Stiftung Nord-Süd-Brücken

September 4, 2014 in Stiftung des Monats von As

logo_quer_snsb_rgbArmutsflüchtlinge, fairer Handel, Hilfsprojekte – Schlagworte, die hochaktuell sind.
Gerade in Zeiten neoliberaler Globalisierung, die soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten weltweit dramatisch verschärft, möchte die Berliner Stiftung mit ihrer Arbeit zu einer gerechteren Welt beitragen und die Ursachen von Armut bekämpfen.

Stiftungszweck
briceno_ana-161172-kaffeesDie Stiftung möchte mit ihrer Arbeit zu einer gerechteren Welt beitragen und die Ursachen von Armut bekämpfen. Ansätze gelebter Solidarität  sollen gefördert und Prozesse selbstbestimmter Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und Asien unterstützt werden. Dies sind entwicklungspolitische Bildungsprojekte, z. B. Seminare, Veranstaltungsreihen und Ausstellungen sowie Projekte ostdeutscher Nicht­regierungs­organisationen und ihrer Partner  in mehr als 50 Ländern.

Plakat: Wanderausstellung „Sagenhafte Solidarität“

accies_Palmar2Gegen Armut
Im September 2000 haben sich die Staats- und Regierungschefs von 189 Staaten verpflichtet, bis zum Jahr 2015 die Armut zu halbieren. Dies ist das Hauptziel der UN-Millenniumserklärung. Zahlreiche Projekte und Initiativen widmen sich weltweit diesem Anliegen.

tn_lehmann_falk-873922-tellertn_dobes_jan-180604b-soli-raritatDas Projekt „Deine Stimme gegen Armut – Entwicklung braucht Beteiligung“ ist das Nachfolgeprojekt von „Deine Stimme gegen Armut“ und „Perspektive 2015 – Armutsbekämpfung braucht Beteiligung“. Seit Juni 2012 wird das Projekt vom Büro des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) in Berlin gesteuert.

Foto: Ökohaus Rostock e.V.: Bildungs- und Basisarbeit der indianischen Organisation ACCIES
Plakate: Falk Lehmann „Teller“ , Jan Dobes „Solirarität“ (aus: Sagenhafte Solidarität – eine Wanderausstellung)

Beispiel: Förderung von Nord-Süd-Schulartnerschaften
inkotaAuch streitbar widmet sich die Stiftung aktuellen Themen: Während eines Fachgespräch – „Reisen bildet Vorurteile“ anfangs des Jahres 2014  im Haus der Demokratie untersuchte die Stiftung den Sinn und Nutzen von Schulpartnerschaften. Diskutiert wurde die Frage, wie  Begegnungsreisen so gestaltet werden können, dass die Schüler Vorurteile hinsichtlich des globalen Südens bewusst untersuchen und dabei Rolle kritisch reflektieren.

Foto: inkota Netzwerke e. V.

20 Jahre – 20 Orte – 20 Taten
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Solidarität ist die Grundlage des Selbstverständnisses von einer gerechten und verantwortlichen Welt und Kriterium der Förderung entwicklungspolitischer Projekte. Anlässlich des diesjährigen 20. Geburtstages der Stiftung Nord-Süd-Brücken lud sie mit der Kampagne geförderte Vereine ein, gemeinsam dezentral zu feiern, ihre Arbeit vorzustellen und der Frage nachzugehen: Wen und was bewegt heutzutage noch Solidarität?
Über das ganze Jahr verteilt finden verschiedenste Veranstaltungen statt, bei denen die Akteure vor Ort im Vordergrund stehen und die Stiftung ins Programm eingebunden ist.
Im September veranstaltet ENS/INKOTA-netzwerk e.V. in Dresden einen Aktions-Workshop zum Themea „Lohn zum Leben“.

dc1d8420efVom 17.-19. Oktober 2014 lädt der Verein in Berlin zum
Aktionsworkshop Make Chocolate Fair!
Stiftung wannseeFORUM, Hohenzollernstraße 14, 14109 Berlin

 


Kontakt

Stiftung Nord-Süd-Brücken
Greifswalder Str. 33a
10405 Berlin

Tel: 030 – 42 85 13 85
Fax: 030 – 42 85 13 86
email: info@nord-sued-bruecken.de

Quelle
Stiftung Nord-Süd-Brücken