Liebenthal, dieser kleine Ort im Landkreis Oberhavel, am Rande der Schorfheide, beherbergt ein wahres Kleinod: Eine einzigartige Pferdeherde.
Die auch „Liebenthaler Wildlinge“ genannten Pferde“ stammen aus einer seit über 40 Jahren geführten Zucht nach dem Vorbild des im 19. Jahrhunderts ausgestorbenen europäischen Wildpferds.
Sie sind hinsichtlich ihrer Lebensweise und Rassemerkmale sowie ihrer intakten Sozialstruktur eine wahre Besonderheit – begegnen sie auch trotz ihres Wild-Status` den Menschen freundlich.
Stiftungszweck
Die Stiftung ist Eigentümer dieser Population und bemüht sich um Erhalt, Hege und Pflege der Herde. Gegründet wurde sie im Jahr 2019, um den dauerhaften Erhalt zu sichern. Jährlich werden auch ca. 15 Jungstuten und Junghengste abgegeben, die von befähigten Interessenten gekauft und zu Reit- und Kutschpferden ausgebildet werden können. Das Gelände und die Einrichtuing „Liebenthaler Pferdeherde“ wird im Rahmen von Führungen sowohl im Sinne eines sanften Tourismus als auch therapeutisch für psychisch kranke Menschen von der PRENZL KOMMM gGmbh, Berlin, genutzt.
Die Pferderasse
Das bereits im 19. Jahrhunderts ausgestorbene europäische Wildpferd war optimal dem Leben unter den klimatischen und Vegetationsbedingungen des Kontinents angepasst und lebte – wie freie Wildtiere – im natürlichen Herdenverband. Die Liebenthaler Pferde entstammen einem Rückzüchtungsprogramm: Seit 1960 hat der Verhaltensforscher Jürgen Zutz versucht, Fjordpferde zum ausgestorbenen Waldtarpan zurück zu züchten. Als er 1966 starb, wurden die Tiere in Liebenthal angesiedelt und erhielten den Namen Liebenthaler Pferde.
Sie gelten als sehr ruhig und ausgeglichen. Ihre besonderen Merkmale sind der Aalstrich, die schwarzen Hufe und im Winter der Kinnbart. Es existieren ganz verschiedene Falbenfarben, von weiß, grau über rot und braun. Ihr Stockmaß beträgt 130 bis 145 cm. Da die Populationsgröße durch den vorhandenen Lebensraum eingeschränkt ist, reguliert hier der Mensch die Herdengröße.
Besuch der Herde – Führungen
Das Gelände ist ganzjährig begehbar. Mehrmals im Jahr können Interessierte die Kraft und Sanftheit dieser Tiere jedoch auch unmittelbar während einer Führung in der Herde erleben.
Termine im April 2026: Samstag, den 18.04.2026 um 13.00 Uhr (ausgebucht) Samstag, den 13.06.2026 um 13.00 Uhr
Für die, die nicht so gut zu Fuß sind, wird ein Shuttle angeboten (VW Bus, Plätze begrenzt).
Vor oder nach den Führungen besteht die Möglichkeit, sich mit den kulinarischen Angeboten im „Haus der 100 Pferde“ im Wildpferdgehege und Haustierpark Liebenthal verwöhnen zu lassen.
Für den Erhalt der Herde wird um eine Spende gebeten.
Der Verhaltensforscher Dr. sc. Scheibe hält auf Anfrage Vorträge über das Semireservat Liebenthal und über die Liebenthaler Pferdeherde. Er verbindet seine Ausführungen mit entsprechenden, gesonderten Führungen für die interessierten Zuhörer.
Kontakt Stiftung Liebenthaler Pferdeherde Marktplatz 20 16559 Liebenwalde
In den letzten Jahre ist sie zunehmend im Gespräch: Die Psychedelika-assistierte Therapie für die Behandlung therapieresistenter psychischer Erkrankungen. Die Stiftung widmet sich Überlegungen zu Zugang, Regulierung und Ausbildung.
Stiftungszweck
Die Stiftung möchte die gesellschaftliche Debatte über Psychedelika entstigmatisieren und neue Wege für therapeutische, kreative und spirituelle Entwicklungen ermöglichen.
Dazu setzt sie sich für die wissenschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Erforschung von psychedelischen Substanzen ein.
Ziel ist es, Aufklärung, Ausbildung, Forschung und verantwortungsbewussten Umgang mit Psychedelika in Deutschland zu fördern:
Ein differenzierter und fundierter Diskurs über diese Substanzen sei essenziell, um ihr Potenzial für individuelle und gesellschaftliche Entwicklung zu verstehen und sinnvoll zu nutzen.
(Foto: Psychedelic Science 2025, Denver (16. bis 20. Juni 2025): Internationale Konferenz von MAPS im Colorado Convention Center in Denver. Sergio Pérez Rosal präsentierte ein Poster.)
Verantwortungsvoll entdecken, gemeinsam erforschen – mittels: Kultur und Kunst Forschung und Wissenschaft Bildung und Veranstaltungen Integration und Akzeptanz
In diesen Bereichen informiert und wirkt die Stiftung.
Sie tritt dabei für eine eine offene, leicht verständliche und sachlichen Diskussion über psychedelische Bewusstseinszustände ein.
Die Stiftung nutzt insbesondere diese Wirkungsfelder, um durch die fundierte Vermittlung und Vernetzung Vorurteile abzubauen und die gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken – ohne dabei zu verherrlichen.
Vielfältige künstlerische und kulturelle Ausdrucksformen sind dazu ein Weg, ebenso Workshops, Tagungen und Seminaren und die Erstellung von Studien.
Unterstützt wird die Stiftung bereits von zahlreichen Partnern, ebenso durch Spenden. Einen Überblick über die Tätigkeisgebiete gibt auch der Jahresrückblick 2025. (Fotos: 1: mind foundation; 2: Kultureller Abend im Soho House (13. November 2025)
Kontakt Psychedelia-Stiftung Pettenkoferstraße 12 10247 Berlin Deutschland info(at)psychedelia-stiftung.de
Quelle, Grafik und Fotos Psychedelia-Stiftung mind foundation
Ein besonderer Ort für das große Werk Johann Sebastian Bachs: Das Weihnachtsoratorium erklingt mit der Kammerakademie Potsdam in der Friedenskirche im Schlosspark Sanssouci Potsdam.
Stiftungszweck
Die Stiftung fördert mit ihrer Tätigkeit das kulturelle Leben in Potsdam. Dies, indem sie insbesondere langfristige Projekte und Instrumentenkäufe der Kammerakademie Potsdam unterstützt und damit einen Beitrag zu deren Qualität sichern kann. Auch die Nachwuchsförderung ist Teil ihres Wirkens.
Die Kammerakademie Potsdam ist das Spitzenorchester der Landeshauptstadt Potsdam und des Landes Brandenburg.
Die Konzerttätigkeit im Nikolaisaal und in der Friedenskirche Sanssouci, die renommierte Potsdamer Winteroper, internationale Gastspiele und gefeierte CD-Produktionen werden ergänzt durch ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm, z.B. das Programm „Musik schafft Perspektive“ an der Stadtteilschule Drewitz. (Foto: Das Ensemble mit dem Künstlerischem Leiter François Leleux, Ort: Nikolaisaal Potsdam, Foto: Clara Evens)
Das Orchester
Gegründet im Jahr 2001, ist die Kammerakademie Potsdam – kurz: KAP – längst eine feste Größe im Konzertleben Potsdams und Brandenburgs. Sie ist überregional und international bekannt: mit großen Konzerttourneen im In- und Ausland und zahlreichen, preisgekrönten CD-Einspielungen.
Mehrere OPUS KLASSIK-Auszeichnungen, die Gründung der ersten Orchesterakademie Brandenburgs und einstetig wachsendes Publikum unterstreichen den Erfolg und Innovationsgeist der Musiker*innen.
Im Sommer 2025 begann ein neues Kapitel: Nach 15 Jahren übergab Antonello Manacorda, der dem Orchester als Ehrendirigent verbunden bleibt, die Künstlerische Leitung an den Oboisten und Dirigenten François Leleux (Foto).
Musik für Alle
Mit vielfältigsten Konzerten und Projekten erreicht die KAP tatsächlich alle! Alle Menschen, die Musik lieben und/oder sich damit näher beschäftigen möchten, erhalten auf diese Weise Zugang zu Klängen, zu mehr Wissen über Instrumente und die Musikliteratur.
Es gibt: KAP für Erwachsene KAP für Kitas KAP für Schulen KAP für Familien und das Projekt: Musik schafft Perspektive
Marta Gardolińska hat sich in den letzten Jahren rasch zu einer der spannendsten und erfolgreichsten Dirigent*innen entwickelt. Ihr Debüt in Potsdam gibt sie mit einem vielseitigen Programm, das zu einer Reise in die französische Heimat des Cellisten Jean-Guihen Queyras einlädt. Mehr Infos
KAPellina bei den Olympischen Spielen Familienkozert Samstag 17.01.2026,15.00 Uhr Bürgerhaus am Schlaatz, Potsdam
Heute ist ein ganz besonderer Tag: KAPellina darf die Olympische Flamme ins große Stadion bringen… In unserer KAPellina-Konzertreihe erklingt anspruchsvolle Kammermusik in einer kindgerechten und fantasievollen Stimmung querbeet durch alle musikalischen Epochen. Mehr Infos
Kontakt Kammerakademie Potsdam GmbH Wilhelm-Staab-Str. 11 14467 Potsdam
Mit jährlich ausgerichteten Symposien und Workshops und der Verleihung des Paul-Martini-Preises unterstützt diese Stiftung die Arzneimittel-Forschung.
Stiftungszweck
Die gemeinnützige Berliner Paul-Martini-Stiftung fördert die Arzneimittelforschung und die Forschung über entsprechende Therapien. Sie bietet ein Diskussionsforum zwischen universitärer und industrieller Forschung.
Die Stiftung intensiviert dazu den wissenschaftlichen Dialog zwischen medizinischen WissenschaftlerInnen in Universitäten, Krankenhäusern, der forschenden Pharmaindustrie und anderen Forschungseinrichtungen sowie VertreterInnen der Gesundheitspolitik und der Behörden. Dazu dienen die jährlich ausgerichteten Symposien und Workshops und die Verleihung des Paul-Martini-Preises.
Träger der Stiftung ist der vfa Berlin (der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V), welcher derzeit 48 forschende Pharma-Unternehmen vertritt.
Benannt ist sie nach dem Bonner Wissenschaftler und Arzt Paul Martini.
Paul Martini
Der Arzt und Wissenschaftler (1889-1964) erwarb sich insbesondere hinsichtlich der klinisch-therapeutischen Forschung große Verdienste.
Veröffentlichungen zur therapeutischen Urteilsbildung und sein im Jahr 1932 erschienenes Buch „Methodenlehre der Therapeutischen Untersuchung“ begründeten seinen hervorragenden Ruf.
Ebenfalls im Jahr 1932 wurde er auf den Lehrstuhl für Innere Medizin an die Universität Bonn berufen und setzte dort seine therapeutischen Studien fort. Im Jahr 1952/53 war er dort Rektor und wurde 1959 emeritiert.
Mit der 1966 gegründeten Paul-Martini-Stiftung werden seine herausragenden Verdienste auf dem Gebiet der klinischen Pharmakologie gewürdigt und ihm ein ehrendes Andenken bewahrt.
Paul-Martini-Preis
Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird jährlich von der Stiftung für herausragende Leistungen in der klinisch-therapeutischen Arzneimittelforschung verliehen. Die Verleihung findet im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) statt. (Foto: Der Preisträger 2025: Prof. Dr. Marcus Conrad von Helmholtz Munich.)
Ebenfalls vergeben wird seit 2024 jährlich der Paul Martini Early Career Awards. Mit diesem Nachwuchs-Preis werden bis zu drei WissenschaftlerInnen bis zum vollendeten 35. Lebensjahr für herausragende Leistungen und Projekte im Bereich klinische Forschung und klinische Pharmakologie ausgezeichnet.
Ausblick: Workshop 2026
Unter dem Titel: Targeted Protein Degradation: Drugging the Undruggable (dt.: Gezielter Proteinabbau: Medikamente gegen das scheinbar Unerreichbare) findet im April 2026 in der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften sowohl in Präsenz als auch im Live-Stream ein Wokshop statt. Er reiht sich ein in die Tradition dieser Veranstaltungen.
Kontakt Paul-Martini-Stiftung Charlottenstraße 59 10117 Berlin
Telefon +49 (0) 30 20604-599 info(at)paul-martini-stiftung.de
Von Malerei über Komposition bis hin zu Neuen Medien reicht das Spektrum, innerhalb dessen die Stiftung junge internationale Künstler unterstützt.
Stiftungszweck
Die Förderung in alle künstlerischen Genres – von Malerei und Bildhauerei, Architektur und Design, Musik und Komposition, Performance, Installation, Konzeptkunst sowie Literatur bis hin zu Neuen Medien – ist das Hauptanliegen der 1988 gegründeten Stiftung.
Das Herzstück der Stiftungsarbeit bildet das „Artist in Residence“-Programm.
Ein breit gefächertes Förderprogramm für junge Talente – Emerging Artists – gehört zu den herausragenden Aufgaben der Kunststiftung.
Mit Gastaufenthalten, Arbeitsräumen sowie der Möglichkeit, ihre künstlerischen Arbeiten zu präsentieren, werden die jungen Menschen bei der Verwirklichung ihrer Ideen und Projekte umfangreich unterstützt.
Internationale Kuratoren begleiten sie ebenfalls.
Stifter und Stiftungsort
Die Gründer der Stiftung sind Jörg und Peter Starke. Letzterer ist der Vater von Jörg Starke und war stets dem Gemeinwohl verbunden.
Nach dessen Tod im Jahr 1987 verwirklicht der Sohn die Vision seines Vaters, das Palais wieder als Wohn- und Arbeitsatelier für Künstler einzurichten und einen Ausstellungs- und Konzertbetrieb zu organisieren.
Li.: „Menschen und Städte“ der Künstlerin Kim Corbisier, Ausstellung 2022; Fast ein Jahrzehnt nach ihrem frühen Tod mit 27 Jahren wurde Kim Corbisier zum ersten Mal außerhalb Ungarns mit einer repräsentativen, umfangreichen Schau ihrer Bilder gewürdigt.
Sitz ist ein 1903/04 von Architekt Bernhard Sehring (der u. a. in Berlin das Theater des Westens und den Kinobau Delphi-Palast schuf) erbautes schlossartiges Landhaus in Berlin-Grunewald, das sich heute in Privatbesitz befindet.
Das sogenannte Löwenpalais war zunächst privates Wohnhaus, aber bereits bald bis weit in die 1960er Jahre ein Domizil für Künstler. Filmstar O.W. Fischer und der Dirigent Sergiu Celibidache z. B. logierten hier.
Der repräsentative. großzügige Bau bietet eine ebenso anregende wie exklusive Atmosphäre.
Die aufstrebenden Künstlerinnen und Künstler können sich hier ganz auf ihre künstlerische Arbeit konzentrieren und ihren individuellen Stil (weiter-)entwickeln.
(Li.: TANGLED LIVES – GROUP EXHIBITION, 2023)
Klavierabend am 17. Oktober 2025 Die Pianistin Chia-Chen Chiang stellt sich mit ihrem Programm „Der Traum über 2500 Jahre“
am Freitag, den 17. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Palais vor. Neben Werken von Chopin und Debussy lässt sie auch eigene Kompositionen und Live-Improvisationen erklingen.
Kontakt Gemeinnützige Stiftung Peter Starke Koenigsallee 30 – 32 14193 Berlin
Ein Betrag in Höhe von 12.530 Euro kam auf dem Weg einer Spende im August einem Projekt zur Darmkrebsforschung im MHB (Medizinische Hochschule Brandenburg)-Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg zu Gute!
Die Stiftung unterstützt ähnliche Projekte und Initiativen zur Bekämpfung von Tumoren. (Foto: Uwe Demmler, Geschäftsführer der Firma KDH Energie – Versorgungstechnik GmbH (links), übergab den symbolischen Spendenscheck an Dr. Hendrik Albrecht, lt. Oberarzt im Klinikum, und Nadine Shalala, Leiterin Strategische Partnerschaften und Fundraising der MHB.)
Stiftungszweck
a) Wissenschaft und Forschung b) Volks- und Berufsbildung c) mildtätige Zwecke nach § 53 AO durch die Zuwendung von Mitteln für die Verwirklichung dieser steuerbegünstigten Zwecke an eine andere steuerbegünstigte Körperschaften
Spenden Gern können Sie die Stiftung mit Ihrer Spende unterstützen!
Erfahren Sie demnächst (im Oktober) mehr über die MHB und das Klinikum sowie die Stiftung!
Kontakt Stiftung Tumorforschung Brandenburg Uniklinikum Brandenburg Institut für Pathologie Hochstr. 29 14770 Brandenburg/Havel
Quelle und Fotos MHB-Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg rbb-online
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Gegründet im Jahre 1990, also unmittelbar nach dem Mauerfall, stellt/e die Stiftung den europäischen Gedanken in den Fokus ihres Wirkens. (Foto: Helge Leiberg – Echtzeit-Projektionen: Kunst als kollaborativer Prozess, 2024, s.u., Sängerin Almut Kühne und Gitarrist Lothar Fiedler, (c) Gunar Barthel)
Stiftungszweck
Die Stiftung möchte über kulturelle Projekte den europäischen Gedanken pflegen und fördern. Die Verständigung zwischen den Nationen und das kulturelle Erbe Europas können so als gemeinsame kulturelle Aufgaben in den Prozess der europäischen Einigung eingebracht werden.
Insbesondere widmet sich die Stiftung der Entwicklung und dem Fortwirken des kulturellen Erbes der neuen Bundesländer im europäischen Kontext. Dies geschieht durch Projekte wie Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Workshops, Symposien und Herausgabe von Publikationen.
Projekte(Auswahl) zeit.Punkt
Mit dieser Veranstaltungsreihe wird ein kontinuierlicher Beitrag zur Stärkung der Gesprächs- und Debattenkultur geleistet. Dazu finden Podiumsgespräche und Ausstellungen in der Galerie BARTHEL & TETZNER Berlin statt.
(Foto:Wird der Osten bzw. die Kunstentwicklung in der DDR differenziert genug betrachtet und bewertet? Um solche Fragen drehte sich das sechste zeit.PUNKT-Gespräch mit dem bildenden Künstler und »Umwertungsvirtuosen« Via Lewandowsky und der Kunsthistorikerin und Journalistin (u.a. monopol, taz) Sarah Alberti; Moderation: Dr. Steffen Damm, v.r., 2020)
Review:Echtzeit-Projektionen: Kunst als kollaborativer Prozess
Im September 2024 war der Künstler Helge Leiberg zu Gast in der Galerie.
Im Gespräch mit Dr. Steffen Damm Bildhauer, Maler und Zeichner erläuterte er seine live geschaffene Malerei – im Zusammenhang mit seiner Biografie und Inspirationsquellen für sein Schaffen. (Foto: Gunar Barthel)
Publikationen Erinnern für die Zukunft – Auf dem Weg zu einer europäischen Erinnerungskultur, so lautet der Titel einer der Publikationen der Stiftung – sinnbildlich für deren Wirken. Erschienen ist jene im Rahmen eines Projektes, in den Jahren 2000-2009.
Der Satzungszweck wird auch weiterhin durch Herausgabe von Beiträgen, durch Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Workshops, und Symposien verwirklicht. Dies oft in Kooperation mit anderen kulturellen Einrichtungen und Instituten. Der Grundgedanke aller Zusammenarbeit ist der eines gemeinsamen europäischen Hauses.
Kontakt Kulturstiftung Haus Europa c/o Hubert Schneider Motzstr. 9 D – 10777 Berlin Fon +49 (0)173 28 85 583 post(at)kulturstiftung-haus-europa.de
Quelle Kulturstiftung Haus Europa
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Im Jahr 1763 durch Friedrich den Großen gegründet, hat die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM) bedeutende Schätze und Relikte von bleibendem Wert in ihrem Archiv vereint. Sie sind die historische Basis des Unternehmens und sichtbare Zeugnisse der faszinierenden Manufaktur-Geschichte.
Stiftungszweck
Die Stiftung widmet sich dem Erhalt, der Förderung und Weiterentwicklung des geschichtsträchtigen, kulturellen Erbes der Porzellan-Manufaktur als Berliner Kulturgut. (Vase HALLE 3, Minimum Linie)
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Aufgaben der Stiftung (detailliert)
– Sammlung, Pflege und Ausstellung von Porzellanstücken, Modellen und Werkzeugen aus der Manufaktur-Historie
– Darstellung des traditionsreichen und über viele Jahre perfektionierten Fertigungs- und Malereiprozesses
– Erwerb und Erhalt von historischen KPM-Porzellanstücken und -sammlungen – Information und Präsentation mit Fokus auf das kulturelle Erbe der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin
– Vergabe von Stipendien und Forschung wie Entwicklung zu Porzellanherstellung
Eine Vielzahl thematischer Führungen lädt dazu ein, sich mit der Geschichte der Manufaktur oder mit den Produkten bzw. der Fertigungskunst und weiteren Themen vertraut zu machen.
Ja, es gab sie früher häufiger, die kleinen leuchtenden Insekten!
Hier aber, direkt an der L10 im Perleberger Stadtforst (Prignitz) fließt ein oft unbeachteter kleiner Bach. An der versteckten Rose, so der Name, lohnt sich die Suche nach Glühwürmchen, die noch besser versteckt sind, als der Bach selbst.
Nach Einbruch der Abenddämmerung könnte mit etwas Glück und guten Bedingungen das Beobachten gelingen! Mit im Gepäck sind neben den Becherlupen auch einige passende lyrische Texte zum Thema Glühwürmchen und Sommernachtsstimmung. Nachtschwärmer und solche, die es werden wollen, sind willkommen! (Foto: Hans-Christian Funk, Lizenz: Hans-Christian Funk)
Am 31. Mai 2021 wurde diese Stiftung gegründet, in die seitdem die Simonschen Anlagen am Schweizerhaus Seelow überführt werden – damit ist dieser Erinnerungs- und Kulturort für die Zukunft gesichert.
Die Gründung geht auf die langjährige Arbeit des Heimatvereins „Schweizerhaus Seelow e. V.“ zurück, der sich seit vielen Jahren für die Erhaltung und Wiederbelebung des Areals in Seelow eingesetzt hat und für ihre Arbeit zahlreiche Unterstützer*innen gewinnen konnte.
Stiftungszweck
Die Stiftung ist der Erinnerung an das Leben und Wirken Hugo Simons gewidmet und möchte jene Ideale weitertragen, für die er sich eingesetzt hat. (Foto: Hugo Simon mit Familie im Eingangsbereich des Schweizerhauses, undatiert)
Ihre Aufgabe ist es, Kunst und Kultur, Wissen und Bildung, Kulturerbe, nachhaltiger Landwirtschaft und Naturschutz im Rahmen internationaler Kooperationen zu fördern. Vorrangig werden insbesondere das Schweizerhaus und dessen Ländereien bewahrt und weiterentwickelt.
Das Schweizerhaus
Das Schweizerhaus Seelow befindet sich im östlichen Teil der Kreisstadt Seelow, direkt am Hang zum Oderland – die Gedenkstätte Seelower Höhen ist in unmittelbarer Nähe.
„Die Geschichte des Schweizerhauses liest sich wie eine tour de force durch das 20. Jahrhundert.“ (siehe Webseite Heimatverein). Im Jahr 1838 erstmalig im Grundbuch der Stadt Seelow erwähnt, wurde es über die Zeit vom Ausflugslokal zu einem Gut, auf dessen Gelände bald ein Nachbau von Goethes Weimarer Gartenhaus, eine Orangerie, Wohnhäuser und ein Bienenhaus entstanden.
Der Berliner Bankier Hugo Simon (1880-1950) hatte das Anwesen 1919 erworben.
Auf ihn geht die Umwandlung zu einem landwirtschaftlichen Betrieb maßgeblich zurück.
(Foto: Das Gut, heute auch als Simonsche Anlagen bezeichnet)
1933 vom Preußischen Staat beschlagnahmt, wurde das Gut während der DDR-Zeit zur VEG Gartenbau Seelow (siehe Foto).
2010 kaufte die Stadt Seelow das Areal und der Heimatverein Schweizerhaus Seelow e.V. begann mit der Umsetzung seines Konzeptes (s.o.).
Entwicklung seit 2008 Seit 2008 kümmert sich der Heimatverein „Schweizerhaus Seelow e.V. unter Leitung von Marion Krüger um das Anwesen – und um die Erinnerung an Hugo Simons Leben und Wirken. Im Jahr 2013 besuchte Rafael Cardoso, ein Urenkel von Hugo und Gertrud Simon, als erstes Familienmitglied Seelow – 80 Jahre nachdem seine Vorfahren aus Deutschland vertrieben worden waren.
Das daraus entstandene Miteinander von Simon’schen Nachfahren, lokalen Akteur:innen und der Stadt Seelow sowie die Unterstützung der Herrmann Reemtsma Stiftung (Hamburg) schufen die Voraussetzungen für die Gründung der Hugo Simon Stiftung. In deren Besitz ist das Schweizerhaus seitdem.
Besuchund Veranstaltungen
Auf private Anfrage wird gern ein Besuch des Hauses und des Areals ermöglicht. Tel.: 03346 – 42 91 91 0 E-Mail: info(at)heimatverein-seelow.de
Es gibt einen wunderbaren Ort in Berlin, um sich mit den japanischen Lebensverhältnissen vertraut machen zu können: Das Japanisch-Deutsche Zentrum in Dahlem – mit der gleichnamigen Stiftung.
Wie wäre es, das Kennenlernen dieses Ortes mit einem Besuch des SHUHARI am 24. Mai zu verbinden?
SHUHARI ist ein Festival, das Ausdruck und Dialog feiert – mit über 50 Kreativen und einem vielfältigen Programm aus Workshops, Performances, Ausstellungen, Vorträgen und japanischen Essensständen. Das Konzept von SHUHARI steht für den Weg des Lernens und der Meisterschaft: 守 (SHU: bewahren), 破 (HA: durchbrechen), 離 (RI: transzendieren und den eigenen Weg finden). Lesen Sie hier mehr zu diesem Event!
Stiftungszweck
Die gemeinnützige Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den deutsch-japanischen und internationalen Austausch auf den Ebenen von Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Politik zu fördern und zu vertiefen. Sie veranstalten Symposien, Workshops, Vorträge und Konzerte. In Kursen kann man japanisch lernen oder z.B . auch in die Kunst der Kalligraphie eintauschen.
Des Weiteren organisiert die Stiftung Austauschprogramme.
Mit ihren vielfältigen Aktivitäten trägt sie seit1985 zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung beider Länder bei.
Tätigkeitsfelder Tagungen
Jährlich etwa 20 Tagungen bringen ExpertInnen auf bilateraler und multilateraler Ebene zusammen. Partnerorganisationen unterstützen dabei deutschlandweit. Auch in Europa oder Japan werden Foren organisiert. Die Events sind zumeist öffentlich, und oft ist auch eine Teilnahme virtuell möglich.
Das Zentrum verfügt über einladenede Räumlichkeiten.
Themen 2025 • globale Verantwortung • Staat – Wirtschaft – Gesellschaft • digitale Transformation • Umwelt und Nachhaltigkeit • Kultur und Wandel
Veranstaltungen, Ausstellungen, Workshops
Sowohl für „Jedermann“ als auch für Spezialisten offeriert das Zentrum ein abwechslungsreiches weiteres Programm. Hier stehen insbesondere Kultur und Lebensweise Japans im wissenschaftlichen und politischen Kontext im Mittelpunkt. Am 10. Juni 2025 beispielsweise lädt das Zentrum zu einem Symposium „Innovationen in der Lebensmittelwirtschaft Deutschlands und Japans“ des Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreises ein.
Austauschprogramme
Ob Fachkräfte, junge Berusfstätige oder ehrenamtlich Tätige – das Zentrum ermöglicht, organisiert und unterstützt zahlreiche Austauschprogramme. Nicht nur die Wissenschaft steht dabei im Fokus, sondern alle Gebiete des gesellschaftlichen Lebens. z. B. gibt es (auch 2025) ein „Deutsch-Japanische Studienprogramm für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe“, an dem deutsche Fachkräfte der Jugendhilfe teilnehmen können.
Japanischkurse
Sich im Land zurechtfinden oder aber japanische Novellen lesen… Was wäre ein bilaterales Zentrum ohne einen Sprachkurs!
Selbstverständlich können Interessierte hier die japanische Sprache erlernen, vervollkommnen und umfassend in die Landeskultur eingeweiht werden!
Auch Kurse in Kalligrafie werden angeboten.
Bibliothek und Co-Working
Ein umfangreiche Sammlung sowohl japanischer Literatur als auch Reise- und Kulturbeschreibungen in deutscher Sprache gehören zur Bibliothek des Zentrums.
Wer möchte, kann auch vor Ort arbeiten oder sich in die Räumlichkeiten des Hauses einmieten: Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin versteht sich als Plattform für den internationalen Austausch und stellt in diesem Sinne seine Räumlichkeiten auch Dritten zur Verfügung. Der inspirierende, helle Ort im Südwesten Berlins ist ideal für Meetings, kreative Workshops oder Events – rein in Präsenz oder mit digitaler Zuschaltung.
Kontakt Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin Saargemünder Str. 2 14195 Berlin Deutschland
Bildung, Pflege und Betreuung – das sind die Bereiche, in denen sich die Stiftung engagiert. Die Stipendienvergabe an national und international Studierende gehört dazu.
Stiftungszweck
Im Focus der Arbeit steht die Würde des Menschen. Ganzheitliche Bildung ist ebenso Ziel wie eine fundierte Pflege und Betreuung hilfsbedürftigen Kinder und Jugendlicher, Erwachsener und älterer Menschen. Die Stiftung unterstützt Projekte, die ein gesünderes, menschenwürdigeres, zufriedeneres Leben ermöglichen.
Einrichtungen der Stiftung – Akademie für Internationale Bildung (AfIB) – Gesellschaft für Alten- und Behindertenhilfe (GfA) – Institut für Angewandte Gerontologie (IfAG)
Initiator und Gründer ist der 1947 in Ansbach geborenene Diplom-Psychologe und Diplom-Soziologe Friedrich A. Pongratz.
Projekte (Auswahl) Die Stiftung engagiert sich in vielfältiger Weise und auf vielfältigen Gebieten. Unterstützung von internationalen Projekten Beispiel: Schulprojekte in Nepal
Sie gewährt/e teilweise finanzielle Unterstützung für die Gehälter des Lehrer- und Betreuerteams an der CPS Conscience Primary School in Nepal.
Diese Förderung deckt einen Teil der laufenden Betriebs- und Verwaltungskosten ab, die für den kontinuierlichen Schulbetrieb von entscheidender Bedeutung sind.
Umfassende Förderung der GFA
Die Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe erhalten auf regionaler Ebene eine umfassende finanzielle Unterstützung. Diese Förderung wird gewährt, um die gemeinnützigen Tätigkeiten der Organisation mit abzusichern.
Dazu gehören Zuwendungen für die Ersatzbeschaffung von Kleinmöbeln in den Tagespflegestätten, für kleinere Instandhaltungsarbeiten, für die Anschaffung neuer Computer und weiterer Büromittel, den Aufbau und die Wartung eines digitalen Netzwerks sowie Unterstützungen für die Aus- und Fortbildungen von Pflegedienstleitern.
Gewährung von Stipendien
Ob für die Kreuzberger Kinderstiftung, für die Unterstützung von Auslandsaufenthalten von SchülerInnen, ob Stipendien für Studierende und Lernmittel-Zuschüsse – auch hier ist die Stiftung fördernd tätig. Mit Hilfe der individuellen Förderung absolvierten z.B. auch Studenten verschiedenster Universitäten in unterschiedlichen Fakultäten ihren Masterabschluss, beispielsweise im Bereich der Luft-und Raumfahrttechnik, BWL oder Erziehungswissenschaften.
Pflege und Betreuung von Senioren und behinderten Menschen
Die Verbesserung der Pflege und Betreuung von Seniorinnen und Senioren sowie für behinderte Menschen ist der Stiftung ein wichtiges Anliegen.
Durch Hilfen bei der technischen und baulichen Ausstattung von Pflegeeinrichtungen wie der Anschaffung und Bereitstellung von Geräten wie Ruhesesseln, Rollstühlen, Treppenliften etc. ist sie hier aktiv.
Stetige Unterstützung der Björn-Schulz-Stiftung
Mit finanziellen Zuwendungen unterstützt die Friedrich-Pongratz-Stiftung die Björn-Schulz-Stiftung, die seit mehr als 25 Jahren Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entlastet und stärkt.
Seit 1997 betreibt diese Stiftung eines der ersten ambulanten Kinderhospizdienste Deutschlands und gründete mit dem „Sonnenhof“ das zweite Kinderhospiz in Deutschland.
Ihre Spende ist willkommen!
Wenn auch Sie die Welt herzlicher und menschlicher werden lassen möchten, so können Sie über das Konto gern eine Spende überweisen. (Foto: Die Friedrich-Pongratz-Stiftung hat für 200 SchülerInnen der Deseret Community School in Jinja (Uganda) Schulpullover gespendet.)
Kontakt Friedrich-Pongratz-Stiftung Haubachstraße 8 10585 Berlin – Charlottenburg +49 30 347 087 54 info(at)friedrich-pongratz-stiftung.de
Quelle und Fotos Friedrich-Pongratz-Stiftung Björn-Schulz-Stiftung
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Der Wald – viel besungen, gewürdigt, genutzt und genossen: Er bildet das größte Landökosystem der Erde und ist eine wahre Schatzkammer der biologischen Vielfalt. Zugleich sind Wälder Quelle für Arbeit und nachwachsende Rohstoffe. Wie erhalten wir ihn in Zeiten des globalen Klimawandels?
Stiftungszweck
Die Stiftung widmet sich der Förderung der waldbezogenen Wissenschaft und Klimafolgen-Forschung, der öffentliche Umweltbildung, der Förderung von waldbezogener Kunst und Kultur sowie dem Naturschutz.
Im Dienst der Wissenschaft
Mittels Freilanduntersuchungen auf mehr als 140 Hektar Wald, die der Stiftung zur Verfügung stehen, untersucht sie in mehreren Forschungsprojekten die möglichen biologischen Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels auf die heimischen Wälder. Ziel ist es, sowohl forstwirtschaftliche als auch naturschutzfachliche Risikobewertungen und Anpassungsstrategien zu entwickeln und die Untersuchungsergebnisse politischen Entscheidungsträgern, Naturschutzexperten und Waldnutzern zu übermitteln.
In diesem denkmalgeschützten ehemaligen Forstanwesen soll in den nächsten Jahren unmittelbar auf dem Stiftungsgelände ein Waldinformations- und Begegnungszentrum entstehen.
Projekte Praxislernen in Betrieben
Um die verschiedenen Berufe, die die Forst- und Waldwirtschaft bietet, kennenzulernen, begann die Stiftung im Frühjahr 2024 das Projekt „Praxislernen in Betrieben“. Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen lernen im Rahmen ihrer Berufsorientierung verschiedene „grüne“ Berufsfelder kennen und können bereits einige Tätigkeiten direkt in der Natur ausführen. Dies ist ein geeigneter Weg, um einerseits die Achtung vor der Umwelt zu fördern und andererseits mögliche Interessen für eine spätere Berufswahl zu entwickeln.
Einjährige Wildnispädagogik-Ausbildung
Als Kooperationspartner der Wildnisschule Schorfheide unterstützt die Stiftung die Ausbildung in der Wildnispädagogik. Über ein Jahr (begonnen hat es im März) lernen die Teilnehmer in mehreren Modulen „die Wildnis“ mit all` ihren Pflanzen, Tieren, Herausforderungen kennen uund werden befähigt, ihr Wissen auch weiterzugeben.
Wildkräuter-Workshop
Das erwachende Frühjahr lässt auch die vielfältigsten essbaren und anderweitig verwendbare Wildkräuter wachsen. Der Workshop (2 Termine im April) ermöglicht, sie kennenzulernen, zu sammeln und zu verarbeiten. Zupfen, Riechen und Sortieren samt anschließendem Verkosten von kreierten Pestos u. a. gehören zu diesem unterhaltsamen wie lehrreichen Tag in der Natur. (Foto: D.Schacknat, Blumberger Mühle, Schorfheide)
Wildnis-Familienzeit
Ebenfalls in Kooperation mit der Wildnisschule Schorfheide finden diese 4-tägigen Camps in den Ferien statt. Es gibt spannende Aktivitäten in der Natur: von Lagerfeuerabenden über Wanderungen bis hin zu kreativen Workshops – ganz direkt wird die Tier- und Pflanzenwelt erforscht.
Themen-Führungen
Ob zum Thema Baum, zu Tomaten, zum Biber u.a. – die Thementage laden ein zu Wanderungen in die Natur und/oder verschiedenene Orte wie Naturgärten u.a. Spiel, Wissen und Spaß stehen auf dem Programm! (Foto: Tag der Sortenvielfalt 2024)
Kontakt Stiftung WaldWelten c/o Forstbotanischer Garten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) Am Zainhammer 5 16225 Eberswalde
Am 1. April 2023 gegründet, ist diese Stiftung eine der jüngsten Stiftungen Berlins. Sie möchte einen Beitrag dazu leisten, Deutschland als exzellenten, international sichtbaren und wettbewerbsfähigen Wissenschafts- und Forschungsstandort zu stärken.
Stiftungszweck
Die Stiftung unterstützt Wissenschaft auf internationalem Spitzenniveau. Im Zentrum der Förderung stehen herausragende internationale Wissenschaftler:innen. Auf der Grundlage wettbewerblicher Verfahren unterstützt sie so die wissenschaftliche Innovationskraft von Universitäten und Forschungseinrichtungen. Gründer ist Dr. Walter Wübben.
Mit dem Ziel, krebskranke Kinder auch in ihrer vertrauten Umgebung, d. h. zu Hause betreuen zu können, hat Oberarzt Dr. Dominik Schöndorf, eine smarte Begleitung für Kinder entwickelt. Sein Konzept zielt darauf ab, durch intelligente Technologien eine kontinuierliche Gesundheitsüberwachung in der heimischen Umgebung der kleinen Patienten zu ermöglichen.
Veranstaltungsreihe „Irritieren Sie mich!“
Der Weg von der Neugierde zur Irritation ist hier quasi die Grundlage: Ungewöhnliche Forschungsfragen, originelle Herangehensweisen oder neueste Erkenntnissen bedürfen der Erläuterung!
Die Reihe stellt Wissenschaftler:innen vor, die ungewöhnliche Wege gehen und dabei neue Impulse geben.
Unter der Nr. 324 (von inzwischen 330) ist im Brandenburger Stiftungsverzeichnis diese Stiftung vermerkt. Eine willkommene Neugründung aus dem Jahr 2024 ‒ widmet sie sich doch unter der Führung der Künstlerin Lena Braun dem innerstädtischen Miteinander in Doberlug-Kirchhain. Ebenfalls Gründungsmitglied ist der SOLARIS Kunst-Förderverein e.V. aus Doberlug-Kirchhain.
Das Motto der Projekt-Initiatorin und „ihrer“ Stiftung: Eine Historische Innenstadt wünscht sich Aufmerksamkeit und Zuwendung, die Menschen darin Lebensfreude und Glück. (Foto: Rathaus Kirchhain, Foto: LKEE_Andreas Franke)
Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung, Jugend- und Altenhilfe. Sie möchte die Bildung und Ausbildung sowie die Teilhabe besonderer, hilfsbedürftiger Menschen und insbesondere auch Mädchen am kulturellen Leben der Stadt fördern.
Die von der Stiftung unterstützte Kulturwerkstatt Niederlausitz möchte Altes erhalten und Neues bewirken. Beispielsweise möchte die Stiftung mit Hilfe von Spenden im Alten Kaufhaus am Markt (siehe Foto) einen Charity-Shop eröffnen. Hierfür sind Spenden gern willkommen.
Kulturwerkstatt Niederlausitz
Die von Lena Braun geleitete Werkstatt bietet Kunsterziehung für Alt und Jung. Kreativ-Workshops im Bereich der Bildenden und Darstellenden Künste, das Durchführen von Ausstellungen, Lesungen, Aufführungen, Diskussionen und Gesprächsrunden gehören ebenfalls zum Angebot.
Projekte
Kunst-Workshops Arbeiten mit Stoffen und Wolle Upcycling In vielfältigen kreativen Stunden, ob beim Malen, beim Filzen o.ä. kann man selbst aktiv werden.
Auch beim Umgestalten von Dingen, für die keine Verwendung mehr besteht, gibt die Künstlerin Anleitung. Ob Wolle, Stoffe, Bekleidung Accesoires und Möbel ‒ die Dinge werden aufgewertet: Aus Alt wird Neu.
Workshops für Kinder
Kinder sind stets willkommen! Die Werkstatt möchte für sie ein künstlerisches Zuhause sein. Sie veranstaltet Workshops zu verschiedenen Themen ‒ oft geht es dabei auch ins Umland.
(Fotos: Unter dem Motto „Die Stadt in Farbe“ fanden kreative Rundgänge durch Finsterwalde statt.)
Shop
In einem Shop (auch online) können in der Werkstatt hergestellte Objekte erworben werden.
Das Spektrum reicht von Collagen, Stuhlbezügen, Mützen u.m. bis zu kleinen, kunstvollen Lampen.
Kontakt Lena Braun Stiftung Lindenstraße 4 03253 Doberlug-Kirchhain
Quelle und Fotos Lena Braun Stiftung Kulturwerkstatt Niederlausitz bzw. wie angegeben
Im Kleinen die Welt besser machen ‒ das unterstützt und bezweckt diese Stiftung.
Beispielsweise besuchten die beiden neunten Klassen der Quinoa Schule im Wedding einmal wöchentlich ein Seniorenheim, waren dort zum Zuhören und eigenen Erzählen. Am Ende des Schuljahres präsentierten sie ihre Erkenntnisse in Form von Podcasts, Interviews oder Ausstellungspostern in der Schule.
Stiftungszweck Die Stiftung begleitet Projekte, die Menschen zusammenbringen, unterstützt bei der Verwirklichung und finanzell. Themen sind Jugend, Senioren, Kunst, Sport, Klima und mehr.
Gründer
Lorenz Bruckner und Georg Löhr sind Stifter und Gründer. Ihr Credo: „Uns gemeinsam dafür einzusetzen einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und positive, humane, nachhaltige Entwicklungen, die die Welt besser machen, anzustoßen und zu fördern, ist uns ein persönliches Anliegen und macht uns glücklich.“
Auf Initiative der Stiftung organisierte das Projekt „Straßenfußball für Toleranz“ in Kooperation mit der „Sport365-Community der GSJ Berlin“ und der Initiative „0n the move“ am 16. Juni 2024 den HELLO-CUP 2024 – ein Straßenfußball-Projekt für Mädchen.
Das Projekt Schule im Wald wiederum widmet sich wieder explizit den Kindern. Die Stiftung unterstützt die Deutsche Schreberjugend, welche an acht Waldtagen im Jahr Kindern vom Kindergartenalter bis zur Grundschule die Natur im Wandel der Jahreszeiten näher bringt. (Foto: Ilona Jenschke) Weitere Projekte widmen sich ähnlichen Themen und richten sich auch an Senioren.
Mitmachen Die Stiftung lädt alle ein, die sich persönlich oder finanziell engagieren möchten, und vermittelt/hilft bei der Umsetzung von Initiativen. Sie möchte jeden dazu bewegen, aktiv zu werden – ob Einzelperson oder Unternehmen. Sie schafft damit die Möglichkeit, sich für gesellschaftlichen Wandel einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.
Kontakt HELLO – Die Stiftung Kurfürstendamm 171 – 172 10707 Berlin Tel.: 030 – 880 17 07 hello@hello-die-stiftung.com
Das Schloss Freienwalde im Nordosten Berlins – ein geschichtsträchtiger Ort, der unbedingt einen Besuch lohnt! Königin Friederike Luise fand hier ihr sommerliches Refugium. Walther Rathenau erwarb 1909 das inzwischen dem Beinahe-Verfall preisgegebene Schloss und den Park.
Stiftungszweck
Die Michael Linckersdorff Stiftung widmet sich der Unterstützung von Bildung, Kultur und bürgerschaftlichem Engagement. Im Fokus stehen insbesondere diesbezügliche Projekte im östlichen Brandenburg. Der Kreistag Märkisch-Oderland hat am 7. Dezember 2022 mit großer Mehrheit beschlossen, der Stiftung den Kernbereich der Schloßanlage Bad Freienwalde als Zustiftung zu übertragen.
Die Stiftung ist sich bewusst, dass sie mit dem Eigentumsübergang auch die Verantwortung für diesen Ort der Demokratiegeschichte übernommen hat.
Schloss Freienwalde
Das Schloss Freienwalde wurde 1798/99 von David Gilly als Sommerwitwensitz für die Königin Friederike Luise von Preußen erbaut. Der in der preußischen Architekturgeschichte erste königliche Villenbau entsprach der Lebensauffassung der Königin und war vorwiegend im Louis-seize-Stil eingerichtet.
In dem über 11 ha großen Schlossgarten am Rande der Freienwalder Altstadt liegen neben dem Schloss selbst der restaurierte Theaterpavillon der Königin aus dem 18. Jahrhundert und das alte Kastellanshaus. (Foto: Theaterpavillon)
Mit der zu Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzenden Rückbesinnung auf die Wurzeln des bürgerlichen Geistes entdeckte auch Walther Rathenau die Besonderheit dieses Ortes und erwarb das Schloss 1909 von der preußischen Hofkammer für 262.500 Mark. (Foto: Gärtnerhaus) Heute beherbergt die obere Etage des Schlosses die Walther Rathenau-Gedenkstätte. Die wertvolle Ausstattung mit frühklassizistischen Tapeten und großen Teilen des ursprünglichen Mobiliars sind seit 1945 durch Plünderung weitgehend verloren. Bis zur Wende wurde das Schloss als Kulturhaus genutzt. Die bauliche Hülle des Schlosses wurde zwischen 2002 und 2007 denkmalgerecht saniert.
Auch der das Ensemble rahmende Schlossgarten lädt dazu ein, in die inzwischen 225-jährige Geschichte des Ortes einzutauchen und Schönheit und Ruhe zu genießen.
Walther-Rathenau-Gedenkstätte
Durch umfassende Restaurierungsarbeiten und bauliche Veränderungen an dem inzwischen heruntergekommenen Anwesen schuf Rathenau (1867-1922) ab 1909 ein „klassizistisches“ Gesamtkunstwerk. Hier nahm er über zehn Jahre lang seinen Sommeraufenthalt und verfasste einen Großteil seiner wirtschaftswissenschaftlichen und philosophischen Schriften. Auch empfing er hier Freunde und zahlreiche bekannte Persönlichkeiten, unter ihnen Gerhart Hauptmann. In den Mußestunden zeichnete und malte er Partien seines Schlossgartens, Schlossinterieurs und Selbstporträts.
In den oberen Räumen des Schlosses sind sowohl Rathenaus Rückzugsort als auch vielfältige historische Dokumente zu besichtigen.
2. Adventszauber im Schlosspark
Vom 13. bis 15. Dezember 2024 lädt die Stadt Freienwalde in den Schlosspark zum alljährlichen Adventsmarkt! Gestaltet wird dieser von Vereinen der Stadt und der Bad Freienwalde Tourismus GmbH, unterstützt durch den Gastgeber, die Michael Linckersdorff Stiftung.
Das Programm von Singen bis Basteln, Märchen bis Show und zahlreiche Leckereinen sowie Glühwein und mehr sorgt dafür, dass Jung und Alt den Besuch genießen werden!
Kontakt Michael Linckersdorff Stiftung Rathenaustr. 3 16259 Bad Freienwalde und Fasanenstr. 71, 10719 Berlin Telefon: +49 172 3107079
Quelle und Fotos Michael Linckersdorff Stiftung Schloss Freienwalde.de Schlosspark Freienwalde.de
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Am besten lässt es sich wohl so zusammenfassen: Die Stiftung tritt für die Vision ein, Berlins Mitte umzuwandeln in ein tatsächliches „Herz der Stadt“. Gemeinsam mit elf Vereinen fordert sie in der „Berliner Erklärung zum Städtebau“ einen Neustart in der Stadtplanung (s.u.). (Bild: So könnte die Klosterstraße aussehen.)
Stiftungszweck
Die Stiftung setzt sich ein für ein dichtes Stadtquartier mit attraktiven Straßen und Plätzen. Anstelle der Leerräume in der jetzigen Berliner Mitte, die aus zugigen Verkehrs- und Freiflächen besteht, befürwortet sie neue Häuser auf dem Stadtgrundriss der 1920er Jahre. Nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil die Mitte zu dieser Zeit so viel lebendiger war.
Die Stiftung engagiert sich mit der Berliner Mitte zugleich für die ideelle Mitte Deutschlands im Herzen Europas.
Gründerin Marie-Luise Schwarz-Schilling
Geboren 1932 in Berlin, entdeckte die inzwischen leider am 22. Oktober 2024 verstorbene engagierte Stiftungsgründerin bereits in der Kindheit ihre besondere Liebe zur Stadt. Auch nach dem Wegzug 1946 nach Frankfurt/Main blieb diese bestehen und dauert bis heute an. Zeitlebens auch politisch und ehrenamtlich aktiv, verlegte die Unternehmerin und Autorin gemeinsam mit ihrem Mann 1992 ihren Wohnsitz wieder in die Stadt ihres Herzens, ein „Standbein“ aber im Raum Frankfurt behaltend. Mit ihrer Stiftung wollte und wird Marie-Luise Schwarz-Schilling dies auch zukünftig, nun als Vermächtnis, ihre Mitbürger motivieren, die Idee für Veränderungen im Stadtbild zu unterstützen. Sowohl die Entscheidungsträger als auch die Berliner Bürger, die ihre Kieze lieben, ihre Kernstadt aber oft nicht zur Kenntnis nehmen, sind eingeladen, mitzuarbeiten.
Ideen
Sorgfältige Recherche zum Zentrum der Hauptstadt geht den Ideen zur Umgestaltung voraus: Hier sind Fotos und Skizzen zusammengetragen.
Oft haben sich Plätze und Straßenzüge in Berlins Mitte nach deren Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg nach Ansicht der Stiftung zu ihrem Nachteil verändert.
Die Wiedererrichtung alter Gebäude würde ein freundlicheres, „menschlicheres“ Stadtbild schaffen. (Fotos: damals, heute, Vision)
Berliner Erklärung
Elf Bürgervereine und die Stiftung entwarfen und verabschiedeten im Sommer 2024 die sogenannte „Berliner Erklärung“. Hier sprechen sich die Unterzeichner für einen Städtebau aus parzellierten Häuserblöcken mit einzelnen darin enthaltenen Architektur-Rekonstruktionen aus und möchten, dass auch neue Stadträume in geschlossener Bauweise – nach dem Vorbild der gründerzeitlich geprägten Berliner Bezirke Friedrichshain, Kreuzberg und Schöneberg – eine offene Gesellschaft beherbergen.
Ein „Mitte-Fest“ lud Berliner Bürger und Gäste der Stadt am 30./31. August 2024 zum Austausch ein (Fotos).
Führungen Die Stiftung Mitte Berlin bietet im Monatsrhythmus kostenlose zweistündige Stadtführungen mit dem Berlin-Experten Detlef Hilbrecht an. Die nächste Führung findet zum Thema „Der Norden Berlin“ am 7.12. 2024, 11 Uhr statt (für November ist bislang kein Termin vermerkt).
Kontakt Stiftung Mitte Berlin Hedwigstraße 1a 12159 Berlin mail@stiftung-mitte-berlin.de Tel. 0174-1007074 (Dr. Goebel)
Es lebe die Biene! Rund 560 verschiedene Wildbienenarten gibt es in Deutschland. Allein in Berlin und Brandenburg leben knapp 400 Arten. Sie verhindern gemeinsam mit Bestäubern und Bodenlebewesen, dass fruchtbare Landschaften und zukunftssichere Ernährung in – noch größere – Gefahr geraten. Das pestizidbasierte Agrarsystem allerdings beschwört einen Kollaps herauf.
Stiftungszweck
Die Aurelia Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte und Initiativen zu initiieren und unterstützen, welche die Bienen schützen. Sie versteht sich als unabhängige Fürsprecherin der Bienen und stärkt die Entwicklung gesellschaftlicher Allianzen für eine bienenfreundliche Land(wirt)schaft.
Arbeitsfelder Bienen & Biodiversität
Mit ihrer Bestäubungsleistung sorgen die Bienen dafür, dass die Ökosysteme stabil und die Ernährung der Menschen gesichert ist. Für rund ein Drittel unserer Lebensmittel braucht es die Hilfe der Bienen! Deshalb müssen sie geschützt und der Artenschwund gestoppt werden.
Die Aurelia Stiftung ist eine der Mitinitiatorinnen der im Sommer 2019 gestarteten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Bienen und Bauern retten“. Über 1,1 Millionen Bürger:innen forderten vom EU-Gesetzgeber, den Einsatz synthetischer Pestizide bis 2035 schrittweise zu beenden und Landwirt:innen bei der Umstellung auf gesunde und nachhaltigere Produktionsweisen zu unterstützen.
Schutz gewährleisten
Obwohl so überlebenswichtig, sind die Bienen gesetzlich noch ungenügend geschützt. Insbesondere der Einsatz von Ackergiften setzt ihnen zu, dazu kommen Überdüngung und ausgeräumte Agrarflächen und mehr.
Als „Anwältin der Bienen“ macht sich die Stiftung stark: Sie hat bereits mehrere wichtige Gerichtsurteile gegen bienenschädliche Pestizide erstritten und betritt zurzeit juristisches Neuland, indem sie gegen Entscheidungen der EU-Kommission klagt.
Bienen & Bildung
Die Stiftung bringt den Menschen das faszinierende Leben von Wild- und Honigbienen näher, um ihr Verständnis für die Schönheit und Vielfalt der Natur zu wecken. Wissen zu vermitteln, das ist dafür die Grundlage – denn nur was wir kennen und wertschätzen, das wollen wir schützen. Das Hauptaugenmerk liegt auch hier auf dem Schutz der Bienen vor den Praktiken der Agrarindustrie.
Unter dem Motto „Wo die wilden Bienen wohnen“ lädt die Aurelia Stiftung bereits im dritten Jahr in Folge zu einer einzigartigen Veranstaltungsreihe über Wildbienen ein. Das Programm umfasst neben geführten Exkursionen in Berlin auch Web-Seminare zur Ökologie und Bestimmung von Wildbienen sowie Workshops zum Nisthilfenbau.
Spenden
Um für den Schutz von Bienen, Hummeln & Co. qualifiziert und unabhängig eintreten zu können, ist die Stiftung auf die finanzielle Unterstützung Gleichgesinnter angewiesen. Als Spender:in sorgen Sie dafür, dass wir unsere Projekte zielgerichtet und erfolgreich umsetzen können.
Helfen Sie gern mit und werden Sie Teil der Mission für Bienen und Biodiversität!
Kontakt Aurelia Stiftung Herwarthstr. 12 12207 Berlin
Am Rande der Märkischen Schweiz gelegen, bietet Bad Freienwalde schmucke Häuser und eine prächtige Natur im Umland. Das Oderlandmuseum, eine Einrichtung der Stiftung, vermittelt Wissenswertes zur Geschichte und Region.
Im Jahre 2004 gründete die aus einer alten Freienwalder Familie stammende Diplom-Kosmetikerin Frau Friedel Heyde (1921-2010) die nach ihrem verstorbenen Bruder Albert Heyde (1925-1945) benannte Stiftung. In diesem Jahr feiert diese entsprechend ihr 20-jähriges Jubiläum.
Stiftungszweck Zweck der Stiftung ist es, die natur- und kulturgeschichtliche Bedeutung des Oderbruchs sowie die Geschichte der Kur- und Badestadt Bad Freienwalde (Oder) durch geeignete Maßnahmen bekannt zu machen und durch Präsentation des heimatlichen Kulturgutes die Heimatverbundenheit zu fördern. Seit 2011 betreibt die Stiftung auch das Oderlandmuseum
Die Stifterin Die gebürtige Freienwalderin Friedel Heyde war zeitlebens sehr heimatverbunden. Ein auch von den Lasten des 2. Weltkrieges geprägtes Leben als junge Frau mündete 1948 in eine Ausbildung der bisherigen Krankenschwester zur Medizinischen Kosmetikerin, zunächst in Stade, später in Hamburg.
Ihre größte Liebe galt aber stets der Heimatstadt Bad Freienwalde, in der sie schließlich auch ihre letzten Lebensjahre verbringen wollte. Ihrem Bruder Albert Heyde, der 1945 in Gefangenschaft starb, widmete sie die Stiftung. Der Umzug in ihre Geburtststadt war Friedel Heyde zu Lebzeiten leider nicht mehr vergönnt. Sie fand aber ihre letzte Ruhestätte im Freienwalder Familiengrab.
Das Oderlandmuseum
Bereits 1889 gegründet, gehört das Museum zu einem der ältesten in Brandenburg (siehe auch Foto oben).
In dem prächtigen Haus(Foto: Hof) erhalten die Besucher Einblicke in die Geschichte und Entwicklung des Oderbruchs und des ältestesten Kurortes Brandenburgs – Bad Freienwalde.
Die ständige Ausstellung kann dabei immer nur einen kleinen Teil der umfangreichen Museumssammlungen präsentieren, welche auch ein Archiv mit Schrift- und Bildquellen zur Regionalgeschichte des Oderlandes enthält.
Geöffnet ist die Einrichtung mittwochs – samstags 11.00 – 17.00 Uhr, an Feiertagen auf Anfrage.
Bad Freienwalder Heimatkalender
Wissen Sie, wo die „alte Oder“ fließt? Oder möchten Sie etwas zu Mummeln und Nixblumen erfahren? Dies und mehr über Land und Leute könen Sie auf informative und vergnügliche Weise im jährlich erscheinenden Heimatkalender lesen. Mit ihm im Gepäck und mit einem ev. vorangehenden Besuch im Museum sind Sie bestens vorbereitet für einen Bummel durch Bad Freienwalde oder einen Ausflug ins Oderland!
Kontakt Albert Heyde Stiftung Kurator Dr. Reinhard Schmook Uchtenhagenstraße 2 D-16259 Bad Freienwalde (Oder) Telefon: 03344 / 2056 Fax: 03344 / 32724 E-Mail: info(at)albert-heyde-stiftung.de
Quelle und Fotos Albert Heyde Stiftung Oderlandmuseum (Dr. Reinhard Schmook, Museumsleiter) Bad Freienwalde (Webseite)
Hauptanliegen der „Asyl der Kunst Stiftung“ ist die Förderung von Kunst und Kultur mit dem Hauptgewicht auf der bildenden Kunst.
Obwohl in Berlin mehr als 8000 Künstler*innen leben, sind sie in den Berliner Museen oder Galerien nur selten sichtbar, da bisher in der Kunstwelt auf internationale Namen und Netzwerke gesetzt wurde. Hier haben die inzwischen verstorbenen Stifter Elisabeth und Manfred Bartling angesetzt und erfolgreich Ausstellungen organisiert. Dies wird von dem neuen Stiftungsrat fortgeführt.
Haus Kunst Mitte
Seit 2008 hat die Asyl der Kunst Stiftung im Haus Kunst Mitte ihren Sitz. Gelegen im Herzen der Stadt, im Dreieck zwischen Hauptbahnhof, Naturkunde-Museum und der Charité, lädt es als besonderer Ausstellungsort ein, einen Blick auf Werke zeitgenössischer Künstler*Innen zu werfen. Künstler*innenvereine und Kunstschaffende können das Haus darüber hinaus als Arbeitsstätte und Entfaltungsort nutzen.
Seine schiere Größe macht es möglich, dass verschiedene Kulturinstitutionen, Netzwerke oder Kulturschaffende hier agieren. Man kann Künstler:innen bei der Arbeit begegnen und mit ihnen ins Gespräch kommen.
Ebenso lädt ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Künstlergesprächen, Podiumsdiskussionen, Führungen und Sonderveranstaltungen ein.
Die Stifter
Das Künstler-Ehepaar Elisabeth und Manfred Bartling eröffnete zunächst im Jahr 1990 in Häuslingen, Niedersachsen, einen Begegnungsort „Asyl der Kunst“. Die Ausstellung „Bilder aus dem Dunkel“ zeigte Werke von Manfred Bartling. Viele weitere Schauen, auch mit Werken anderer Künstler, folgten. Im Jahr 1999 wurde die Stiftung gegründet, 2007/08 deren Sitz nach Berlin verlegt (s.o.). Elisabeth Bartling (1940-2014) war Lyrikerin und organisierte auch musikalische Lesungen.
Im Jahr 2002 kauften die Eheleute den Gebäudekomplex in der Heidestraße 54 und nannte ihn „Haus Kunst Mitte“.
Sie renovierten das völlig heruntergekommene Haus und schufen sich das, wovon die meisten Kunstschaffenden nur träumen können: einen Ort mit viel Platz für die Präsentation der eigenen Werke und der von Kolleg:innen. (Auf dem Foto: Manfred Bartling) Im Namen der von ihnen gegründeten Stiftung organisierten sie dann 10 Jahre lang Ausstellungen für zahlreiche zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler. Gleichzeitig machten sie der Stadt Berlin ein großes Geschenk, in dem sie sicherstellten, dass das Haus als Kunstraum auch über ihren Tod hinaus Bestand haben würde.
Aktuelle Ausstellungen Räume mit Aussicht
Acht Künstler:innen lebten im Jahr 2023 für jeweils drei Monate in Los Angeles und entwickelten vor Ort neue künstlerische Ideen und Fragestellungen.
Die Ausstellung schafft eine Zwiesprache zwischen ihnen, und gleichzeitig präsentiert sie deren unterschiedlichen Sichtweisen auf Kalifornien – vom Alltag an der Westküste bis zur vielspurigen Autobahnarchitektur, vom Blick auf den Pazifischen Ozean bis hin zu den Folgen des Klimawandels am Salton Sea.
Zusammen bilden die vielseitigen Eindrücke der Stipendiat:innen ein Prisma, eine künstlerische Kartografie der facettenreichen Stadt Los Angeles und ihrer Umgebung.
Diese Schau zeigt sowohl Reproduktionen von Dürrenmatts bemerkenswerten Zeichnungen als auch ausgewählte Arbeiten von Studierenden von 2023 und 2024. Hiermit wird ein dreijähriges Austauschprojekt zwischen der Universität der Künste Berlin und dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel in der Schweiz fortgesetzt.
Entwürfe für eine kosmologische Dreh- und Bewegungsmaschine, ein Audioessay zum Thema Prostitution bei Dürrenmatt und anderswo, gehören ebenso dazu wie Skizzen zum Thema der Maßstäblichkeit oder zu Dürrenmatts gespenstischer Heiterkeit. Auch Druckgrafiken als Auseinandersetzungen mit Dürrenmatts Grafikstil sind zu besichtigen.
Öffnungszeitendes Hauses Mi – So 12 – 18 Uhr
Kontaktund Adresse Haus Kunst Mitte | HKM House for Contemporary Art Sitz der Asyl der Kunst Stiftung Heidestraße 54 10557 Berlin kontakt(at)hauskunstmitte.de
Quelle und Fotos Asyl der Kunst Stiftung
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Wenn Kinder frühzeitig den richtigen Umgang mit Tier und Natur erlernen, so wird dadurch auch ihr Sozialverhalten und das Verständnis für die eigene Umwelt nachhaltig geprägt. 21 sogen. Tierschutzzimmer der Stiftung ermöglichen das ganz spielerisch und interessant.
Stiftungszweck
Die Stiftung engagiert sich im Tier- und Naturschutz.
Ein besonderer Schwerpunkt der Aktivitäten liegt dabei auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, um ihnen einen verantwortungsbewussten Umgang mit den Tieren als Mitgeschöpfen zu vermitteln. Gleichzeitig werden im Rahmen einzelner Projekte therapeutische Maßnahmen ergriffen, um bei traumatisierten Kindern durch den Umgang mit Tieren Langzeitfolgen von z.B. Erkrankungen zu lindern. Tierschutzunterricht, Besuchsprogramme und weitere Bildungsangebote zum Thema gehören dazu.
Projekte Tierschutzzimmer
Gemeinsam mit dem Verein gestaltet die Stiftung vielfältige Projekte zum Thema Tierschutz. Besonders hervorzuheben sind die Tierschutzzimmer ‒ Orte, an denen sich Kinder ohne Notendruck über Themen wie artgerechte Haustierhaltung, Wildtiere in freier Natur oder die Herkunft von tierischen Lebensmitteln informieren können. Orte, an denen sie eigene kleine Projekte entwickeln, lesen und erforschen.
Die Kinder der ersten bis vierte Klassen können hier hautnah Vögel, Marienkäfer, Schnecken, Frösche, Larven, Schmetterlinge, Libellen, Eidechsen, Kröten und Rossameisen etc. beobachten und lernen, diese auch selbst zu zeichnen. Neben dem Bestimmen von Tierspuren, verschiedener Bäume, Pflanzen und Gräser wird auch mit Naturmaterialien gebastelt.
Der Experimentierkasten „Das Ökosystem“ ist, besonders im Frühjahr, ein Highlight. Hier werden Beete angelegt, Samen ausgebracht; es können Wasserschleusen geöffnet und geschlossen werden, sogar Regen kann selbst erzeugt werden. Besser kann man das Ökosystem nicht darstellen.
Tierschutzkampagnen
Ob Igel, Bienen, Stadttauben … Zahlreiche unserer tierischen Mitbewohner brauchen, insbesondere in Städten, unseren Schutz und unser Wissen über ihren artgerechten Lebens-Alltag. Mit Videos, Broschüren, Vorträgen engagieren sich Stiftung und Verein das gesamte Jahr über.
Artgerechte Tierhaltung
Fast jedes Kind wünscht sich ein eigenes Haustier. Besonders beliebt sind niedliche Fellknäuel zum Kuscheln und Spielen. Vor allem Hunde und Katzen stehen ganz oben auf der Wunschliste, gefolgt von Kaninchen Meerschweinchen und Hamster. Doch übernimmt der Halter eine hohe Verantwortung, und zwar ein ganzes Tierleben lang. Auch hier berät der Verein.
Tierrettung
Ob in freier Natur oder in der Tierhaltung ‒ immer wieder ist auch die helfende menschliche Hand gefragt, wenn das Tierwohl gefährdet ist. Der Verein informiert z. B. in einem Ratgeber Tiermedizin zum Thema und vermittelt kompetente Ansprechpartner. Auch greift er selbst ein, wenn es gilt Tiere aus nicht artgerechter Haltung zu retten. So beispielsweise beim Animal Hoarding (übersetzt „Tiere sammeln“), bei dem viel zu viele Tiere auf kleinstem Raum gehalten werden. Weiterhin bietet der Verein weitreichende Informationen zu den Themen Welpenhandel, Internetkauf und natürlich zur Frage: Was mache ich mit meinem Tier, wenn ich in den Urlaub fahre?
Kontakt Stiftung Menschen für Tiere Jüdenstr. 6 13597 Berlin +49 30 30 111 62 33 info(at)stiftung-mft.de
aktion tier menschen für tiere e.V. Jüdenstr. 6 13597 Berlin +49 30 30 111 62 30 Fax: +49 30 30 111 62 14 berlin[at]aktiontier.org
Quelle und Fotos Stiftung Menschen für Tiere aktion tier – menschen für tiere e.V.
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Seit 1. Januar 2024 ist die Stiftung (auch) Träger des neuen „Haus der Generationen“ in Kleinmachnow – eines von vielen Projekten. Ob in Schwielowsee, Beelitz oder in Teltow, dem Sitz der Stiftung – in mehr als 10 Städten und Gemeinden des Landkreises Potsdam-Mittelmark sowie in der Stadt Potsdam ist sie aktiv.
Als Verein JOB e. V. Anfang der 90er Jahre gegründet, um mit einem sozialpädagogischen Angebot für Jugendliche in der Region der damals rasant steigenden Jugendarbeitslosigkeit etwas entgegenzusetzen, konnte die Stiftung im vergangenen Jahr ihr bereits 30-jähriges Bestehen feiern.
Stiftungszweck
Die Stiftung JOB setzt sich für eine positive und stabile Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ein. Rund 120 Sozialarbeiter:innen und Erzieher:innen begleiten und fördern junge Menschen und ihre Eltern bei alltäglichen Herausforderungen und bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen.
Schwerpunkte der Arbeit sind: Frühe Bildung und Beratung Erziehung und Betreuung Schule und Zukunft Freizeit und mehr
Lesen Sie demnächst mehr zu unserer Stiftung des Monats Mai!
Kontakt Stiftung JOB Geschäftsstelle Boberstraße 1 14513 Teltow
Reit-Turniere haben in Brandenburg und den benachbarten Bundesländern Tradition! Auch im Jahr 2024 laden viele Turniere zum Start. Die Dr. Wolfgang Neubert Stiftung unterstützt auch ‒ länderübergreifend ‒ deren erfolgreiche Durchführung. Sie richtet darüber hinaus ihren Fokus auf ein funktionierendes Gemeinwesen.
Sie verwirklicht eigene Initiativen und unterstützt ebenso Aktivitäten und Institutionen bei Vorhaben, die dem in der Stiftungs-Satzung definierten Zweck entsprechen.
Folgende Schwerpunkte sind Inhalt der Förderungen: Sport und Pferdesport Tier- und Pferdezucht DenkmalpflegeKunst und Kultur Bildung Gesundheitswesen
Projekte Bildung
Ob Kita-Geräte, Veranstaltungen für Schulklassen, ganz konkrete Zuwendungen für besondere Anlässe ‒ das Gemeinwohl funktioniert nur mit Engagement und entsprechender Unterstützung. Die Stiftung ist dabei!
Der jährliche Blüthen-Tag (Blüthen: Ortsteil von Karstädt in Brandenburg, Foto) wird jährlich vom Förderkreis der Prignitzer Museen e.V. mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Prignitz und der Dr. Wolfgang Neubert-Stiftung organisiert. Das Prignitzer Dorf heißt zu einem unvergesslichen Tag willkommen: Dank dem unermüdlichen Einsatz engagierter Beteiligter wie Feuerwehr, Imkerei, Dorfschmiede, Dorfschule, Bauernhof, Pfarrhausmuseum und Kirche, gewinnen die Kinder hautnah einen Einblick in das Leben auf dem Land von damals bis heute.
Wie eingangs erwähnt, unterstützt die Stiftung auch Sport- und Freizeit-Projekte ‒ insbesondere Reitturniere, das Training dafür und Pferdezucht. Ebenfalls engagiert ist sie im ganz konkreten Familien-Umfeld. Not-Situationen und Hilfe für ein Hospiz gehören hier beispielsweise zur Anlass für Zuwendungen. Hier gibt es weitere Infos!
Antragstellung Sie erfolgt mittels eines Formulares mit einer Kurz-Projekt-Beschreibung. In den quartalsweise stattfindenden Vorstands-Sitzungen wird dann entschieden, ob eine Förderung generell möglich ist und entsprechend ein detaillierter Antrag eingereicht werden kann.
Kontakt Stiftung Dr. Neubert Am Eierberg 5 19336 Bad Wilsnack
Eltern und Betreuern in Brandenburg steht ein hilfreiches Netzwerk zur Verfügung ‒ insbesondere von der Schwangerschaft bis zum 3. Geburtstag des Kindes, doch auch darüber hinaus, kann dessen Hilfe kostenfrei in Anspruch genommen werden. Auch 1000 ehrenamtlich tätige Familienpaten unterstützen dabei! Die Spenden der Stiftung „Gesunde Kinder“ ermöglichen die vielfältigen Angebote im gesamten Bundesland.
Stiftungszweck Die im Jahr 2010 gegründete Stiftung unterstützt und fördert die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Vorwiegend auf eine präventive Begleitung dieses Entwicklungsprozesses ausgerichtet, finanziert sie entsprechende Maßnahmen. Schwerpunkte sind dabei das Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder (bis zum 3. Lebensjahr des Kindes) und Angebote des FamilienCampus LAUSITZ der Klinikum Niederlausitz GmbH.
Netzwerk Gesunde Kinder
Eltern werden oder Eltern sein ‒ so viele Fragen bringt diese Zeit mit sich. Seit 2006 hilft das Netzwerk, Eltern in ihren Kompetenzen zu stärken und Kinder in ihrer gesunden Entwicklung zu fördern. Hierfür werden lokale Angebote gebündelt, wichtige Kooperationspartner in den Regionen vernetzt und Paten zur Begleitung von Familien etabliert.
In allen Landkreisen gibt es Anlaufstellen, um Rat einzuholen bzw. an den verschiedenen Kursen teilnehmen zu können. Hier kann auch Kontakt zu anderen Familien hergestellt werden: z. B. bei Schwangerentreffs, in Stillcafés, Krabbelgruppen, bei der Babymassage.
Des Weiteren gibt es Erste-Hilfe-Kurse für Babys und Kleinkinder, Kurse für Gesunde Ernährung und vieles mehr. Die „Netzwerkfamilien“ bekommen auch ein Familienhandbuch mit wertvollen Tipps und Informationen. (Foto: Sommerfest 2023 in Lübbenau)
FamilienCampus LAUSITZ
Der Campus ist ein offener Begegnungsort für alle Generationen. Seine Angebote richten sich an Jung und Alt, und sind so unterschiedlich wie die einzelnen Abschnitte ihres Lebens. Der FamilienRing beispielsweise bietet hilfreiche Unterstützung zum Meistern des Alltags für alle Familienangehörigen im Alter von 0 bis 99+.
ProKids ist eine pädagogische Einrichtung zur Kinder- und Jugendhilfe. Sie bietet Hilfen für Kinder, Jugendliche und deren Familienangehörige an, wenn sich diese in schwierigen Lebenssituationen befinden und die persönliche Entwicklung beeinträchtigt oder gefährdet ist.
Die Sana Campusschule Niederlausitz auf dem FamilienCampus Lausitz ist ein offener Begegnungsort für alle Generationen mit Bildungs-, Beratungs- und Betreuungsangeboten rund um Gesundheit, Leben und Lernen.
Spenden
Die Stiftung Gesunde Kinder hat ein vielfältiges Förderspektrum. Hier einige Beispiele aus dem Niederlausitzer Netzwerk Gesunde Kinder.
kann den Familien des Netzwerks Gesunde Kinder wichtiges Gesundheitswissen in Kursen vermittelt werden, z. B. zum Impfschutz, zur Ersten Hilfe bei Kleinkindern und zur richtigen Ernährung.
können ehrenamtliche Patinnen für den Einsatz bei Familien des Netzwerks Gesunde Kinder umfassend ausgebildet werden.
können die Netzwerkfamilien einen hochwertigen Säuglingsschlafsack für einen gesunden Schlaf erhalten.
Die Spenden helfen direkt vor Ort. Auch Projekte des Netzwerkes Brandenburg (außerhalb der Niederlausitz) können gefördert und unterstützt werden! Spende Netzwerk
Kontakt Sana Kliniken Niederlausitz Stiftung Gesunde Kinder Krankenhausstraße 10 01968 Senftenberg Tel.: 03573 75-0 Email: info(at)stiftung-gesunde-kinder.de
Quelle und Fotos Stiftung Gesunde Kinder Netzwerk Gesunde Kinder Brandenburg Familiencampus Lausitz
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Um die Geschichte Litauens weitergehend zu erforschen, stellte 2023 die Stiftung Livländische Gemeinnützige ein Sonderforschungs-Stipendium zur Verfügung. Auch dies ist Ausdruck des Anliegens, den Verbund mit dem osteuropäischen Land zu stärken.
Stiftungszweck
Der Name »Livländische Gemeinnützige« erinnert an das Wirken der 1792 in Riga gegründeten, 1806 in die livländische Universitätsstadt Dorpat (estnisch Tartu, russisch Jurjew) verlegte und 1940 untergegangene »Livländische Gemeinnützige und Ökonomischen Sozietät«. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, sowie der Volks- und Berufsbildung und der Entwicklungszusammenarbeit in, zwischen und mit den EU-Ländern an der östlichen Ostsee (Estland, Lettland, Litauen, Polen) in ausgewählten, für die EU-Kohärenz und Konvergenz besonders wichtigen Bereichen. Als Dauerziel angestrebt wird ein auf Gegenseitigkeit basierender, in alle Regionen der Ostseeanrainer hineinwirkender dauerhafter und nachhaltiger Verbund „EU-Region Ostsee für berufliche Qualifizierung und Wirtschaft in Bürgerhand“.
Stipendium
Das mit dem Stipendium „Genossenschaften in Osteuropa. Gestern, heute, morgen“ geförderte Forschungsvorhaben umfasst eine Analyse von Dokumentationen (nutzbares Kulturerbe) über die bis zum Ende des Russischen Reiches präsenten Genossenschaften und ihre bis 1940 andauernde Fortsetzung in den unabhängig gewordenen baltischen Ländern und in der Ukraine.
Geboren in Königsberg und im Leben weit herumgekommen, ist der zeitlebens im Bank- und Genossenschaftswesen Tätige und inzwischen pensionierte Jürgen Lewerenz seit einiger Zeit Wahl-Potsdamer. Er ist sich sicher: Der Weg in eine europäische Zukunft führt, gerade für die baltischen Staaten und die Ukraine, auch in die Vergangenheit. Im Jahr 2011 gründete er die Stiftung. Mit dieser arbeitet er seitdem darauf hin, die verstecken Archiv-Schätze zu heben und Licht ins weitgehende Dunkel der osteuropäischen Genossenschaftsgeschichte zu bringen.
Reiseland Litauen
Ein wunderbares Land! Mit zahlreichen Reise-Anbietern (und auch privat) begeben sich zunehmend mehr Touristen in diese spannende Region im Nordosten Europas. Die Landschaft ist geprägt von Nationalparks und Naturschutzgebieten. Hier gibt es viel Wald und malerische Küstenstreifen. Die gepflasterten Straßen seiner Altstädte wiederum, die majestätischen Burgen und unzähligen Kirchen und Kathedralen laden Geschichtsinteressierte und Stadtbummler ein.
Kontakt Stiftung Livländische Gemeinnützige Stifter und Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender: Jürgen Lewerenz Otto-Nagel-Str. 7 14467 Potsdam E-Mail: lewerenz.juergen[at]freenet.de
Quelle und Fotos Stiftung Livländische Gemeinnützige Universität Potsdam Deutsches Kulturforum Ösliches Europa (Katharinenkirche) Bund Deutscher Baumeister (Foto Kaunas)
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Vom 07.-09. Juni 2024 wird es in Berlin die1. Deutsche Meisterschaft der Lebenshilfe geben. Gut in Erinnerung ist noch die Großveranstaltung aus dem vergangenen Sommer:
Die Special Olympics World Games. Tausende von Sportlern und Sportlerinnen, Familienangehörige und Tausende Zuschauer haben sportliche Highlights und emotionale Momente sehen und erleben können.
Die Stiftung ermöglicht Berliner Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung Teilhabe durch und am Sport. Sie wird treuhänderisch durch die Stiftung Lebenshilfe Berlin verwaltet. Alle Aktivitäten der Stiftung werden aus privaten Zuwendungen finanziert. Diese fließen unmittelbar in die Projektarbeit, da Vorstand und Kuratorium ehrenamtlich arbeiten.
Sportclub Lebenshilfe Berlin
Seit der Gründung 1995, als Sportorganisation der Lebenshilfe Berlin, sind inzwischen ca. 800 SportlerInnen in 60 verschiedenen Gruppen aktiv.
Begleitet und angeleitet werden sie von lizensierten Übungsleitern und Trainern sowie zahlreichen HelferInnen.
Tätigkeitsfelder sind: Reha-Sport Reisen Wettkämpfe Betreuung Freizeit Inklusion – auch „andersherum“, indem in den Sportgruppen auch Menschen ohne Handicap trainieren
Die SportlerInnen vertreten den Club auch bei zahlreichen Wettkämpfen außerhalb Berlins und Deutschlands – Europa- und Weltweit. Ein Archiv gibt Einblicke in zahlreiche Aktivitäten seit 1993.
Sportprogramm
Der Verein bietet in Berliner Bezirken Ballsport / Fußball, Gymnastik und Schwimmen an, ebenso Kegeln, Tanzen und Reiten. Natürlich ist besonders Fußball, sind auch andere Ballsportarten stark nachgefragt! Hier werden die Grundregeln der Spiele, Athletik, Kondition bis hin zur Motorik und Geschicklichkeit ausgebildet. Bei der Gymnastik stehen neben Spaß und Spiel die Beweglichkeit, die Stärkung der Muskulatur und die Koordination im Fokus des Trainings. Das Schwimmtraining beeinhaltet Wassergewöhnung, Techniktraining und Bewegungsspiele – teils in Therapiebecken, teils auf Bahnen. Auch Schwimmabzeichen können erworben werde
Unterstützer, Helfer und natürlich Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!
Kontakt Sportstiftung der Lebenshilfe Berlin c/o Stiftung Lebenshilfe Berlin Heinrich-Heine-Straße 15 10179 Berlin Telefon 030 82 99 98-18 04 stiftung(at)lebenshilfe-berlin.de
Quelle und Fotos Sportclub Lebenshilfe e.V. Berlin AOK Gesundheitsmagazin DFL Stiftung
Die Stiftung mit dem ungewöhnlichen Namen gründet sich auf den testamentarisch verfügten Willen von Karl-Ernst und Ursel Herrmann, den Ort ihrer eigenen Kreativität zu erhalten und an diesem Kunst und Kultur in der Prignitz, dem Landkreis im Nordwesten Brandenburgs, zu unterstützen.
Stiftungszweck
Die Stiftung vergibt Aufenthaltsstipendien für das Künstlerhaus in den Bereichen Theater, bildende Kunst, Musik und Komposition, Literatur, Film und Performance.
Sie ermöglicht den Stipendiat*innen Projektaufenthalte im Künstlerhaus in der Nähe von Wittenberge, in der Prignitz, in einer wenig besiedelten Gegend und Ruhe stiftenden Atmosphäre, welche auch die Stipendiat*innen zu schätzen wissen.
Das Künstlerhaus
Das heutige Künstlerhaus ist Teil eines denkmalgeschützten landwirtschaftlichen Gehöftes.
Seit das Ehepaar Herrmann es Anfang der 90er Jahre erwarb, war und ist es ein Ort der Kreativität und Inspiration. Hier wurden zahlreiche Bühnenbilder, Operninszenierungen und Kostümbilder erdacht. Künstler*innen fanden in diesem offenen Haus stets einen Raum für kreativen Austausch. (Foto: Elisabeth Pliyev)
Gemütlich inspirierende Arbeits- und Wohnbereiche, ein Veranstaltungsraum sowie Ursel und Karl-Ernst Herrmanns persönliche Bibliothek, ihre Musiksammlung und die erhaltene Einrichtung machen das Haus zu einem besonderen Ort. Die weitläufigen Außenbereiche mit Gemüse- und Obstgarten sowie einer wilden Wiese laden zum Verweilen oder auch Gärtnern ein. (Foto: Marc Rohweder)
Die Namensgeber
Der studierte Bühnenbildner Karl-Ernst Herrmann (1936-2018) arbeitete seit 1982 auch als Regisseur und schuf gemeinsam mit seiner Frau Ursel zahlreiche erfolgreiche Inszenierungen an namhafte Opernhäusern in Europa.
Beide Künstler lehrten 1994 bis 2002 auch an der Akademie der Bildenden Künste München.
Ursel Herrmann (1943-2020) ermöglichte mit der Gründung der Stiftung „Bei Herrmann zwischen den Deichen“ die Umwidmung ihres Eigenheims in ein Künstlerhaus.
Stipendien
Das Künstlerhaus steht den Stipendiat*innen bis zu 3 Monaten zur Verfügung. (Foto: Die chilenische Stipendiatin Johanna Unzueta Rivas)
Es verfügt über lichtdurchflutete Arbeits- und Wohnbereiche, eine große Büchersammlung, verschieden nutzbare Zimmer sowie Räume zur Präsentation der Arbeitsergebnisse. Des Weiteren gibt es vier einzelne Schlafzimmer, drei Bäder sowie eine Wohnküche mit großzügigem Essbereich und Terrasse.
Gefördert werden sowohl Künstlerinnen und Künstler, die bereits erste Werke oder Publikationen veröffentlicht haben und freischaffend tätig sind, als auch solche, die noch keine Veröffentlichungen vorweisen können. Die Stiftung ist international ausgerichtet und unterstützt sowohl aufstrebende Talente als auch erfahrene Künstlerpersönlichkeiten.
Kontakt Bei Herrmann zwischen den Deichen Zwischendeich 2 19322 Wittenberge info(at)stiftung-herrmann-zwd.de
Quelle und Fotos Stiftung Herrmann zwischen den Deichen
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Flachglas wiederverwenden ‒ nicht nur, um minderwertiger wiederzukehren, sondern um vielmehr ohne Qualitätsverlust wieder nutzbar zu sein. Das Thema eines Vortrags in der Akademie am 15. November war eines von vielen, mit denen sich die Mitglieder der Stiftung auseinandersetzen: Welche ökologischen und ökonomischen Chancen stecken in einem geschlossenen Materialkreislauf? DIE ZUKUNFT BAUEN: Vom Bauen im 21. Jahrhundert, von der Stadtentwicklung bis zur Digitalisierung reicht das Spektrum dieser Stiftung.
Stiftungszweck
Die Bundesstiftung Bauakademie ist eine gemeinnützige Institution, die sich mit allen Fragen rund um das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden und Siedlungsprojekten im 21. Jahrhundert beschäftigt.
Sie hat das Ziel, den übergreifenden Austausch zwischen allen Disziplinen des Bauens zu fördern und die Öffentlichkeit intensiv in diesen Austausch einzubeziehen – zu Themen wie Klimawandel, Kreislaufwirtschaft, Wohnen, Stadtentwicklung und Zukunftsforschung.
Eines der Haupt-Projekte der Bauakademie ist die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie. Hier werden alle inzwischen gesammelten Ideen gebündelt und für die Praxis vorbereitet. Momentan werden Kriterein für einen Wettbewerb zur architektonischen Umsetzung erarbeitet. Auf der Webseite der Förderstiftung Bauakademie erhalten Sie hierzu auch wesentliche Informationen.
Die Bauakademie im Herzen Berlins
Der visionäre Geist Karl Friedrich Schinkels, der mit diesem in den Jahren 1832 bis 1836 errichtenen Bauwerk den Weg in die Moderne wies, wird in Berlins historischer Mitte ‒ zwischen Humboldt-Forum und Friefdrichwerderscher Kirche ‒ wieder erstehen. Ein gewaltiges Projekt, das nur unter Mitarbeit und Goodwill vieler Partner umgesetzt werden kann.
Rekonstruktion, moderne Interpretation oder Hybrid? – Hier gibt es zwischen Bund, der Akademie und Architekten sowie Restauratoren und Historikern noch kontroverse Ansichten. Im Sommer 2022 ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa, dass 67 Prozent der befragten Bundesbürger für eine äußerlich originalgetreue Rekonstruktion des Schinkel-Baus sind. (Grafik: Horst Draheim)
Die historische Bauakademie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und in den Jahren 1961/62 nach der Wiederherstellung des Rohbaus abgetragen, um Platz für das Außenministerium der DDR zu schaffen. Dieses Gebäude wurde in den Jahren 1995/96 zurückgebaut.
Das mit dem Bild des Schinkel-Gebäudes bespannte Baugerüst (s. Foto o.) ist 2019 einer Muster-Eckfassade und dem „Roten Saal“ gewichen. (Foto: Sven Danner, Tagesspiegel)
Bauakademieaktuell Anlässlich der aktuellen Debatte um die Neuerrichtung der Bauakademie in Berlin richteten Anfang des Jahres 2023 mehr als 30 Expert:innen eine offenen Brief an die Bauministerin Klara Geywitz. Sie fordern , dass die Bauakademie einen Ausdruck finden muss, „der die Zukunft des Bauens visuell nach außen transportiert und eine Vorbildfunktion für Bauen in planetaren Grenzen, also klima- und kreislaufgerechtes und ressourcenangepasstes Bauen einnimmt.“
Das Areal ist zu besichtigen.
Der Baubeginn ist einer der wichtigsten Meilensteine des Bauvorhabens. Die genaue Zeitplanung wird nach der Durchführung des Wettbewerbes vorliegen.
Weitere Projekte der Stiftung
– Klimaschutz und historischer Städtebau – Thinktank Serielles, modulares & systemisches Bauen – Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“ – Studie & Diskussion: Potenziale des kreislaufgerechten Bauens für die Berliner Bauakademie und mehr
Kontakt Bundesstiftung Bauakademie Oberwallstraße 24 D-10117 Berlin
T +49 30 9940596-0 kontakt(at)bundesstiftung-bauakademie.de
Quellen und Fotos Bundesstiftung Bauakademie karlfriedrichschinkel.de Förderverein Bauakademie berlingeschichte.de
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