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Bürgerstiftung Neukölln

Dezember 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

In Respekt voreinander Neukölln gestalten – dies ist das Leitmotiv dieser 2005 gegründeten Stiftung.
Sie unterstützt Freizeit-Patenschaften, fördert Mitmach-Läden, Trödelmärkte, einen Chor und vieles mehr.

Zahlreiche Menschen engagieren sich in diesen Projekten und stärken so die vielfältigen Potentiale Neuköllns. Die gemeinsame Vision ist ein liebens- und lebenswerter Bezirk, in dem alle Menschen ihre Nachbarschaft aktiv gestalten und sich erfolgreich entfalten.

Wir stellen Ihnen diese Stiftung demnächst näher vor!

Quelle
Bürgerstiftung Neukölln

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Stiftung Schlosspark Wiesenburg

November 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Ein Kleinod in Brandenburg:
Der Schlosspark Wiesenburg.
In der ländlichen Abgeschiedenheit des Hohen Flämings entstand er vor ca. 150 Jahren um das im 13. Jh. als Burg angelegte Schloss.
Sehr seltene und teils alte Gehölze prägen auch heute noch sein Erscheinungsbild.

Seit 2020 unterstützt die Stiftung Schlosspark Wiesenburg den Förderverein.
Eine großzügige Erbschaft ermöglichte deren Gründung :

Der im Ortsteil Medewitz lebende und im Jahr 2017 verstorbene Otto Große vermachte in seinem Testament dem Wiesenburger Verein ein Haus, mehr als 200.000 Euro, Acker- und Waldgrundstücke sowie eine Lebensversicherung.
„Das Vermögen von Otto Große wird damit über Jahrzehnte Gutes für den Schlosspark tun“, freute sich Parkleiter Ulrich Jarke (Zitat MOZ – Märkische Onlinezeitung, 16. April 2020;
Foto: Die Grabstätte des Spenders, ©André Großmann).

Stiftungszweck

Langfristiges Ziel der Stiftung ist es, ihr Vermögen zu vergrößern, so dass der Park seine finanzielle Abhängigkeit von der Haushaltslage der Gemeinde reduzieren kann.
(Foto: Diane Albrecht)

Parkförderverein

Im Jahr 1998 wurde dieser Verein gegründet, mit dem Ziel, die weitere Wiederherstellung, Erhaltung und Pflege des Landschaftsparks zu fördern.

Dieser gilt als wichtigstes Gartendenkmal zwischen Potsdam und dem Dessau-Wörlitzer-Gartenreich.
Ihm stand allerdings bis zur Stiftungsgründung keine große Gesellschaft oder ein potenter Sponsor zu Seite – vielmehr lagen die Erhaltung und Entwicklung des 127 ha umfassenden Parkes ausschließlich bei der Gemeinde Wiesenburg/Mark. So bündelt der Verein die Aufgaben zur ideellen aber auch finanziellen Unterstützung dieses besonderen Brandenburger Ortes.

Der Schlosspark Wiesenburg

Der nach englischem Vorbild gestaltete Park ist in seinem noch heute vorherrschenden Erscheinungsbild eng mit Rittmeister Curt Friedrich Ernst von Watzdorf verbunden, der als Schlossherr von 1863 bis 1881 enorme Umgestaltungen an Schloss und Park vornahm.
Ursprünglich stand hier eine Burg, mit entsprechendem Umland.

Die interessante, wechselvolle Geschichte des Ortes mündet in den heutigen besonderen Baumbestand.

Zahlreiche Gehölze mit exotischen Namen wie Gurken-Magnolie, Zerr-Eiche oder Ferkelnuss, die der Parkgründer Watzdorff einst aus fernen Ländern mit nach Wiesenburg brachte, säumen die verschlungenen Wege, die immer wieder neue beeindruckende Sichtachsen freigeben.

Terrassenbeete, Teiche, kleine Brücken und dichte Rhododendren, die im Mai und Juni herrlich blühen, sorgen für Abwechslung.
Parkleiter Ulrich Jarke führt fachkundig durch „sein“ Reich.
(Fotos: Norbert Hesse)

Mit herausragenden Fotos und interessanten Texten erscheint in diesem Monat auch eine längst überfällige umfangreiche Veröffentlichung zum Park.

Autoren sind der Parkleiter Ulrich Jarke und der Stadtplaner und „Landschaftsleser“ Heinz Hubert Menne. 
Veranstaltungen
Neben Park- und Schlossführungen laden auch Veranstaltungen zu einem Extra-Besuch ein.
So wird am 18. November, 18 Uhr, das o.g. Buch zum Park vorgestellt im Gartensaal des Schlosses vorgestellt.

Baumpatenschaften
Spenden und die Übernahme von Baumpatenschaften sind jederzeit und gern willkommen!

Kontakt
Parkförderverein Wiesenburg e.V.
Ulrich Jarke
Schlossstr. 1
14827 Wiesenburg/Mark

Quelle
Parkförderverein Wiesenburg e.V.

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Stiftung Humboldt Forum

Oktober 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Stichwort Provinienz: Das nun mit allen Sammlungen komplettierte Museum – ein Ort, der einen spannenden Diskurs zum Thema und nicht minder beeindruckende Kunstsammlungen bereit hält.

Vom 17. September bis 18. September 2022 besuchten 30.000 Interessierte die Veranstaltung „24h offen“ im Humboldt Forum und erlebten die Eröffnung der neuen Ausstellungsflächen für die Ethnologischen Sammlungen und der Sammlungen Asiatischer Kunst.
(Fotos: Eröffnung des Ostflügels mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth und internationalen Gästen, ©David von Becker)

Damit sind nun alle geplanten Sammlungen im Humboldt Forum zu besichtigen.
Dessen Bauherrin und Betreiberin ist die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Stiftungszweck

Die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss entwickelt und realisiert kulturelle und künstlerische Veranstaltungen, Ausstellungsprojekte und Vermittlungsangebote.

Sie unterhält eine ständige Ausstellung zur Geschichte des Ortes, und sie koordiniert die Aktivitäten der weiteren Akteure im Humboldt Forum. Das schließt sowohl den sicheren Gebäudebetrieb als auch die Pflege des Hauses sowie Denkmalpflege und den Denkmalschutz des Schlosskellers ein.

Das Humboldt Forum als Besucher-Magnet

Im Zentrum der Stiftungs-Tätigkeit stehen die Besucher*innen der Veranstaltungen, Ausstellungen oder Vermittlungsangebote im Humboldt Forum. Sie können auch digital durch die Sammlungen surfen oder an live gestreamten Diskursen teilnehmen.
(Foto: ©David von Becker)
Der Ort ist darüber hinaus Gastgeber für all`diejenigen, die die neue Mitte Berlins bei einem Kaffee oder Afterwork im Schlüterhof genießen möchten…

Schlossplatz 1

Ein weiterer Schwerpunkt der Stiftungstätigkeit ist die Erforschung und Vermittlung der wechselvollen Geschichte dieses besonderen Ortes in all ihren Facetten – vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Das Berliner Schloss
(Foto: Kaiser Wilhelm II. und seine sechs Söhne am Neujahrsmorgen 1908 auf dem Weg zur Paroleausgabe im Zeughaus, Unter den Linden. © bpk / Franz Kühn)

Der Palast der Republik – an gleicher Stelle

(Foto: Militärparade der NVA auf dem Marx-Engels-Platz zum 28. Jahrestag der DDR, 1977. © picture-alliance/ ZB | ddrbildarchiv.de)




Erfahren Sie demnächst noch mehr zur Geschichte des Hauses und seinen vielfältigen Ausstellungen!

(Foto: Ahnen, Göttinen und Helden – Skulpturen aus Asien, Afrika und Europa. Ausstellung bis 31.12.223)






Kontakt
Stiftung Humboldtforum im Berliner Schloss
Unter den Linden 3
10117 Berlin

Postfach 02 10 89
10122 Berlin

+49 30 265 950-0
info(at)humboldtforum.org

Quelle und Fotos
Stiftung Humboldt Forum

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Stiftung Brandenburger Dom

September 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Bereits um die Mitte des 12. Jh. ist mit dem Bau des prächtigen Bauwerks begonnen worden.
Um die Mitte des 15. Jh. war der gotische Umbau abgeschlossen.
Die wechselvolle Geschichte des Brandenburger Doms, seine zahlreichen Kunstschätze, die Gemeinde und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm laden ein, dieses Kleinod zu besuchen.

Stiftungszweck

Die Stiftung fördert den Erhalt und die Nutzung des Doms und der zugehörigen, meist mittelalterlichen Gebäude.

Sie unterstützt ebenfalls die geistlichen, bildenden und kulturellen Aktivitäten am Dom und fördert die Veranstaltungen und Begegnungen auf dem Burghof (Foto: H. Schulze).



Der Brandenburger Dom

Der Brandenburger Dom, auch als „Mutterkirche des Landes Brandenburg“ bezeichnet, ist der Mittelpunkt der malerischen Dom-Insel der Stadt.

Mit Klausur, Kurien und Nebengebäuden prägt er diesen besuchenswerten Ort. Er ist der älteste Teil der aufwendig sanierten Altstadt der Havel-Stadt.
(Foto: Lutz Hahnemann; reiseland.brandenburgde)

Im Jahr 948 gründete König Otto I. das Bistum Brandenburg.

Der Bau des Doms begann mit der Grundsteinlegung im Jahr 1165 (im Foto die Gründungsurkunde des Domkapitels)..

Um die Mitte des 15. Jh. dann war der noch heute in wesentlichen Teilen existierende gotische Umbau abgeschlossen.
Entsprechend seiner Geschichte befinden sich im Inneren Kunstwerke aus dem Mittelalter bis in das 20. Jh.

Ein Geheimtipp für alle Liebhaber barocker Kirchenmusik ist die berühmte Wagnerorgel aus dem Jahre 1723.

Sie ist in den vergangenen 300 Jahren fast nicht verändert worden und bleibt damit eine der wertvollsten und klangschönsten Orgeln im Land Brandenburg überhaupt.

Während der Gottesdienste und zahlreicher Konzerte ist dieser Klang zu erleben.

Darüberhinaus machen Konzertabende über das ganze Jahr – u.a. auch die bereits seit 1958 stattfindenden Sommerkonzerte – die einzigartige Akustik und Atmosphäre des prächtigen Dom-Innenraums erlebbar.


Das Dom-Museum

Die hier verwahrten und gezeigten Zeugnisse und Kunstwerke verdeutlichen die wechselvolle Bistumsgeschichte.

Zahlreiche gotische Altarbilder und Skulpturen zeugen von der einst reichen Ausstattung der Kathedrale. Hochbedeutend ist vor allem der im europaweiten Vergleich sehr reiche Bestand an mittelalterlichen liturgischen Textilien.

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Dazu gehört auch das um 1290 gestickte Brandenburger Hungertuch (hier ein Detail) – die älteste Stickerei des Textilschatzes.
Es erzählt auf einer Größe von etwa 2 x 4 m die Lebensgeschichte Christi.

Unterstützen

Einzigartige Kunstwerke und geistliche Gewänder, eine Bibliothek und ein Archiv mit mittelalterlichen Handschriften sowie historischen Dokumenten – dies vielfältige Kulturgut von unschätzbarem Wert ist im Besitz des Domstifts.
Mit der Unterstützung des Projekts:

Haus der alten Schätze

tragen auch Sie dazu bei, dass dies angemessen und dauerhaft bewahrt und gezeigt werden kann!

Jeder gespendete Geldbetrag hilft, das „Haus der alten Schätze“ Realität werden und Ostklausur und Spiegelburg wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen.

Kontakt
Domstift Brandenburg
Burghof 10
14776 Brandenburg / Have

info(at)dom-brandenburg.de
T: 0 33 81 / 2 11 22 29
F: 0 33 81 / 2 11 22 12

Quelle und Fotos
Stiftung Brandenburger Dom
www.reiseland.brandenburg.de
Foto oben: Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.

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Koepjohann’sche Stiftung

August 5, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Das Testament

Im Jahr 1792 – drei Jahre nach der Französischen Revolution, zu Lebzeiten von Kleist, Goethe und Schiller – verfügte der Berliner Schiffbaumeister und Unternehmer Johann Friedrich Koepjohann testamentarisch, dass seine in der Spandauer Vorstadt gelegenen Immobilien den Grundstock für eine Stiftung bilden sollten.

Diese hat während ihrer Wirkungszeit großen Stürmen getrotzt, hat Weltkriege, Kaiser, Könige, finanzielle Notlagen sowie ein geteiltes Deutschland überlebt und darf sich nun mit Fug und Recht eine der ältesten Stiftungen Berlins nennen.

Stiftungszweck

Die Stiftung ist Trägerin von sechs Einrichtungen im Bereich der Frühen Hilfen, in der Arbeit mit und für Senior*innen, in der Nachbarschaftshilfe sowie in der Wohnungslosenhilfe.

Aus den Erträgen, die die Stiftung mit den Miet- und Pachteinnahmen erzielt, organisiert und fördert sie diese sozialen Projekte.



Friedrich Johann Koeppjohann

Der Namensgeber der Stiftung lebte von 1717-1792. Er wohnte am Schiffbauerdamm, wo er eine Werft betrieb und zahlreiche Besitzungen erwarb.
In seinem Testament vom 3. 6. 1792 bestimmte er einen Teil davon als „milde Stiftung“ (s.o.), zur Einrichtung eines Armenhauses unter Aufsicht der Sophiengemeinde, der er 1790 auch die erste Orgel für die Sophienkirche gespendet hatte.

Das auf dem heutigen Grundstück Schiffbauerdamm 8 von der Koepjohannschen Stiftung eingerichtete Armenhaus diente der Unterbringung von Witwen und Waisen seiner Familie und aus der Spandauer Vorstadt.

Nach dem Tode seiner Frau 1776 beauftragte K. Wilhelm Christian Meyer d. Ä. (1726–1786) mit der Schaffung eines heute für die Berliner Kunst- und Kulturgeschichte wichtigen Grabdenkmals aus Sandstein auf dem Sophienkirchhof (s. Foto). K.s dortiges Grab ist ein Ehrengrab.

Eine Biografie, die noch antiquarich erworben werden kann, zeichnet den bislang nur in Umrissen bekannten Lebensweg Koepjohanns sowie die wechselvollen Geschicke des Armen-Instituts von den Anfängen im 18. Jahrhundert bis hin zur modernen karitativen Stiftung der Gegenwart nach.

Aus ungewöhnlicher Perspektive entsteht dabei zugleich ein Panorama preußisch-deutscher Geschichte.

„Zum Wohle der Witwen und Waisen“
Wolfgang Feyerabend

Einrichtungen der Stiftung
Hannah – die Koepjohannitinnen
Vom Kieztreff Koepppjonn aus wird dieses älteste Projekt der Stiftung heute organisiert: Die Stiftung bietet ein abwechslungsreichesProjekt für Senior*innen an.
Die Koepjohannitinnen gelten als der historische Kern der operativen Arbeit. Koepjohann bedachte in seinem Testament seine Verwandtschaft, die seiner Frau Maria Elisabeth und die Angestellten seiner Werft.

Frauentreffpunkt Sophie
In der Albrechtstraße in Berlin-Mitte gewährt dieser Treffpunkt Frauen in Not Schutz und Ruhe vom Leben auf der Straße finden. Zudem bietet der Frauentreffpunkt professionelle Hilfe und soziale Begleitung an.

Notunterkunft Marie

Nach mehrjähriger Bauzeit wurde Im März 2019 das Wohn – und Beratungshaus für Frauen und Kinder in der Tieckstraße in Berlin-Mitte eröffnet.
Professionell aufeinander abgestimmte und sich ergänzende Beratungs- und Betreuungsangebote sowie angemessene Unterkünfte auf Zeit bieten ein geschütztes Umfeld, in dem Frauen und ihre Kinder zur Ruhe kommen, Kräfte sammeln und eine neue Lebensperspektive entwickeln können.

Kieztreff Koeppjohann

Zu generationsübergreifenden Begegnungen, Gruppenangeboten wie dem Projekt eliSa, das sich insbesondere an Senior*innen wendet, und Festen sowie zum Kiezcafé lädt die Stiftung regelmäßig in das ehemalige Gemeindehaus der Sophinkirche in der Großen Hamburger. Str. in Berlin-Mitte ein.

Känguru
Dieses Projekt der Stiftung bietet Hilfe und Unterstützung für frischgebackene Eltern.
So kommt beispielsweise eine ehrenamtliche Mitarbeiterin einmal in der Woche für drei Stunden zur Familie nach Hause und unterstützt sie in der neuen Lebenssituation ganz praktisch.

Projekte
Die Stiftung unterstützt
KLIK e.V. – einen Hilfsverein für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen in Berlin

Evas Arche – ein ökumenisches Kommunikations-, Informations- und Beratungszentrum von Frauen für Frauen in der Großen Hamburger Straße direkt neben der Sophienkirche.

Vergiss mich nicht – ein Projekt, das seit über zehn Jahren berlinweit ehrenamtliche Pat*innen an Kinder aus suchtbetroffenen Familien vermittelt.

Kinder in der Mitte – Seit über 20 Jahren bietet »Kinder in die Mitte« (getragen durch die Bethanien-Stiftung) eine Anlaufstelle für Kinder, um gemeinsam die Freizeit zu gestalten, Unterstützung beim Lernen zu bekommen, die eigene Kreativität zu entwickeln und um Freude und Leid mit anderen zu teilen.

Veranstaltungen

Neben dem vielfältigen Angebot der Stiftung lädt sie auch regelmäßig zu besonderen Festen und mehr – wie zu Führungen, zur Turmbesteigung Sophienkirche, zu Gesprächskreisen – ein.

Am 2. September findet das Sommerfest des Kieztreff und der Sophienkirche statt!

Spenden
Mit Ihrer Unterstützung können die Projekte der Stiftung fortgeführt und erweotert werden!

Kontakt
Koepjohann’sche Stiftung
Albrechtstraße 14 B
10117 Berlin

Tel.: 030 2359 3975-0
Fax: 030 2359 3975-9
Mail: info(at)koepjohann.de

Quelle und Fotos
Koepjohann’sche Stiftung
www.berlingeschichte

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Sustainable Villages Foundation

Juli 4, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

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Sie ist in Afrika tätig, die Sustainable Villages Foundation (SVF), die Stiftung für nachhaltige Dorfentwicklung.

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Mit ihrem Modell zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in abgelegenen ländlichen Regionen, das sie in Ruanda umsetzt, möchte sie den Menschen ein gesundes und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
Insbesondere Strom ist dabei der Schlüssel zu wirtschaftlicher Entwicklung, zu modernen Informations- und Kommunikationstechnologien, zu Bildung und gesundheitlicher Versorgung.

Stiftungszweck

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Die im November 2020 gegründete und damit noch recht junge Stiftung Sustainable Villages Foundation (SVF) unterstützt in einem Pilotprojekt die Entwicklung von zwei Dörfern des ostafrikanischen Staates:
Bisagara und Rugarama.


Die Dörfer
Ruanda ist mit 13 Millionen Einwohner auf einer Fläche, die dem Bundesland Brandenburg entspricht, das am dichtesten besiedelte Land in Afrika.
Es wird auch das Land der 1000 Hügel genannt – mit vielen nicht nutzbaren Flächen im Gebirge. Trotzdem ist es agrarisch geprägt, bedingt auch durch das hohe Bevölkerungswachstum, das eine Nutzung der möglichen Flächen für die Versorgung der Bevölkerung erfordert.

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Die beiden Dörfer Bisagara und Rugarama, quasi ein Doppeldorf, sind weder an das nationale Stromnetz noch an die Wasserversorgung angeschlossen. Zwei Drittel der im Schnitt fünfköpfigen Familien hat nur 45 US-Dollar im Monat zur Verfügung. 90% der Erwachsenen sind Kleinbauern. Doch verfügt der Ort über eine Schule.

Die Projekte
Die Stiftung entwickelt gemeinsam mit den Bewohnern Projekte in den Bereichen Energie, Landwirtschaft & Ernährung, Wasser, Gesundheit, Bildung und Einkommen.
Nahe, südlich des Äquators gelegen, sind die Dörfer natürlich prädestiniert für die Nutzung von Solar-Energie:

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So wurden / werden zunächst die Haushalte mit kleinen Solarsystemen versorgt. Im Dorf Rugarama sind bereits 100% Elektrifizierung erreicht, in Bisagara sind es 95%, die letzten 5% sind in Arbeit. Die Solarsysteme werden von den Haushalten über Ratenzahlungen gekauft.

Die Stiftung gibt einen Zuschuss, damit wirklich jede Familie Licht bekommt.

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Zahlreiche Haushalte haben darüber hinaus optimierte Kochgeräte erhalten, die 80% weniger Holz gegenüber den üblichen offenen Feuerstellen verbrauchen.


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Das Wasser wurde bisher noch mühsam vom einige Kilometer entfernten See transportiert oder aus privaten Zisternen entnommen, sofern diese vorhanden sind.

Auch hier arbeitet die Stiftung an Lösungen.
Welche Methoden eignen sich, um Wasser ins Dorf zu holen und dieses zu reinigen?
Möglichkeiten zur Bewässerung der Felder werden ebenso ausgelotet. Je nach eingesetzter Technik werden Verkäufer und Handwerker trainiert.

Im Einsatz für die Kinder

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Dank der Reparatur der Regenwasser-Zisterne der Grundschule mit Hilfe der Stiftung haben 900 Schüler dort nun wieder Wasser. Dazu wird diesem Jahr eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, welche die Schule mit Strom versorgt.

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Auch ein Computer-Klassenraum entsteht. Um entsprechend fundiert unterrichten zu können, werden die Lehrer in Informationstechnologie und Englisch fortgebildet.
SVF möchte auf diesem Weg unterstützen, dass junge Menschen sich auch für Berufe außerhalb des Kleinbauerntums qualifizieren können, sofern sie dies wünschen.

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An die Kleinen wird ebenso gedacht:
Im Dorf Rugarama wird ein Kindergarten errichtet.

Das Gebäude soll in Konstruktionsweise und Ausstattung modellhaft für andere Gebäude sein.


Förderung von Kleinunternehmen

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Der nachhaltige Nutzen steht stets im Vordergrund des Engagements:
Um einen möglichst großen Anteil an lokaler Wertschöpfung zu schaffen – in Eigenverantwortung und zum wirtschaftlichen Nutzen der lokalen Akteure –, fördert die Stiftung deshalb die Gründung von Kleinunternehmen im Energie- und Wartungsbereich.

Unterstützen

Erst ein Dorf, dann 10, dann 100+ Dörfer …
Die Stiftung plant, das Modell des ersten Dorfes auf viele dieser Dörfer in der Region zu übertragen bzw. je nach lokalen Gegebenheiten entsprechend anzupassen.

Wenn Sie die Arbeit der Stiftung unterstützen möchten, können Sie eine Überweisung an das Spendenkonto vornehmen oder ein SEPA-Lastschrifmandat erteilen.

Kontakt
Postanschrift:
Sustainable Villages Foundation – Stiftung nachhaltige Dorfentwicklung
Am Lokdepot 8
10965 Berlin

Telefon/Whatsapp: +49 173 6668794
E-Mail: mail(at)s-v-f.org

Quelle und Fotos
Sustainable Villages Foundation

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Stiftung Wredowsche Zeichenschule

Juni 14, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Die Wredowsche Zeichenschule

Am 11. November 1878 gab es den ersten Kunstunterricht im Gebäude der Wredow-Kunstschule, initiiert von Bildhauer August Julius Wredow.
Das ehrwürdige Gebäude-Ensemble in der Stadt Brandenburg bietet bis heute Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen bis hin zum Seniorenalter in ihrer Freizeit eine vielseitige und systematische künstlerische Ausbildung.

Stiftungszweck

Die bereits 1883 von dem Bildhauer August Julius Wredow begründete Stiftung verwaltet die Zeichenschule und die Wredow-Sammlungen. So unterstützt sie den Zugang zu einer vielseitigen, modernen und systematischen künstlerischen Ausbildung in den Bereichen Zeichnen, Malerei, Grafik. Sie bewahrt ebenfalls die Wredowschen Kunstschätze und verwaltet die Jakobskapelle am Wredowplatz 1.

August Wredow

Der in Brandenburg an der Havel gebürtige August Wredow (1804-1891) erhielt ab 1815 seine erste künstlerische Ausbildung bei dem Bildhauer Emil Cauer. Anschließend arbeitete er von 1823 bis 1827 als Schüler von Christian Daniel Rauch in dessen Atelier.
Seine Ausbildung setzte Wredow bei Johann Gottfried Schadow an der Berliner Akademie fort. Nach jeweils langjährigen Aufenthalten in Rom und in Carrara lebte er von 1841 bis zu seinem Tod am 21. April 1891 in Berlin, unterbrochen von einem erneuten Aufenthalt in Carrara von 1856 bis 1857. 1843 wurde er Senatsmitglied der Akademie der Künste und erhielt 1860 den königlichen Professorentitel.
August Wredow wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin bestattet.

Die Wredowsche Kunstschule

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Die Wredowsche Zeichenschule bietet den Kursteilnehmern die Möglichkeit, ihre Fantasie und Kreativität im künstlerischen Schaffen unter fachlicher Anleitung auszuprobieren und über sich hinauszuwachsen.

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Das breit gefächerte künstlerische Angebot beinhaltet Kurse in den Bereichen Zeichnung (auch digitales Zeichnen), Malerei, plastisches Gestalten, Druck, Fotografie,
des weiteren Kurse zur Vorbereitung auf ein Studium mit künstlerischer Eignungsprüfung, und es schließt auch Angebote zu Theater, Tanz und Kinderzirkus ein.
Ausstellungen und diverse Workshops ermöglichen darüber hinaus einen regen Austausch mit gleichgesinnten Kunstinteressierten.

Die Wredow Sammlungen

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Die Sammlungen der Stiftung gehören zu den bedeutendsten Beständen privater Sammeltätigkeit auf den Gebieten bildende Kunst, Kunstgewerbe und Kunstgeschichte im Raum Berlin-Brandenburg.

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Die Kunstsammlung, die Kunstbibliothek und der Wredow-Nachlass sind hier gut verwahrt und teilweise der Öffentlichkeit zugänglich.

Kontakt
Wredow-Kunstschule
Wredowplatz 1
14776 Brandenburg an der Havel
Tel: 03381 52 21 04
e. mail: info(at)stiftung-wredow.de

Quelle und Fotos
Stiftung Wredowsche Zeichenschule

von As

Kaspar Hauser Stiftung

Mai 10, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Von Handwerk über Hauswirtschaft bis Gartenpflege u.v.m. reicht das Spektrum, innerhalb dessen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieser Berliner Stiftung tätig sind:

Die gemeinnützige Kaspar Hauser Stiftung bietet mit diesem Tätigsein insbesondere Menschen mit Assistenzbedarf vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Getreu der anthroposophischen Ausrichtung steht die ganzheitliche Förderung und Entwicklung des Menschen im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit.

Arbeitsgebiete
– Arbeit und berufliche Bildung
– Wohnen und Pflege
– Nachbarschaft und Inklusion
– Tagesstruktur und Beschäftigung
– Kunst, Kultur, Therapien

In der Buchbinder-Werkstatt und weiteren Werkstätten werden vielfältige Aufträge erfüllt.

Der Online-Shop der Stiftung bietet darüber hinaus Waren, die in den Einrichtungen prodiziert werden, an!

Standorte
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Die Stiftung ist im Norden Berlins angesiedelt.
So mit der
Geschäftsstelle und der Wäscherei in der Rolandstraße,
mit Tagesstätten in der Platanenstraße und in Blankenfelde

sowie mit dem

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Bornholmer Straße und in der Jülicher Straße.

Arbeitgeber auch für Praktikum und Freiwilligendienst
This image has an empty alt attribute; its file name is 01_Werkstatt_Textil-3491-800x558.jpgNeben dem im Stiftungszweck begründeten Arbeitgeber-Status für Menschen mit Assistenzbedarf und den damit verbundenen Stellen für Personal zur Verwaltung und Betreuung gibt es auch Angebote auf Freiwilligen-Basis.
In allen Bereichen sind motivierte Mitarbeiter*innen willkommen:
Im Werkstattbereich, im Beschäftigungs- und Förderbereich, in den Wohnstätten und in der Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen.

Kontakt
Kaspar Hauser Stiftung
Rolandstrasse 18-19 | 13156 Berlin
Telefon 030 47 49 05-0
Telefax 030 47 49 05-99
info(at)kh-stiftung.de

Quelle und Fotos
Kaspar Hauser Stiftung

von As

Museumsstiftung Liman

April 7, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Unangepasst, experimentell, mutig:
Moderne Kunst erzielt stets eine starke, ob zustimmende oder ablehnende Wirkung.
Oft ist sie bahnbrechend.

Wolf Vorstell (1932-1998),  Maler, Happening- und Fluxus-Künstler, Grafiker, Komponist, Videopionier und Bildhauer in einer Person, zählt durchaus zu diesen „Bahnbrechern“,
und er initiierte gewissermaßen die Sammler-Leidenschaft des Stiftungsvorsitzenden Berliner Unternehmers und Kustsammlers Heinrich Liman.
(Foto: Wolf Vostell, Transmigración II, 1958, 91 × 102 × 40 cm; Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Quelle: Kulturstiftung der Länder)

Getreu Vorstells Motto „Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“ entwickelte Liman mit seinen Mitstreitern das museumFLUXUS+.

 

 

Stiftungszweck
Die 2017 gegründete gemeinnützige, nicht rechtsfähige Museumsstiftung Liman dient dem Erhalt und der Weiterentwicklung  des Museums.
Betreiberin des Museums ist die museum FLUXUS+ gGmbH am Standort Schiffbauergasse in Potsdam.

museum FLUXUS+

Im Jahr 2008 gegründet, kann das Potsdamer Museum heute bereits eine umfangreiche Sammlung von Werken zeitgenössischer Künstler der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Rund die Hälfte der ca. 700 Sammlungs-Exponate wird in einer Dauer-ausstellung auf 1000 qm präsentiert.

Diese zeigt ein Spektrum von Installationen und Kunstwerken bis hin zu Korrespondenzen und Filmen sowie Aktionsrelikte aus den Anfängen der Sammlung.

Die Werke Wolf Vorstells bilden (s.o.) den Kern der Sammlung.
Sie sind in thematischen Abschnitten angeordnet und bieten einen umfassenden Überblick über Phasen, Themen und Techniken in Vostells Œuvre, beginnend mit seinen frühen Arbeiten, die oftmals unbekannt sind.

Das „Plus“ in museum FLUXUS+ steht für die Einbindung von Künstler*innen aus dem nahen Umfeld von Fluxus wie z.B. Arman, Mary Bauermeister, Christo, Niki de Saint-Phalle und Ann Noël.
Darüberhinaus runden die Arbeiten der zeitgenössischen Künstler*innen die Sammlung ab und ermöglichen einen Blick auf eine heutige Interpretation der Fluxus-Maxime „Kunst ist Leben, Leben ist Kunst“.
(Foto: Werke von Joseph Beuyss, Ben Vautier, Wolf Vostell, Yoko Ono u.a.; © museum FLUXUS+, VG Bild-Kunst, 2020)

 

Anlässlich des 60. Jubiläums der Gründung der Kunstbewegung Fluxus offeriert das Museum ein Sonderprogramm.
Beispielsweise werden Werke von Teilnehmern des Studieren­denwett­bewerbes museumFLUXUS+studis gezeigt.
(Vom 13. Mai bis 19. Juni 2022)

Kunstvermittlung
Mit vielfältigen Angeboten für unterschiedliche Altersgruppen ermöglicht das Museum Begegnungen mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Regelmäßig finden Führungen durch die Sammlung und durch Wechselausstellungen statt, in den Schulferien darüberhinaus  Ferienkurse zu verschiedenen künstlerischen Themen.

Veranstaltungstipp
Livemusik im Museum:
Felix Dubiel (Klavier) spielt einen Mix von entspannten Balladen, hippen Grooves, spontanen Improvisationen und eigenen Kompositionen.

  • 1. Mai 2022
  • 15. Mai 2022
  • 29. Mai 2022
  • 12. Juni 2022
  • 26. Juni 2022
    Jeweils 15-17.30 -Uhr, der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten
Das museum FLUXUS+, der museumsshop und das café im museum FLUXUS+ sind
Mittwoch bis Sonntag 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Letzter Einlass in die Dauerausstellung 17:30 Uhr.

Sonderöffnungszeiten bei Vernissagen oder Musikveranstaltungen gemäß Programm oder auf Anfrage.

Kontakt
museum FLUXUS+
Schiffbauergasse 4f
14467 Potsdam

Email: inf0(at)fluxus-plus.de
Phone: +49 331 60108930
Fax: +49 331 60108910

Quelle und Fotos
museum FLUXUS+

von As

Pempelfort Stiftung

März 3, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Unlängst war sie in den Medien sehr präsent, und zwar mit ihrem Projekt Gemeinschaftswohnen:
Die Pempelfort Stiftung.
Die zweigeschossige Villa inmitten in einer gutbürgerlichen Wohnsiedlung in Lankwitz sucht/e Bewohnerinnen.

Nach erfolgreicher Renovierung heißt es nun, das eigentliche soziale Projekt zu verwirklichen.
Aktuell werden geeignete Bewerberinnen aus den über 100 erfolgten Bewerbungen herausgesucht.

Stiftungszweck
Die Stiftung ermöglicht es, Menschen, die sich in einer finanziellen Notlage (z.B. durch Ableben des Partners) befinden, langfristig ein sicheres und schönes Zuhause zu geben. Es wird aus dem Stiftungsvermögen finanziert.

Das Projekt geht auf den letzten Willen der Eheleute Ruth und Karl-Heinz Pempelfort zurück. Sie verfügten, dass ihre Villa in nach ihrem Tode alten, armen und vereinsamten Menschen ein Dach über dem Kopf bieten möge.

Auch an Frauen, die sich dauerhaft in schwierigen Lebensumständen befinden – in einer gewalttätigen Beziehung oder Obdachlosigkeit zum Beispiel – wendet sich das Angebot.

Wohnen
Die Villa bietet insgesamt 5 Bewohnerinnen Platz. Sie verfügt über 5 Wohneinheiten (mit Blick auf den Garten), 3 Gemeinschaftsbäder, 2 Gemeinschaftsküchen und einen Fahrstuhl.

Für einen abwechslungsreichen Alltag sorgen ein Innenpool, der parkähnliche Garten und die Bibliothek, die zu geselligen Spieleabenden und gemeinsamen Essen unter den Bewohnern einlädt.

Kontakt
Pempelfort Stiftung
Michael Maaser, Vorstandsvorsitzender
Mozartstraße 20
12247 Berlin
info(at)pempelfort-stiftung.de

Quelle und Fotos
Pempelfort Stiftung

von As

Stiftung ZURÜCKGEBEN

Februar 1, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Sehr wahrscheinlich ist es, dass Wertgegenstände und Wohnungseinrichtungen von vertriebenen und deportierten Juden, die während und auch noch nach der NS-Zeit über den Handel verkauft oder auf Auktionen öffentlich versteigert wurden,

dass Raubgut – von Gemälden, über Möbel bis zu Geschirr – auch auf anderen, teils dubiosen Wegen in deutsche Haushalte gelangte.

Dinge und Werte, die wohl beinahe jeder Mensch in seinem Hause finden kann.

Stiftungszweck
Die Stiftung ZURÜCKGEBEN möchte einladen, mit einem symbolischen finanziellen Äquivalent Projekte zu unterstützen, welche von jüdischen Frauen in Angriff genommen und umgesetzt werden. Damit ist die einzige Stiftung in Deutschland, die in dieser Weise explizit fördert.

Sie vergibt jährlich Stipendien, welche die Frauen bei der Realisierung künstlerischer oder wissenschaftlicher Vorhaben unterstützen.

Hintergrund
Die Förderung erfolgt im Wissen um die Zerstörung der Arbeitsmöglichkeiten und Existenzen von Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus.
Auch nach der Shoa saßen viele Juden und Jüdinnen in Deutschland auf “gepackten Koffern“, weil eine jüdische Zukunft hier nicht mehr vorstellbar schien.

Doch seit den 1990er Jahren und auch dank der Zuwanderung aus Ländern wie der früheren Sowjetunion und Israel ist eine zunehmend selbstbewusste Generation jüdischer Nachkommen herangewachsen, die bewusst in Deutschland lebt.
Sie knüpft an eine fast zerstörte jüdische Kultur und baut jüdisches Leben in vielfältigen Facetten wieder auf.

Ein Beispiel: Jüdisches Erbe in Berlin – Eine Tour auf den Spuren jüdischer Geschichte.
Shlomit Lasky, Journalistin, Autorin und Stadtführerin, Berlin
„The Jewish Girl´s Survival Guide to Berlin“, Roman (gefördert 2020)

Den Beitrag, den insbesonder Jüdinnen heute wieder für Kultur und Gesellschaft in Deutschland leisten, möchte die Stiftung aufzeigen.
Dies ist um so wichtiger vor dem Hintergrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen , in der zunehmend Unwissen über die jüdische Geschichte herrscht und jüdische Menschen angegriffen werden.

Foto: Nero, Anna, Bildende Künstlerin, Frankfurt/Main und Leipzig (gefördert 2020)
„All Things Considered“, Kunstbuch erschienen 2020 im Kerber Verlag

Die Stipendien
Stipendien der Stiftung erhielten und erhalten Jüdinnen jeden Alters und sehr verschiedener Herkunft, die in Deutschland leben – von der Filmemacherin bis hin zur Physikerin.

Es ist eine quasi individuelle Förderung der Nachkommen der kollektiv Geschädigten. Einher damit geht die in vielen Fällen erstmalige öffentliche Würdigung der Arbeit der Stipendiatinnen. darstellt.

Die Stipendien werden einmal im Jahr vergeben.
Die Ausschreibung für das Jahr 2023 wird voraussichtlich im Frühsommer 2022 an dieser Stelle veröffentlicht.

Foto: fast schon ein ritual – gaby glueckseligs stammtisch der emigranten in new york: das leben jüdischer überlebender der shoah in den usa und israel , 2015; gefördert: Shani Bar On, Designerin und Fotografin, Berlin

 

Kontakt
Stiftung ZURÜCKGEBEN
Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst & Wissenschaft
Merseburger Straße 3
10823 Berlin
Telefon 030-42 02 26 45
E-Mail: info[at]stiftung-zurueckgeben.de

Quelle und Fotos
Stiftung ZURÜCKGEBEN
Foto Porzellan: Familie Frank Zentrum, Jüdisches Museum Berlin

von As

Teichland Stiftung

Januar 8, 2022 in 2022, Stiftung des Monats von As

Peitz, im südöstlichen Brandenburg gelegen, ist besonders bekannt als Deutschlands größtes zusammenhängendes Teichgebiet.

Seine einzigartiger Fauna und Flora, dazu die langjährige traditionelle Fischzucht und zahlreiche regionale Projekte und Initiativen machen dies Region zu einem interessanten Ausflugsziel!

Die Teichland Stiftung unterstützt Projekte, welche die Lebensqualität für alle dort lebenden Menschen  erhalten bzw. steigern.  Sie fördert Initiativen, die das Brauchtum bewahren und leistet Hilfe in sozialen Schwerpunkten.

Fischer- und Festungsstadt Peitz
Die Kleinstadt Peitz liegt in einer weiten, völlig ebenen Landschaft am Flüsschen Malxe. Diese Niederung, Spree-Malxe-Niederung genannt, ist der östliche Teil des Spreewaldes, der hier als Vorspreewald bezeichnet wird.
(Foto: Blick vom Festungsturm)
Peitz kann auf eine wechselvolle und bedeutende Geschichte zurückblicken.

Für eine lange Zeit beherrschte eine mächtige Festung das Bild der Stadt.
Bedeutendster Rest dieser Anlage ist der Festungsturm, der wie eine Glucke über die Altstadt thront.

Aber noch mehr ist aus der alten Zeit übriggeblieben: die Peitzer Teiche, das Eisenhüttenwerk und die Altstadt mit interessanten Bürgerhäusern aus dem 17. bis 20. Jahrhundert sowie dem Rathaus und der Stadtkirche.

In den – mutmaßlich bereits im 16. Jahrhundert angelegten – Teichen wird bis heute aktiv Karpfenzucht betrieben.

Doch ist die Niederlausitzer Landschaft nicht nur von Wäldern, Flüssen, Teichen und Seen sondern auch von gigantischen Braunkohletagebauen geprägt.
Im Peitzer Land liegen sowohl ein aktiver als auch ein im Jahr 2015 stillgelegter Tagebau.
Das Anlegen des „Ostsees“, das die Flutung der ehemaligen Kohleabbau-Gebiete beinhaltet, ist ein Europaweit beachtetes Projekt.

Die gesamte Region verspricht bei einem Besuch Kurzweil und Erholung gleichermaßen.   Beeindruckende Landschaft, historische Industriebauten, Wissenswertes zur Geschichte der Sorben und Wenden bis hin zum Erlebnispark Teichland (siehe Foto) – das erwartet die Besucher!

Projekte der Stiftung
Ob Sport, Zusammenkünfte oder Patenschaften – hier betätigt sich die Stiftung mit Geldbeträgen und organisatorischer Unterstützung.

Bereits seit 2020 läuft die „Patenschaft für Neugeborene“:

Mit einer einmaligen Zuwendung in Höhe von 1.000,00 Euro pro neugeborenes Kind ist die Annahme einer Baum-Patenschaft verbunden. Das heißt, dass die Zuwendungsempfänger einen Obstbaum pflanzen und für mindestens 24 Monate eine Patenschaft für dieses Bäumchen übernehmen.
(Foto: Patenschaft-Startschuss 2020)

Auch das Projekt „SeelenWerkstatt“ wurde von der Teichland Stiftung unterstützt.
Es wird von den Johannitern angeboten und betreut Trauergruppen aus Kindern und Jugendlichen.

Stiften
Über Spenden und Zustiftungen können die Projekte der Stiftung mit unterstützt werden.

Kontakt
Teichland Stiftung
Hauptstraße 35
03185 Teichland
Telefon 035601 – 803582
Fax 035601 – 803584

E-Mail: info(at)teichland-stiftung.de

Quelle und Fotos
Teichland Stiftung
Tourismus Peitz