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Stiftung JOB

Mai 6, 2024 in 2024, Stiftung des Monats von As

Seit 1. Januar 2024 ist die Stiftung (auch) Träger des neuen „Haus der Generationen“ in Kleinmachnow – eines von vielen Projekten.
Ob in Schwielowsee, Beelitz oder in Teltow, dem Sitz der Stiftung – in mehr als 10 Städten und Gemeinden des Landkreises Potsdam-Mittelmark sowie in der Stadt Potsdam ist sie aktiv.

Als Verein JOB e. V. Anfang der 90er Jahre gegründet, um mit einem sozialpädagogischen Angebot für Jugendliche in der Region der damals rasant steigenden Jugendarbeitslosigkeit etwas entgegenzusetzen, konnte die Stiftung im vergangenen Jahr ihr bereits 30-jähriges Bestehen feiern.

Stiftungszweck

Die Stiftung JOB setzt sich für eine positive und stabile Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ein. Rund 120 Sozialarbeiter:innen und Erzieher:innen begleiten und fördern junge Menschen und ihre Eltern bei alltäglichen Herausforderungen und bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen.

Schwerpunkte der Arbeit sind:
Frühe Bildung und Beratung
Erziehung und Betreuung
Schule und Zukunft
Freizeit und mehr

Lesen Sie demnächst mehr zu unserer Stiftung des Monats Mai!

Kontakt
Stiftung JOB
Geschäftsstelle
Boberstraße 1
14513 Teltow

Tel.: 0 33 28. 31 76 – 30
Fax: 0 33 28. 31 76 – 55
Mail: mail(at)stiftung-job.de

Quelle und Fotos
Stiftung JOB

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Dr. Wolfgang Neubert Stiftung

April 6, 2024 in 2024, Stiftung des Monats von As

Reit-Turniere haben in Brandenburg und den benachbarten Bundesländern Tradition! Auch im Jahr 2024 laden viele Turniere zum Start. Die Dr. Wolfgang Neubert Stiftung unterstützt auch ‒ länderübergreifend ‒ deren erfolgreiche Durchführung.
Sie richtet darüber hinaus ihren Fokus auf ein funktionierendes Gemeinwesen.

Stiftungszweck

Die Stiftung widmet sich der Förderung und Umsetzung gemeinnütziger Projekte.

Sie verwirklicht eigene Initiativen und unterstützt ebenso Aktivitäten und Institutionen bei Vorhaben, die dem in der Stiftungs-Satzung definierten Zweck entsprechen.

Folgende Schwerpunkte sind Inhalt der Förderungen:
Sport und Pferdesport
Tier- und Pferdezucht
DenkmalpflegeKunst und Kultur
Bildung
Gesundheitswesen

Projekte
Bildung

Ob Kita-Geräte, Veranstaltungen für Schulklassen, ganz konkrete Zuwendungen für besondere Anlässe ‒ das Gemeinwohl funktioniert nur mit Engagement und entsprechender Unterstützung. Die Stiftung ist dabei!

Der jährliche Blüthen-Tag (Blüthen: Ortsteil von Karstädt in Brandenburg, Foto) wird jährlich vom Förderkreis der Prignitzer Museen e.V. mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Prignitz und der Dr. Wolfgang Neubert-Stiftung organisiert.
Das Prignitzer Dorf heißt zu einem unvergesslichen Tag willkommen: Dank dem unermüdlichen Einsatz engagierter Beteiligter wie Feuerwehr, Imkerei, Dorfschmiede, Dorfschule, Bauernhof, Pfarrhausmuseum und Kirche, gewinnen die Kinder hautnah einen Einblick in das Leben auf dem Land von damals bis heute.

Denkmalpflege

Ob bei Sanierungen oder Unterstützung von Veröffentlichungen ‒ die Stiftung unterstützt auch hier!
Jüngestes Beispiel: Das Rittergut Rosenhof.
Die Gebäudeteile am Elbradwanderweg sollen langfristig saniert und erhalten werden. Die Sanierung eines historischen Gebäudes und der alten Restmauerbestände bezuschusst die Stiftung mit 80.000 €.
(Foto: Rittergut Osterholz-Rosenhof)

Kunst und Kultur

Viele Kultur-Veranstaltungen Brandenburgs sind weit über die Region bekannte MUST SEEs.
Das Prignitz-Ruppiner Komödienfestival Schöller Festspiele gehört dazu, die Lotte-Lehmann-Akademie Perleberg für den Sängernachwuchs ebenso.
Die Stiftung fördert u.a. diese Projekte und auch Bücher zur Geschichte Brandenburger Orte.
(Foto: Pension Schöller, © Schöller Festspiele)

Soziales Engagement

Wie eingangs erwähnt, unterstützt die Stiftung auch Sport- und Freizeit-Projekte ‒ insbesondere Reitturniere, das Training dafür und Pferdezucht.
Ebenfalls engagiert ist sie im ganz konkreten Familien-Umfeld. Not-Situationen und Hilfe für ein Hospiz gehören hier beispielsweise zur Anlass für Zuwendungen.
Hier gibt es weitere Infos!

Antragstellung
Sie erfolgt mittels eines Formulares mit einer Kurz-Projekt-Beschreibung.
In den quartalsweise stattfindenden Vorstands-Sitzungen wird dann entschieden, ob eine Förderung generell möglich ist und entsprechend ein detaillierter Antrag eingereicht werden kann.

Kontakt
Stiftung Dr. Neubert
Am Eierberg 5
19336 Bad Wilsnack

Tel.: 038791/3 1002
Fax: 038791/3 1001
j.wanke(at)neubert-stiftung.de

Quelle und Fotos
Dr. Wolfgang Neubert Stiftung
Prignitzer Museen e.V.

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Stiftung Gesunde Kinder

März 6, 2024 in 2024, Stiftung des Monats von As

Eltern und Betreuern in Brandenburg steht ein hilfreiches Netzwerk zur Verfügung ‒ insbesondere von der Schwangerschaft bis zum 3. Geburtstag des Kindes, doch auch darüber hinaus, kann dessen Hilfe kostenfrei in Anspruch genommen werden. Auch 1000 ehrenamtlich tätige Familienpaten unterstützen dabei! Die Spenden der Stiftung „Gesunde Kinder“ ermöglichen die vielfältigen Angebote im gesamten Bundesland.

Stiftungszweck
Die im Jahr 2010 gegründete Stiftung unterstützt und fördert die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Vorwiegend auf eine präventive Begleitung dieses Entwicklungsprozesses ausgerichtet, finanziert sie entsprechende Maßnahmen.
Schwerpunkte sind dabei das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder (bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) und Angebote des FamilienCampus LAUSITZ der Klinikum Niederlausitz GmbH.

Netzwerk Gesunde Kinder

Eltern werden oder Eltern sein ‒ so viele Fragen bringt diese Zeit mit sich.
Seit 2006 hilft das Netzwerk, Eltern in ihren Kompetenzen zu stärken und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern. Hierfür werden lokale Angebote gebündelt, wichtige Kooperationspartner in den Regionen vernetzt und Paten zur Begleitung von Familien etabliert.

In allen Landkreisen gibt es Anlaufstellen, um Rat einzuholen bzw. an den verschiedenen Kursen teilnehmen zu können.
Hier kann auch Kontakt zu anderen Familien hergestellt werden:
z. B. bei Schwangerentreffs, in Stillcafés, Krabbelgruppen, bei der Babymassage.

Des Weiteren gibt es Erste-Hilfe-Kurse für Babys und Kleinkinder, Kurse für Gesunde Ernährung und vieles mehr.
Die „Netzwerkfamilien“ bekommen auch ein Familienhandbuch mit wertvollen Tipps und Informationen.
(Foto: Sommerfest 2023 in Lübbenau)

FamilienCampus LAUSITZ

Der Campus ist ein offener Begegnungsort für alle Generationen. Seine Angebote richten sich an Jung und Alt, und sind so unterschiedlich wie die einzelnen Abschnitte ihres Lebens.
Der FamilienRing beispielsweise bietet hilfreiche Unterstützung zum Meistern des Alltags für alle Familienangehörigen im Alter von 0 bis 99+.

ProKids ist eine pädagogische Einrichtung zur Kinder- und Jugendhilfe. Sie bietet Hilfen für Kinder, Jugendliche und deren Familienangehörige an, wenn sich diese in schwierigen Lebenssituationen befinden und die persönliche Entwicklung beeinträchtigt oder gefährdet ist.

Die Sana Campusschule Niederlausitz auf dem FamilienCampus Lausitz ist ein offener Begegnungsort für alle Generationen mit Bildungs-, Beratungs- und Betreuungsangeboten rund um Gesundheit, Leben und Lernen.

Spenden

Die Stiftung Gesunde Kinder hat ein vielfältiges Förderspektrum. Hier einige Beispiele aus dem Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder.

Mit Ihrer Spende

  • kann den Familien des Netzwerks Gesunde Kinder wichtiges Gesundheitswissen in Kursen vermittelt werden, z. B. zum Impfschutz, zur Ersten Hilfe bei Kleinkindern und zur richtigen Ernährung.
  • können ehrenamtliche Patinnen für den Einsatz bei Familien des Netzwerks Gesunde Kinder umfassend ausgebildet werden.
  • können die Netzwerkfamilien einen hochwertigen Säuglingsschlafsack für einen gesunden Schlaf erhalten.

    Die Spenden helfen direkt vor Ort. Auch Projekte des Netzwerkes Brandenburg (außerhalb der Niederlausitz) können gefördert und unterstützt werden!
    Spende Netzwerk

Kontakt
Sana Kliniken Niederlausitz
Stiftung Gesunde Kinder
Krankenhausstraße 10
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 75-0
Email: info(at)stiftung-gesunde-kinder.de

Quelle und Fotos
Stiftung Gesunde Kinder
Netzwerk Gesunde Kinder Brandenburg
Familiencampus Lausitz

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Stiftung Livländische Gemeinnützige

Februar 6, 2024 in 2024, Stiftung des Monats von As

Um die Geschichte Litauens weitergehend zu erforschen, stellte 2023 die Stiftung Livländische Gemeinnützige ein Sonderforschungs-Stipendium zur Verfügung. Auch dies ist Ausdruck des Anliegens, den Verbund mit dem osteuropäischen Land zu stärken.

Stiftungszweck

Der Name »Livländische Gemeinnützige« erinnert an das Wirken der 1792 in Riga gegründeten, 1806 in die livländische Universitätsstadt Dorpat (estnisch Tartu, russisch Jurjew) verlegte und 1940 untergegangene »Livländische Gemeinnützige und Ökonomischen Sozietät«.
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, sowie der Volks- und Berufsbildung und der Entwicklungszusammenarbeit in, zwischen und mit den EU-Ländern an der östlichen Ostsee (Estland, Lettland, Litauen, Polen) in ausgewählten, für die EU-Kohärenz und Konvergenz besonders wichtigen Bereichen.
Als Dauerziel angestrebt wird ein auf Gegenseitigkeit basierender, in alle Regionen der Ostseeanrainer hineinwirkender dauerhafter und nachhaltiger Verbund „EU-Region Ostsee für berufliche Qualifizierung und Wirtschaft in Bürgerhand“.

Stipendium

Das mit dem Stipendium „Genossenschaften in Osteuropa. Gestern, heute, morgen“ geförderte Forschungsvorhaben umfasst eine Analyse von Dokumentationen (nutzbares Kulturerbe) über die bis zum Ende des Russischen Reiches präsenten Genossenschaften und ihre bis 1940 andauernde Fortsetzung in den unabhängig gewordenen baltischen Ländern und in der Ukraine.

Es soll ermittelt werden, ob aus deren Geschichte Leitideen für die Zukunftsgestaltung der genannten Länder abgeleitet werden können, insbesondere im Zusammenhang mit der angestrebten EU-Integration der Ukraine.
Im Juli 2023 wurde das Stipendium an Eugen Rube vergeben, so dass Miite diesen Jahres die Ergebnisse vorliegen werden.
(Foto: Rathaus in Klaipeda © Deutsches Kulturforum östliches Europa 2022, A. Werner;
Das alte Bürgermeister- und heutige Rathaus in Memel/Klaipėda diente 1807 als Residenz von König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen
)

Stiftungsgründer Jürgen Lewerenz

Geboren in Königsberg und im Leben weit herumgekommen, ist der zeitlebens im Bank- und Genossenschaftswesen Tätige und inzwischen pensionierte Jürgen Lewerenz seit einiger Zeit Wahl-Potsdamer.
Er ist sich sicher: Der Weg in eine europäische Zukunft führt, gerade für die baltischen Staaten und die Ukraine, auch in die Vergangenheit. Im Jahr 2011 gründete er die Stiftung. Mit dieser arbeitet er seitdem darauf hin, die verstecken Archiv-Schätze zu heben und Licht ins weitgehende Dunkel der osteuropäischen Genossenschaftsgeschichte zu bringen.

Reiseland Litauen

Ein wunderbares Land!
Mit zahlreichen Reise-Anbietern (und auch privat) begeben sich zunehmend mehr Touristen in diese spannende Region im Nordosten Europas. Die Landschaft ist geprägt von Nationalparks und Naturschutzgebieten. Hier gibt es viel Wald und malerische Küstenstreifen.
Die gepflasterten Straßen seiner Altstädte wiederum, die majestätischen Burgen und unzähligen Kirchen und Kathedralen laden Geschichtsinteressierte und Stadtbummler ein.

Vilnius, die Hauptstadt, ist ein Paradebeispiel für die Verschmelzung von Alt und Neu, wo barocke Architektur neben modernen Kunstgalerien und gemütlichen Cafés steht.
Sie birgt viele unbekannte Schätze. Zu ihnen gehören die Kirchen des Baumeisters Johann Christoph Glaubitz.
(Foto: St. Katharinenkirche in Vilnius © Markus Nowak)

Kontakt
Stiftung Livländische Gemeinnützige
Stifter und Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender:
Jürgen Lewerenz
Otto-Nagel-Str. 7
14467 Potsdam
E-Mail: lewerenz.juergen[at]freenet.de

Quelle und Fotos
Stiftung Livländische Gemeinnützige
Universität Potsdam
Deutsches Kulturforum Ösliches Europa (Katharinenkirche)
Bund Deutscher Baumeister (Foto Kaunas)

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Sportstiftung Lebenshilfe Berlin

Januar 5, 2024 in 2024, Stiftung des Monats von As

Vom 07.-09. Juni 2024 wird es in Berlin die 1. Deutsche Meisterschaft der Lebenshilfe geben.
Gut in Erinnerung ist noch die Großveranstaltung aus dem vergangenen Sommer:

Die Special Olympics World Games.
Tausende von Sportlern und Sportlerinnen, Familienangehörige und Tausende Zuschauer haben sportliche Highlights und emotionale Momente sehen und erleben können.

Der Sportclub Lebenshilfe e.V. Berlin wird die diesjährige Meisterschaft ausrichten.
Finanziell unterstützt wird der engagierte Club dabei von der 2009 gegründeten Sportstiftung der Lebenshilfe Berlin, unserer Stiftung des Monats Januar 2024.

Stiftungszweck

Die Stiftung ermöglicht Berliner Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung Teilhabe durch und am Sport.
Sie wird treuhänderisch durch die Stiftung Lebenshilfe Berlin verwaltet. Alle Aktivitäten der Stiftung werden aus privaten Zuwendungen finanziert. Diese fließen unmittelbar in die Projektarbeit, da Vorstand und Kuratorium ehrenamtlich arbeiten. 

Sportclub Lebenshilfe Berlin

Seit der Gründung 1995, als Sportorganisation der Lebenshilfe Berlin, sind inzwischen ca. 800 SportlerInnen in 60 verschiedenen Gruppen aktiv.

Begleitet und angeleitet werden sie von lizensierten Übungsleitern und Trainern sowie zahlreichen HelferInnen.

Tätigkeitsfelder sind:
Reha-Sport
Reisen
Wettkämpfe
Betreuung
Freizeit
Inklusion – auch „andersherum“, indem in den Sportgruppen auch Menschen ohne Handicap trainieren

Die SportlerInnen vertreten den Club auch bei zahlreichen Wettkämpfen außerhalb Berlins und Deutschlands – Europa- und Weltweit.
Ein Archiv gibt Einblicke in zahlreiche Aktivitäten seit 1993.

Sportprogramm

Der Verein bietet in Berliner Bezirken Ballsport / Fußball, Gymnastik und Schwimmen an, ebenso Kegeln, Tanzen und Reiten.
Natürlich ist besonders Fußball, sind auch andere Ballsportarten stark nachgefragt! Hier werden die Grundregeln der Spiele, Athletik, Kondition bis hin zur Motorik und Geschicklichkeit ausgebildet.
Bei der Gymnastik stehen neben Spaß und Spiel die Beweglichkeit, die Stärkung der Muskulatur und die Koordination im Fokus des Trainings.
Das Schwimmtraining beeinhaltet Wassergewöhnung, Techniktraining und Bewegungsspiele – teils in Therapiebecken, teils auf Bahnen. Auch Schwimmabzeichen können erworben werde

Unterstützer, Helfer und natürlich Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!

Kontakt
Sportstiftung der Lebenshilfe Berlin
c/o Stiftung Lebenshilfe Berlin
Heinrich-Heine-Straße 15
10179 Berlin
Telefon 030 82 99 98-18 04
stiftung(at)lebenshilfe-berlin.de

Quelle und Fotos
Sportclub Lebenshilfe e.V. Berlin
AOK Gesundheitsmagazin
DFL Stiftung

Stiftung

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Bei Herrmann zwischen den Deichen

Dezember 5, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Die Stiftung mit dem ungewöhnlichen Namen gründet sich auf den testamentarisch verfügten Willen von Karl-Ernst und Ursel Herrmann, den Ort ihrer eigenen Kreativität zu erhalten und an diesem Kunst und Kultur in der Prignitz, dem Landkreis im Nordwesten Brandenburgs, zu unterstützen.

Stiftungszweck

Die Stiftung vergibt Aufenthaltsstipendien für das Künstlerhaus in den Bereichen Theater, bildende Kunst, Musik und Komposition, Literatur, Film und Performance.

Sie ermöglicht den Stipendiat*innen Projektaufenthalte im Künstlerhaus in der Nähe von Wittenberge, in der Prignitz, in einer wenig besiedelten Gegend und Ruhe stiftenden Atmosphäre, welche auch die Stipendiat*innen zu schätzen wissen.

Das Künstlerhaus

Das heutige Künstlerhaus ist Teil eines denkmalgeschützten landwirtschaftlichen Gehöftes.

Seit das Ehepaar Herrmann es Anfang der 90er Jahre erwarb, war und ist es ein Ort der Kreativität und Inspiration. Hier wurden zahlreiche Bühnenbilder, Operninszenierungen und Kostümbilder erdacht.
Künstler*innen fanden in diesem offenen Haus stets einen Raum für kreativen Austausch. (Foto: Elisabeth Pliyev)

Gemütlich inspirierende Arbeits- und Wohnbereiche, ein Veranstaltungsraum sowie Ursel und Karl-Ernst Herrmanns persönliche Bibliothek, ihre Musiksammlung und die erhaltene Einrichtung machen das Haus zu einem besonderen Ort.
Die weitläufigen Außenbereiche mit Gemüse- und Obstgarten sowie einer wilden Wiese laden zum Verweilen oder auch Gärtnern ein.
(Foto: Marc Rohweder)

Die Namensgeber

Der studierte Bühnenbildner Karl-Ernst Herrmann (1936-2018) arbeitete seit 1982 auch als Regisseur und schuf gemeinsam mit seiner Frau Ursel zahlreiche erfolgreiche Inszenierungen an namhafte Opernhäusern in Europa.

Beide Künstler lehrten 1994 bis 2002 auch an der Akademie der Bildenden Künste München.

Ursel Herrmann (1943-2020) ermöglichte mit der Gründung der Stiftung „Bei Herrmann zwischen den Deichen“ die Umwidmung ihres Eigenheims in ein Künstlerhaus.

Stipendien

Das Künstlerhaus steht den Stipendiat*innen bis zu 3 Monaten zur Verfügung.
(Foto: Die chilenische Stipendiatin Johanna Unzueta Rivas)

Es verfügt über lichtdurchflutete Arbeits- und Wohnbereiche, eine große Büchersammlung, verschieden nutzbare Zimmer sowie Räume zur Präsentation der Arbeitsergebnisse.
Des Weiteren gibt es vier einzelne Schlafzimmer, drei Bäder sowie eine Wohnküche mit großzügigem Essbereich und Terrasse.

Gefördert werden sowohl Künstlerinnen und Künstler, die bereits erste Werke oder Publikationen veröffentlicht haben und freischaffend tätig sind, als auch solche, die noch keine Veröffentlichungen vorweisen können.
Die Stiftung ist international ausgerichtet und unterstützt sowohl aufstrebende Talente als auch erfahrene Künstlerpersönlichkeiten.

Kontakt
Bei Herrmann zwischen den Deichen
Zwischendeich 2
19322 Wittenberge
info(at)stiftung-herrmann-zwd.de

Quelle und Fotos
Stiftung Herrmann zwischen den Deichen

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Bundesstiftung Bauakademie

November 5, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Flachglas wiederverwenden ‒ nicht nur, um minderwertiger wiederzukehren, sondern um vielmehr ohne Qualitätsverlust wieder nutzbar zu sein.
Das Thema eines Vortrags in der Akademie am 15. November war eines von vielen, mit denen sich die Mitglieder der Stiftung auseinandersetzen:
Welche ökologischen und ökonomischen Chancen stecken in einem geschlossenen Materialkreislauf?
DIE ZUKUNFT BAUEN: Vom Bauen im 21. Jahrhundert, von der Stadtentwicklung bis zur Digitalisierung reicht das Spektrum dieser Stiftung.

Stiftungszweck

Die Bundesstiftung Bauakademie ist eine gemeinnützige Institution, die sich mit allen Fragen rund um das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden und Siedlungsprojekten im 21. Jahrhundert beschäftigt.

Sie hat das Ziel, den übergreifenden Austausch zwischen allen Disziplinen des Bauens zu fördern und die Öffentlichkeit intensiv in diesen Austausch einzubeziehen – zu Themen wie Klimawandel, Kreislaufwirtschaft, Wohnen, Stadtentwicklung und Zukunftsforschung.

Eines der Haupt-Projekte der Bauakademie ist die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie. Hier werden alle inzwischen gesammelten Ideen gebündelt und für die Praxis vorbereitet.
Momentan werden Kriterein für einen Wettbewerb zur architektonischen Umsetzung erarbeitet.
Auf der Webseite der Förderstiftung Bauakademie erhalten Sie hierzu auch wesentliche Informationen.

Die Bauakademie im Herzen Berlins

Der visionäre Geist Karl Friedrich Schinkels, der mit diesem in den Jahren 1832 bis 1836 errichtenen Bauwerk den Weg in die Moderne wies, wird in Berlins historischer Mitte ‒ zwischen Humboldt-Forum und Friefdrichwerderscher Kirche ‒ wieder erstehen.
Ein gewaltiges Projekt, das nur unter Mitarbeit und Goodwill vieler Partner umgesetzt werden kann.

Rekonstruktion, moderne Interpretation oder Hybrid? – Hier gibt es zwischen Bund, der Akademie und Architekten sowie Restauratoren und Historikern noch kontroverse Ansichten. Im Sommer 2022 ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa, dass 67 Prozent der befragten Bundesbürger für eine äußerlich originalgetreue Rekonstruktion des Schinkel-Baus sind. (Grafik: Horst Draheim)

Die historische Bauakademie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und in den Jahren 1961/62 nach der Wiederherstellung des Rohbaus abgetragen, um Platz für das Außenministerium der DDR zu schaffen. Dieses Gebäude wurde in den Jahren 1995/96 zurückgebaut.

Das mit dem Bild des Schinkel-Gebäudes bespannte Baugerüst (s. Foto o.) ist 2019 einer Muster-Eckfassade und dem „Roten Saal“ gewichen.
(Foto: Sven Danner, Tagesspiegel)

Bauakademie aktuell
Anlässlich der aktuellen Debatte um die Neuerrichtung der Bauakademie in Berlin richteten Anfang des Jahres 2023 mehr als 30 Expert:innen eine offenen Brief an die Bauministerin Klara Geywitz. Sie fordern , dass die Bauakademie einen Ausdruck finden muss, „der die Zukunft des Bauens visuell nach außen transportiert und eine Vorbildfunktion für Bauen in planetaren Grenzen, also klima- und kreislaufgerechtes und ressourcenangepasstes Bauen einnimmt.“

Das Areal ist zu besichtigen.

Der Baubeginn ist einer der wichtigsten Meilensteine des Bauvorhabens. Die genaue Zeitplanung wird nach der Durchführung des Wettbewerbes vorliegen.

Weitere Projekte der Stiftung

– Klimaschutz und historischer Städtebau
– Thinktank Serielles, modulares & systemisches Bauen
– Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“
– Studie & Diskussion: Potenziale des kreislaufgerechten Bauens für die Berliner Bauakademie
und mehr

Kontakt
Bundesstiftung Bauakademie
Oberwallstraße 24
D-10117 Berlin

T +49 30 9940596-0
kontakt(at)bundesstiftung-bauakademie.de

Quellen und Fotos
Bundesstiftung Bauakademie
karlfriedrichschinkel.de
Förderverein Bauakademie
berlingeschichte.de

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Deutsche Orchesterstiftung

Oktober 5, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Musik gehört zum Leben ‒ sie klingt nicht nur schön, sondern hat auch viele positive Effekte: auf die Emotionen, die Gesundheit, das Denken und mehr.


Von Klein an wird sie wahrgenommen, Melodien erwecken die Sinne. So widmet sich die Stiftung bereits den Kleinsten.
Mit diesem, für Einrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellten Buch beispielsweise erklärt der Autor Peter Stangel, Dirigent und Komponist aus München, Kindern klassische Musik.



Stiftungszweck

Die Deutsche Orchesterstiftung möchte die reichhaltige Musikkultur und die Orchestertätigkeit pflegen und unterstützen.




Die Projekte reichen von der Unterstützung für Orchester bis hin zur Vermittlung von Instrumenten für besonders begabte Studentinnen und Studenten.
(Foto: Alexander Merzyn und Henri Christofer Aavik, © Marlies Kross)

#MusikerNothilfe schafft #MusikerZukunft

Mit Stipendien in Höhe bis zu 6000 € für Einzelmusiker und -musikerinnennen sowie Masterstudierende oder fünfstellige Hilfen für ausgewählte junge Ensembles springt die Stiftung dort in die Bresche, wo es keine öffentliche Förderung gibt.
Beispielsweise wurden von März 2020 bis September 2021 über 5,15 Mio. Euro gespendet, die 2020 als Nothilfen und ab 2021 als steuerfreie Stipendien ausgezahlt wurden.

#AbenteuerKlassik

Um Musikpädagogen und die wichtige musikalische Grundlagenarbeit mit Kindern verstärkt zu unterstützen, stellt die Stiftung in diesem Projekt Kitas und Schulen kostenfrei Lehrmaterialien rund um das Orchester und seine Instrumente zur Verfügung.
Außerdem fördert sie den Instrumentenkauf.

Weitere Förderungen

Orchesterreisen, Workshops für junge Musiker und Musikerinnen, der mit 3000 € dotierte Preis „Schulorchester stärken“ – vielfältige Arten der Förderung sind möglich.
Die Bedingungen sind auf der Webseite ersichtlich.

Der „Preis Innovation“ (mit 20.000 € dotiert) wird an Profis verliehen ‒ Bands, Orchester, kleinere Ensembles, die in der Musikvermittlung neue Wege beschreiten.
Neu ist der „Berger-Sörensen-Preis“. Er zeichnet alle zwei Jahre herausragende Projekte der Musikvermittlung in Deutschland aus.

Spenden
Die Möglichkeiten, kleinere oder größere Geldbeträge für die Deutsche Orchester-Stiftung zu sammeln und zu spenden, sind vielfältig: Spendenkonzerte von Orchestern, Kammermusikgruppen oder Solisten, das Spenden eingespielter Honorare, Erlöse eines Orchesterfestes etc. sind nur eine kleine Palette denkbarer Aktionen.

Kontakt
Deutsche Orchester-Stiftung
Littenstraße 10
10179 Berlin

Telefon: +49 30 2065 8180
Email: info(at)orchesterstiftung.de

Quelle und Fotos
Deutsche Orchesterstiftung

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Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft

September 2, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Wie reagieren die europäischen Länder auf die Herausforderungen gegenüber ihrer Landwirtschaft?
Welche Perspektiven haben angehende Landwirte? Wie gewinnen und halten sie gute Arbeitskräfte?

Zu diesen und vielen anderen Fragen versucht die Stiftung, Antworten und Hilfestellungen zu geben.

Stiftungszweck

Sie fördert junge und begabte Berufstätige aus dem Agrarbereich bei der Teilnahme an berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen und unterstützt sie finanziell.

Zu den Trägern der Stiftung gehören u. a. der Bundesverband landwirtschaftlicher Fachbildung, die
Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft und der
Deutsche Bauernverband.



Inhalte

Mit ihrem Know How, ihrem Wirkungsspektrum und ihrer Expertise bieten die Institutionen bzw. Verbände diese Unterstützung:

– Fächerübergreifende Weiterbildung
– Fortbildung zu allgemeinen gesellschaftlichn Themen

– Unternehmerschulungen
– Grundlagen der Agrarpolitik
– Fortbildung zu agrarsozialen und rechtlichen Fragen,
zur Entwicklung ländlicher Räume
– Weiterbilungen zu Agrarökologie und Umwelt sowie zum Thema Wirtschaft und Märkte

Verstärkt in den Fokus treten inzwischen auch weibliche Unternehmerinnen.


Der Deutsche LandFrauenverband e. V. nimmt sich speziell ihrer Arbeit und Inhalte an.
Dabei wird das bestehende Netzwerk stetig um weitere engagierte junge LandFrauen erweitert und gepflegt.
In diesem Zusammenhang findet jährlich das bundesweite Netzwerktreffen der Jungen LandFrauen statt: am 22./23. September in diesem Jahr in Berlin.

Förderung

In den Genuss der Förderung kommen junge Menschen bis zu einem Alter von 35 Jahren, die sich durch besondere Leistungen (z.B. einer mit mindestens „gut“ abgeschlossenen Fach-Ausbildung bzw. Studium oder herausragender ehrenamtlicher Tätigkeit in der Landwirtschaft u. a.) auszeichnen.

Gefördert wird die Teilnahme an berufsbezogenen, von der Stiftung anerkannten Weiterbildungsmaßnahmen – s.o.
Foto: Leon Ranscht besuchte den 46. TOP Kurs „Neue Perspektiven schaffen“

Kontakt
Stiftung für Begabtenförderung
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Straße 7
10117 Berlin
Tel.: 030 31 904 214
Kontakt-Mail

Quelle und Foto
Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft
Bundesverband landwirtschaftlicher Fachbildung
Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft
Deutscher Bauernverband
Deutscher LandFrauenverband e. V.

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Stiftung House of One

August 3, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

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Eine Vision nimmt Gestalt an: Am Berliner Petri-Platz in Mitte entsteht ein Haus, das drei der großen Religionen ‒ Judentum, Christentum und Islam ‒ unter einem Dach versammeln wird:

Ein Haus des Gebets und der interdisziplinären Lehre.

Ein Haus der Begegnung, für ein Kennenlernen und den Austausch von Menschen unterschiedlicher Religionen.

Ein Haus auch für die, die den Religionen fernstehen.


Stiftungszweck
Die Stiftung House of One fördert vielfältig die interdisziplinäre Lehre über die Religionen in ihrer Geschichte und in der Gegenwart.

Das Grunddokument des House of One ist eine Charta, die am
11.10.2011 verabschiedet wurde.
Die theologische Grundlage und die Leitlinien des Konzepts des House of One sind hier verbindlich festgelegt. Auf der Webseite der Stiftung ist hier die Charta abrufbar.

Die Initiatoren des Projekts (v.l.):
Gregor Hohberg, Pfarrer
Tovia BenChorin, Rabbiner
Kadir Sanci, Imam



Aufgaben
Bildung
Im Fokus des interreligiösen Bildungsteams steht die friedensstiftende Bildungsarbeit mit Menschen unterschiedlicher Traditionen und jeden Alters – vom Kindergartenkind bis zum Erwachsenen.
Andere Sichtweisen nicht misstrauisch wahrnehmen, sondern offen und fragend aufeinander zugehen – das ist der Schlüssel zu einer bereichernden, respektvollen Begegnung.

Liturgie
Juden, Christen und Muslime werden im House of One in ihren jeweiligen Traditionen beten.
Sie werden sich auch gegenseitig einladen.
Im House of One werden Antworten auf folgende Fragen gesucht:

Wie verhalte ich mich angemessen als Gast in einer anderen religiösen Tradition?
Wie kann ich meinen Glauben einbringen?
Wie können wir das Miteinander von Gast und Gastgeber oder Gastgeberin gottesdienstlich gestalten? Verändern sich dadurch unsere Gebete?

Das Gebäude

Das Gebäude ist gegenwärtig im Bau.
Am Standort der ehemaligen Petrikirchen entsteht ein Sakralgebäude der drei monotheistischen Religionen.
Drei separate Gebetsräume – Synagoge, Kirche und Moschee -, werden verbunden durch einen zentralen Raum der Begegnung, den Kuppelsaal.

Das Haus wird gleichermaßen Orte zum Rückzug bieten wie auch Platz, um in der eigenen Tradition zu beten.
Begegnung wird möglich sein, das Voneinander-Lernen und ebenso die Suche nach dem Verbindenden.

Eine Info-BOX zum Baugeschehen und Inhalten der Stiftungsarbeit kann an drei Tagen der Woche besichtigt werden.





Erstmalig Friedenspreis der Stiftung
Zum ersten Mal verleiht am 31. August 2023 das House of One seinen neu ausgelobten Friedenspreis.

Mit dieser Auszeichnung werden Personen, Gruppen oder Institutionen gewürdigt, die sich für die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen einsetzen,
die Feindbilder abbauen helfen und auf ihre je eigene, unverwechselbare Weise Vertrauen wachsen lassen.

Der erste Preisträger ist Bischof Malkhaz Songulashvili aus Tbilisi, Georgien.

Die Veranstaltung findet in der Parochialkirche in Berlin-Mitte statt.

Die Laudatio hält Christian Wulff, Bundespräsident a. D. und Mitglied des Kuratoriums des House of One.






Spenden
Mit verschiedenen Formen, zu spenden, können Sie den Bau und die Idee des House of One unterstützen!
Beispielsweise ist der symbolische Erwerb eines Steines möglich, zum Spendenpreis von 10,- €/Stein.

Der aktuelle Stand an Spenden, öffentliche Gelder und Eigenmittel summieren sich aktuell auf rund 53 Millionen Euro.
Davon hat das Land Berlin 16,9 Millionen und der Bund 28,7 Millionen Euro für den Bau des House of One bereitgestellt.

(Stand: Juni 2023)



Kontakt
Stiftung House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin
Friedrichsgracht 53
10178 Berlin
Tel.: +49 (0)30 21 30 01 80
info(at)house-of-one.org

Quelle und Fotos
Stiftung House of One

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Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf

Juli 5, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Ein faszinierender Ort ist gleichzeitig Quelle für Inspiration und für Kunstgenuss:
Das Schloss Wiepersdorf im niederen Fläming in Brandenburg, südöstlich von Jüterbog gelegen.


Ein Besuch erinnert, auch durch Ausstellungen und Programme, an die Geschichte des Hauses: an die Epoche und Geisteshaltung der Romantik. (Foto: ©Silke Briel)

Stiftungszweck

Die Pflege von Kunst, Kultur und Wissenschaft durch ein interdisziplinäres und internationales Residenzprogramm stehe im fokus der Stiftungsarbeit.
Die Stiftung vergibt Stipendien an einzelne KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen sowie an Gruppen aus dem kulturellen und akademischen Bereich.
Sie veranstaltet vielseitige Programme für die breite Öffentlichkeit und für Fachleute und erinnert mit Ausstellungen und Programmen zur Epoche und Geisteshaltung der Romantik sowie zur deutsch-deutschen Geschichte gleichzeitig an die Geschichte des Hauses.

Die Stipendien

Die Ausschreibung und die Vergabe der Stipendien erfolgt sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen, auch international, in den Sparten Literatur, Wissenschaft, Bildende Kunst und Komposition.

Das Vergabe-Verfahren liegt dabei in den Händen von unabhängigen Fachjurys.

Die Stipendiat*nnen erhalten Unterstützung bei der Umsetzung geplanter Vorhaben und begleitender Recherchen, bei der Vernetzung mit Partner*innen und Institutionen vor Ort sowie bei Präsentationen wie Vorträgen, Workshops, Konzerten, Lesungen und Ausstellungen.
(Foto: Björn Siebert, Stipendiat Sept.-Nov. 2023; Studio, April 2022)
Ein Stipendienaufenthalt in Schloss Wiepersdorf ist zwischen März und November möglich.
(Foto: Park Wiepersdorf © Dirk Bleicker)

Wiebke Elzel ist im Bereich Bildende Kunst im Vierteljahr Juli, August, September 2023 eine der Stipendiat*innen.
Die Stiftung lädt ein zu einer
Lesung mit Wiebke Elzel, Yulia Marfutova und Aylin Ünal
Dienstag, 25. Juli 2023, 18.00 Uhr
Eintritt frei


Schloss Wiepersdorf

Gebaut 1735, diente das Schloss seit 1780 als Herrenhaus der von Arnims. Eng verbunden ist seine Geschichte mit Bettina und Achim von Arnim, die mit ihrem Schaffen versuchten, die Umbruchszeit nach 1806 zu meistern und maßgeblich die deutsche Romantik bereicherten.
Ihr Enkel Achim von Arnim-Bärwalde baute Schloss und Park ab 1872 weiter aus und gab ihnen ein prachtvolles und bis heute sehenswertes Gepräge.
Wechselvolle Jahre folgten. Stets jedoch zog der Ort Künstler an und gab ihnen eine Heimstatt. Bereits 1946 gründete sich die Dichterstiftung e.V., in deren Besitz das Schloss zunächst gelangte.

Seit 2006 ist die Deutschen Stiftung Denkmalschutz Eigentümer. Mehr als zwölf Jahre lang förderte, sanierte und pflegte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit großem Engagement das Denkmalensemble.
Sie war darüber hinaus auch für den Betrieb des Künstlerhauses verantwortlich.


Im Juli 2019 gründete das Land Brandenburg die öffentlich-rechtliche Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf.

Im Museum ist die Geschichte des Hauses sehenswert nach zu empfinden:
Geöffnet von Mai – September sonntags 13-17 Uhr
Eintritt frei


Darüber hinaus gibt es vielseitige Veranstaltungen, und auch das Café lädt (sonntags nachmittags) zum Verweilen ein!
(Fotos: © Dirk Bleicker)






Kontakt
Schloss Wiepersdorf
Bettina-von-Arnim-Straße 13
14913 Wiepersdorf

Telefon: +49 (0)33746 699-0
Fax: +49 (0)33746 699-19
Mobil: +49 176 22 03 99 21
E-Mail: info(at)schloss-wiepersdorf.de

Quelle
Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf
(auch Fotos, wenn nicht anders vermerkt)
Reiseland Brandenburg

von As

Stiftung Charité

Juni 7, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

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Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat 2023 im internationalen Newsweek-Ranking mit Platz sieben zum fünften Mal in Folge einen Rang unter den Top 10 erreicht.
Als größte Universitätsklinik Europas ist sie eine weltberühmte Institution der medizinischen Forschung, Ausbildung und Hochleistungsmedizin.

Die Stiftung Charité unterstützt vor allem das unternehmerische Denken, aber auch wissenschaftliche Vorhaben.
Sie erstellt und organisiert Förderprogramme in den Bereichen Innovationsförderung, Wissenschaftsförderung und Open Life Science.

Die Gründung der Stiftung im Jahr 2005 geht auf eine enge Verbindung von Johanna Quandt (1926–2015) mit Berlin und der Medizin zurück.

Stiftungszweck

Die Stiftung möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Berlin sich zu einem weltweit führenden Standort in den Lebenswissenschaften entwickelt und etabliert. Sie unterstützt die Charité in Forschung und Entwicklung (s.o.).

Die Mission „Persönlichkeiten zu vertrauen und zu befähigen“ drückt sich insbesondere auch in der Förderung von Projekten angehender und bereits etablierter WissenschaftlerInnen aus.
(Foto: Campus Benjamin Franklin)

Förderung

Innovationsförderung
sie beinhaltet die Unterstützung unternehmerischen Denkens und Technologietransfers.
Die Förderprogramme schließen insbesondere Veränderungsideen für die Charité ein.

Wissenschaftsförderung
Mit diesem Schwerpunkt setzt die Stiftung Charité insbesondere die Förderarbeit der vorherigen Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt fort. Die besonders erfolgreichen Programme dieser zunächst gesondert und im Zeitraum von 2013 bis 2022 befristet finanzierten Förderinitiative (einzelne Förderungen laufen noch bis 2024) werden verstetigt und weiterentwickelt – teils unter neuem Namen.

Open Life Science
Dieser im Jahr 2022 neu in die Förderarbeit der Stiftung aufgenommene Schwerpunkt möchte mit seinen Projekten die Vertrauenswürdigkeit der Lebenswissenschaften steigern. Das bedeutet, diese auf eine Grundlage zu stellen, welche die breite Öffentlichkeit stärker berücksichtigt, u.a. durch verstärkte mediale Präsenz.

Unter FACES – Geförderte der Stiftung Charité im Portrait finden Sie eine Übersicht aller von der Stiftung geförderten WissenschaftlerInnen und ihrer Projekte.

Die Charité

Die Charité kann auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblicken.
1710 als Pesthaus vor den Toren Berlins gegründet, ist sie seit der 1810 erfolgten Gründung der Berliner Universität mit der Medizinischen Fakultät auch Wissenschaftsstandort.
(Foto: alte Charité in Berlin-Mitte)

Berühmte hier tätige Wissenschaftler u. a. Rudolf Virchow, Hermann von Helmholtz, Robert Koch, Paul Langerhans, Paul Ehrlich und Emil Adolf von Behring.

Heute umfasst die Charité mehrere Campi:
Campus Benjamin Franklin
Campus Rudolf Virchow (Foto)
Campus Charité Berlin-Mitte
Campus Berlin-Buch


Medizinhistorisches Museum

Als öffentliches Museum der Charité gewährt es seinen BesucherInnen faszinierende Einblicke in die Entwicklung der Medizin der letzten 300 Jahre.
Es ist hervorgegangen aus dem Pathologischen Museum Rudolf Virchows.

Neben zahlreichen Präparaten und anderem Anschauungsmaterial kann auch ein Teil eines ehemaligen Hörsaals besichtigt werden.



Erwähnenswert zur Geschichte der Charité sind ebenso die gleichnamige Serie der ARD sowie das umfassende Werk
„Die Charité“ von Gerhard Jaeckel,
das auch Wissenswertes zur Geschichte Berlins vermittelt.

Kontakt
Stiftung Charité
Geschäftsstelle Berlin
Novalisstraße 10
10115 Berlin
Tel +49 (0)30 450 570 509
Fax +49 (0)30 450 7570 959
info(at)stiftung-charite.d

Quelle und Fotos
Stiftung Charité
Charité Berlin
(Foto oben: Imago/Ulli Winkler)

von As

Dreißig Stiftung

Mai 3, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Das Kinderhaus Pusteblume ist ein besonderer Ort in Burg, im Spreewald:
Es bietet Familien, deren Kinder schwer erkrankt sind, professionelle Unterstützung und entlastet sie im Alltag.

In einem liebevollen und warmherzigen Umfeld können sie hier eine Auszeit von der belastenden Situation nehmen und gemeinsame, unbeschwerte Momente genießen.


Die Stiftung Dreißig unterstützt mit Spenden.

Stiftungszweck

Die Gubener, 2011 gegründete Stiftung fördert insbesondere Einrichtungen und Vereine der Kinder- und Jugendarbeit, kulturelle Angebote und Freizeitaktivitäten für Familien.
Sie leistet ebenfalls direkte Unterstützung für Therapieeinrichtungen und für Menschen, die durch ihr Schicksal in besondere Lebenssituationen gekommen und hilsbedürftig geworden sind.

Die Stiftung

Die Dreißig Stiftung – mit dem Zusatz: Zukunft für Kinder – wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Familienbäckerei Dreißig im Jahr 2011 gegründet.

Das Familienunternehmen schätzt Werte wie Heimat, Familie, Wärme und Geborgenheit. Es ist mit seinen Produkten tagtäglicher Begleiter der Menschen in der Region. So entstand der Wunsch, sich durch die Unterstützung verschiedener Projekte für sie zu engagieren.

„Kinder sind unsere Zukunft. … Darum wollen wir hier gezielt helfen – und das vor unserer Haustür, in Brandenburg und Sachsen. Denn hier kennen wir uns aus und können unmittelbar unterstützen und begleiten.“, so Petra Dreißig, Gründerin und Stiftungsratsmitglied der Dreißig Stiftung Zukunft für Kinder.

Bäckerei Dreißig

Vor über 100 Jahren machte Paul Dreißig sich auf den Weg aus dem damaligen Niederschlesien, fand unterwegs die große Liebe und im aufstrebenden Guben eine kleine Backstube…
Eine wechselvolle, stets von der großen Liebe zum Bäcker-Handwerk und von enormem Mut geprägte Geschichte begann.


Die Nachkommen der Dreißigs betreiben inzwischen ein modernes Familienunternehmen, in dem aber auch die ganz kleinen Brötchen noch von Meisterhand gebacken werden.

Der weltweit einzigartigen Tradition deutscher Brotkultur verpflichtet, haben sie sich mit fortschrittlichen Herstellungsmethoden und einem klaren Blick nach vorn gut etabliert:

Über 75 Filialen und Cafés sowie knapp 900 Mitarbeiter zeigen jeden Tag, dass Innovation und Handwerkstradition gut zueinander passen.

Ein vielfältiges Angebot lädt in vielen Städten Brandenburgs zum Kauf oder zum Verweilen im Café!





Projekte
Kinder stehen – entsprechend der Stiftungs-Idee – im Mittelpunkt aller Projekte.
Hier eine kleine Auswahl:

Ein Jahr Musikschule kostenfrei
Zimmerpatenschaft und großzügige Spende zugunsten des Kinderhospizes Pusteblume in Burg
Singen für den guten Zweck
Sitz-Donuts für die Kita Ritterschlag in Schulzendorf

Engagement und Spenden

Menschen, die sich für bestehende oder geplante Projekte engagieren möchten, sind herzlich willkommen!

Ebenso sind Spenden und Zustiftungen möglich.


Darüber hinaus gibt es in den Filialen und ausgewählten Orten kleine sogenannte Spendenhäuschen, die mit Wechsel-/ bzw. Kleingeld befüllt werden könnnen.
(Foto: Sitz-Donuts für die Kita Ritterschlag in Schulzendorf)

Kontakt
Dreißig Stiftung Zukunft für Kinder
Gewerbestraße 27
03172 Guben
Tel.:(03561) 6880-0
Fax.:(03561) 6880-11
E-Mail: stiftung(at)dreissig-stiftung.de

Quelle und Fotos
Stiftung und Bäckerei Dreißig
Amt Peitz
Kinderhospiz Pusteblume

von As

Bürgerstiftung Lichtenberg

April 3, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Im Mosaik der Berliner Top-Adressen ein wenig stiefmütterlich behandelt, hat der Bezirk Lichtenberg im Osten der Stadt doch viel Sehens- und Erlebenswertes zu bieten.

Eine Mischung aus Stadt und Dorf, die bunt und vielfältig daher kommt.
Der Tierpark, das Theater an der Parkaue gehören ebenso dazu wie Gewerbegebiete, angesagte Clubs, Museen und coole Sportstätten.

Die Bürgerstiftung Lichtenberg leistet seit 15 Jahren ihren Beitrag zur Entwicklung des Bezirkes.

Stiftungszweck

Die Stiftung bringt am wohl und an der Entwicklung des Bezirks interessierte Menschen zusammen und sorgt gemeinsam mit ihnen für den Auf- und Ausbau verschiedenster Netzwerke sowie für Projekt-Finanzierungen.


Träger des Gütesiegels des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

Die Bürgerstiftung Lichtenberg ist erneut mit dem Gütesiegel für Bürgerstiftungen ausgezeichnet worden
(Januar 2023).

Diese Prämierung steht für Qualität und Transparenz im lokalen bürgerschaftlichen Engagement.
Seit 2003 verleiht der Bundesverband Deutscher Stiftungen das Siegel an Stiftungen, die den sogenannten „10 Merkmalen einer Bürgerstiftung“ entsprechen.

Aktuell tragen 263 der über 400 Bürgerstiftungen in Deutschland diese Auszeichnung.

Geförderte Projekte (Auswahl)
I. Porträt-Band

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Entstehung der Großsiedlung Fennpfuhl (im Oktober 2022) entstand ein lesenswertes Buch, das Fennpfuhler Menschen vorstellt.
16 Autor:innen verwirklichten die Titelidee „50 Gesichter – 50 Geschichten aus dem Fennpfuhl“ mit ihren Texten.
Die Stiftung unterstützte den herausgebenden Bürgerverein Fennpfuhl e.V. mit 750,-€.

II. Junge Forscher

Während einer Projektwoche unter dem Motto
„Das Wunder der Natur“ konnten Schülerinnen und Schüler der „Schule am Rathaus“ im Dezember 2022 die unterschiedlichsten Experimente durchführen und in die Welt der Naturwissenschaften eintauchen.
Von der Thematik der erneuerbaren Energien bis hin zur Bio-Technologie reichte das Spektrum, und so wurden auch Gummibärchen selbst hergestellt.

III. Bücher-Telefonzelle

Das Kinder-und Familienzentrum „Leuchtturm“ in Hohenschönhausen erhielt von der Bürgerstiftung Lichtenberg eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1000,- €, um in einer ausgedienten Telefonzelle Bücher zum Tausch anzubieten.
(Foto: ©Bernd Wähner; Berliner Woche)

Frühjahrs-Gala

Am Sonnabend, dem 13. Mai 2023, 17:00 Uhr, findet die bereits traditionelle Frühjahrs-Gala der Bürgerstiftung im neugebauten Dong Xuan Haus statt.
Ihr gesamter Erlös kommt Lichtenberger Projekten zu Gute.
Bereits zum 12. Mal wird zu einem bunten Kulturprogramm eingeladen, das die Vielfalt des Lebens im Bezirk Lichtenberg widerspiegelt.

Der Bezirk Lichtenberg

Lichtenberg vereint dreizehn Ortsteile mit jeweils eigener historischer Entwicklung.

Ein Bummel zeugt, wie eingangs erwähnt, von der Vielfalt der Lebensräume – so gibt es städtische Atmosphäre wie am Rathaus-Platz,
Land-Idylle wie am Dorf-Katen in Falkenberg und



Einblicke in die sozialistische Bau-Kulter wie am Prerower Platz.





Auch Kultur und Sport sind im Bezirk gut etabliert.
Das Theater an der Parkaue beispielsweise genießt einen hervorragenden Ruf als Kinder-und Jugendbühne.
(Foto: ©Harry Schnitger/Stiftung Stadtkultur)

Sportlicherseits laden neben vielen Vereinen und Sportstätten z. B. coole Abenteuer-Locations zum Ausprobieren und Trainieren ein.
Das Indoor-Surf-Paradies Wellenwerk öffnete kürzlich seine Pforten.
(Foto: ©Theresa Lange)

Überregional bekannt ist auch die Trabrennbahn Karlshorst.



Das Bezirksamt arbeitet seit Längerem gemeinsam mit den Eigentümern an einem städtebaulichen Konzept zu deren künftigen Entwicklung.

Schwerpunkte des Gesamtkonzepts für das 40 Hektar umfassende Gebiet sind unter anderem die Sicherung und der Ausbau für den Pferdesport. Es soll insgesamt ein lebendiges und durchmischtes Quartier im Grünen entstehen, auch mit neuem Wohn- und Gewerberaum. (Fotos: ©Pferdesportpark Berlin-Karlshorst)

Lichtenberg gilt ebenfalls als kinder- und familienfreundlicher Bezirk, der mit einem enormen Erholungs- potential überrascht.
Überraschungen… – warum also nicht beim nächsten Plan zum Stadtbummel an den „Berliner Osten“ denken und in Geschichte sowie Geschichten eintauchen?

Spenden für die Bürgerstiftung
Die Spenden werden direkt für die Unterstützung von Projekten eingesetzt.
Spender können für ein konkretes Projekt spenden oder unterstützen die Arbeit kontinuierlich durch einen regelmäßigen Beitrag.

Kontakt
Bürgerstiftung Lichtenberg
Geschäftsstelle
Möllendorffstraße 6
10367 Berlin

Tel.: 030  90296-3304 / Fax: 030 90296-3309
E-Mail: post(at)buergerstiftung-lichtenberg.de

Quelle
Bürgerstiftung Lichtenberg
Foto oben: rbb
www.berlin.de

von As

Günter-de-Bruyn Stiftung

März 5, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Sie ist eine der jüngsten Stiftung Brandenburgs – die Günter de Bruyn Stiftung.
(Foto: Das Refugium des Autors, in Görsdorf, bei Beeskow, Landkreis Oder-Spree ©Stephanie-Lubasch, Burg-Beeskow)

Stiftungszweck

2021 gegründet, ist es Zweck der Stiftung, das Leben und Werk des Schriftstellers Günter de Bruyn (1926–2020) wach zu halten.

Gemeinsam mit der Stiftung des Frankfurter Kleist-Museums und dem Literarischen Colloquium Berlin schreibt sie auch das Stipendium „Abseits“ aus.
Es ermöglicht deutschsprachigen Literaten und Kreativen einen Arbeits-Aufenthalt in Günter de Bruyns Wohnhaus in Görsdorf.
Das Stipendium ist mit 6.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben.

Günther de Bruyn
Günter de Bruyn wurde 1926 in Berlin-Britz geboren. In den Jahren 1943 bis 1945 war er Flakhelfer, Soldat, wurde verwundet und geriet in Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr war er zunächst Dorfschullehrer, später Bibliothekar in Ost-Berlin und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Bibliothekswesen der DDR.
Seit 1961 war er freiberuflicher Schriftsteller.

Seine kulturgeschichtlichen Essays, seine Romane wie „Buridans Esel, „Neue Herrlichkeit“ und zahlreiche Werke mit der Handlungsregion Brandenburg sowie die autobiographischen Bände „Zwischenbilanz“ und „Vierzig Jahre“ haben bis heute eine große Leserschaft und sind teilweise verfilmt worden.
Lesen Sie hier mehr! (Quelle: Brandenburg-Lese)
de Bruyn erhielt für sein Werk Ehrungen wie den Heinrich-Böll-Preis und den Thomas-Mann-Preis.

Im Alter von 93 Jahren starb der Autor 2020 in Bad Saarow.

„Er hat sich seinen Lesern und Leserinnen stets mit großem menschlichen Einfühlungsvermögen genähert und als Chronist und Erzähler immer wieder den sehr konkreten Bezug zu seiner Lebensumgebung in der Region hergestellt.“, würdigte ihn Rolf Lindemann, Landrat des Landkreises Oder-Spree.

Das Stipendium „Abseits“

Das mit seinem Titel an de Bruyns Werk „Abseits – Liebeserklärung an eine Landschaft“ angelehnte Stipendium ist inzwischen vergeben worden:

Die Schriftstellerin Judith Zander und der Fotograf Sven Gatter wurden aus 29 Bewerbungen als „Tandem“ ausgewählt.

Gemeinsam mit der Stiftung des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder), der Burg Beeskow (Oder-Spree) und dem Literarischen Colloquium Berlin bietet die Günter-de-Bruyn Stiftung unter anderem einen Aufenthalt in dem Günter-de-Bruyn Wohnhaus.
(Foto: Wohn- und Arbeitsort von Günter de Bruyn in der ehemaligen Blabberschäferei bei Görsdorf
© Tobias Tanzyna)

Im August wird das Tandempaar in den Wohn- und Lebensort der Familie de Bruyn in der Gemeinde Tauche (Oder-Spree) ziehen. Zweieinhalb Monate darf es dort kostenfrei die Wohn- und Arbeitsräume nutzen.

Das ermöglicht den Stipendiaten, unmittelbar und im direkten kreativen Austausch miteinander zu arbeiten.
Der Fokus soll dabei auf der Entwicklung gegenwärtiger Lesarten, literarischer Formate sowie anderweitiger kreativer Möglichkeiten im Umgang mit dem topografischen „Abseits“ liegen, dazu auf Themen wie „Rückzug“ und „Einsamkeit“ und dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur.

Die Ergebnisse der Arbeit werden u.a. vor Ort und auf der Burg Beeskow präsentiert, dazu auch im Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) und im LCB Berlin.
(Foto ©Reiseland Brandenburg)

Kontakt
Freundeskreis Günter de Bruyn Stiftung e.V.
Am Drobschsee 1
15848 Tauche

Quelle und Fotos
Freundeskreis Günter de Bruyn Stiftung e.V.
www.burg-beeskow.de
Kleist Museum Frankfurt/Oder
Oder Spree Fernsehen
Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte

von As

Stiftung Museumsdorf Glashütte

Februar 6, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Im Süden Berlins, bei Baruth im Kreis Teltow-Fläming, lädt ein kleines Dörfchen zu einer Zeitreise in vergangene Jahrunderte:
Das über 300-jährige Museumsdorf Glashütte gilt heute als einzigartiges Kultur- und Industriedenkmal im Land Brandenburg. Von teils am Ort wohnenden Handwerkern und Händlern wird überlieferte Manufakturtradition bewahrt und kreativ weiter entwickelt.

Stiftungszweck

Die Stiftung widmet sich dem Erhalt, der kulturellen Belebung und dem Ausbau des Dorfes, einem einzigartigen Denkmal der Technik und Industrie.




Vor einem Jahr, im März 2022, wurde der UNESCO ein Dossier übergeben, das darlegte, warum die „Manuellen Glasfertigung“ als immaterielles Kulturerbe von internationaler Bedeutung zu werten sei. Mit der Übergabe begann offiziell das Bewerbungsverfahren, traditionelle Glasherstellungstechniken in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturrerbes der Menschheit aufzunehmen.
(Foto: Hochzeitsglas. Potsdam oder Zechlin. Um 1720)

Geschichte des Ortes Glashütte

Im Museum verbildlichen zahlreiche Exponate die wechselvolle Geschichte dieses besonderen Ortes.
Seine Entstehung verdankt das Dorf einem Zufall:
Ein starker Sturm riss im Jahr 1715 riesige Baumbestände aus dem Boden und stellte so das fehlende Holz für den Bau einer Glashütte zur Verfügung. Es war ein schwieriger Start, die Hütte wechselte oft ihre Besitzer und wurde zeitweise ganz stillgelegt.

Erfolgreich wurde sie schließlich erst mit der Herstellung von Beleuchtungskörpern und Lampenschirmen Mitte des 19. Jahrhunderts.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Glashütte auch durch Zwangsarbeit mitgetragen.
In der DDR kam der Betrieb aufgrund von Exportschwierigkeiten mehr und mehr zum Erliegen. Im Jahr 1980 wurde die Hütte wegen technischer Mängel geschlossen.
Seit 1990 kümmerten sich verschiedene Kulturvereine und Einzelakteure um die Sanierung und Wiederbelebung des Denkmalensembles.

Der Landkreis Teltow-Fläming erwarb im Jahr 2006 die Flächen und vermietet seitdem die Häuser zu Wohn- und Arbeitszwecken.
(Foto: © Tourismusverband Fläming e.V., A. Michel)

Museum
In den ehemaligen Produktionsräumen der 1861 errichteten „Neuen Hütte“ tauchen die Besucher*innen in die Welt des Glases ein. Auch die 3000-jährige Geschichte der Glaskultur wird erläutert.

Das Herzstück der Ausstellung bildet die Ofenhalle. Dort befindet sich der bis zur Schließung des Betriebes genutzte Wannenofen mit dem im Inneren erstarrten Glasblock.
(Foto: ©Tourismusverband Fläming e.V., J. Sobotka)
Im Obergeschoss informiert eine Ausstellung über die Geschichte der Baruther Glashütte (1716-1980), über das soziale Leben der Glasarbeiterfamilien und über Wissenswertes zu Physik und Chemie des Glases.

In den Räumen der ehemaligen Schleiferei (separates Gebäude/ein Eintritt) erzählt die Burger-Ausstellung Lebensgeschichte des Erfinders der Thermosflasche, Reinhold Burger, der 1866 in Glashütte geboren wurde.




Kunst und Handwerk im Dorf

Von der Glasbläserei, der Töpferei und Filzerei bis zur Seifenherstellung – zahlreiche Manufakturen haben sich auf dem Gelände angesiedelt und laden zum Schauen, Lernen, Selbermachen und zum Kauf der Produkte ein.


Im „Alten Dorfkonsum“ z. B. gibt es neben saisonal wechselnden Produkten hausgemachte Wurstspezialitäten sowie regionale Produkte vom Saalower Kräuterschwein, vom „Kameruner Wildlamm“ und von Wild aus dem „Solm´schen Revier“. Dazu frisches Brot, Blechkuchen nach alter Tradition und mehr.
Zünftige Gaststätten und Unterkünfte laden ganzjährig ein.

Öffnungszeiten des Museums und weitere

Januar und Februar
Mi – So 10.00 – 17.00 Uhr

März – Dezember
Di – So 10.00 – 17.00 Uhr (ebenso an Feiertagen)

Kontakt
Museum in der Neuen Hütte
Hüttenweg 21
15837 Baruth/Mark OT Glashütte
033704-980914

Quelle und Fotos
Museumsdorf Glashütte

von As

Stiftung Neue Kultur

Januar 6, 2023 in 2023, Stiftung des Monats von As

Der Ernst-Thälmann-Park ist Teil des größten Plattenbaugebiets in Prenzlauer Berg mit über 1.300 Wohnungen.
Wohngebiet und Park wurden bis 1986 (siehe historisches Foto) errichtet und stehen seit 2014 unter Denkmalschutz.
Die Parkanlage umfasst mehr als zwölf Hektar und ist damit ein wichtiger Erholungsraum für die rund 4.000 Bewohner:innen und für Menschen aus den benachbarten Gründerzeitquartieren.
Die Ausstellung „Planungen zum Thälmannpark“, die im vergangenen Jahr im Zeiss-Großplanetarium Prenzlauer Berg die x gezeigt wurde, war und ist eines der Projekte der
Stiftung Neue Kultur.

Stiftungszweck

Kultur-Förderung im weitesten Sinne ist der Zweck der Arbeit dieser Stiftung.

Stimulierung, Förderung, Begleitung und Vermittlung künstlerischer, kultureller und sozialer Prozesse charakterisieren ihre Arbeit.
In diesem Prozess will sie kulturelle Vielfalt aufspüren, erkennen und erhalten. Dies erarbeitet und präsentiert sie in Formaten wie Ausstellungen, Dokumentationen und digitalen Aufbereitungen.

Projekte
Die FUNDUS-Reihe

1959 erschien im Verlag der Kunst Dresden die erste Ausgabe der Fundus-Bücher, einer Taschenbuchreihe zur humanistischen Tradition der jüngsten europäischen Kulturgeschichte.

Die Wiederauflagen von entsprechenden Texten aus dem „Fundus“ des Verlages luden zur differenzierten Betrachtung ein – lösten auch durch die poltische Einflussnahme einen streitbaren Diskurs aus.


Die mit Hilfe der Stiftung geplante Publikation konzentriert sich auf die ersten Fundus-Jahre.



(Fotos: Buch Nr. 1, 1959,
Buch 93; 1985)








2022: AKTIONALE IV

Das Konzept der “AKTIONALE, Das Nackte Sein“ thematisierte die Vergänglichkeit und Verletzlichkeit des menschlichen Daseins.
Gedanken von der abendländischen Tradition, der griechischen Mythologie über das Christentum bis hin zur Aufklärung und der aktuellen Sorge vor der Zerstörung unseres Planeten boten das Thema für die gezeigten Arbeiten.





Die Ausstellung im Verein Berliner Künstler präsentierte Werke von 29 internationalen Künstlerinnen und Künstlern.
(Foto: Schlangenbader Art; Peter Schlangenbader)


2022: Planungen zum Thämann-Park

Die Ausstellung zeigte die vielschichtige Entstehungsgeschichte des Ensembles: insbesondere die bewusste Verbindung von Thälmann-Denkmal, Wohnungsbau, Parklandschaft und Gesellschaftsbauten wie dem Planetarium zu einem ideologisch eingefärbten Gesamtbild wurde verdeutlicht (siehe auch Text ganz oben).

Die Präsentation entstand als Gemeinschaftsprojekt des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS; aus dessen Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR auch fast alle Quellen und Bildvorlagen stammen), der Stiftung Neue Kultur und des Kulturforums Berlin-Nordost.

Sie wurde auch von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Kontakt
STIFTUNG NEUE KULTUR
c/o Castellanos (Vst.) und c/o Jasinszczak (Vst.)
Dennewitz 5
10785 Berlin
Telefon: +49 177 79 828 78
E-Mail: mail(at)stiftung-neue-kultur.de

Quelle und Fotos
Stiftung Neue Kultur
Stadtentwicklung Berlin

von As

Bürgerstiftung Neukölln

Dezember 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

In Respekt voreinander Neukölln gestalten – dies ist das Leitmotiv dieser 2005 gegründeten Stiftung.
Sie unterstützt Freizeit-Patenschaften, fördert Mitmach-Läden, Trödelmärkte, einen Chor und vieles mehr.
Zahlreiche Menschen engagieren sich in diesen Projekten und stärken so die vielfältigen Potentiale Neuköllns.

Stiftungszweck

Die gemeinsame Vision ist ein liebens- und lebenswerter Bezirk, in dem alle Menschen ihre Nachbarschaft aktiv gestalten und sich erfolgreich entfalten.

Zusammen mit allen Communities entwickelt die Stiftung neue multiethnische Gemeinwesenstrukturen.
Dafür baut sie Brücken in der Neuköllner Nachbarschaft und setzt sich für ein respektvolles Miteinander ein.
Sie fördert – u.a. mit Kinder- und Jugendprojekten – das Engagement und innovative Impulse im Bezirk.

Projekte
AUFgeht´s Neukölln
!

Innerhalb des Bundes-Förderprogramms AUFleben! werden Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 10 Klasse insbesondere darin unterstützt, während der Corona-Pause verlorengegangene Entwicklungschancen aufzuholen.
Sie machen mit einer Mentorin bzw. einem Mentor z.B. Ausflüge – z.B. in Parks, Museen oder Bibliotheken – spielen Fußball oder widmen sich einem Hobby. Auch in schulischen Belangen werden die Kinder unterstützt.

Mentoringprojekt

In diesem Projekt steht die Schule im Vordergrund:
Die Mentor*innen unterstützen die Jugendlichen 1:1 bei der Prüfungsvorbereitung, der beruflichen Orientierung sowie bei allen Fragen und Sorgen rund um die spannende Zeit des Erwachsenwerdens. In unseren interkulturellen Mentorings lernen beide Seiten eine oft ganz neue Welt kennen – so profitieren nicht nur die Mentees sondern auch die Begleiter.

Neuköllner Talente

Freizeit-Patenschaften ermöglichen Kindern, die so gut wie keinen Zugang zu derartigen Erlebnissen haben, eine vielfältige Freizeitgestaltung.


Mit ihren Paten besuchen sie Bibliotheken und Museen, erkunden Berlin, kochen, machen Sport, feiern gemeinsam.

Weitere Projekte sind:

N+Trödelmarkt, Mitmach-Laden, N+Fotowettbewerb, Chor und N+Werkstatt



Kinderschutz
In jedem Projekt ist in jeder einzelnen Patenschaft der Kinderschutz oberstes Gebot. Die Mitarbeiter*innen nehmen an Weiterbildungen zum Thema Prävention und Intervention bei sexuellem Kindesmissbrauch teil und stehen in intensivem Austausch mit Kindern und Familien.
Die Aufnahme ins Team erfolgt nach einem sorgfältigen Auswahlgespräch und der Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses.

Der 2023-er Kalender ist da!

Mit einem „Best Of“ der letzten 15 Jahre zeigt der Neukölln-Kalender 2023 Schnappschüsse aus der Arbeit der Stiftung und Impressionen aus dem Bezirk.
Für für 10 Euro (bei Versand mit Porto) kann er hier erworben werden!

Mitmachen

Sowohl aktiv als auch mittels Spende kann die Arbeit der Stiftung unterstützt werden. Die Einnahmen aus dem ehrenamtlich betriebenen Trödelmarkt dienen dazu, Vereine, Initiativen und Einzelprojekte finanziell zu fördern. Gern auch kann man als Mentor*in oder Pat*in Zeit schenken.

Kontakt
Bürgerstiftung Neukölln
Emser Straße 117
12051 Berlin

Tel: 030 / 627 380 13
E-Mail: info(at)neukoelln-plus.de

Quelle und Fotos
Bürgerstiftung Neukölln

von As

Stiftung Schlosspark Wiesenburg

November 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Ein Kleinod in Brandenburg:
Der Schlosspark Wiesenburg.
In der ländlichen Abgeschiedenheit des Hohen Flämings entstand er vor ca. 150 Jahren um das im 13. Jh. als Burg angelegte Schloss.
Sehr seltene und teils alte Gehölze prägen auch heute noch sein Erscheinungsbild.

Seit 2020 unterstützt die Stiftung Schlosspark Wiesenburg den Förderverein.
Eine großzügige Erbschaft ermöglichte deren Gründung :

Der im Ortsteil Medewitz lebende und im Jahr 2017 verstorbene Otto Große vermachte in seinem Testament dem Wiesenburger Verein ein Haus, mehr als 200.000 Euro, Acker- und Waldgrundstücke sowie eine Lebensversicherung.
„Das Vermögen von Otto Große wird damit über Jahrzehnte Gutes für den Schlosspark tun“, freute sich Parkleiter Ulrich Jarke (Zitat MOZ – Märkische Onlinezeitung, 16. April 2020;
Foto: Die Grabstätte des Spenders, ©André Großmann).

Stiftungszweck

Langfristiges Ziel der Stiftung ist es, ihr Vermögen zu vergrößern, so dass der Park seine finanzielle Abhängigkeit von der Haushaltslage der Gemeinde reduzieren kann.
(Foto: Diane Albrecht)

Parkförderverein

Im Jahr 1998 wurde dieser Verein gegründet, mit dem Ziel, die weitere Wiederherstellung, Erhaltung und Pflege des Landschaftsparks zu fördern.

Dieser gilt als wichtigstes Gartendenkmal zwischen Potsdam und dem Dessau-Wörlitzer-Gartenreich.
Ihm stand allerdings bis zur Stiftungsgründung keine große Gesellschaft oder ein potenter Sponsor zu Seite – vielmehr lagen die Erhaltung und Entwicklung des 127 ha umfassenden Parkes ausschließlich bei der Gemeinde Wiesenburg/Mark. So bündelt der Verein die Aufgaben zur ideellen aber auch finanziellen Unterstützung dieses besonderen Brandenburger Ortes.

Der Schlosspark Wiesenburg

Der nach englischem Vorbild gestaltete Park ist in seinem noch heute vorherrschenden Erscheinungsbild eng mit Rittmeister Curt Friedrich Ernst von Watzdorf verbunden, der als Schlossherr von 1863 bis 1881 enorme Umgestaltungen an Schloss und Park vornahm.
Ursprünglich stand hier eine Burg, mit entsprechendem Umland.

Die interessante, wechselvolle Geschichte des Ortes mündet in den heutigen besonderen Baumbestand.

Zahlreiche Gehölze mit exotischen Namen wie Gurken-Magnolie, Zerr-Eiche oder Ferkelnuss, die der Parkgründer Watzdorff einst aus fernen Ländern mit nach Wiesenburg brachte, säumen die verschlungenen Wege, die immer wieder neue beeindruckende Sichtachsen freigeben.

Terrassenbeete, Teiche, kleine Brücken und dichte Rhododendren, die im Mai und Juni herrlich blühen, sorgen für Abwechslung.
Parkleiter Ulrich Jarke führt fachkundig durch „sein“ Reich.
(Fotos: Norbert Hesse)

Mit herausragenden Fotos und interessanten Texten erscheint in diesem Monat auch eine längst überfällige umfangreiche Veröffentlichung zum Park.

Autoren sind der Parkleiter Ulrich Jarke und der Stadtplaner und „Landschaftsleser“ Heinz Hubert Menne. 
Veranstaltungen
Neben Park- und Schlossführungen laden auch Veranstaltungen zu einem Extra-Besuch ein.
So wird am 18. November, 18 Uhr, das o.g. Buch zum Park vorgestellt im Gartensaal des Schlosses vorgestellt.

Baumpatenschaften
Spenden und die Übernahme von Baumpatenschaften sind jederzeit und gern willkommen!

Kontakt
Parkförderverein Wiesenburg e.V.
Ulrich Jarke
Schlossstr. 1
14827 Wiesenburg/Mark

Quelle
Parkförderverein Wiesenburg e.V.

von As

Stiftung Humboldt Forum

Oktober 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Stichwort Provinienz: Das nun mit allen Sammlungen komplettierte Museum – ein Ort, der einen spannenden Diskurs zum Thema und nicht minder beeindruckende Kunstsammlungen bereit hält.

Vom 17. September bis 18. September 2022 besuchten 30.000 Interessierte die Veranstaltung „24h offen“ im Humboldt Forum und erlebten die Eröffnung der neuen Ausstellungsflächen für die Ethnologischen Sammlungen und der Sammlungen Asiatischer Kunst.
(Fotos: Eröffnung des Ostflügels mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth und internationalen Gästen, ©David von Becker)

Damit sind nun alle geplanten Sammlungen im Humboldt Forum zu besichtigen.
Dessen Bauherrin und Betreiberin ist die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Stiftungszweck

Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss entwickelt und realisiert kulturelle und künstlerische Veranstaltungen, Ausstellungsprojekte und Vermittlungsangebote.

Sie unterhält eine ständige Ausstellung zur Geschichte des Ortes, und sie koordiniert die Aktivitäten der weiteren Akteure im Humboldt Forum. Das schließt sowohl den sicheren Gebäudebetrieb als auch die Pflege des Hauses sowie Denkmalpflege und den Denkmalschutz des Schlosskellers ein.

Das Humboldt Forum als Besucher-Magnet

Im Zentrum der Stiftungs-Tätigkeit stehen die Besucher*innen der Veranstaltungen, Ausstellungen oder Vermittlungsangebote im Humboldt Forum. Sie können auch digital durch die Sammlungen surfen oder an live gestreamten Diskursen teilnehmen.
(Foto: ©David von Becker)
Der Ort ist darüber hinaus Gastgeber für all`diejenigen, die die neue Mitte Berlins bei einem Kaffee oder Afterwork im Schlüterhof genießen möchten…

Schlossplatz 1

Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftungstätigkeit ist die Erforschung und Vermittlung der wechselvollen Geschichte dieses besonderen Ortes in all ihren Facetten – vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Das Berliner Schloss
(Foto: Kaiser Wilhelm II. und seine sechs Söhne am Neujahrsmorgen 1908 auf dem Weg zur Paroleausgabe im Zeughaus, Unter den Linden. © bpk / Franz Kühn)

Der Palast der Republik – an gleicher Stelle

(Foto: Militärparade der NVA auf dem Marx-Engels-Platz zum 28. Jahrestag der DDR, 1977. © picture-alliance/ ZB | ddrbildarchiv.de)




Erfahren Sie demnächst noch mehr zur Geschichte des Hauses und seinen vielfältigen Ausstellungen!

(Foto: Ahnen, Göttinen und Helden – Skulpturen aus Asien, Afrika und Europa. Ausstellung bis 31.12.223)






Kontakt
Stiftung Humboldtforum im Berliner Schloss
Unter den Linden 3
10117 Berlin

Postfach 02 10 89
10122 Berlin

+49 30 265 950-0
info(at)humboldtforum.org

Quelle und Fotos
Stiftung Humboldt Forum

von As

Stiftung Brandenburger Dom

September 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Bereits um die Mitte des 12. Jh. ist mit dem Bau des prächtigen Bauwerks begonnen worden.
Um die Mitte des 15. Jh. war der gotische Umbau abgeschlossen.
Die wechselvolle Geschichte des Brandenburger Doms, seine zahlreichen Kunstschätze, die Gemeinde und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm laden ein, dieses Kleinod zu besuchen.

Stiftungszweck

Die Stiftung fördert den Erhalt und die Nutzung des Doms und der zugehörigen, meist mittelalterlichen Gebäude.

Sie unterstützt ebenfalls die geistlichen, bildenden und kulturellen Aktivitäten am Dom und fördert die Veranstaltungen und Begegnungen auf dem Burghof (Foto: H. Schulze).



Der Brandenburger Dom

Der Brandenburger Dom, auch als „Mutterkirche des Landes Brandenburg“ bezeichnet, ist der Mittelpunkt der malerischen Dom-Insel der Stadt.

Mit Klausur, Kurien und Nebengebäuden prägt er diesen besuchenswerten Ort. Er ist der älteste Teil der aufwendig sanierten Altstadt der Havel-Stadt.
(Foto: Lutz Hahnemann; reiseland.brandenburgde)

Im Jahr 948 gründete König Otto I. das Bistum Brandenburg.

Der Bau des Doms begann mit der Grundsteinlegung im Jahr 1165 (im Foto die Gründungsurkunde des Domkapitels)..

Um die Mitte des 15. Jh. dann war der noch heute in wesentlichen Teilen existierende gotische Umbau abgeschlossen.
Entsprechend seiner Geschichte befinden sich im Inneren Kunstwerke aus dem Mittelalter bis in das 20. Jh.

Ein Geheimtipp für alle Liebhaber barocker Kirchenmusik ist die berühmte Wagnerorgel aus dem Jahre 1723.

Sie ist in den vergangenen 300 Jahren fast nicht verändert worden und bleibt damit eine der wertvollsten und klangschönsten Orgeln im Land Brandenburg überhaupt.

Während der Gottesdienste und zahlreicher Konzerte ist dieser Klang zu erleben.

Darüberhinaus machen Konzertabende über das ganze Jahr – u.a. auch die bereits seit 1958 stattfindenden Sommerkonzerte – die einzigartige Akustik und Atmosphäre des prächtigen Dom-Innenraums erlebbar.


Das Dom-Museum

Die hier verwahrten und gezeigten Zeugnisse und Kunstwerke verdeutlichen die wechselvolle Bistumsgeschichte.

Zahlreiche gotische Altarbilder und Skulpturen zeugen von der einst reichen Ausstattung der Kathedrale. Hochbedeutend ist vor allem der im europaweiten Vergleich sehr reiche Bestand an mittelalterlichen liturgischen Textilien.

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Dazu gehört auch das um 1290 gestickte Brandenburger Hungertuch (hier ein Detail) – die älteste Stickerei des Textilschatzes.
Es erzählt auf einer Größe von etwa 2 x 4 m die Lebensgeschichte Christi.

Unterstützen

Einzigartige Kunstwerke und geistliche Gewänder, eine Bibliothek und ein Archiv mit mittelalterlichen Handschriften sowie historischen Dokumenten – dies vielfältige Kulturgut von unschätzbarem Wert ist im Besitz des Domstifts.
Mit der Unterstützung des Projekts:

Haus der alten Schätze

tragen auch Sie dazu bei, dass dies angemessen und dauerhaft bewahrt und gezeigt werden kann!

Jeder gespendete Geldbetrag hilft, das „Haus der alten Schätze“ Realität werden und Ostklausur und Spiegelburg wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen.

Kontakt
Domstift Brandenburg
Burghof 10
14776 Brandenburg / Have

info(at)dom-brandenburg.de
T: 0 33 81 / 2 11 22 29
F: 0 33 81 / 2 11 22 12

Quelle und Fotos
Stiftung Brandenburger Dom
www.reiseland.brandenburg.de
Foto oben: Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.

von As

Koepjohann’sche Stiftung

August 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Das Testament

Im Jahr 1792 – drei Jahre nach der Französischen Revolution, zu Lebzeiten von Kleist, Goethe und Schiller – verfügte der Berliner Schiffbaumeister und Unternehmer Johann Friedrich Koepjohann testamentarisch, dass seine in der Spandauer Vorstadt gelegenen Immobilien den Grundstock für eine Stiftung bilden sollten.

Diese hat während ihrer Wirkungszeit großen Stürmen getrotzt, hat Weltkriege, Kaiser, Könige, finanzielle Notlagen sowie ein geteiltes Deutschland überlebt und darf sich nun mit Fug und Recht eine der ältesten Stiftungen Berlins nennen.

Stiftungszweck

Die Stiftung ist Trägerin von sechs Einrichtungen im Bereich der Frühen Hilfen, in der Arbeit mit und für Senior*innen, in der Nachbarschaftshilfe sowie in der Wohnungslosenhilfe.

Aus den Erträgen, die die Stiftung mit den Miet- und Pachteinnahmen erzielt, organisiert und fördert sie diese sozialen Projekte.



Friedrich Johann Koeppjohann

Der Namensgeber der Stiftung lebte von 1717-1792. Er wohnte am Schiffbauerdamm, wo er eine Werft betrieb und zahlreiche Besitzungen erwarb.
In seinem Testament vom 3. 6. 1792 bestimmte er einen Teil davon als „milde Stiftung“ (s.o.), zur Einrichtung eines Armenhauses unter Aufsicht der Sophiengemeinde, der er 1790 auch die erste Orgel für die Sophienkirche gespendet hatte.

Das auf dem heutigen Grundstück Schiffbauerdamm 8 von der Koepjohannschen Stiftung eingerichtete Armenhaus diente der Unterbringung von Witwen und Waisen seiner Familie und aus der Spandauer Vorstadt.

Nach dem Tode seiner Frau 1776 beauftragte K. Wilhelm Christian Meyer d. Ä. (1726–1786) mit der Schaffung eines heute für die Berliner Kunst- und Kulturgeschichte wichtigen Grabdenkmals aus Sandstein auf dem Sophienkirchhof (s. Foto). K.s dortiges Grab ist ein Ehrengrab.

Eine Biografie, die noch antiquarich erworben werden kann, zeichnet den bislang nur in Umrissen bekannten Lebensweg Koepjohanns sowie die wechselvollen Geschicke des Armen-Instituts von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis hin zur modernen karitativen Stiftung der Gegenwart nach.

Aus ungewöhnlicher Perspektive entsteht dabei zugleich ein Panorama preußisch-deutscher Geschichte.

„Zum Wohle der Witwen und Waisen“
Wolfgang Feyerabend

Einrichtungen der Stiftung
Hannah – die Koepjohannitinnen
Vom Kieztreff Koepppjonn aus wird dieses älteste Projekt der Stiftung heute organisiert: Die Stiftung bietet ein abwechslungsreichesProjekt für Senior*innen an.
Die Koepjohannitinnen gelten als der historische Kern der operativen Arbeit. Koepjohann bedachte in seinem Testament seine Verwandtschaft, die seiner Frau Maria Elisabeth und die Angestellten seiner Werft.

Frauentreffpunkt Sophie
In der Albrechtstraße in Berlin-Mitte gewährt dieser Treffpunkt Frauen in Not Schutz und Ruhe vom Leben auf der Straße finden. Zudem bietet der Frauentreffpunkt professionelle Hilfe und soziale Begleitung an.

Notunterkunft Marie

Nach mehrjähriger Bauzeit wurde Im März 2019 das Wohn – und Beratungshaus für Frauen und Kinder in der Tieckstraße in Berlin-Mitte eröffnet.
Professionell aufeinander abgestimmte und sich ergänzende Beratungs- und Betreuungsangebote sowie angemessene Unterkünfte auf Zeit bieten ein geschütztes Umfeld, in dem Frauen und ihre Kinder zur Ruhe kommen, Kräfte sammeln und eine neue Lebensperspektive entwickeln können.

Kieztreff Koeppjohann

Zu generationsübergreifenden Begegnungen, Gruppenangeboten wie dem Projekt eliSa, das sich insbesondere an Senior*innen wendet, und Festen sowie zum Kiezcafé lädt die Stiftung regelmäßig in das ehemalige Gemeindehaus der Sophinkirche in der Großen Hamburger. Str. in Berlin-Mitte ein.

Känguru
Dieses Projekt der Stiftung bietet Hilfe und Unterstützung für frischgebackene Eltern.
So kommt beispielsweise eine ehrenamtliche Mitarbeiterin einmal in der Woche für drei Stunden zur Familie nach Hause und unterstützt sie in der neuen Lebenssituation ganz praktisch.

Projekte
Die Stiftung unterstützt
KLIK e.V. – einen Hilfsverein für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Berlin

Evas Arche – ein ökumenisches Kommunikations-, Informations- und Beratungszentrum von Frauen für Frauen in der Großen Hamburger Straße direkt neben der Sophienkirche.

Vergiss mich nicht – ein Projekt, das seit über zehn Jahren berlinweit ehrenamtliche Pat*innen an Kinder aus suchtbetroffenen Familien vermittelt.

Kinder in der Mitte – Seit über 20 Jahren bietet »Kinder in die Mitte« (getragen durch die Bethanien-Stiftung) eine Anlaufstelle für Kinder, um gemeinsam die Freizeit zu gestalten, Unterstützung beim Lernen zu bekommen, die eigene Kreativität zu entwickeln und um Freude und Leid mit anderen zu teilen.

Veranstaltungen

Neben dem vielfältigen Angebot der Stiftung lädt sie auch regelmäßig zu besonderen Festen und mehr – wie zu Führungen, zur Turmbesteigung Sophienkirche, zu Gesprächskreisen – ein.

Am 2. September findet das Sommerfest des Kieztreff und der Sophienkirche statt!

Spenden
Mit Ihrer Unterstützung können die Projekte der Stiftung fortgeführt und erweotert werden!

Kontakt
Koepjohann’sche Stiftung
Albrechtstraße 14 B
10117 Berlin

Tel.: 030 2359 3975-0
Fax: 030 2359 3975-9
Mail: info(at)koepjohann.de

Quelle und Fotos
Koepjohann’sche Stiftung
www.berlingeschichte

von As

Sustainable Villages Foundation

Juli 4, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

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Sie ist in Afrika tätig, die Sustainable Villages Foundation (SVF), die Stiftung für nachhaltige Dorfentwicklung.

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Mit ihrem Modell zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in abgelegenen ländlichen Regionen, das sie in Ruanda umsetzt, möchte sie den Menschen ein gesundes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Insbesondere Strom ist dabei der Schlüssel zu wirtschaftlicher Entwicklung, zu modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, zu Bildung und gesundheitlicher Versorgung.

Stiftungszweck

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Die im November 2020 gegründete und damit noch recht junge Stiftung Sustainable Villages Foundation (SVF) unterstützt in einem Pilotprojekt die Entwicklung von zwei Dörfern des ostafrikanischen Staates:
Bisagara und Rugarama.


Die Dörfer
Ruanda ist mit 13 Millionen Einwohner auf einer Fläche, die dem Bundesland Brandenburg entspricht, das am dichtesten besiedelte Land in Afrika.
Es wird auch das Land der 1000 Hügel genannt – mit vielen nicht nutzbaren Flächen im Gebirge. Trotzdem ist es agrarisch geprägt, bedingt auch durch das hohe Bevölkerungswachstum, das eine Nutzung der möglichen Flächen für die Versorgung der Bevölkerung erfordert.

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Die beiden Dörfer Bisagara und Rugarama, quasi ein Doppeldorf, sind weder an das nationale Stromnetz noch an die Wasserversorgung angeschlossen. Zwei Drittel der im Schnitt fünfköpfigen Familien hat nur 45 US-Dollar im Monat zur Verfügung. 90% der Erwachsenen sind Kleinbauern. Doch verfügt der Ort über eine Schule.

Die Projekte
Die Stiftung entwickelt gemeinsam mit den Bewohnern Projekte in den Bereichen Energie, Landwirtschaft & Ernährung, Wasser, Gesundheit, Bildung und Einkommen.
Nahe, südlich des Äquators gelegen, sind die Dörfer natürlich prädestiniert für die Nutzung von Solar-Energie:

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So wurden / werden zunächst die Haushalte mit kleinen Solarsystemen versorgt. Im Dorf Rugarama sind bereits 100% Elektrifizierung erreicht, in Bisagara sind es 95%, die letzten 5% sind in Arbeit. Die Solarsysteme werden von den Haushalten über Ratenzahlungen gekauft.

Die Stiftung gibt einen Zuschuss, damit wirklich jede Familie Licht bekommt.

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Zahlreiche Haushalte haben darüber hinaus optimierte Kochgeräte erhalten, die 80% weniger Holz gegenüber den üblichen offenen Feuerstellen verbrauchen.


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Das Wasser wurde bisher noch mühsam vom einige Kilometer entfernten See transportiert oder aus privaten Zisternen entnommen, sofern diese vorhanden sind.

Auch hier arbeitet die Stiftung an Lösungen.
Welche Methoden eignen sich, um Wasser ins Dorf zu holen und dieses zu reinigen?
Möglichkeiten zur Bewässerung der Felder werden ebenso ausgelotet. Je nach eingesetzter Technik werden Verkäufer und Handwerker trainiert.

Im Einsatz für die Kinder

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Dank der Reparatur der Regenwasser-Zisterne der Grundschule mit Hilfe der Stiftung haben 900 Schüler dort nun wieder Wasser. Dazu wird diesem Jahr eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, welche die Schule mit Strom versorgt.

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Auch ein Computer-Klassenraum entsteht. Um entsprechend fundiert unterrichten zu können, werden die Lehrer in Informationstechnologie und Englisch fortgebildet.
SVF möchte auf diesem Weg unterstützen, dass junge Menschen sich auch für Berufe außerhalb des Kleinbauerntums qualifizieren können, sofern sie dies wünschen.

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An die Kleinen wird ebenso gedacht:
Im Dorf Rugarama wird ein Kindergarten errichtet.

Das Gebäude soll in Konstruktionsweise und Ausstattung modellhaft für andere Gebäude sein.


Förderung von Kleinunternehmen

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Der nachhaltige Nutzen steht stets im Vordergrund des Engagements:
Um einen möglichst großen Anteil an lokaler Wertschöpfung zu schaffen – in Eigenverantwortung und zum wirtschaftlichen Nutzen der lokalen Akteure –, fördert die Stiftung deshalb die Gründung von Kleinunternehmen im Energie- und Wartungsbereich.

Unterstützen

Erst ein Dorf, dann 10, dann 100+ Dörfer …
Die Stiftung plant, das Modell des ersten Dorfes auf viele dieser Dörfer in der Region zu übertragen bzw. je nach lokalen Gegebenheiten entsprechend anzupassen.

Wenn Sie die Arbeit der Stiftung unterstützen möchten, können Sie eine Überweisung an das Spendenkonto vornehmen oder ein SEPA-Lastschrifmandat erteilen.

Kontakt
Postanschrift:
Sustainable Villages Foundation – Stiftung nachhaltige Dorfentwicklung
Am Lokdepot 8
10965 Berlin

Telefon/Whatsapp: +49 173 6668794
E-Mail: mail(at)s-v-f.org

Quelle und Fotos
Sustainable Villages Foundation

von As

Stiftung Wredowsche Zeichenschule

Juni 14, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Die Wredowsche Zeichenschule

Am 11. November 1878 gab es den ersten Kunstunterricht im Gebäude der Wredow-Kunstschule, initiiert von Bildhauer August Julius Wredow.
Das ehrwürdige Gebäude-Ensemble in der Stadt Brandenburg bietet bis heute Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen bis hin zum Seniorenalter in ihrer Freizeit eine vielseitige und systematische künstlerische Ausbildung.

Stiftungszweck

Die bereits 1883 von dem Bildhauer August Julius Wredow begründete Stiftung verwaltet die Zeichenschule und die Wredow-Sammlungen. So unterstützt sie den Zugang zu einer vielseitigen, modernen und systematischen künstlerischen Ausbildung in den Bereichen Zeichnen, Malerei, Grafik. Sie bewahrt ebenfalls die Wredowschen Kunstschätze und verwaltet die Jakobskapelle am Wredowplatz 1.

August Wredow

Der in Brandenburg an der Havel gebürtige August Wredow (1804-1891) erhielt ab 1815 seine erste künstlerische Ausbildung bei dem Bildhauer Emil Cauer. Anschließend arbeitete er von 1823 bis 1827 als Schüler von Christian Daniel Rauch in dessen Atelier.
Seine Ausbildung setzte Wredow bei Johann Gottfried Schadow an der Berliner Akademie fort. Nach jeweils langjährigen Aufenthalten in Rom und in Carrara lebte er von 1841 bis zu seinem Tod am 21. April 1891 in Berlin, unterbrochen von einem erneuten Aufenthalt in Carrara von 1856 bis 1857. 1843 wurde er Senatsmitglied der Akademie der Künste und erhielt 1860 den königlichen Professorentitel.
August Wredow wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin bestattet.

Die Wredowsche Kunstschule

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Die Wredowsche Zeichenschule bietet den Kursteilnehmern die Möglichkeit, ihre Fantasie und Kreativität im künstlerischen Schaffen unter fachlicher Anleitung auszuprobieren und über sich hinauszuwachsen.

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Das breit gefächerte künstlerische Angebot beinhaltet Kurse in den Bereichen Zeichnung (auch digitales Zeichnen), Malerei, plastisches Gestalten, Druck, Fotografie,
des weiteren Kurse zur Vorbereitung auf ein Studium mit künstlerischer Eignungsprüfung, und es schließt auch Angebote zu Theater, Tanz und Kinderzirkus ein.
Ausstellungen und diverse Workshops ermöglichen darüber hinaus einen regen Austausch mit gleichgesinnten Kunstinteressierten.

Die Wredow Sammlungen

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Die Sammlungen der Stiftung gehören zu den bedeutendsten Beständen privater Sammeltätigkeit auf den Gebieten bildende Kunst, Kunstgewerbe und Kunstgeschichte im Raum Berlin-Brandenburg.

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Die Kunstsammlung, die Kunstbibliothek und der Wredow-Nachlass sind hier gut verwahrt und teilweise der Öffentlichkeit zugänglich.

Kontakt
Wredow-Kunstschule
Wredowplatz 1
14776 Brandenburg an der Havel
Tel: 03381 52 21 04
e. mail: info(at)stiftung-wredow.de

Quelle und Fotos
Stiftung Wredowsche Zeichenschule

von As

Kaspar Hauser Stiftung

Mai 10, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Von Handwerk über Hauswirtschaft bis Gartenpflege u.v.m. reicht das Spektrum, innerhalb dessen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieser Berliner Stiftung tätig sind:

Die gemeinnützige Kaspar Hauser Stiftung bietet mit diesem Tätigsein insbesondere Menschen mit Assistenzbedarf vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Getreu der anthroposophischen Ausrichtung steht die ganzheitliche Förderung und Entwicklung des Menschen im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit.

Arbeitsgebiete
– Arbeit und berufliche Bildung
– Wohnen und Pflege
– Nachbarschaft und Inklusion
– Tagesstruktur und Beschäftigung
– Kunst, Kultur, Therapien

In der Buchbinder-Werkstatt und weiteren Werkstätten werden vielfältige Aufträge erfüllt.

Der Online-Shop der Stiftung bietet darüber hinaus Waren, die in den Einrichtungen prodiziert werden, an!

Standorte
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Die Stiftung ist im Norden Berlins angesiedelt.
So mit der
Geschäftsstelle und der Wäscherei in der Rolandstraße,
mit Tagesstätten in der Platanenstraße und in Blankenfelde

sowie mit dem

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Bornholmer Straße und in der Jülicher Straße.

Arbeitgeber auch für Praktikum und Freiwilligendienst
This image has an empty alt attribute; its file name is 01_Werkstatt_Textil-3491-800x558.jpgNeben dem im Stiftungszweck begründeten Arbeitgeber-Status für Menschen mit Assistenzbedarf und den damit verbundenen Stellen für Personal zur Verwaltung und Betreuung gibt es auch Angebote auf Freiwilligen-Basis.
In allen Bereichen sind motivierte Mitarbeiter*innen willkommen:
Im Werkstattbereich, im Beschäftigungs- und Förderbereich, in den Wohnstätten und in der Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen.

Kontakt
Kaspar Hauser Stiftung
Rolandstrasse 18-19 | 13156 Berlin
Telefon 030 47 49 05-0
Telefax 030 47 49 05-99
info(at)kh-stiftung.de

Quelle und Fotos
Kaspar Hauser Stiftung

von As

Museumsstiftung Liman

April 7, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Unangepasst, experimentell, mutig:
Moderne Kunst erzielt stets eine starke, ob zustimmende oder ablehnende Wirkung.
Oft ist sie bahnbrechend.

Wolf Vorstell (1932-1998),  Maler, Happening- und Fluxus-Künstler, Grafiker, Komponist, Videopionier und Bildhauer in einer Person, zählt durchaus zu diesen „Bahnbrechern“,
und er initiierte gewissermaßen die Sammler-Leidenschaft des Stiftungsvorsitzenden Berliner Unternehmers und Kustsammlers Heinrich Liman.
(Foto: Wolf Vostell, Transmigración II, 1958, 91 × 102 × 40 cm; Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Quelle: Kulturstiftung der Länder)

Getreu Vorstells Motto „Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“ entwickelte Liman mit seinen Mitstreitern das museumFLUXUS+.

 

 

Stiftungszweck
Die 2017 gegründete gemeinnützige, nicht rechtsfähige Museumsstiftung Liman dient dem Erhalt und der Weiterentwicklung  des Museums.
Betreiberin des Museums ist die museum FLUXUS+ gGmbH am Standort Schiffbauergasse in Potsdam.

museum FLUXUS+

Im Jahr 2008 gegründet, kann das Potsdamer Museum heute bereits eine umfangreiche Sammlung von Werken zeitgenössischer Künstler der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Rund die Hälfte der ca. 700 Sammlungs-Exponate wird in einer Dauer-ausstellung auf 1000 qm präsentiert.

Diese zeigt ein Spektrum von Installationen und Kunstwerken bis hin zu Korrespondenzen und Filmen sowie Aktionsrelikte aus den Anfängen der Sammlung.

Die Werke Wolf Vorstells bilden (s.o.) den Kern der Sammlung.
Sie sind in thematischen Abschnitten angeordnet und bieten einen umfassenden Überblick über Phasen, Themen und Techniken in Vostells Œuvre, beginnend mit seinen frühen Arbeiten, die oftmals unbekannt sind.

Das „Plus“ in museum FLUXUS+ steht für die Einbindung von Künstler*innen aus dem nahen Umfeld von Fluxus wie z.B. Arman, Mary Bauermeister, Christo, Niki de Saint-Phalle und Ann Noël.
Darüberhinaus runden die Arbeiten der zeitgenössischen Künstler*innen die Sammlung ab und ermöglichen einen Blick auf eine heutige Interpretation der Fluxus-Maxime „Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“.
(Foto: Werke von Joseph Beuyss, Ben Vautier, Wolf Vostell, Yoko Ono u.a.; © museum FLUXUS+, VG Bild-Kunst, 2020)

 

Anlässlich des 60. Jubiläums der Gründung der Kunstbewegung Fluxus offeriert das Museum ein Sonderprogramm.
Beispielsweise werden Werke von Teilnehmern des Studieren­denwett­bewerbes museumFLUXUS+studis gezeigt.
(Vom 13. Mai bis 19. Juni 2022)

Kunstvermittlung
Mit vielfältigen Angeboten für unterschiedliche Altersgruppen ermöglicht das Museum Begegnungen mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Regelmäßig finden Führungen durch die Sammlung und durch Wechselausstellungen statt, in den Schulferien darüberhinaus  Ferienkurse zu verschiedenen künstlerischen Themen.

Veranstaltungstipp
Livemusik im Museum:
Felix Dubiel (Klavier) spielt einen Mix von entspannten Balladen, hippen Grooves, spontanen Improvisationen und eigenen Kompositionen.

  • 1. Mai 2022
  • 15. Mai 2022
  • 29. Mai 2022
  • 12. Juni 2022
  • 26. Juni 2022
    Jeweils 15-17.30 -Uhr, der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten
Das museum FLUXUS+, der museumsshop und das café im museum FLUXUS+ sind
Mittwoch bis Sonntag 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Letzter Einlass in die Dauerausstellung 17:30 Uhr.

Sonderöffnungszeiten bei Vernissagen oder Musikveranstaltungen gemäß Programm oder auf Anfrage.

Kontakt
museum FLUXUS+
Schiffbauergasse 4f
14467 Potsdam

Email: inf0(at)fluxus-plus.de
Phone: +49 331 60108930
Fax: +49 331 60108910

Quelle und Fotos
museum FLUXUS+

von As

Pempelfort Stiftung

März 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Unlängst war sie in den Medien sehr präsent, und zwar mit ihrem Projekt Gemeinschaftswohnen:
Die Pempelfort Stiftung.
Die zweigeschossige Villa inmitten in einer gutbürgerlichen Wohnsiedlung in Lankwitz sucht/e Bewohnerinnen.

Nach erfolgreicher Renovierung heißt es nun, das eigentliche soziale Projekt zu verwirklichen.
Aktuell werden geeignete Bewerberinnen aus den über 100 erfolgten Bewerbungen herausgesucht.

Stiftungszweck
Die Stiftung ermöglicht es, Menschen, die sich in einer finanziellen Notlage (z.B. durch Ableben des Partners) befinden, langfristig ein sicheres und schönes Zuhause zu geben. Es wird aus dem Stiftungsvermögen finanziert.

Das Projekt geht auf den letzten Willen der Eheleute Ruth und Karl-Heinz Pempelfort zurück. Sie verfügten, dass ihre Villa in nach ihrem Tode alten, armen und vereinsamten Menschen ein Dach über dem Kopf bieten möge.

Auch an Frauen, die sich dauerhaft in schwierigen Lebensumständen befinden – in einer gewalttätigen Beziehung oder Obdachlosigkeit zum Beispiel – wendet sich das Angebot.

Wohnen
Die Villa bietet insgesamt 5 Bewohnerinnen Platz. Sie verfügt über 5 Wohneinheiten (mit Blick auf den Garten), 3 Gemeinschaftsbäder, 2 Gemeinschaftsküchen und einen Fahrstuhl.

Für einen abwechslungsreichen Alltag sorgen ein Innenpool, der parkähnliche Garten und die Bibliothek, die zu geselligen Spieleabenden und gemeinsamen Essen unter den Bewohnern einlädt.

Kontakt
Pempelfort Stiftung
Michael Maaser, Vorstandsvorsitzender
Mozartstraße 20
12247 Berlin
info(at)pempelfort-stiftung.de

Quelle und Fotos
Pempelfort Stiftung

von As

Stiftung ZURÜCKGEBEN

Februar 1, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Sehr wahrscheinlich ist es, dass Wertgegenstände und Wohnungseinrichtungen von vertriebenen und deportierten Juden, die während und auch noch nach der NS-Zeit über den Handel verkauft oder auf Auktionen öffentlich versteigert wurden,

dass Raubgut – von Gemälden, über Möbel bis zu Geschirr – auch auf anderen, teils dubiosen Wegen in deutsche Haushalte gelangte.

Dinge und Werte, die wohl beinahe jeder Mensch in seinem Hause finden kann.

Stiftungszweck
Die Stiftung ZURÜCKGEBEN möchte einladen, mit einem symbolischen finanziellen Äquivalent Projekte zu unterstützen, welche von jüdischen Frauen in Angriff genommen und umgesetzt werden. Damit ist die einzige Stiftung in Deutschland, die in dieser Weise explizit fördert.

Sie vergibt jährlich Stipendien, welche die Frauen bei der Realisierung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben unterstützen.

Hintergrund
Die Förderung erfolgt im Wissen um die Zerstörung der Arbeitsmöglichkeiten und Existenzen von Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus.
Auch nach der Shoa saßen viele Juden und Jüdinnen in Deutschland auf “gepackten Koffern“, weil eine jüdische Zukunft hier nicht mehr vorstellbar schien.

Doch seit den 1990er Jahren und auch dank der Zuwanderung aus Ländern wie der früheren Sowjetunion und Israel ist eine zunehmend selbstbewusste Generation jüdischer Nachkommen herangewachsen, die bewusst in Deutschland lebt.
Sie knüpft an eine fast zerstörte jüdische Kultur und baut jüdisches Leben in vielfältigen Facetten wieder auf.

Ein Beispiel: Jüdisches Erbe in Berlin – Eine Tour auf den Spuren jüdischer Geschichte.
Shlomit Lasky, Journalistin, Autorin und Stadtführerin, Berlin
„The Jewish Girl´s Survival Guide to Berlin“, Roman (gefördert 2020)

Den Beitrag, den insbesonder Jüdinnen heute wieder für Kultur und Gesellschaft in Deutschland leisten, möchte die Stiftung aufzeigen.
Dies ist um so wichtiger vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen , in der zunehmend Unwissen über die jüdische Geschichte herrscht und jüdische Menschen angegriffen werden.

Foto: Nero, Anna, Bildende Künstlerin, Frankfurt/Main und Leipzig (gefördert 2020)
„All Things Considered“, Kunstbuch erschienen 2020 im Kerber Verlag

Die Stipendien
Stipendien der Stiftung erhielten und erhalten Jüdinnen jeden Alters und sehr verschiedener Herkunft, die in Deutschland leben – von der Filmemacherin bis hin zur Physikerin.

Es ist eine quasi individuelle Förderung der Nachkommen der kollektiv Geschädigten. Einher damit geht die in vielen Fällen erstmalige öffentliche Würdigung der Arbeit der Stipendiatinnen. darstellt.

Die Stipendien werden einmal im Jahr vergeben.
Die Ausschreibung für das Jahr 2023 wird voraussichtlich im Frühsommer 2022 an dieser Stelle veröffentlicht.

Foto: fast schon ein ritual – gaby glueckseligs stammtisch der emigranten in new york: das leben jüdischer überlebender der shoah in den usa und israel , 2015; gefördert: Shani Bar On, Designerin und Fotografin, Berlin

 

Kontakt
Stiftung ZURÜCKGEBEN
Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst & Wissenschaft
Merseburger Straße 3
10823 Berlin
Telefon 030-42 02 26 45
E-Mail: info[at]stiftung-zurueckgeben.de

Quelle und Fotos
Stiftung ZURÜCKGEBEN
Foto Porzellan: Familie Frank Zentrum, Jüdisches Museum Berlin

von As

Teichland Stiftung

Januar 8, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Peitz, im südöstlichen Brandenburg gelegen, ist besonders bekannt als Deutschlands größtes zusammenhängendes Teichgebiet.

Seine einzigartiger Fauna und Flora, dazu die langjährige traditionelle Fischzucht und zahlreiche regionale Projekte und Initiativen machen dies Region zu einem interessanten Ausflugsziel!

Die Teichland Stiftung unterstützt Projekte, welche die Lebensqualität für alle dort lebenden Menschen  erhalten bzw. steigern.  Sie fördert Initiativen, die das Brauchtum bewahren und leistet Hilfe in sozialen Schwerpunkten.

Fischer- und Festungsstadt Peitz
Die Kleinstadt Peitz liegt in einer weiten, völlig ebenen Landschaft am Flüsschen Malxe. Diese Niederung, Spree-Malxe-Niederung genannt, ist der östliche Teil des Spreewaldes, der hier als Vorspreewald bezeichnet wird.
(Foto: Blick vom Festungsturm)
Peitz kann auf eine wechselvolle und bedeutende Geschichte zurückblicken.

Für eine lange Zeit beherrschte eine mächtige Festung das Bild der Stadt.
Bedeutendster Rest dieser Anlage ist der Festungsturm, der wie eine Glucke über die Altstadt thront.

Aber noch mehr ist aus der alten Zeit übriggeblieben: die Peitzer Teiche, das Eisenhüttenwerk und die Altstadt mit interessanten Bürgerhäusern aus dem 17. bis 20. Jahrhundert sowie dem Rathaus und der Stadtkirche.

In den – mutmaßlich bereits im 16. Jahrhundert angelegten – Teichen wird bis heute aktiv Karpfenzucht betrieben.

Doch ist die Niederlausitzer Landschaft nicht nur von Wäldern, Flüssen, Teichen und Seen sondern auch von gigantischen Braunkohletagebauen geprägt.
Im Peitzer Land liegen sowohl ein aktiver als auch ein im Jahr 2015 stillgelegter Tagebau.
Das Anlegen des „Ostsees“, das die Flutung der ehemaligen Kohleabbau-Gebiete beinhaltet, ist ein Europaweit beachtetes Projekt.

Die gesamte Region verspricht bei einem Besuch Kurzweil und Erholung gleichermaßen.   Beeindruckende Landschaft, historische Industriebauten, Wissenswertes zur Geschichte der Sorben und Wenden bis hin zum Erlebnispark Teichland (siehe Foto) – das erwartet die Besucher!

Projekte der Stiftung
Ob Sport, Zusammenkünfte oder Patenschaften – hier betätigt sich die Stiftung mit Geldbeträgen und organisatorischer Unterstützung.

Bereits seit 2020 läuft die „Patenschaft für Neugeborene“:

Mit einer einmaligen Zuwendung in Höhe von 1.000,00 Euro pro neugeborenes Kind ist die Annahme einer Baum-Patenschaft verbunden. Das heißt, dass die Zuwendungsempfänger einen Obstbaum pflanzen und für mindestens 24 Monate eine Patenschaft für dieses Bäumchen übernehmen.
(Foto: Patenschaft-Startschuss 2020)

Auch das Projekt „SeelenWerkstatt“ wurde von der Teichland Stiftung unterstützt.
Es wird von den Johannitern angeboten und betreut Trauergruppen aus Kindern und Jugendlichen.

Stiften
Über Spenden und Zustiftungen können die Projekte der Stiftung mit unterstützt werden.

Kontakt
Teichland Stiftung
Hauptstraße 35
03185 Teichland
Telefon 035601 – 803582
Fax 035601 – 803584

E-Mail: info(at)teichland-stiftung.de

Quelle und Fotos
Teichland Stiftung
Tourismus Peitz

von As

Kulturstiftung Schloss Britz

Dezember 5, 2021 in 2021, Stiftung des Monats von As

Ein Ort, der wie gemacht scheint, um sich auf einen Spaziergang durch die Zeitgeschichte zu begeben, sich zu erholen und/ oder Kultur zu genießen: Das Schloss und Gut Britz.

Ob Gutshof, das Museum der Gründerzeit oder zwischen den Jahren z.B. ein Besuch der Shakespeare-Compnay – für Kurzweil ist gesorgt.

Am Montag, d. 27.12.2021, 19 Uhr, bringt die gefragte Company im Rahmen einer mehrtägigen Reihe
„Feuer an bloßer Haut“ von Rolf Schneider zur Aufführung.
Ein Abend über Franz Kafkas unerfüllte Liebe zu Milena Jesenská.

Stiftungszweck
Aufgabe der Stiftung ist es, den laufenden Betrieb, die Erhaltung und Ergänzung der Innenausstattung (besonders des historischen Teils) von Schloss Britz und die Durchführung geeigneter kultureller Veranstaltungen zu unterstützen und zu fördern.

Dies wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Ausstattungsgegenständen, durch den Kauf und die Vermittlung von Leihgaben sowie durch die Förderung von Veranstaltungen.
(Foto: Ausstellung „Wohnkultur der Gründerzeit“)

Der Ort
Im Jahr 1375 erstmals erwähnt, hat Schloss & Gutshof Britz über die Jahrhunderte hinweg sein historisches Erscheinungsbild bewahrt. Dabei ist das Gut um einige Jahrhunderte älter als das Schloss in seiner heutigen Architektur.

Die auch in jüngerer Zeit erfolgten grundlegenden Instandsetzungen und Restaurierungen – in den Jahren 1985 bis 1989 (Herrenhaus und Park) und 2008 bis 20012 (Gutshof) bewirken, dass ein architekturhistorisch bedeutsamer Ort der Residenzkultur erlebbar geblieben ist:
ein Ensemble, das in Berlin seinesgleichen sucht.

Auf dem Gelände befinden sich verschiedene Institutionen:
Neben der Musikschule und dem Museum Neukölln als kommunalen Hauptnutzern des Gutshofs auch das ehemalige Herrenhaus:

Das Schloss
Das Schloss Britz, 1706 erbaut, ist ein prächtiges Gutshaus, das viele adlige Besitzer hatte. Der Bekannteste war Graf von Hertzberg, preußischer Hofbeamter und Staatsminister unter Friedrich Wilhelm II.
Unter seiner Leitung wurde der Gutshof Britz zum Vorbild moderner Landwirtschaft.

Der Gutshof, der kleine See, der Dorfanger und die Dorfkirche mit dem klassizistischen Anbau, den Hertzberg als Familiengruft errichten ließ, sind noch erhalten.
Seine heutige Gestalt erhielt das Gutshaus 1880, als der damalige Besitzer die Fassade im Neorenaissance-Stil erneuern ließ und einen Turm hinzufügte.

Seit 1989 wird auf Schloss Britz in fünf Räumen des südlichen Erdgeschosses eine Dauerausstellung gezeigt, die die gehobene Wohnkultur der Gründerzeit vermittelt.

Sehenswert ist auch der hinter dem Schloss gelegene Park, der im Stil der Jahrhundertwende rekonstruiert wurde.


Veranstaltungen

Satzungsgemäß unterstützt die Stiftung verschiedenste kulturelle und bildungsorientierte Veranstaltungsformate.
Von Konzerten, Lesungen und Ausstellungen bis hin zu Kinderprogrammen und Kutschfahrten lädt ein vielfältiges Programm zum Besuch ein!

Für Kinder gibt es Sonderprogramme, z. B. Führungen über den historischen Gutshof und in das Tiergehege: „Vom Mittelalter bis zur Gegenwart“.

Kontakt
Kulturstiftung Schloss Britz
Alt – Britz 73, 12359 Berlin
Telefon: (030) 609 79 23-0,
Telefax: (030) 609 79 23-39,
info(at)schlossbritz.de

Quelle und Fotos
Kulturstiftung Schloss Britz