Stiftung save-my-brain

November 1, 2021 in Stiftung des Monats von As

„Schütze meinen Kopf“- ja, das ist tatsächlich eine verantwortungsvolle Aufgabe, auf welche die Stiftung für Prävention und Nachsorge von Kopfverletzungen eindrücklich hinweist.

Gerade Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Behandlungsursachen nach Unfällen. Mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche werden entsprechend medizinisch versorgt.
Und so manche Verletzung ließe sich vermeiden – wenn: Wenn ein Helm getragen würde.

Stiftungszweck
savemybrain wurde Ende 2018 gegründet, um die Standorte des Bundesverbandes Kinderneurologie-Hilfe e.V. zu unterstützen und das Beratungsangebot auszubauen.

Darüber hinaus schafft savemybrain Strukturen, welche die Situation schädelhirnverletzter Menschen nachhaltig zu verbessern versucht und präventive Maßnahmen dafür fördert.

Projekte
Präventions- und Charityprojekt – „Stadthelm“
Wie gesagt, der Kopf ist bei Unfällen mit dem Rad am meisten betroffen, mit oft schwerwiegenden Folgen bis hin zum Tod.  Dieses hohe Risiko der Verle tzungjedoch kann durch den Helm um 69% reduziert werden.

Deshalb will das Präventionsprojekt Stadthelm den Spaß am freiwilligen Helmtragen wecken.

Pelikanhaus – ein Zuhause auf Zeit
Das Clemenshospital in Münster plant ein „Zuhause auf Zeit“ – das Pelikanhaus, in dem Familien von schwer erkrankten Kindern die Möglichkeit geboten wird, in den sehr belastenden Zeiten des Krankenhausaufenthaltes nah bei ihrem kranken Kind zu sein.

Erfahrungen
Abgesehen von der Prävention ist auch die begleitende Sorge und Nachsorge bei Verletzungen ungemein wichtig.
Der Bedarf an Beratung von Familien mit schädelhirnverletzten Patienten ist nicht nur in der ersten, äußerst schwierigen Zeit besonders groß.

Die Rehabilitationsphase und der anschließende Übergang in die häusliche Umgebung birgt oft unerwartete Aufgaben und Herausforderungen für alle. Hier sind die Familien auf qualifizierte Hilfestellung angewiesen.

Sich im Dschungel der vorhandenden Versorgungsstrukturen zurechtzufinden, ist für betroffene Familien sehr schwierig. Hilfe bei der Vermittlung zu den richtigen Ansprechpartnern, Ärzten und Therapeuten ist dabei ebenso wichtig wie die Unterstützung in emotionalen und organisatorischen Angelegenheiten.

Spenden und mehr
Hier finden Sie Unterstützungsmöglichkeiten.

Kontakt
Aufsichtsbehörde/Rechtssitz
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Salzburger Straße 21 – 25
10825 Berlin

Geschäftssitz
Friedrich-Ebert-Straße 116
59425 Unna

Tel.: +49 (0) 177 79 94 760
Fax: +49 (0) 2303 96 70 227

Quelle und Fotos
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