Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam
Dezember 11, 2016 in 2016, Stiftung des Monats von As
Gerade hat die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam eine ihrer Immobilien verkauft:
Schloss Siethen – als Gutshaus der Familie von Badewitz im ausgehenden 19. Jahrhundert gebaut – hat mit seinem rund 2,5 Hektar großem Gelände in den Besitz einer Betreibergesellschaft gewechselt.
Das dort untergebrachte Kinder- und Jugendheim „Heinrich Zille“ der Stiftung muss sein angestammtes Domizil aber nicht verlassen…
Stiftungszweck
Das Anliegen der bereits 1724 gegründeten Stiftung ist die Förderung und Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher.
Mit Hilfe der GFB – Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbH betreibt die Stiftung stationäre Einrichtungen und ambulante Angebote der Kinder- und Jugendhilfe.
Geschichte
Mit dem Ziel, zunächst unversorgte Kinder von Militärangehörigen in der Erziehungsanstalt unterzubringen, zu unterrichten und auszubilden, gründete König Friedrich Wilhelm I. Im Jahre 1724 die Stiftung “Großes Militär-Waisenhaus zu Potsdam”. Sie ermöglichte den betreuten Kindern und Jugendlichen eine weit über die damals üblichen Verhältnisse hinausgehende Fürsorge, Erziehung und berufliche Ausbildung.
Foto: Großes Waisenhaus heute
Das weiträumige Gebäudeensemble, von 1771 bis 1777 vom Baumeister Carl von Gontard errichtet und mit einer krönenden Kuppel, dem Monopteros, versehen, wurde zu einem markanten Wahrzeichen der Stadt Potsdam.
1919 wurde es im Zuge der Versailler Verträge entmilitarisiert und trug von 1923 bis 1938 den Namen „Potsdamsches Großes Waisenhaus“. Nach diversen Umbenennungen in der Nazizeit sowie nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stiftung 1952 aufgelöst. 1992 errichtete das Land Brandenburg sie unter dem Namen Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ wieder.
Foto: Großes Waisenhaus zu Potsdam um 1912
Nutzung des ursprünglichen Gebäudes heute
Das historische Waisenhausensemble im Zentrum Potsdams wurde in diesem Zusammenhang rückübertragen. Die Stiftung investierte in den 1990er Jahren erhebliche Summen in die denkmalgerechte Sanierung und errichtete die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kuppel (den Monopteros) wieder. Das Gebäudeensemble mit rund 16.000 qm Fläche ist heutzutage komplett für Büro- und Gewerbenutzung vermietet.
Größter Mieter ist hier die Landesverwaltung (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur / Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg u.a.)
Im ehemaligen Lazarettgebäude des Großen Waisenhauses in der Lindenstraße 28/29 wurde nach grundlegender Sanierung 2011 das Hotel am Großen Waisenhaus gegründet.
Übernahme de Kinderheime und Jugendwerkhöfe der DDR
1993 erhielt die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ als Zustiftung die Liegenschaften ehemaliger Kinderheime und Jugendwerkhöfe im Land Brandenburg. Sie werden heute hauptsächlich von Einrichtungen der Tochtergesellschaft GFB – Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbh – genutzt.
Kinder- und Jugendheim „Heinrich Zille“ Siethen
Eine von sieben Einrichtungen, die von der GFB betrieben werden, ist dieses Heim (siehe g. oben). Trotz Eigentümer-Wechsels wird das Projekt weitergeführt werden können – Kinder und Jugendliche mit sozialen und individuellen Beeinträchtigungen erhalten hier seit 1994 die Möglichkeit, an einem Schulprojekt teilzunehmen, einen beruflichen Abschluss zu erlangen und ihre sozialen Kompetenzen zu verbessern. Sie erhalten eine umfassende Vorbereitung auf ein selbstbestimmtes Leben.
Klingender Advent
Traditionell laden Ensembles der Städtischen Musikschule Potsdam „J. S. Bach“ zu einem Adventskonzert. Auch in diesem Jahr, am 3. Dezember, fand dies mit festliche Musik für Kinder im Großen Waisenhaus statt.
Förderpreis „Willkommenskultur an Schulen und Kitas“
Die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ schreibt zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Landesverband schulischer Fördervereine Berlin – Brandenburg e.V. (lsfb) den Förderpreis „Willkommenskultur an Schulen und Kitas“ aus. Dafür stellt sie insgesamt 5.000 € bereit. Bewerben können sich Kita- und Schulfördervereine aus dem Land Brandenburg. Prämiert werden die überzeugendsten Projektideen und Initiativen, die einen Beitrag dazu leisten, die Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.
Die Bewerbungsfrist endet am 20. Januar 2017.
Kontakt
Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“
Breite Straße 9a, 14467 Potsdam
Tel. 0331 / 281 46 – 6
Fax 0331 / 281 46 – 71
info@stiftungwaisenhaus.de
Quelle und Fotos
Stiftung Waisenhaus Potsdam
GFB – Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbh
Faszination Orient: Das Land der aufgehenden Sonne gilt als Wiege der Menschheit. Im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, im heutigen Irak gelegen, soll sich der Garten Eden befunden haben, ebenso die Geburtsstätte Abrahams.
Die 1960 vom Nah- und Mittelost-Verein e.V. (NUMOV) gegründete
Die Beziehungen zwischen Okzident und Orient bestimmen seit jeher wesentlich das globale politische Klima mit.
Schwerpunkte der Tätigkeit sind die politikberatende Funktion für deutsche Ministerien, Unternehmen und Stiftungen, das Organisieren und Duchführen von Fachkonferenzen zu regionalen Schwerpunkten (z. B. Iran, Syrien oder Türkei) und von Fachseminaren zur Vermittlung interkultureller Kompetenz an deutsche Wirtschaftsvertreter.
Das DOI unterhält Netzwerke zu Experten und Institutionen in der Region und kann sich auf qualifizierte Mitarbeiter mit dem entsprechenden Studienhintergrund sowie kultureller Kompetenz und Sprachkenntnissen berufen: Ausgebildete Islamwissenschaftler, Historiker, Soziologen und Politikwissenschaftler, die mit der Region, der Kultur und den Sprachen des Nahen und Mittleren Ostens vertraut sind.
Regelmäßig veröffentlicht das DOI
Regelmäßig lädt das DOI in das
Wie an allen Universitäten in Deutschland beginnt auch an der Universität Potsdam in diesen Tagen das Wintersemester.

Promovierte Nachwuchs-
pearls
pearls-Potsdam Research Networks und die Universität Potsdam präsentierten sich im September 2016 auf der
Dieses Projekt der „Wiederverbindung“ ist ein regelmäßig stattfindendes Vernetzungstreffen für RückkehrerInnen wissenschaftlicher Einrichtungen aus dem Ausland. Der Austausch über Probleme und Vorteile eines Auslandsaufenthaltes steht dabei im Vordergrund:
Ob ein Auslandsaufenthalt ein guter Karriereschritt ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, nicht zuletzt von der Fachrichtung und der Länge des Aufenthalts.
Im Ausland studiert, geforscht und gelebt zu haben, so waren sich alle einig, ist dabei aber ein sehr eigener, nicht zu unterschätzender Wert, der die persönliche Biografie und die professionelle Einstellung auf viele Jahre prägen kann.
„43.000 deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten gegenwärtig im Ausland“, so Bundesbildungsministerin Johanna Wanka auf
Diese Netzwerkveranstaltung des pearls – Potsdam Research Network bringt einmal jährlich Vertreter aus Wissenschaft und Gesellschaft zum kollegialen Austausch über aktuelle Themen und Forschungstrends zusammen.
Das
Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Verleihung des Potsdamer Kongresspreises stiftet pearls einen Sonderpreis in Höhe von 1000€ für die beste interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft ist in ihrer Dichte und Vielfalt weltweit nach wie vor einzigartig.
Die
Um an öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten einen hochwertigen Musikunterricht zu gewährleisten, unterstützt die Stiftung die Anschaffung von Musikinstrumenten.
Gut ausgebildete und hoch motivierte junge Musikerinnen und Musiker im Bundesjugendorchester (BJO), dem „jüngsten Spitzenorchester Deutschlands“ bilden die Basis für den zukünftigen professionellen Orchesternachwuchs. Die Stiftung engagiert sich auch hier.
Der Gewinn des Echo Klassik in diesem Jahr ist beredtes Zeugnis für die Qualität des Orchesters. Herzlichen Glückwunsch!
Das Dirigentenforum ist eine weltweit einzigartige Ausbildungseinrichtung, in der ausgewählte junge Dirigenten/innen in Workshops mit Profiorchestern und erfahrenen Dirgentenlehrern und renommierten Chefdirigenten das Handwerk der professionellen Orchester- und Chorleitung in der Praxis erlernen können.
Bei der 27. Orchesterwerkstatt Halberstadt haben die 13 Jahre alte Dresdnerin Helene Scharfe und der 18 Jahre alte Magdeburger Finn Wiersig den Preis der Deutschen Orchesterstiftung gewonnen. Beide teilen sich den mit 500 Euro dotierten Förderpreis. Sechs Nachwuchskomponisten aus ganz Deutschland hatten sich für die traditionelle Orchesterwerkstatt in diesem Jahr qualifiziert.
Dieses Projekt beinhaltet die Pflege eine Informations-, Download- und Bestellwebseite für Schulen und Schulmusiker aus Deutschland. Hier erhalten diese kostenlos hochwertige Lehrmaterialien für den Musikunterricht rund um das Thema Orchester und klassische Musik.

Nach einem vierjährigen Prozess gründete sich am 1. Juli 2016 die Stiftung Planetarium Berlin, die die Zusammenführung der Wilhelm-Foerster-Sternwarte mit Planetarium am Insulaner, der Archenhold-Sternwarte in Treptow und des Zeiss-Großplanetariums im Prenzlauer Berg unter dem Dach in einer rechtsfähigen Stiftung des öffentlichen Rechts vorsieht.
Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, umriss die zukünftigen Aufgaben
Neben den Schwerpunkten der jeweiligen Standorte wird ein breites Anbegot zukünftig aufeinander abgestimmter Kurse und Workshops diese Berliner Einrichtungen noch attraktiver machen. Auch die direkte Unterstützung aus der Forschung und Wissenschaft sowie die pädagogische Einbindung des Programms der Einrichtungen in die Rahmenlehrpläne der Berliner Schulen sollen zu einer Steigerung der Besucherzahlen von jährlich 200.000 auf mindestens 300.000 Besucherinnen und Besuchern führen. Wir stellen Ihnen im Folgenden die einzelnen Standorte in Kurzform vor!

Das
Die
Auf dem Dach befindet sich der »Große Refraktor«, das längste Linsenfernrohr der Welt. Auch der historische Einstein-Saal, das Zeiss-Kleinplanetarium und ein gewaltiger Eisen-Meteorit zählen zu den Attraktionen der Archenhold-Sternwarte.
„Sternstunde für Nachtschwärmer“ – von April bis August ist Gelegenheit, einmal im Monat um 23.00 Uhr den Nachthimmel durch das 500-mm-Spiegelteleskop zu beobachten!
Das
Das Herzstück des Planetariums, der Planetariumsprojektor „Cosmorama“. 9.400 Sterne, Planetenbewegung von 1 n. Chr. bis 2100…
Im Kuppelsaal des Zeiss-Großplanetariums in Berlin wird der neue Sternprojektor vom Typ ZEISS UNIVERSARIUM Modell IX von Spezialisten der Firma Zeiss aufgebaut und eingerichtet.
Sie ist die jüngste Stiftung Brandenburgs mit der Nummer 233.
Das neue Joachimsthalsche Gymnasium soll als erste Schule dieser Art zwischen Frankfurt am Main und Tallinn junge Menschen aus ganz Europa zusammenbringen und so einen aktiven Beitrag zur europäischen Zivilgesellschaft von Morgen leisten.
Im Jahr 2013 entstand die Initiative „Joachimsthalsches Gymnasium Templin“. Sie hat zum Ziel, „am alten Standort der Schule in Templin eine neue, international geprägte Internatsschule zu gründen, die die europäische Idee in den Mittelpunkt stellt und an die bedeutende Schultradition des Joachimsthalschen Gymnasiums anknüpft“.
Die 1607 in Joachimsthal in der Schorfheide gegründete Fürstenschule für begabte Knaben erlebte eine wechselvolle Geschichte. Seit 1636 befand sie sich in Berlin, ab 1912 in Templin. Eingebettet in die Wald- und Seenlandschaft der Uckermark ist das denkmalgeschützte Schulensemble in seiner Großzügigkeit als Komplex erhalten. Die Gebäude aber stehen seit 1996 leer. Das Land Brandenburg versteigerte 2007 das 13 Hektar große Gelände mit Wasserfront und Sportplatz für 1,5 Millionen Euro. Die angestrebte Neugründung einer Bildungseinrichtung konnte aufgrund des Fehlens eines geeigneten Schulträgers bisher nicht verwirklicht werden.
Um dem drohenden Verfall der einzelnen Lehrstätten und des Internats zuvorzukommen, sind dringend Sanierungsarbeiten erforderlich. Hier will die Stiftung ansetzen. Gleichzeitig erarbeitet sie gemeinsam mit den Partnern der Initiative ein Bildungskonzept.
Innerhalb der
Politiker und Abgeordnete benötigen kontinuierlich aktuelle Informationen und auf gründliche Recherche gestützte Beratung. Die rund 140 Mitarbeiter und bis zu 70 Gastwissenschaftler und Stipendiaten der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) widmen sich dieser Aufgabe.
Es hat seinen Sitz am Ludwigkirchplatz in Berlin-Wilmersdorf.
EU / Europa,
Dieser Austausch über Ideen findet nicht nur in großer kommunikativer Nähe zum Berliner, sondern auch zum Brüsseler Politikbetrieb statt. So hat Europas größter Think Tank im Feld der internationalen Politik seit 2009 eine
Am 23. Juni entscheiden die Briten per Volksabstimmung, ob ihr Land in der EU bleiben oder diese verlassen soll. Die zu erwartenden Szenarien nach diesem Referendum beleuchtet Autor Dr. Nicolai von Ondarza in dem Dossier 
Neben verschiedenen Instituten und Einrichtungen widmet sich auch die Deutsche Stiftung Schlaf diesem Thema.
Die 2011 gegründete
Schon während der Schulzeit sollten Kinder lernen, warum der Schlaf so wichtig für das Leben ist. Was es heisst, im richtigen Moment auf Erholung zu achten. Und wann der gute Zeitpunkt dafür ist, um eine Pause zu machen. „Schlaf“ als Schulfach – warum nicht?
Persönliche Berichte über Schlafschwierigkeiten oder/ und erhaltene Unterstützung werden
Schlaf ist individuell. So unverwechselbar wie unsere Stimme, die Farbe unserer Augen, unser Charakter. Jeder schläft also ganz einzigartig und kann seinen Schlaf im Grunde mit niemanden teilen. Umfragen der Stiftung zu Eigenheiten, Ritualen, Erfahrungen und auch zu persönlichen Tipps Interessierter sollen unterschiedlichste Wortmeldungen zusammentragen. Die
Unter dem Titel “TRAUMKINDER: Wenn der Schlaf mit mir tanzen will” kam 2014 in Zusammenarbeit mit dem Verein Tanz ist KLASSE! e.V. vom Education Programm des Staatsballetts Berlin ein abendfüllendes Tanzstück auf der Bühne des Schillertheaters.
Während Tagungen und Messen zum Thema Schlaf ist die Stiftung mit einem Infostand und/ oder Vorträgen zu Gast.



Die
Zum Bestand der SFPM gehören weiterhin drei Sammlungen:
Er ist einer der schönsten Landschaftsgärten Deutschlands. Hermann Fürst von Pückler ließ den
Im Zentrum des Parks liegt das von 1770 bis 1772 im Barockstil erbaute und um 1850 umgebaute
Der Fürst (1785-1871) war eine schillernde Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts und einer der größten europäischen Gartenkünstler, darüber hinaus ein Dandy, Frauenheld, Reiseschriftsteller, geistreicher Gesellschafter und Liebhaber auserlesener Speisen.
Bestattet ist der Fürst in der Seepyramide des Branitzer Parks.
In Anlehnung an Fürst Pücklers ganzheitliches Gartenkonzept, welches Natur und Kultur verbindet, lädt das jährlich stattfindende 

























