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Werner-Bonhoff Stiftung

Dezember 28, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

werner-bonhoff-stiftung-logo6. Berliner StiftungstagUnser Nachbar auf dem 6. Berliner Stiftungstag am 14. November 2014:
Die Werner-Bonhoff Stiftung.
Mit deren Mitarbeiterinnen tauschten wir uns angeregt über Inhalte und die laufenden Projekte unserer Stiftungen aus.

Stiftungszweck
Die 2002 gegründete Stiftung unterstützt Bürger dabei, mit wenig Aufwand wirkungsvoll Verbesserungen in Gang zu setzen, zu fördern und zu fordern.
Sie wurde von Elsbeth Bonhoff im Andenken an ihre beiden, vor ihr verstorbenen Kinder aus dem Nachlass ihres Sohnes, Werner Bonhoff, gegründet.

wb_bueroWerner Bonhoff war als Unternehmer sehr erfolgreich und starb am 12. Februar 2000 im Alter von 57 Jahren bei einem Flugzeugabsturz.
Erika Bonhoff wurde am 1. November 1980 im Berliner Geschäft ihres Bruders Opfer eines Raubmordes.

Elsbeth Bonhoff, die 2003 verstarb, stattete aus dem Nachlass ihres Sohnes auch die „Schwester“-Stiftung – die Elsbeth-Bonhoff Stiftung – zur Osteoporose-Forschung aus.

Mitmachprojekt Unternehmer & bürokratische Hürden
Dieses Projekt deckt anhand authentischer Fälle aus der unternehmerischen Praxis bürokratische Hürden auf.
stempNach den Erkenntnissen der Fallauswertungen gehört der große verborgene öffentlich-rechtliche Sektor in Deutschland mit etwa 1.000  verselbstständigten Bürokratien zu den Hauptverursachern bürokratischer Probleme. Insbesondere Kleinunternehmer werden davon belastet und überfordert, wie die Fallsammlung zeigt.
Durch die Veröffentlichung und die damit einhergehende Diskussion der Fälle werden diese nachhaltig sichtbar, wodurch Verbesserungen ermöglicht und eingefordert werden können.

Mittels der Bonhoff-Methode werden die Fälle allgemein verständlich dargestellt und auf der Webseite der Öffentlichkeit als Anschauungs- und Lehrmaterial laufend zur Verfügung gestellt.

Werner-Bonhoff-Preis-wider-den-§§-Dschungel
bonhoff-preis-grDie Stiftung vergibt in ihrem Projekt „bureaucratic transparency“ seit 2006 jährlich den mit 50.000 Euro dotierten „Werner-Bonhoff-Preis-wider-den-§§-Dschungel„.
Ausgezeichnet werden unternehmerische Menschen, die Bürokratismus nicht einfach hinnehmen und damit Verbesserungen „von unten nach oben“ anregen. Die Stiftung ermutigt und befähigt unternehmerische Menschen, einen Beitrag zur notwendigen Kontrolle und Motivation der Verwaltung von außen zu leisten.

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Die Preisträgerin 2014 ist Claudia Domnik. Ihr gelingt die Existenzgründung aus der nach Krankheit entstandenen Arbeitsunfähigkeit. Sie zeigt mit ihrem Fall, dass schablonenhaftes Verwaltungshandeln nicht einfachhingenommen werden muss. Die 46-jährige erhielt für ihre ermutigende Initiative am 21. Mai 2014 den begehrten Preis.
Foto: Claudia Domnik und Till Bartelt (Vorstand)

Projekt „Nach der Tat“
supermanDie Schule hält den Schlüssel gegen Mobbing in der Hand. Das Mitmachprojekt Nach-der-Tat richtet sich mit seinem neuen Weg an diejenigen, die Mobbing nicht hinnehmen wollen. Ziel ist es, gemeinsam die Reaktionen der Schule auf Mobbing soweit zu verbessern, bis sie Mobbing dauerhaft im Griff hat.

Ob ein Mobbing-Test, ob Workshops, Schulbesuche oder der Hilfe-Brief (Bonhoff-Brief) – die Stiftung bietet zahlreiche Möglichkeiten an, um bei Mobbing aktiv zu werden und sich Hilfe zu holen.

Bonhoff-Brief
Muster HilfebriefMit Hilfe dieses Briefes können Betroffene anonym die Situation schildern und an die Schulleitung oder an den Bürgermeister des Ortes senden.
Dies setzt  die Verantwortlichen unter Handlungsdruck, ohne die Betroffenen selbst in Schwierigkeiten zu bringen.
Auch die Stiftung und ihre Unterstützer werden bei den zuständigen Stellen Druck machen und nachhaken.

Kontakt
WERNER BONHOFF STIFTUNG
Reinhardtstraße 37
10117 Berlin
Tel.: (030) 258 00 88 55
Fax: (030) 258 00 88 50
E-Mail: info@werner-bonhoff-stiftung.de

Quelle und Fotos
Werner-Bonhoff-Stiftung
Foto Stiftungstag: ©Marco Urban
Foto Werner Bonhoff: ©Karin Costanzo

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Naturstiftung Kranichland

November 2, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

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Wer gegenwärtig in Brandenburggenauer: im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, nahe Linum – unterwegs ist, kann mit etwas Glück  den Kranichzug beobachten. Der Schutz dieser „Vögel des Glücks“ ist Anliegen der Naturstiftung Kranichland.

kl3-4-800-d4ab2a8aStiftungszweck
Im Mittelpunkt des Wirkens steht die Förderung des Naturschutzgedankens. Darüber hinaus gehören die Einwerbung von Spenden und Fördermitteln und der Kauf und die Pflege von für den Naturschutz wichtigen Grundstücken zum Anliegen der Stiftung. Weiterhin widmet sie sich der Werbung für den Stiftungsgedanken und gewährt Hilfe bei ähnlichen Stiftungsgründungen einschließlich der sogenannten Treuhandstiftungen.

kl3-5-2-800Faszination Kranichzug
Jedes Jahr zieht es viele Besucher in die Landschaft des Rhinluchs, rund 60 Kilometer nordwestlich von Berlin gelegen, um eines der großartigsten Naturschauspiele der Region zu erleben.
Der größte Kranichrastplatz Mitteleuropas beherbergte im vergangenen Jahr zwischen Oktober und November mehr als 80.000 Exemplare dieser imposanten Vögel, die sich aus ihren Brutgebieten in Skandinavien und dem Baltikum nun auf den Weg in Richtung Afrika machen, um dort zu überwintern.
Ein Ausflug nach Linum lohnt sich also: der NABU Berlin und NABU Brandenburg laden zu  Führungen zu den Rastplätzen der Vögel ein.

Das NABU wwf Kranichzentrum bietet eine Übersicht über die Rastplätze an, anhand derer sich der eindrucksvolle Vogelzug nachvollziehen lääst.
Bis etwa zum  10. November befinden sich die Kraniche noch in der Brandenburger Region.
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Kontakt
Vorstand und zugleich Büroanschrift:
Dipl.-Ing. Hubert Pomplun, Ketzürer Dorfstraße 23, 14778 Beetzseeheide
Tel. 033836-20474
Fax 033836-20476
info@stiftung-kranichland.de

Quelle und Fotos
Naturstiftung Kranichland
NABU Berlin

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Stiftung Berliner Mauer

Oktober 4, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

logo_stiftung_mauerAm 9. November jährt sich zum 25. Mal der Tag der Öffnung der Berliner Mauer. Allerorten wird in der Hauptstadt dieses Datums gedacht.
bild_startseiteDie 2008 gegründete Stiftung Berliner Mauer vermittelt insbesondere mit der Gedenkstätte am historischen Ort in der Bernauer Straße und mit der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde umfassendes Wissen zur Deutschen Teilung.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist es, die Geschichte der Berliner Mauer und der Fluchtbewegungen aus der Deutschen Demokratischen Republik als Teil und Auswirkung der deutschen Teilung und des Ost-West-Konflikts im 20. Jahrhundert zu dokumentieren und zu vermitteln, sowie deren historische Orte und authentische Spuren zu bewahren und ein würdiges Gedenken der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft zu ermöglichen.

25 Jahre Mauerfall
logo mauerAnlässlich des bevorstehenden Jubiläums gestaltet die Gedenkstätte Berliner Mauer ein ganztägiges Programm mit Zeitzeugen, Lesungen, Führungen und Musik.
Ebenfalls am 9. November 2014 wird die neue Dauerausstellung„1961|1989. Die Berliner Mauer“,  feierlich eröffnet.
aussichtsturmAm Vormittag findet in der Bernauer Straße die zentrale Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Friedliche Revolution statt.
Zahlreiche weitere Veranstaltungen begleiten das 25-jährige Jubiläum des Mauerfalls.

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Um die Vielfalt der Erinnerungen an den Fall der Mauer, das Ende der Teilung Deutschlands und die Überwindung der Konfrontation zwischen Ost und West zu dokumentieren sind private Foto vom Herbst 89 auf der Webseite der Stiftung zu sehen.
Auch Sie können die Onlineausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer in Zusammenarbeit mit dem Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ Ihre persönlichen Erinnerungen dokumentieren!

Foto: Andreas Springer, 10.11.1989, Berlin

1,35 Millionen im Notaufnahmelager
logo_enmDie Stiftung betreibt ebenfalls die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Sie ist das zentrale Museum in Deutschland zum Thema Flucht und Ausreise aus der DDR.
1,35 Millionen der Ausreisenden  passierten das 1953 gegründete Notaufnahmelager.
Heute erinnert am authentischen Ort eine Ausstellung an Ursachen, Verlauf und Folgen der deutsch-deutschen Fluchtbewegung.
bild_startseite 2Am Sonntag, d. 19. Oktober 2014 findet – neben anderen Angeboten im Herbst 2014 – eine Führung durch die Sonderausstellung „Risiko Freiheit – Fluchthilfe für DDR-Bürger 1961-1989“ statt.
Die Ausstellung ist im ehemaligen Haupthaus des Notaufnahmelagers eingerichtet, wo sich früher Warteräume für die Flüchtlinge und Übersiedler sowie Büros der aufnehmenden Dienststellen befanden. Auf rund 450 Quadratmetern und mit über 900 Exponaten – ergänzt durch zahlreiche Zeitzeugenberichte – erzählt sie anschaulich von Fluchtmotiven, Fluchtwegen sowie von Chancen und Problemen beim Neubeginn in der Bundesrepubli.

Kontakt
Stiftung Berliner Mauer
Bernauer Straße 119
13355 Berlin
Fon: +49 (0)30 467 98 66-66
Fax: +49 (0)30 467 98 66-77
info@stiftung-berliner-mauer.de

Quelle und Fotos
Stiftung Berliner Mauer

 

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Stiftung Nord-Süd-Brücken

September 4, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

logo_quer_snsb_rgbArmutsflüchtlinge, fairer Handel, Hilfsprojekte – Schlagworte, die hochaktuell sind.
Gerade in Zeiten neoliberaler Globalisierung, die soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten weltweit dramatisch verschärft, möchte die Berliner Stiftung mit ihrer Arbeit zu einer gerechteren Welt beitragen und die Ursachen von Armut bekämpfen.

Stiftungszweck
briceno_ana-161172-kaffeesDie Stiftung möchte mit ihrer Arbeit zu einer gerechteren Welt beitragen und die Ursachen von Armut bekämpfen. Ansätze gelebter Solidarität  sollen gefördert und Prozesse selbstbestimmter Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und Asien unterstützt werden. Dies sind entwicklungspolitische Bildungsprojekte, z. B. Seminare, Veranstaltungsreihen und Ausstellungen sowie Projekte ostdeutscher Nicht­regierungs­organisationen und ihrer Partner  in mehr als 50 Ländern.

Plakat: Wanderausstellung „Sagenhafte Solidarität“

accies_Palmar2Gegen Armut
Im September 2000 haben sich die Staats- und Regierungschefs von 189 Staaten verpflichtet, bis zum Jahr 2015 die Armut zu halbieren. Dies ist das Hauptziel der UN-Millenniumserklärung. Zahlreiche Projekte und Initiativen widmen sich weltweit diesem Anliegen.

tn_lehmann_falk-873922-tellertn_dobes_jan-180604b-soli-raritatDas Projekt „Deine Stimme gegen Armut – Entwicklung braucht Beteiligung“ ist das Nachfolgeprojekt von „Deine Stimme gegen Armut“ und „Perspektive 2015 – Armutsbekämpfung braucht Beteiligung“. Seit Juni 2012 wird das Projekt vom Büro des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) in Berlin gesteuert.

Foto: Ökohaus Rostock e.V.: Bildungs- und Basisarbeit der indianischen Organisation ACCIES
Plakate: Falk Lehmann „Teller“ , Jan Dobes „Solirarität“ (aus: Sagenhafte Solidarität – eine Wanderausstellung)

Beispiel: Förderung von Nord-Süd-Schulartnerschaften
inkotaAuch streitbar widmet sich die Stiftung aktuellen Themen: Während eines Fachgespräch – „Reisen bildet Vorurteile“ anfangs des Jahres 2014  im Haus der Demokratie untersuchte die Stiftung den Sinn und Nutzen von Schulpartnerschaften. Diskutiert wurde die Frage, wie  Begegnungsreisen so gestaltet werden können, dass die Schüler Vorurteile hinsichtlich des globalen Südens bewusst untersuchen und dabei Rolle kritisch reflektieren.

Foto: inkota Netzwerke e. V.

20 Jahre – 20 Orte – 20 Taten
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Solidarität ist die Grundlage des Selbstverständnisses von einer gerechten und verantwortlichen Welt und Kriterium der Förderung entwicklungspolitischer Projekte. Anlässlich des diesjährigen 20. Geburtstages der Stiftung Nord-Süd-Brücken lud sie mit der Kampagne geförderte Vereine ein, gemeinsam dezentral zu feiern, ihre Arbeit vorzustellen und der Frage nachzugehen: Wen und was bewegt heutzutage noch Solidarität?
Über das ganze Jahr verteilt finden verschiedenste Veranstaltungen statt, bei denen die Akteure vor Ort im Vordergrund stehen und die Stiftung ins Programm eingebunden ist.
Im September veranstaltet ENS/INKOTA-netzwerk e.V. in Dresden einen Aktions-Workshop zum Themea „Lohn zum Leben“.

dc1d8420efVom 17.-19. Oktober 2014 lädt der Verein in Berlin zum
Aktionsworkshop Make Chocolate Fair!
Stiftung wannseeFORUM, Hohenzollernstraße 14, 14109 Berlin

 


Kontakt

Stiftung Nord-Süd-Brücken
Greifswalder Str. 33a
10405 Berlin

Tel: 030 – 42 85 13 85
Fax: 030 – 42 85 13 86
email: info@nord-sued-bruecken.de

Quelle
Stiftung Nord-Süd-Brücken

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Stiftung Garnisonkirche Potsdam

August 2, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

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Ein brisantes Thema in Berlin und Brandenburg: Die Stadt Potsdam streitet um den Wiederaufbau der Garnisonkirche.
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 30. Juli 2014 mehrheitlich dem Bürgerbegehren zur Auflösung der Stiftung Garnisonkirche zugestimmt.
Damit muss sie sich nun mit der möglichen Auflösung der Stiftung für den Wiederaufbau der Kirche befassen. Die Gegner des Wiederaufbaus befürchten eine mit Bau und Nutzung der Kirche einhergehende Macht-, Kriegs- und Herrschaftsromantik, die Stiftung dagegen will einen Ort der Versöhnung und Geschichts-Aufarbeitung schaffen.

bauwerk_linksStiftungszweck
Zweck und Ziel der am 23. Juni 2008 – auf den Tag vierzig Jahre nach der Sprengung der Ruine der Kirche – gegründeten Stiftung Garnisonkirche Potsdam ist der Wiederaufbau des gleichnamigen Bauwerks. Gemeinsam mit der Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V. will die Stiftung das Gotteshaus nach seiner Wiederrichtung als Bürgerkirche zu nutzen und mit der Erinnerung Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Die wieder gewonnene Garnisonkirche soll zukünftig als offene Stadtkirche, als Symbolkirche und als Schule des Gewissens genutzt werden. „Es geht um die Heilung einer offenen Wunde im Stadtbild Potsdams und um den christlichen Auftrag, Botschafter der Versöhnung an Christi statt zu sein.“, heißt es in der Satzung.

Die Garnisonkirche Potsdam
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Die Kirche wurde von 1730 bis 1735 auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm I. von Preußen für die Angehörigen des Hofes und der Garnison errichtet. Der König hatte Interesse am Wohl seiner Soldaten und ihrer geistlichen Bildung, darüberhinaus wurde die Kirche auch von der Zivilgemeinde genutzt. Unter der Leitung des Architekten Philipp Gerlach (1679-1748) wurde sie in den Jahren 1730-1735 erbaut, eine wechselvolle Geschichte folgte.

wiederaufbau_links1Beim Luftangriff auf Potsdam 1945 weitgehend zerstört, wurden die Überreste des Bauwerks nach Beschluss der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) 1968 gesprengt.

Mit der temporären „Heilig-Kreuz-Kapelle“ an der Garnisonkirche wurde am 25. Juni 2011 ein neuer Ort in den Dienst genommen.
220px-WiederaufgebauterTorbogen_der_GarnisonkircheDie Kapelle steht hinter dem ehemaligen und möglicherweise zukünftigen Standort der Garnisonkirche und beherbergt auch eine Ausstellung zur Geschichte und Zukunft der Garnisonkirche Potsdam.

Perspektive
Die Stiftung hat prominente Unterstützer wie Brandenburgs früheren Ministerpräsidenten Manfred Stolpe und Matthias Platzeck (beide SPD) sowie den Oberbürgermeister Potsdams Jann Jakobs (SPD). Der Ausgang der weiteren Entwicklung jedoch ist unklar. Die Stadt hat große Bedenken, ob es ihr möglich wäre, eine private Stiftung aufzulösen.

ziegelsteinEine Möglichkeit für Spenden: „Mein Ziegelstein“.
Bisher sind ca. 20 Millionen Euro an Spenden gesammelt – darin enthalten zwölf Millionen Euro vom Bund. Das ist die Hälfte der für den Aufbau allein des Kirchturms nötigen knapp 41 Millionen Euro. Für das gesamte Projekt sind 100 Millionen Euro veranschlagt.
Die Stiftung will weiterhin ihr Anliegen kommunizieren und Befürworter gewinnen.

Kontakt
Stiftung Garnisonkirche Potsdam
Gutenbergstraße 71/72
14467 Potsdam
Telefon 0331.5058168
Telefax 0331.6012265
stiftung@garnisonkirche-potsdam.de

Quelle und Fotos
Stiftung Garnisonkirche Potsdam

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Tchoban Foundation

Juli 5, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

logo_de Auf dem ehemaligen Brauereigelände am Pfefferberg in Berlin-Prenzlauer Berg lädt seit Juni 2013 ein besonderes Museum zu besonderen Ausstellungen:
Das  Museum für Architekturzeichnung.
Das vom bekannten, in Berlin und Moskau lebenden Architekten Sergei Tchoban und Sergey Kuznetsov geschaffenen Haus, das Sammlungen weltweit führender Kulturinstitutionen vorstellt, ist auch Sitz der 2009 gegründeten Tchoban Foundation und zeigt ebenfalls deren international bekannte Sammlungen.  Gebäude c Roland Halbe

Stiftungszweck
621_web_ausstellungDie Tchoban Foundation fördert den talentierten Architektennachwuchs in der klassischen Ausbildung des Zeichnens zu fördern und stellt ihm die beachtliche Sammlung des Stiftungsgründers zum Studium zur Verfügung. Erklärtes Ziel der Stiftung ist aber auch, die fantastischen und emotionsbeladenen Welten der Architekturzeichnung in Veranstaltungen und Ausstellungen einer breiten Öffentlichkeit wieder näher zu bringen.

image_manager__rex_event_image_mausoleumSergei Tchoban ist leidenschaftlicher Zeichner und Sammler historischer Architekturzeichnungen.
Die handzeichnerischen Fähigkeiten der angehenden Architekten auszubilden und damit die Formen- und Proportionsfindung mittels der eigenen Gedanken und der entsprechend zeichnenden Hand zu entwickeln und trainieren, sind erklärtes Anliegen des Stiftungsgründers.

Abbildung: Mausoleum in Moskau
(zur Ausstellung „Die Geschichte der russischen Architektur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ vom 21. September 2013 –  21. März 2014)

Das Museum
tchoban_580x237_c_rolandhalbeMit diesem Museum hat der Architekt und leidenschaftliche Sammler seine Vision von einem idealen Ort für die Architekturzeichnung verwirklicht.
Es reiht sich in die einzigartig reiche Kette bedeutender Kulturinstitute der Hauptstadt ein.

Das Museumsgebäude, entworfen von SPEECH in Moskau, Architekten Sergei Tchoban und Sergei Kuznetsov, ist sowohl in konstruktiver als auch in gestalterischer Hinsicht und nicht zuletzt durch die Wtchoban_fassadenausschnitt_c_roland_halbeahl der Materialien ein besonderes Beispiel zeitgenössischer Architektur. Die Ausdruckskraft der Formensprache ist unübersehbar und doch von einer sensiblen Grundhaltung gengenüber dem Ort und der Nutzung geprägt. Gefärbter Beton und Glas bildendie Fassaden des Gebäudes, die kontrastreich und vielschichtig gestaltet sind.

Sergel Tchoban
Die Leidenschaft für die Architekturzeichnung des 1962 in Sankt Petersburg geborenen Architekten Sergei Tchoban begann schon während seiner Studienzeit an der Russischen Akademie der Künste in Sankt Petersburg, als er seine Liebe für die Altmeister entdeckte und selbst zu zeichnen begann. Mit dem Erwerb einer Zeichnung von Pietro di Gottardo Gonzaga wurde 2001 der Grundstein für seine Sammlung gelegt. Inzwischen umfasst die Sammlung mehrere hundert Blätter aus verschiedenen Epochen, vom 16. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Architekten, von du Cerceau bis Frank Gehry.

Ausstellung Lebbeus Woods. ON-LINE
28. Juni – 3. Oktober 2014

image_manager__rex_event_image_617_web_ausstellung fotoMit dieser Ausstellung  präsentiert das Museum für Architekturzeichnung eine Auswahl herausragender Werke des Architekturtheoretikers, Zeichners, Lehrers und Architekten Lebbeus Woods (1940–2012).
Der Schwerpunkt liegt dabei auf den eindrucksvollen Darstellungen architektonischer und urbaner Welten, die Woods in den frühen Jahren seiner Karriere schuf. Diese Tusche- und Bleistiftzeichnungen decken einen großen Bereich von Woods‘ Untersuchungen und Neuinterpretationen von realen und imaginären Städten ab und stehen für seinen steten Drang, die transformative und sprachgewaltige Kraft der Architektur aufzuzeigen.

Öffnungszeiten
Mo–Fr 14 – 19 h, Sa / So 13 – 17 h
In den ausstellungsfreien Zeiten bleibt das Museum geschlossen.

tchoban_foundation_580x237_c_rolandhalbeKontakt
Tchoban Foundation
Museum für Architekturzeichnung
Christinenstraße 18A
10119 Berlin
+ 49 30 43 73 90 90
mail@tchoban-foundation.de

Quelle und Fotos
Tchoban Foundation
Fotos Gebäude: Roland Halbe

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Reinhard-Süring-Stiftung

Juni 6, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

cache_2412486613Während der Langen Nacht der Wissenschaften am 10. Mai 2014 lud auch der Potsdamer Telegrafenberg zu vielfältigen Angeboten.
suering-192x300Eines davon widmete sich dem Pionier der Klimaforschung, Reinhard Süring. Experten erzählten aus dem Leben des Forschers, seiner berühmten Ballonfahrt und dem Weg zur heutigen Forschung der Institute des Wissenschaftsparks.

Stiftunggszweck
Die Reinhard-Süring-Stiftung fördert die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Meteorologie. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Unterstützung von Maßnahmen zur Erfassung, Sicherung und Aufbereitung klimatologischer Daten. Dabei wollen wir schwerpunktmäßig die umweltrelevante Weiterbildung junger Wissenschafter/innen fördern.
Die Stiftung vergibt alle 3 Jahre während der Deutschen KLimatagung (DKT) den Reinhard-Süring-Preis an eine/einen hervorragende/hervorragenden Nachwuchswissenschaftlerin/Nachwuchswissenschaftler.

Reinhard Süring
Am 15. Mai 1866 in Hamburg geboren, studierte er in Göttingen, Marburg und Berlin Mathematik und Naturwissenschaft. Noch während seiner Studienzeit als 21-Jähriger war er Assistent an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt. Sein Interesse galt bereits damals den höheren Luftschichten. dissertation_sueringEr promovierte im Jahre 1890 mit einer Arbeit über die vertikale Temperaturabnahme in Gebirgsgegenden in ihrer Abhängigkeit von der Bewölkung. Im gleichen Jahr wurde er Assistent am Preußisch-Meteorologischen Institut in Berlin und mit Gründung des Meteorologisch-Magnetischen Observatoriums in Potsdam im Jahre 1892 auch dort.
Die erste offizielle Wetterbeobachtung der säkularen Potsdamer Beobachtungsreihe am Neujahrstag des Jahres 1893 wurde von R. Süring vorgenommen.
hochfahrt_photosWeltweites Aufsehen fand die Freiballon-Rekordfahrt von R. Süring am 31. Juli 1901, die er zusammen mit Professor Berson zu wissenschaftlichen Zwecken durchführte. Sie erreichten eine Höhe von 10800 m in einer offenen Gondel.

Süring leitete von 1901 an die Gewitterabteilung des Preußisch-Meteorologischen Instituts. 1909 wurde er zum Leiter des Meteorologischen Observatoriums Potsdam berufen, das er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1932 zu internationalem Ansehen führte. Nachdem er, wie erwähnt, die säkulare Beobachtungsreihe nahezu lückenlos über das Kriegsgeschehen in Potsdam gerettet hatte, war er von April 1945 bis März 1950 nochmals Leiter dieses Hauses. Am 29. Dezember desselben Jahres starb Reinhard Süring, wenige Monate vor Vollendung seines 85. Lebensjahres in Potsdam.

Der Telegrafenberg in Potsdam
InstituteHier ansässig ist das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Es wurde 1992 gegründet und beschäftigt heute rund 300 Mitarbeiter. Auch die historischen Institutsgebäude und ein Hochleistungsrechner befinden sich an diesem Standort, 94 m über dem Meeresspiegel, südöstlich von Potsdams Innenstadt.

Natur- und Sozialwissenschaftler aus aller Welt arbeiten im PIK eng zusammen, um den globalen Klimawandel und seine ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen zu untersuchen. Dieser interdisziplinäre Ansatz ist eine Besonderheit des Instituts. Die Wissenschaftler erforschen die Belastbarkeit des Erdsystems und entwerfen auf dieser Grundlage Strategien und Optionen für eine zukunftsfähige Entwicklung von Mensch und Natur. Dieser lösungsorientierte Ansatz ist eine zweite Besonderheit.

Wetterküche
image_miniDas Bildungs- und Informationszentrum Wetterküche bietet vor allem jungen Menschen die Möglichkeit, sich umfassend über die Wetter- und Klimaforschung zu informieren. Dem Forscher Süring ist ebenfalls ein Raum gewidmet. Der Nachbau seines Arbeitszimmers mit vielen Fotos und Details gewährt einen Einblick in das Wirken des Wissenschaftlers. Auch die mangels Fotos von ihm geeichneten Aquarelle zu den verschiedenen Wolkenarten sind zu besichtigen.

Kontakt
Reinhard-Süring-Stiftung
Meteorologisches Institut der Freien Universität Berlin
Carl-Heinrich-Becker-Weg 6-10
12165 Berlin
Tel: 030/79708324
Fax: 030/7919002
E-Mail: sekretariat@rs-stiftung.org

Quelle und Fotos
Reinhard-Süring-Stiftung
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

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Stiftung Ernährung – Bildung – Gesundheit

Mai 8, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

Logo_yumme_4c Yumme, das ist die Stiftung Ernährung – Bildung – Gesundheit.

Stiftungszweck
OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Stiftung Ernährung – Bildung – Gesundheit wurde 2012 gegründet; sie fördert Wissenschaft und Forschung, Erziehung und Bildung sowie die Gesundheitsprävention. Insbesondere die Ernährung steht im Fokus der Aufmerksamkeit: Die vom AOK-Vorstandsvorsitzenden Frank Michalak und dem brandenburgischen Spitzenkoch Ronny Pietzner gegründete Stiftung will sich mit Aktionen und Projekten für das Thema gesunde Ernährung einsetzen und dabei auch Jugendliche aktiv einbeziehen.

Aktionen
Im Mittelpunkt der Stiftungstätigkeit stehen das gemeinsame Kochen, Essen und Erleben. Mit der Unterstützung erfahrener Experten entwickeln und veranstalten Jugendliche Projekte zum Thema Ernährung und Gesundheit. So stellen z. B. Jung-Köche ihr Können vor und animieren zum Mitmachen. Kinder und Jugendliche entdecken auf diese Weise unterschiedliche Esskulturen und genießen ganz neue Geschmackserlebnisse.
Bereits bei der Entwicklung des yumme-Logos waren Jugendlichen maßgeblich beteiligt und haben ihre Ideen eingebracht und umgesetzt.

Partner
Unterstützt werden die Stiftung und ihr Netzwerk bereits von zwei starken und tatkräftigen Partnern: Die AOK Nordost und die Gastronomie Management GmbH beraten beispielsweise mit Experten aus dem Netzwerk Lehrer, Schulleiter oder Schulköche beim Umbau von Großküchen, bei der Neugestaltung des Mittagsangebots, und sie entwickeln individuelle Konzepte rund um das Schulessen.
Viele Partner machen mit, wenn in Kitas, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen gemeinsam eine neue Ernährungskultur gefördert wird.

Projektbeispiele
OLYMPUS DIGITAL CAMERAyumme kocht – Ferienkochkurs der Stiftung
Gemeinsam mit dem Kochprofi und Stiftungsmitbegründer Ronny Pietzner bereiteten Schüler der  Mühlendorf-Oberschule Teltow in der Lehrküche des Ausbildungsverbund Teltow e.V. ein komplettes Menü zu. Kürbissuppe in verschiedenen Variationen, Gemüsebratlinge und Pute-Ananas-Spießen sowie verschiedene leckere Desserts standen auf der Speisekarte. Der Gebrauch frischer Kräuter und die einfache Herstellung zuckerarmer Getränke beispielsweise vermittelten, wie leicht es ist, gesund und schmackhaft zu kochen.
Schließlich belohnten sich die Schülerinnen und Schüler an der selbst gedeckten und geschmackvoll dekorierten Tafel mit ihrem selbst zubereiteten Menü.
Diese gelungene Aktion bestätigte das Anliegen der Stiftung, junge Menschen für gesunde Ernährung zu begeistern. Weitere Ferienkochkurse wurden in den Osterferien angeboten und laden auch während der Sommerferien in Berlin und Brandenburg zum Mitmachen ein.

Fördermittel für die Kita Märchenland in Potsdam
kochen im kindergartenUmfangreiche Sanierungsarbeiten an der Kita Märchenland in Potsdam Drewitz fanden im Jahr 2013 ihren Abschluss. Im Kinderkräutergarten in den Außenanlagen wird am 9. Mai eine Kräuterspiarale eingeweiht. Die hierfür erforderlichen Mittel stellte die Stiftung zur Verfügung. Das Konzept der Kita zur Essenversorgung der Kinder in der kitaeigenen Küche und die Förderung der Kinder mit vielfältigen Ideen und Aktivitäten rund um das Thema gesunde Ernährung überzeugt: „Wenn Kinder Spaß und Freude am Essen erleben, hält die Begeisterung ein Leben lang.“, sagt Ronny Pietzner, Märkischer Spitzenkoch und Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung.
SpendencheckDie Kita Märchenland erhielt für die Errichtung der Kräuterspirale eine finanzielle Zuwendung von 1.300 €.

Pflanzaktion kita

 

Am 9. Mai trafen sich Förderer, die Mitarbeiterinnen der Kita und Eltern und Kinder zur großen Pflanzaktion.

 


Kontakt

Stiftung Ernährung – Bildung – Gesundheit
Behlertstraße 33 A, 14467 Potsdam
Telefon: 0331/2772-31234
E-Mail: info@yumme.de

Quelle und Fotos
yumme – Stiftung Ernährung – Bildung – Gesundheit

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Stiftung Rotkreuz-Museum in Brandenburg

April 7, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

logoDrkMuseumSie ist die jüngste Stiftung des Landes Brandenburg: Am 11. März 2014 überreichte der Innenminister des Landes Brandenburg, Herr Ralf Holzschuher, dem DRK-Kreisverband als Stifter die Stiftungs-Urkunde.
Der Minister unterstrich dabei die Bedeutung von Stiftungen im ländlich geprägten Raum: „Stiftungen bilden eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Sie stehen für bürgerschaftliches Engagement, Kontinuität und Tradition. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist auch in den ländlichen Regionen unseres Landes wichtig. Die Stiftung Rotkreuz-Museum ist dafür ein besonders gutes Beispiel.“

Stiftungszweck
innen_www.museen-brandenburg.deMit der Stiftung wird  das einzige Rotkreuz-Museum in Brandenburg nach dem Willen der Initiatoren unabhängig vom DRK-Kreisverband auf ein sicheres finanzielles Fundament gestellt. Gleichzeitig erhalten so anderen DRK-Gliederungen und Unternehmen sowie Firmen die Möglichkeit, sich als Zustifter am Museum und dessen Arbeit zu beteiligen.

Das Museum
index3Die Rotkreuzgeschichtliche Sammlung Fläming-Spreewald ist eine von 15 deutschen Rotkreuz-Sammlungen resp. Museen und das einzige seiner Art in Brandenburg. Es präsentiert Geschichte und Gegenwart des Roten Kreuzes. Auf insgesamt 150 Jahre Tätigkeit kann das Rote Kreuz in der Region verweisen, und darüberhinaus engagiert sich der Dach-Verband bekanntermaßen weltweit in Krisen- und Konfliktsituationen. Entsprechend veranschaulicht wird auch die Weltgeltung der Organisation – vom Abschluss der Genfer Konvention im Jahr 1864 bis zu humanitären Einsätzen der Gegenwart.
Daneben unterhält die Rotkreuzgeschichtliche Sammlung eine öffentlich zugängliche Spezialbibliothek mit ca. 10.000 Einheiten, die an einem EDV-gestützten Forschungs­arbeitsplatz genutzt werden können.

Der Verband Fläming-Spreewald e. V.
indexDer DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. ist seit 150 Jahren in der Region aktiv. Viele Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter sind für die Menschen vor Ort da. Bei Katastrophen, Unfällen und Großereignissen, bei Musikveranstaltungen oder auch an Badeseen – sie helfen Menschen in Notfällen durch Betreuung und sanitätsdienstliche Hilfeleistungen.

index2 Als Wohlfahrtsverband unterstützt der Verband Ältere, Pflegebedürftige, Behinderte und sozial Benachteiligte dabei, ihr Leben zu meistern. images4Ebenso gewährleistet er Eltern bei der Bewältigung ihres Alltags Hilfe und ist an der Seite von  Kindern und Jugendlichen, um sie im Alltag zu begleiten und  bei den Herausforderungen von Konsum und Kommunikation zu beraten.

Öffnungszeiten des Museums
Montag, Mittwoch und Freitag
9–13 Uhr
Sonntag
13–17 Uhr
und nach Vereinbarung
Museumspädagogisches Angebot für Schulen auf Anfrage
Eintritt frei!

Kontakt
Stiftung Rotkreuz-Museum im Land Brandenburg
Rotkreuz-Museum
Brahmbuschstraße 3
14943 Luckenwalde
Telefon: (03371) 406 99 16
Fax:  (03371) 406 99 29
museum@drk-flaeming-spreewald.de

Quelle und Fotos
www.drk-flaeming-spreewald.de
www.museen-brandenburg.de
www.teltow-flaeming.de

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Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen

März 16, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

logoLehrer gesucht in Berlin und Brandenburg! Die aktuelle Kampagne in unserer Region richtet das Augenmerk sowohl auf den kommenden Lehrermangel als auch verstärkt auf die Lehrerbildung.
Letzterer widmet sich intensiv die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen, mit dem Ziel, eine bessere Unterrichtsqualität in Deutschland zu gewährleisten.

Stiftungszweck
Die gemeinnützige Stiftung fördert den Austausch von Schulpraxis und Bildungswissenschaft und will gezielt Lehrerinnen und Lehrer stärken.

lehrerGegründet wurde die Stiftung 1978 von Franz Cornelsen. Als gemeinnützige Stiftung wird die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwaltet. Ein wissenschaftlicher Beirat begleitet die Stiftung und legt aktuelle Förderprogramme fest.
Die gemeinnützige Stiftung ist unter dem Dach des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft angesiedelt.

lehrerinFörderprogramm
Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen fördert insbesondere Projekte, die dem Schulunterricht neue Impulse geben. Sie unterstützt die Entwicklung neuer curricularer Inhalte und deren Umsetzung in der Unterrichtspraxis. Außerdem engagiert sie sich für eine gezielte Förderung und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Entsprechend kann die Stiftung nach über drei Jahrzehnten Stiftungsengagement im Bildungsbereich auf ein breites Förderspektrum zurückblicken, zum Beispiel:

  • Durchführung einer Delphi-Studie und von Symposien zur Erforschung derNutzungsmöglichkeiten digitaler Technologien im Unterricht
  • Vergabe von 16 unterschiedlichen Förderpreisen, um innovativen Unterricht in allen Fächern und Schulformen anzuregen
  • Aufbau und Unterstützung der „Regionalen Arbeitsstellen für Ausländerfragen“ (RAA) bei der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund und im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit an Schulen

Zukunft_Schule_TeaserCornelsen Stiftungspreis
Zukunft Schule

Die Stiftung vergibt seit 2005 alle zwei Jahre den  mit 18.000 Euro dotierten Preis für innovative Unterrichtsideen.
lehrerin 2Er richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen und Fächer und ist jeweils einer aktuellen didaktischen Fragestellung gewidmet. Es werden Sonderpreise für Referendarinnen und Referendare sowie für Studierende vergeben.
Ein wissenschaftlicher Beirat wählt nach aktuellen gesellschaftlichen und pädagogischen Erfordernissen den jeweiligen Ausschreibungsschwerpunkt.

Aktuell
Cornelsen Stiftung sucht 30 angehende und praktizierende Lehrer für Sommer-Uni 2014
Sommer_Uni_Header_5Nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres lädt die Cornelsen Stiftung im August wieder angehende und praktizierende Lehrer zu einer Sommer-Uni nach Berlin ein. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten vier Tage lang eine intensive Förderung und individuelle Begleitung ihrer pädagogischen Arbeit. Renommierte Bildungswissenschaftler und erfahrene Trainer bieten praxisbezogene Workshops und Vorträge und begleiten bei individuellen Entwicklungszielen. Erfahrungsberichte und Netzwerktreffen sorgen für einen Austausch mit Lehrkräften anderer Fachrichtungen und Schulformen.

Kontakt
Gemeinnützige Cornelsen Stiftung
Mecklenburgische Straße 53
14197 Berlin
und
Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Tel. 0201/ 84 01 150
Fax: 0201/ 84 01 301
E-Mail: info@stiftung-lehren-lernen.de

Quelle und Fotos
Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen

von As

Stiftung Blindenhilfe Berlin

Februar 3, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

logo-stiftungDie Begleitung und ambulante Betreuung im Alltag ermöglicht blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen eine oft weitgehend selbstständige Haushalts- und Lebensführung.

Rothenburgstr.Auf dem Gelände der Rothenburgstraße 15 in Berlin-Steglitz laufen die Fäden für diese Hilfe zusammen. Hier sind das Blindenhilfswerk e. V. und die Stiftung Blindenhilfe Berlin ansässig. Auch eine Schule, 70 Wohnungen für Blinde und Sehbehinderte und das Deutsche Blindenmuseum befinden sich in diesem Areal.

Stiftungszweck
Die Stiftung “Blindenhilfe Berlin”, errichtet vom Blindenhilfswerk Berlin e.V. im Jahre 2001, unterstützt die Arbeit des Blindenhilfswerks Berlin e.V. und trägt zur Förderung blinder und sehbehinderter Personen bei.
BinsenstuhlInsbesondere die Förderung der Schaffung von Arbeitsplätzen, Berufs-
ausbildungsmöglichkeiten und geeignetem Wohnraum für blinde und sehbehinderte Menschen ist Zweck dieser Stiftung.
Besondere Aufmerksamkeit gilt ebenso der Förderung der kulturellen Teilhabe durch Sicherstellung von Begleitdiensten und Unterstützung bei der Herstellung von Literatur in Blindenpunktschrift wie auch der Hilfestellung bei der Nutzung von Computer-Programmen, Telekommunikations- und Haushaltsgeräten.

headerimageIm Laufe der Jahre sind die Hilfen im Alltag wie Begleiten, Vorlesen, Einkaufen zu einem festen Bestandteil der täglichen Vereins-Arbeit geworden geworden. Bereits seit 1984 organisiert das Blindenhilfswerk Berlin e.V. für blinde und sehbehinderte Menschen einen Theater- und Konzertbegleitdienst.

Blindenschriftproduktion
Druckerei-04 Die Blindenschriftproduktion ermöglicht, Informationen, die sich Blinde nicht oder nur schwer bzw. mit fremder Hilfe verschaffen können, in Punktschrift zugänglich zu machen. Das wichtigste Produkt ist – mittlerweile bereits 25 Jahre – die „Braille-TV“, eine Fernsehprogrammzeitschrift für Blinde.
Sie erscheint wöchentlich und enthält 15 Fernsehprogramme, eine Hörfilmliste und ein Kochrezept.
Viele Fernsehprogramme enthalten heute Bildbeschreibungen, die auf einem Extra-Kanal für Blinde abrufbar sind und dadurch das Mitverfolgen des jeweiligen Programmes ermöglichen.

Darüber hinaus werden ein monatlich erscheinender Hörspielplan, S- und U-Bahnpläne und Übersetzungen z. B. von Speisekarten für den Hotel- und Gaststättenbereich oder privaten Texten erstellt.

Punktschrift lernen
Blindentastatur1Um Interessierten zu zeigen, wie man die Brailleschrift im Alltag anwenden kann, bieten wir seit Jahren Punktschriftkurse zur Erlernung der Voll- und Kurzschrift an. Das Angebot richtet sich an alle – Sehende wie Nichtsehende -, die die Brailleschrift erlernen oder ihr Wissen auffrischen möchten.
Die Teilnahme ist kostenfrei und wird in Zusammenarbeit mit der Johann-August-Zeune-Schule durchgeführt.

Werkstatt und Laden
LadenDie Aufgabe, blinden und sehbehinderten Mitbürgern zu einem Arbeitsplatz zu verhelfen, hatten bereits die Vereinsgründer im Jahre 1886 als ein sehr wichtiges Ziel für ihre Arbeit in die Satzung geschrieben. Nur eine solide Ausbildung, die gezielte Förderung vorhandener Fähigkeiten und Kenntnisse, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit verhelfen Blinden und Sehbehinderten zu sinnvoller Arbeit. Deshalb betreibt das Blindenhilfswerk Berlin e. V. eine staatlich anerkannte Blindenwerkstatt.

01675 2009 WerkstattDie Produkte der Bürstenzieherei, Korbflechterei und Stuhlflechterei sind sowohl im Laden in der Rothenburgstraße als auch auf verschiedenen Märkten käuflich zu erwerben.

Deutsches Blindenmuseum
00_01_gebaeudeGegründet bereits im Jahre 1891 an der „Königlichen Blindenanstalt zu Steglitz“, gibt dieses Museum den Sehenden einen interessanten und in vielen Bereichen auch überraschenden Einblick in die Welt der Blinden.

01_alltagsbeschriftungVorgestellt werden u. a. Hilfsmittel, die den Betroffenen das Leben und Teilhaben im Alltag ermöglichen und erleichtern. Auch das System der Braille-Schrift wird erklärt, und selbstverstänlich darf der Besucher auch selbst diese Schrift erstellen und erfühlen.

02_potterwandEbenso fasziniert die gesamte Harry-Potter-Ausgabe in Blindenschrift: Sieben „normalen“ Bänden „Harry Potter“ (Foto: links auf dem Tisch) stehen 39 Bände in Blindenschrift (im Regal) gegenüber – in der entsprechenden Übersetzung in der Brailleschrift.

Das Museum lädt jeden Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr zum Besuch ein. Auch Führungen finden statt und/oder können bestellt werden.

Kontakt
Blindenhilfswerk Berlin e. V.
Rothenburgstraße 15
12165 Berlin (Steglitz)
Telefon: 030 / 792 50 31
Fax: 030 / 793 14 15
E-Mail: info@blindenhilfswerk.de

Quelle und Fotos
www.blindenhilfswerk-berlin.de
www.blindenmuseum-berlin.de

von As

Carl Bechstein Stiftung

Januar 5, 2014 in 2014, Stiftung des Monats von As

bechstein_stiftung_logoMan müsste Klavier spielen können…
Wer wünscht sich das nicht zuweilen und fühlt sich durch den berühmten Titel aus der Feder Friedrich Schröders angesprochen… Die Carl Bechstein Stiftung ermöglicht insbesondere Kindern und Jugendlichen den Zugang zu dieser Kunst.

2_08Stiftungszweck
Die Stiftung fördert Klaviermusik und das Erlernen des Klavierspiels als wichtiges lebendiges Kulturgut nachdrücklich und langfristig auf breiter Ebene.
Unterstützt werden Projekte und Institutionen, die Kinder und Jugendliche frühzeitig – auch bereits im Grundschulalter – an das Klavier heranführen und nachhaltig zum Klavierspielen motivieren.
Eine musikalische Ausbildung in jungen Jahren zu genießen, stellt einen wichtigen Baustein in der Persönlichkeitsentfaltung dar, macht fit fürs Leben, steigert den IQ und bietet dauerhaft einen seelischen Rückhalt in unserer oftmals kalten, materialistischen Welt.
(Foto: Proben zum Jubiläumskonzert 30 Jahre Festival International de Piano La Roque d’Anthéron, 2010,
Quelle: www.bechstein.com)

Projekte
30584bfc5dKlaviere für Ganztagsschulen

Die Carl Bechstein Stiftung stellt ausgewählten Grundschulen Klaviere kostenlos zur Verfügung, die dort in Kooperation mit privaten und öffentlichen Musikschulen zum Klavierunterricht und zum Klavierüben genutzt werden.

Jüngste Initiative: Die Grundschule „Am Priesterweg“ in Potsdam hat Zuwachs bekommen: ein Klavier. Die kostenfreie Leihgabe der Carl Bechstein Stiftung kam als „vorweihnachtliche Bescherung“  auf Initiative der Kammerakademie Potsdam zustande, die seit einigen Jahren enger Kooperationspartner der Grundschule ist und sich für kulturelles Leben mit und für Kinder im Drewitzer Kiez stark macht.

JuMu-Teaser_01Begabtenförderung
Die Stiftung unterstützt junge Pianisten durch Preise und Stipendien. Dabei arbeitet sie u.a. mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zusammen und unterstützt so nachhaltig das musikalische Engagement der Jugendlichen.
Im Jahr 2013 erhielten den mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis der Carl Bechstein Stiftung der Pianist Danilo Volpyansky (*1999) aus Schwerin und die Querflötistin Johanna Mill (*2000) aus Lübstorf in der Duo-Kategorie „Klavier und ein Holzblasinstrument“, Altersgruppe III.

flügelCarl Bechstein Wettbewerb
Die Carl Bechstein Stiftung veranstaltet im November 2014 den ersten Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Diese erste Ausgabe ist Klavierduos gewidmet, um besonders den Spaß am gemeinsamen Musizieren zu fördern.

Carl Bechstein
Carl-Bechstein_Keyvisual_01Benannt ist die Stiftung nach dem visionären Klavierbauer, Firmengründer und Förderer von Musik und Musikern Carl Bechstein (1853-1900). Er gab mit seinen Flügeln und Klavieren den Pianisten seiner Zeit – allen voran Franz Liszt – eine Stimme. Und er gründete Konzertsäle, in denen die großen Künstler seiner Zeit – wie Hans von Bülow oder Johannes Brahms – auftraten.

Bechstein_Grab_Foto Daniela FriebelBeerdigt ist Carl Bechstein auf dem Berliner Sophienfriedhof. Innerhalb der Initiative Berliner Grabmale retten besteht die Möglichkeit, sich an der Erhaltung dieses Grabmales zu beteiligen:
Der Berliner Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten André Schmitz und die Gartendenkmalpflege im Landesdenkmalamt Berlin starteten im Jahr 2011 für  insgesamt 100 wertvolle, in ihrer Substanz aber gefährdeten Grabmale aus dem 19. und 20. Jahrhundert auf 20 Berliner Friedhöfen eine großangelegte Spendenaktion, um die Grabanlagen vor dem Zerfall zu bewahren.

160 Jahre Bechstein-Piano
1Die C. Bechstein Pianofortefabrik feierte im Oktober 2013 ihr 160-jähriges Bestehen.
Carl Bechstein gründete im Oktober 1853 in der Behrenstraße 56 in Berlin seine eigene Werkstatt, die sich zu einer der erfolgreichsten Klavier- und Flügelbau-Manufakturen der Welt entwickelte und bis heute Flügel und Klaviere der Spitzenklasse fertigt.

Der Fall der Berliner Mauer im Spätherbst 1989 läutet ein neues Zeitalter mit unerwartet harten wirtschaftlichen Bedingungen ein. Die Klavierproduktion sinkt weltweit um 40 Prozent.
fabrikBechstein erwirbt 1992 die „Sächsische Pianofortefabrik“ in Seifhennersdorf/Sachsen (Deutschland). Innerhalb der folgenden Jahre wird diese Produktionsstätte mit einem Investment von über 15 Mio. Euro zu einer der spektakulärsten Qualitätsmanufakturen von Flügeln und Klavieren weltweit ausgebaut – mit einer einzigartigen Verknüpfung von Präzision durch modernste, computergesteuerte Werkzeuge und traditionelle Handarbeit.

Die Stifter
Die Carl Bechstein Stiftung wurde von der Kuthe GmbH (vertreten durch Stefan Freymuth), den privaten Stiftern Berenice Küpper und Karl Schulze sowie der C. Bechstein Pianofortefabrik AG Ende 2012 gegründet. Seit Februar 2013 ist sie als gemeinnützig anerkannt. Die Gründer der Carl Bechstein Stiftung sind Bechstein seit langer Zeit eng verbunden. Die Stifter führen als erster Vorstand gleichzeitig auch die Geschäfte der Stiftung.

Kontakt
Carl Bechstein Stiftung
c/o C. Bechstein Pianofortefabrik AG
Kantstraße 17
10623 Berlin
Tel. + 49 30 2260 559 23
Fax + 49 30 2260 559 30
E-Mail: info@carl-bechstein-stiftung.de

Quellen und Fotos:
www.carl-bechstein-stiftung.de; www.berliner-grabmale-retten.de; www.bechstein.com