Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland

Streitbar war und ist er immer:
Wolf Biermann.

In Verbindung mit der Ausstellung werden auch im gesamten Monat Januar und bis zum Ende der Schau, am 02. Juni 2024, der Künstler und seine Zeit ausführlich und in thematisch gewichteten Führungen vorgestellt.

Das Deutsche Historische Museum ist ein zentraler Ort für die deutsche Geschichte. Hier wird kulturelles Erbe im Sinne eines nationalen Gedächtnisses gesammelt, dokumentiert und vermittelt.

Die 2008 gegründete, gleichnamige Stiftung unterstützt bei der Weiterentwicklung der Dauerausstellung und insbesondere bei der konzeptionellen Vorbereitung der Sonderausstellungen.

Zeit:
Termine (zahlreich, vormittags und nachmittags) im Januar 2024 und ff.
(siehe Link oben)

Ort:
Deutsches Historisches Museum
Hinter dem Gießhaus 3
10117 Berlin

Eintrittspreis: 3, – €
Führung zzgl: 3, – €

Quelle und Fotos:
Museumsportal Berlin
Deutsches Historisches Museum

Sportstiftung Lebenshilfe Berlin

Vom 07.-09. Juni 2024 wird es in Berlin die 1. Deutsche Meisterschaft der Lebenshilfe geben.
Gut in Erinnerung ist noch die Großveranstaltung aus dem vergangenen Sommer:

Die Special Olympics World Games.
Tausende von Sportlern und Sportlerinnen, Familienangehörige und Tausende Zuschauer haben sportliche Highlights und emotionale Momente sehen und erleben können.

Der Sportclub Lebenshilfe e.V. Berlin wird die diesjährige Meisterschaft ausrichten.
Finanziell unterstützt wird der engagierte Club dabei von der 2009 gegründeten Sportstiftung der Lebenshilfe Berlin, unserer Stiftung des Monats Januar 2024.

Stiftungszweck

Die Stiftung ermöglicht Berliner Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung Teilhabe durch und am Sport.
Sie wird treuhänderisch durch die Stiftung Lebenshilfe Berlin verwaltet. Alle Aktivitäten der Stiftung werden aus privaten Zuwendungen finanziert. Diese fließen unmittelbar in die Projektarbeit, da Vorstand und Kuratorium ehrenamtlich arbeiten. 

Sportclub Lebenshilfe Berlin

Seit der Gründung 1995, als Sportorganisation der Lebenshilfe Berlin, sind inzwischen ca. 800 SportlerInnen in 60 verschiedenen Gruppen aktiv.

Begleitet und angeleitet werden sie von lizensierten Übungsleitern und Trainern sowie zahlreichen HelferInnen.

Tätigkeitsfelder sind:
Reha-Sport
Reisen
Wettkämpfe
Betreuung
Freizeit
Inklusion – auch „andersherum“, indem in den Sportgruppen auch Menschen ohne Handicap trainieren

Die SportlerInnen vertreten den Club auch bei zahlreichen Wettkämpfen außerhalb Berlins und Deutschlands – Europa- und Weltweit.
Ein Archiv gibt Einblicke in zahlreiche Aktivitäten seit 1993.

Sportprogramm

Der Verein bietet in Berliner Bezirken Ballsport / Fußball, Gymnastik und Schwimmen an, ebenso Kegeln, Tanzen und Reiten.
Natürlich ist besonders Fußball, sind auch andere Ballsportarten stark nachgefragt! Hier werden die Grundregeln der Spiele, Athletik, Kondition bis hin zur Motorik und Geschicklichkeit ausgebildet.
Bei der Gymnastik stehen neben Spaß und Spiel die Beweglichkeit, die Stärkung der Muskulatur und die Koordination im Fokus des Trainings.
Das Schwimmtraining beeinhaltet Wassergewöhnung, Techniktraining und Bewegungsspiele – teils in Therapiebecken, teils auf Bahnen. Auch Schwimmabzeichen können erworben werde

Unterstützer, Helfer und natürlich Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!

Kontakt
Sportstiftung der Lebenshilfe Berlin
c/o Stiftung Lebenshilfe Berlin
Heinrich-Heine-Straße 15
10179 Berlin
Telefon 030 82 99 98-18 04
stiftung(at)lebenshilfe-berlin.de

Quelle und Fotos
Sportclub Lebenshilfe e.V. Berlin
AOK Gesundheitsmagazin
DFL Stiftung

Stiftung

Kaiserliche Weihnachten ‒ Führung

Der Grottensaal des Neuen Palais in Potsdam bot „zu Kaisers Zeiten“ am Heiligen Abend ein prächtiges Bild:
Das Kerzenlicht der Kronleuchter und Wandbranchen brachte die mit Kristallen und edlen Steinen dekorierten Wände zum Funkeln.

In dem von Friedrich dem Großen im 18. Jahrhundert gestalteten Gartensaal feierte Kaiser Wilhelm II. mit seiner Familie in den Jahren von 1889 bis 1917 das Weihnachtfest.

Eine Führung durch das Neue Palais in Potsdam lässt die festliche weihnachtliche Atmosphäre wieder aufleben und lädt zu einem Rundgang ein!

Zeit:
Vom 20.12.2023 – 06.01.2024
Termine hier!

Ort:
Neues Palais
Am Neuen Palais
14469 Potsdam
Treffpunkt: Schlosseingang Neues Palais

Eintritt:
14 €, ermäßigt 12 €

Eine Veranstaltung der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg


Quelle und Foto:
Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Bei Herrmann zwischen den Deichen

Die Stiftung mit dem ungewöhnlichen Namen gründet sich auf den testamentarisch verfügten Willen von Karl-Ernst und Ursel Herrmann, den Ort ihrer eigenen Kreativität zu erhalten und an diesem Kunst und Kultur in der Prignitz, dem Landkreis im Nordwesten Brandenburgs, zu unterstützen.

Stiftungszweck

Die Stiftung vergibt Aufenthaltsstipendien für das Künstlerhaus in den Bereichen Theater, bildende Kunst, Musik und Komposition, Literatur, Film und Performance.

Sie ermöglicht den Stipendiat*innen Projektaufenthalte im Künstlerhaus in der Nähe von Wittenberge, in der Prignitz, in einer wenig besiedelten Gegend und Ruhe stiftenden Atmosphäre, welche auch die Stipendiat*innen zu schätzen wissen.

Das Künstlerhaus

Das heutige Künstlerhaus ist Teil eines denkmalgeschützten landwirtschaftlichen Gehöftes.

Seit das Ehepaar Herrmann es Anfang der 90er Jahre erwarb, war und ist es ein Ort der Kreativität und Inspiration. Hier wurden zahlreiche Bühnenbilder, Operninszenierungen und Kostümbilder erdacht.
Künstler*innen fanden in diesem offenen Haus stets einen Raum für kreativen Austausch. (Foto: Elisabeth Pliyev)

Gemütlich inspirierende Arbeits- und Wohnbereiche, ein Veranstaltungsraum sowie Ursel und Karl-Ernst Herrmanns persönliche Bibliothek, ihre Musiksammlung und die erhaltene Einrichtung machen das Haus zu einem besonderen Ort.
Die weitläufigen Außenbereiche mit Gemüse- und Obstgarten sowie einer wilden Wiese laden zum Verweilen oder auch Gärtnern ein.
(Foto: Marc Rohweder)

Die Namensgeber

Der studierte Bühnenbildner Karl-Ernst Herrmann (1936-2018) arbeitete seit 1982 auch als Regisseur und schuf gemeinsam mit seiner Frau Ursel zahlreiche erfolgreiche Inszenierungen an namhafte Opernhäusern in Europa.

Beide Künstler lehrten 1994 bis 2002 auch an der Akademie der Bildenden Künste München.

Ursel Herrmann (1943-2020) ermöglichte mit der Gründung der Stiftung „Bei Herrmann zwischen den Deichen“ die Umwidmung ihres Eigenheims in ein Künstlerhaus.

Stipendien

Das Künstlerhaus steht den Stipendiat*innen bis zu 3 Monaten zur Verfügung.
(Foto: Die chilenische Stipendiatin Johanna Unzueta Rivas)

Es verfügt über lichtdurchflutete Arbeits- und Wohnbereiche, eine große Büchersammlung, verschieden nutzbare Zimmer sowie Räume zur Präsentation der Arbeitsergebnisse.
Des Weiteren gibt es vier einzelne Schlafzimmer, drei Bäder sowie eine Wohnküche mit großzügigem Essbereich und Terrasse.

Gefördert werden sowohl Künstlerinnen und Künstler, die bereits erste Werke oder Publikationen veröffentlicht haben und freischaffend tätig sind, als auch solche, die noch keine Veröffentlichungen vorweisen können.
Die Stiftung ist international ausgerichtet und unterstützt sowohl aufstrebende Talente als auch erfahrene Künstlerpersönlichkeiten.

Kontakt
Bei Herrmann zwischen den Deichen
Zwischendeich 2
19322 Wittenberge
info(at)stiftung-herrmann-zwd.de

Quelle und Fotos
Stiftung Herrmann zwischen den Deichen

Wie sind Frauen in Stiftungen repräsentiert?

Auf Basis einer diesjährigen Befragung des Stiftungs-Panels des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen gibt eine im November veröffentlichte Studie im StiftungsFokus Nr. 20 einen Überblick zur Repräsentation und Mitwirkung von Frauen in Stiftungen.

Fazit:
Frauen sind im operativen Bereich bei den hauptamtlich Beschäftigten deutlich, bei den ehrenamtlich Beschäftigten knapp in der Mehrheit.
In entscheidungsrelevanten Positionen im Vorstand oder in der Geschäftsführung sind sie jedoch deutlich unterrepräsentiert..
Die 27-seitige Studie gibt einen differenzierten Überblick mit anschaulichen Grafiken!

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

Gedenkkonzert am Volkstrauertag

Das Stabsmusikkorps der Bundeswehr konzertiert zugunsten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

102 Musiker umfasst das Ensemble derzeit.

Das Konzert wird live aus dem Berliner Dom auf

www.berlinerdom.de/live

übertragen.
(Foto: Katharina Dorn)







Zeit:
So 19. Nov 2023
20.00 – 21.30 Uhr

Ort:
Berliner Dom
Am Lustgarten
10178 Berlin

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten
Einlass ab 19.30 Uhr

Die Berliner-Dom-Stiftung ist ein wichtiger Unterstützer des Berliner Domes. Sie fördert sowohl das Gemeindeleben als auch Kirchenmusik und Jugendarbeit.
Ebenfalls finanziert sie Kunstprojekte und kulturelle Veranstaltungen.
Zum Stiftungszweck gehört des weiteren, das denkmalgeschützte Gebäude und die dazugehörige Hohenzollerngruft zu erhalten.

Quelle und Fotos
Berliner Dom

Bundesstiftung Bauakademie

Flachglas wiederverwenden ‒ nicht nur, um minderwertiger wiederzukehren, sondern um vielmehr ohne Qualitätsverlust wieder nutzbar zu sein.
Das Thema eines Vortrags in der Akademie am 15. November war eines von vielen, mit denen sich die Mitglieder der Stiftung auseinandersetzen:
Welche ökologischen und ökonomischen Chancen stecken in einem geschlossenen Materialkreislauf?
DIE ZUKUNFT BAUEN: Vom Bauen im 21. Jahrhundert, von der Stadtentwicklung bis zur Digitalisierung reicht das Spektrum dieser Stiftung.

Stiftungszweck

Die Bundesstiftung Bauakademie ist eine gemeinnützige Institution, die sich mit allen Fragen rund um das Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden und Siedlungsprojekten im 21. Jahrhundert beschäftigt.

Sie hat das Ziel, den übergreifenden Austausch zwischen allen Disziplinen des Bauens zu fördern und die Öffentlichkeit intensiv in diesen Austausch einzubeziehen – zu Themen wie Klimawandel, Kreislaufwirtschaft, Wohnen, Stadtentwicklung und Zukunftsforschung.

Eines der Haupt-Projekte der Bauakademie ist die Wiedererrichtung der Schinkelschen Bauakademie. Hier werden alle inzwischen gesammelten Ideen gebündelt und für die Praxis vorbereitet.
Momentan werden Kriterein für einen Wettbewerb zur architektonischen Umsetzung erarbeitet.
Auf der Webseite der Förderstiftung Bauakademie erhalten Sie hierzu auch wesentliche Informationen.

Die Bauakademie im Herzen Berlins

Der visionäre Geist Karl Friedrich Schinkels, der mit diesem in den Jahren 1832 bis 1836 errichtenen Bauwerk den Weg in die Moderne wies, wird in Berlins historischer Mitte ‒ zwischen Humboldt-Forum und Friefdrichwerderscher Kirche ‒ wieder erstehen.
Ein gewaltiges Projekt, das nur unter Mitarbeit und Goodwill vieler Partner umgesetzt werden kann.

Rekonstruktion, moderne Interpretation oder Hybrid? – Hier gibt es zwischen Bund, der Akademie und Architekten sowie Restauratoren und Historikern noch kontroverse Ansichten. Im Sommer 2022 ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa, dass 67 Prozent der befragten Bundesbürger für eine äußerlich originalgetreue Rekonstruktion des Schinkel-Baus sind. (Grafik: Horst Draheim)

Die historische Bauakademie wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und in den Jahren 1961/62 nach der Wiederherstellung des Rohbaus abgetragen, um Platz für das Außenministerium der DDR zu schaffen. Dieses Gebäude wurde in den Jahren 1995/96 zurückgebaut.

Das mit dem Bild des Schinkel-Gebäudes bespannte Baugerüst (s. Foto o.) ist 2019 einer Muster-Eckfassade und dem „Roten Saal“ gewichen.
(Foto: Sven Danner, Tagesspiegel)

Bauakademie aktuell
Anlässlich der aktuellen Debatte um die Neuerrichtung der Bauakademie in Berlin richteten Anfang des Jahres 2023 mehr als 30 Expert:innen eine offenen Brief an die Bauministerin Klara Geywitz. Sie fordern , dass die Bauakademie einen Ausdruck finden muss, „der die Zukunft des Bauens visuell nach außen transportiert und eine Vorbildfunktion für Bauen in planetaren Grenzen, also klima- und kreislaufgerechtes und ressourcenangepasstes Bauen einnimmt.“

Das Areal ist zu besichtigen.

Der Baubeginn ist einer der wichtigsten Meilensteine des Bauvorhabens. Die genaue Zeitplanung wird nach der Durchführung des Wettbewerbes vorliegen.

Weitere Projekte der Stiftung

– Klimaschutz und historischer Städtebau
– Thinktank Serielles, modulares & systemisches Bauen
– Veranstaltungsreihe „Transformation im Dialog“
– Studie & Diskussion: Potenziale des kreislaufgerechten Bauens für die Berliner Bauakademie
und mehr

Kontakt
Bundesstiftung Bauakademie
Oberwallstraße 24
D-10117 Berlin

T +49 30 9940596-0
kontakt(at)bundesstiftung-bauakademie.de

Quellen und Fotos
Bundesstiftung Bauakademie
karlfriedrichschinkel.de
Förderverein Bauakademie
berlingeschichte.de

RangerTouren zum Großen Vogelzug

Ein unvergessliches Naturerlebnis: Tausende Kraniche und Gänse rasten auf ihrer herbstlichen Reise in der Luckauer Region.

Die Ranger der Naturparks erläutern auf dem Beobachtungsturm bei Freesdorf das lautstarke Schauspiel am Schlafplatz.

Die Stiftung Naturschutzfonds / Naturwacht Brandenburg lädt zu dieser Tour.

Zeit: 29.10.2023, 16:00h – 17:30h

Ort: Niederlausitzer Landrücken
Kranichturm
Goßmarer Straße
15926 Freesdor

Kontakt: Naturpark-Verwaltung, Tel. 035324-3050. Anmeldung nicht erforderlich.

Tipp: Fernglas und Taschenlampe vorteilhaft. Der Holzturm ist unbeleuchtet.

Quelle und Foto:
Stiftung Naturschutzfonds / Naturwacht Brandenburg

Deutsche Orchesterstiftung

Musik gehört zum Leben ‒ sie klingt nicht nur schön, sondern hat auch viele positive Effekte: auf die Emotionen, die Gesundheit, das Denken und mehr.


Von Klein an wird sie wahrgenommen, Melodien erwecken die Sinne. So widmet sich die Stiftung bereits den Kleinsten.
Mit diesem, für Einrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellten Buch beispielsweise erklärt der Autor Peter Stangel, Dirigent und Komponist aus München, Kindern klassische Musik.



Stiftungszweck

Die Deutsche Orchesterstiftung möchte die reichhaltige Musikkultur und die Orchestertätigkeit pflegen und unterstützen.




Die Projekte reichen von der Unterstützung für Orchester bis hin zur Vermittlung von Instrumenten für besonders begabte Studentinnen und Studenten.
(Foto: Alexander Merzyn und Henri Christofer Aavik, © Marlies Kross)

#MusikerNothilfe schafft #MusikerZukunft

Mit Stipendien in Höhe bis zu 6000 € für Einzelmusiker und -musikerinnennen sowie Masterstudierende oder fünfstellige Hilfen für ausgewählte junge Ensembles springt die Stiftung dort in die Bresche, wo es keine öffentliche Förderung gibt.
Beispielsweise wurden von März 2020 bis September 2021 über 5,15 Mio. Euro gespendet, die 2020 als Nothilfen und ab 2021 als steuerfreie Stipendien ausgezahlt wurden.

#AbenteuerKlassik

Um Musikpädagogen und die wichtige musikalische Grundlagenarbeit mit Kindern verstärkt zu unterstützen, stellt die Stiftung in diesem Projekt Kitas und Schulen kostenfrei Lehrmaterialien rund um das Orchester und seine Instrumente zur Verfügung.
Außerdem fördert sie den Instrumentenkauf.

Weitere Förderungen

Orchesterreisen, Workshops für junge Musiker und Musikerinnen, der mit 3000 € dotierte Preis „Schulorchester stärken“ – vielfältige Arten der Förderung sind möglich.
Die Bedingungen sind auf der Webseite ersichtlich.

Der „Preis Innovation“ (mit 20.000 € dotiert) wird an Profis verliehen ‒ Bands, Orchester, kleinere Ensembles, die in der Musikvermittlung neue Wege beschreiten.
Neu ist der „Berger-Sörensen-Preis“. Er zeichnet alle zwei Jahre herausragende Projekte der Musikvermittlung in Deutschland aus.

Spenden
Die Möglichkeiten, kleinere oder größere Geldbeträge für die Deutsche Orchester-Stiftung zu sammeln und zu spenden, sind vielfältig: Spendenkonzerte von Orchestern, Kammermusikgruppen oder Solisten, das Spenden eingespielter Honorare, Erlöse eines Orchesterfestes etc. sind nur eine kleine Palette denkbarer Aktionen.

Kontakt
Deutsche Orchester-Stiftung
Littenstraße 10
10179 Berlin

Telefon: +49 30 2065 8180
Email: info(at)orchesterstiftung.de

Quelle und Fotos
Deutsche Orchesterstiftung

Tag der Stiftungen am 1. Oktober

Wie vielfältig die Stiftungslandschaft ist, was Stifterinnen und Stifter bewegt, was Stiftungen tun, was sie durch ihr Engagement bewirken und welchen Beitrag sie in der Gesellschaft leisten:

Mit Informationen, Veranstaltungen, Projektvorstellungen, Workshops oder Social Media Aktionen informieren Stiftungen an dem europaweiten Aktionstag rund um den 1. Oktober 2023 über ihre Arbeit.

Er findet in diesem Jahr bereits zum elften Mal statt.


Das Bauhaus Denkmal Bernau beispielsweise lädt – wie auch zahlreiche weitere Stiftungen – zu einem besonderen Programm.



Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen
Bauhaus Denkmal Bernau

Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft

Wie reagieren die europäischen Länder auf die Herausforderungen gegenüber ihrer Landwirtschaft?
Welche Perspektiven haben angehende Landwirte? Wie gewinnen und halten sie gute Arbeitskräfte?

Zu diesen und vielen anderen Fragen versucht die Stiftung, Antworten und Hilfestellungen zu geben.

Stiftungszweck

Sie fördert junge und begabte Berufstätige aus dem Agrarbereich bei der Teilnahme an berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen und unterstützt sie finanziell.

Zu den Trägern der Stiftung gehören u. a. der Bundesverband landwirtschaftlicher Fachbildung, die
Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft und der
Deutsche Bauernverband.



Inhalte

Mit ihrem Know How, ihrem Wirkungsspektrum und ihrer Expertise bieten die Institutionen bzw. Verbände diese Unterstützung:

– Fächerübergreifende Weiterbildung
– Fortbildung zu allgemeinen gesellschaftlichn Themen

– Unternehmerschulungen
– Grundlagen der Agrarpolitik
– Fortbildung zu agrarsozialen und rechtlichen Fragen,
zur Entwicklung ländlicher Räume
– Weiterbilungen zu Agrarökologie und Umwelt sowie zum Thema Wirtschaft und Märkte

Verstärkt in den Fokus treten inzwischen auch weibliche Unternehmerinnen.


Der Deutsche LandFrauenverband e. V. nimmt sich speziell ihrer Arbeit und Inhalte an.
Dabei wird das bestehende Netzwerk stetig um weitere engagierte junge LandFrauen erweitert und gepflegt.
In diesem Zusammenhang findet jährlich das bundesweite Netzwerktreffen der Jungen LandFrauen statt: am 22./23. September in diesem Jahr in Berlin.

Förderung

In den Genuss der Förderung kommen junge Menschen bis zu einem Alter von 35 Jahren, die sich durch besondere Leistungen (z.B. einer mit mindestens „gut“ abgeschlossenen Fach-Ausbildung bzw. Studium oder herausragender ehrenamtlicher Tätigkeit in der Landwirtschaft u. a.) auszeichnen.

Gefördert wird die Teilnahme an berufsbezogenen, von der Stiftung anerkannten Weiterbildungsmaßnahmen – s.o.
Foto: Leon Ranscht besuchte den 46. TOP Kurs „Neue Perspektiven schaffen“

Kontakt
Stiftung für Begabtenförderung
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Straße 7
10117 Berlin
Tel.: 030 31 904 214
Kontakt-Mail

Quelle und Foto
Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft
Bundesverband landwirtschaftlicher Fachbildung
Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft
Deutscher Bauernverband
Deutscher LandFrauenverband e. V.

Besuch der Baustelle des House of One

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In Berlin-Mitte entsteht in besonderer Ort:
Das House of One, das drei Weltreligionen unter einem Dach vereinen wird.

Den Fortschritt des Baus auf dem Petriplatz können Besucher an drei Tagen der Woche verfolgen. Hier gibt es außerdem Informationen rund um die Errichtung dieses besonderen Sakralbaus und zur interreligiösen Arbeit der Stiftung House of One ‒ unserer Stiftung des Monats August.

Zeit:
mittwochs: 14 bis 17 Uhr
sonnabends: 14 bis 17 Uhr
sonntags: 14 bis 17 Uhr

Ort:
Stiftung House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin
Friedrichsgracht 53, 10178 Berlin

Kontakt:
Tel.: +49 (0)30 21 30 01 80
info(at)house-of-one.org

Quelle und Foto:
Stiftung House of One

Stiftung House of One

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Eine Vision nimmt Gestalt an: Am Berliner Petri-Platz in Mitte entsteht ein Haus, das drei der großen Religionen ‒ Judentum, Christentum und Islam ‒ unter einem Dach versammeln wird:

Ein Haus des Gebets und der interdisziplinären Lehre.

Ein Haus der Begegnung, für ein Kennenlernen und den Austausch von Menschen unterschiedlicher Religionen.

Ein Haus auch für die, die den Religionen fernstehen.


Stiftungszweck
Die Stiftung House of One fördert vielfältig die interdisziplinäre Lehre über die Religionen in ihrer Geschichte und in der Gegenwart.

Das Grunddokument des House of One ist eine Charta, die am
11.10.2011 verabschiedet wurde.
Die theologische Grundlage und die Leitlinien des Konzepts des House of One sind hier verbindlich festgelegt. Auf der Webseite der Stiftung ist hier die Charta abrufbar.

Die Initiatoren des Projekts (v.l.):
Gregor Hohberg, Pfarrer
Tovia BenChorin, Rabbiner
Kadir Sanci, Imam



Aufgaben
Bildung
Im Fokus des interreligiösen Bildungsteams steht die friedensstiftende Bildungsarbeit mit Menschen unterschiedlicher Traditionen und jeden Alters – vom Kindergartenkind bis zum Erwachsenen.
Andere Sichtweisen nicht misstrauisch wahrnehmen, sondern offen und fragend aufeinander zugehen – das ist der Schlüssel zu einer bereichernden, respektvollen Begegnung.

Liturgie
Juden, Christen und Muslime werden im House of One in ihren jeweiligen Traditionen beten.
Sie werden sich auch gegenseitig einladen.
Im House of One werden Antworten auf folgende Fragen gesucht:

Wie verhalte ich mich angemessen als Gast in einer anderen religiösen Tradition?
Wie kann ich meinen Glauben einbringen?
Wie können wir das Miteinander von Gast und Gastgeber oder Gastgeberin gottesdienstlich gestalten? Verändern sich dadurch unsere Gebete?

Das Gebäude

Das Gebäude ist gegenwärtig im Bau.
Am Standort der ehemaligen Petrikirchen entsteht ein Sakralgebäude der drei monotheistischen Religionen.
Drei separate Gebetsräume – Synagoge, Kirche und Moschee -, werden verbunden durch einen zentralen Raum der Begegnung, den Kuppelsaal.

Das Haus wird gleichermaßen Orte zum Rückzug bieten wie auch Platz, um in der eigenen Tradition zu beten.
Begegnung wird möglich sein, das Voneinander-Lernen und ebenso die Suche nach dem Verbindenden.

Eine Info-BOX zum Baugeschehen und Inhalten der Stiftungsarbeit kann an drei Tagen der Woche besichtigt werden.





Erstmalig Friedenspreis der Stiftung
Zum ersten Mal verleiht am 31. August 2023 das House of One seinen neu ausgelobten Friedenspreis.

Mit dieser Auszeichnung werden Personen, Gruppen oder Institutionen gewürdigt, die sich für die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen einsetzen,
die Feindbilder abbauen helfen und auf ihre je eigene, unverwechselbare Weise Vertrauen wachsen lassen.

Der erste Preisträger ist Bischof Malkhaz Songulashvili aus Tbilisi, Georgien.

Die Veranstaltung findet in der Parochialkirche in Berlin-Mitte statt.

Die Laudatio hält Christian Wulff, Bundespräsident a. D. und Mitglied des Kuratoriums des House of One.






Spenden
Mit verschiedenen Formen, zu spenden, können Sie den Bau und die Idee des House of One unterstützen!
Beispielsweise ist der symbolische Erwerb eines Steines möglich, zum Spendenpreis von 10,- €/Stein.

Der aktuelle Stand an Spenden, öffentliche Gelder und Eigenmittel summieren sich aktuell auf rund 53 Millionen Euro.
Davon hat das Land Berlin 16,9 Millionen und der Bund 28,7 Millionen Euro für den Bau des House of One bereitgestellt.

(Stand: Juni 2023)



Kontakt
Stiftung House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin
Friedrichsgracht 53
10178 Berlin
Tel.: +49 (0)30 21 30 01 80
info(at)house-of-one.org

Quelle und Fotos
Stiftung House of One

Auf den Straßen von Berlin

Im Rahmen der Veranstaltung:
„Auf Papier: Auf den Straßen von Berlin“
stellt das Stadtmuseum Berlin eine Auswahl weitgehend unbekannter grafischer Arbeiten und Fotografien aus seiner Sammlung vor.

Sie zeigen im Berliner Ephraim-Palais den Berliner Alltag der zurückliegenden zwei Jahrhunderte.

Stadtmuseum Berlin umfasst die Museen

Märkisches Museum, Ephraim-Palais, Museum Nikolaikirche, Museum Knoblochhaus, Museumsdorf Düppel und die Berlin-Ausstellung im Humboldt-Forum.

Deren Sammlungen sind auch aus Schenkungen der Berliner hervorgegangen.
Hier finden Sie einen Überblick über die mit der Institution verbundenen Stiftungen und über die Stiftung Stadtmuseum Berlin.

Zeit:
12. Juli 2023, 18 Uhr

Ort:
Museum Ephraim-Palais
Poststraße 16, 10178 Berlin

Tickets

Quelle und Fotos:
Stadtmuseum Berlin
Stiftung Stadtmuseum Berlin

Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf

Ein faszinierender Ort ist gleichzeitig Quelle für Inspiration und für Kunstgenuss:
Das Schloss Wiepersdorf im niederen Fläming in Brandenburg, südöstlich von Jüterbog gelegen.


Ein Besuch erinnert, auch durch Ausstellungen und Programme, an die Geschichte des Hauses: an die Epoche und Geisteshaltung der Romantik. (Foto: ©Silke Briel)

Stiftungszweck

Die Pflege von Kunst, Kultur und Wissenschaft durch ein interdisziplinäres und internationales Residenzprogramm stehe im fokus der Stiftungsarbeit.
Die Stiftung vergibt Stipendien an einzelne KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen sowie an Gruppen aus dem kulturellen und akademischen Bereich.
Sie veranstaltet vielseitige Programme für die breite Öffentlichkeit und für Fachleute und erinnert mit Ausstellungen und Programmen zur Epoche und Geisteshaltung der Romantik sowie zur deutsch-deutschen Geschichte gleichzeitig an die Geschichte des Hauses.

Die Stipendien

Die Ausschreibung und die Vergabe der Stipendien erfolgt sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen, auch international, in den Sparten Literatur, Wissenschaft, Bildende Kunst und Komposition.

Das Vergabe-Verfahren liegt dabei in den Händen von unabhängigen Fachjurys.

Die Stipendiat*nnen erhalten Unterstützung bei der Umsetzung geplanter Vorhaben und begleitender Recherchen, bei der Vernetzung mit Partner*innen und Institutionen vor Ort sowie bei Präsentationen wie Vorträgen, Workshops, Konzerten, Lesungen und Ausstellungen.
(Foto: Björn Siebert, Stipendiat Sept.-Nov. 2023; Studio, April 2022)
Ein Stipendienaufenthalt in Schloss Wiepersdorf ist zwischen März und November möglich.
(Foto: Park Wiepersdorf © Dirk Bleicker)

Wiebke Elzel ist im Bereich Bildende Kunst im Vierteljahr Juli, August, September 2023 eine der Stipendiat*innen.
Die Stiftung lädt ein zu einer
Lesung mit Wiebke Elzel, Yulia Marfutova und Aylin Ünal
Dienstag, 25. Juli 2023, 18.00 Uhr
Eintritt frei


Schloss Wiepersdorf

Gebaut 1735, diente das Schloss seit 1780 als Herrenhaus der von Arnims. Eng verbunden ist seine Geschichte mit Bettina und Achim von Arnim, die mit ihrem Schaffen versuchten, die Umbruchszeit nach 1806 zu meistern und maßgeblich die deutsche Romantik bereicherten.
Ihr Enkel Achim von Arnim-Bärwalde baute Schloss und Park ab 1872 weiter aus und gab ihnen ein prachtvolles und bis heute sehenswertes Gepräge.
Wechselvolle Jahre folgten. Stets jedoch zog der Ort Künstler an und gab ihnen eine Heimstatt. Bereits 1946 gründete sich die Dichterstiftung e.V., in deren Besitz das Schloss zunächst gelangte.

Seit 2006 ist die Deutschen Stiftung Denkmalschutz Eigentümer. Mehr als zwölf Jahre lang förderte, sanierte und pflegte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit großem Engagement das Denkmalensemble.
Sie war darüber hinaus auch für den Betrieb des Künstlerhauses verantwortlich.


Im Juli 2019 gründete das Land Brandenburg die öffentlich-rechtliche Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf.

Im Museum ist die Geschichte des Hauses sehenswert nach zu empfinden:
Geöffnet von Mai – September sonntags 13-17 Uhr
Eintritt frei


Darüber hinaus gibt es vielseitige Veranstaltungen, und auch das Café lädt (sonntags nachmittags) zum Verweilen ein!
(Fotos: © Dirk Bleicker)






Kontakt
Schloss Wiepersdorf
Bettina-von-Arnim-Straße 13
14913 Wiepersdorf

Telefon: +49 (0)33746 699-0
Fax: +49 (0)33746 699-19
Mobil: +49 176 22 03 99 21
E-Mail: info(at)schloss-wiepersdorf.de

Quelle
Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf
(auch Fotos, wenn nicht anders vermerkt)
Reiseland Brandenburg

Stiftung Charité

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Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat 2023 im internationalen Newsweek-Ranking mit Platz sieben zum fünften Mal in Folge einen Rang unter den Top 10 erreicht.
Als größte Universitätsklinik Europas ist sie eine weltberühmte Institution der medizinischen Forschung, Ausbildung und Hochleistungsmedizin.

Die Stiftung Charité unterstützt vor allem das unternehmerische Denken, aber auch wissenschaftliche Vorhaben.
Sie erstellt und organisiert Förderprogramme in den Bereichen Innovationsförderung, Wissenschaftsförderung und Open Life Science.

Die Gründung der Stiftung im Jahr 2005 geht auf eine enge Verbindung von Johanna Quandt (1926–2015) mit Berlin und der Medizin zurück.

Stiftungszweck

Die Stiftung möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Berlin sich zu einem weltweit führenden Standort in den Lebenswissenschaften entwickelt und etabliert. Sie unterstützt die Charité in Forschung und Entwicklung (s.o.).

Die Mission „Persönlichkeiten zu vertrauen und zu befähigen“ drückt sich insbesondere auch in der Förderung von Projekten angehender und bereits etablierter WissenschaftlerInnen aus.
(Foto: Campus Benjamin Franklin)

Förderung

Innovationsförderung
sie beinhaltet die Unterstützung unternehmerischen Denkens und Technologietransfers.
Die Förderprogramme schließen insbesondere Veränderungsideen für die Charité ein.

Wissenschaftsförderung
Mit diesem Schwerpunkt setzt die Stiftung Charité insbesondere die Förderarbeit der vorherigen Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt fort. Die besonders erfolgreichen Programme dieser zunächst gesondert und im Zeitraum von 2013 bis 2022 befristet finanzierten Förderinitiative (einzelne Förderungen laufen noch bis 2024) werden verstetigt und weiterentwickelt – teils unter neuem Namen.

Open Life Science
Dieser im Jahr 2022 neu in die Förderarbeit der Stiftung aufgenommene Schwerpunkt möchte mit seinen Projekten die Vertrauenswürdigkeit der Lebenswissenschaften steigern. Das bedeutet, diese auf eine Grundlage zu stellen, welche die breite Öffentlichkeit stärker berücksichtigt, u.a. durch verstärkte mediale Präsenz.

Unter FACES – Geförderte der Stiftung Charité im Portrait finden Sie eine Übersicht aller von der Stiftung geförderten WissenschaftlerInnen und ihrer Projekte.

Die Charité

Die Charité kann auf eine über 300-jährige Geschichte zurückblicken.
1710 als Pesthaus vor den Toren Berlins gegründet, ist sie seit der 1810 erfolgten Gründung der Berliner Universität mit der Medizinischen Fakultät auch Wissenschaftsstandort.
(Foto: alte Charité in Berlin-Mitte)

Berühmte hier tätige Wissenschaftler u. a. Rudolf Virchow, Hermann von Helmholtz, Robert Koch, Paul Langerhans, Paul Ehrlich und Emil Adolf von Behring.

Heute umfasst die Charité mehrere Campi:
Campus Benjamin Franklin
Campus Rudolf Virchow (Foto)
Campus Charité Berlin-Mitte
Campus Berlin-Buch


Medizinhistorisches Museum

Als öffentliches Museum der Charité gewährt es seinen BesucherInnen faszinierende Einblicke in die Entwicklung der Medizin der letzten 300 Jahre.
Es ist hervorgegangen aus dem Pathologischen Museum Rudolf Virchows.

Neben zahlreichen Präparaten und anderem Anschauungsmaterial kann auch ein Teil eines ehemaligen Hörsaals besichtigt werden.



Erwähnenswert zur Geschichte der Charité sind ebenso die gleichnamige Serie der ARD sowie das umfassende Werk
„Die Charité“ von Gerhard Jaeckel,
das auch Wissenswertes zur Geschichte Berlins vermittelt.

Kontakt
Stiftung Charité
Geschäftsstelle Berlin
Novalisstraße 10
10115 Berlin
Tel +49 (0)30 450 570 509
Fax +49 (0)30 450 7570 959
info(at)stiftung-charite.d

Quelle und Fotos
Stiftung Charité
Charité Berlin
(Foto oben: Imago/Ulli Winkler)

30 Jahre Bündnis 90/Die Grünen

Ein Runder Tisch zum Jubiläum
Diskussionsabend – in Kooperation der Heinrich-Böll Stiftung mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

Im Mai 1993 fand in Leipzig der Vereinigungsparteitag von „Bündnis 90“ und „Die Grünen“ statt.
Dreißig Jahre später ein Blick zurück und nach vorn: Wie ist Bündnis 90/Die Grünen die Partei geworden, die sie heute ist?

Es diskutieren u.a.:

  • Marianne Birthler, ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR
  • Katrin Göring-Eckardt, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags
  • Florian Schikowski, Historiker, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam

Moderation: Simone Schmollack, Journalistin, taz

Zeit:
Mittwoch, 14. Juni 2023 18.00 – 20.30 Uhr

Ort:
Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8
10117 Berlin

und Online/Livestream

Online-Anmedung

Quelle und Grafik:

Zufriedener Stiftungssektor

Aktuelle Ergebnisse einer Umfrage werfen, laut Bundesverband Deutscher Stiftungen, ein insgesamt positives Licht auf den Stiftungssektor.

Mehr als zwei Drittel der Stiftungen gehen davon aus, dass die Bedeutung der Stiftungen künftig weiterhin wachsen wird.
86 Prozent sehen sich vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Krisen gut aufgestellt.
(Foto: Spendenübergabe der Dreißig Stiftung, unserer Stiftung des Monats Mai)

Allerdings gibt es auch Zukunftssorgen:
Für fast drei Viertel der Stiftungen stellt die steigende Inflation eine große Herausforderung dar.
Eine weitere Unwägbarkeit sind Personalsorgen: Rund 43 Prozent haben Schwierigkeiten, eine geeignete Nachfolge für den Stiftungsvorstand zu finden.

Lesen Sie hier mehr!

Quelle und Fotos
Bundesverband Deutscher Stiftungen
Stiftung Dreißig

Das ist mein Gesang…

Musikalische Lesung

Corinna Harfouch, Rezitation
Hideyo Harada, Klavier

Auszüge aus dem Roman „Das weiße Leintuch“ von Antanas Škėma und Kompositionen
von Bach, Mozart, Chopin, Schumann, Brahms, Debussy, Čiurlionis, Bartók und Strawinsky

Das Leben des litauischen Schriftstellers Antanas Škėma, der wegen seiner existenziellen Sujets zuweilen auch „litauischer Camus“ genannt wird, ist von den Katastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts gezeichnet.
Da seine Werke im sowjetischen Litauen nicht gedruckt werden durften, fanden sie erst mit der Perestroika in den späten 1980er Jahren ihren Weg nach Litauen und wurden seitdem auch in seinem Heimatland wiederentdeckt.

Von einzigartiger Schönheit:
Das von der Stiftung Schloss Neuhardenberg betriebene Schloss mit dem von der englischen Gartenkunst inspirierten Landschaftsparks.

In der Kirche findet die Veranstaltung statt.

Zeit:
Sonntag 14.05.2023
17:00 Uhr

Ort:
Schloss Neuhardenberg
Schinkel-Kirche

Stiftung Schloss Neuhardenberg
Schinkelplatz
15320 Neuhardenberg

Karten:
Preisgruppe I: € 30,- / ermäßigt € 24,-
Preisgruppe II: € 25,- / ermäßigt € 20,-

Weitere Infos

Quelle:
Stiftung Schloss Neuhardenberg

Dreißig Stiftung

Das Kinderhaus Pusteblume ist ein besonderer Ort in Burg, im Spreewald:
Es bietet Familien, deren Kinder schwer erkrankt sind, professionelle Unterstützung und entlastet sie im Alltag.

In einem liebevollen und warmherzigen Umfeld können sie hier eine Auszeit von der belastenden Situation nehmen und gemeinsame, unbeschwerte Momente genießen.


Die Stiftung Dreißig unterstützt mit Spenden.

Stiftungszweck

Die Gubener, 2011 gegründete Stiftung fördert insbesondere Einrichtungen und Vereine der Kinder- und Jugendarbeit, kulturelle Angebote und Freizeitaktivitäten für Familien.
Sie leistet ebenfalls direkte Unterstützung für Therapieeinrichtungen und für Menschen, die durch ihr Schicksal in besondere Lebenssituationen gekommen und hilsbedürftig geworden sind.

Die Stiftung

Die Dreißig Stiftung – mit dem Zusatz: Zukunft für Kinder – wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Familienbäckerei Dreißig im Jahr 2011 gegründet.

Das Familienunternehmen schätzt Werte wie Heimat, Familie, Wärme und Geborgenheit. Es ist mit seinen Produkten tagtäglicher Begleiter der Menschen in der Region. So entstand der Wunsch, sich durch die Unterstützung verschiedener Projekte für sie zu engagieren.

„Kinder sind unsere Zukunft. … Darum wollen wir hier gezielt helfen – und das vor unserer Haustür, in Brandenburg und Sachsen. Denn hier kennen wir uns aus und können unmittelbar unterstützen und begleiten.“, so Petra Dreißig, Gründerin und Stiftungsratsmitglied der Dreißig Stiftung Zukunft für Kinder.

Bäckerei Dreißig

Vor über 100 Jahren machte Paul Dreißig sich auf den Weg aus dem damaligen Niederschlesien, fand unterwegs die große Liebe und im aufstrebenden Guben eine kleine Backstube…
Eine wechselvolle, stets von der großen Liebe zum Bäcker-Handwerk und von enormem Mut geprägte Geschichte begann.


Die Nachkommen der Dreißigs betreiben inzwischen ein modernes Familienunternehmen, in dem aber auch die ganz kleinen Brötchen noch von Meisterhand gebacken werden.

Der weltweit einzigartigen Tradition deutscher Brotkultur verpflichtet, haben sie sich mit fortschrittlichen Herstellungsmethoden und einem klaren Blick nach vorn gut etabliert:

Über 75 Filialen und Cafés sowie knapp 900 Mitarbeiter zeigen jeden Tag, dass Innovation und Handwerkstradition gut zueinander passen.

Ein vielfältiges Angebot lädt in vielen Städten Brandenburgs zum Kauf oder zum Verweilen im Café!





Projekte
Kinder stehen – entsprechend der Stiftungs-Idee – im Mittelpunkt aller Projekte.
Hier eine kleine Auswahl:

Ein Jahr Musikschule kostenfrei
Zimmerpatenschaft und großzügige Spende zugunsten des Kinderhospizes Pusteblume in Burg
Singen für den guten Zweck
Sitz-Donuts für die Kita Ritterschlag in Schulzendorf

Engagement und Spenden

Menschen, die sich für bestehende oder geplante Projekte engagieren möchten, sind herzlich willkommen!

Ebenso sind Spenden und Zustiftungen möglich.


Darüber hinaus gibt es in den Filialen und ausgewählten Orten kleine sogenannte Spendenhäuschen, die mit Wechsel-/ bzw. Kleingeld befüllt werden könnnen.
(Foto: Sitz-Donuts für die Kita Ritterschlag in Schulzendorf)

Kontakt
Dreißig Stiftung Zukunft für Kinder
Gewerbestraße 27
03172 Guben
Tel.:(03561) 6880-0
Fax.:(03561) 6880-11
E-Mail: stiftung(at)dreissig-stiftung.de

Quelle und Fotos
Stiftung und Bäckerei Dreißig
Amt Peitz
Kinderhospiz Pusteblume

14. Berliner Stiftungswoche: »ALLES OKAY?« ZWISCHEN DAUERKRISE UND ZUVERSICHT

Natürlich kann nicht alles in bester Ordnung sein, wenn in kurzer Taktzahl Krise auf Krise folgt. Klima, Pandemie, Krieg, Inflation und schwindender Zusammenhalt – vieles erscheint wie eine einzige Dauerkrise. Doch wie gelingt es, nicht in Resignation oder gar Fatalismus zu verfallen? Wie finden sich neuer Mut und Zuversicht, um auf diese Herausforderungen zu reagieren?

Dazu leisten Stiftungen einen wichtigen Beitrag.
11 Tage im April zeigen deren Arbeit im Fokus.

Die 14. Berliner Stiftungswoche (18.-28. April 2023)
lädt ein, sich einen umfassenden Eindruck von der Stiftungslandschaft in Berlin zu verschaffen!






Quelle und Foto
Berliner Stiftungswoche

Zwischen Dauerkrise und Zuversicht – Zur wehrhaften Demokratie

Die starke Zunahme von innerer und äußerer Gewalt in Europa war vor wenigen Jahren noch nicht vorstellbar. Die allgemeine Entwicklung ging doch in eine ganz andere Richtung.
Sie führte nicht zu Abschottung, Begrenzungen und Nationalismus, sondern zu Offenheit und Globalisierung.

Widersprüche, die Fragen aufwerfen:

Welche Zukunft hat ein geeintes Europa noch?
Sind die liberalen Demokratien nur eine Ausnahme oder ein weltweit nachahmenswertes Vorbild?
Wie sehen die wirtschaftlichen Perspektiven aus?

Ein Vortrag/Diskurs der Konrad-Adenauer-Stiftung,
mit General a. D. Egon Ramms und
Minister a. D. Rainer Eppelmann

Im Rahmen der Berliner Stiftungswoche
18.-28. April 2023


Zeit:
25. April 2023 18:30 Uhr

Ort:
Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Tiergartenstr. 35,
10785 Berlin

Anmeldung

Quelle:
Konrad-Adenauer-Stiftung
Foto: Die Akademie der Stiftung im Berliner Bezirk Tiergarten

Bürgerstiftung Lichtenberg

Im Mosaik der Berliner Top-Adressen ein wenig stiefmütterlich behandelt, hat der Bezirk Lichtenberg im Osten der Stadt doch viel Sehens- und Erlebenswertes zu bieten.

Eine Mischung aus Stadt und Dorf, die bunt und vielfältig daher kommt.
Der Tierpark, das Theater an der Parkaue gehören ebenso dazu wie Gewerbegebiete, angesagte Clubs, Museen und coole Sportstätten.

Die Bürgerstiftung Lichtenberg leistet seit 15 Jahren ihren Beitrag zur Entwicklung des Bezirkes.

Stiftungszweck

Die Stiftung bringt am wohl und an der Entwicklung des Bezirks interessierte Menschen zusammen und sorgt gemeinsam mit ihnen für den Auf- und Ausbau verschiedenster Netzwerke sowie für Projekt-Finanzierungen.


Träger des Gütesiegels des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

Die Bürgerstiftung Lichtenberg ist erneut mit dem Gütesiegel für Bürgerstiftungen ausgezeichnet worden
(Januar 2023).

Diese Prämierung steht für Qualität und Transparenz im lokalen bürgerschaftlichen Engagement.
Seit 2003 verleiht der Bundesverband Deutscher Stiftungen das Siegel an Stiftungen, die den sogenannten „10 Merkmalen einer Bürgerstiftung“ entsprechen.

Aktuell tragen 263 der über 400 Bürgerstiftungen in Deutschland diese Auszeichnung.

Geförderte Projekte (Auswahl)
I. Porträt-Band

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Entstehung der Großsiedlung Fennpfuhl (im Oktober 2022) entstand ein lesenswertes Buch, das Fennpfuhler Menschen vorstellt.
16 Autor:innen verwirklichten die Titelidee „50 Gesichter – 50 Geschichten aus dem Fennpfuhl“ mit ihren Texten.
Die Stiftung unterstützte den herausgebenden Bürgerverein Fennpfuhl e.V. mit 750,-€.

II. Junge Forscher

Während einer Projektwoche unter dem Motto
„Das Wunder der Natur“ konnten Schülerinnen und Schüler der „Schule am Rathaus“ im Dezember 2022 die unterschiedlichsten Experimente durchführen und in die Welt der Naturwissenschaften eintauchen.
Von der Thematik der erneuerbaren Energien bis hin zur Bio-Technologie reichte das Spektrum, und so wurden auch Gummibärchen selbst hergestellt.

III. Bücher-Telefonzelle

Das Kinder-und Familienzentrum „Leuchtturm“ in Hohenschönhausen erhielt von der Bürgerstiftung Lichtenberg eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1000,- €, um in einer ausgedienten Telefonzelle Bücher zum Tausch anzubieten.
(Foto: ©Bernd Wähner; Berliner Woche)

Frühjahrs-Gala

Am Sonnabend, dem 13. Mai 2023, 17:00 Uhr, findet die bereits traditionelle Frühjahrs-Gala der Bürgerstiftung im neugebauten Dong Xuan Haus statt.
Ihr gesamter Erlös kommt Lichtenberger Projekten zu Gute.
Bereits zum 12. Mal wird zu einem bunten Kulturprogramm eingeladen, das die Vielfalt des Lebens im Bezirk Lichtenberg widerspiegelt.

Der Bezirk Lichtenberg

Lichtenberg vereint dreizehn Ortsteile mit jeweils eigener historischer Entwicklung.

Ein Bummel zeugt, wie eingangs erwähnt, von der Vielfalt der Lebensräume – so gibt es städtische Atmosphäre wie am Rathaus-Platz,
Land-Idylle wie am Dorf-Katen in Falkenberg und



Einblicke in die sozialistische Bau-Kulter wie am Prerower Platz.





Auch Kultur und Sport sind im Bezirk gut etabliert.
Das Theater an der Parkaue beispielsweise genießt einen hervorragenden Ruf als Kinder-und Jugendbühne.
(Foto: ©Harry Schnitger/Stiftung Stadtkultur)

Sportlicherseits laden neben vielen Vereinen und Sportstätten z. B. coole Abenteuer-Locations zum Ausprobieren und Trainieren ein.
Das Indoor-Surf-Paradies Wellenwerk öffnete kürzlich seine Pforten.
(Foto: ©Theresa Lange)

Überregional bekannt ist auch die Trabrennbahn Karlshorst.



Das Bezirksamt arbeitet seit Längerem gemeinsam mit den Eigentümern an einem städtebaulichen Konzept zu deren künftigen Entwicklung.

Schwerpunkte des Gesamtkonzepts für das 40 Hektar umfassende Gebiet sind unter anderem die Sicherung und der Ausbau für den Pferdesport. Es soll insgesamt ein lebendiges und durchmischtes Quartier im Grünen entstehen, auch mit neuem Wohn- und Gewerberaum. (Fotos: ©Pferdesportpark Berlin-Karlshorst)

Lichtenberg gilt ebenfalls als kinder- und familienfreundlicher Bezirk, der mit einem enormen Erholungs- potential überrascht.
Überraschungen… – warum also nicht beim nächsten Plan zum Stadtbummel an den „Berliner Osten“ denken und in Geschichte sowie Geschichten eintauchen?

Spenden für die Bürgerstiftung
Die Spenden werden direkt für die Unterstützung von Projekten eingesetzt.
Spender können für ein konkretes Projekt spenden oder unterstützen die Arbeit kontinuierlich durch einen regelmäßigen Beitrag.

Kontakt
Bürgerstiftung Lichtenberg
Geschäftsstelle
Möllendorffstraße 6
10367 Berlin

Tel.: 030  90296-3304 / Fax: 030 90296-3309
E-Mail: post(at)buergerstiftung-lichtenberg.de

Quelle
Bürgerstiftung Lichtenberg
Foto oben: rbb
www.berlin.de

Günter-de-Bruyn Stiftung

Sie ist eine der jüngsten Stiftung Brandenburgs – die Günter de Bruyn Stiftung.
(Foto: Das Refugium des Autors, in Görsdorf, bei Beeskow, Landkreis Oder-Spree ©Stephanie-Lubasch, Burg-Beeskow)

Stiftungszweck

2021 gegründet, ist es Zweck der Stiftung, das Leben und Werk des Schriftstellers Günter de Bruyn (1926–2020) wach zu halten.

Gemeinsam mit der Stiftung des Frankfurter Kleist-Museums und dem Literarischen Colloquium Berlin schreibt sie auch das Stipendium „Abseits“ aus.
Es ermöglicht deutschsprachigen Literaten und Kreativen einen Arbeits-Aufenthalt in Günter de Bruyns Wohnhaus in Görsdorf.
Das Stipendium ist mit 6.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben.

Günther de Bruyn
Günter de Bruyn wurde 1926 in Berlin-Britz geboren. In den Jahren 1943 bis 1945 war er Flakhelfer, Soldat, wurde verwundet und geriet in Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr war er zunächst Dorfschullehrer, später Bibliothekar in Ost-Berlin und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Bibliothekswesen der DDR.
Seit 1961 war er freiberuflicher Schriftsteller.

Seine kulturgeschichtlichen Essays, seine Romane wie „Buridans Esel, „Neue Herrlichkeit“ und zahlreiche Werke mit der Handlungsregion Brandenburg sowie die autobiographischen Bände „Zwischenbilanz“ und „Vierzig Jahre“ haben bis heute eine große Leserschaft und sind teilweise verfilmt worden.
Lesen Sie hier mehr! (Quelle: Brandenburg-Lese)
de Bruyn erhielt für sein Werk Ehrungen wie den Heinrich-Böll-Preis und den Thomas-Mann-Preis.

Im Alter von 93 Jahren starb der Autor 2020 in Bad Saarow.

„Er hat sich seinen Lesern und Leserinnen stets mit großem menschlichen Einfühlungsvermögen genähert und als Chronist und Erzähler immer wieder den sehr konkreten Bezug zu seiner Lebensumgebung in der Region hergestellt.“, würdigte ihn Rolf Lindemann, Landrat des Landkreises Oder-Spree.

Das Stipendium „Abseits“

Das mit seinem Titel an de Bruyns Werk „Abseits – Liebeserklärung an eine Landschaft“ angelehnte Stipendium ist inzwischen vergeben worden:

Die Schriftstellerin Judith Zander und der Fotograf Sven Gatter wurden aus 29 Bewerbungen als „Tandem“ ausgewählt.

Gemeinsam mit der Stiftung des Kleist-Museums in Frankfurt (Oder), der Burg Beeskow (Oder-Spree) und dem Literarischen Colloquium Berlin bietet die Günter-de-Bruyn Stiftung unter anderem einen Aufenthalt in dem Günter-de-Bruyn Wohnhaus.
(Foto: Wohn- und Arbeitsort von Günter de Bruyn in der ehemaligen Blabberschäferei bei Görsdorf
© Tobias Tanzyna)

Im August wird das Tandempaar in den Wohn- und Lebensort der Familie de Bruyn in der Gemeinde Tauche (Oder-Spree) ziehen. Zweieinhalb Monate darf es dort kostenfrei die Wohn- und Arbeitsräume nutzen.

Das ermöglicht den Stipendiaten, unmittelbar und im direkten kreativen Austausch miteinander zu arbeiten.
Der Fokus soll dabei auf der Entwicklung gegenwärtiger Lesarten, literarischer Formate sowie anderweitiger kreativer Möglichkeiten im Umgang mit dem topografischen „Abseits“ liegen, dazu auf Themen wie „Rückzug“ und „Einsamkeit“ und dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur.

Die Ergebnisse der Arbeit werden u.a. vor Ort und auf der Burg Beeskow präsentiert, dazu auch im Kleist-Museum in Frankfurt (Oder) und im LCB Berlin.
(Foto ©Reiseland Brandenburg)

Kontakt
Freundeskreis Günter de Bruyn Stiftung e.V.
Am Drobschsee 1
15848 Tauche

Quelle und Fotos
Freundeskreis Günter de Bruyn Stiftung e.V.
www.burg-beeskow.de
Kleist Museum Frankfurt/Oder
Oder Spree Fernsehen
Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte

TIPP: Hüttenabend im Museumsdorf Glashütte

Jeden Monat – Sommerpause im Juni, Juli und August – laden das Museum und das Glasstudio Baruther Glashütte zur beliebten Veranstaltung „Ofenzauber und Hüttenschmaus“ in das Museumsdorf Glashütte ein.
Bei Baruth, südlich von Berlin, liegt das Traditionsdorf, das neben einem Museum auch zahlreiche Manufakturen beherbergt.
(Lesen Sie mehr dazu unter unserer Stiftung des Monats Februar!)

Im flackernden Licht des glühenden Glases speisen die Gäste in der ehrwürdigen Hütte von 1861.
Von gläsernen Tellern aus der Museumsmanufaktur schmeckt die urige Brotzeit des Gasthof Reuner besonders gut.
Ausgeschenkt wird in Trinkgläsern aus der Glashütter Manufakturproduktion.

Zeit:
11. März 2023 (und weitere Termine monatlich)
17-ca. 19 Uhr

Ort:
Hüttenweg 20
15837 Baruth/Mark GT Glashütte

Kosten:
Erwachsene 30,50 €
Kinder 7-14 Jahre 25,00 €
Kinder bis 6 Jahre frei (Führung, Eintritt, Essen) – Glaskugel 10,00 €

Anmeldung:
Tel. 033704/980914 bei Museumsverein Glashütte oder
E-Mail: info(at)museumsdorf-glashuette.de

Quelle und Fotos:
Stiftung Museumsdorf Glashütte
Gasthaus Reuner

Stiftung Museumsdorf Glashütte

Im Süden Berlins, bei Baruth im Kreis Teltow-Fläming, lädt ein kleines Dörfchen zu einer Zeitreise in vergangene Jahrunderte:
Das über 300-jährige Museumsdorf Glashütte gilt heute als einzigartiges Kultur- und Industriedenkmal im Land Brandenburg. Von teils am Ort wohnenden Handwerkern und Händlern wird überlieferte Manufakturtradition bewahrt und kreativ weiter entwickelt.

Stiftungszweck

Die Stiftung widmet sich dem Erhalt, der kulturellen Belebung und dem Ausbau des Dorfes, einem einzigartigen Denkmal der Technik und Industrie.




Vor einem Jahr, im März 2022, wurde der UNESCO ein Dossier übergeben, das darlegte, warum die „Manuellen Glasfertigung“ als immaterielles Kulturerbe von internationaler Bedeutung zu werten sei. Mit der Übergabe begann offiziell das Bewerbungsverfahren, traditionelle Glasherstellungstechniken in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturrerbes der Menschheit aufzunehmen.
(Foto: Hochzeitsglas. Potsdam oder Zechlin. Um 1720)

Geschichte des Ortes Glashütte

Im Museum verbildlichen zahlreiche Exponate die wechselvolle Geschichte dieses besonderen Ortes.
Seine Entstehung verdankt das Dorf einem Zufall:
Ein starker Sturm riss im Jahr 1715 riesige Baumbestände aus dem Boden und stellte so das fehlende Holz für den Bau einer Glashütte zur Verfügung. Es war ein schwieriger Start, die Hütte wechselte oft ihre Besitzer und wurde zeitweise ganz stillgelegt.

Erfolgreich wurde sie schließlich erst mit der Herstellung von Beleuchtungskörpern und Lampenschirmen Mitte des 19. Jahrhunderts.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Glashütte auch durch Zwangsarbeit mitgetragen.
In der DDR kam der Betrieb aufgrund von Exportschwierigkeiten mehr und mehr zum Erliegen. Im Jahr 1980 wurde die Hütte wegen technischer Mängel geschlossen.
Seit 1990 kümmerten sich verschiedene Kulturvereine und Einzelakteure um die Sanierung und Wiederbelebung des Denkmalensembles.

Der Landkreis Teltow-Fläming erwarb im Jahr 2006 die Flächen und vermietet seitdem die Häuser zu Wohn- und Arbeitszwecken.
(Foto: © Tourismusverband Fläming e.V., A. Michel)

Museum
In den ehemaligen Produktionsräumen der 1861 errichteten „Neuen Hütte“ tauchen die Besucher*innen in die Welt des Glases ein. Auch die 3000-jährige Geschichte der Glaskultur wird erläutert.

Das Herzstück der Ausstellung bildet die Ofenhalle. Dort befindet sich der bis zur Schließung des Betriebes genutzte Wannenofen mit dem im Inneren erstarrten Glasblock.
(Foto: ©Tourismusverband Fläming e.V., J. Sobotka)
Im Obergeschoss informiert eine Ausstellung über die Geschichte der Baruther Glashütte (1716-1980), über das soziale Leben der Glasarbeiterfamilien und über Wissenswertes zu Physik und Chemie des Glases.

In den Räumen der ehemaligen Schleiferei (separates Gebäude/ein Eintritt) erzählt die Burger-Ausstellung Lebensgeschichte des Erfinders der Thermosflasche, Reinhold Burger, der 1866 in Glashütte geboren wurde.




Kunst und Handwerk im Dorf

Von der Glasbläserei, der Töpferei und Filzerei bis zur Seifenherstellung – zahlreiche Manufakturen haben sich auf dem Gelände angesiedelt und laden zum Schauen, Lernen, Selbermachen und zum Kauf der Produkte ein.


Im „Alten Dorfkonsum“ z. B. gibt es neben saisonal wechselnden Produkten hausgemachte Wurstspezialitäten sowie regionale Produkte vom Saalower Kräuterschwein, vom „Kameruner Wildlamm“ und von Wild aus dem „Solm´schen Revier“. Dazu frisches Brot, Blechkuchen nach alter Tradition und mehr.
Zünftige Gaststätten und Unterkünfte laden ganzjährig ein.

Öffnungszeiten des Museums und weitere

Januar und Februar
Mi – So 10.00 – 17.00 Uhr

März – Dezember
Di – So 10.00 – 17.00 Uhr (ebenso an Feiertagen)

Kontakt
Museum in der Neuen Hütte
Hüttenweg 21
15837 Baruth/Mark OT Glashütte
033704-980914

Quelle und Fotos
Museumsdorf Glashütte

75 Jahre Bundesverband

Das Jahr 2023 ist für den Bundesverband Deutscher Stiftungen ein ganz besonderes:
In diesem Jahr feiert er sein 75-jähriges Bestehen.

“Wir blicken zurück auf viele Jahrzehnte im Dienste deutscher Stiftungen und freuen uns, dass der Stiftungssektor heute größer und vielfältiger dasteht als je zuvor”, sagt Generalsekretärin Kirsten Hommelhoff.

Der Verband vertritt die Interessen der deutschen Stiftungen gegenüber Politik und Gesellschaft.
Mit über 4.800 Mitgliedern ist er der größte und älteste Stiftungsverband in Europa; über Stiftungsverwaltungen sind ihm rund 9.800 Stiftungen mitgliedschaftlich verbunden.
Jährlich engagieren sich die Stiftungen in Deutschland mit mindestens 5,4 Milliarden Euro für das Gemeinwohl.

Auf dem diesjährigen Stiftungstag, der vom 10. bis 12. Mai 2023 in Berlin wird (auch) ausführlich auf die vergangenen 75 Jahre zurückgeblickt!
(Foto: Deutscher Stiftungstag 2022 in Leipzig; (c)BvDS_David Ausserhofer)

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

Stiftung Neue Kultur

Der Ernst-Thälmann-Park ist Teil des größten Plattenbaugebiets in Prenzlauer Berg mit über 1.300 Wohnungen.
Wohngebiet und Park wurden bis 1986 (siehe historisches Foto) errichtet und stehen seit 2014 unter Denkmalschutz.
Die Parkanlage umfasst mehr als zwölf Hektar und ist damit ein wichtiger Erholungsraum für die rund 4.000 Bewohner:innen und für Menschen aus den benachbarten Gründerzeitquartieren.
Die Ausstellung „Planungen zum Thälmannpark“, die im vergangenen Jahr im Zeiss-Großplanetarium Prenzlauer Berg die x gezeigt wurde, war und ist eines der Projekte der
Stiftung Neue Kultur.

Stiftungszweck

Kultur-Förderung im weitesten Sinne ist der Zweck der Arbeit dieser Stiftung.

Stimulierung, Förderung, Begleitung und Vermittlung künstlerischer, kultureller und sozialer Prozesse charakterisieren ihre Arbeit.
In diesem Prozess will sie kulturelle Vielfalt aufspüren, erkennen und erhalten. Dies erarbeitet und präsentiert sie in Formaten wie Ausstellungen, Dokumentationen und digitalen Aufbereitungen.

Projekte
Die FUNDUS-Reihe

1959 erschien im Verlag der Kunst Dresden die erste Ausgabe der Fundus-Bücher, einer Taschenbuchreihe zur humanistischen Tradition der jüngsten europäischen Kulturgeschichte.

Die Wiederauflagen von entsprechenden Texten aus dem „Fundus“ des Verlages luden zur differenzierten Betrachtung ein – lösten auch durch die poltische Einflussnahme einen streitbaren Diskurs aus.


Die mit Hilfe der Stiftung geplante Publikation konzentriert sich auf die ersten Fundus-Jahre.



(Fotos: Buch Nr. 1, 1959,
Buch 93; 1985)








2022: AKTIONALE IV

Das Konzept der “AKTIONALE, Das Nackte Sein“ thematisierte die Vergänglichkeit und Verletzlichkeit des menschlichen Daseins.
Gedanken von der abendländischen Tradition, der griechischen Mythologie über das Christentum bis hin zur Aufklärung und der aktuellen Sorge vor der Zerstörung unseres Planeten boten das Thema für die gezeigten Arbeiten.





Die Ausstellung im Verein Berliner Künstler präsentierte Werke von 29 internationalen Künstlerinnen und Künstlern.
(Foto: Schlangenbader Art; Peter Schlangenbader)


2022: Planungen zum Thämann-Park

Die Ausstellung zeigte die vielschichtige Entstehungsgeschichte des Ensembles: insbesondere die bewusste Verbindung von Thälmann-Denkmal, Wohnungsbau, Parklandschaft und Gesellschaftsbauten wie dem Planetarium zu einem ideologisch eingefärbten Gesamtbild wurde verdeutlicht (siehe auch Text ganz oben).

Die Präsentation entstand als Gemeinschaftsprojekt des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS; aus dessen Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR auch fast alle Quellen und Bildvorlagen stammen), der Stiftung Neue Kultur und des Kulturforums Berlin-Nordost.

Sie wurde auch von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Kontakt
STIFTUNG NEUE KULTUR
c/o Castellanos (Vst.) und c/o Jasinszczak (Vst.)
Dennewitz 5
10785 Berlin
Telefon: +49 177 79 828 78
E-Mail: mail(at)stiftung-neue-kultur.de

Quelle und Fotos
Stiftung Neue Kultur
Stadtentwicklung Berlin

TIPP: Schadows Portraitbüsten

Unter dem Titel
„Teenager, Schneidermeister und Gerichtspräsident“
präsentiert das Stadtmuseum Berlin zehn von Schadow und Künstler:innen seines Umfelds geschaffene Büsten.
Foto: Johann Gottfried Schadow: Bildnisbüste von Marianne Schlegel, 1805, Gipsabguss nach 1960
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Oliver Ziebe

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin betreibt in Berlin mehrere landeskundliche und historische Museen.

Auch das Knoblochhaus in Berlin-Mitte gehört dazu.
Es ist eines der wenigen noch erhaltenen Bürgerhäuser aus dem 18. Jahrhundert.
Das Museum gibt Einblicke in die Berliner Wohn- und Lebenswelt der Biedermeierzeit.
Foto: © Stadtmuseum Berlin | Foto: Fiona Hirschmann

Ort:
Museum Knoblauchhaus
Poststraße 23
10178 Berlin

Zeit:
noch bis Di, 21.02.2023
Öffnungszeiten:
Di – Do | 12 – 18 Uhr
Fr – So | 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

Eintritt frei
(Spenden erbeten)

Quelle und Fotos:
Stadtmuseum Berlin

TIPP: 3. Advent im Schloss Königs Wusterhausen

1698 erhielt der 10-jährige Kronprinz Friedrich Wilhelm das
Schloss Königs Wusterhausen von seinen Eltern als Weihnachtsgeschenk.
In Kurzführungen wird von königlichen Weihnachtsbräuchen und Geschenken erzählt.
Anschließend können im Sockelgeschoss des Schlosses zauberhafte Schneekugeln gebastelt werden.

In zahlreichen Schlössern Berlins und Brandenburgs lädt die Stiftung Preussischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg zu vor-weihnachtlichen Veranstaltungen ein!


Zeit:
Samstag, 10.12. 2022 10-18 Uhr,
Kurzführungen alle 30 Minuten

Ort:
Schloss & Garten Königs Wusterhausen
Schlossplatz 1
15711 Königs Wusterhausen

Tickets:
6 Euro / ermäßigt 5 Euro
Familienkarte 15 Euro (2 Erwachsene, max. 4 Kinder)

Anmeldung: 033752 11 70-0 oder schloss-koenigswusterhausen(at)spsg.de

Quelle:
Stiftung Preussischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg