Stiftung Genshagen
Dezember 7, 2013 in 2013, Stiftung des Monats von As
Mit einem Festakt beging am 3. Dezember 2013 die Stiftung Genshagen gemeinsam mit Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft im Schloss Genshagen das 20jährige Jubiläum ihrer Gründung:
Unter den Gästen war auch Dr. Dietmar Woidke, Kuratoriumsvorsitzender und Ministerpräsident Brandenburgs.
Stiftungzweck
Ziel der Stiftung ist es, Europa in seiner kulturellen Vielfalt, politischen Handlungsfähigkeit, sozialen Kohärenz und wirtschaftlichen Dynamik zu stärken. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den deutsch-französischen und den deutsch-polnischen Beziehungen sowie dem Weimarer Dreieck.
Durch ihre vielfältigen Aktivitäten will die im Jahr 1993 gegründete Stiftung bei der Suche nach neuen Denkansätzen und Lösungswegen für aktuelle und künftige Herausforderungen in Gesellschaft und Politik mitwirken. Dabei werden Netzwerke verschiedener gesellschaftlicher Gruppen über Ländergrenzen hinweg verbunden oder neu etabliert und gefördert. Dies geschieht an einem Ort, an dem zeitgenössische Kunst wirkt und Raum findet.
(Foto: Carl Ermert)
Projekt Europa
Europa ist ein politisches und ein kulturelles Projekt. Diesem grundlegenden Aspekt der europäischen Einigung widmet sich die Stiftung Genshagen als Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Als Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft und Staat agiert die Stiftung seit 2009 in den Arbeitsbereichen Kunst- und Kulturvermittlung in Europa und Europäischer Dialog – Europa politisch denken.
Beispiele der Stiftungstätigkeit sind die Plattform Theater und das Netzerk Kulturelle Bildung und Integration:
Plattform Theater – Darstellende Künste im Umbruch
Mehr als 100 Teilnehmende kamen im Juni 2013 in Genshagen zusammen, um sich in Workshops, Foren und Aktionenüber die Chancen und Herausforderungen der Vermittlungsarbeit für die Darstellenden Künste auszutauschen.
Das vielfältige Programm lieferte Impulse aus der Welt der Darstellenden Künste und Wissenschaft, beispielgebende Theater- und Tanzprojekte wurden vorgestellt und wichtige Fragen wurden an Welt-Café-Tischen diskutiert.
Netzwerk Kulturelle Bildung und Integration
Das Netzwerk trägt dzu bei, den Austausch zwischen den verschiedenen bereits existierenden Netzwerken auszubauen und dem Zusammenarbeit zwischen Multiplikatoren der Zivilgesellschaft und Akteuren aus Kommunen, Ländern und Bund neue Impulse zu verleihen.
Während eines Treffens im November 2013 analysierten die Netzwerkmitglieder die Arbeit des vergangenen Jahres.
Ebenfalls verständigten sie sich über die konkreten Schritte und Projekte für das kommende Jahr, u. a. zum Thema Interkulturelle Öffnung von Kulturinstitutionen.
Vom Verein zur Stiftung
Im Jahr 1993 gründeten der Historiker Prof. Dr. Rudolf von Thadden und die spätere Beraterin des Kanzleramtes Brigitte Sauzay das Berlin-Brandenburgische Institut (BBi) für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V., aus dem später die Stiftung Genshagen hervorging. Ziel dieser Initiative war es, den deutsch-französischen Dialog vier Jahre nach dem Fall der Mauer nun auch in die neuen Bundesländern zu tragen.
2005 wurde das BBi in eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts umgewandelt.
Stifter sind die Bundesregierung, vertreten durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), und das Land Brandenburg. Wie auch das BBi fördert die Stiftung Genshagen den Dialog zwischen Deutschland und Frankreich, und – im Sinne des „Weimarer Dreiecks“ – verstärkt auch mit Polen.
Im April 2009 wurde die Stiftung sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Projektformate grundlegend umstrukturiert.
Die Stiftung Genshagen wird von einem Vorstand geleitet, der von einem Kuratorium gewählt und einem Beirat aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und der Wissenschaft beraten wird. Ehrenpräsident der Stiftung Genshagen ist der Göttinger Historiker Prof. Dr. Rudolf von Thadden.
Namhafte Institutionen unterstützen als Förderer und Partner die Arbeit der Stiftung.
Schloss Genshagen
Der Sitz der Stiftung – das Schloss Genshagen – ist eines der Kleinode im Land Brandenburg. Es wurde in seiner heutigen Form von 1878-1880 auf dem Fundament eines vermutlich um 1700 erbauten Herrenhauses errichtet und diente als Herrensitz des Barons von Eberstein. In den Jahren 2000 bis 2004 wurde das denkmalgeschützte Schloss grundlegend saniert und restauriert.
Von einer 7,5 ha großen Parkanlage umgeben, bildete Schloss Genshagen damit den Dorfkern von Genshagen, das 1289 erstmals als „Janshagen“ urkundliche Erwähnung fand. Zu Zeiten der DDR beherbergte das Schloss eine Landwirtschaftsakademie, seit 1991 dann die Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg.
Aktuell
Die Ausstellung „Vanito Vanitas” (Ich nichte die Nichtigkeit) zeigt Arbeiten von Martychowiec der letzten fünf Jahre, die sich mit dem grossen Thema der Vanitas in der Kultur des Abendlandes auseinandersetzen. Dieses Motiv wird von dem polnischen Künstler spielerisch aufgegriffen, um künstlerisch seine traditionelle Anwendung zu verdrehen. Die Komposition und die Materialität des Bildes enthüllen sich durch die Zerstörung einer mimetischen Illusion in den Werken von Martychowiec.
Kontakt
Stiftung Genshagen
Berlin-Brandenburgisches Institut
für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa
Im Schloss
D-14974 Genshagen
Tel.: +49 3378 805931
Fax: +49 3378 870013
E-Mail: institut(at)stiftung-genshagen.de
Quelle und Fotos: Stiftung Genshagen

Stiftungszweck
Die Stiftung verdankt ihre Existenz einer testamentarischen Verfügung der Tochter Charlit Krull. 
Untitled Kienitz, 2009
Come in and find out (Detail), 2003
The Royal Lion Hunt, 2010

Am Sonntag, d. 15. September 2013, feierten die Gemeinde und die
Stiftungszweck
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Am 17. Dezember 1961, dem 3. Advent, weihte Bischof Dr. Otto Dibelius die von Egon Eiermann entworfene neue Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ein.
Weltbekannt sind die blauen Glaswände von Gabriel Loire aus Chartres und die Christusfigur von Carl Hemmeter.
Im August 2013 konnte mit dem Abbau des Baugerüstes, das seit zweieinhalb Jahren fast wie ein Hochhaus die Turmruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche umhüllt hat, der Abschluss des Projekts
Sie ist eine der jüngsten Stiftungen des Landes Brandenburg. Frisch gegründet, konzentrieren sich die ersten Projektideen auf die Kinder- und Jugendarbeit in Oranienburg.
Die Orangerie ist Ort des am Sonntag, d. 13. Oktober 2013 um 15:00 Uhr stattfindenden Konzertes. Der Erlös kommt Kindern der Region zu Gute, die für ihre pädagogisch sinnvolle Freizeitgestaltung finanzielle Unterstützung brauchen.
Stiftungszweck
Gründung
„Junger Europäer 2013“ wurde Lukas David Meyer
Die Jugendlichen erarbeiten in intensiver internationaler Teamarbeit politische Vorschläge und Visionen für ein zukünftiges Europa.
Zeitgemäß und erfolgreich: In mehreren Brandenburger Städten brachte das Dating junge Interessenten und Unternehmen zusammen.Und so funktioniert es: Bewerber/-innen und Personaler/-innen sitzen sich an einem Tisch gegenüber und haben sieben Minuten Zeit, sich gegenseitig vorzustellen und kennenzulernen. Danach rücken sie einen Tisch weiter und sprechen mit dem nächsten Ausbildungsbetrieb. Hat eine Bewerberin oder ein Bewerber durch ein Gespräch den Vertreter des Unternehmens von sich überzeugt, ist die erste Hürde zum gewünschten Ausbildungsplatz schon geschafft.

Die SIA wird entweder als Arbeitsgemeinschaft außerhalb des Unterrichts oder auch in Verbindung mit einzelnen Fachkursen angeboten. Für den Zeitraum von einem Schuljahr beschäftigen sich die Teilnehmer auf freiwilliger Basis jeweils einen Nachmittag pro Woche mit Themen aus dem Bereich Robotik/Telematik sowie wissenschaftlichen Arbeitsweisen, insbesondere Dokumentations- und Präsentationstechniken.
Die Hoffbauer-Stiftung ist eine rechtlich selbstständige kirchliche Stiftung.
Sie konzentriert sich auf die Förderung und Unterstützung evangelischer Bildungseinrichtungen.
Bildung – Gaben und Talente fördern
Kirchengemeinde Hermannswerder
Brandenburg – hat inzwischen 197 rechtsfähige Stiftungen (davon 178 gemeinnützige privatrechtliche Stiftungen, 14 öffentlich-rechtliche Stiftungen und 5 nicht gemeinnützige Familienstiftungen). 23 Stiftungen wurden bereits vor dem Ersten Weltkrieg ins Leben gerufen. Die meisten allerdings stammen aus der Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990. 93 der Brandenburger Stiftungen nahmen am 6. Brandenburger Stiftungstag teil.

Seit Schuljahresbeginn 2011/2012 läuft „MITsprache“ als Pilotprojekt an fünf Grundschulen in Berlin-Gesundbrunnen. Momentan werden insgesamt rund 120 Kinder in je vier Schulstunden in der Woche von Lehrerinnen und Erzieherinnen mit diesem Programm gefördert. Die Gruppen bestehen aus je circa sechs Kindern im ersten bzw. zweiten Schuljahr, die durch vorherige Sprachtests ausgewählt wurden. Ab 2013 werden zusätzlich mehrere Kindertagesstätten in das Programm aufgenommen. Die kontinuierliche Sprachförderung wird extern wissenschaftlich evaluiert. Nach einer erfolgreichen Startphase ist eine Ausweitung des Projekts auf andere Standort angestrebt, um noch mehr Kinder und Bildungseinrichtungen teilhaben lassen zu können.
v.l.n.r.: Dr. Verena Schöwel, Vorstandsvorsitzende und Mitgründerin, Stiftung Fairchance; Fahri Baykara, Sozialpädagoge, Stiftung Fairchance; Monika Bürvenich, Bundesministerium für Bildung und Forschung; Katrin Baumhöver, Projektleiterin MITsprache und Schuldirektorin der Vineta-Grundschule Berlin; Daniela Ebert, Deutschland – Land der Ideen.
„Deutschland – Land der Ideen“
Am 8. April begeisterten sie in einem Konzert in der Philharmonie: Die jungen Musiker des Bundesjugendorchesters. In verschiedenen Städten des Bundesgebietes ausgebildet, werden sie nach einem Probespiel Mitglied in diesem außergewöhnlichen Klangkörper und proben in mehrwöchigen Orchesterlagern für Aufführungen in renommierten Konzerthäusern.
Stiftungszweck
Die Stiftung fördert darüber hinaus das Bundesjugendorchester unter ideellen, gesellschaftlichen und programmatischen Gesichtspunkten (z. B. Interessenvertretung gegenüber Dritten und noch stärkere Einbindung des Orchesters in Gesellschaft und Musikleben durch ein Netzwerk von Ehemaligen und Förderern).
Ein Orchester existiert durch seine Musiker. Beim Bundesjugendorchester sind dies Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren. Nach bestandenem Probespiel erhalten sie für mindestens zwei Jahre eine umfangreiche Förderung, wie bereits mehr als 2.000 Mitglieder vor ihnen.
Konzerte 2013



Revival Show „Cabaret Das Ei“ in der Filmbühne Berlin, Hardenbergstraße 12 in 10623 Berlin

Das Kloster zieht jährlich über 100.000 Besucher an. Die seit 1993 angelaufenen Wiederherstellungsmaßnahmen haben neben dem Denkmalerhalt eine
Im Jahre 1268 stiftete der meißnische Markgraf Heinrich der Erlauchte das Zisterzienserkloster Neuzelle. Die Zugehörigkeit zur Niederlausitz und damit zu den Königreichen Böhmen (1370-1635) und Sachsen (1635-1815) verhinderte eine Auflösung des Klosters im Zuge der Reformation und brachte vor allem Mönche aus Böhmen nach Neuzelle brachte. Mit ihnen kamen auch Künstler aus südlicheren Ländern wie der Freskenmaler Giovanni Vanetti aus Italien, Mitglieder der Wessobrunner Künstlerfamilie Hennevogel oder der schlesische Maler Georg Wilhelm Neunhertz, die im 17. und 18. Jahrhundert in Neuzelle arbeiteten und in den beiden Kirchen eine beeindruckende barocke Bilder- und Geschichtenwelt im Geiste der Gegenreformation erschufen.Nachdem die Niederlausitz auf dem Wiener Kongress 1815 an Preußen übertragen und 1817 das Zisterzienserkloster Neuzelle säkularisiert wurde, überführte Preußen die Klosteranlage und den klösterlichen Besitz in eine staatliche Forst- und Domänenverwaltung, das bis 1955 fortbestand.
Im Unterschied zu anderen Berufsgruppen müssen sich Tänzer nach einer relativ kurzen aktiven Bühnenlaufbahn beruflich neu orientieren (Transition). Oft in einem Alter, in dem in anderen Berufen erst richtig durchgestartet wird.
Stiftungszweck
Vorstandsvorsitzende und Stifterin ist dieTänzerin und Pädagogin Sabrina Sadowska.
Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung ist John Neumeier, Ballettdirektor und Chefchoreograph des Hamburg Ballett.