Stiftung Museen für Humor und Satire

September 1, 2017 in Stiftung des Monats von As

Lachen ist gesund! Und hintergründiger Humor, treffende Satire sind erheiternde kleine Geschenke im Alltag.
Cartoon-Enthusiasten haben sich zusammengetan und pflegen die Kunst.
Sie haben z. B. in Luckau in Brandenburg ein Cartoon-Museum eröffnet.

Stiftungszweck
Aufgabe der Stiftung ist es, rund 25.000 originalgrafische Blätter (Zeichnungen, Druckgrafiken, Plastikaturen, Plakate, Illustrationen, Skizzen, Studien, Entwürfe, Collagen, Fotomontagen), welche sich als Dauerleihgabe oder in treuhänderischer Verwaltung im Besitz der Stiftung befinden, zu archivieren bzw. diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Hintergrund
Im August 2008 gründete sich in Zeesen nahe Berlin der Verein „Cartoonlobby e.V“.

Als Verband von in Deutschland arbeitenden bzw. publizierenden Künstlern, welche sich der visuelle Satire und dem visuellen Humor verschrieben haben, engagiert er sich
für Zeichner,
für das Genre und
für ein eigenes Forum in der Region Berlin-Brandenburg.

Foto oben: Zu den Gründungsmitgliedern und Initiatoren gehörten (v.l. beginnend in Runde) … Reiner Schwalme (Hand), Rainer Ehrt, Kriki (Christian Groß), Freimut Woessner, Andreas Nicolai, Rainer Hachdeld, Heinfried Henniger.

Nach langer Vorbereitungsphase und auf Beschluss der Mitglieder des bundesweiten Verbandes Cartoonlobby e.V. wurde am 30.03.2016 in Königs Wusterhausen nahe Berlin die o. g. „Stiftung Museen für Humor und Satire“ – kurz „Cartoonlobby-Stiftung“ – gegründet.
Cartoon: Cartoonlobbyist Markus Grolik zeigt hier ein bislang noch wenig genutztes Beispiel für Consulting … es gibt aber auch viele seriöse Beweggründe für eine Stiftung und in diesem Sinne möchte sich die Cartoonlobby-Stiftung auch sehen (Zitat Cl-Stiftung)

Den Künstlerinnen und Künstlern bietet die Stiftung eine Plattform für Kontakte, Projekte und Planung verschiedenster Veröffentlichungen.

Auch Künstler NEL beispielsweise gehört dazu (s. u.).

Reizvoll und hintersinnig: Die tagesaktuelle Cartoons auf der Webseite des Verbandes.
Weiter unten: Cartoon von Harm Bengen,
11. September 2017

Museum
Das erste Museum für Komische Kunst in der Hauptstadtregion Deutschlands ist noch eine Vision, an deren Verwirklichung zielstrebig gearbeitet wird.

Als Vorläufer gibt es schon mal das Cartoonmuseum Brandenburg in Luckau. Seit 2011 gibt es – ein Übergangs- – Domizil in der  Kultur- und Gartenstadt Luckau – Nonnengasse 3. Direkt in der Altstadt gelegen, auf dem Gelände der ehemaligen JVA.

Aktuell:
„HOFFNUNG“ – Cartoonlobby
Karikaturen zum Reformationsjubiläum
(Motiv von Jan Rieckhoff )

Spenden
Die Stiftung unterstützt den Aufbau einer ständigen Präsenz – einer eigenen Einrichtung – als kulturelle Plattform in der Kulturmetropole Berlin.
Dazu sind vorbereitende Gespräche, erhebliche konzeptionelle Arbeit, Besprechungen, Präsentationen, Anhörungen und vieles mehr notwendig.

Für Archivierung (s. Foto), Fachbeistand, Beratung, Dienstreisen, Treffen, Kolloquien, Druckerzeugnisse etc.  müssen die benötigten Mittel aufgebracht werden.
Spenden sind also jederzeit willkommen!

Kontakt
Stiftung Museen für Humor und Satire
Cartoonlobby e. V.
Nonnengasse 3, 15926 Luckau

Telefon:
03544 / 50 770 42
Mail: info(at)cartoonlobby.de

Quelle und Fotos
Stiftung Museen für Humor und Satire