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Stiftung Naturschutz Berlin

Mai 5, 2020 in Stiftung des Monats von As

Berlin und Brandenburg sind reich an Schlössern und Parks – vom Botanischen Garten (Foto) bis hin zu Kloster Chorin.
Nun endlich öffnen sie wieder ihre Tore!

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stiftung Naturschutz Berlin für die Natur und eine gesunde Umwelt in der Hauptstadt:

Das Grün ist nicht nur erholsam für gestresste Großstädter, es verbessert auch das Stadtklima, sorgt für frische Luft und schafft Lebensräume.

Stiftungszweck
Die 1981 gegründete Stiftung kümmert sich um Flora und Fauna in Berlin, sie sorgt für deren Pflege und Erhalt.
Als größter Berliner Träger für den ökologischen Freiwilligendienst sensibilisiert sie  junge Leute für die Umweltthemen.
Des Weiteren organisiert sie zahlreiche Veranstaltungen und Weiterbildungen zum Thema Natur, Natur erlebbar machen und ist Plattform für andere Angebote in der Hauptstadt.
(Foto: Regina Otters)

Projekte
– Koordinierungsstelle Florenschutz

– Koordinierungsstelle Fauna

– Renaturierung Berliner Moore

– Organisation des Langen Tags der StadtNatur

– Trägerschaft für ökologische Freiwilligendienste FÖJ und ÖBFD

– Angebot Naturerfahrungsräumen für Großstadtkinder

– Projekt Nemo – Natur erleben mobil

– Erstellung des Umweltkalenders Berlin

– Weiterbildungen für den Natur- und Umweltschutz – Exkursionen, Seminare, Lehrgänge

– jährliche Vergabe des Berliner Naturschutzpreises

– Teil der Bewegung Better World Cup

Wir stellen Ihnen ausgewählte Projekte demnächst näher vor!

 

 


Kontakt

Stiftung Naturschutz Berlin
Potsdamer Straße 68
10785 Berlin

Tel.: 030 26394-0
mail[at)stiftung-naturschutz.de

Quelle und Fotos
Stiftung Naturschutz Berlin
berlin.de

 

von As

Stiftung Gesundheitswissen

April 2, 2020 in Stiftung des Monats von As

Auch in Zeiten von Corona macht die Gesundheitsvorsorge keine Pause:
Wissen rund um ein gesundes Leben vermittelt die Stiftung Gesundheiswissen, die ihren Sitz in Berlin hat.

Stiftungszweck
Das Ziel der Stiftung ist es, die Menschen zu ermutigen, zum Mitgestalter ihrer Gesundheit zu werden.
Dazu erstellt die Stiftung Informationen zu gesundheitlichen Themen.
Im Jahr 2015 wurde die Stiftung durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. als eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet.

Gesundes Leben
Ob Ernährung, Wissen um Viren & Bakterien, die Impflicht – zu verschiedensten Themen rund um die eigene Gesunderhaltung stellt die Stiftung Informationen zur Verfügung.

Wie funktioniert beispielsweise das Gehirn, wie das Herz?
Allgemeinverständlich und unter Zuhilfenahme von Videos werden die wesentlichen Aspekte erklärt.

Corona
Unter Wie umgehen mit Corona sind Fragen und Antworten zum Umgang mit dem Virus aufgelistet. Des Weiteren werden Fragen wie

Wie schützen wir uns im Allgemeinen vor Infektionen?
Wie gehen wir zur Zeit mit anderen Krankheiten um?
beantwortet.

Diese und die Sorge, zu erkranken, machen auch gegenwärtig nicht Halt, und so ist es hilfreich, sich gerade jetzt zu informieren.

Online-Sprechstunde
Während der aktuell weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus meiden zudem viele Patienten und Patientinnen den Gang in die Praxis – aus Sorge, sich dort anzustecken.
Abhilfe schaffen können hier spezielle virtuelle Angebote wie die Videosprechstunde.
Zum 1. April 2020 werden bisher geltende Beschränkungen dafür gelockert. Ärzte dürfen nun unbegrenzt viele Patientinnen und Patienten in digitalen Sitzungen behandeln.

Krankheiten von A-Z
Ein Lexikon vermittelt eine jeweils kurze Übersicht zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten.
Hierzu wird auch der jeweils aktuelle Stand der medizinischen Forschung ausgewertet. Zahlreichen  Infos ist ein gut verständliches Video angefügt.

Projekte
Die Stiftung beteiligt sich an mehreren Gesundheitsspezifischen Projekten.
(Foto: Eckart von Hirschhausen während einer Veranstaltung zum Projekt „Pausenlos gesund“)

Mit HINTS Germany führen die Stiftung Gesundheitswissen und das Hanover Center for Health Communication die bislang größte nationale Datenerhebung zum Gesundheitsinformationsverhalten der Deutschen durch. HINTS Germany ist eine Adaption des etablierten US-amerikanischen „Health Information National Trends Surveys“ (HINTS).

Das Schulprojekt „Pausenlos gesund“ möchte die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken.

Neben Arbeitsblättern für Schüler bietet das Paket u.a. auch einen Leitfaden für Lehrkräfte, der ihnen dabei hilft, Unterricht und Projekte vorzubereiten und umzusetzen.

Service
Die Stiftung veröffentlicht neben Downloads und Videosauch zahlreiche Infobroschüren zurm Thema Gesundheit.

Hier erfahren Sie mehr.

 

Kontakt
Stiftung Gesundheitswissen
Friedrichstraße 134
10117 Berlin
Tel: +49 (0) 30 – 41 95 492 – 0
Fax: +49 (0) 30 – 41 95 492 – 99
Mail: info (at) stiftung-gesundheitswissen.de

Quelle und Fotos
Stiftung Gesundheitswissen

von As

Guardini Stiftung

März 4, 2020 in Stiftung des Monats von As

Stadttore sind Orte der Begegnung und der Auseinandersetzung. Sie markieren die Stelle, an der die Stadt zur Stadt wird.
Innerhalb des Projektes „Stadt und Religion“ widmet sich die Guardini Stiftung u.a. diesem Thema.

Stiftungszweck
Die Guardini Stiftung e.V. wurde 1987 ins Leben gerufen, um aus einer christlichen Position heraus einen Beitrag zum Kulturdialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Glauben zu leisten.
Sie folgt dabei ihrem Namensgeber, dem Religionsphilosophen und Theologen Romano Guardini, der in den 20er- und 30er-Jahren bis zu seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten in Berlin lehrte.

Mit Projekten, Vorträgen und Publikationen gestalten Wissenschaftler, Literaten, Künstler, Musiker und Filmschaffende ein Programm, dessen Inhalte dem o.g. Kulturdialog dient.

Romano Guardini
Romano Guardini (geb. 1885 in Verona, gest. 1968 in München) zählt zu den bedeutendsten katholischen Religionsphilosophen und Theologen des 20. Jahrhunderts. Er gilt als wegweisender Inspirator der liturgischen Bewegung, war eine der führenden Persönlichkeiten in der katholischen Jugendbewegung und tat sich als akademischer Lehrer mit außergewöhnlich hohem Zuspruch hervor.

Mit seinem Schaffen gelang Guardini der Brückenschlag zwischen moderner Lebenswelt und religiöser Symbolik, zwischen Glauben und wissenschaftlicher Weltanschauung, zwischen Kunst und denkerischer Wirklichkeitsauffassung.

Projekte
Vielseitige Veranstaltungen, Vorlesungen und Gottesdienste sind Projekte der Stiftung.
Stadt und Religion beispielsweise widmet sich dem Thema Großstadt hinsichtlich der Koexistenz verschiedenster Religionsgemeinschaften.

Im Guardini Salon werden Probleme der Zeit diskutiert. Namhafte Experten nehmen dazu auf dem blauen Sofa Platz. Umrahmt wird jede Veranstung von Musik.

Eine Theologische Predigtreihe greift aktuelle Fragestellungen auf.

Der einmal jährlich stattfindende Guardini-Tag widmet sich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Guardini-Forschung. Im Zentrum eines jeden Guardini-Tages steht ein Werk Romano Guardinis.

Guardini Galerie
Einen Schwerpunkt im Veranstaltungsprogramm der Guardini Stiftung nimmt die zeitgenössische bildende Kunst ein.

Seit Oktober 2000 wird in den Räumen der Galerie, in unmittelbarer Nähe zum Martin-Gropius-Bau am Askanischen Platz in Berlin Kreuzberg, ein reichhaltiges Programm geboten:
Gruppen- und Einzelausstellungen, Lesungen, Vorträge, Konzerte und Kolloquien.
(Foto: jüngste Ausstellung mit Werken von Uschi Niehaus)

Guardini Professur
Während seines Wirkens verlieh Romano Guardini dem akademischen Leben in Berlin besondere Akzente.
Um diese Tradition fortzuführen hat die Stiftung im Rahmen einer Vereinbarung mit der Humboldt-Universität zu Berlin (Foto) zum  2004 in der Theologischen Fakultät die Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung als Stiftungsprofessur wiedereingerichtet (heute: Guardini Professur für Religionsphilosophie und Theologische Ideengeschichte).
Seit 2012 hat der italienische Philosoph Ugo Perone die Stiftungsprofessur inne.

 

 

Kontakt
Guardini Stiftung e.V.
Askanischer Platz 4
10963 Berlin
Tel: +49 30 217358-0
Fax:+49 30 217358-99

Quelle
Guardini Stiftung
Humboldt Universität (Foto)

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Reiner Rabe Stiftung

Februar 4, 2020 in Stiftung des Monats von As

Städtepartnerschaften sind ganz praktisch agierende Plattformen für Verständigung und Dialog zwischen den verschiedenen Zivilgesellschaften.
So auch die Deutsch-Russischen Partnerschaften.
Diese zu fördern und auch die  Zusammenarbeit auf vielen weiteren Ebenen zu unterstützen, ist das Anliegen des Deutsch-Russischen Forums e. V.
(Foto: Eröffnung der Städtepartnerkonferenz 2017 in Krasnodar)

Anlässlich seines 80. Geburtstages hat der Brandenburger Unternehmer Reiner Rabe die Stiftung zur Förderung der Verständigung zwischen Deutschland und Russland gegründet, welche die Arbeit des Forums begleitet.
Ein Förderpreis soll ab 2020 einzelne Personen und Institutionen anregen, in die Verständigung zwischen Deutschland und Russland künftig zu intensivieren.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Förderung des
Völkerverständigungs-
gedankens durch die Unterstützung des Deutsch-Russischen Forums e.V. und die Verständigung zwischen Deutschland und Russland, der diesbezüglichen Nachwuchsarbeit sowie der kommunalen und regionalen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.
(Foto: Forum „Russland unter neuer Regierung“ im Februar 2020 in Berlin, ©DRF)

Vorsitzender des Forums ist Matthias Platzeck.
(Foto:© Sputnik, Nikolaj Jolkin)

 


Tätigkeitsbereiche und Projekte

Das Deutsch-Russische Forum organisiert Konferenzen, Seminare, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zu zentralen Themen der deutsch-russischen Beziehungen für Entscheidungsträger und junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland:

Politik und Wirtschaft
Insbesondere aktuelle Fragen aus Politik und Wirtschaft stehen im Mittelpunkt des Konferenz- und Vortragsprogramms des Forums.

Beispielsweise führten Veronika Krascheninnikova, Mitglied der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation (Mi.), und die Mitglieder der Staatsduma Pawel N. Sawalnij (li.) und Jurij W. Afonin (re.) unlängst eine Diskussion mit Gästen zum Thema „Russland unter neuer Regierung“ (siehe Foto oben).
(Foto: ©DRF)

Kultur
Die besonderen kulturellen Bindungen zwischen Deutschland und Russland haben eine lange und reiche Tradition. Das Deutsch-Russische Forum führt diese fort und organisiert regelmäßig Veranstaltungen zu ebenfalls aktuellen kulturellen Themen. Darüber hinaus fördert es den interkulturellen Dialog mit zwei Schwerpunktprojekten: dem jährlich stattfindenden Diskussionsforum Potsdamer Begegnungen und dem Internetauftritt Kulturportal Russland.

„Geraubte Ikonen – zerstörte Kirchen“ – diese Veranstaltung lud am 18. Februau 2020 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema
„Der Krieg gegen die Sowjetunion und die ‚Weißen Flecken‘ in der deutschen Erinnerung“ und zeigte Problemfelder bei der Erforschung und Aufarbeitung dieses Themas auf.
(Foto: © Sputnik, Nikolaj Popow)

Nachwuchsförderung
Das Deutsch-Russische Forum organisiert und fördert den Austausch und die Begegnung zwischen jungen Menschen beider Länder über verschiedene Projekte. Wichtig ist hierbei vor allem, neue Verbindungen für junge Deutsche und Russen zu schaffen und die einmal geknüpften Beziehungen sorgfältig zu pflegen.
(Foto: 52. Young Leader Seminar in Stuttgart ©DRF)

Veranstaltungen
Ein breites Spektrum an Veranstaltungen und Beiträgen lädt Interessierte und Fachpublikum ein zur Auseinandersetzung mit den Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sowie zum Kennenlernen der russischen Kultur.
(Foto: ©Sergej Zubeerow)

Kontakt
Deutsch-Russisches Forum e.V.
Schillerstr. 59
10627 Berlin

Telefon: (+49 30) 263907-0
Telefax: (+49 30) 263907-20
info(at)deutsch-russisches-forum.de

Quelle
Reiner Rabe Stiftung
Deutsch-Russisches Forum e.V.

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Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen

Dezember 29, 2019 in Stiftung des Monats von As

Lehrermangel allerorten, „Bildungsmisere“ und PISA-Disaster – viele Mitmenschen sehen die Bildung der Kinder und Jugendlichen in Gefahr.
Die Politik bemüht sich redlich, und so möge das Jahr 2020 positive Veränderungen bringen.

Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen wurde 1978 von Frank Cornelsen gegründet, um gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Stiftungszweck
Die gemeinnützige Stiftung engagiert sich für eine bessere Unterrichtsqualität in Deutschland.
Sie stärkt die Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern und fördert Innovationen, die der Schule neue Impulse geben. Dafür lädt sie jährlich zu einer Sommer-Uni nach Berlin ein und vergibt den Cornelsen Zukunftspreis.

Cornelsen Sommer-Uni
Mit einer exklusiven Sommer-Uni will die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen einen neuen Schwerpunkt setzen und die persönlichen Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern stärken.

Wissenschaftliche Vorträge, praxisbezogene Workshops und die Arbeit an individuellen Entwicklungszielen geben vielfältige Anregungen zur Unterstützung des pädagogischen Alltags.
Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen übernimmt für alle Teilnehmenden die Kosten für die Tagung, die Unterbringung, die Verpflegung und ein Rahmenprogramm im Herzen der Metropole im Wert von über 1.000 Euro.

Die Sommer-Uni findet in diesem Jahr vom 25. bis 28.08.2020 im Hotel Grenzfall in Berlin-Mitte statt. Das Hotel liegt unmittelbar neben der Gedenkstätte Berliner Mauer.
Bewerbungen sind möglich bis zum 30. April 2020

Einziges Auswahlkriterium: die breite Mischung der Erfahrungen und Bedürfnisse, sodass Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, Fächer und Bundesländer aufeinandertreffen.

Zukunftspreis Schule
Die Schule steht vor großen Herausforderungen. Die Schülerschaft wird heterogener, die bildungspolitischen Anforderungen steigen. Guten Unterricht zu gestalten wird schwieriger. Wie gelingt es, die Talente jedes Einzelnen zu entfalten, digitale Technologien zu nutzen, den Schulalltag zu organisieren und ein respektvolles Miteinander zu fördern?

Alle zwei Jahre schreibt die Stiftung den Cornelsen Förderpreis Zukunft Schule aus, um die Erfahrungen und Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern aus der Praxis in die bildungspolitischen und wissenschaftlichen Anstrengungen zur Qualifizierung von Unterricht einzubinden.
Schule kann noch besser werden – prämiert werden Initiativen und Ideen, wie dies gelingen kann.
Bewerbungen mit einer Kurzdarstellung des Projekts sind bis zum 15. Oktober 2020 möglich. Die Preisverleihung erfolgt im Februar 2021.
(Fotos:SenBJF)

Auszeichnung für Thüringer Gymnasium:
Die Schule wurde im vergangenen Jahr für ihr Konzept zur Berufsorientierung mit dem „Zukunftspreis 2019“  ausgezeichnet.
Mit der Einrichtung eines Wahlpflichtfachs namens „thinkTECH“ reagiert das Gymnasium auf die Herausforderungen der Abwanderung und des Fachkräftemangels in der Region und bietet seinen Abiturientinnen und Abiturienten neue Perspektiven.
(Foto: Thüringer Ministerium BJS)

Kontakt
Die Cornelsen Kulturstiftung ist eine nichtrechtsfähige Stiftung in der treuhänderischen Verwaltung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Deutsches Stiftungszentrum GmbH
im Stifterverband

Bernhard Sommer
Regionalbüro Berlin
Pariser Platz 6
10117 Berlin

Tel.: (030) 322982-342
Fax: (030) 322982-349
E-Mail: bernhard.sommer@stifterverband.de

Angaben nach § 5 TMD/§ 55 RfStv:
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Telefon: (02 01) 84 01 – 0
Telefax: (02 01) 84 01 – 301
E-Mail: mail[a]stifterverband.de

Quelle
Cornelsen Stiftung
www.berlin.de (Foto ganz oben)
Hotel Grenzfall

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Hoeck-Stiftung

Dezember 4, 2019 in Stiftung des Monats von As

Sie ist eine der jüngeren Stiftungen des Landes Brandenburg: Am 15. Mai 2015 erhielt die Hoeck- Stiftung die Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht, im Stiftungsverzeichnis unter der Nummer 222 vermerkt.

Stiftungszweck
Die Stiftung soll durch direkte Hilfe und Hilfe zur Selbsthilfe den sozialen Zusammenhalt der Menschen stärken, die Gemeinschaft insgesamt bereichern und das Zusammenleben der Menschen friedlich gestalten.

Sie hat den Anspruch, von der Stadt Eberswalde aus beginnend nach und nach auch regional, national und international tätig zu werden.
(Foto: Martin Hoeck und Mitarbeiterinnen der Eberswalder Kinderakademie der Johanniter unterzeichneten im Frühjahr 2019 eine Kooperationsvereinbarung. Die Kinderakademie konnte sich ebenfalls über eine Spende in Höhe von 1000 Euro freuen.)

Mit der Gründung der Hoeck-Stiftung wollen Ralph-Peter Hoeck und Martin Hoeck  an ihre Frau und Mutter Dagmar Hoeck erinnern, die am 15. August 2014 im Alter von nur 56 Jahren einem Hirntumor erlag.


Projekte

Stationäres Hospiz am Drachenkopf in Eberswalde
Das Hospiz will ein Ort des Lebens sein, in dem ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben bis zuletzt möglich ist. Die Orientierung am christlichen Menschenbild ist hier die Grundlage. Sie ist die Richtschnur des ethischen Handelns in Pflege, Medizin und Seelsorge in diesem Haus.
Die Stiftung unterstützt die Arbeit des Hospizes.
Mehr Infos: Evangelischer Verein “Auf dem Drachenkopf” e.V.

Behindertenverband Kreis Eberswalde e. V.
Im Verband, mit dem die Stiftung seit dem Jahr 2015 kooperiert,wirken Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen und weitere engagierte Bürger für Menschen mit Behinderungen gemeinsam.

Sie geben individuelle Informationen zu behinderten- und sozialrechtlichen Problemen, praktische Hilfe bei Behördengängen und Antragstellungen (Wohnraum, Wohngeld, Schwerbehindertenausweis, Pflegegeld), Unterstützung im privaten Umfeld und mehr.

Kinder-und Jugendakademie Forscherhaus
Diese Einrichtung, bestehend aus Kindergarten und Hort, befindet sich in der Trägerschaft der Johanniter und wird ebenfalls von der Stiftung unterstützt.

Im Kindergartenbereich können bis zu 36 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in einer großen offenen Gruppe betreut werden.
Die Grundlagen der pädagogischen Arbeit basieren auf den Ansätzen der Montessori-Pädagogik und der Wald-Pädagogik.

Im Hortbereich werden bis zu 165 Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse betreut. Er orientiert sich an dem pädagogischen Konzept der offenen Arbeit.
Durch die enge Zusammenarbeit der Hortpädagogen/-innen mit der Lehrerschaft der Grundschule, etwa durch Unterstützung im Unterricht und die Durchführung von Mittagsband und Neigungsunterricht, können die die Kinder sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag begleitet werden.
(Fotos: Johanniter Eberswalde; Ulrich Wessollek)

Diplomatischer Salon
Die Hoeck-Stiftung organisiert die Veranstaltungsreihe „Diplomatischer Salon – Die Welt zu Gast in Eberswalde bzw. Wittenberge“. Eingeladen werden Botschafter aus aller Welt zu einem Diskussionsabend, um mit ihnen in einem offenen Dialog über die aktuelle Situation in ihrem Heimatland und ihr Verhältnis zu Deutschland ins Gespräch zu kommen.

Am 16. Dezember 2019 war der Botschafter der Volksrepublik China, S.E. Ken Wu,  an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) zu Gast.

 

 


Spenden sind willkommen

Weitere Infos hier!

Kontakt
Hoeck-Stiftung
Frankfurter Allee 57
16227 Eberswalde
D – Deutschland

Mobil.: 0162-71 66 198
Fax: 03334 – 58 48 989
inf(at)hoeck-stiftung.de

Quelle und Fotos
Hoeck Stiftung

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Stiftung NaturTon

November 3, 2019 in Stiftung des Monats von As

Die Zukunft von Klima und Umwelt liegt in der Verantwortung jedes
Menschen. Die Musiker der Staatskapelle Berlin möchten mit der 2009 gegründeten Stiftung NaturTon ein Zeichen für ihr Engegement für den Klimaschutz setzen.

Stiftungszweck
Die Stiftung fördert global Klima- und Umweltschutzprojekte, die im
Einklang mit deren sozialen Umfeld nachhaltig dem Schutz und Erhalt der Erde dienen.

Partner der Stiftung ist der World Wildlife Fund (WWF) als grösste private Naturschutzorganisation der Welt.

Orchester des Wandels

Um auch weiteren Klimaschutz-Aktivitäten und weiteren Mitstreitern eine Plattform zu bieten, erdachten die Stifter die übergeordnete Initiative
Orchester des Wandels.

Ausschlaggebend waren dafür mehrere Gründe:
Ohnehin sind Musiker oft ausdrückliche Naturliebhaber, suchen in der Natur Ausgleich zu den Anforderungen ihres Berufes. Viele von ihnen widmen sich aktiv dem Naturschutz.
Konzerte in Entwicklungsländern und der Austausch mit Kollegen aus der ganzen Welt haben außerdem das Bewusstsein für die sozialen Aspekte der Umweltproblematik geschärft.

Und weil Orchestermusiker schon von Berufs wegen an einem Strang ziehen, war es nur logisch, auch die Umweltschutz-Aktivitäten der einzelnen Kollegen als wirkungsvolle Team-Arbeit zu organisieren.
Seit 2011 finden regelmäßig „Klimaknzerte“ statt, deren Einnahmen Klimaprojekten zugute kommen.

Schnell konnten auch namhafte Dirigenten wie etwa Daniel Barenboim oder Zubin Mehta (Foto) mit ins Boot geholt werden.


8. Klimakonzert 2019

Am 31. Mai luden das Orchester des Wandels und Patricia Kopatchinskaja (Foto) zum bereits 8. Klimakonzert, »Dies Irae«, in das Berliner ewerk ein.
Die Einnahmen des Benefizkonzertes flossen in das WWF-Projekt »New Life on Lower Pruth River«, das von Patricia Kopatchinskaja mitinitiiert wurde und sich für die Renaturierung von Auenwäldern im Flussdelta des Pruth in Moldawien einsetzt:

Renaturierung des Auenwaldes am Pruth in Moldawien
Der Pruth ist ein 953 km langer Nebenfluss der Donau. Seine Quelle liegt in den ukrainischen Ostkarpaten nahe der rumänischen Grenze. Im längsten Teile seines Laufes markiert der Pruth die Grenze zwischen Rumänien und Moldawien.
Die Schwemmgebiete des Pruth sowie die angrenzenden Auenwälder sind sowohl für die regionale Süsswasserversorgung also auch als Vogelbrutgebiete von großer Bedeutung.
Bedroht sind die Auen des Pruth vom Klimawandel und von einer wenig nachhaltigen Landwirtschaft.

Bereits der Erlös des 2. Klimakonzerts kam diesem Projekt („New Life on Lower Prut River“) zugute. Projektstart unter Leitung des WWF war noch im gleichen Jahr, 2012.

Mittlerweile hat sich die Anpflanzungsfläche auf 2000 ha erweitert.
Dies ist die erste deutsche Initiative in dieser Region. (Fotos: WWF)


Mitmachen für alle
Man muss nicht Musiker sein, um die Projekte der Stiftung zu unterstützen!

Mit einer Zustiftung erhöht sich das Grundkapital. Und sobald eine Zahlung ab 200€ eingeht, wächst der virtuelle Spendenbaum:
200€ lassen ein Blatt sprießen, 1.000€ einen Zweig und 10.000€ einen ganzen Ast. Bei geringeren Beträgen wird eine Spende empfohlen.

Hier finden Sie dazu mehr Infos.

Kontakt
Stiftung NaturTon
c/o Orchester des Wandels
Unter den Linden 7
10117 Berlin

Quelle und Fotos
Stiftung NaturTon

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Stiftung SPI

Oktober 2, 2019 in Stiftung des Monats von As

Ob Altenpflege, Heilpädagogik, Unterstützung bei der Integration Jugendlicher – die SPI Stiftung widmet sich einem weit gefächerten sozial orientierten Spektrum.

Stiftungszweck
Die Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May« ist eine Stiftung des Landesverbandes der Arbeiterwohlfahrt Berlin.
Sie verfolgt die Ziele der Arbeiterwohlfahrt und soll mit dazu beitragen, eine Gesellschaft zu entwickeln, in der sich jeder Mensch in Verantwortung für sich und das Gemeinwesen frei entfalten kann.

Der Namensgeber Walter May (1900-1953) war Schulrat in Berlin und  spielte als Vertreter Berlins u. a. eine wichtige Rolle bei der Errichtung der Deutschen Forschungshochschule in Berlin-Dahlem.

Handlungsfelder
– Träger von Fachschulen
– Förderprogramme
– Sozialer Integration
– Jugendarbeit
– Angebote zur Suchthilfe
– Hilfe für Kinder und Jugendliche und deren Familien

Projekte
Die Handlungsfelder der Stiftung SPI umfassen ein breites Themenspektrum, das sich in Angeboten und Projekten für verschiedene Zielgruppen widerspiegelt. Die Einrichtungen sind in Berlin und im Land Brandenburg angesiedelt und darüberhinaus bundesweit tätig.

Einige Beispiele:

Lebenszeit – Kinder, Jugendliche, Familien, alte Menschen
Gesund mit beiden Beinen im Leben zu stehen, dafür werden die Wurzeln in der Kindheit gelegt. Die Stiftung SPI verfolgt das Ziel der Jugendhilfe, positive Lebensbedingungen zu schaffen, Unterstützung zu leisten, auch für Familien, und negative Stigmatisierung und daraus möglicherweise folgende „selbsterfüllende Prophezeiungen“ zu vermeiden.

Ein weiteres Hauptaugenmerk der Stiftung liegt auf dem Prozess des Alterns und der Betreuung im Alter. Die Stiftung hilft dabei, Risiken zu begegnen und die Chancen zu gestalten.

Wohnen und Betreuen
Der Erhalt der Wohnfähigkeit, d. h. insbesondere auch der Fähigkeit alleine zu wohnen, ist sehr wichtig für alle weiteren Formen von Beratung und Behandlung. Hierfür werden entsprechende Projekte entwickelt und gefördert.

Flucht, Einwanderung und Migration
Die aktuell hohen Zuwanderungszahlen nach Deutschland stellen eine große gesellschaftliche Herausforderung dar. Dies gilt für Berlin genauso wie für die Mittel- bzw. Kleinstädte oder ländlichen Räume in Brandenburg. Die Stiftung SPI unterstützt in den Themenfeldern Frühe Bildung, Jugendhilfe und Familienbildung, Wohnen und Ausbildung sowie Stadtentwicklung.

Unterstützung für junge, unbegleitete Geflüchtete
Unbegleitete Kinder und Jugendliche kommen meist stark belastet nach Deutschland.  Sie haben Krieg erlebt, haben die Trennung und/oder den Verlust (von) der Familie erlitten und sind oft völlig unsicher, was Weichenstellungen für ihre eigene Zukunft anbelangt.

Die Stiftung SPI befähigt junge Menschen, sich zu beteiligen. Sie werden sozialpädagogisch betreut, erlernen alltagsnah Grundzüge der deuteschen Sprache und erhalten Angebote für psychologische Betreuung und Rechtsberatung. Qualifizierende Bildungsangebote erleichtern darüberhinaus die Integration in unsere Gesellschaft bzw. die Rückkehr in die Heimatländer, und verknüpfen Beratung und Bildung.

Die fluchtbedingte Zuwanderung hat auch erhöhten Bedarf an Betreuungsplätzen in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zur Folge. Einhergehend damit werden zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher benötigt.
Für Menschen mit Fluchterfahrung bestehen noch formale Hürden für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Auch das Fehlen von formalen Zeugnissen erschwert ihnen den Zugang zu Ausbildungsgängen.
Die Stiftung SPI unterstützt bei der Vorbereitung für eine 3-jährige Ausbildung.

Kultur und Freizeit
Ob Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen, Bandproben oder Stadtführungen – das Spektrum an Angeboten in den Stiftungseinrichtungen und innerhalb von Projekten ist groß. Kulturelle Teilhabe  bedeutet Partizipation am kommunikativen Geschehen einer Gesellschaft. Kultur hat einen Bildungsauftrag – auch daher das vielfältige Engagement der Stiftung SPI auf diesem Gebiet.

Veranstaltungstipp
Der Veranstaltungskalender der Stiftung bietet für Jedermann etwas Passendes, sei es eine Beratung, ein Ausflug, Bastelnachmittage und vieles mehr.

Ganz aktuell:
Halloween im Schlosspark Bad Freienwalde
Weitere Infos hier.

Kontakt

Stiftung SPI
Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May«
Müllerstraße 74
13349 Berlin
Telefon: 030 4597930
Fax: 030 45979366
E-Mail: info(at)stiftung-spi.de

Quelle und Fotos
Stiftung SPI

 

von As

Checkpoint Charlie Stiftung

September 5, 2019 in Stiftung des Monats von As

Der «Checkpoint Charlie» war der bekannteste Grenzübergang in Berlin, der lediglich für Ausländer, Diplomaten sowie Angehörige der alliierten Streitkräfte offen war. Im Jahr 30 nach dem Fall der Berliner Mauer ist dieser Ort nach wie vor eine beliebte Touristenattraktion.

Auch nach dem Abzug der amerikanischen Schutzmacht galt die Bestrebung, diese einzigartigen Kontakte zu pflegen und zu intensivieren.
In Dankbarkeit gegenüber den Leistungen, die die Vereinigten Staaten für die Stadt Berlin erbracht haben, entschloss sich das Abgeordnetenhaus des Landes Berlin 1994, die nachhaltige Pflege dieser Beziehungen einer Stiftung anzuvertrauen.

Diese erhielt den Namen jenes Grenzüberganges, der für Berlin zum Inbegriff amerikanischer Präsenz während des Kalten Krieges wurde – Checkpoint Charlie Stiftung.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der USA in Berlin in den Jahren 1945 bis 1994.

Seit dem Beginn ihrer Arbeit im Sommer 1995 hat die Stiftung 710 deutsch-amerikanische Projekte geplant, organisiert und mit über zwei Millionen Euro unterstützt.

Projekte
Die Projekte der Stiftung reichen von Lehrer- und Schüleraustauschen, von Schul-Partnerschaften bis hin zur Förderung einzelner Initiativen. Die Stiftung betreut ebenfalls einen großen Teil aller nicht-staatlichen Programme Berlins mit seiner Partnerstadt Los Angeles.
(Foto: US Lehrkräfte besuchen das Abgeordnetenhaus von Berlin)

Pläne für den Checkpoint Charlie: Schluss mit der Brache
Seit vielen Jahren kann der historische Ort in seinem Gesamtbild nicht mehr mit seiner gesellschaftspolitischen Bedeutung Schritt halten. Das Areal verkommt nach Ansicht von Kritikern zu einer Art banalem Disneyland – samt nachgebautem Checkpoint. Als Gegenpol hatte der Senat zuletzt eine «Black Box» aufgestellt, die an den Kalten Krieg erinnert.

Nach dem Bebauungsplanentwurf des Berliner Senats soll nun östlich der Friedrichstraße ein schon lange angedachtes Museum des Kalten Krieges errichtet werden, das in Händen der Stiftung Berliner Mauer liegen soll. Für die Ausstellungsräume ist ein 3000m² großes Areal in einem mehrstöckigen Gebäude vorgesehen.
(Foto ©dpa, berlin.de)

Die Friedrich-/Ecke Zimmerstraße als Ort der DDR-Grenzübergangsstelle und des westalliierten Kontrollpunktes ist einer der bekanntesten Mauerorte:
Anlässlich eines neuen Ausstellungsvorhabens sucht die Stiftung Berliner Mauer Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen an diesen historischen Ort (mit-)teilen möchten.

Auf dem zweiten Teil dieses östlichen Grundstücks soll Platz für Wohnungen Gewerbe in einem Umfang von 13 500 Quadratmetern geschaffen werden. 30 Prozent der Wohnungen sollen Sozialwohnungen werden.
(Quelle: Berlin.de)

Kontakt
Checkpoint Charlie Stiftung
Bismarckstr. 63
12169 Berlin
Tel: +49 30 844906-0
E-mail: info@cc-stiftung.de

Quelle und Fotos
Checkpoint Charlie Stiftung
1.Foto oben: Bundeszentrale für Politische Bildung (©AP)
www.berlin.de

von As

GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung

August 1, 2019 in Stiftung des Monats von As

Die rasche Entwicklung der Messtechnik und die heute verfügbaren Computertechnologien haben den Geowissenschaftlern völlig neue Möglichkeiten an die Hand gegeben, Prozesse in allen zeitlichen und räumlichen Skalenbereichen hochaufgelöst zu erfassen.

Wohin bewegt sich das „System Erde“?
Ein Thema, das in den Zeiten des international diskutierten Klimawandels hochaktuell ist.
Die Geowissenschaften beobachten dieses System, d.h. den Planeten, auf dem wir leben.
Gegenstand der Untersuchungen sind die in seinem Inneren und an der Oberfläche ablaufenden chemischen, physikalischen und biologischen Prozesse sowie die Wechselwirkungen zwischen der Geo-, Kryo-, Hydro-, Atmo- und Biosphäre.

Stiftungszweck
Ziel der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung ist es, die Geowissenschaften zu fördern, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den über 100 Einzeldisziplinen zu unterstützen und die Bedeutung der Geowissenschaften in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

Die Stiftung agiert im Zusammenschluss der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland.
Im Bewusstsein der Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns schlossen sich am 28. Februar 1980 zunächst zwölf geowissenschaftliche Gesellschaften zusammen.
Sie gaben ihr den Namen des großen Naturforschers Alfred Wegener.

Inzwischen gehören 34 geowissenschaftlich orientierten Organisationen mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern zur Stiftung.

Alfred Wegener
Der Namensgeber der Stiftung, Alfred Wegener (1880–1930), war ein Forscher, der die Geheimnisse der Natur entschlüsseln, verstehen und durch Messungen wissenschaftlich nachvollziehbar darlegen wollte.

Nach dem Studium in Berlin arbeitete er zunächst beim Meteorologischen Observatorium in Lindenberg bei Beeskow. Dort stellte er 1906 mit über 52 Stunden Ballonfahrt einen Weltrekord auf.
Nach dem I. Weltkrieg wurde er Professor für Meteorologie und Geophysik in Hamburg und in Graz.
Alfred Wegener unternahm vier Reisen ins Polargebiet; bei seiner großen Grönland-Expedition kam er 1930 ums Leben.

Ein Museum widmet sich heute seinem Leben:
Das Alfred Wegener Museum Zechlinerhütte (in der Nähe von Rheinsberg).
In Zechlinerhütte hat die Familie in seiner Kindheit viele Sommer und Ferienzeiten verbracht.

Das Museum stellt mit authentischen Zeugnissen Wegeners Leben vor und entwickelt Fragen (vor allem zum Klimawandel), die sich aus seiner Arbeit für uns heute ergeben.

Stiftungsarbeit
Forschungsergebnisse, Meldungen, Projekte – dies bündelt Satzungsgemäß die Stiftung, gewährt Fördermittel, unterstützt und informiert.
Der GEO-Kalender informiert über aktuelle Geschehnisse und Veranstaltungen.

Beispiel:
In Eberswalde findet am 12. September 2019, 10-17 Uhr eine Tagung zum Thema „Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“ statt.
Sie fungiert als Abschlusstagung zur wissenschaftlichen Begleitung des gleichnamigen Entwicklungs- und Erprobungvorhabens der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Naturerfahrungsräume (kurz NER oder NERäume) sind Grünflächen, auf denen sich in erster Linie Heranwachsende, aber auch Erwachsene aufhalten und eigenständig Natur erleben können.

Kinder können Naturerfahrungsräume selbständig aufsuchen und haben hier Vorrang.
Zu drei Projekten in Berlin wurde an der HNE in Eberswalde die Begleitforschung durchgeführt.
(Foto: (c) Naturerfahrungsräume, HNEE, A. Wilitzki)

Ehrungen
Seit einigen Jahren verleiht die GeoUnion Alfred-Wegner-Stiftung Preise an Einzel- oder Personengruppen, welche im wesentlichen in Deutschland herrausragende Leistungen auf der wissenschaftlichen Ebene erbracht haben.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen von drei verschiedenen Preisen vergeben:

Im März 2019 erhielt Prof. Dr. Sarah C. Jones, Mitglied des Vorstandes des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und zuständig für den Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung, den Georgi-Preis von GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung und Deutscher Meteorologischer Gesellschaft (DMG).

Die Jury würdigt insbesondere die Forschungen von Sarah Jones im Bereich der Tropenmeteorologie und zu deren Wechselwirkungen mit den mittleren Breiten wie zum Beispiel Deutschland sowie ihr Engagement, weltweit junge Nachwuchskräfte in den Naturwissenschaften zu fördern.
(Foto: Georgi-Preisträgerin Sarah Jones mit der DMG-Vorsitzenden Inge Niedek und dem Laudator George Craig)

Kontakt
GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung
c/o Universität Potsdam
Institut für Erd- und Umweltwissenschaften
Karl-Liebknecht-Str. 24-25, Haus 27
14476 Potsdam

Telefon: 0331-977-5789
Fax: 0331-977-5700
E-Mail:  Christof.Ellger(at)geo-union.de

Quelle und Fotos
GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung
Fotos oben: StRATEGy, Universität Potsdam
Fotos Alfred Wegener/Museum: Alfred Wegener Museum

von As

Stiftung Bürgermut

Juli 5, 2019 in Stiftung des Monats von As

neues einfach machen –

so lautet der Slogan dieser Stiftung, die das Engagement von engagierten Bürgerinnen und Bürgern einfacher machen möchte.

Sie wurde im Mai 2007 von dem Unternehmer, früheren Bundestagsabgeordneten und langjährigen Berliner Senator Elmar Pieroth errichtet.

Stiftungszweck
Erklärtes Ziel der Stiftung ist es, den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Engagierten gezielt zu fördern. Denn nur wenn die positiven und erfolgreichen Querdenker voneinander wissen, ihre Praxiserfahrungen miteinander teilen und sich so gegenseitig stärken, verbreiten sich gelungene Veränderungen schnell und unkompliziert.

Die Stiftung hat ein Programm entwickelt, das bürgerschaftliche Leistungen nicht bloß anerkennt, sondern deren Initiatoren dazu qualifiziert, ihre Projekte und Methoden gemeinsam zu besprechen, zu skalieren und zu übertragen.
Dieses Programm führt – im Gegensatz zur punktuellen, finanziellen Förderung einzelner sozialer Projekte – zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Am 17. Juni 2019 fand beispielsweise unter dem Motto:
Inspirieren, vernetzen, informieren!
das erste Community-Event des Projektes “D3 – so geht digital” statt.
Im TUECHTIG – einem inklusiven Co-Working Space in Berlin Wedding – trafen rund 80 Gäste aus dem breiten Spektrum der Zivilgesellschaft zusammen, um sich zu den digitalen Themen des Sektors auszutauschen.
(Foto: Andi Weiland)

Projekte bisher und heute
– openTransfer
– Digital Social Summit
– D3 – so geht digital
– Weltbeweger
– Enter Magazin
– Events & Webinare
– Publikationen
Weitere Infos hier.

Projekt openTransfer
Gute soziale Ideen sind das eine, andererseits sollen sie auch „in die Fläche kommen“ statt nur lokal zu wirken.
openTransfer organisiert zu diesem Zweck Barcamps, Workshops & Webinare, begleitet und berät Organisationen.
Das Projekt bietet umfangreiches Transferwissen im Netz und betreibt ein eigenes Accelerator Programm.

Und demnächst geht es wieder auf Tour:
Die Sommertour openTransfer macht Station
am 2. Aug. in Berlin
24. Aug. in Bremen
am 28. Sep. in Erfurt

Regen Austausch gibt es dagegen auch online, u.a. zu den Themen Finanzierung, Recht, Kommunikation und Wirksamkeit. Seminare werden ausgewertet und vorbereitet.
Ein Barcamp im vergangenen Dezember in Berlin widmete sich z. B. dem Thema Patenschaften. Wissenswertes ist auf der Webseite nachzulesen:
1:1! Im Sport ist dies ein enttäuschendes Ergebnis. Für Patenschaften dagegen ist es ein bewährtes Erfolgskonzept: Menschen sind ganz direkt für Andere da – begleiten sie zur Ausländerbehörde, zum Spielplatz oder in die Oper. Patenschaften wirken. Und Patenschaften haben viele Gesichter.
Weil die Beziehungen so persönlich und vielfältig sind, brauchen sie professionelle Unterstützung. Und zwar nicht nur durch ein Projekt – sondern von Vielen. Mehr Netzwerke wagen, lautet deswegen die Devise der Stiftung für die neue Projektphase von openTransfer #Patenschaften!

Kontakt
Stiftung Bürgermut
Möllendorffstr. 3
10367 Berlin

Quelle und Fotos
Stiftung Bürgermut
BMFSFJ

von As

Stiftung Paretz-Ketzin

Juni 5, 2019 in Stiftung des Monats von As

Eines der vielen Kleinode, das es rings um Berlin zu entdecken gilt, ist der Ort Paretz-Ketzin im Havelland.

Um 1800 wurde er mit dem Schloss, dessen Park  und mittels umfassender Dorferneuerung zum Sommersitz von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und seiner Gemahlin, Königin Luise umgestaltet.
(Foto Schloss: Dirk Peters)

Die Stiftung Paretz wurde im Mai 2009 als Treuhandstiftung der Breuninger Stiftung Stuttgart gegründet.
Sie erwarb inmitten des denkmalgeschützten Dorfensemble in Paretz zwei Gebäude: die ehemalige Gutsscheune, die bis 2009 hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt wurde, sowie ein historisches Gehöft und Wohnhaus in der Werderdammstraße.

Stiftungszweck

Ziel der Stiftung ist es, immer mehr Menschen für die Mitgestaltung des Ortes zu begeistern und zu gewinnen. Dies geschieht vornehmlich durch die Förderung und Durchführung von vorbildhaften Projekten im Dorf Paretz und der Gemeinde Ketzin/Havel.

Gebäude der Stiftung
1. Paretzer Scheune
Die ehemalige Gutsscheune wurde bis 2009 landwirtschaftlich und punktuell für Dorffeste genutzt. Um sie für die Aktivitäten des Dorfes zu sichern, hat die Breuninger Stiftung sie erworben. Im Jahr 2011 wurde sie denkmalgerecht saniert.

Seitdem finden dort traditionelle Dorffeste, Aktivitäten der örtlichen Vereine, Bürgergespräche der Stiftung Paretz sowie Konzerte, Theateraufführungen und Seminare statt.

Auch für Feste öffnet sie ihre Tore.

 

 

 

2. Stiftungshaus Paretz

Das Stiftungshaus der Stiftung Paretz eignet sich für Veranstaltungen, Seminare und Workshops bis zu 16 Personen. Im historischen Vordergebäude befinden sich u.a. zwei Seminarräume, eine Lounge und 4 Schlafzimmer.
Ein Innenhof mit Außenkamin lädt ebenfalls zum Verweilen ein.

In der Orangerie im Rückgebäude kann mit Blick in die Havellandschaft getagt werden.

 

3. Campus Paretz
Durch diverse Kooperationen vor Ort hat die Stiftung Paretz die Möglichkeit, weitere Orte in und um Paretz zu nutzen, beispielsweise die unter der Ägide der Breuninger Stiftung stehende Paretzer Akademie (Foto: Gebäudeensemble an der alten Schleuse in Paretz).

Dieser Campus bietet mit weitläufigen Aussenanlagen und seinen verschiedenen Gebäuden ideale Tagungsmöglichkeiten für Gruppen aller Größe, für persönliche Begegnungen, für Festivals und Kongresse (Foto: Storchenhof Paretz).

Projekte
Die Stiftung Paretz möchte Bürger und Vereine einladen, ihre Ideen und Projekte zu verwirklichen.
Vom Café bis zum Konzert, vom Sommermarkt bis hin zu Workshops reicht dabei die Palette.

Veranstaltungen
Neben Fontane gewidmeten Führungen u. a. m. lädt am

Donnerstag, d. 27. Juni 2019, 19 Uhr,

der Verein Historisches Paretz e.V. in Kooperation mit der SPSG und der Stiftung Paretz zum Sinfoniekonzert der Potsdamer Orchesterwoche:

Im Programm:
Werke von J. Brahms,M. Ravel und F. Mendelssohn-Bartholdy.
Dazu als Uraufführung von Gisberth Näther:
Musikalischer Toast-Orchesterlieder für Bariton nach Texten von Theodor Fontane

Eintritt: 10 € und 6 € ermäßigt (nur an der Abendkasse, ab 18 Uhr geöffnet)
Kontakt: Tel. 033233/80747 · buero@paretz-verein.de , www.paretz-verein.de

Jeden Mittwoch, von 14-18 Uhr, öffnet auch das Café in der Paretzer Scheune.

Kontakt
Stiftung Paretz
14669 Ketzin/Havel | Rathausstraße 3b
Telefon: +49 (0)33233/ 799 590
eMail: info@stiftung-paretz.de

Quelle und Fotos
Stiftung Paretz-Ketzin
Helga Breuninger Stiftung

von As

Stiftung Museumsstandort Velten

Mai 4, 2019 in Stiftung des Monats von As

Sie ist eine der jüngsten Stiftung in Brandenburg, gegründet am 14. November 2018 und mit der Nummer 263 im inzwischen 265 Stiftungen umfassenden Stiftungsverzeichnis Brandenburg versehen.

Stiftungszweck
Die Stiftung verfolgt die Bewahrung und Weiterentwicklung des Ensembles des Industriedenkmals Kachelofenfabrik A. Schmidt, Lehmann & Co.

Besonderes Augenmerk gilt den denkmalgeschützten Maschinen: Sie sollen als als musealer Ausstellungs- und Erlebnisort reaktiviert werden. Neben der Errichtung einer Gläsernen Manufaktur mit Behindertenwerkstatt ist ebenfalls geplant, dass Handwerker, Künstler und Nutzer „rund um‘s Feuer“ einziehen.

Die Ofenfabrik
Aufgrund reicher Tonvorkommen entwickelte sich ab 1835 in dem kleinen Ort Velten, nördlich von Berlin, eine Tonwarenindustrie, die um 1900 ihren Höhepunkt erreichte. Im Jahre 1903 gab es am Standort 43 Ofenfabriken und keramische Werkstätten. Sie produzierten u. a. hunderttausend Kachelöfen – die berühmten weißen „Berliner Öfen“ – für die nahe Hauptstadt.
Bereits 1905 eröffnte auf Initiative des Gemeindevorstehers Hermann Aurel Zieger, des Kantors Gustav Gericke und der örtlichen Keramikindustrie das Ortsmuseum für die Kachelofen-Tonwarenindustrie.

Heute bewahrt sie als LEBENDIGE KULTURWERKSTATT das Kulturgut Ofen für die nächsten Generationen.

Eine Schau der prachtvollen und zweckmäßigen Öfen ist im Dachgeschoss der Fabrik untergebracht.

Es ist das älteste und bedeutendste Ofenmuseum Deutschlands.
Zu besichtigen sind eine Ofen-, Keramik und Baukeramik-Sammlung.

Hedwig Bollhagen Museum
Hedwig Bollhagen (HB) (1907-2001) zählt zu den herausragenden deutschen Keramikerinnen des 20. Jahrhunderts.
(Foto: Hedwig Bollhagen Werkstätten)

Schon längst sind ihre Keramiken international zu Sammlerstücken avanciert, wobei in den Hedwig Bollhagen Werkstätten für Keramik in Marwitz immer noch nach ihrem Credo, zeitlos schöne, einfache und zweckmäßige Gebrauchskeramik zu machen, produziert wird.
(Foto: berlin.de; ©dpa)

Das Museum lässt die künstlerische Entwicklungsgeschichte „HB“s nachempfinden und zeigt besondere Einzelstücke aus ihrem Atelier.

Stiften
Mit Spenden und Zustiftungen kann  die Arbeit der Stiftung wirksam unterstützt werden:
Die Spenden werden zeitnah für aktuelle Projekte der Stiftung verwendet.
Die Zustiftungen erhöhen das unantastbare Stiftungsvermögen und bleiben auf Dauer erhalten.
Weitere Infos hier.

Öffnungszeiten
Für einen Streifzug durch 300 Jahre Ofengeschichte und / oder einen Besuch im Hedwig-Bollhagen-Museum lädt der Ort wie folgt ein
(Foto: oraninenburg-erleben.de) :

di. – fr.    11:00 – 17:00 Uhr
sa. + so.  13:00 – 17:00 Uhr.
Auch Führungen können vereinbart werden.

Kontakt
Ofen- und Keramikmuseum Velten
Hedwig Bollhagen Museum
Wilhelmstraße 32/33
16727 Velten

Tel.: 03304 / 3 17 60
Fax: 03304 / 50 58 87
E-Mail:info[at]okmhb.de

Quelle und Fotos
(sofern nicht anders angegeben)
Stiftung Museumsstandort Velten

von As

Alice-Samter-Stiftung

April 4, 2019 in Stiftung des Monats von As

Die Berliner Komponistin Alice Samter (1908-2004) hat der Universität der Künste Berlin in den Jahren 1999 und 2000 ein beträchtliches Vermögen vermacht.

Stiftungszweck
Mit den Erträgen des Stiftungskapitals sollen Studierende der Fakultät Musik unterstützt werden.
Dies geschieht einerseits durch Stipendien und andererseits durch die Finanzierung der Preisgelder dieses Kammermusikwettbewerbs.
Die Universität der Künste Berlin bemüht sich um die Pflege des Schaffens von Alice Samter.
Mindestens alle zwei Jahre findet ein Konzert mit Werken der Komponistin statt.

Alice Samter
Die Komponistin Alice Samter wurde am 11. Juni 1908 in Berlin geboren. Bereits im Kindesalter erlernte sie das Klavierspiel und begann, zu komponieren.
Ab 1930 intensivierte sie die Musikausbildung durch Studien bei der Pianistin Else Blatt, danach bei Amalie Iwan und Prof. Stark am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium.

Später studierte sie sowohl Improvisationen als auch Chorleitung. Im Jahr 1946 legte sie das Examen zur Musikpädagogin an Höheren Schulen.

Erstmals öffentlich gespielt wurden die Werke Alice Samters im Jahr 1945. Seither gab und gibt es zahlreiche Aufführungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland, Venezuela, Australien, Schweden und in den USA.

Für ihr kompositorisches Lebenswerk und das vielfältige Engagement im Kulturleben erhielt Alice Samter zahlreiche Ehrungen, u.a. das Bundesverdienstkreuz.
Zeitungsreportagen, Rundfunkinterviews und Fernsehsendungen haben das Leben und Wirken der Komponistin Alice Samter porträtiert.

Das Werk
Das Werk von Alice Samter umfasst mehr als 300 Kompositionen für viele verschiedene Besetzungen mit Klavier, Streichern, Bläsern und Schlagzeug.
Es ist umfangreich und in seiner Vielfalt sehr beeindruckend:

  • Bühnenmusik
  • Werke für die Schule
  • Chormusik
  • Vokalmusik
  • Klavierlieder
  • Kammermusik
  • Werke für andere Soloinstrumente

    Hier erhalten Sie das gesamte Verzeichnis. Noten und einige Hörbeispiele sind ebenfalls downzuladen.

Kammermusik-Wettbewerb
Vom 4.-5. Mai 2019 findet in der Hochschule der Künste der diesjährige Kammermusik-
wettbewerb statt.
Auch die Einbeziehung eines ihrer Werke in den Kammermusikwettbewerb trägt diesem Gedanken Rechnung.

Kontakt
Annemarie Samter
c/o Novantis Service GmbH
König-Friedrich-Wilhelm-Str. 4
47119 Duisburg

Tel: +49 203 75 94 00
Fax: +49 203 75 94 171

E-Mail: a.samter@novantis.de

Quelle und Fotos
Alice-Samter-Stiftung
Universität der Künste

von As

Stiftung Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau

März 3, 2019 in Stiftung des Monats von As

100 Jahre Bauhaus – das diesjährige Jubiläum ist in aller Munde, und nicht nur Dessau kann auf bedeutende Objekte verweisen.
In Bernau bei Berlin befindet sich die von Hannes Meyer und Hans Wittwer konzipierte und im Mai 1930 fertig gestellte Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB).
Sie wurde 2017 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
(Foto: © EBERLE & EISFELD im Auftrag der Handwerkskammer Berlin)

Heute nutzt die Handwerkskammer Berlin mit ihrem Bildungs- und Innovationszentrum Waldfrieden (BIZWA) die Anlage.

Die Bewahrung und weitere Erforschung dieses kulturgeschichtliches Zeugnisses der Baukunst liegt in den Händen der Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau.

Stiftungszweck
Die Aufgabe der Stiftung ist die Sammlung, Erforschung und Präsentation von Zeugnissen des Gebäudeensembles.
Darüber hinaus wird in der Öffentlichkeit durch vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung und Forschung ein Zugang zu diesem kulturhistorischen Denkmal gefördert.
(Foto: ehemalige Lehrerhäuser)

Den Stiftungszweck muss die Stiftung nicht selbst erfüllen, sondern kann andere Organisationen fördern, die ihn in einzelnen Projekten verwirklichen. Finanziert werden die Aktivitäten der Stiftung aus den Erträgen ihres Vermögens.
(Foto: Gründung im September 2011)

Geschichte der Anlage
Geplant und errichtet wurde der Komplex Ende der 1920er Jahre als erste zentrale gewerkschaftliche Bildungsstätte für den Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB).
Im Mai 1930 wurde die vom damaligen Direktor des Bauhauses Dessau, Hanns Meyer, und von dem Leiter des Baubüros des Bauhauses, Hans Wittwer, konzipierte Anlage fertiggestellt.
(Foto: Lageplan 1930)
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Schule von der SS genutzt.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges diente sie zunächst als Lazarett und wurde nach umfassender Bautätigkeit ab 1947 als Bildungsstätte für den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) genutzt.

1990 wurde diese geschlossen, Leerstand und Nichtnutzung führten über die Jahre zu einem desolaten Bauzustand.
Die Bemühungen der Landesregierung um eine sinnvolle und funktionsgerechte Nachnutzung erzielten Anfang der 2000er Jahre schließlich Erfolg:
Nach Planung und umfangreichen Bauarbeiten konnte die Anlage schrittweise und seit 2007 wieder komplett genutzt werden.
(Foto: Schulflügel in den 1990er Jahren und nach der Sanierung, Quelle: Brenne Archtitekten)

Verein „baudenkmal bundesschule bernau e.V.“
Einen nicht unerheblichen Anteil an der Bewahrung des Baudenkmals hat der von Architekten, Kulturwissenschaftlern, Historikern sowie Gewerkschaftern und Journalisten im Jahr 1990 gegründete Verein.

Engagierte Freunde des Gebäudes und seines Errichtungskonzeptes aus der damals noch bestehenden DDR sowie der Bundesrepublik Deutschland, aus Berlin (West) und der Schweiz setzten sich gemeinsam für die Erhaltung Bundesschule ein.

Im Jahr 2015 erhielten sie den Initiativpreis im Rahmen des Brandenburgischen Baukulturpreises.
Auch Führungen durch die Anlage werden vom Verein organisiert.

Weltkulturerbe
Als das Komitee der UNESCO am 9. Juli 2017 in Krakau die Entscheidung zur Aufnahme in die Welterbeliste fällte, wurden die engagierten Bemühungen aller Beteiligten über 27 Jahre belohnt.

Viele Bauhaus-Elemente sind noch klar zu erkennen: beispielsweise ie Oberfenster in der Aula, die vor Ablenkung durch den Blick nach außen schützen soll(t)en.

„Bauzeitliche Details konnten wieder sichtbar gemacht werden, gleichzeitig blieben auch Teile der Umbauten aus der DDR-Zeit erhalten, sodass ein spannungsreiches Nebeneinander mit der Architektur aus der Bauhaus-Zeit entstand”, so Architekt Winfried Brenne.
(Foto: Aula bzw. Speisesaal)

Führungen
Besichtigungen des gesamten Gebäudeareals von außen sind jederzeit, auch ohne Teilnahme an einer Führung, möglich.

An neun Außenwänden sind Informationstafeln, die das jeweilige Gebäude – Haupteingang des Meyer-Wittwer-Baus, die Aula, den Speisesaal, die Internatshäuser, die Sporthalle, die Seminarräume, die Bibliothek, den Glasgang und ein Lehrerhaus – vorstellen.

Der Meyer-Wittwer-Bau und die Innenräume der Anlage sind nicht öffentlich zugänglich. Besichtigungen der Innenräume sind deshalb in der Regel nur bei Führungen möglich.
Diese finden ausschließlich mit Anmeldung statt.
(Foto: Sporthalle)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bauhaus Lectures 2018 – 2019“ der Hermann-Hensel-Stiftung findet am 8. April 2019 in Berlin ein Vortrag statt:
„Die Schule im Walde. Bauhaus-Ästhetik und Formalismus-Debatte“
Dr. Anja Guttenberger

Ort: Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Franz-Mehring-Platz 1 · 10243 Berlin
Zeit: 8. April 2019, 19.00 Uhr
Anmeldung

Kontakt
baudenkmal bundesschule bernau e.V.
Hannes-Meyer-Campus 9
16321 Bernau bei Berlin

verein@bauhaus-denkmal-bernau.de
Telefon & Fax 03338 767875

Quelle und Fotos
Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau
baudenkmal bundesschule bernau e.V
Bildungs- und Innovationszentrum Waldfrieden (BIZWA)
Brenne Architekten
Hermann-Hensel-Stiftung

von As

Stiftung zur Förderung sozialer Dienste Berlin

Februar 4, 2019 in Stiftung des Monats von As

Winter in Berlin – das bedeutet, dass etliche wohnunglose Menschen sich in Not befinden: Sinken die Temperaturen, so droht insbesondere nachts die Gefahr, zu erfrieren.
Soziale Dienste bieten Hilfe an: Von Übernachtungsplätzen bis zum Kältebus.
Dabei ist die Berliner Kältehilfe ist in diesem Winter so gut aufgestellt wie nie zuvor. Es gibt 1.200 Plätze, die im Moment zu ca. 90 % ausgelastet sind.

Auch die Stiftung zur Förderung sozialer Dienste Berlin (FSD) unterstützt Obdachlose mit Wohnraum.
Sie ist Gesellschafter u.a. von zwei gemeinnützigen Pflegeunternehmen mit rund 670 Plätzen sowie der FSD Lwerk Berlin-Brandenburg gemeinnützige GmbH, die mehr als 800 Werkstattplätze für Menschen mit geistiger Behinderung anbietet.

Stiftungszweck
Die Stiftung fördert soziale Projekte und Initiativen in Berlin und Brandenburg.

Ziele der Stiftung sind die Förderung

  • des Wohlfahrtswesens
  • der öffentlichen Gesundheitspflege und der Altenhilfe
  • der Jugendpflege und –fürsorge
  • der aktiven Freizeitgestaltung der Jugend
  • der Berufsbildung für den Tätigkeitsbereich der Stiftung

Sie fühlt sich den Grundsätzen der Solidarität, der Hilfe zur Selbsthilfe, der Partizipation und der Transparenz verpflichtet.
Sie wurde am 14. Mai 2001 gegründet. Die Stiftungsarbeit begann mit der Errichtung eines Hauses zur Beherbergung ehemaliger Jugoslawien-Flüchtlinge. Dieses Haus dient noch heute u.a. als Erstaufnahme- und Clearingstelle für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.
(Foto: © pixabay.com)

Projekte
Unterstützung für Jugendliche
Die Stiftung engagiert sich in der Jugendpflege und –fürsorge, der Berufsbildung und der aktiven Freizeitgestaltung.
Unter anderen Projekten, wie beispielsweise Hilfe in Krisensituationen, unterstützt sie eine betreute Wohngemeinschaft für junge Flüchtlinge und
ein Hotel für junge Menschen mit einem nur geringen Reisebudget.


Hilfe für Wohnungslose Menschen

In zwei Einrichtungen gibt es 145 Plätze in Einzel- und Doppelzimmern sowie Zimmer für Familien.
Die Einrichtungen kooperieren mit Beratungsstellen, sozialen Diensten und anderen Akteuren wie zum Beispiel der Berliner Tafel.Gemeinschaftsflächen bieten Raum zum gemeinsamen Kochen und zur Freizeitgestaltung.

Ein Zuhause für Pflegebedürftige Menschen
Zwei Tochterunternehmen der Stiftung betreiben in Berlin fünf vollstationäre Pflegeeinrichtungen.
In ihnen werden sowohl junge Menschen zwischen 25 und 55 sowie alte und pflegebedürftige Personen versorgt.
In Kreuzberg befindet sich das „House of life“ (siehe nebenstehendes Foto), das sich besonders an den Bedürfnissen jüngerer Pflegebedürftiger orientiert.

Das Lwerk Berlin-Brandenburg
Die FSD-Stiftung ist auch Gesellschafter der FSD Lwerk Berlin-Brandenburg gemeinnützige GmbH, einem sozialen Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen und Träger einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
Das Lwerk betreibt Wohnbereiche, einen Integrationsfachdienst und ist Integrationsunternehmen.

Kontakt
FSD-Stiftung
Stiftung zur Förderung sozialer Dienste Berlin
Geschäftsstelle
Drakestraße 2
12205 Berlin

T: 030 – 817 25 00-20
F: 030 – 817 25 00-70
info@fsd-stiftung.de

Quelle und Fotos (falls nicht anders vermerkt)
FSD-Stiftung

von As

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Dezember 28, 2018 in Stiftung des Monats von As


Am 22. Januar wird im ehemaligen Sowjetischen Untersuchungsgefängnis Leistikowstraße Potsdam ein neuer Ausstellungsraum eröffnet. Er gewährt einen Einblick in die Urteilspraxis Sowjetischer Militärtribunale und begleitet das weitere Schicksal der Gefangenen.

Das Untersuchungsgefängnisses Leistikowstraße ist Bestandteil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Stiftungszweck

Die Stiftung hat die Aufgabe, an Terror, Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern und die öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Themen zu fördern. Sie erhält und pflegt die baulichen Relikte, sammelt und bewahrt die materiellen Zeugnisse und sichert die archivalischen Quellen, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zur Stiftung gehören:

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Als Folge der politischen Wende der DDR und der Herstellung der politischen Einheit Deutschlands ist die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen seit 1993 Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

In der Gedenkstätte informieren 13 kleinere Dauerausstellungen über unterschiedliche Aspekte der Geschichte des Ortes. Die Gedenkstätte ist ein Ort der Trauer und des Gedenkens und stellt sich zugleich den Aufgaben eines modernen zeithistorischen Museums.
Fotos: Luftaufnahme und Ausstellung „Die Zentrale des KZ-Terrors“ im ehemaligen Gebäude der „Inspektion der Konzentrationslager“, 2014 (Friedhelm Hoffmann)

Das KZ Sachsenhausen wurde im Sommer 1936 als Modell- und Schulungslager errichtet. Von den mehr als 200.000 Häftlingen kamen Zehntausende durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS.

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

In Ravensbrück bei Fürstenberg ließ die SS 1939 das größte deutsche Frauen-Konzentrationslager errichten. 1941 wurde ein Männerlager, 1942 das „Jugendschutzlager Uckermark“ angegliedert.
Im Jahr 1959 wurde die „Nationale Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück“ als eine der drei KZ-Gedenkstätten der DDR eröffnet. Das ehemalige Lagergelände blieb bis Anfang 1994 militärisch genutzt.

1993 wurde die Gedenkstätte Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.



2013 eröffnete die Gedenkstätte im Beisein von Überlebenden die neue Dauerausstellung „Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück – Geschichte und Erinnerung“.





Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel

Im August 2012 eröffnete die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Alten Zuchthauses die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel.

Am historischen Ort der Krankenmorde und in unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen Standort der Gaskammer informiert eine Dauerausstellung auf rund 120 m² über die Vorbereitungen, die Durchführung und die Tatbeteiligten der Ermordung von mehr als 9.000 kranken und behinderten Menschen zwischen Januar und Oktober 1940. 

Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wal

Am 21. April 1945 trieb die SS mehr als 30.000 Häftlinge des KZ Sachsenhausen, unter ihnen Frauen und Kinder, zu Fuß Richtung Nordwesten auf einen Todesmarsch. Hunderte starben unterwegs oder wurden von der SS erschossen. Vom 23. bis zum 29. April wurden mehr als 16.000 Häftlinge im Belower Wald nahe Wittstock zusammengezogen. Sie lagerten ohne Unterkunft und Versorgung im Wald, mit Stacheldraht umzäunt und von einer SS-Postenkette bewacht.
Foto: La marcia della morde (Der Todesmarsch), Gemälde des Schweizer Überlebenden Gino Pessani (1950)

Nach mehreren Tagen trafen Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes ein, verteilten Lebensmittelpakete und setzten die Einrichtung eines Nothospitals in Scheunen der Umgebung durch. Die Häftlinge im Nothospital wurden am 1. Mai von der Roten Armee befreit.

Die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald wurde nach umfassender Neugestaltung im April 2010 anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung wiedereröffnet. Im Mittelpunkt steht das rund 20.000 m² große historische Waldgelände. Daneben befindet sich auf einem Plateau die Open-Air-Ausstellung „April 1945: Der Todesmarsch der Häftlinge des KZ Sachsenhausen“.

Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Von 1945-1991 war die ehemalige Villa des Evangelisch-Kirchlichen-Hilfsvereins Zentrales Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Militärspionageabwehr. Die Nutzung als Geheimdienstgefängnis endete erst mit dem Zerfall des sowjetischen Geheimdienstes KGB.

Seit 2012 informiert eine ständige Ausstellung über die Geschichte des Ortes und die mit ihm verbundenen Schicksale.



Kontakt
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz 3
16515 Oranienburg
Telefon: 03301 810912; Telefax: 03301 810928
E-Mail: info@stiftung-bg.de

Quelle und Fotos
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

von As

Pépinière Stiftung

Dezember 4, 2018 in Stiftung des Monats von As

Etwa 50% der Bevölkerung haben Angst, im Notfall zu helfen – das ergab eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ aus dem Jahr 2017.

Vielfach sind Berührungsängste und Nicht-Wissen die Ursache. Wenn aber bereits im Grundschulalter Kenntnisse für die Erst-Rettung erworben werden, so kann diese Schwelle auch in späteren Jahren leichter überwunden werden. Die Pépinière Stiftung setzt genau hier an.

Wortwörtlich übersetzt steht das Wort „Pépinière“ für „Baumschule“.
Passenderweise konzentriert sich das Projekt „Jeder kann ein Held sein“ auf die Arbeit mit Grundschülern, die als heranswachsende Sprösslinge der Gesellschaft betrachtet werden können.

Stiftungszweck
Die Pépinière Stiftung unterstützt bei der Ausbildung auf dem Gebiet der Ersten Hilfe, insbesondere mit Projekten für Grundschüler.

Gründung
Der 2016 gegründete Verein Pépinière e.V. bündelte die Infrastruktur für die o. g. Initiative, und stellte Spendenquittungen aus. Außerdem fanden sich neue Unterstützer der Kampagne – in Anlehnung an den Namen der Initiative nennen diese sich „Heldenmacher“.
Auf Auszeichnungen durch den damaligen  Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke folgten weitere Preise.
Der Gründer der Initiative, der Medizinstudent Philipp Humbsch (auf dem Foto: rechts), wurde 2018 auf der Gala der Deutschen Wissenschaft als Student des Jahres ausgezeichnet.
Noch während der Dankesrede versprach er, mit dem Preisgeld von 5000€ eine gemeinnützige Stiftung zu gründen.

Projekte
Jeder kann ein Held sein

Dieses innovative Projekt steht an erster Stelle der Tätigkeit der Stiftung.
Vier vorwiegend praktische Lernfelder – „Reanimation“, „Stabile Seitenlage“, „Selbstschutz“ und „Verbandlehre“ – und die Kooperation von Grundschullehrern und ehrenamtlichen Ausbildern (meist Medizinstudenten, aber auch Rettungsdienstmitarbeiter, Krankenschwestern und andere) zeichnen dieses Konzept aus.
Die Projektwoche wird durch den Verein und immer in Kooperation mit örtlichen Einheiten des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes durchgeführt. Sie ist für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler kostenlos.

Verbinden lernen
Erste Hilfe in Notsituationen betrifft alle, auch oder besonders Menschen mit Behinderungen oder die älteren Mitglieder der Gesellschaft.
Mit einem speziellen Lehrkonzept und einem besonderen Verhältnis zwischen den Ausbildern zu den Lehrgangsteilnehmern (weniger Kursteilnehmer pro Ausbilder) stellen sich die Ausbilder auf die Gegebenheiten dieser Gruppen ein und üben für die Anforderungen und Notfall-Situationen in diesen Bevölkerungsgruppen.

#Held kann jeder
Immer wieder erschüttern uns Nachrichten darüber, dass Menschen im Öffentlichen Personennahverkehr nicht nur zu Schaden kommen, sondern während einer Gefahrensituation auch oft von anderen Fahrgästen ignoriert werden.
Es ist nicht allein Gefühlskälte, die manch desinteressierten Fahrgast wegsehen lässt. Oft ist es einfach Angst, etwas falsch zu machen – eben nicht zu wissen, was zu tun ist.
Um diese Angst zu mindern, wurden und werden Busse und Bahnen mit Anleitungen für die Erste Hilfe ausgestattet. Diese sind mehrsprachig und leicht zu verstehen.

Heldenfibel
Aus Plakaten, Unterrichtsmaterialien, Aufzeichnungen der Schüler und vielerlei  Zeichnungen fügte ein Team aus Heldenmachern und Grafiker die Heldenfibel zusammen – das Handbuch von Helden für Helden.

Mehr als eintausend Grundschüler – also jeder vierte der Teilnehmer – beteiligten sich bisher an diesem Projekt.
Auch Schüler wählten schließlich die für sie wichtigen Inhalte und Bilder aus.
Nach den Projekttagen von “Jeder kann ein Held sein” erhalten die Grundschüler dieses leichtverständliche und anschauliche Heft ausgehändigt.

Spenden
Für die Durchführung der Projekte werden Übungsphantome, Einmalatemwege, Desinfektionstücher, Handschuhe und Mittel für Fahrtkostenerstattung der Ausbilder benötigt.
Die Stiftung stellt diese Mittel und das Material dem Pépinière e.V. zur Verfügung.

Spendenkonto
Empfänger: Pépinière Stiftung
IBAN: DE67 3006 0601 0107 2840 56
BIC: DAAEDEDDXXX
Weitere Infos hier.

Kontakt
Pépinière Stiftung
Philipp Humbsch
Pablo-Neruda-Block 3
15230 Frankfurt (Oder)
info@pepiniere-stiftung.de

Quelle und Fotos
Pépinière Stiftung

von As

Heinz Kuckei Stiftung

Oktober 28, 2018 in Stiftung des Monats von As

Anlässlich des 100. Geburtstags des Berliner Sammlers Heinz Kuckei eröffnete in der Neuen Nationalgalerie in diesem Jahr eine sehenswerte Schau mit Leihgaben der Sammlung.
Foto: Rembrandt-Werkstatt, Esther, 1630-35 © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Heinz Kuckei Collections 

Stiftungszweck
Allen Sammlern gemeinsam ist die Frage am Ende ihres Lebens: Was wird aus meinen Schätzen?
Heinz Kuckei hatte sich gewünscht, die Sammlungen erhalten zu können und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deshalb wurde die Heinz-Kuckei-Collections gegründet.

Ihr Zweck ist die Förderung von Kunst und Kultur, von Wissenschaft und Forschung, um die Kunstsammlungen der Stiftung zu erhalten.

Die Sammlungen sollen insbesondere durch Ausstellungen in Museen und sonstigen Institutionen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Dies kann auch durch den Abschluss von Leihverträgen geschehen. Sie sollen für Forschungsarbeiten Universitäten und anderen wissenschaftliche Einrichtungen zur Verfügung stehen. Des Weiteren kann die Stiftung Stipendien in den vorgenannten Zwecken und Aufgaben vergeben.

Foto: Kanne mit Deckel. Grün glasiertes Steinzeug. H. 18,7 cm. China, Provinz Zhejiang, Fünf Dynastien oder Nördliche Song, 10. Jahrhundert. Dauerleihgabe Heinz Kuckei Collections © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst

Sammlungen
YUEGUTANG

Die Sammlung YUE GU TANG, d.h. „Studio der Freude am Altertum“, entstand in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts und umfasst jetzt 232 Objekte chinesischer Keramik vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis in das
14. Jahrhundert n.Chr.
Seit Februar 2007 ist die Sammlung eingetragen in das „Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes“.
Heinz Kuckei war auch Mitbegründer der 1990 wieder gegründeten Gesellschaft für Ostasiatische Kunst www.dgok.de. Seit 2000 war er deren Ehrenmitglied.
Im Museum für Ostasiatische Kunst Berlin sind Stücke der Sammlung zu besichtigen.

Buch: Krahl, Gisela: Yuegutang. Eine Berliner Sammlung chinesischer Keramik Berlin, G + H Verlag, 2000

ALTE MEISTER
Die Sammlung Alter Meister der Heinz Kuckei Collections umfasst zahlreiche – meist Holländische und Flämische – Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.
Vielfach handelt es sich dabei um Landschaftsdarstellungen, aber auch um Stillleben und Portraits.
Den Grundstock der Sammlung legte Mitte der 1920er Jahre bereits der Schwiegervater Heinz Kuckeis – Walter Heilgendorff (1882-1945). Beraten von Wilhelm von Bode und Max J. Friedländer gelangen ihm bedeutende Ankäufe, an die Kuckei in den 1970er Jahren anknüpfte.

Foto: Jan Steen, Der liederliche Haushalt, 1660-70 © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Heinz Kuckei Collections 

MAJOLIKA
Der Name Majolika bezeichnet im kunstwissenschaftlichen Sprachgebrauch vor allem die farbig bemalte zinnglasierte italienische Keramik insbesondere des 15. und 16. Jahrhunderts, den „Blütezeit“ der Majolika. Majoliken wurden ursprünglich als Gebrauchsgeschirr für Haushalte und Apotheken gefertigt, später auch als Luxusware mit großen Schautellern, Scherztellern und Figuren.
Diese Sammlung mit 128 Objekten entstand in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Sie war in den letzten Jahren u. a. im Kunstgewerbemuseum Berlin zu sehen. Einzelne Exponate wurden bisher in Paris, Venedig, New York, Düsseldorf ausgestellt.

Foto: Diese Majolika-Flasche aus Goethes Besitz (als Beispiel für diese Keramik; sie ist nicht Bestandteil der Kuckei Sammlung) wurde um das Jahr 1550 hergestellt. Die Vorderseite zeigt Moses, der die Trompeten blasen lässt.
Im Besitz der Klassik Stiftung Weimar, Goethe-Nationalmuseum


Heinz Kuckei

Heinz Kuckei (*26. Juni 1918 +26. Oktober 2010) wurde geboren in Chorinchen, verbrachte aber sein ganzes Leben in Berlin. Die Erfahrung von Zerstörung und Verlust vieler Werte, die die Menschen dieser Generation geprägt haben, der nicht erfüllte Berufswunsch Kulturattache, für den er ein Sprachenstudium aufnahm, könnten mitentscheidend gewesen sein für seine Sammelleidenschaft.
Heinz Kuckei war ursprünglich Gymnasiallehrer und übernahm nach seiner Eheschließung die Firma seiner Frau, so dass es ihm in den Zeiten des Wirtschaftswunders möglich wurde, viel zu reisen und sich die finanziellen Möglichkeiten zu erarbeiten, um sammeln zu können.

Er sammelte jedoch nicht nur sondern eignete sich ein enormes Wissen über die von ihm gesammelten Objekte an.
Mithilfe zahlreicher Fachliteratur, die er sich von überall auf der Welt beschaffte, beschrieb er akribisch jeden Gegenstand, forschte nach dessen Herkunft und beschaffte sich Fotos von Vergleichsstücken in Museen.
Bild: Jan van der Heyden
Stadtansicht mit elegantem Paar, 1660-80

Dauerleihgabe der Stiftung Heinz Kuckei Collections
© Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt

Diese Aufzeichnungen waren die Grundlage für die Kataloge über seine Sammlungen. In der Gemädegalerie Berlin sind Teile davon stetig zu sehen.
Foto: Sammlung in der Gemäldegalerie Berlin

Kontakt
Stiftung Heinz Kuckei Collections
Postfach 150602
10668 Berlin

Email: info(at)heinz-kuckei-collections.de

Quelle
Heinz Kuckei Stiftung

von As

Carl Büchsel Stiftung

Oktober 6, 2018 in Stiftung des Monats von As

Die Dorfkirche in Tornow  gehört zu den seit 1990 vollständig restaurierten denkmalgeschützten Kirchen des Pfarrsprengels Schönfeld in der Uckermark.

Stiftungszweck
Die Carl Büchsel Stiftung – Stiftung zur Förderung des kirchlichen Lebens ermöglicht, dass diese Zeugnisse von Leben und Glauben, Kunst und Handwerk bewahrt und gepflegt werden.

Des Weiteren unterstützt sie das Gemeindeleben in den zugehörigen Orten.

Gottesdienste feiern
Über 120 Gottesdienste werden in den elf Kirchengemeinden im Jahr gefeiert. Dazu gehören kleine, ortsbezogene Gottesdienste ebenso wie zentrale Festgottesdienste zu besonderen Anlässen.  Gemeindenachmittage, Gesprächskreise und Andachten ergänzen das geistliche Leben unserer Gemeinden.

Vorhaben planen und verwirklichen
Veränderte Lebensverhältnisse erfordern sich darauf einzustellen. Dem demographischen Wandel entsprechend beabsichtigen wir im Ludwigsburger Gutshaus ein „Betreutes Wohnen“ einzurichten. Neue Wege in der Gemeindearbeit wollen wir im Umfeld der Malchower Kirche gehen. Es ist in der Planung einen Labyrinthpark zu errichten.

Kinder und Jugendliche begleiten
In den Dörfern des Kirchensprengels treffen sich regelmäßig zahlreiche Christenlehregruppen, sowie die Vor- & Hauptkonfirmanden. Kinder können Flöten-, Trompeten- und Gitarrenspiel erlernen, Jugendliche treffen sich in der Jungen Gemeinde.
Ein Höhepunkt sind die jährlichen Krippenspiele, an denen in manchen Jahren schon über 60 Kinder teilnahmen.
Im Laufe des Jahres werden auch mehrere Camps, eine Osterfreizeit, sowie zwei Sommerfreizeiten für Kinder bzw. Jugendliche angeboten.

Mit Musik ermutigen
Über 60 Kinder und Erwachsene finden sich in den verschiedenen Musikgruppen zusammen. Seit 1993 gestalten alle „Kirchenmusikanten“ den Gottesdienst zu Himmelfahrt. In der Adventszeit gehen die Flöten- und Bläserkreise von Tür zu Tür und besuchen alte und kranke Menschen.
Auf den sanierten Orgeln in den Kirchen des Sprengels finden mehrmals jährlich Konzerte statt.
Foto: Schuke-Orgel in der Kirche in Brüssow

Seit 2009 lobt die Stiftung  einen internationalen Musikpreis aus – den Internationalen Malchower Kirchenpreis. Die Wettbewerbs- und Preisträgerkonzerte sind musikalische Höhepunkte über die Region hinaus. An ihnen nehmen Jugendliche aus Deutschland, Polen und Lettland teil. Auch im Jahr 2018 fand dieser Wettbewerb in der Kreismusikschule Uckermark statt.

Carl Büchsel
Der Namensgeber der Stiftung, Carl Büchsel (1803-1889), wurde im Uckermärkischen Schönfeld geboren.
Nach dem Theologiestudium und Vikariat wirkte als Pfarrer in seinem Heimatort – in der Nachfolge seines Vaters und Großvaters. Später war er als Superintendent in Brüssow tätig.
Er ging mit liebevoller Aufmerksamkeit auf die Lebensprobleme der Menschen ein: Es gelang ihm mit Geduld, die Kirche im Ort wichtig werden zu lassen.
Im 1846 übernahm er die Pfarrstelle an der neu erbauten St. Matthäus Kirche in Berlin.
1853 wurde Büchsel Generalsuperintendent in der Neumark und der Niederlausitz, ab 1858 auch Direktor des St. Elisabeth Krankenhauses und Leiter der Goßner-Mission (noch heute heißt ein kleiner Ort in Indien nach ihm – Büchselpur).

Büchsel starb 86-jährig in Berlin.
Er war er eine Legende in der Reichshauptstadt und der ganzen Mark Brandenburg.
Foto:Die Grabstätte auf dem Alten St. Matthäus Kirchhof in Berlin Schöneberg
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41141009

Theodor Fontane hat Büchsels Gesicht beschrieben:“Sein Kopf war der eines märkischen Schäferhundes oder noch richtiger; eine Mischung von Neufundländer und Fuchs. … Er war die personifizierte norddeutsche Lebensklugheit, mit einem starken Stich ins Schlaue.“

Adolph Menzel hat ihn gemalt.

Kontakt
Evangelisches Pfarramt Schönfeld
Dorfstr. 60
17291 Schönfeld
Tel.: 039854-546
Fax: 039854-63983

Email: Ev.-Pfarramt-Schoenfeld@t-online.de

Quelle und Fotos
Carl Büchsel Stiftung

von As

Stiftung Operndorf Afrika

September 16, 2018 in Stiftung des Monats von As

„Die Kunst ist im besten Fall ein Organismus, der sich mit dem Leben verbindet.“

Christoph Schlingensief (1960-2010)

Der deutsche Film- und Theaterregisseur, Autor und Aktionskünstler gründete 2009 die Initiative Festspielhaus Afrika, am 8. Februar 2010 war die Grundsteinlegung für REMDOOGO, das erste Operndorf der Welt in Burkina Faso.

Mit Via Intolleranza II inszenierte Schlingensief mit Künstlern aus Europa und Burkina Faso das erste Stück materialisierte afrikanische Operndorf-Utopie, das nach Proben in Ouagadougou und Berlin in Brüssel, Hamburg, Wien und München (Foto) aufgeführt wurde.

Inzwischen ist der Ort zu einer Stätte der Kunst, der Bildung und des Internationalen Austausches geworden.

Stiftungszweck
Die Stiftung unterstützt das Internationale Kunstprojekt Operndorf Afrika.
Langfristig und mit Erhöhung des Stiftungskapitals soll die Stiftung Operndorf Afrika die laufenden Betriebskosten der Schule und der Administration in Burkina Faso gänzlich übernehmen.

Die gemeinnützige Stiftung wurde im Dezember 2012 dank der großzügigen Unterstützung von Friedrich Christian Flick gegründet werden. F.C. Flick stattete das Projekt mit einem Startkapital von 250.000 Euro aus, weitere 90.000 Euro wurden von der Festspielhaus Afrika gemeinnützige GmbH gespendet.
Das Projekt steht seit 2011 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Horst Köhler.
Geschäftsführende Gesellschafterin der Festspielhaus Afrika gGmbH ist Aino Laberenz, die Witwe von Christoph Schlingensief.
Foto: ©Marie Köhler

Christoph Schlingensief
Unzählige Inszenierungen, Kunstinstallationen, Aktionen und Ausstellungen machten den Künstler weltweit bekannt.
Er mischte sich über Jahrzehnte unbeirrt in den kulturellen und politischen Diskurs ein und führt in Bezugnahme auf verschiedene Künstler – u.a. Joseph Beuys – Oper, Theater, Film und Aktionen zusammen.
Mit seinen aktionistischen Projekten außerhalb des Theaters wirkte Schlingensief weit über den Kunstraum hinaus und erfuhr internationale sowohl künstlerische als auch politische Aufmerksamkeit.
Im Rahmen der Wiener Festwochen veranstaltete er im Jahr 2000 die Container-Aktion Bitte liebt Österreich.
Foto: ©Peter Hönnemann

Anlässlich der Bundestagswahl 1998 gründete er die Partei CHANCE 2000.
Foto: Quelle: Filmgalerie 451

Schlingensief  inszenierte Opern an verschiedenen Häusern.
Höhepunkte waren von 2004–2007 Wagners Parsifal in Bayreuth und 2007 Der Fliegende Holländer in der legendären Oper von Manaus.

Die Verschiebung seiner Bilder und Gedanken durch seine Krebserkrankung bearbeitete er offensiv in seiner Inszenierung Der Zwischenstand der Dinge am Maxim-Gorki-Theater (2008), seinem 2009 im Rahmen der Ruhrtriennale uraufgeführtem Fluxusoratorium Kirche der Angst vor dem Fremden in mir, der ReadyMade-Oper Mea Culpa am Wiener Burgtheater.

Schlingensiefs letzte Theaterinszenierung war die Koproduktion mit dem Züricher Neumarkttheater und dem Schauspielhaus Zürich Sterben lernen – Herr Andersen stirbt in 60 Minuten.

Seine Themen kreisten beständig um die Frage nach Gott, der Erlösung und dem Sinn aller Kunst:

»Wir werden keine Leute erlösen, weder hier in Europa noch in Burkina Faso. Wer an Erlösung glaubt, soll in eine Partei eintreten. Ich glaube, es ist mehr als überfällig, dass wir hingehen und den Reichtum Afrikas beschreiben! …“

 Das Operndorf
Das Operndorf Afrika war Schlingensiefs letzte künstlerische Arbeit, und er bezeichnete es selbst als ›sein wichtigstes Projekt‹.
Die Grundidee des Operndorfs beruht dementsprechend seit seiner Konzeption nicht nur auf einer Veränderung der Lebens- und Alltagswirklichkeit der Menschen vor Ort.
Das Operndorf Afrika wurde als kulturelle Begegnungs- und Experimentierstätte für KünstlerInnen aus Burkina Faso und anderen Ländern angelegt. Sie sind eingeladen, dort gemeinsam Inszenierungen zu erarbeiten, zu proben und aufzuführen – mit KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen ebenso wie mit Kindern und Laien. ©Marie Köhler

Neben dem Büro in Berlin hat das Projekt 18 Angestellte in Burkina Faso. Sechs LehrerInnen und ein Schuldirektor leben und arbeiten im Operndorf Afrika. Die Betriebseinheiten Schule und Krankenstation werden bereits durch die Regierung von Burkina Faso getragen.

Am 21.07.2018 wurde das Operndorf Afrika mit dem Karlheinz Böhm Preis der Stiftung Menschen für Menschen ausgezeichnet.
Den Preis nahm Aino Laberenz entgegen.

Aino Laberenz vom „Operndorf Afrika“ mit dem Karlheinz Böhm Preis 2018. V.l.n.r: Peter Renner, Dr. Martin Hintermayer, Christian Ude, Berhanu Negussie, Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann, Dr. Sebastian Brandis, Till Nassif;
©obs/Die Stiftung Menschen für Menschen/@Slavica

»Das Operndorf ist ein Projekt, das Hoffnung weckt – Hoffnung darauf, dass es ein Verhältnis zwischen Europa und Afrika geben kann, welches auf Gegenseitigkeit und nicht auf Dominanz beruht.“

Schirmherr des Operndorf Afrika Bundespräsident a.D. Horst Köhler

Artist in Residenz-Programm
Das Artist-in-Residence-Programm im Operndorf Afrika ist eines der ersten Künstler-Residenz-Programme in Westafrika und wurde Ende 2015 im Operndorf Afrika etabliert.
Es lädt nationale und internationale KünstlerInnen ein, das Operndorf Afrika als Lebens- und Arbeitsraum zu nutzen.

Begleitet wird das Residenzprogramm in Burkina Faso von regelmäßig stattfindenden Events in Europa.
In diesen Veranstaltungsreihen soll aus dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen ein kritischer Diskurs über die Möglichkeiten interkulturellen Austauschs geführt werden, verbunden mit dem Ziel, Visionen und Potenziale für das Operndorf Afrika zu entwickeln.
Foto: Tobias Dostal, Artist in Residence 2015

Jeannette Mohr hat während ihrer Residenz 2017 im Operndorf Afrika ihre Eindrücke gesammelt und einen ausführlichen Bericht über die Zeit in Burkina Faso geschrieben.

 

 

Das Künstlerpaar Thomas & Renée Rapedius ist seit einigen Wochen mit dem Kulturaustausch-
stipendium des Landes Berlin im Operndorf.
Auf dem Foto ist das provisorische Sonnendach zu sehen, welches sie aus den 168 Flaschen Trinkwasser gebaut haben, das sie in den letzten Wochen verbraucht haben.

Spenden
Vor einem Jahr begannen die Mitarbeiter im Dorf, französischsprachige Kinder- und Schulbücher zu sammeln, um die Schule in Zukunft durch eine Bibliothek zu ergänzen.

Inzwischen gibt sie, und so können Kinder und Jugendliche jetzt blättern, lesen und ausleihen. In Zukunft soll der Bestand um weitere Bücher auch aus afrikanischen Verlagen ergänzt werden. Dafür bittet die Stiftung um Unterstützung – der Anfang ist gemacht!

Dies ist nur ein Beispiel für den Einsatz eingehender finanzieller Unterstützung.

Für Projekte in den Bereichen Bildung, Kultur, Nachhaltigkeit und Umwelt und andere mehr sind Spenden ebenfalls willkommen.

»Ich fordere uns alle auf, unsere Vorstellungen von Kunst über Bord zu werfen
und in den Reichtum eines solchen Ortes zu investieren.
Mit der Schule fangen wir an. Sie soll das Zentrum sein. Was für eine Kunst, wenn uns Kinder
und Jugendliche, die einen Unterricht besuchen können, an ihrem Wissen
teilnehmen lassen!«

Christoph Schlingensief

Kontakt
Stiftung Operndorf Afrika
Fehrbelliner Str. 56
10119 Berlin
Tel: +49 (0) 30 400 459 42
buero@schlingensief.co

Quelle und Fotos (wenn nicht anders vermerkt)
www.operndorf-afrika.com
www. Schlingensief.com

von As

Kulturlandschaft Spreewald

August 5, 2018 in Stiftung des Monats von As

In den letzten Jahren ist die Population der Weißstörche im Spreewald unter Druck geraten. Für die Landwirte lohnt sich die Bewirtschaftung kleiner Feuchtwiesen oftmals nicht mehr, deshalb werden diese inzwischen gezielt angelegt. Das Projekt wird von der Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald gemeinsam mit der ALLIANZ durchgeführt.
Es ist eines von mehreren dem Erhalt der Natur gewidmeten Projekten unserer Stiftung des Monats August.

Stiftungszweck
Die Stiftung widmet sich der nachhaltigen Entwicklung und Bewahrung der von Menschenhand geprägten Kultur- und Naturlandschaft des Spreewaldes. Dazu gehören die Landschaftspflege, Natur- und Umweltschutz, Bildung, Heimatpflege, die Pflege des Brauchtums und der regionalen Kultur.
Die Stiftung wird in erster Linie als Förderer von Konzepten und Projekten tätig.

Der Spreewald
Ein europaweit einmaliges, lagunenartiges Wasserlabyrinth unter dem besonderen Schutz der UNESCO, das ist der Spreewald. Die Menschen im Südosten Brandenburgs leben ihre Traditionen und sind stolz auf ihre regionalen Produkte aus Handwerk und Landwirtschaft, allen voran die berühmte Spreewaldgurke.
Die Mystik dieses Landstriches geht auch zurück auf seine Sagenwelt, die Kultur der Sorben.
Mit dem Spreewaldkahn, dem Kanu, auf dem Fahrrad oder per pedes kann man diese Ursprünglichkeit entdecken.

Auch wenn das heutige Gesicht des Spreewaldes mit seinen unzähligen Wasserstraßen, den Feldern und Gärten inmitten des Waldes vom Menschen geprägt ist, kommen die Besucher bei einem Urlaub im Spreewald der Natur so nahe wie selten.

Paddeln ist in dieser Region Volkssport. Es verzaubert nicht nur begeisterte Wassersportler. Auch unternehmungslustige Familien erobern diese geheimnisvolle Landschaft beim Spreewald Paddeln in Kanu und Kajak.
Wer es ruhiger liebt, muss auf das Naturerlebnis und seine Impressionen aus Licht und Wasser nicht verzichten: Es finden sich einsame und zauberhafte Orte überall.

Projekte
Anläßlich der Übergabe eines Fördermittelbescheides über 8.000 € an die Stiftung durch den Brandenburger Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat die Stiftung im Juli ein neues Spendenprojekt vorgestellt:
200 Spardosen in Form des traditionellen Heuschobers sollen künftig im Spreewald die Gäste dazu animieren, Projekte zum Erhalt der Kulturlandschaft mit ihrer Spende zu unterstützen – getreu dem Motte „Kleinvieh macht auch Mist“.
Eingesetzt werden sollen die attraktiven Spardosen überall dort, wo Touristen Leistungen und Informationen erhalten – auf Kähnen, in Tourist-Infos, Hotels usw.
Minister Vogelsänger (li.) nutzte die Gelegenheit zum Erwerb einer Wiesenaktie.

 

 

Ein weiteres Projekt der Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald ist die Pflege der
Streuobstwiese Stradow.
Auf dieser Streuobstwiese befinden sich hauptsächlich Apfelbäume, einige Birnbäume, sowie wenige Kirsch- und Pflaumenbäume.

 

Viele Jahre wurden diese alten Bäume nicht gepflegt. Mit der Vergabe von Baum-Patenschaften kann die Pflege gesichert werden. Die Baum-Paten sind berechtigt, drei Jahre lang das Obst „ihres“ Baumes zu ernten.

 

 

Mit dem Erwerb einer „Wiesenaktie“ wird die  Mahd von Feuchtwiesen im Spreewald unterstützt.
Diese Flächen haben für den Moor- und Klimaschutz und den speziellen Artenschutz im Auengrünland des Spreewaldes große Bedeutung. Durch Entwässerungsmaßnahmen in der Landschaft sind solche Flächen deutschlandweit selten geworden.

Mit dem Projekt „Spreewald – Feuchtwiesen für den Weißstorch“ ist die Stiftung gemeinsam mit dem Biosphärenreservat bei der Umweltspendenaktion „e-Mail statt Briefe“ der Allianz dabei (siehe oben):

Die Allainz wirbt bei ihren Kunden dafür, die Kommunikation künftig auf e-Mail umzustellen und stellt für jeden Versicherten, der sich dafür entscheidet, 5,- Euro für ein Projekt bereit, das sich dieser aus insgesamt 18 Projekten selbst auswählen kann – eines davon ist das Spreewald-Projekt.

Kontakt
Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald
Kirchplatz 1
03222 Lübbenau
Telefon: 03542 – 85473

Email:  info@spreewaldstiftung.de

Quelle und Fotos
Bürgerstiftung Kulturlandschaft Spreewald
www.reiseland-brandenburg.de
www.spreewald-info.de

von As

Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Juli 4, 2018 in Stiftung des Monats von As

Lesen steht nach wie vor hoch im Kurs, auch das Lesen „richtiger“ Bücher.
Dem trägt auch die Baupolitik Rechnung:

Im Juni 2018 hat der Berliner Senat  den Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin beschlossen.

Am Blücherplatz in Kreuzberg, neben der Amerikanischen Gedenkbibliothek, soll ein neues, größeres Gebäude gebaut werden. Baubeginn wird allerdings nicht vor 2025 sein.

Stiftungszweck

Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) entstand 1995 aus der Fusion der Berliner Stadtbibliothek am Schlossplatz im Ostteil und der Amerika-Gedenkbibliothek am Halleschen Ufer im Westteil Berlins.

Als Landes- und Universalbibliothek beteiligt sie sich mit ihren Sammlungen an der Bewahrung des kulturellen Erbes in Berlin und macht dieses der Öffentlichkeit zugänglich.

Sie ist der kulturellen Vielfalt verpflichtet und leistet insbesondere die benutzerorientierte Literatur- und Informationsversorgung für den Bildungsbereich außerhalb der Berliner Hochschulen.

Sie wirkt als bezirksübergreifendes Medien- und bibliothekarisches Innovationszentrum.
Foto: Olav Janson/Moritz Haase

Amerika-Gedenkbibliothek

Die Amerika-Gedenkbibliothek ist ein Geschenk des amerikanischen Volkes an die Berliner Bevölkerung anlässlich der von den Westberlinern 1948/49 erfolgreich überstandenen Blockade durch die sowjetische Besatzungsmacht.

Sie wurde gemeinsam von deutschen und amerikanischen Architekten als Public Library konzipiert und 1954 als Symbol für Bildungs- und Meinungsfreiheit eröffnet.
Foto: Warteschlange vor der Buchausgabe (Okt. 54); Landesbildstelle Berlin

Von den insgesamt 3,4 Millionen Medien des Bestandes der ZLB befinden sich an diesem Standort Medien der geisteswissenschaftlichen Fachgebiete und der „schönen“ Künste: Belletristik, Filme, Musik.

Auch die Artothek und die Kinder- und Jugendbibliothek sind hier angesiedelt.

 


Berliner Stadtbibliothek

Die Berliner Stadtbibliothek wurde als ursprüngliche Institution bereits 1907 gegründet. Ihr Standort befand sich in der Zimmerstraße 90-91, welcher nach dem Mauerbau 1961 durch seine unmittelbare Nähe zur Grenze nicht mehr nutzbar war.

Die Stadtverordneten-
versammlung von Ost-Berlin und der Ministerrat der DDR beschlossen deshalb einen Bibliotheksneubau im Marstallkomplex, der 1966 eröffnet wurde.

Fotos: Lesesaal 1971, Bundesarchiv;
Das „A“-Portal von Fritz Kühn; Jörg Zagel

Die Berliner Stadtbibliothek in Mitte führt unter anderem die Fachgebiete Naturwissenschaften, Medizin und Wirtschaft sowie die Senatsbibliothek Berlin mit den Kommunalwissenschaften und dem Fachgebiet Recht.

Foto: Lesesaaal der Berliner Stadtbibliothek

Die Berlin Studien und die Historischen Sammlungen der ZLB bieten hier mit eigenen Lesesälen umfangreiche Bestände zu Geschichte und Gegenwart Berlins.

Die Digitale Landesbibliothek Berlin ermöglicht die Nutzung zahlreicher digitaler Veröffentlichungen und Quellen zur Berliner Landeskunde und Stadtentwicklung sowie zur Regional- und Kulturgeschichte Berlins.
Foto: Zeppelin und Siegessäule Berlin 1929, Bundesarchiv; Foto Georg Pahl

Ausleihe
Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin  ist Mitglied im Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB).
Über die Webseite des VÖBBs gelangt man zu seinem  Bibliothekskonto.
E-Books, e-Audios, e-Papers und weitere e-Medien können unter voebb.de/digitale-angebote ausgeliehen werden..Auch ohne einen Bibliotheksausweis können Interessierte die ZLB besuchen und viele Serviceangebote vor Ort nutzen.

Der zur Ausleihe allerdings erforderliche Ausweis kann in der  ZLB oder jeder anderen  Öffentlichen Bibliotheken Berlins erworben werden.

Die Jahresgebühr kostet 10, – €.

Veranstaltungen
Führungen, Vorträge, Konzerte und zahlreiche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche laden beinahe täglich in eines der Häuser der ZLB ein.

Am 23.+ 24. Juli 2018, jeweils von 9-13 Uhr, findet beispielsweise ein Workshop für Kinder zur eigenen Trickfilm-Herstellung statt.

Foto: Stop motion Workshop; Stella Mayo

Kontakt
Amerika-Gedenkbibliothek
Blücherplatz 1
D-10961 Berlin – Kreuzberg

Berliner Stadtbibliothek
Breite Str. 30-36
D-10178 Berlin – Mitte

Fon +49 30 90226-401
Email: info@zlb.de

Quelle und Fotos
Zentral- und Landesbibliothek Berlin

von As

DIMICARE

Juni 5, 2018 in Stiftung des Monats von As

Sozial benachteiligte Kinder und deren Mütter geraten schneller in einen Kreislauf von Armut, Verwahrlosung und Missbrauch, wenn sie als Rat- oder Schutzsuchende keinen Ansprechpartner finden.

Die DIMICARE Stiftung, 2007 von Anneliese Langner gegründet, versteht sich als genau dieser Ansprechpartner und leistet Unterstützung hilfsbedürftiger Personen und Beratung von Frauen und Kindern in den Bereichen Gesundheit, Familien- und Lebensplanung:

Telefonische Notfall-Hotline

Eine rund um die Uhr erreichbare Hotline bietet schnelle und unbürokratische, kostenfreie und anonyme Hilfe.
Gewalt gegen Kinder und Frauen ist immer noch täglicher Teil unserer Gesellschaft. Wir sollten nicht akzeptieren, dass körperlich Schwächere ganz in unserer Nähe, jeden Tag, Angst haben oder in inakzeptablen Umständen leben müssen.
Insbesondere Kinder bedürfen des Schutzes. Zahlreiche Organisationen bieten Beratung und Hilfe, unter ihnen der Weisse Ring.

Auch die Polizei hat ein eigenes Online-Portal zu diesem Thema eingerichtet: Missbrauch verhindern.

Die Dimicare Notfall-Hotline ist tatsächlich 24h am Tag und 365 Tage im Jahr besetzt. Bei einem akuten Notfall zu Haus, hilft ein Einsatzteam direkt vor Ort. Wenn nötig, wird auch die Polizei eingeschaltet.

Auf Wunsch kann die Unterbringung an einem sicheren Ort erfolgen, ohne dass den Betroffenen Kosten entstehen.

Der Aufenthaltsort wird nicht an Dritte bekannt gegeben. Später erarbeitet die Dimicare Stiftung gemeinsam mit den Betroffenen ein Konzept für den anschließenden Alltag.

Dabei werden folgende Schritte überlegt:

Lohnt es sich, wieder zurück zu der Familie zu gehen?
Soll eine Mediation beginnen?
Ist eine Rechtsberatung hilfreich?
Werden ärztliche Betreuung oder psychologische Unterstützung benötigt?

Kindercamps
Kinder zwischen 3 und 10 Jahre haben hier die Chance sich wohl zu fühlen und zu entspannen. Bewusste Ernährung, Körperhygiene, Umgang mit Tieren, Spielen, Reit- und Musiktherapien, Ergo- und Musiktherapie gehören u.a. zu dem Wochenprogramm.

Erziehungsführerschein
In einem Tageskurs lernen Eltern die Grundsätze der Kindererziehung, aber auch, sich und ihre Gefühle besser zu verstehen.

Insbesondere, Kinder ernst zu nehmen und ihnen zu vertrauen, das haben manche Eltern selbst nicht erfahren und können darüber mehr mit Hilfe einer erfahrenenen Pädagogin lernen.

 

 

 

Projektförderung
In Kooperation mit der Jungen Staatsoper,  der Musikschule Reinickendorf und der Jugendkunstschule Atrium wird jährlich ein Theaterprojekt verwirklicht.

Am 9. und 10. Juni 2018 wird in der Staatsoper Unter den Linden, iin der
Neue Werkstatt / Alter Orchesterprobesaal das Märchen „Die zertanzten Schuhe“ aufgeführt.

Mehr Infos hier!

Spenden und Patenschaft
Die Arbeit der Stiftung kann mit einer Spende unterstützt werden.

 

 



Ebenfalls besteht die Möglichkeit, eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen.

 

 

Kontakt
Dimicare Anneliese Langner Stiftung
Friedrichstraße 95
10117 Berlin

Telefon: +49 30 / 20 96 39 25
Telefax: +49 30 / 20 64 84 46

E-Mail: info@dimicare.org

Quelle
DIMICARE Stiftung
Grafik STOPP: Frauenraum e.V.; www.berlin.de
Foto Frauenhaus: Angela Kroell, caritas-berlin.de  /Beratung
Foto Kinderwagen: Silvia Marks © dpa; www.berlin.de

von As

Sarah Wiener Stiftung

Mai 5, 2018 in Stiftung des Monats von As

Wie werden aus frischen Zutaten leckere Gerichte?
Möhren schälen, Kartoffeln stampfen, Kräuter hacken. Kann jeder? Leider nicht. Vor allem Kinder wissen nur noch wenig darüber, wie Lebensmittel zu Gerichten werden, denn niemand bringt es ihnen bei. Hier wird die Sarah Wiener Stiftung, insbesondere mit ihrem Projekt „Ich kann kochen!“, aktiv.

Stiftungszweck
Seit 2007 engagiert sich die Stiftung „für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“.
Die praktische Ernährungsbildung ist Kern ihrer Arbeit. Kinder sollen aufgeklärte Esser sein, verantwortungsvoller auf die Lebensmittel blicken und ein Gespür für Umwelt, Klima und den Wert biologischer Vielfalt entwickeln.

Sarah Wiener
Stiftungsgründerin und Vorstand ist Sarah Wiener – eine gefeierte Köchin und Unternehmerin.
Sie führt, nach einer Ausbildung „von der Pike auf“ und einigen Zwischenstationen, inzwischen in Berlin ein biozertifiziertes Restaurant, den Hamburger Bahnhof, und die Holzofenbäckerei, „Wiener Brot“. Im Jahr 2013 brachte sie eine hochwertige Bio-Lebensmittellinie auf den Markt.

Der Kauf eines Brandenburger Gutshofes (samt Acker und Tieren) vervollkommnete schließlich ihr Anliegen und langgehegten Wunsch:

Lebensmittel vom Samenkorn an selbst herzustellen und somit den Kreislauf vom Beginn auf gesundem Ackerboden bis zum Teller selbst in der Hand zu haben.

 

 

Ich kann kochen!
Innerhalb dieses Projekts werden, in Zusammenarbeit mit der BARMER, PädagogInnen in eintägigen Fortbildungen darin qualifiziert, Kindern Spaß am Umgang mit frischen Lebensmitteln zu vermitteln – bundesweit und kostenfrei.

Die Pädagogen werden durch die Fortbildung zu GenussbotschafterInnen und können in ihren Einrichtungen eigene Koch- und Ernährungskurse anbieten.

Und: Auf Antrag gibt es sogar noch eine finanzielle Starthilfe von bis zu 500 Euro zum Kauf von Lebensmitteln.

Die Kinder lernen, wie spannend Ernährung ist, wie sorgfältig und doch einfach gesundes Essen zubereitet wird und was es bedeutet, Essen zu genießen!

Ein Tag auf dem Gutshof
Mehr als 30 nachhaltig bewirtschaftete Bauernhöfe laden zu den sogenannten Hoffahrten ein – das ist ein Tag auf dem Hof, an dem Kinder direkt erfahren, wie Landwirtschaft funktioniert.

Sie sehen, wie viel Arbeit und Leidenschaft dazugehört, damit am Ende des Tages gute Milch, frische Eier und leckere Kartoffeln auf die Teller kommen. Es sind meist familiengeführte Gemischtbetriebe, viele davon Mitglied im Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökolandbau.

Weitere Projekte
Die Stiftung engagiert sich mit weiteren und vielfältigen Projekten für gesunde und nachhaltige Ernährung: Vor-Ort-Besuche, Lebensmittelspenden  und Auszeichnungen gehören dazu.
So wird beispielsweise seit 2012 der „Biohof des Jahres“ gekürt: Preisträger sind Höfe, die sich besonders im Kinder- und Schulprogramm engagieren.
Foto: Partnerhof Domäne Dahlem, Berlin

Kontakt
Sarah Wiener Stiftung
Wöhlertstraße 12-13
10115 BerlinTel.: +49-30 – 70 71 80 238
Fax: +49-30 – 70 71 80 229
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Quelle und Fotos
Sarah Wiener Stiftung
Reiseland Brandenburg (Gutshof)

 

von As

Cajewitz-Stiftung

April 5, 2018 in Stiftung des Monats von As

Das neobarocke ehemalige Jüdische Waisenhaus ist ein imposanter Blickfang in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Pankow im Norden Berlins. Es zählt sowohl durch seine Geschichte als auch durch seine Architektur zu den bemerkenswerten Gebäuden in diesem Bezirk.
Durch jahrelangen Leerstand bereits stark verfallen, nahm sich 1999 die Cajewitz-Stiftung seiner an. Nach aufwendiger Sanierung konnte sie es 2001 als Kultur- und Begegnungsstätte wieder eröffnen.

Stiftungszweck
Das Schicksal alter Menschen und die geringe Aufmerksamkeit, die die Gesellschaft und die Politik dem Leben im Alter widmen, waren zentrale Themen für das Ehepaar Cajewitz. So bestimmten sie, dass nach ihrem Tod ihr Vermögen in eine Stiftung übergehen solle, um bedürftige alte Menschen zu unterstützen.

 

Die Gründer: Margarete und Dr. Walter Cajewitz
Walter Calewitz, Kaufmann in Hannover, gründete mit seiner Frau Margarete nach dem Zweiten Weltkrieg ein Bauunternehmen. Dies erwirtschaftete ein großes Immobilien­vermögen, welches das Unternehmer-Ehepaar zum Wiederaufbau der Hauptstadt Niedersachsens  einsetzte.

Im Jahr 1978, zwei Jahre nach ihrem Mann, verstarb Margarete Cajewitz. Sie verfügte die Gründung der Stiftung. Der gesamte Immobilien­bestand wurde auf diese übertragen – die Reinerlöse aus dem Immobilien­geschäft fließen seitdem in Projekte zur Unter­stützung von Senioren.

Ebenso wurde testamentarisch verfügt, dass 25 dem Ehepaar nahestehende Personen eine lebenslange Rente erhalten. Drei ebenfalls nahestehende Personen wurden in den Vorstand der Stiftung berufen, unter ihnen Prof. Dr. Dr. h. c. Peter-Alexis Albrecht. Der inzwischen emeritierte Professor für Kriminologie und Strafrecht an der Goethe Universität Frankfurt am Main ist vorwiegend für die Aktivitäten der Stiftung in Berlin-Pankow verantwortlich.

Foto: Dr. Peter-Alexis Albrecht, Prof. Dr. Helga Grebing, Prof. Dr. Jutta Limbach in einem der „Pankower Waisenhaus-Gespräche, 2013

Aktivitäten
Nachdem in den ersten Jahren die Förderung von Einzelprojekten im Vordergrund stand, wurde die Stiftung 1990 neu ausgerichtet.
Ihr Engagement in Berlin-Pankow begann mit dem Erwerb und der Sanierung des historischen Wohngebäudeensembles „Amalienpark” (Foto). Danach folgte die Errichtung des ersten von sechs SeniorenZentrenPankow, in denen neue experimentelle Wohnformen für ältere Menschen entwickelt werden.

Der Kauf und die komplette Sanierung des einst verfallenen Jüdischen Waisenhauses in Pankow markieren einen weiteren Meilenstein: Als Kultur- und Begegnungs­stätte übergibt die Cajewitz-Stiftung das Haus 2001 der Öffentlichkeit.

Das Jüdische Waisenhaus
Die ursprünglich im Jahr 1882 erbaute  Erziehungsanstalt für jüdische Waisenknaben wurde nach einem Brand 1912 neu errichtet.
Während der NS-Zeit beschlagnahmt, diente das Gebäude in der DDR als Botschaftsresidenz. Von 1990 bis zum Kauf durch die Cajewitz Stiftung stand es leer und verfiel zusehends.

Heute haben neben dem Verein der Förderer und Freunde des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses auch verschiedene soziokulturelle Einrichtungen wie die Stadtteilbibliothek Pankow und die SchuleEins hier ihren Sitz. Das Jüdische Waisenhaus hat sich mittlerweile als Gedenkstätte jüdischen Lebens etabliert. Es ist als Ort für Veranstaltungen zum Thema religiöse Vielfalt und kulturelle Toleranz weit über den Stadtteil hinaus bekannt.

SeniorenZentrenPankow
Sie bilden inzwischen das Kernstück der Stiftungsaktivitäten. In diesem Wohnprojekt wird die Verpflichtung der Cajewitz-Stiftung, das Wohl älterer Menschen zu fördern, umfassend und ganzheitlich umgesetzt. Die sechs Häuser mit insgesamt 167 Mietwohnungen bieten ihren Bewohnern dabei nicht nur seniorengerechte Architektur und Barrierefreiheit. Das experimentelle Wohnkonzept schließt auch die Alltags- und Freizeitgestaltung mit ein.

Kontakt
Cajewitz-Stiftung
Büro Berlin
Wollankstraße 135
13187 Berlin Erziehungsanstalt für jüdische Waisenknaben

Tel. 030 47482176
Fax 030 47599172
kontakt@cajewitz-stiftung.de

Quelle und Fotos
Cajewitz-Stiftung

Verein der Förderer und Freunde
des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses in Pankow
(mehr Infos hier)

von As

Heinz und Heide Dürr Stiftung

März 5, 2018 in Stiftung des Monats von As

„Gespräch wegen der Kürbisse“ – zu sehen ist dieses Theaterstück von Jakob Nolte innerhalb des gegenwärtigen Spielplans des Deutschen Theaters Berlin.
Im Jahr 2016 wurde das Stück im Rahmen der Autorentheatertage uraufgeführt und als Sieger prämiert.
Gefördert wurde/wird diese Inszenierung von der Heinz und Heide Dürr Stiftung.

„Zu einer funktionierenden Gesellschaft gehört auch die Kultur. Sie setzt die Rahmenbedingungen. Deswegen engagieren wir uns in diesem Bereich.“, so umreißt Heinz Dürr einen seiner Beweggründe für das Engagement des Paares.
Foto: Das Unternehmerehepaar Heide und Heinz Dürr

Stiftungszweck
Die Stiftung fördert

  • die Wissenschaft und Forschung
  • die Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe
  • die Jugendpflege und Jugendfürsorge
  • die Kunst und Kultur

Die Stiftung kann ihre Aufgaben auch dadurch erfüllen, dass sie eigene Einrichtungen auf den vorgenannten Gebieten errichtet und betreibt.

Heinz Dürr
Der am 16. Juli 1933 in Stuttgart geborene deutsche Manager gilt als „Unternehmer-Urgestein“:

Er ist Großaktionär der Stuttgarter Dürr AG, war Vorstandsvorsitzender des AEG-Konzerns (1980-90) und Chef der Bahn:
Seit 1991 war er Erster Präsident der Deutschen Bundesbahn, ab 1. September 1991 auch Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn. Mit der Zusammenführung und Privatisierung der beiden Bahnen zur Deutschen Bahn AG im Rahmen der Bahnreform wurde er Vorstandsvorsitzender des neuen Unternehmens. Diese Position hatte er bis 1997 inne.

Während seiner Amtszeit wurde die richtungsweisende Kampagne Unternehmen Zukunft gestartet – sie zielte auf die Privatisierung der Behördenbahn, für die mit der Verabschiedung der Bahnreform 1994 der rechtliche Rahmen geschaffen wurde. Dürr initiierte unter anderem die Bahnhof-21-Projekte und die Einführung der BahnCard (1992) und des Schönes-Wochenende-Tickets.

Gemeinsam mit seiner Frau Heide Dürr rief Heinz Dürr 1998 die Stiftung ins Leben, zunächst als eine Stiftung GmbH, deren Rechtsnachfolgerin die „Heinz und Heide Dürr Stiftung“ wurde. Die Stiftung verfügt über ein Vermögen von 1,2 Mio. Dürr AG Aktien, aus deren Dividendenerträgen sie ihre Projekte finanziert.
Fotos: Heinz Dürr 2016 auf dem Energieeffizienz-Gipfel, Universität Stuttgart;
Heide Dürr, Moderatorin Anne Kyrieleis, Heinz Dürr (v.l.n.r.) auf der Veranstaltung „15 Jahre Early Excellence in Deutschland“ in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin, 4. März 2016 

Das Grundmotiv des Unternehmer-Ehepaares:
„Diejenigen, die einen gewissen Wohlstand erreicht haben, sollten der Gesellschaft etwas zurückgeben. Denn eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn sich jeder einzelne seiner Verantwortung bewusst ist und sie auch übernimmt.“ 

Projekte
Die Palette der von der Stiftung geförderten Veranstaltungen, Forschungsarbeiten und dauerhaften Projekten ist groß und vielfältig. Wir stellen Ihnen aus den Bereichen Bildung, Kultur und Forschung an dieser Stelle jeweils ein Projekt vor! Einen Überblick über das umfassende Engagement der Stiftung finden Sie hier.

Bildung: Der Deutsche KITA-Preis
Die Auszeichnung wird im Jahr 2018 erstmals vergeben. Sie würdigt beispielhaftes Engagement von Kitas und lokalen Bündnissen für frühe Bildung: Qualität gelingt am besten dort, wo alle in der Kita und in ihrem Umfeld gemeinsam dazu beitragen, dass Kinder optimal aufwachsen können.

Von über 1.400 Bewerbungen haben es insgesamt 10 Kitas und lokale Bündnisse in die Endrunde geschafft. Aktuell besuchen Experten-Teams der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung die Finalisten und machen sich ein Bild von der Arbeit und Qualität vor Ort. Wer eine der Auszeichnungen mit nach Hause nehmen darf, das gibt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung auf der Preisverleihung Anfang Mai bekannt.

Kultur: Autoren-Program am Deutschen Theater
„Auf die Bühne gehört das, was wir im Leben oft nicht verstehen.“
Heinz Dürr

Im Juni 2018 finden am Deutschen Theater Berlin die von der Dürr-Stiftung unterstützten Autorentheatertage statt. Vorgestellt werden in Lesungen sowie einer Aufführung des prämierten Stückes Ausschnitte aus ausgewählten Texten – 143 wurden eingesandt.
Die Jury prämierte: „In Stanniolpapier“ von Björn SC Deigner, „Eine Version der Geschichte“ von Simone Kucher und „europa flieht nach europa“ von Miroslava Svolikova.

Im Deutsche Theater Berlin wird „In Stanniolpapier“ von Björn SC Deigner  im Rahmen des Festivals am 22. Juni 2018 zur Uraufführung gebracht.

Forschung: Tinnitus-Projekt Charité
Bekannt ist, dass emotionaler Stress die neuronale Aktivität in jenen Bereichen des Gehirns beeinflusst, die für Gefühle, Gedächtnis und für Lernfähigkeit zuständig sind. Dagegen ist noch immer nicht zureichend untersucht, welche Auswirkungen Stress auf jene Gehirnstrukturen ausübt, die für andere Funktionen, wie etwa die Hörfähigkeit, verantwortlich sind. Vorstudien lassen vermuten, dass es im Sinn der Forschungshypothese tatsächlich Verbindungen zwischen den Stress-, Gefühls- und Hör-Systemen gibt. Ein besonderes Interesse des Projektes liegt in der Verbindung der Forschung mit der klinischen Praxis.
Das von der Deutschen Tinnitus-Stiftung Charité durchgeführte Projekt, wird von der Dürr-Stiftung finanziert.

Kontakt
Heinz und Heide Dürr Stiftung
Charlottenstraße 57
10117 Berlin
Fon: +49 (0)30 20 94 52 02
Fax: +49 (0)30 20 94 52 05
Internet: www.heinzundheideduerrstiftung.de
E-Mail: info@heinzundheideduerrstiftung.de

Quellen
Heinz und Heide Dürr Stiftung
Wikipedia (biograf. Angaben)
Foto oben: Deutsches Theater, Arno Declair
ICE und BahnCard: Deutsche Bahn
Kita-Preis: Deutscher Kita-Preis; Dariusz Misztak
Deutsches Theater Berlin
Deutsche Tinnitus Stiftung Charité

 

von As

Meridian Stiftung

Februar 2, 2018 in Stiftung des Monats von As

Im März 2017 war die Stiftung Meridian Teilnehmer einer Veranstaltung der Vereinten Nationen und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in New York City, die ausgewählten Innovatoren und Experten eine Plattform bietet, ihre Lösungen für die Herausforderungen von globalen Entwicklungen präsentieren. Insbesondere die Vorträge und Fachdiskussionen zu dem Thema Flüchtlingserziehung fließen in die laufende Arbeit der Stiftung ein.

Stiftungszweck
Die Meridian Stiftung fördert Berliner Projekte, die auf der Idee der Hilfe zur Selbsthilfe basieren. Ob Bildung und Erziehung, Völkerverständigung und demokratisches Staatswesen, Kunst, Kultur sowie Sport oder hilfsbedürftige Personen – stets geht es in den zahlreichen unterschiedlichen Projekten um die Förderung von persönlichen Erfolgen, die doch immer zugleich das Gemeinwohl unterstützen und stärken.

Projekte

Das Spektrum des Engagements der Stiftung ist vielfältig: Vom Kita-Schwimmen über die Unterstützung verschiedener Initiativen für Menschen mit Migrationshintergrund bis hin zum Projekt „Gemeinsam Leben erleben“ erstreckt sich die Unterstützung, welche in inhaltlicher und finanzieller Form erfolgt.

Im Jahr 2017 wurde z. B. die Projektinitiative „Sprachförderung als Schlüssel zur Integration junger Flüchtlinge“ ins  Leben gerufen. In Kooperation mit der Stiftung Jona wird Flüchtlingen unbürokratisch ein Angebot an Deutschkursen zur Verfügung stellt. Hierfür konnten von der Stiftung pensionierte Lehrer gewonnen werden, die diese Kurse mit viel Engagement und auf einem erstklassigen Niveau unterrichten.

Jährlich fortgeführt wird das Projekt „Gemeinsam Leben erleben“.
Im Jahr 2017 ermöglichte es die Stiftung, mit einem Inklusionsboot an der Berliner Jugendmeisterschaft im Drachenboot-Rennen teilzunehmen.  Den teilnehmenden Kindern wurden dadurch wertvolle Bewegungs- und soziale Gruppenerfahrungen ermöglicht. Die drei gemeinsamen Teams des diesjährigen Jahrgangs wurden aus Kindern der Förderschule Nils Holgersson und der Grundschule im Gutspark gebildet. Fast 60 Kinder im Alter von 10-12 Jahren nahmen an dem Training teil.
Bei dem Rennen am 28. Juni landeten die Boote  zwar nicht auf dem Treppchen, das Abschneiden beim Wettkampf auf der Grünauer Regattastrecke war aber nur Nebensache. Denn ums Gewinnen ging es nicht – viel mehr zählte der Teamgedanke.

Estrongo Nachama Preis für Toleranz und Zivilcourage
In Erinnerung und zu Ehren des bekannten Oberkantors der Jüdischen Gemeinde Berlin, Estrongo Nachama (1918 -2000), der durch sein lebenslanges Eintreten für den interreligiösen Dialog Zivilcourage und außerordentliche Toleranz bewies, verleiht die Stiftung jährlich den mit 10.000 € dotierten Preis.
Sie ehrt damit Personen, die sich in beispielhafter Weise für den Schutz des Lebens einsetzen oder mit Mut für diskriminierte Minderheiten selbstlos eintreten.
Im Jahr 2017 erhielt der Geigenvirtuose Daniel Hope diese Auszeichnung.
Daniel Hope ist einem großen Publikum als Geigenvirtuose bekannt. Weniger bekannt ist seine Adaption der jüdischen Vergangenheit seiner Familiengeschichte in einem spannend geschriebenen Buch. Daniel Hope wird damit zum Vorbild für eine große Zahl von Personen, die zwar von der jüdischen Vorgeschichte ihrer Familie wissen oder sie erahnen, sich aber nicht getrauen, die Entdeckung ihrer jüdischen Familiengeschichte in Angriff zu nehmen.

Kontakt
Stiftung Meridian
Olympiapark Berlin
Haus des Deutschen Sports
Hanns-Braun-Straße/Adlerplatz
14053 Berlin

Telefon:  030-26 39 53 77
Telefax:  030-26 39 53 78
E-Mail:   info@meridian-stiftung.de

Quelle und Fotos
Meridian Stiftung

von As

Zwillenberg-Tietz Stiftung

Januar 2, 2018 in Stiftung des Monats von As

Wandern im winterlichen Brandenburg – das wäre doch ein guter Start in das neue Jahr! Brandenburgs Nationalpark Unteres Odertal z. B. wartet mit Idylle und Weite auf; an der Oder entlang lässt es sich trefflich spazieren.
Wie es beispielsweise um den dortigen Naturschutz bestellt ist, das wird in zahlreichen Erhebungen untersucht.

Stiftungszweck
Die Zwillenberg-Tietz Stiftung unterstützt Studien zur naturwissenschaftlichen Forschung in den Disziplinen Agrarwissenschaften, Biologie (insbesondere Botanik, Ökologie und Zoologie), Forstwissenschaften, Geologie, Meteorologie sowie verwandten Wissenschaftsgebieten. So möchte die Stiftung dazu beitragen, die heimischen Lebensräume mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt der geförderten Projekte ist die Untersuchung der Veränderung lokaler Boden-, Wasser-, Klima- und Luftverhältnisse, um die bestehenden Ökosysteme nicht nur zu erhalten, sondern ihre Qualität womöglich sogar zu verbessern.

Geschichte
Das mitten im Havelland, zwischen den Städten Brandenburg, Nauen und Rathenow liegende, frühere Rittergut „Dominium Linde“ gelangte 1919 in Form eines eigenständig landwirtschaftlich genutzten Betriebes in das Eigentum der in Berlin ansässigen Familie Dr. Zwillenberg.

Im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgungen in Berlin lebte und bewirtschaftete die Familie das landwirtschaftliche Gut mit den dazu gehörenden Waldflächen bis 1939  und musste dann aber auch von dort unter dem Zwang, das bäuerliche Gut zu verkaufen, Deutschland verlassen und hat schließlich über viele Umwege im Ausland den Holocaust überlebt.

Der Zweite Weltkrieg, die anschließende Besatzung und auch die Zeit in der DDR waren nicht spurlos an Linde vorbeigegangen: Das alte Gutshaus war bis auf einen Anbau zerstört, andere Gebäude baulich stark verändert.

Mit dem Mauerfall und der Rückübertragung des Grundbesitzes stellte sich für die Rechtsnachfolgerin Dr. Helga Zwillenberg die Frage, wie das Anwesen künftig genutzt werden sollte. Da sie selbst Biologin war (sie verstarb im Januar 2013), entstand die Idee, das ehemalige Gut Linde Forschung und Lehre zur Verfügung zu stellen.

(Der Vater von Helga Zwillenberg, Hugo Zwillenberg, war neben seiner beruflichen Tätigkeit als Richter, Unterhemer und Konsul ein auch berühmter Kunstsammler. Er war  nach seiner Heirat 1919 mit Elise Tietz in den Warenhauskonzern seines Schwiegervaters Oscar Tietz eingetreten. Dieser wurde nach der Machtübernahme Hitlers 1933 im Zuge der «Arisierung» zwangsverkauft und umbenannt in Hertie.)

Projekte
Es sind vornehmlich wissenschaftliche Projekte und Doktoranden-Arbeiten, welche von der Stiftung unterstützt werden. Entsprechend spezifisch sind auch die Themen: So wurde/wird beispielsweise die Untersuchung des Einflusses von künstlicher Beleuchtung auf Kleinsäuger begleitet, des Weiteren (im Zusammenhang mit einer Masterarbeit) die Biodiversität von Nationalparks.

Die Ergebnisse und daraus gewonnenen Erkenntnisse fügen sich als wichtige Bausteine in den Gesamtkontext zur Umweltproblematik ein. Die beispielsweise unlängst erschienene Studie des NABU (Naturschutzbund) zum Insektensterben verdeutlicht die Brisanz und Aktualität der naturwissenschaftlichen und geoglogischen Themen.

Projektbeispiel Untersuchung der Landnutzung
Insbesondere für Brandenburg wichtig ist das wissenschaftliche Forschungsprojekt „Landnutzungskontraste und Randeffekte im ökosystemaren Vergleich“, das sich – einfach formuliert – mit den Auswirkungen der Landnutzung auf die Vielfalt der Natur und das Ökosystem auseinandersetzt.

Ziel des Projektes ist es, durch vergleichende Betrachtungen organismischer Antwortmuster die Auswirkungen von Landnutzungssystemen auf Biodiversität und die Stabilität von Ökosystemen zu erfassen und die regional- bzw. situationsspezifischen Besonderheiten sowie die universell gültigen Gemeinsamkeiten klar herauszuarbeiten.

Das räumliche Zentrum bildet die Forschungsstation Linde, die im Zuge dieses Projektes effektiv und nachhaltig in ein vom Fachgebiet ausgehendes internationales Netzwerk akademischer und forschungsorientierter Institutionen eingebettet werden soll.

Forschungsstation Linde
Die Forschungsstation Linde, welche von der Stiftung betrieben wird, ist das natürliche Zentrum der von der Stiftung unterstützten naturwissenschaftlichen Forschungsprojekte
Die Lage am Rande eines Naturschutzgebiets, vier möblierte Studios, ein kleines Labor und ein Semiarraum tragen dazu bei, dass die Nachwuchswissenschaftler sich voll und ganz auf ihre Feldarbeit konzentrieren können (Foto: Marcus Wicke).
Eine Wetterstation liefert Tagesaktuelle Daten zum Wetter in der Region

Kontakt
Zwillenberg-Tietz Stiftung
c/o RAin Machla Pistreich
Richard-Strauss-Straße 4
14193 Berlin

Telefon: +49 (30) 826 39 48
Fax: +49 (30) 825 74 00
E-Mail: vorstand@zwillenberg-tietz-stiftung.de

Quellen und Fotos
Zwillenberg-Tietz Stiftung
Nationalpark Unteres Odertal
Berlin.de

von As

Jenny De la Torre-Stiftung

Dezember 4, 2017 in Stiftung des Monats von As

In Berlin leben etwa 40.000 Menschen ohne Wohnung. Sie benötigen gerade jetzt, wenn die kalten Wintermonate anbrechen, Hilfe:
Warme Kleidung und Mahlzeiten sowie ein Dach über dem Kopf sind überlebenswichtig, ebenso ärztliche Betreuung im Krankheitsfall.
All` dies leistet neben vielen anderen Berliner Verbänden, Stiftungen, Kirchgemeinden, Vereinen und Initiativen auch die  Jenny de la Torre Stiftung.

Stiftungszweck
Mit zunehmender Dauer der Obdachlosigkeit verschlimmert sich der Gesundheitszustand von mittellosen Bürgern ohne festen Wohnsitz dramatisch. Die Notwendigkeit einer niedrigschwelligen, bedürfnisnahen und unbürokratischen medizinischen Versorgung dieser Menschen ist heute unbestritten.

Die Jenny De la Torre Stiftung tritt mit umfassender medizinischer, sozialer und psychologischer Betreuung dieser Not entgegen, mit dem Ziel, die Reintegration von Menschen ohne festen Wohnsitz in unsere Gesellschaft verfolgen.

Gründungsgeschichte
„Wir können nur eine gerechtere Gesellschaft aufbauen, indem wir sie menschlicher gestalten. Das wird nur möglich, wenn wir in diesem Sinne etwas verändern. Kein Paradies, aber eine Welt, in der jeder Mensch das Gefühl hat, ein Mensch zu sein.“, so umreißt Dr. Jenny De la Torre Castro ihre Beweggründe zur Gründung der  Stiftung. Bereits 1994 beginnt die Medizinerin auf dem Berliner Ostbahnhof, obdachlose Menschen zu behandeln und setzt dieses Engagement in den folgenden Jahren mehr und mehr fort.
Im Jahr 2002, im Dezember, wird die Stiftung unter Zuhilfenahme des Preisgeldes des „Goldene Henne“- Medienpreises der Super Illu in der Kategorie Charity gegründet.

Die engagierte Ärztin will nicht nur perfekt operieren. Sie will auch selbst sehen, wie ihr Patient sich erholt. Und gerade obdachlose Menschen brauchen dies ganz besonders, weiß sie aus Erfahrung, denn sie sind „sozial krank“. So führt schließlich ihr Kampf gegen viele bürokratische Hürden zum Erfolg: Im Jahr 2006 kann ein „Gesundheitszentrum für Obdachlose eröffnet werden.
Für ihr Engagement wurde Dr. Jenny de la Torre Castro 2015 mit dem Deutschen Stifterpreis geehrt.
Foto: Jenny de la Torre und Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes

Das Gesundheitszentrum
Im Gesundheitszentrum in der Pflugstr. 12 in Berlin-Mitte stehen den obdachlosen Menschen eine Arzt-, Zahn- und Augenarztpraxis, eine Kleiderkammer, eine Speiseversorgung und sanitäre Anlagen mit Duschen zur Verfügung. Außerdem erhalten die Betroffenen rechtliche, soziale und psychologische Beratung sowie Betreuung.

Täglich werden etwa 50 bis 80 Menschen im Gesundheitszentrum behandelt und betreut.

Zusätzlich finden für die Patienten jährliche Festivitäten statt: ein Osteressen, Sommerfest, Herbst- und Weihnachtsessen, jeweils unterstützt vom Marriott-Hotel sowie der Firma Roloff.
Foto: Osteressen 2017

Spenden
Um kontinuierlich arbeiten zu können, bedarf es einer soliden Finanzierung. Entsprechend sind Spenden jederzeit willkommen.
Im Behandlungsraum werden u. a. Verbände angelegt, Haare gewaschen sowie Salben und medizinische Fußbäder verabreicht. Falls die Situation es erfordert, liegen jederzeit Unterwäsche, Socken und Hygieneartikel bereit. Durch den Bedarf an Verbandsmaterial, Salben und Medikamenten ist dieser Raum besonders auf finanzielle Zuschüsse angewiesen.

Die Jenny De la Torre Stiftung freut sich auch über Sachspenden, denn in der Kleiderkammer werden täglich saubere Kleidung, Schuhe, Schlaf- und Rucksäcke sowie Decken und Artikel des täglichen Bedarfs z. B. Einmalrasierer angefordert.

Eine besondere Möglichkeit, karitativ tätig zu sein, bietet der Verein 1000 x 1 Euro e.V.
Da es vielen Menschen an Zeit und/oder Geld mangelt, sich zu engagieren, sammelt der Verein kleine monatliche Beträge (in der Regel 1 Euro), welche vollständig an die Jenny-De-la-Torre-Stiftung überwiesen werden. Diese kann die aufgrund der strengen Stiftungsauflagen personell die direkte Buchung vieler kleiner Beiträge selbst nicht handhaben.

Öffnungszeiten
Die verschiedenen Arztpraxen sind von Montag bis Donnerstag zu jeweils bestimmten Zeiten geöffnet.
Sachspenden werden montags bis freitags entgegengenommen.
Eine Speisenversorgung für Patienten wird ebenfalls montags bis freitags angeboten.
Die konkreten Öffnuingszeiten sind hier zu ersehen.

Einmal jährlich lädt das Gesundheitszentrum zum Tag der offenen Tür.
Foto: Tag der offenen Tür 2017

 


Kontakt

Jenny De la Torre-Stiftung
Pflugstraße 12
10115 Berlin
Telefon 030 / 2888 4598 -0
Telefax 030 / 2888 4598 -1
Email: info@delatorre-stiftung.de

Quelle und Fotos
Jenny De la Torre-Stiftung