handel verkauft oder auf Auktionen öffentlich versteigert wurden,

dass Raubgut – von Gemälden, über Möbel bis zu Geschirr – auch auf anderen, teils dubiosen Wegen in deutsche Haushalte gelangte.

Dinge und Werte, die wohl beinahe jeder Mensch in seinem Hause finden kann.

Stiftungszweck
Die Stiftung ZURÜCKGEBEN möchte einladen, mit einem symbolischen finanziellen Äquivalent Projekte zu unterstützen, welche von jüdischen Frauen in Angriff genommen und umgesetzt werden. Damit ist die einzige Stiftung in Deutschland, die in dieser Weise explizit fördert.

Sie vergibt jährlich Stipendien, welche die Frauen bei der Realisierung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben unterstützen.

Hintergrund
Die Förderung erfolgt im Wissen um die Zerstörung der Arbeitsmöglichkeiten und Existenzen von Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus.
Auch nach der Shoa saßen viele Juden und Jüdinnen in Deutschland auf “gepackten Koffern“, weil eine jüdische Zukunft hier nicht mehr vorstellbar schien.

Doch seit den 1990er Jahren und auch dank der Zuwanderung aus Ländern wie der früheren Sowjetunion und Israel ist eine zunehmend selbstbewusste Generation jüdischer Nachkommen herangewachsen, die bewusst in Deutschland lebt.
Sie knüpft an eine fast zerstörte jüdische Kultur und baut jüdisches Leben in vielfältigen Facetten wieder auf.

Ein Beispiel: Jüdisches Erbe in Berlin – Eine Tour auf den Spuren jüdischer Geschichte.
Shlomit Lasky, Journalistin, Autorin und Stadtführerin, Berlin
„The Jewish Girl´s Survival Guide to Berlin“, Roman (gefördert 2020)

Den Beitrag, den insbesonder Jüdinnen heute wieder für Kultur und Gesellschaft in Deutschland leisten, möchte die Stiftung aufzeigen.
Dies ist um so wichtiger vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen , in der zunehmend Unwissen über die jüdische Geschichte herrscht und jüdische Menschen angegriffen werden.

Foto: Nero, Anna, Bildende Künstlerin, Frankfurt/Main und Leipzig (gefördert 2020)
„All Things Considered“, Kunstbuch erschienen 2020 im Kerber Verlag

Die Stipendien
Stipendien der Stiftung erhielten und erhalten Jüdinnen jeden Alters und sehr verschiedener Herkunft, die in Deutschland leben – von der Filmemacherin bis hin zur Physikerin.

Es ist eine quasi individuelle Förderung der Nachkommen der kollektiv Geschädigten. Einher damit geht die in vielen Fällen erstmalige öffentliche Würdigung der Arbeit der Stipendiatinnen. darstellt.

Die Stipendien werden einmal im Jahr vergeben.
Die Ausschreibung für das Jahr 2023 wird voraussichtlich im Frühsommer 2022 an dieser Stelle veröffentlicht.

Foto: fast schon ein ritual – gaby glueckseligs stammtisch der emigranten in new york: das leben jüdischer überlebender der shoah in den usa und israel , 2015; gefördert: Shani Bar On, Designerin und Fotografin, Berlin

 

Kontakt
Stiftung ZURÜCKGEBEN
Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst & Wissenschaft
Merseburger Straße 3
10823 Berlin
Telefon 030-42 02 26 45
E-Mail: info[at]stiftung-zurueckgeben.de

Quelle und Fotos
Stiftung ZURÜCKGEBEN
Foto Porzellan: Familie Frank Zentrum, Jüdisches Museum Berlin

von As

Teichland Stiftung

Januar 8, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Peitz, im südöstlichen Brandenburg gelegen, ist besonders bekannt als Deutschlands größtes zusammenhängendes Teichgebiet.

Seine einzigartiger Fauna und Flora, dazu die langjährige traditionelle Fischzucht und zahlreiche regionale Projekte und Initiativen machen dies Region zu einem interessanten Ausflugsziel!

Die Teichland Stiftung unterstützt Projekte, welche die Lebensqualität für alle dort lebenden Menschen  erhalten bzw. steigern.  Sie fördert Initiativen, die das Brauchtum bewahren und leistet Hilfe in sozialen Schwerpunkten.

Fischer- und Festungsstadt Peitz
Die Kleinstadt Peitz liegt in einer weiten, völlig ebenen Landschaft am Flüsschen Malxe. Diese Niederung, Spree-Malxe-Niederung genannt, ist der östliche Teil des Spreewaldes, der hier als Vorspreewald bezeichnet wird.
(Foto: Blick vom Festungsturm)
Peitz kann auf eine wechselvolle und bedeutende Geschichte zurückblicken.

Für eine lange Zeit beherrschte eine mächtige Festung das Bild der Stadt.
Bedeutendster Rest dieser Anlage ist der Festungsturm, der wie eine Glucke über die Altstadt thront.

Aber noch mehr ist aus der alten Zeit übriggeblieben: die Peitzer Teiche, das Eisenhüttenwerk und die Altstadt mit interessanten Bürgerhäusern aus dem 17. bis 20. Jahrhundert sowie dem Rathaus und der Stadtkirche.

In den – mutmaßlich bereits im 16. Jahrhundert angelegten – Teichen wird bis heute aktiv Karpfenzucht betrieben.

Doch ist die Niederlausitzer Landschaft nicht nur von Wäldern, Flüssen, Teichen und Seen sondern auch von gigantischen Braunkohletagebauen geprägt.
Im Peitzer Land liegen sowohl ein aktiver als auch ein im Jahr 2015 stillgelegter Tagebau.
Das Anlegen des „Ostsees“, das die Flutung der ehemaligen Kohleabbau-Gebiete beinhaltet, ist ein Europaweit beachtetes Projekt.

Die gesamte Region verspricht bei einem Besuch Kurzweil und Erholung gleichermaßen.   Beeindruckende Landschaft, historische Industriebauten, Wissenswertes zur Geschichte der Sorben und Wenden bis hin zum Erlebnispark Teichland (siehe Foto) – das erwartet die Besucher!

Projekte der Stiftung
Ob Sport, Zusammenkünfte oder Patenschaften – hier betätigt sich die Stiftung mit Geldbeträgen und organisatorischer Unterstützung.

Bereits seit 2020 läuft die „Patenschaft für Neugeborene“:

Mit einer einmaligen Zuwendung in Höhe von 1.000,00 Euro pro neugeborenes Kind ist die Annahme einer Baum-Patenschaft verbunden. Das heißt, dass die Zuwendungsempfänger einen Obstbaum pflanzen und für mindestens 24 Monate eine Patenschaft für dieses Bäumchen übernehmen.
(Foto: Patenschaft-Startschuss 2020)

Auch das Projekt „SeelenWerkstatt“ wurde von der Teichland Stiftung unterstützt.
Es wird von den Johannitern angeboten und betreut Trauergruppen aus Kindern und Jugendlichen.

Stiften
Über Spenden und Zustiftungen können die Projekte der Stiftung mit unterstützt werden.

Kontakt
Teichland Stiftung
Hauptstraße 35
03185 Teichland
Telefon 035601 – 803582
Fax 035601 – 803584

E-Mail: info(at)teichland-stiftung.de

Quelle und Fotos
Teichland Stiftung
Tourismus Peitz

von As

Kulturstiftung Schloss Britz

Dezember 5, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Ein Ort, der wie gemacht scheint, um sich auf einen Spaziergang durch die Zeitgeschichte zu begeben, sich zu erholen und/ oder Kultur zu genießen: Das Schloss und Gut Britz.

Ob Gutshof, das Museum der Gründerzeit oder zwischen den Jahren z.B. ein Besuch der Shakespeare-Compnay – für Kurzweil ist gesorgt.

Am Montag, d. 27.12.2021, 19 Uhr, bringt die gefragte Company im Rahmen einer mehrtägigen Reihe
„Feuer an bloßer Haut“ von Rolf Schneider zur Aufführung.
Ein Abend über Franz Kafkas unerfüllte Liebe zu Milena Jesenská.

Stiftungszweck
Aufgabe der Stiftung ist es, den laufenden Betrieb, die Erhaltung und Ergänzung der Innenausstattung (besonders des historischen Teils) von Schloss Britz und die Durchführung geeigneter kultureller Veranstaltungen zu unterstützen und zu fördern.

Dies wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Ausstattungsgegenständen, durch den Kauf und die Vermittlung von Leihgaben sowie durch die Förderung von Veranstaltungen.
(Foto: Ausstellung „Wohnkultur der Gründerzeit“)

Der Ort
Im Jahr 1375 erstmals erwähnt, hat Schloss & Gutshof Britz über die Jahrhunderte hinweg sein historisches Erscheinungsbild bewahrt. Dabei ist das Gut um einige Jahrhunderte älter als das Schloss in seiner heutigen Architektur.

Die auch in jüngerer Zeit erfolgten grundlegenden Instandsetzungen und Restaurierungen – in den Jahren 1985 bis 1989 (Herrenhaus und Park) und 2008 bis 20012 (Gutshof) bewirken, dass ein architekturhistorisch bedeutsamer Ort der Residenzkultur erlebbar geblieben ist:
ein Ensemble, das in Berlin seinesgleichen sucht.

Auf dem Gelände befinden sich verschiedene Institutionen:
Neben der Musikschule und dem Museum Neukölln als kommunalen Hauptnutzern des Gutshofs auch das ehemalige Herrenhaus:

Das Schloss
Das Schloss Britz, 1706 erbaut, ist ein prächtiges Gutshaus, das viele adlige Besitzer hatte. Der Bekannteste war Graf von Hertzberg, preußischer Hofbeamter und Staatsminister unter Friedrich Wilhelm II.
Unter seiner Leitung wurde der Gutshof Britz zum Vorbild moderner Landwirtschaft.

Der Gutshof, der kleine See, der Dorfanger und die Dorfkirche mit dem klassizistischen Anbau, den Hertzberg als Familiengruft errichten ließ, sind noch erhalten.
Seine heutige Gestalt erhielt das Gutshaus 1880, als der damalige Besitzer die Fassade im Neorenaissance-Stil erneuern ließ und einen Turm hinzufügte.

Seit 1989 wird auf Schloss Britz in fünf Räumen des südlichen Erdgeschosses eine Dauerausstellung gezeigt, die die gehobene Wohnkultur der Gründerzeit vermittelt.

Sehenswert ist auch der hinter dem Schloss gelegene Park, der im Stil der Jahrhundertwende rekonstruiert wurde.


Veranstaltungen

Satzungsgemäß unterstützt die Stiftung verschiedenste kulturelle und bildungsorientierte Veranstaltungsformate.
Von Konzerten, Lesungen und Ausstellungen bis hin zu Kinderprogrammen und Kutschfahrten lädt ein vielfältiges Programm zum Besuch ein!

Für Kinder gibt es Sonderprogramme, z. B. Führungen über den historischen Gutshof und in das Tiergehege: „Vom Mittelalter bis zur Gegenwart“.

Kontakt
Kulturstiftung Schloss Britz
Alt – Britz 73, 12359 Berlin
Telefon: (030) 609 79 23-0,
Telefax: (030) 609 79 23-39,
info(at)schlossbritz.de

Quelle und Fotos
Kulturstiftung Schloss Britz

von As

Stiftung save-my-brain

November 1, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

„Schütze meinen Kopf“- ja, das ist tatsächlich eine verantwortungsvolle Aufgabe, auf welche die Stiftung für Prävention und Nachsorge von Kopfverletzungen eindrücklich hinweist.

Gerade Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Behandlungsursachen nach Unfällen. Mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche werden entsprechend medizinisch versorgt.
Und so manche Verletzung ließe sich vermeiden – wenn: Wenn ein Helm getragen würde.

Stiftungszweck
savemybrain wurde Ende 2018 gegründet, um die Standorte des Bundesverbandes Kinderneurologie-Hilfe e.V. zu unterstützen und das Beratungsangebot auszubauen.

Darüber hinaus schafft savemybrain Strukturen, welche die Situation schädelhirnverletzter Menschen nachhaltig zu verbessern versucht und präventive Maßnahmen dafür fördert.

Projekte
Präventions- und Charityprojekt – „Stadthelm“
Wie gesagt, der Kopf ist bei Unfällen mit dem Rad am meisten betroffen, mit oft schwerwiegenden Folgen bis hin zum Tod.  Dieses hohe Risiko der Verle tzungjedoch kann durch den Helm um 69% reduziert werden.

Deshalb will das Präventionsprojekt Stadthelm den Spaß am freiwilligen Helmtragen wecken.

Pelikanhaus – ein Zuhause auf Zeit
Das Clemenshospital in Münster plant ein „Zuhause auf Zeit“ – das Pelikanhaus, in dem Familien von schwer erkrankten Kindern die Möglichkeit geboten wird, in den sehr belastenden Zeiten des Krankenhausaufenthaltes nah bei ihrem kranken Kind zu sein.

Erfahrungen
Abgesehen von der Prävention ist auch die begleitende Sorge und Nachsorge bei Verletzungen ungemein wichtig.
Der Bedarf an Beratung von Familien mit schädelhirnverletzten Patienten ist nicht nur in der ersten, äußerst schwierigen Zeit besonders groß.

Die Rehabilitationsphase und der anschließende Übergang in die häusliche Umgebung birgt oft unerwartete Aufgaben und Herausforderungen für alle. Hier sind die Familien auf qualifizierte Hilfestellung angewiesen.

Sich im Dschungel der vorhandenden Versorgungsstrukturen zurechtzufinden, ist für betroffene Familien sehr schwierig. Hilfe bei der Vermittlung zu den richtigen Ansprechpartnern, Ärzten und Therapeuten ist dabei ebenso wichtig wie die Unterstützung in emotionalen und organisatorischen Angelegenheiten.

Spenden und mehr
Hier finden Sie Unterstützungsmöglichkeiten.

Kontakt
Aufsichtsbehörde/Rechtssitz
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Salzburger Straße 21 – 25
10825 Berlin

Geschäftssitz
Friedrich-Ebert-Straße 116
59425 Unna

Tel.: +49 (0) 177 79 94 760
Fax: +49 (0) 2303 96 70 227

Quelle und Fotos
Stiftung save-my-brain

 

von As

Stiftung Kurt-Sanderling-Akademie

Oktober 7, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Sie ist nach dem langjährigen Chefdirigenten und Vorreiter der Nachwuchsförderung am Konzerthaus Kurt Sanderling benannt – die Stiftung Kurt-Sanderling-Akademie des Konzerthausorchesters Berlin, wie der vollständige Name lautet.
(© Foto: David von Becker)

In der Orchesterakademie des Konzerthauses Berlin musizieren junge Musiker und Musikerinnen aus aller Welt. Die Stiftung unterstützt einige von ihnen mit einem 1- 2-jährigen Stipendium.

Namensgeber der Stiftung ist der Dirigent Kurt Sanderling (1912-2011), von 1960 bis 1977 Chefdirigent des Berliner Sinfonie-Orchesters, dem Vorläufer des heutigen Konzerthaus-Orchesters), später Ehrendirigent und Ehrenmitglied.
(Foto: musik-heute.de)

Orchesterakademie
In den großen Orchestern weltweit ist es üblich, zukünftige Hochschul-Absolventen in einer Art Praktikum an den zukunftigen „Dienst“ heranzuführen:
Hier wird das gemeinsame Musizieren in einem großen Orchester geschult – die perfekte Ergänzung zur fachlich-musikalischen Ausbildung.

Die Idee der Orchesterakademie am Konzerthaus Berlin geht aber noch viel weiter. Die jungen Musikerinnen und Musiker bekommen ein Stipendium.

Während dieser Zeit steht ihnen jeweils ein Musikerkollege als Mentor mit Rat und Tat zur Seite, gibt ihnen Unterricht und führt sie in die Spieltradition des Konzerthausorchesters ein.

Freie Stellen werden nach und nach ausgeschrieben. Auf diese Weise gibt es zurzeit vierzehn spielende Akademisten im Orchester, die durch das Orchesterbüro und auf ehrenamtlicher Basis koordiniert werden.

Unterstützt wird die Orchesterakademie von der Ardian Foundation, Zukunft Konzerthaus und weiteren privaten Förderern.
Projektpartner sind das Schleswig-Holstein Musik Festival und das Youth Orchestra of the Americas.

Konzerthaus Berlin
Im Beisein von Friedrich Wilhelm III. und seinem Hofstaat wurde der Schinkel-Bau im Jahr 1821 mit einem von Goethe verfassten Prolog feierlich eröffnet, der „Freischütz“ gelangt zur Uraufführung und schreibt Musikgeschichte.

Ganz Berlin singt und pfeift bald Ohrwürmer wie den „Jägerchor“ oder das Lied vom „Jungfernkranz“.

Das 200-jährige Jubiläum nun: Ein besonderes Jubiläum in besonderer Zeit – die Pandemie-Einschränkungen hatten die Jubiläumssaison 2020/21 am Konzerthaus Berlin stark verändert, doch wurde am 18. Juni diesen Jahres eine spektakuläre Neuinszenierung des „Freischütz“ durch La Fura dels Baus live gestreamt.

Die Spielzeit 2021/22 setzt das Jubiläumsjahr festlich weiter fort, auch analog sind vielfältige Streams abrufbar.

Kontakt
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117 Berlin

TEL +49 · 30 · 20 30 9 2333
FAX +49 · 30 · 20 30 9 2249
kontakt(at)konzerthaus.de

Quelle und Fotos
Konzerthaus Berlin
Orchsterakademie des Konzerthaus Berlin

 

von As

Bürgerstiftung Rathenow

September 3, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Als „Stadt der Optik“ ist Rathenow weit über die Grenzen Brandenburgs bekannt.
Im Jahr 2015 war sie einer der Standorte der Bundesgartenschau.

Ein Besuch dieser an der Havel gelegenen geschichtsträchtigen Stadt lohnt sich jederzeit!

Stiftungszweck
Im Jahr 2007 gründete sich die Bürgerstiftung Rathenow.
Sie möchte sich  für die Menschen in dieser Region stark machen.

Ziel ihres Wirkens ist
die Förderung und Entwicklung von Bildung, Erziehung, Wissenschaft,
von Jugend- und Altenhilfe,
von Kultur, Kunst und Denkmalpflege,
des traditionellen Brauchtums,
des Sport sowie
der Völkerverständigung in der gesamten Region Rathenow.

Dafür unterstützt die Stiftung einerseits Körperschaften, die diese Ziele ganz oder teilweise fördern und verfolgen, andererseits  wird sie auch mit eigenen Projekten tätig.

Bürgerfrühstück
Am 12. September fand das nunmehr 13. Bürgerfrühstück statt: Schlemmen und sich unterhalten für einen guten Zweck. Die 40,- € pro Person, die die Teilnahme kostet, kommen einem guten Zweck zu Gute.
Fast 160 Menschen saßen unter freiem Himmel auf dem Märkischen Platz zusammen und sorgten so für eine weitere Auffüllung des tiftungskontos.

Unterstützung von Jugend- bis Senioren-Projekten
Ob mit Sachspenden für die Arbeit mit Kindern (beispielsweise Medienboxen für die Bibliothek, Unterstützung für den jährlichen Lesesommer, für die Arbeit mit Senioren, beispielsweise dem Seniorenschwimmen – die Stiftung engagiert sich auf vielfältige Weise:

Rettungsmaterial für das Schwimmboot der Oberschule Rathenow, Equipment für „Kochen in der Schule“, die Unterstützung einer Freiwilligen Feuerwehr, dies alles gehört zum Spektrum der Stiftungsarbeit.

Rathenow – Stadt der Optik
Ein Kleinod für Familien, direkt an der Havel und mit guter Anbindung in die Region – so wirbt die als Wiege der optischen Industrie in Deutschland bekannte Stadt für sich.

Lesen Sie hier demnächst noch mehr über ihre Geschichte und Sehenswürdigkeiten!

Kontakt
Bürgerstiftung Rathenow
Wilhelm-Külz-Straße 13
14712 Rathenow

Tel.: 03385 49 53 29
Fax: 03385 495093
E-Mail:kontakt(at)buergerstiftungrathenow.de

Quelle und Fotos
Bürgerstiftung Rathenow
Rathenow.de

von As

Stiftung Pfefferwerk

August 4, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Von Umwelt- über Denkmalschutz bis hin zur Förderung von Kultur reichen die vielfältigen Unterstützungsangebote der Stiftung Pfefferwerk.

Angesiedelt ist sie auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg – für sich allein einen Besuch wert!

Unter dem Thema: Industriekultur als Arbeitsort sind z. B. Führungen für interessierte Gruppen zur Geschichte und Gegenwart des Geländes möglich. (Foto: Wolfgang Bittner)

Einzelpersonen sind herzlich zu den Führungen am Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021 eingeladen!

Stiftungszweck
Die Stiftung fördert  Vielfalt und Chancengleichheit.

Sie möchte dadurch neue Perspektiven eröffnen und gleichzeitig das Gemeinwesen und dessen Zusammenhalt nachhaltig stärken.
Die Aktivitäten sind auf das Land Berlin begrenzt.

Die Stiftung besteht seit 1999, ist Eigentümerin des Pfefferberg-Areals. Das Konzept Stiftung Pfefferwerk basiert auf der Idee, die Pachterträge aus der Immobilie Pfefferberg für gemeinnützige Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es sich als dauerhaft tragfähiges, vom Finanzmarkt unabhängiges Modell erwiesen.

Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Als 1991 gegründeter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe bieten die gGmbH Kindern, Jugendlichen und Familien den Freiraum, die Unterstützung und den Schutz, die sie benötigen, um ihren Lebensweg selbstbestimmt zu gestalten und Schwierigkeiten zu meistern.

Durch die Vernetzung der Angebote werden neue Wege für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen am gesellschaftlichen Leben geschaffen.

Zahlreiche Einrichtungen, von A wie Ambulante WGs für junge Menschen mit Behinderung bis W wie W-I-R-Grundschule sind Teil der gGmbH.

Auch 17 Kitas gehören dazu.

Sie verstehen sich als Bildungseinrichtungen, in denen die Kinder in frühkindlichen Lernprozessen Anregungen erhalten, sich die Welt zu erschließen.

Die ebenfalls innerhalb der Gesellschaft agierende Pfefferwerk-Akademie ermöglicht vielfältige Aus- und Weiterbildungen.

Im August 2021 startete beispielsweise der erste Jahrgang einer dreijährigen berufsbegleitenden Ausbildung zur*zum staatlich anerkannten Erzieher*in.

Pfefferberg Theater
Das Pfefferberg Theater in der Schankhalle Pfefferberg, auf dem Gelände, ist ein Ort des Schauspiels, der Künste, der Kultur und der Begegnung.

Der Theatersaal lädt bereits wieder zu unterhaltsamen Abenden ein!

Die Schankhalle als Restaurant und Event-Location, ist ein Inklusionsunternehmen.
Hier arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam im Team, in der Gastronomie und Brauerei, im Theater und hinter den Kulissen des Hauses.
Träger ist der VIA Unternehmensverbund. Unterstützt wird die Schankhalle Pfefferberg vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin.

Aktueller Termin: Abend-Flohmarkt im Stadtteilzentrum
Samstag, 28. August 2021,
18.00 – 22.00 Uhr

Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg Fehrbelliner Straße 92 | 10119 Berlin

Weitere Infos.

 

Kontakt
Stiftung Pfefferwerk
Postanschrift:
Fehrbelliner Straße 92
10119 Berlin

Besucheranschrift:
Pfefferberg | Haus 12
Christinenstraße 18/19
oder
Schönhauser Allee 176
10119 Berlin

Fon: +49 (0)30 – 67 30 54 54
Fax: +49 (0)30 – 67 30 54 56
Mail: info[at]stpw[dot]org

Quelle und Fotos
Stiftung Pfefferwerk

Pfefferberg Theater

von As

ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann

Juli 2, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Wer könnte dieser Einladung widerstehen: Ein bunter Bus, in dem man kochen kann, dazu viele gute Ratschläge und nützliche Tipps für eine gesunde Ernährung!

Die vor 3 Jahren gegründete ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen zum praktischen Wissenserwerb ein. Der Wissenbus ist von März bis Oktober in ganz Deutschland unterwegs, in der Weihnachtszeit dann ausschließlich in Berlin. Ob Kita oder Schule, ob Backen oder Kochen – es ist für alle etwas dabei!

Stiftungszweck

Mit fundierter Ernährungsbildung von Kindern und Familien möchte die Stiftung ernährungsbedingten Krankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

 

Dafür bietet sie Projektarbeit im Wissensbus oder an anderen Orten an, sie unterstützt Pädagogen und Familien in ihrem Wissenserwerb und führt auch Schulungen von Mitarbeiter*innen der Gemeinschaftsverpflegung durch.

 

Der Stiftungsgründer Detlef Eildermann und seine Ehefrau möchten ihre in 25-jähriger unternehmerischer Tätigkeit zur Versorgung von Kita- und Schulkindern erworbene Erfahrung auf diesem Wege weitergeben.


Von der Kita bis zum Großküchen-Personal
Der gesunde Speiseplan, das ist der gemeinsame Nenner für alle Zielgruppen der Stiftung. Ob Eltern, ob Kita-Erzieher*innen, Lehrer*innen oder die Köche und Köchinnen in den Küchen – die gesunde Ernährung ist das Maß der Dinge.

Schon die Kleinsten lernen einfache Rezepte kennen und bereiten gesunde Gerichte zu. Kochen und Coachen durch alle Alterstufen schließlich befähigt jeden, der es möchte, zum ausgewogenen Zubereiten vielfältiger Gerichte.
Über die Bereitstellung spannender Lehrmittel bis hin zu Lebensmittelhygiene und Allergenmanagement reicht darüberhinaus das Angebots-Spektrum.

Rund ums Essen
„An apple a day keeps the doctor away“ – wer kennt ihn nicht, diesen Satz: Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern. Warum diese Frucht so gesund ist, das ist in einer Art kleinem ESSEN-Lexikon nachzulesen. Hier bietet die Stiftung einen Katalog  einiger gebräuchlicher Gemüse-, Obst- und Getreidesorten an.

Natürlich fehlen auch Rezepte nicht! Von Backwaren bis Vegan gibt es gut verständliche wie leicht umzusetzende Anleitungen.
Sehr zu empfehlen für heiße Sommertage ist der Grüne Smoothie!

Unterstützen
Spenden helfen der Stiftung dabei, ihr Angebot stets bereitzuhalten und ihre Schulungen und Kurse anzubieten. Deshalb sind sie gern willkommen.

Kontakt
ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann
Landsberger Allee 366, 12681 Berlin
Tel. +49 30 547823-10
E-Mail: info@essen-wissen.de

Quelle und Fotos
ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann

von As

Stiftung Domäne Dahlem

Juni 6, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Honig herstellen liegt auch diesen Sommer im Trend, und nicht wenige Mitbürger und Mitbürgerinnen versuchen sich auf Balkon und Dach als Imker.

Das ehemalige Landgut und heutige Freilichtmuseum DomäneDahlem ist für seine anschauliche Vermittlung  landwirtschaflichen Wissens bekannt und bietet auch zum Thema Bienen ein Projekt, das alle Schritte der Honigherstellung nachvollziehbar verdeutlicht.

Das einstige Rittergut zeigt darüber hinaus auch den Werdegang weiterer Lebensmittel – vom Feld bis auf den Teller, von der Weide bis in die Einkaufstasche.


Stiftungszweck

Die Stiftung Domäne Dahlem unterstützt und fördert diesen allumfassenden Blick auf die Entwicklung der Ernährungs- und Agrarkultur.

Auf historischem Boden, der seit mehr als 800 Jahren landwirtschaftlich genutzt wird, verbindet die Stiftung den Museumsgedanken mit einem ökologisch geführten landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieb mit Äckern und Nutztieren.

Das Landgut
Einblicke in den Arbeitsalltag mit der Tierhaltung sowie dem Obst- und Gemüseanbau erhält der Besucher bei seinem Rundgang über das 12 ha große Gelände.

Von der Tierhaltung bis zum Gartenbau und Handwerk reicht das Spektrum der unmittelbar vom Besucher verfolgbaren Aufgaben.

Als ARCHEHOF fokussiert sich die Domäne Dahlem beispielsweise auch auf Tiere, die zu den vom Aussterben bedrohten Rassen gehören.

Der Gartenbau ist insbesondere der Nachhaltigkeit verpflichtet:
Mit der Unterscheidung der Früchte im Nährstoffgehalt nach Schwach-, Mittel- und Starkzehrern und dem Anbau auf wechselnden Teilstückenbeachtet der Gartenbau der Domäne Dahlem die Fruchtfolge.

Der Hofladen bietet dann gleich die Erzeugnisse an: Es gibt erntefrisches Obst und Gemüse wie Erdbeeren, Himbeeren, Kürbisse und Salate sowie aromatische Kräuter von Salbei bis zu Koriander. Dies alles aus kontrolliert ökologischem Anbau in hochwertiger BIO Qualität.

 

Und auch das traditionelle Handwerk ist vertreten: In den selbstständigen Betriebswerkstätten werden Produkte von der Hofschmiede über die Töpferei und Keramikwerkstatt bis zur Möbelrestauration und Fassmalerei gefertigt. Diese können ebenfalls vor Ort erworben werden.

Das Museum
Ob beim guten alten Kaufmannsladen oder der historischen Fleischerei – das Motto
„Vom Acker bis zum Teller“ ist auch hier sichtbar.
Die Museums-Standorte CULINARIUM und HERRENHAUS
präsentieren anschaulich Themen der landwirtschaftlichen
Urproduktion über die Verarbeitung und den Handel bis zum Verzehr und Genuss von Lebensmitteln.

 

 

 

Projekte
Die Stiftung initiiert und realisiert mit Hilfe von externen Mitteln und durch Partnerschaften zu Universitäten, Stiftungen, Land und Bezirk eine Vielzahl anspruchsvoller Projekte:

Diese reichen von Themengebunden Forschungsaufträgen über die „Sammlung im Netz“, welche digital Exponate und Forschungsergebnisse zur Verfügung stellt, bis hin zu Führungen und Workshops – siehe auch die eingangs erwähnte Fortbildung in der Bienenkunde.

Besuch
Inzwischen heißt das Gut Besucher wieder täglich von 7-22 Uhr willkommen!
Auch die Ausstellungshäuser sind mit entsprechenden Öffnungszeiten wieder geöffnet.

Grund genug, sich für ein Picknick an diesen gastlichen, interessanten Ort zu begeben!

Kontakt
Stiftung Domäne Dahlem – Landgut und Museum
Königin-Luise-Straße 49, 14195 Berlin
Tel.: +49 30 66 63 00 -0
Fax: +49 30 66 63 00 66

Quelle und Fotos
Stiftung Domäne Dahlem

von As

Bürgerstiftung Barnim Uckermark

Mai 10, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Bitte vormerken:
Am 28. Mai 2021 ist der Tag der Nachbarn!
Überall  in Deutschland soll an diesem Tag ein Zeichen für gute und lebendige Nachbarschaft gesetzt werden.Vereine, Freiwilligenagenturen und Stiftungen engagieren sich besonders, so auch die Bürgerstiftung Barnim Uckermark.
Die Freiwilligenagentur Prenzlau beispielsweise lädt zu einem Nachbarschaftsfest.

 

Stiftungszweck
Die 2003 gegründete Stiftung fördert Bildung, Kultur und bürgerschaftliches Engagement, um ein offenes und demokratisches Zusammenleben in der Region zu unterstützen.

Insbesondere die Bildungs-Chancen von Kindern und Jugendlichen sowie die Stärkung von deren Rechten stehen im Fokus des Engagements.
Die Projekte werden mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen neue Horizonte zu eröffnen und und ihr Selbstvertrauen zu stärken, initiiert und durchgeführt. (Foto: Bürgergarten Prenzlau)

Schwerpunkt Freiwilligen-Agenturen
Sowohl die 2008 in Kooperation zwischen der Bürgerstiftung Barnim Uckermark und der Stadt Eberswalde gegründete Freiwilligen-Agentur (FA) Eberswalde als auch die seit 2018 im Aufbau befindliche FA Prenzlau setzen die Ziele der Stiftung 1:1 um.
Sie sind für die Region professionelle Anlaufstellen für freiwilliges Engagement.

Freiwilligen-Agentur Eberswalde
Sie präsentiert sich „auf Zack“ und kann auf beachtliche Erfolge verweisen. Ob Anbieter oder Nutzer von Freiwilligendiensten – die Kreisstadt des Landkreises Barnim zeigt sich gut organisiert.

„Mit Abstand und draußen – gerne überlegen wir mit Ihnen gemeinsam wie es gehen könnte.“, heißt es gegenwärtig, da Corona viele direkte Einsätze ausschließt.

Mit einem Engagement-Finder hilft die Agentur online unmittelbar, für Privatpersonen, Gruppen, Unternehmen ein Betätigungsfeld bzw. Freiwillige zu finden.

Freiwilligen-Agentur Prenzlau
Ein Erzähl- und Familiencafé beispielsweise lädt in Prenzlau zum Austausch und Verweilen ein – gegenwärtig online bzw. mit Spaziergängen. Das freiwillige Engagement wird auch in der Kreisstadt des Landkreises Uckermark groß geschrieben. (Begegnungsstätte „Diester“, Foto: Torsten-Stapel)
Ähnliche Projekte, insbesondere Patenschaften, führen Menschen zusammen – seien sie verschiedener Nationalität oder Altersstufen.

Die Freiwillige-Aagentur richtete Anfang 2021 dank der Förderung der Deutschen Stiftung für Enagement und Ehrenamt ebenfalls eine zeitgemäße Engagement-Plattform ein und setzt damit von Anfang an auf professionelle, zeitgemäße Strukturen.

Kanaltheater Eberswalde
Die Stiftung unterstützt ebenfalls die Arbeit des Theaters Kanaltheater Eberswalde.

Es entwickelt aus den Themen der Region Theaterproduktionen mit überregionaler Relevanz.

Gegenwärtig: DIALOG ERWÜNSCHT!
Das Theater lädt ein, mit einer Fotostory Möglichkeiten zu zeigen, während der Pandemie im Stadtraum eine klare Haltung für eine pluralistische Gesellschaft zu beziehen.
Eine gewünscht spielerisch-humorvoll gehaltene Story verbindet so den analogen mit dem virtuellen Raum.

Kontakt
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
Eisenbahnstraße 3
16225 Eberswalde
Tel: (0 33 34) 49 74 82
E-Mail: kontakt(at)buergerstiftung-barnim-uckermark.de

Quelle und Fotos
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
www.Tag der Nachbarn.de

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Stiftung Sankt Matthäus

April 6, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Seit jeher gilt die gute und bewährte Tradition, Kunst und Gemälde im Kirchenraum zu fördern. So bekommt, wer ein sakrales Bauwerk betritt, es unweigerlich mit Kunst zu tun.

Schauen wir beispielsweise auf Michelangelo, dessen Talent u.a. von den Medici in Florenz gefördert wurde oder auf die Freundschaft zwischen Luther und Lucas Cranach, welche letzteren als Maler der Reformation etablierte.
Ein Ort in Berlin, der insbsondere Ausstellungen Raum gibt:
Die Kirche St. Matthäus in Tiergarten, in welche regelmäßig sowohl zu Gottesdiensten, Ausstellungen und Musik geladen wird.
(Foto li.: Verhüllter Altar, Paula Doepfner, 2019)

Die gleichnamige Stiftung ist die Kunst- und Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
(Foto: Verhüllter Altar, Paula Doepfner 2019)

Wir stellen sie Ihnen im Monat April näher vor.

Unter dem Titel „Der Erfinder der Elektrizität“ eröffnet am 09. April 2021 eine Ausstellung zum Thema
„Joseph Beuys und der Christusimpuls“.

Quelle und Fotos
Stiftung Sankt Matthäus

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Stiftung Europa-Universität Viadrina

März 3, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Vor 20 Jahren. im Jahre 1991, wurde sie vom Land Brandenburg gegründet: Die in Frankfurt/Oder ansässige Europa-Universität Viadrina.

Um nicht lediglich als Landes-Universität zu fungieren, sondern darüber hinaus insbesondere auf dem Gebiet der auswärtigen Kulturpolitik gesamtstaatliche Aufgaben zu erfüllen, engagierte sich die Universität seit dem Jahr 2001 zusätzlich für ihre Weiterentwicklung zur Stiftungsuniversität.

Seit 2008 gibt es diese, und sie ermöglicht u.a. mehr Spielraum bei der Gestaltung des Universitätslebens, vor allem bei der Einwerbung zusätzlicher finanzieller Unterstützung.
(Foto: © Heide Fest)


Stiftungszweck
Die Stiftung ermöglicht der Universität einen Zugewinn an Autonomie, der durch Verkürzung der bisherigen Entscheidungswege die Effizienz im Handeln sowie die Motivation der Universitätsmitglieder steigert.
Dadurch ergibt sich eine höhere Berechenbarkeit des Handlungsrahmens, in dem sich die Universität bewegt.

Des Weiteren und insbesondere unterstützt die Stiftung Aktivitäten, welche die Attraktivität  und Sichtbarkeit der Universität vergrößern. Dies ist vor allem bei der Einwerbung zusätzlicher finanzieller Unterstützung hilfreich.

Die Europa-Universität
Ihr Name ist Programm: Europa-Universität Viadrina – das bedeutet, Europa nicht einfach geschehen zu lassen, sondern durch Forschung und Studium mitzugestalten.

In den Fakultäten Rechts- Wirtschafts- und Kulturwissenschaften bildet die Universität in bi- und trinationalen Studiengängen Studenten aus mehr als 80 Ländern aus.
Sie kooperiert mit ca. 200 Partneruniversitäten weltweit – Viadrina-Studenten zählen zu den mobilsten in Deutschland.

Die Lage an der Grenze zu Polen initiiert insbesondere Aktivitäten, die das Zusammenwachsen der europäischen Nachbarn mitzugestalten.
(Foto: © Heide Fest)

Den Bachelor- und Masterabschluss können die Studierenden in den Fächern
Rechtswissenschaften
Kulturwissenschaften
Wirtschaftswissenschaften
erwerben. Der Schwerpunkt liegt hier auch auf internationalen Inhalten – sie reichen von Europäischem Wirtschaftsrecht über Europäische Kulturgeschichte bis hin zu Internationaler Betriebswirtschaftslehre.

Studieren während der Pandemie
So, wie während der Pandemie bisher, wird auch das Sommersemester zunächst ausschließlich digital stattfinden. Für Studierende und Mitarbeiter, die dringliche Angelegenheiten vor Ort klären müssen, sind eigens Test-Zentren eingerichtet. Ansonsten sind die Vorlesungen, Seminare, Arbeitsergebnisse lediglich im jeweiligen Homeoffice zu empfangen / abzuhalten / auszutauschen.

Um die negativen Folgen der Corona-Pandemie auf den Studienverlauf abzumildern, hat das Land Brandenburg eine Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit beschlossen:

Für Studierende, die im Sommersemester 2020 oder im Wintersemester 2020/21 eingeschrieben waren, gilt eine jeweils um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit.
Für Studierende, die sowohl im Sommersemester 2020 als auch im Wintersemester 2020/21 eingeschrieben waren, gilt eine um zwei Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit.

Kontakt
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder),
Große Scharrnstraße 59,
D-15230 Frankfurt (Oder)

Telefon: +49 331 866 4999
Fax: +49 331 866 4998
E-Mail: mwfk [at] mwfk.brandenburg.de

Quelle und Foto
Europa-Universität Viadrina

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Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik

Februar 5, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Die Raecke-Stiftung schaut nach vorn – Kunst und Kultur laden hoffentlich im Mai wieder zum direkten Genuss.

Mit mehreren Veranstaltungen widmet sie sich Klängen, Themen, Impressionen rund um die Neue Musik.
Zu erleben sind diese in der  Musikbrennerei in Rheinsberg.

Am Freitag, d. 21. Mai  2021
um 17 Uhr
findet beispielsweise dort das Konzert:

KLEEBLÄTTER – Zyklus nach Bildern von Paul Klee für zwei klangerweiterte Flügel

statt.
Es ist Bestandteil eines 3-tätgigen Festivals (s.u.).

Stiftungszweck
Die noch junge, im Jahr 2018 von dem Komponisten und Musiker Hans-Karsten Raecke gegründete Stiftung hat sich zur Aufgabe gestellt, das umfangreiche und vielfältige Werk des Künstlers der Nachwelt zu erhalten – mittels Konzerten und dem Festival „klangkunst gegenwärts“.

Festival Klangkunst gegenwärts
Das dreitägige Festival findet 2021 zum ersten Mal statt,
vom 21.-23. Mai.
Hans-Karsten Raecke möchte es in dieser Form als musikalische Veranstaltung der Stiftung etablieren.
Gast-Künstler sind u.a. Musiker und Musikerinnen aus Würzburg.

In konzentrierter Form werden Kompositionen und Improvisations-Projekte aufgeführt, wie sie Hans Karsten Raecke in seinen spezifischen Arbeitsschwerpunkten in vielfältiger Ausprägung erarbeitet hat:

Der klangerweiterte (präparierte) Flügel
Graphische Partituren
Neue Instrumentenkunst für Neue Musik
Klangskulpturen
Improvisation

Der 1. Tag des Festivals ist auf besondere Weise Paul Klee gewidmet:
Werke des Malers dienen quasi als Melodie- und Struktur-Geber, sie inspirierten den Komponisten zu seinem Zyklus „Kleeblätter“.

Die Schichtungen der farbigen Quadrate im Klee-Bild „Alter Akkord (Klang)“ beispielsweise werden in der musikalischen Komposition  in Arpeggien auf dem Flügel gespielt.

Der 2. Tag des Festivals lädt zu „Musik in 5 Räumen“, von immer neuen Musikern gespielt. Innerhalb von 4 Stunden können sich die Besucher gefüllter und gefühlter Stille hingeben.

Am 3. Tag gelangt SONATAS AND INTERLUDES, das richtungweisende Werk von John Cage, gespielt auf zwei verschieden präparierten Flügeln, zur Aufführung.

Veranstaltungsort ist das Haus in der Königstr. 14 in Rheinsberg.

Ausstellung für Auge und Ohr
Zu sehen und zu hören gibt es Vielerlei: Vom Klangerweiterten Flügel über graphischen Partituren bis hin zur Vorführung von Instrumenten reicht die Palette dieser Schau.

70 Instrumente hat Hans-Karsten Raecke bislang gebaut, und zu jedem gibt es auch eine Komposition.
Spielwitz und eine entsprechende Performance zeigen dabei eine andere, vom klassischen Musikverständnis abweichende Seite der Musik.

Wer möchte, kann auch selbst einige Instrumente ausprobieren – beispielsweise eine Glasposaune oder das „Eiserne Dreieck“ (div. Schlaginstrumente).

Der Besuch des Museums beinhaltet eine sachkundige Führung durch den Komponisten.

 

Hans-Karsten Raecke
Der Komponist Hans-Karsten Raecke (geb. 1941 in Rostock) studierte Komposition an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und war anschließend Meisterschüler des Komponisten Paul Dessau.

Er gründete seine „Klangwerkstatt“ zunächst in Berlin und später auch in Mannheim, wo er 26 Jahre lang die Musiktage der Klangwerkstatt organisierte und leitete.

Raecke fühlt sich „stark der Eisler’schen Tradition verpflichtet“ und betrachtet
das Kompositionshandwerk als eine „Kunst zwischen Strukturdenken und Klangsinnlichkeit“.
Konzertreisen unter Einsatz der von ihm live-elektronisch und bautechnisch weiterentwickelten Instrumente führten ihn ab 1990 in viele Städte Europas.
Seit 2014 lebt der Künstler in Rheinsberg.

Kontakt
Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik
Königstr. 14
16831 Rheinsberg
Tel.: 033931 / 80 89 00
E-Mail: info@hkr-stiftungneuemusik.de

Quelle und Fotos
Hans-Karsten-Raecke-Stiftung

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Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen

Januar 6, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

100 Jahre Rundfunk aus Königs Wusterhausen – das Sender- und Funktechnikmuseum feierte dieses Jubiläum im gesamten Jahr 2020.

Emtsprechend wird die größte Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald, im gewässer- und waldreichen Dahme-Seengebiet in unmittelbarer Nähe zu Berlin gelegen, auch als als Wiege des Rundfunks in Deutschland bezeichnet.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen ist es, das Unikat des Senders Königs Wusterhausens am Funkerberg als technisches Denkmal und Museum zu erhalten.

Das Museum Funkerberg gibt mit historischen Exponaten Einblick in die Entwicklung des Rundfunks und beleuchtete insbesondere im vergangenen Jahr mit zahlreichen, monatlich stattfindenden Veranstaltungen die Geschichte des Rundfunks und Standortes.

Dem Anlass-gebenden Medium gerecht werdend, gelangte bzw. gelangt dankenswerter Weise auch im Corona-Jahr und darüber hinaus Wissenswertes und Unterhaltsames an die interessierte Öffentlichkeit:

100 Jahre Rundfunk
Hier besonders zu empfehlen ist der „Thementag 100 Jahre Rundfunk“ des Senders radioeins.
Dessen Beiträge, u.a. Aufnahmen der Comedian Harmonists und zahlreiche Original-Reportagen,
so vom 100-Meter-Finale der Männer bei den Olympischen Spielen 1936,
sind noch bis zum 22.12.2021 abrufbar.

Stiftung und Museum „Funkerberg Königs Wusterhausen“

Am 5. März 2003 traf sich zum ersten Mal eine Gründerinitiative zur Bildung einer Stiftung, die als Ziel die Sicherung des Bestandes der denkmalgeschützten Sendeanlagen auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen hat.

Am Internationalen Museumstag, dem 18. Mai 2003, wurde dann  an historischer Stätte die Stiftung gegründet.

Sendetechnik aus einem Jahrhundert gibt es am Standort zu besichtigen.

 

 

 

Geschichte
Bereits im Jahre 1911 wurden auf dem damaligen Windmühlenberg von Königs Wusterhausen durch ein Luftschiffer- und Telegraphenbatallion funktechnische Versuche durchgeführt.

 Aufgrund der äußerst erfolgreichen Versuche wurde beschlossen, an diesem Platz eine feste Militärfunkstation zu errichten.

Dem Platzmangel geschuldet, wurden weitere Anlagen auch im Umfeld errichtet (siehe 2. Foto oben).

Am 22.Dezember 1920 wurde erstmalig ein Weihnachtskonzert mit Instrumentalmusik ausgestrahlt (Foto: 1922).

So wurde 1927 eine der damals modernsten Großrundfunksendeanlagen im Langwellenbereich im benachbarten Zeesen in Betrieb genommen.

Die Sendeanlagen auf dem Funkerberg und auf dem Gelände in Zeesen überstanden den 2.Weltkrieg fast völlig unversehrt und wurden unmittelbar nach Kriegsende von den sowjetischen Truppen besetzt.

Nachdem sie sich von der Funktionstüchtigkeit der Anlagen überzeugt hatten, wurden große Teile der Sendeanlagen auf dem Funkerberg sowie alle sendetechnischen Anlagen des Bereiches Zeesen im Rahmen von Reparationsleistungen abgebaut. Die Sendehäuser in Zeesen wurden gesprengt.
(Foto: Weltrundfunksender Zeesen; Radio Museum)

Der aufgrund seiner imposanten Bauweise legendäre Sender, ein100-Kilowatt-Mittelwellensender, war nach bewegter Geschichte noch bis1989 in Betrieb.

1995 wurde der gesamte Sendebetrieb auf dem Funkerberg eingestellt.

Funkerberg heute
Neben dem Besuch des Geländes und Museums lädt auch alljährlich die Funkerbergbörse zum Tausch, Verkauf und Erwerb technischer Geräte.

 

 

Den Besuch des historischen Ortes mit
Vorführungen und mehr dürfen wir uns, wenn es die Lage hoffentlich bald wieder zulässt, für dieses Jahr vornehmen.

 

 


Kontakt

Stiftung Funkerberg
Funkerberg 20
Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

Sender- und Funktechnikmuseum
Funkerberg 20
Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

Telefon: 03375 294755
Email: museum@funkerberg.de

Quelle und Fotos
Stiftung und Museum Funkerberg
Förderverein „Sender Königs Wusterhausen“ e.V.
www.koenigs-wusterhausen.de

 

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De Gruyter Stiftung

Dezember 4, 2020 in 2020, Stiftung des Monats von As

Gerade während der CORONA-Pandemie ist sie höchst aktuell: Die Digitalisierung von Schule und Hochschule.

Der Band versammelt Essays von Expertinnen und Experten aus Schulen und Hochschulen, Politik, Journalismus und Computerwelt.

 

Sie formulieren mit aufmerksamer Nachdenklichkeit Konzepte und Erwartungen an Lernen und Lehren der Zukunft, wenn alles digital wird.

Erschienen ist das Werk im De Gruyter Verlag – seit 270 Jahren bereits eine namhafte Adresse für die Veröffentlichung erstklassiger wissenschaftlicher Werke.

Stiftungszweck
Die gleichnamige Stiftung unterstützt Verlage und AutorInnen mit Druckkosten- und Redaktionskosten-
zuschüssen zu wissenschaftlichen Werken.

Sie gewährt auch finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften,
vergibt Stipendien zur Förderung des Verlegernachwuchses in wissenschaftlichen Verlagen und einen Literaturpreis für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften.

Des Weiteren gibt die Stiftung Buchspenden an wissenschaftliche Bibliotheken, insbesondere im Ausland.

Der Verlag
De Gruyter verlegt seit 270 Jahren erstklassige wissenschaftliche Werke.

Der weltoffene internationale Verlag veröffentlicht jährlich über 1.300 neue Buchtitel und mehr als 900 Zeitschriften.

Bereiche:
Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Medizin, Mathematik,
Technik, Computerwissenschaften,
Naturwissenschaften und
Recht.

 

Eine breite Palette an digitalen Medien rundet das Angebot ab.

De Gruyter gehört darüber hinaus zu den führenden Verlagen für Open Access – Literatur kann kostenfrei und öffentlich im Internet gelesen werden.

 

 

 

Walter de Gruyter (1862 – 1923)
Der Verleger widmete sich Zeit seines Lebens der wissenschaftlichen Forschung.

Er verband schon vor hundert Jahren Tradition und Wandel, schuf so einen modernen wissenschaftlichen Verlag, in der der Wissenschaftler als Autor im Mittelpunkt steht.
De Gruyter folgte dabei immer seiner Prämisse, dass nur ein starker Verlag für die Wissenschaft fruchtbar“ sein könne.

Das Vermächtnis des Verlegers griffen drei Enkelinnen von Walter de Gruyter auf.
Sie gründeten im Jahr 2006 gemeinsam mit weiteren Gesellschaftern des Verlages die Walter de Gruyter Stiftung.

Kontakt
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13D
10785 Berlin
Tel.: +49 30 260 05-0
Fax: +49 30 260 05-251
E-Mail: service@degruyter.com

Quelle
Walter de Gruyter Verlag

 

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Stiftung Morgenland

November 5, 2020 in 2020, Stiftung des Monats von As

Sie hat einen besonderen Zusatz:
Sie ist die 1000. Berliner Stiftung!

Gegründet am 21. September 2020, darf sie sich mit dieser besonderen Zahl schmücken.

Die Stiftung geht hervor aus der „Morgenländischen Frauenmission“, die 1842 von zehn Frauen in Berlin als Frauenverein für christliche Bildung des weiblichen Geschlechts im Morgenlande gegründet wurde – damals einer der ersten deutschen von Frauen gegründeten Vereine überhaupt.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Unterstützung und Förderung von überwiegend kirchlichen Projekten für Mädchen und Frauen – vor allem bei der Bildung und Ausbildung.

Geschichte
Der wie o.g. 1842 in Berlin gegründete „Frauenverein für christliche Bildung des weiblichen Geschlechts im Morgenlande“ war der erste deutsche Verein, welcher insbesondere von Frauen für Frauen entstand.
Um Lehrerinnen zu jener Zeit „ins Morgenland“ senden zu können, bedurfte es zahlreicher Ansätze und Initiativen. Seit 1846 aber wurden Missionarinnen nach Indien, später auch nach Indonesien, Korea, Persien, China und Afrika gesandt.

Erst nach 40 Jahren schließlich gewährte König Wilhelm I. 1883 die Anerkennung des Vereins  mit den Rechten einer juristischen Person.

1919 wurde von der MFM das ehemalige Missionsheim Friedrich von Bodelschwinghs in der Berliner Finckensteinallee als Bibelschule erworben, welches heute Sitz der Stiftung ist.

1939 wurde die Bibelschule durch die Nazi-Herrschaft aufgelöst und erst 1945 wieder eröffnet – zunehmend dann als Ausbildungsstätte für Gemeindehelferinnen. 1969 stellte die Schule ihre Tätigkeit ein und wurde als „Hotel Morgenland“ weiter geführt. Es war und ist bis heute – modern und ergänzt um Tagungsräume – ein Ort der Begegnung für Christen aus aller Welt.

Von ihrem Sitz in der Finckensteinallee aus engagiert die Stiftung sich gemäß ihrer Satzung.


Projekte

Talitha Kumi – Ev.-lutherische Schule und Familienzentrum in Beit Jala /Palästina
Die Morgenländische Frauenmission unterstützt diese Schule seit ihrer Gründung 1851.
Am Anfang beteiligte sich durch Übernahme der Gehälter von zwei Lehrschwestern und durch Beiträge zum Bau der Schule. Heute hat die Morgenländische Frauenmission zwei Schulpatenschaften übernommen.

Unterstützung des Projektes „Mehr Pfarrerinnen für Äthiopien“
Die Mekane Yesus Kirche – eine der größten lutherischen Kirchen weltweit braucht ausgebildete PfarrerInnen. Frauen das Theologie-Studium  ermöglichen – sei es durch Stipendien oder durch eine entsprechende Ausstattung der Seminare – dabei ist der Verein gemeinsam mit dem Berliner Missionswerk behilflich.

Unterstützung des Schulungszentrums „Maranatha“ in Nias / Indonesien
Das Schulungszentrum befähigt Frauen durch eine Ausbildung, eine selbstständiges Leben führen zu können. Die Morgenländische Frauenmission entsandte Schwestern dorthin und unterstützt die Schule finanziell.

Heimat für demenzerkrankte Menschen „Wohnen im gutem Geist“
Mehrmals im Jahr inititert der Verein Treffen, Begegnungen und Andachten mit zwei Wohngruppen in Berlin-Marienfelde.

Notunterkunft für Flüchtlinge im Ejf Wohnheim in Berlin-Lichtenrade
Die Unterkunft  wurde am 18.09.2014 in der Trägerschaft des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) eröffnet. Die Frauenmission unterstützte hier insbesondere freizeitpädagogische Angebote für Flüchtlingskinder.

Weitere Infos, auch zu vergangenen Projekten hier.


Kontakt
Stiftung Morgenland
Finckensteinallee 23-27
12205 Berlin
Büro zeitweise: 030 – 843 889 62

Quelle und Fotos
Morgenländische Frauenmission
Stiftung Morgenland

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Stiftung Genshagen

Oktober 4, 2020 in 2020, Stiftung des Monats von As

Europa bedarf auch 30 Jahre nach den politischen Umbrüchen intensiver Gestaltung, bedarf stetiger Auseinandersetzung mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen in Gesellschaft und Politik.

Die Stiftung Genshagener Heide widmet sich den politischen und kulturellen Aspekten der europäischen Einigung.
Sie versteht sich als Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Stiftungszweck
Ziel der Stiftung ist es, Europa in seiner kulturellen Vielfalt, politischen Handlungsfähigkeit, sozialen Kohärenz und wirtschaftlichen Dynamik zu stärken.
Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den deutsch-französischen und den deutsch-polnischen Beziehungen sowie dem Weimarer Dreieck – dem außenpolitischen Gesprächs- und Konsultationsforum Deutschlands, Frankreichs und Polens.

Im Jahr 1993 als Berlin-Brandenburgisches Institut (BBi) für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V. gegründet, orientierte sich die 2005 daraus erstandene Stiftung mehr und mehr auf Euorpa:
Ein neuer Arbeitsbereich Kunst- und Kulturvermittlung in Europa wurde geschaffen, der Arbeitsbereich Europäischer Dialog erhielt nach und nach eine neue Ausrichtung.

Projekte
Stiftungsarbeit innerhalb des Weimarer Dreiecks
Dem Wunsch und Bestreben nach Verständigung, mehr Gemeinsamkeit und politischer Nähe insbesondere zwischen Deutschland, Polen und Frankreich Rechnung tragend, vertieft die Stiftung den konstruktiven Dialog: Angebote zum Austausch und zur Zusammenarbeit widmen sich insbesondere europäischen Zukunftsfragen.

Mit der Sommer- bzw. Winterschule beispielsweise und den Weimar Young Perspektives, die Berufseinsteiger aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft der drei Länder zusammenbringen, wird der Europa-Gedanke gestärkt. (Foto: © Charlotte Müller)

Zusammenhalt gestalten – Nachbarschaft in Europa
Das für 2020/21 aufgelegte Projekt widmet sich mit Fachtagungen, Workshops und Veranstaltungen wie z. B. einem Foto-Wettbewerb dem Theme Zusammenhalt zwischen und in Gesellschaften.

Auf Grund der gegenwärtigen Corona bedingeten Beschränkungen sind einige Aktivitäten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Webplattform Kultur und Nachhaltigkeit
Wie sehen Kunst und Kultur ihre Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung?
Bildung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung und eine nachhaltige Kulturpolitik auf nationaler und europäischer Ebene erweisen sich zunehmend als Herausforderungen der Zukunft.
Die Plattform bietet ein Forum zum Austausch.

Weitere Infos zu den genannten Projekten und weitere Programmpunkte finden Sie hier!

Das Schloss
In den Jahren 1878–1880 auf dem Fundament eines vermutlich um 1700 erbauten Herrenhauses errichtet, diente das Schloss als Sitz der freiherrlichen Familie von Eberstein.
Der Park wurde in Anlehnung an die Vorbilder englischer Landschaftsparkgestaltung angelegt.
Von 1910 bis 1912 wurde das Schloss umgebaut und erweitert.

Nach der Enteignung zu Zeiten der DDR beherbergte es eine Landwirtschaftsakademie, seit 1991 dann die Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg.

1993 wurde das Schloss Sitz des neu gegründeten Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa e.V. (BBi) und ist heute Sitz der Stiftung Genshagen. (Foto: Ansicht im Herbst, ©René Arnold)

Veranstaltungstipp
Brandenburger Europagespräch „30 Jahre Deutsche Einheit“
Mit den Brandenburger Europagesprächen unterstützt die Stiftung Genshagen die Vernetzung europapolitisch interessierter Akteure in Brandenburg.

Am 12. November 2020 findet eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde zu Fragen um die Europapolitische Bilanz der deutschen Wiedervereinigung statt.

Digitale Veranstaltung – weitere Infos hier.

Kontakt
Stiftung Genshagener Heide
Am Schloss 1
14974 Genshagen

Tel. +49 3378 805931
Fax +49 3378 870013

Email institut(at)stiftung-genshagen.de

Quelle und Fotos
Stiftung Genshagen

von As

Berliner Dom Stiftung

September 3, 2020 in 2020, Stiftung des Monats von As

Weithin sichtbar erhebt sich im Herzen der Stadt die Kuppel des Berliner Domes.
Er ist sowohl Touristenmagnet als auch ein lebendiger Ort des christlichen Glaubens mit einer eigenen Gemeinde.

Inzwischen finden wieder Gottesdienste statt, und es sind auch die Predigtkirche, die Tauf- und Traukapelle sowie der Kuppelumgang mit seinem imposanten Blick über Berlin wieder zur Besichtigung geöffnet. (Foto: Katharina Dorn)

Mehr Dom – Mehr Kultur! – Das Motto der Dom-Unterstützer-Familie
Nur 3% des jährlichen Etats von mehreren Millionen Euro erhält der Dom aus Kirchensteuern und Zuwendungen des Landes Berlin.

Für den Unterhalt des denkmalgeschützten Gebäudes, der Musiker, für die Gottesdienste, Heizung, Strom, Sicherheitsfirma, Personal, Bauunterhalt und vieles mehr benötigt der Dom zirka 17.000 Euro PRO TAG.
(Foto: Einer der acht Bronze-Engel der Kuppel, welche nach und nach restauriert werden.)

Um für die Gemeindearbeit, für Musik und für den Erhalt des Bauwerks weitere Gelder zur Verfügung zu haben, gründete Gemeindegliedern, Freunden und Förderer 2009 die Berliner Dom Siftung.

Gemeinsam mit dem Berliner Dombau-Verein, den Berliner-Dom-Freunden, der Bärbel Vasak Stiftung, dem Förderverein der Berliner Domkantorei, mit dem ehrenamtlichen Einsatz vieler Dom-Freunde und mit Hilfe zahlreicher Spendenaktionen gelingt es, diesen besonderen und geschichtsträchtigen Ort für alle zu öffnen und ein aktives Gemeindeleben zu gestalten.

Stiftungszweck
Die im Jahr 2009 gegründete Berliner-Dom-Stiftung fördert das Gemeindeleben, engagiert sich in Sachen Kirchenmusik und Jugendarbeit, finanziert Kunstprojekte und verschiedene kulturelle Veranstaltungen.

 

Ebenso gehört zum Stiftungszweck, das denkmalgeschützte Gebäude und die dazugehörige Hohenzollerngruft zu erhalten.
(Foto: Hohenzollerngruft, ©Katharina Dorn)

Der Berliner Dom
Seine heutige Gestalt erhielt der Dom erst in den Jahren 1894–1905, nach einem Entwurf von  von Julius Raschdorff.

Als kirchlicher Ort besteht der Dom jedoch seit der Gründung der Erasmus-Kapelle als Hofkirche des gerade fertig gestellten Schlosses im Jahre 1450.

Auch Carl Friedrich Schinkel baute den bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts stets umgestalteten und weiterentwickelten Bau um (siehe Foto).

Mit der Gründung des Deutschen Reiches wurde der Ruf nach einem repräsentativen Gebäude lauter, und so entstand der Bau in seiner im Wesentlichen heute bekannten Form.

Die Beseitigung der Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg wurde erst in den 1970-er Jahren in sichtbarem Maße in Angriff genommen.

Heute laden die prächtigen Innenräume der Kirche, die Hohenzollerngruft, die klangvolle Sauer-Orgel, das Kaiserliche Treppenhaus in bestrestauriertem Zustand ein, die wechselvolle Geschichte des Bauwerkes nachzuempfinden und zu bestaunen.

 

Die Dom-Gemeinde
Der Berliner Dom ist eine Kirche für evangelische Christen in der ganzen Stadt. Zur eigentlichen Gemeinde gehören ca. 1700 Frauen, Männer und Kinder.

Die Teilung der Stadt durch den Bau der Berliner Mauer 1961 belastete die Gemeinde schwer. Die West-Berliner errichteten ein Gemeindezentrum in der Müllerstrasse, nahe dem Domfriedhof. Im Ostteil setzte die Gemeinde ihre Arbeit im zerstörten Dom fort, allerdings war die Gruftkirche inzwischen ebenfalls baufällig geworden (siehe Foto).

Mit der erst nach 1980 wiederhergestellten Tauf- und Traukirche erhielt die Gemeinde einen neuen Feierort für den Gottesdienst. Das Zusammenwachsen der beiden Gemeinden nach 1989 brauchte Zeit. Viel Verständnis war auf beiden Seiten gefordert, um diesen nicht immer einfachen Weg gemeinsam zu gehen.

Inzwischen finden jeden Tag Andachten oder Gottesdienste statt, natürlich gegenwärtig entsprechen der CORONA-Regeln.
Der Gottesdienst mit Abendmahl am Sonntag um 10 Uhr ist ein besonderes Erlebnis. Für unsere ausländischen Gäste wird der gesamte Gottesdienst simultan ins Englische übersetzt (Foto:©Christian Muhrbeck).

Kirchenmusik
Musik im Berliner Dom kann den Zuhörer erheben, davontragen, ja regelrecht beseelen.
Vor allem die zahlreichen Werke der Chormusik sind wie geschaffen für diesen Ort, seine üppige Akustik und sein fast schon professionelles Laienensemble – die Berliner Domkantorei.

Im Gottesdienst und in Konzertreihen erklingen berühmte, klangvolle Werke der Musik-Literatur, ebenso finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.

 

 

 


Dom-Besichtigung

Die Predigtkirche, die Tauf- und Traukappelle sowie der Kuppelumgang mit seinem imposanten Blick über Berlin sind ab sofort wieder zur Besichtigung geöffnet.

Karten sind nur direkt vor Ort erhältlich; für Erwachsene beträgt die Eintrittsgebühr 7 Euro, Kinder in Begleitung unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Der Berliner Dom braucht Sie!
Wegen der Corona-Krise sind zahlreiche Einnahmen weggebrochen – seien es diese aus den Eintrittsgeldern ins Museum, durch Führungen, Kollekten oder die Konzert-Einnahmen.

Deshalb bittet die Stiftung herzlich um Spenden.

Quelle und Fotos
Berliner Dom Stiftung

von As

Kreuzberger Kinderstiftung

August 5, 2020 in 2020, Stiftung des Monats von As

„Neuanfang – Das Leben mit und nach Corona“, so lautet das Thema für die neuen Projekte der Kreuzberger Kinderstiftung.

Sie unterstützt über ihre anderen Projekte hinaus aktuell Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Nachbarschaft bei kurzfristigen Bedarfen.
(Foto: Kindergruppen können den Stiftungsgarten nutzen und ein Stück Stadtnatur erleben.)

Im Jugendhaus CHIP in Kreuzberg beispielsweise wird ein Graffiti-Projekt gestartet und der Garten bepflanzt – neue Hochbeete sollen der Selbstversorgung dienen.
(Foto: © CHIP)

Stiftungszweck
Die Stiftung möchte Kinder und Jugendliche dazu anregen, ihr eigenes Lebensumfeld und die Gesellschaft aktiv, verantwortungsbewusst und demokratisch mitzugestalten.

Deshalb fördert sie das Engagement junger Menschen und ihre Teilhabe an gesellschaftspolitischen Prozessen, insbesondere hinsichtlich der Projektentwicklung und selbstständigen Planung.
Dabei konzentriert sie sich auf diejenigen, die vom Bildungssystem, ihren Eltern oder ihrem sozialen Umfeld nur wenig Unterstützung erhalten.

Neue Wege
Neue Wege für mehr Partizipation und Vielfalt: Die Stiftung organisiert seit 2015, nach 13 Jahren Existenz als klassische Stiftung bürgerlichen Rechts, alle Projekte unter dem Dach einer neu gegründeten gemeinnützigen Aktiengesellschaft, kurz gAG. Die Aktien verkauft sie an engagierte Privatpersonen.

Im Frühjahr/Sommer 2019 wurde neben dem denkmalgeschützten Stiftungshaus ein 240 m² großer Neubau errichtet, um die Möglichkeiten für die Stiftungsarbeit auszubauen.
(Foto: Das Stiftungshaus und Neubau in der Ratiborstr.)

Projekte
Die Stiftung unterstützt mit íhren Förderprogrammen das Engagement junger Menschen: Sie fördert Kinder- und Jugendprojekte deutschlandweit und in Griechenland.
(Foto:© Open Cultural Center in Griechenland)

Second Tree z. B. arbeitet seit zweieinhalb Jahren in den Flüchtlingsunterkünften in der Region Epirus (Griechenland) und hat bis jetzt mit verschiedensten Bildungsangeboten ca. 300 Kinder und Jugendliche erreicht.
(Foto:© Second Tree)

Zu den eigenen Projekten der Stiftung gehören die Ausbildung zum Erstwahlhelfer (Foto © Haus Rissen) ebenso wie  ein Kinderchor und
die „Spree-Bären“ (Foto © Christian Jungeblodt), die gemeinsam im Kanusport
aktiv sind.

Mit den Kursen möchte die Stiftung  Kindern im Alter von 6-14 Jahren die Möglichkeit geben, an spannenden Projekten teilzunehmen. Alle Kinder sollen die Chance haben, dabei zu sein. Deshalb ist die Teilnahme kostenlos.

Spenden
Vielleicht passt die Stiftungs-Arbeit für Kinder und Jugendliche zu Ihnen oder zu Ihrem Unternehmen?
Ob als Unternehmens-Spende oder mittels einer privaten Spendenaktion – für Spenden gibt es innnerhalb der Stiftung verschiedenste Möglichkeiten – vom geförderten Projekt bis zum Stipendium.
Jeder Betrag ist willkommen!

Kontakt
KREUZBERGER KINDERSTIFTUNG gemeinnützige AG
Ratiborstraße 14a
10999 Berlin
Telefon: 030 – 695 339 7-0
inf(at)kreuzberger-kinderstiftung.de

Quelle und Fotos (wenn nicht anders vermerkt)
Kreuzberger Kinderstiftung

von As

Johannes-Schubert-Stiftung

Juli 10, 2020 in 2020, Stiftung des Monats von As

Klein aber fein – die kleinste Hochschule Brandenburgs, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), ist die erste klimainnovative Bildungseinrichtung Brandenburgs und Vorreiterin und -denkerin einer nachhaltigen Entwicklung.

 

In 20 Studiengängen sind ca. 2100 Studierende eingeschrieben,

welche in den Bereichen

Wald und Umwelt
Landschaftsnutzung und Naturschutz
Holzingenieurwesen
Nachhaltige Wirtschaft

den Hochschul-Abschluss erwerben können (s.u.).
(Fotos: Stadtcampus; alte Forstakademie, © HNEE)

Stiftungszweck
Die Johannes-Schubert Stiftung widmet sich der Förderung und Prämierung von wissenschaftlichen Arbeiten, welche sich inhaltlich mit ökologischen, insbesondere meteorologischen Themen auseinandersetzen.

Die 1995 gegründete Stiftung vergibt Preise für wissenschaftlich herausragende Leistungen im Rahmen von Abschlussarbeiten.
Die Auszeichnung ist mit einem Betrag von 1000 € pro Arbeit verbunden.

Seit 2016 beteiligt sich die Stiftung auch als Ko-Finanziererin von insgesamt sieben Deutschlandstipendien.
(Foto: 24.Verleihung des Johannes-Schubert-Preises 2019;
die HNEE-Absolventinnen Ludmila Schäfer-Griffel, Cordula Gutekunst, Pia Frömberg und Lena Steußloff (v. li.) absolvierten ihre Abschüsse an den Fachbereichen für Wald und Umwelt sowie Landschaftsnutzung und Naturschutz. © HNEE)

Die Auszeichnung der studentischen Leistungen durch die Johannes-Schubert Stiftung  ist ein hochwertiges Alleinstellungsmerkmal, das die Chancen der Preisträger in der beruflichen Praxis verbessert.

Prof. Dr. Johannes Oscar Schubert

Der 1859 im Kreis Danzig geborene Schubert war nach Studium in Königsberg und Assistenzzeit Professor der Physik,  Meteorologie und Geodäsie an der Forstakademie Eberswalde.
In insgesamt 60 Jahren Tätigkeit hat er sein Wirken in den Dienst der Wissenschaft gestellt, und auch ihm ist es zu verdanken, dass der Hochschulstandort Eberswalde für eine nachhaltige, ökologische Ausbildung steht.

Insbesondere während und nach den Wirren des 2. Weltkriegs sorgte der geachtete Wissenschaftler für die Weiterführung der Lehre.

Schubert starb am 29. September 1947.

Seine Tochter Heilwig Augustiny setzte ihm 1994 mit der von ihr initierten Gründung der Johannes-Schubert-Stiftung ein bleibendes Denkmal.
Sie verstarb mit 99 Jahren im Jahr 2016 und wurde in der Grabstätte ihres Vaters auf dem Eberswalder Waldfriedhof beigesetzt.

Informationen zur Hochschule
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde wurde 1830 als Höhere Forstlehranstalt gegründet. Sie machte sicxh schnell einen guten Namen als qualifizierte Ausbildungsstätte.

Gelang während des 2. Weltkrieges die notdürftige Aufrechterhaltung des Studienbetriebes, so unterlag der Standort dann doch einer längerfristigen Schließung: 1963 schloss die DDR-Regierung die Hochschule ersatzlos.

 

Seit der Wiederaufnahme des Studienbetriebs 1992 am traditionellen Forst- und Holzforschungsstandort vor den Toren Berlins setzt die Hochschule auf Zukunftsbranchen und Schlüsselbereiche wie
Naturschutz, Forstwirtschaft, Ökolandbau, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Wirtschaft, Holzbau und nachhaltiges Tourismusmanagement.

In den o.g. Studiengängen sind Bachelor- und Master-Abschlüsse möglich. Auch duale Studiengänge werden angeboten.

Kontakt
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde
Telefon: (03334) 657 0

Quelle
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)