von As

ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann

Juli 2, 2021 in Stiftung des Monats von As

Wer könnte dieser Einladung widerstehen: Ein bunter Bus, in dem man kochen kann, dazu viele gute Ratschläge und nützliche Tipps für eine gesunde Ernährung!

Die vor 3 Jahren gegründete ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen zum praktischen Wissenserwerb ein. Der Wissenbus ist von März bis Oktober in ganz Deutschland unterwegs, in der Weihnachtszeit dann ausschließlich in Berlin. Ob Kita oder Schule, ob Backen oder Kochen – es ist für alle etwas dabei!

Stiftungszweck

Mit fundierter Ernährungsbildung von Kindern und Familien möchte die Stiftung ernährungsbedingten Krankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

 

Dafür bietet sie Projektarbeit im Wissensbus oder an anderen Orten an, sie unterstützt Pädagogen und Familien in ihrem Wissenserwerb und führt auch Schulungen von Mitarbeiter*innen der Gemeinschaftsverpflegung durch.

 

Der Stiftungsgründer Detlef Eildermann und seine Ehefrau möchten ihre in 25-jähriger unternehmerischer Tätigkeit zur Versorgung von Kita- und Schulkindern erworbene Erfahrung auf diesem Wege weitergeben.


Von der Kita bis zum Großküchen-Personal
Der gesunde Speiseplan, das ist der gemeinsame Nenner für alle Zielgruppen der Stiftung. Ob Eltern, ob Kita-Erzieher*innen, Lehrer*innen oder die Köche und Köchinnen in den Küchen – die gesunde Ernährung ist das Maß der Dinge.

Schon die Kleinsten lernen einfache Rezepte kennen und bereiten gesunde Gerichte zu. Kochen und Coachen durch alle Alterstufen schließlich befähigt jeden, der es möchte, zum ausgewogenen Zubereiten vielfältiger Gerichte.
Über die Bereitstellung spannender Lehrmittel bis hin zu Lebensmittelhygiene und Allergenmanagement reicht darüberhinaus das Angebots-Spektrum.

Rund ums Essen
„An apple a day keeps the doctor away“ – wer kennt ihn nicht, diesen Satz: Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern. Warum diese Frucht so gesund ist, das ist in einer Art kleinem ESSEN-Lexikon nachzulesen. Hier bietet die Stiftung einen Katalog  einiger gebräuchlicher Gemüse-, Obst- und Getreidesorten an.

Natürlich fehlen auch Rezepte nicht! Von Backwaren bis Vegan gibt es gut verständliche wie leicht umzusetzende Anleitungen.
Sehr zu empfehlen für heiße Sommertage ist der Grüne Smoothie!

Unterstützen
Spenden helfen der Stiftung dabei, ihr Angebot stets bereitzuhalten und ihre Schulungen und Kurse anzubieten. Deshalb sind sie gern willkommen.

Kontakt
ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann
Landsberger Allee 366, 12681 Berlin
Tel. +49 30 547823-10
E-Mail: info@essen-wissen.de

Quelle und Fotos
ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann

von As

Stiftung Domäne Dahlem

Juni 6, 2021 in Stiftung des Monats von As

Honig herstellen liegt auch diesen Sommer im Trend, und nicht wenige Mitbürger und Mitbürgerinnen versuchen sich auf Balkon und Dach als Imker.

Das ehemalige Landgut und heutige Freilichtmuseum DomäneDahlem ist für seine anschauliche Vermittlung  landwirtschaflichen Wissens bekannt und bietet auch zum Thema Bienen ein Projekt, das alle Schritte der Honigherstellung nachvollziehbar verdeutlicht.

Das einstige Rittergut zeigt darüber hinaus auch den Werdegang weiterer Lebensmittel – vom Feld bis auf den Teller, von der Weide bis in die Einkaufstasche.


Stiftungszweck

Die Stiftung Domäne Dahlem unterstützt und fördert diesen allumfassenden Blick auf die Entwicklung der Ernährungs- und Agrarkultur.

Auf historischem Boden, der seit mehr als 800 Jahren landwirtschaftlich genutzt wird, verbindet die Stiftung den Museumsgedanken mit einem ökologisch geführten landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieb mit Äckern und Nutztieren.

Das Landgut
Einblicke in den Arbeitsalltag mit der Tierhaltung sowie dem Obst- und Gemüseanbau erhält der Besucher bei seinem Rundgang über das 12 ha große Gelände.

Von der Tierhaltung bis zum Gartenbau und Handwerk reicht das Spektrum der unmittelbar vom Besucher verfolgbaren Aufgaben.

Als ARCHEHOF fokussiert sich die Domäne Dahlem beispielsweise auch auf Tiere, die zu den vom Aussterben bedrohten Rassen gehören.

Der Gartenbau ist insbesondere der Nachhaltigkeit verpflichtet:
Mit der Unterscheidung der Früchte im Nährstoffgehalt nach Schwach-, Mittel- und Starkzehrern und dem Anbau auf wechselnden Teilstückenbeachtet der Gartenbau der Domäne Dahlem die Fruchtfolge.

Der Hofladen bietet dann gleich die Erzeugnisse an: Es gibt erntefrisches Obst und Gemüse wie Erdbeeren, Himbeeren, Kürbisse und Salate sowie aromatische Kräuter von Salbei bis zu Koriander. Dies alles aus kontrolliert ökologischem Anbau in hochwertiger BIO Qualität.

 

Und auch das traditionelle Handwerk ist vertreten: In den selbstständigen Betriebswerkstätten werden Produkte von der Hofschmiede über die Töpferei und Keramikwerkstatt bis zur Möbelrestauration und Fassmalerei gefertigt. Diese können ebenfalls vor Ort erworben werden.

Das Museum
Ob beim guten alten Kaufmannsladen oder der historischen Fleischerei – das Motto
„Vom Acker bis zum Teller“ ist auch hier sichtbar.
Die Museums-Standorte CULINARIUM und HERRENHAUS
präsentieren anschaulich Themen der landwirtschaftlichen
Urproduktion über die Verarbeitung und den Handel bis zum Verzehr und Genuss von Lebensmitteln.

 

 

 

Projekte
Die Stiftung initiiert und realisiert mit Hilfe von externen Mitteln und durch Partnerschaften zu Universitäten, Stiftungen, Land und Bezirk eine Vielzahl anspruchsvoller Projekte:

Diese reichen von Themengebunden Forschungsaufträgen über die „Sammlung im Netz“, welche digital Exponate und Forschungsergebnisse zur Verfügung stellt, bis hin zu Führungen und Workshops – siehe auch die eingangs erwähnte Fortbildung in der Bienenkunde.

Besuch
Inzwischen heißt das Gut Besucher wieder täglich von 7-22 Uhr willkommen!
Auch die Ausstellungshäuser sind mit entsprechenden Öffnungszeiten wieder geöffnet.

Grund genug, sich für ein Picknick an diesen gastlichen, interessanten Ort zu begeben!

Kontakt
Stiftung Domäne Dahlem – Landgut und Museum
Königin-Luise-Straße 49, 14195 Berlin
Tel.: +49 30 66 63 00 -0
Fax: +49 30 66 63 00 66

Quelle und Fotos
Stiftung Domäne Dahlem

von Design

Bim Initiative Things To Know Before You Buy

Mai 21, 2021 in Stiftung des Monats von Design

Bim Initiative Things To Know Before You Buy

China started its exploration on informatisation in 2001. The Ministry of Building announced BIM was as the crucial application innovation of informatisation in „10 brand-new innovations of building and construction market“ (by 2010).https://garliomadero.myshowroom.se/what-is-bim/

The year 2011 was explained as „The First Year of China’s BIM“. Building, Smart Hong Kong was inaugurated in Hong Kong SAR in late April 2012.

Due to its population and financial growth, India has a broadening building market. In spite of this, BIM use was reported by just 22% of respondents to a 2014 study. In 2019, federal government authorities said BIM might conserve up to 20% by shortening construction time, and advised larger adoption by infrastructure ministries.

While it is not presently active, IBIMA objectives to share knowledge resources to support construction engineering management decision-making. BIM execution is targeted towards BIM Phase 2 by the year 2020 led by the Building and construction Market Advancement Board (CIDB Malaysia). Under the Building Industry Improvement Plan (CITP 2016-2020), it is hoped more focus on technology adoption throughout the job life-cycle will induce greater efficiency.

The BCA Academy is training trainees in BIM. The Ministry of Land, Facilities and Transport (MLIT) has revealed „Start of BIM pilot task in federal government building and repair work“ (by 2010). Japan Institute of Architects (JIA) launched the BIM guidelines (by 2012), which showed the agenda and expected effect of BIM to designers.

However, it was not till the late 2000s that the Korean market paid attention to BIM. The first industry-level BIM conference was kept in April 2008, after which, BIM has actually been spread really quickly. Considering that 2010, the Korean federal government has been gradually increasing the scope of BIM-mandated jobs. Mc, Graw Hill released a comprehensive report in 2012 on the status of BIM adoption and implementation in South Korea.

All About Building Information Modelling (Bim) – Wsp

The one page circular initiated strong interest in BIM and the marketplace reacted in preparation for more guidelines and instructions. In 2015 the Town provided another circular (207) entitled ‚Relating to the growth of applying the (BIM) on structures and centers in the emirate of Dubai‘ that made BIM necessary on more jobs by lowering the minimum size and height requirement for jobs needing BIM.

In 2016, the UAE’s Quality and Conformity Commission set up a BIM steering group to examine statewide adoption of BIM. Austrian standards for digital modeling are summarized in the STANDARD A 6241, published on March 15, 2015. The NORM A 6241-1 (BIM Level 2), which changed the NORM A 6240-4, has been extended in the detailed and executive design phases, and remedied in the lack of meanings.

The Czech BIM Council, developed in May 2011, intends to carry out BIM methodologies into the Czech building and developing processes, education, requirements and legislation. In Estonia digital construction cluster (Digitaalehituse Klaster) was formed in 2015 to establish BIM solutions for the whole life-cycle of building., Grid and e-construction portal to increase the worldwide competitiveness and sales of Estonian businesses in the building and construction field.

In France, a Building transition digital plan – French acronym PTNB – has actually been created (mandated because 2015 to 2017 and under a number of ministries). There is also the French arm of building, SMART, called Mediaconstruct (existing considering that 1989). Germany [modify] In December 2015, the German minister for transportation Alexander Dobrindt revealed a timetable for the introduction of obligatory BIM for German roadway and rail jobs from the end of 2020.

In November 2017, Ireland’s Department for Public Expense and Reform launched a method to increase usage of digital innovation in shipment of essential public works projects, needing the usage of BIM to be phased in over the next four years. Through the new D.l. 50, in April 2016 Italy has included into its own legislation a number of European instructions including 2014/24/EU on Public Procurement.

A norm in 8 parts is also being written to support the shift: UNI 11337-1, UNI 11337-4 and UNI 11337-5 were released in January 2017, with 5 further chapters to follow within a year. In early 2018 the Italian Ministry of Infrastructure and Transport provided a decree (DM 01/12/17) creating a governmental BIM Mandate engaging public client organisations to embrace a digital technique by 2025, with an incremental commitment which will start on 1 January 2019.

von As

Bürgerstiftung Barnim Uckermark

Mai 10, 2021 in Stiftung des Monats von As

Bitte vormerken:
Am 28. Mai 2021 ist der Tag der Nachbarn!
Überall  in Deutschland soll an diesem Tag ein Zeichen für gute und lebendige Nachbarschaft gesetzt werden.Vereine, Freiwilligenagenturen und Stiftungen engagieren sich besonders, so auch die Bürgerstiftung Barnim Uckermark.
Die Freiwilligenagentur Prenzlau beispielsweise lädt zu einem Nachbarschaftsfest.

 

Stiftungszweck
Die 2003 gegründete Stiftung fördert Bildung, Kultur und bürgerschaftliches Engagement, um ein offenes und demokratisches Zusammenleben in der Region zu unterstützen.

Insbesondere die Bildungs-Chancen von Kindern und Jugendlichen sowie die Stärkung von deren Rechten stehen im Fokus des Engagements.
Die Projekte werden mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen neue Horizonte zu eröffnen und und ihr Selbstvertrauen zu stärken, initiiert und durchgeführt. (Foto: Bürgergarten Prenzlau)

Schwerpunkt Freiwilligen-Agenturen
Sowohl die 2008 in Kooperation zwischen der Bürgerstiftung Barnim Uckermark und der Stadt Eberswalde gegründete Freiwilligen-Agentur (FA) Eberswalde als auch die seit 2018 im Aufbau befindliche FA Prenzlau setzen die Ziele der Stiftung 1:1 um.
Sie sind für die Region professionelle Anlaufstellen für freiwilliges Engagement.

Freiwilligen-Agentur Eberswalde
Sie präsentiert sich „auf Zack“ und kann auf beachtliche Erfolge verweisen. Ob Anbieter oder Nutzer von Freiwilligendiensten – die Kreisstadt des Landkreises Barnim zeigt sich gut organisiert.

„Mit Abstand und draußen – gerne überlegen wir mit Ihnen gemeinsam wie es gehen könnte.“, heißt es gegenwärtig, da Corona viele direkte Einsätze ausschließt.

Mit einem Engagement-Finder hilft die Agentur online unmittelbar, für Privatpersonen, Gruppen, Unternehmen ein Betätigungsfeld bzw. Freiwillige zu finden.

Freiwilligen-Agentur Prenzlau
Ein Erzähl- und Familiencafé beispielsweise lädt in Prenzlau zum Austausch und Verweilen ein – gegenwärtig online bzw. mit Spaziergängen. Das freiwillige Engagement wird auch in der Kreisstadt des Landkreises Uckermark groß geschrieben. (Begegnungsstätte „Diester“, Foto: Torsten-Stapel)
Ähnliche Projekte, insbesondere Patenschaften, führen Menschen zusammen – seien sie verschiedener Nationalität oder Altersstufen.

Die Freiwillige-Aagentur richtete Anfang 2021 dank der Förderung der Deutschen Stiftung für Enagement und Ehrenamt ebenfalls eine zeitgemäße Engagement-Plattform ein und setzt damit von Anfang an auf professionelle, zeitgemäße Strukturen.

Kanaltheater Eberswalde
Die Stiftung unterstützt ebenfalls die Arbeit des Theaters Kanaltheater Eberswalde.

Es entwickelt aus den Themen der Region Theaterproduktionen mit überregionaler Relevanz.

Gegenwärtig: DIALOG ERWÜNSCHT!
Das Theater lädt ein, mit einer Fotostory Möglichkeiten zu zeigen, während der Pandemie im Stadtraum eine klare Haltung für eine pluralistische Gesellschaft zu beziehen.
Eine gewünscht spielerisch-humorvoll gehaltene Story verbindet so den analogen mit dem virtuellen Raum.

Kontakt
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
Eisenbahnstraße 3
16225 Eberswalde
Tel: (0 33 34) 49 74 82
E-Mail: kontakt(at)buergerstiftung-barnim-uckermark.de

Quelle und Fotos
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
www.Tag der Nachbarn.de

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Stiftung Sankt Matthäus

April 6, 2021 in Stiftung des Monats von As

Seit jeher gilt die gute und bewährte Tradition, Kunst und Gemälde im Kirchenraum zu fördern. So bekommt, wer ein sakrales Bauwerk betritt, es unweigerlich mit Kunst zu tun.

Schauen wir beispielsweise auf Michelangelo, dessen Talent u.a. von den Medici in Florenz gefördert wurde oder auf die Freundschaft zwischen Luther und Lucas Cranach, welche letzteren als Maler der Reformation etablierte.
Ein Ort in Berlin, der insbsondere Ausstellungen Raum gibt:
Die Kirche St. Matthäus in Tiergarten, in welche regelmäßig sowohl zu Gottesdiensten, Ausstellungen und Musik geladen wird.
(Foto li.: Verhüllter Altar, Paula Doepfner, 2019)

Die gleichnamige Stiftung ist die Kunst- und Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
(Foto: Verhüllter Altar, Paula Doepfner 2019)

Wir stellen sie Ihnen im Monat April näher vor.

Unter dem Titel „Der Erfinder der Elektrizität“ eröffnet am 09. April 2021 eine Ausstellung zum Thema
„Joseph Beuys und der Christusimpuls“.

Quelle und Fotos
Stiftung Sankt Matthäus

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Stiftung Europa-Universität Viadrina

März 3, 2021 in Stiftung des Monats von As

Vor 20 Jahren. im Jahre 1991, wurde sie vom Land Brandenburg gegründet: Die in Frankfurt/Oder ansässige Europa-Universität Viadrina.

Um nicht lediglich als Landes-Universität zu fungieren, sondern darüber hinaus insbesondere auf dem Gebiet der auswärtigen Kulturpolitik gesamtstaatliche Aufgaben zu erfüllen, engagierte sich die Universität seit dem Jahr 2001 zusätzlich für ihre Weiterentwicklung zur Stiftungsuniversität.

Seit 2008 gibt es diese, und sie ermöglicht u.a. mehr Spielraum bei der Gestaltung des Universitätslebens, vor allem bei der Einwerbung zusätzlicher finanzieller Unterstützung.
(Foto: © Heide Fest)


Stiftungszweck
Die Stiftung ermöglicht der Universität einen Zugewinn an Autonomie, der durch Verkürzung der bisherigen Entscheidungswege die Effizienz im Handeln sowie die Motivation der Universitätsmitglieder steigert.
Dadurch ergibt sich eine höhere Berechenbarkeit des Handlungsrahmens, in dem sich die Universität bewegt.

Des Weiteren und insbesondere unterstützt die Stiftung Aktivitäten, welche die Attraktivität  und Sichtbarkeit der Universität vergrößern. Dies ist vor allem bei der Einwerbung zusätzlicher finanzieller Unterstützung hilfreich.

Die Europa-Universität
Ihr Name ist Programm: Europa-Universität Viadrina – das bedeutet, Europa nicht einfach geschehen zu lassen, sondern durch Forschung und Studium mitzugestalten.

In den Fakultäten Rechts- Wirtschafts- und Kulturwissenschaften bildet die Universität in bi- und trinationalen Studiengängen Studenten aus mehr als 80 Ländern aus.
Sie kooperiert mit ca. 200 Partneruniversitäten weltweit – Viadrina-Studenten zählen zu den mobilsten in Deutschland.

Die Lage an der Grenze zu Polen initiiert insbesondere Aktivitäten, die das Zusammenwachsen der europäischen Nachbarn mitzugestalten.
(Foto: © Heide Fest)

Den Bachelor- und Masterabschluss können die Studierenden in den Fächern
Rechtswissenschaften
Kulturwissenschaften
Wirtschaftswissenschaften
erwerben. Der Schwerpunkt liegt hier auch auf internationalen Inhalten – sie reichen von Europäischem Wirtschaftsrecht über Europäische Kulturgeschichte bis hin zu Internationaler Betriebswirtschaftslehre.

Studieren während der Pandemie
So, wie während der Pandemie bisher, wird auch das Sommersemester zunächst ausschließlich digital stattfinden. Für Studierende und Mitarbeiter, die dringliche Angelegenheiten vor Ort klären müssen, sind eigens Test-Zentren eingerichtet. Ansonsten sind die Vorlesungen, Seminare, Arbeitsergebnisse lediglich im jeweiligen Homeoffice zu empfangen / abzuhalten / auszutauschen.

Um die negativen Folgen der Corona-Pandemie auf den Studienverlauf abzumildern, hat das Land Brandenburg eine Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit beschlossen:

Für Studierende, die im Sommersemester 2020 oder im Wintersemester 2020/21 eingeschrieben waren, gilt eine jeweils um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit.
Für Studierende, die sowohl im Sommersemester 2020 als auch im Wintersemester 2020/21 eingeschrieben waren, gilt eine um zwei Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit.

Kontakt
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder),
Große Scharrnstraße 59,
D-15230 Frankfurt (Oder)

Telefon: +49 331 866 4999
Fax: +49 331 866 4998
E-Mail: mwfk [at] mwfk.brandenburg.de

Quelle und Foto
Europa-Universität Viadrina

von As

Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik

Februar 5, 2021 in Stiftung des Monats von As

Die Raecke-Stiftung schaut nach vorn – Kunst und Kultur laden hoffentlich im Mai wieder zum direkten Genuss.

Mit mehreren Veranstaltungen widmet sie sich Klängen, Themen, Impressionen rund um die Neue Musik.
Zu erleben sind diese in der  Musikbrennerei in Rheinsberg.

Am Freitag, d. 21. Mai  2021
um 17 Uhr
findet beispielsweise dort das Konzert:

KLEEBLÄTTER – Zyklus nach Bildern von Paul Klee für zwei klangerweiterte Flügel

statt.
Es ist Bestandteil eines 3-tätgigen Festivals (s.u.).

Stiftungszweck
Die noch junge, im Jahr 2018 von dem Komponisten und Musiker Hans-Karsten Raecke gegründete Stiftung hat sich zur Aufgabe gestellt, das umfangreiche und vielfältige Werk des Künstlers der Nachwelt zu erhalten – mittels Konzerten und dem Festival „klangkunst gegenwärts“.

Festival Klangkunst gegenwärts
Das dreitägige Festival findet 2021 zum ersten Mal statt,
vom 21.-23. Mai.
Hans-Karsten Raecke möchte es in dieser Form als musikalische Veranstaltung der Stiftung etablieren.
Gast-Künstler sind u.a. Musiker und Musikerinnen aus Würzburg.

In konzentrierter Form werden Kompositionen und Improvisations-Projekte aufgeführt, wie sie Hans Karsten Raecke in seinen spezifischen Arbeitsschwerpunkten in vielfältiger Ausprägung erarbeitet hat:

Der klangerweiterte (präparierte) Flügel
Graphische Partituren
Neue Instrumentenkunst für Neue Musik
Klangskulpturen
Improvisation

Der 1. Tag des Festivals ist auf besondere Weise Paul Klee gewidmet:
Werke des Malers dienen quasi als Melodie- und Struktur-Geber, sie inspirierten den Komponisten zu seinem Zyklus „Kleeblätter“.

Die Schichtungen der farbigen Quadrate im Klee-Bild „Alter Akkord (Klang)“ beispielsweise werden in der musikalischen Komposition  in Arpeggien auf dem Flügel gespielt.

Der 2. Tag des Festivals lädt zu „Musik in 5 Räumen“, von immer neuen Musikern gespielt. Innerhalb von 4 Stunden können sich die Besucher gefüllter und gefühlter Stille hingeben.

Am 3. Tag gelangt SONATAS AND INTERLUDES, das richtungweisende Werk von John Cage, gespielt auf zwei verschieden präparierten Flügeln, zur Aufführung.

Veranstaltungsort ist das Haus in der Königstr. 14 in Rheinsberg.

Ausstellung für Auge und Ohr
Zu sehen und zu hören gibt es Vielerlei: Vom Klangerweiterten Flügel über graphischen Partituren bis hin zur Vorführung von Instrumenten reicht die Palette dieser Schau.

70 Instrumente hat Hans-Karsten Raecke bislang gebaut, und zu jedem gibt es auch eine Komposition.
Spielwitz und eine entsprechende Performance zeigen dabei eine andere, vom klassischen Musikverständnis abweichende Seite der Musik.

Wer möchte, kann auch selbst einige Instrumente ausprobieren – beispielsweise eine Glasposaune oder das „Eiserne Dreieck“ (div. Schlaginstrumente).

Der Besuch des Museums beinhaltet eine sachkundige Führung durch den Komponisten.

 

Hans-Karsten Raecke
Der Komponist Hans-Karsten Raecke (geb. 1941 in Rostock) studierte Komposition an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und war anschließend Meisterschüler des Komponisten Paul Dessau.

Er gründete seine „Klangwerkstatt“ zunächst in Berlin und später auch in Mannheim, wo er 26 Jahre lang die Musiktage der Klangwerkstatt organisierte und leitete.

Raecke fühlt sich „stark der Eisler’schen Tradition verpflichtet“ und betrachtet
das Kompositionshandwerk als eine „Kunst zwischen Strukturdenken und Klangsinnlichkeit“.
Konzertreisen unter Einsatz der von ihm live-elektronisch und bautechnisch weiterentwickelten Instrumente führten ihn ab 1990 in viele Städte Europas.
Seit 2014 lebt der Künstler in Rheinsberg.

Kontakt
Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik
Königstr. 14
16831 Rheinsberg
Tel.: 033931 / 80 89 00
E-Mail: info@hkr-stiftungneuemusik.de

Quelle und Fotos
Hans-Karsten-Raecke-Stiftung

von As

Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen

Januar 6, 2021 in Stiftung des Monats von As

100 Jahre Rundfunk aus Königs Wusterhausen – das Sender- und Funktechnikmuseum feierte dieses Jubiläum im gesamten Jahr 2020.

Emtsprechend wird die größte Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald, im gewässer- und waldreichen Dahme-Seengebiet in unmittelbarer Nähe zu Berlin gelegen, auch als als Wiege des Rundfunks in Deutschland bezeichnet.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen ist es, das Unikat des Senders Königs Wusterhausens am Funkerberg als technisches Denkmal und Museum zu erhalten.

Das Museum Funkerberg gibt mit historischen Exponaten Einblick in die Entwicklung des Rundfunks und beleuchtete insbesondere im vergangenen Jahr mit zahlreichen, monatlich stattfindenden Veranstaltungen die Geschichte des Rundfunks und Standortes.

Dem Anlass-gebenden Medium gerecht werdend, gelangte bzw. gelangt dankenswerter Weise auch im Corona-Jahr und darüber hinaus Wissenswertes und Unterhaltsames an die interessierte Öffentlichkeit:

100 Jahre Rundfunk
Hier besonders zu empfehlen ist der „Thementag 100 Jahre Rundfunk“ des Senders radioeins.
Dessen Beiträge, u.a. Aufnahmen der Comedian Harmonists und zahlreiche Original-Reportagen,
so vom 100-Meter-Finale der Männer bei den Olympischen Spielen 1936,
sind noch bis zum 22.12.2021 abrufbar.

Stiftung und Museum „Funkerberg Königs Wusterhausen“

Am 5. März 2003 traf sich zum ersten Mal eine Gründerinitiative zur Bildung einer Stiftung, die als Ziel die Sicherung des Bestandes der denkmalgeschützten Sendeanlagen auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen hat.

Am Internationalen Museumstag, dem 18. Mai 2003, wurde dann  an historischer Stätte die Stiftung gegründet.

Sendetechnik aus einem Jahrhundert gibt es am Standort zu besichtigen.

 

 

 

Geschichte
Bereits im Jahre 1911 wurden auf dem damaligen Windmühlenberg von Königs Wusterhausen durch ein Luftschiffer- und Telegraphenbatallion funktechnische Versuche durchgeführt.

 Aufgrund der äußerst erfolgreichen Versuche wurde beschlossen, an diesem Platz eine feste Militärfunkstation zu errichten.

Dem Platzmangel geschuldet, wurden weitere Anlagen auch im Umfeld errichtet (siehe 2. Foto oben).

Am 22.Dezember 1920 wurde erstmalig ein Weihnachtskonzert mit Instrumentalmusik ausgestrahlt (Foto: 1922).

So wurde 1927 eine der damals modernsten Großrundfunksendeanlagen im Langwellenbereich im benachbarten Zeesen in Betrieb genommen.

Die Sendeanlagen auf dem Funkerberg und auf dem Gelände in Zeesen überstanden den 2.Weltkrieg fast völlig unversehrt und wurden unmittelbar nach Kriegsende von den sowjetischen Truppen besetzt.

Nachdem sie sich von der Funktionstüchtigkeit der Anlagen überzeugt hatten, wurden große Teile der Sendeanlagen auf dem Funkerberg sowie alle sendetechnischen Anlagen des Bereiches Zeesen im Rahmen von Reparationsleistungen abgebaut. Die Sendehäuser in Zeesen wurden gesprengt.
(Foto: Weltrundfunksender Zeesen; Radio Museum)

Der aufgrund seiner imposanten Bauweise legendäre Sender, ein100-Kilowatt-Mittelwellensender, war nach bewegter Geschichte noch bis1989 in Betrieb.

1995 wurde der gesamte Sendebetrieb auf dem Funkerberg eingestellt.

Funkerberg heute
Neben dem Besuch des Geländes und Museums lädt auch alljährlich die Funkerbergbörse zum Tausch, Verkauf und Erwerb technischer Geräte.

 

 

Den Besuch des historischen Ortes mit
Vorführungen und mehr dürfen wir uns, wenn es die Lage hoffentlich bald wieder zulässt, für dieses Jahr vornehmen.

 

 


Kontakt

Stiftung Funkerberg
Funkerberg 20
Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

Sender- und Funktechnikmuseum
Funkerberg 20
Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

Telefon: 03375 294755
Email: museum@funkerberg.de

Quelle und Fotos
Stiftung und Museum Funkerberg
Förderverein „Sender Königs Wusterhausen“ e.V.
www.koenigs-wusterhausen.de

 

von As

De Gruyter Stiftung

Dezember 4, 2020 in Stiftung des Monats von As

Gerade während der CORONA-Pandemie ist sie höchst aktuell: Die Digitalisierung von Schule und Hochschule.

Der Band versammelt Essays von Expertinnen und Experten aus Schulen und Hochschulen, Politik, Journalismus und Computerwelt.

 

Sie formulieren mit aufmerksamer Nachdenklichkeit Konzepte und Erwartungen an Lernen und Lehren der Zukunft, wenn alles digital wird.

Erschienen ist das Werk im De Gruyter Verlag – seit 270 Jahren bereits eine namhafte Adresse für die Veröffentlichung erstklassiger wissenschaftlicher Werke.

Stiftungszweck
Die gleichnamige Stiftung unterstützt Verlage und AutorInnen mit Druckkosten- und Redaktionskosten-
zuschüssen zu wissenschaftlichen Werken.

Sie gewährt auch finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften,
vergibt Stipendien zur Förderung des Verlegernachwuchses in wissenschaftlichen Verlagen und einen Literaturpreis für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften.

Des Weiteren gibt die Stiftung Buchspenden an wissenschaftliche Bibliotheken, insbesondere im Ausland.

Der Verlag
De Gruyter verlegt seit 270 Jahren erstklassige wissenschaftliche Werke.

Der weltoffene internationale Verlag veröffentlicht jährlich über 1.300 neue Buchtitel und mehr als 900 Zeitschriften.

Bereiche:
Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Medizin, Mathematik,
Technik, Computerwissenschaften,
Naturwissenschaften und
Recht.

 

Eine breite Palette an digitalen Medien rundet das Angebot ab.

De Gruyter gehört darüber hinaus zu den führenden Verlagen für Open Access – Literatur kann kostenfrei und öffentlich im Internet gelesen werden.

 

 

 

Walter de Gruyter (1862 – 1923)
Der Verleger widmete sich Zeit seines Lebens der wissenschaftlichen Forschung.

Er verband schon vor hundert Jahren Tradition und Wandel, schuf so einen modernen wissenschaftlichen Verlag, in der der Wissenschaftler als Autor im Mittelpunkt steht.
De Gruyter folgte dabei immer seiner Prämisse, dass nur ein starker Verlag für die Wissenschaft fruchtbar“ sein könne.

Das Vermächtnis des Verlegers griffen drei Enkelinnen von Walter de Gruyter auf.
Sie gründeten im Jahr 2006 gemeinsam mit weiteren Gesellschaftern des Verlages die Walter de Gruyter Stiftung.

Kontakt
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13D
10785 Berlin
Tel.: +49 30 260 05-0
Fax: +49 30 260 05-251
E-Mail: service@degruyter.com

Quelle
Walter de Gruyter Verlag

 

von As

Stiftung Morgenland

November 5, 2020 in Stiftung des Monats von As

Sie hat einen besonderen Zusatz:
Sie ist die 1000. Berliner Stiftung!

Gegründet am 21. September 2020, darf sie sich mit dieser besonderen Zahl schmücken.

Die Stiftung geht hervor aus der „Morgenländischen Frauenmission“, die 1842 von zehn Frauen in Berlin als Frauenverein für christliche Bildung des weiblichen Geschlechts im Morgenlande gegründet wurde – damals einer der ersten deutschen von Frauen gegründeten Vereine überhaupt.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Unterstützung und Förderung von überwiegend kirchlichen Projekten für Mädchen und Frauen – vor allem bei der Bildung und Ausbildung.

Geschichte
Der wie o.g. 1842 in Berlin gegründete „Frauenverein für christliche Bildung des weiblichen Geschlechts im Morgenlande“ war der erste deutsche Verein, welcher insbesondere von Frauen für Frauen entstand.
Um Lehrerinnen zu jener Zeit „ins Morgenland“ senden zu können, bedurfte es zahlreicher Ansätze und Initiativen. Seit 1846 aber wurden Missionarinnen nach Indien, später auch nach Indonesien, Korea, Persien, China und Afrika gesandt.

Erst nach 40 Jahren schließlich gewährte König Wilhelm I. 1883 die Anerkennung des Vereins  mit den Rechten einer juristischen Person.

1919 wurde von der MFM das ehemalige Missionsheim Friedrich von Bodelschwinghs in der Berliner Finckensteinallee als Bibelschule erworben, welches heute Sitz der Stiftung ist.

1939 wurde die Bibelschule durch die Nazi-Herrschaft aufgelöst und erst 1945 wieder eröffnet – zunehmend dann als Ausbildungsstätte für Gemeindehelferinnen. 1969 stellte die Schule ihre Tätigkeit ein und wurde als „Hotel Morgenland“ weiter geführt. Es war und ist bis heute – modern und ergänzt um Tagungsräume – ein Ort der Begegnung für Christen aus aller Welt.

Von ihrem Sitz in der Finckensteinallee aus engagiert die Stiftung sich gemäß ihrer Satzung.


Projekte

Talitha Kumi – Ev.-lutherische Schule und Familienzentrum in Beit Jala /Palästina
Die Morgenländische Frauenmission unterstützt diese Schule seit ihrer Gründung 1851.
Am Anfang beteiligte sich durch Übernahme der Gehälter von zwei Lehrschwestern und durch Beiträge zum Bau der Schule. Heute hat die Morgenländische Frauenmission zwei Schulpatenschaften übernommen.

Unterstützung des Projektes „Mehr Pfarrerinnen für Äthiopien“
Die Mekane Yesus Kirche – eine der größten lutherischen Kirchen weltweit braucht ausgebildete PfarrerInnen. Frauen das Theologie-Studium  ermöglichen – sei es durch Stipendien oder durch eine entsprechende Ausstattung der Seminare – dabei ist der Verein gemeinsam mit dem Berliner Missionswerk behilflich.

Unterstützung des Schulungszentrums „Maranatha“ in Nias / Indonesien
Das Schulungszentrum befähigt Frauen durch eine Ausbildung, eine selbstständiges Leben führen zu können. Die Morgenländische Frauenmission entsandte Schwestern dorthin und unterstützt die Schule finanziell.

Heimat für demenzerkrankte Menschen „Wohnen im gutem Geist“
Mehrmals im Jahr inititert der Verein Treffen, Begegnungen und Andachten mit zwei Wohngruppen in Berlin-Marienfelde.

Notunterkunft für Flüchtlinge im Ejf Wohnheim in Berlin-Lichtenrade
Die Unterkunft  wurde am 18.09.2014 in der Trägerschaft des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) eröffnet. Die Frauenmission unterstützte hier insbesondere freizeitpädagogische Angebote für Flüchtlingskinder.

Weitere Infos, auch zu vergangenen Projekten hier.


Kontakt
Stiftung Morgenland
Finckensteinallee 23-27
12205 Berlin
Büro zeitweise: 030 – 843 889 62

Quelle und Fotos
Morgenländische Frauenmission
Stiftung Morgenland

von As

Stiftung Genshagen

Oktober 4, 2020 in Stiftung des Monats von As

Europa bedarf auch 30 Jahre nach den politischen Umbrüchen intensiver Gestaltung, bedarf stetiger Auseinandersetzung mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen in Gesellschaft und Politik.

Die Stiftung Genshagener Heide widmet sich den politischen und kulturellen Aspekten der europäischen Einigung.
Sie versteht sich als Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Stiftungszweck
Ziel der Stiftung ist es, Europa in seiner kulturellen Vielfalt, politischen Handlungsfähigkeit, sozialen Kohärenz und wirtschaftlichen Dynamik zu stärken.
Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den deutsch-französischen und den deutsch-polnischen Beziehungen sowie dem Weimarer Dreieck – dem außenpolitischen Gesprächs- und Konsultationsforum Deutschlands, Frankreichs und Polens.

Im Jahr 1993 als Berlin-Brandenburgisches Institut (BBi) für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V. gegründet, orientierte sich die 2005 daraus erstandene Stiftung mehr und mehr auf Euorpa:
Ein neuer Arbeitsbereich Kunst- und Kulturvermittlung in Europa wurde geschaffen, der Arbeitsbereich Europäischer Dialog erhielt nach und nach eine neue Ausrichtung.

Projekte
Stiftungsarbeit innerhalb des Weimarer Dreiecks
Dem Wunsch und Bestreben nach Verständigung, mehr Gemeinsamkeit und politischer Nähe insbesondere zwischen Deutschland, Polen und Frankreich Rechnung tragend, vertieft die Stiftung den konstruktiven Dialog: Angebote zum Austausch und zur Zusammenarbeit widmen sich insbesondere europäischen Zukunftsfragen.

Mit der Sommer- bzw. Winterschule beispielsweise und den Weimar Young Perspektives, die Berufseinsteiger aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft der drei Länder zusammenbringen, wird der Europa-Gedanke gestärkt. (Foto: © Charlotte Müller)

Zusammenhalt gestalten – Nachbarschaft in Europa
Das für 2020/21 aufgelegte Projekt widmet sich mit Fachtagungen, Workshops und Veranstaltungen wie z. B. einem Foto-Wettbewerb dem Theme Zusammenhalt zwischen und in Gesellschaften.

Auf Grund der gegenwärtigen Corona bedingeten Beschränkungen sind einige Aktivitäten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Webplattform Kultur und Nachhaltigkeit
Wie sehen Kunst und Kultur ihre Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung?
Bildung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung und eine nachhaltige Kulturpolitik auf nationaler und europäischer Ebene erweisen sich zunehmend als Herausforderungen der Zukunft.
Die Plattform bietet ein Forum zum Austausch.

Weitere Infos zu den genannten Projekten und weitere Programmpunkte finden Sie hier!

Das Schloss
In den Jahren 1878–1880 auf dem Fundament eines vermutlich um 1700 erbauten Herrenhauses errichtet, diente das Schloss als Sitz der freiherrlichen Familie von Eberstein.
Der Park wurde in Anlehnung an die Vorbilder englischer Landschaftsparkgestaltung angelegt.
Von 1910 bis 1912 wurde das Schloss umgebaut und erweitert.

Nach der Enteignung zu Zeiten der DDR beherbergte es eine Landwirtschaftsakademie, seit 1991 dann die Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg.

1993 wurde das Schloss Sitz des neu gegründeten Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa e.V. (BBi) und ist heute Sitz der Stiftung Genshagen. (Foto: Ansicht im Herbst, ©René Arnold)

Veranstaltungstipp
Brandenburger Europagespräch „30 Jahre Deutsche Einheit“
Mit den Brandenburger Europagesprächen unterstützt die Stiftung Genshagen die Vernetzung europapolitisch interessierter Akteure in Brandenburg.

Am 12. November 2020 findet eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde zu Fragen um die Europapolitische Bilanz der deutschen Wiedervereinigung statt.

Digitale Veranstaltung – weitere Infos hier.

Kontakt
Stiftung Genshagener Heide
Am Schloss 1
14974 Genshagen

Tel. +49 3378 805931
Fax +49 3378 870013

Email institut(at)stiftung-genshagen.de

Quelle und Fotos
Stiftung Genshagen

von As

Berliner Dom Stiftung

September 3, 2020 in Stiftung des Monats von As

Weithin sichtbar erhebt sich im Herzen der Stadt die Kuppel des Berliner Domes.
Er ist sowohl Touristenmagnet als auch ein lebendiger Ort des christlichen Glaubens mit einer eigenen Gemeinde.

Inzwischen finden wieder Gottesdienste statt, und es sind auch die Predigtkirche, die Tauf- und Traukapelle sowie der Kuppelumgang mit seinem imposanten Blick über Berlin wieder zur Besichtigung geöffnet. (Foto: Katharina Dorn)

Mehr Dom – Mehr Kultur! – Das Motto der Dom-Unterstützer-Familie
Nur 3% des jährlichen Etats von mehreren Millionen Euro erhält der Dom aus Kirchensteuern und Zuwendungen des Landes Berlin.

Für den Unterhalt des denkmalgeschützten Gebäudes, der Musiker, für die Gottesdienste, Heizung, Strom, Sicherheitsfirma, Personal, Bauunterhalt und vieles mehr benötigt der Dom zirka 17.000 Euro PRO TAG.
(Foto: Einer der acht Bronze-Engel der Kuppel, welche nach und nach restauriert werden.)

Um für die Gemeindearbeit, für Musik und für den Erhalt des Bauwerks weitere Gelder zur Verfügung zu haben, gründete Gemeindegliedern, Freunden und Förderer 2009 die Berliner Dom Siftung.

Gemeinsam mit dem Berliner Dombau-Verein, den Berliner-Dom-Freunden, der Bärbel Vasak Stiftung, dem Förderverein der Berliner Domkantorei, mit dem ehrenamtlichen Einsatz vieler Dom-Freunde und mit Hilfe zahlreicher Spendenaktionen gelingt es, diesen besonderen und geschichtsträchtigen Ort für alle zu öffnen und ein aktives Gemeindeleben zu gestalten.

Stiftungszweck
Die im Jahr 2009 gegründete Berliner-Dom-Stiftung fördert das Gemeindeleben, engagiert sich in Sachen Kirchenmusik und Jugendarbeit, finanziert Kunstprojekte und verschiedene kulturelle Veranstaltungen.

 

Ebenso gehört zum Stiftungszweck, das denkmalgeschützte Gebäude und die dazugehörige Hohenzollerngruft zu erhalten.
(Foto: Hohenzollerngruft, ©Katharina Dorn)

Der Berliner Dom
Seine heutige Gestalt erhielt der Dom erst in den Jahren 1894–1905, nach einem Entwurf von  von Julius Raschdorff.

Als kirchlicher Ort besteht der Dom jedoch seit der Gründung der Erasmus-Kapelle als Hofkirche des gerade fertig gestellten Schlosses im Jahre 1450.

Auch Carl Friedrich Schinkel baute den bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts stets umgestalteten und weiterentwickelten Bau um (siehe Foto).

Mit der Gründung des Deutschen Reiches wurde der Ruf nach einem repräsentativen Gebäude lauter, und so entstand der Bau in seiner im Wesentlichen heute bekannten Form.

Die Beseitigung der Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg wurde erst in den 1970-er Jahren in sichtbarem Maße in Angriff genommen.

Heute laden die prächtigen Innenräume der Kirche, die Hohenzollerngruft, die klangvolle Sauer-Orgel, das Kaiserliche Treppenhaus in bestrestauriertem Zustand ein, die wechselvolle Geschichte des Bauwerkes nachzuempfinden und zu bestaunen.

 

Die Dom-Gemeinde
Der Berliner Dom ist eine Kirche für evangelische Christen in der ganzen Stadt. Zur eigentlichen Gemeinde gehören ca. 1700 Frauen, Männer und Kinder.

Die Teilung der Stadt durch den Bau der Berliner Mauer 1961 belastete die Gemeinde schwer. Die West-Berliner errichteten ein Gemeindezentrum in der Müllerstrasse, nahe dem Domfriedhof. Im Ostteil setzte die Gemeinde ihre Arbeit im zerstörten Dom fort, allerdings war die Gruftkirche inzwischen ebenfalls baufällig geworden (siehe Foto).

Mit der erst nach 1980 wiederhergestellten Tauf- und Traukirche erhielt die Gemeinde einen neuen Feierort für den Gottesdienst. Das Zusammenwachsen der beiden Gemeinden nach 1989 brauchte Zeit. Viel Verständnis war auf beiden Seiten gefordert, um diesen nicht immer einfachen Weg gemeinsam zu gehen.

Inzwischen finden jeden Tag Andachten oder Gottesdienste statt, natürlich gegenwärtig entsprechen der CORONA-Regeln.
Der Gottesdienst mit Abendmahl am Sonntag um 10 Uhr ist ein besonderes Erlebnis. Für unsere ausländischen Gäste wird der gesamte Gottesdienst simultan ins Englische übersetzt (Foto:©Christian Muhrbeck).

Kirchenmusik
Musik im Berliner Dom kann den Zuhörer erheben, davontragen, ja regelrecht beseelen.
Vor allem die zahlreichen Werke der Chormusik sind wie geschaffen für diesen Ort, seine üppige Akustik und sein fast schon professionelles Laienensemble – die Berliner Domkantorei.

Im Gottesdienst und in Konzertreihen erklingen berühmte, klangvolle Werke der Musik-Literatur, ebenso finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.

 

 

 


Dom-Besichtigung

Die Predigtkirche, die Tauf- und Traukappelle sowie der Kuppelumgang mit seinem imposanten Blick über Berlin sind ab sofort wieder zur Besichtigung geöffnet.

Karten sind nur direkt vor Ort erhältlich; für Erwachsene beträgt die Eintrittsgebühr 7 Euro, Kinder in Begleitung unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Der Berliner Dom braucht Sie!
Wegen der Corona-Krise sind zahlreiche Einnahmen weggebrochen – seien es diese aus den Eintrittsgeldern ins Museum, durch Führungen, Kollekten oder die Konzert-Einnahmen.

Deshalb bittet die Stiftung herzlich um Spenden.

Quelle und Fotos
Berliner Dom Stiftung

von As

Kreuzberger Kinderstiftung

August 5, 2020 in Stiftung des Monats von As

„Neuanfang – Das Leben mit und nach Corona“, so lautet das Thema für die neuen Projekte der Kreuzberger Kinderstiftung.

Sie unterstützt über ihre anderen Projekte hinaus aktuell Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Nachbarschaft bei kurzfristigen Bedarfen.
(Foto: Kindergruppen können den Stiftungsgarten nutzen und ein Stück Stadtnatur erleben.)

Im Jugendhaus CHIP in Kreuzberg beispielsweise wird ein Graffiti-Projekt gestartet und der Garten bepflanzt – neue Hochbeete sollen der Selbstversorgung dienen.
(Foto: © CHIP)

Stiftungszweck
Die Stiftung möchte Kinder und Jugendliche dazu anregen, ihr eigenes Lebensumfeld und die Gesellschaft aktiv, verantwortungsbewusst und demokratisch mitzugestalten.

Deshalb fördert sie das Engagement junger Menschen und ihre Teilhabe an gesellschaftspolitischen Prozessen, insbesondere hinsichtlich der Projektentwicklung und selbstständigen Planung.
Dabei konzentriert sie sich auf diejenigen, die vom Bildungssystem, ihren Eltern oder ihrem sozialen Umfeld nur wenig Unterstützung erhalten.

Neue Wege
Neue Wege für mehr Partizipation und Vielfalt: Die Stiftung organisiert seit 2015, nach 13 Jahren Existenz als klassische Stiftung bürgerlichen Rechts, alle Projekte unter dem Dach einer neu gegründeten gemeinnützigen Aktiengesellschaft, kurz gAG. Die Aktien verkauft sie an engagierte Privatpersonen.

Im Frühjahr/Sommer 2019 wurde neben dem denkmalgeschützten Stiftungshaus ein 240 m² großer Neubau errichtet, um die Möglichkeiten für die Stiftungsarbeit auszubauen.
(Foto: Das Stiftungshaus und Neubau in der Ratiborstr.)

Projekte
Die Stiftung unterstützt mit íhren Förderprogrammen das Engagement junger Menschen: Sie fördert Kinder- und Jugendprojekte deutschlandweit und in Griechenland.
(Foto:© Open Cultural Center in Griechenland)

Second Tree z. B. arbeitet seit zweieinhalb Jahren in den Flüchtlingsunterkünften in der Region Epirus (Griechenland) und hat bis jetzt mit verschiedensten Bildungsangeboten ca. 300 Kinder und Jugendliche erreicht.
(Foto:© Second Tree)

Zu den eigenen Projekten der Stiftung gehören die Ausbildung zum Erstwahlhelfer (Foto © Haus Rissen) ebenso wie  ein Kinderchor und
die „Spree-Bären“ (Foto © Christian Jungeblodt), die gemeinsam im Kanusport
aktiv sind.

Mit den Kursen möchte die Stiftung  Kindern im Alter von 6-14 Jahren die Möglichkeit geben, an spannenden Projekten teilzunehmen. Alle Kinder sollen die Chance haben, dabei zu sein. Deshalb ist die Teilnahme kostenlos.

Spenden
Vielleicht passt die Stiftungs-Arbeit für Kinder und Jugendliche zu Ihnen oder zu Ihrem Unternehmen?
Ob als Unternehmens-Spende oder mittels einer privaten Spendenaktion – für Spenden gibt es innnerhalb der Stiftung verschiedenste Möglichkeiten – vom geförderten Projekt bis zum Stipendium.
Jeder Betrag ist willkommen!

Kontakt
KREUZBERGER KINDERSTIFTUNG gemeinnützige AG
Ratiborstraße 14a
10999 Berlin
Telefon: 030 – 695 339 7-0
inf(at)kreuzberger-kinderstiftung.de

Quelle und Fotos (wenn nicht anders vermerkt)
Kreuzberger Kinderstiftung

von As

Johannes-Schubert-Stiftung

Juli 10, 2020 in Stiftung des Monats von As

Klein aber fein – die kleinste Hochschule Brandenburgs, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), ist die erste klimainnovative Bildungseinrichtung Brandenburgs und Vorreiterin und -denkerin einer nachhaltigen Entwicklung.

 

In 20 Studiengängen sind ca. 2100 Studierende eingeschrieben,

welche in den Bereichen

Wald und Umwelt
Landschaftsnutzung und Naturschutz
Holzingenieurwesen
Nachhaltige Wirtschaft

den Hochschul-Abschluss erwerben können (s.u.).
(Fotos: Stadtcampus; alte Forstakademie, © HNEE)

Stiftungszweck
Die Johannes-Schubert Stiftung widmet sich der Förderung und Prämierung von wissenschaftlichen Arbeiten, welche sich inhaltlich mit ökologischen, insbesondere meteorologischen Themen auseinandersetzen.

Die 1995 gegründete Stiftung vergibt Preise für wissenschaftlich herausragende Leistungen im Rahmen von Abschlussarbeiten.
Die Auszeichnung ist mit einem Betrag von 1000 € pro Arbeit verbunden.

Seit 2016 beteiligt sich die Stiftung auch als Ko-Finanziererin von insgesamt sieben Deutschlandstipendien.
(Foto: 24.Verleihung des Johannes-Schubert-Preises 2019;
die HNEE-Absolventinnen Ludmila Schäfer-Griffel, Cordula Gutekunst, Pia Frömberg und Lena Steußloff (v. li.) absolvierten ihre Abschüsse an den Fachbereichen für Wald und Umwelt sowie Landschaftsnutzung und Naturschutz. © HNEE)

Die Auszeichnung der studentischen Leistungen durch die Johannes-Schubert Stiftung  ist ein hochwertiges Alleinstellungsmerkmal, das die Chancen der Preisträger in der beruflichen Praxis verbessert.

Prof. Dr. Johannes Oscar Schubert

Der 1859 im Kreis Danzig geborene Schubert war nach Studium in Königsberg und Assistenzzeit Professor der Physik,  Meteorologie und Geodäsie an der Forstakademie Eberswalde.
In insgesamt 60 Jahren Tätigkeit hat er sein Wirken in den Dienst der Wissenschaft gestellt, und auch ihm ist es zu verdanken, dass der Hochschulstandort Eberswalde für eine nachhaltige, ökologische Ausbildung steht.

Insbesondere während und nach den Wirren des 2. Weltkriegs sorgte der geachtete Wissenschaftler für die Weiterführung der Lehre.

Schubert starb am 29. September 1947.

Seine Tochter Heilwig Augustiny setzte ihm 1994 mit der von ihr initierten Gründung der Johannes-Schubert-Stiftung ein bleibendes Denkmal.
Sie verstarb mit 99 Jahren im Jahr 2016 und wurde in der Grabstätte ihres Vaters auf dem Eberswalder Waldfriedhof beigesetzt.

Informationen zur Hochschule
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde wurde 1830 als Höhere Forstlehranstalt gegründet. Sie machte sicxh schnell einen guten Namen als qualifizierte Ausbildungsstätte.

Gelang während des 2. Weltkrieges die notdürftige Aufrechterhaltung des Studienbetriebes, so unterlag der Standort dann doch einer längerfristigen Schließung: 1963 schloss die DDR-Regierung die Hochschule ersatzlos.

 

Seit der Wiederaufnahme des Studienbetriebs 1992 am traditionellen Forst- und Holzforschungsstandort vor den Toren Berlins setzt die Hochschule auf Zukunftsbranchen und Schlüsselbereiche wie
Naturschutz, Forstwirtschaft, Ökolandbau, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Wirtschaft, Holzbau und nachhaltiges Tourismusmanagement.

In den o.g. Studiengängen sind Bachelor- und Master-Abschlüsse möglich. Auch duale Studiengänge werden angeboten.

Kontakt
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde
Telefon: (03334) 657 0

Quelle
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

 

von As

Deutsche Orchester Stiftung

Juni 5, 2020 in Stiftung des Monats von As

Volle Konzertsäle, Musiker im Ensemble – dies wird noch auf längere Sicht eine nur vorsichtig vorstellbare Vision sein.

Neben dem für das Publikum und die Künstler fehlenden Musik-Genuss gibt es allerdings auch handfeste finanzielle Einbußen für zahlreiche Macher – vom Musiker bis hin zu den Organisations- und Serviceteams.

Inzwischen werden die staatlichen Hilfsprogramme von einer Vielzahl Iniativen zur finanziellen Unterstützung während der gegenwärtigen Krisenzeit begleitet.

Auch die Deutsche Orchester- Stiftung engagiert sich und hilft insbesondere Musikern.

Sie hat  dazu den den Corona-Nothilfefond (siehe unten) ins Leben gerufen.
(Foto oben: Bundesjugendorchester,© BJO)

Stiftungszweck

Die Deutsch Orchester-Stiftung (DO-S) ist sowohl fördernd als auch operativ tätig. Mit ihrer Vernetzungsarbeit möchte sie den Rückhalt in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit und die Akzeptanz für die deutsche Orchester- und Musikkultur stärken.
(Foto: Orchestertreff 2019 – mit 50 angemeldeten Amateur-Ensembles und 1400 Teil­nehmerinnen und Teilnehmern der bisher größte in Berlin. ©Peter Adamik)

Förderschwerpunkte sind:
Junge Orchestermusiker*innen im Bundesjugendorchester
Junge Dirigenten*innen im Dirigentenforum
Junges Publikum für Konzert und Oper
Projekte der musikalischen, instrumentalen und vokalen Bildung

Die Deutsche Orchester-Stiftung wurde 2004 zunächst als nicht rechtsfähige Treuhandstiftung gegründet.
Zehn Jahre später wurde sie am 15. September 2014 als rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung anerkannt und eingetragen.

Projekte
Bundesjugendorchester (BJO)

Gut ausgebildete und hoch motivierte junge Musiker*innen im Bundesjugendorchester (BJO), dem „jüngsten Spitzenorchester Deutschlands“, bilden die Basis für den zukünftigen professionellen Orchesternachwuchs.

Hier wird quasi  der Grundstein für eine beständig hohe Musikkultur gelegt  – und viele der Mitglieder des Orchesters sind später versierte Profis oder weiterhin, beispielsweise in Amateur-Ensembles oder als Pädagogen, musikalisch tätig.
(Foto: Mitglieder des Orchesters mit Sir Simon Rattle, 2018, ©Annette Boerger)

Dirigentenforum
Das Dirigentenforum ist eine weltweit einzigartige Ausbildungseinrichtung.

Es ermöglicht jungen Dirigenten/innen in Workshops mit Profiorchestern und erfahrenen Dirgentenlehrern sowie renommierten Chefdirigenten das Handwerk der professionellen Orchester- und Chorleitung in der Praxis zu erlernen.
(Foto: Meisterkurs Iván Fischer mit Lorenzo Viotti, ©Bettina Stöß)

Netzwerk junge Ohren
Das Musikleben am Puls der Gesellschaft ist Thema des Netzwerk junge Ohren (NJO).
Seine Fachcommunity vernetzt Akteur/innen im gesamten deutschsprachigen Raum untereinander und mit Partnern aus Kultur, Politik und Wirtschaft.

Am 18. Juni 2020 fand beispielsweise die Online-Abschlusspräsentation der Hör.Forscher! statt.
Dieses Projekt lud Kinder und Jugendliche ein, ihre Ohren für unbekannte und ungeahnte Hör- und Klangwelten zu öffnen und sich auf das Experiment Hören und Zuhören einzulassen.

Abenteuer Klassik
Die Deutsche Orchester-Stiftung bietet im Rahmen von Abenteuer Klassik sowohl Lehrern und Erziehern als auch Orchestermusikern und Musikvermittlern kostenfrei vielfältige Materialien an, mit denen sie Kindern die Welt der Orchestermusik, der Instrumente und Klänge näherbringen können.

Nothilfefonds
In der gegenwärtigen schweren Krise des öffentlichen Lebens, hervorgerufen durch die Corona-Pandemie, hatten und haben auch fast alle Orchester, Chöre, Opern- und Konzerthäuser, die Musikfestivals, die öffentlichen und privaten Musikveranstalter in Deutschland und Europa sowie auch die Unterrichtsstätten  den Betrieb eingestellt.
Für freiberufliche Musiker*innen bedeut dies den meist kompletten Verdienstausfall.

Daher bat und bittet die DO-S alle Musikfreundinnen und Musikfreunde, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer und Laienmusikerinnen und Laienmusiker um Solidarität für die freiberuflichen Kollegen in Deutschland.

Seit dem 16. März 2020 hat die Spendenaktion #MusikerNothilfe der Deutschen Orchester-Stiftung bereits 2.115.000 Millionen Euro Spenden eingesammelt., von denen bisher über 60 Prozent der Spendengelder  an von coronabedingten Honorarausfällen betroffene freischaffende Musikerinnen und Musiker ausgezahlt werden konnten.
(Foto: Musiker des Rundfunksinfonieorchesters Berlin bei einem Benefiz-Konzert für den Nothilfefonds in Berlin-Mitte, ©  Robert Niemeyer)

Die Spendenkampagne steht unter Schirmherrschaft von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.
(Foto, © Monika Rittershaus)

Das Projekt 1:1 CONCERTS unterstützt, neben anderen Projekten, die Aktion.

Siehe auch Verantaltungstipps der Stiftung INVITRUST!
(Foto ©Lotte Dibber)


Kontakt

Deutsche Orchester-Stiftung
Littenstrasse 10
10179 Berlin
Telefon: 030 / 246 284 31
Telefax: 030 / 246 284 36
E-Mail: info@orchesterstiftung.de

Quelle
Deutsche Orchester Stiftung
(Fotos: DO Stiftung, picture alliance)

von As

Stiftung Naturschutz Berlin

Mai 5, 2020 in Stiftung des Monats von As

Berlin und Brandenburg sind reich an Schlössern und Parks – vom Botanischen Garten (Foto) bis hin zu Kloster Chorin.
Nun endlich öffnen sie wieder ihre Tore!

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stiftung Naturschutz Berlin für die Natur und eine gesunde Umwelt in der Hauptstadt:

Das Grün ist nicht nur erholsam für gestresste Großstädter, es verbessert auch das Stadtklima, sorgt für frische Luft und schafft Lebensräume.

Stiftungszweck
Die 1981 gegründete Stiftung kümmert sich um Flora und Fauna in Berlin, sie sorgt für deren Pflege und Erhalt.
Als größter Berliner Träger für den ökologischen Freiwilligendienst sensibilisiert sie  junge Leute für die Umweltthemen.
Des Weiteren organisiert sie zahlreiche Veranstaltungen und Weiterbildungen zum Thema Natur, Natur erlebbar machen und ist Plattform für andere Angebote in der Hauptstadt.
(Foto: Regina Otters)

Projekte
Für die Erhaltung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen setzt die Stiftung ganz unterschiedliche Projekte um. Außerdem unterstützt sie andere Institutionen, Vereine und Gruppen bei ihren Naturschutzprojekten – ideell und finanziell.

Koordinierungsstelle Florenschutz

Koordinierungsstelle Fauna

Renaturierung Berliner Moore

Organisation des Langen Tags der StadtNatur

Trägerschaft für ökologische Freiwilligendienste FÖJ und ÖBFD

Projekt Nemo – Natur erleben mobil

Erstellung des Umweltkalenders Berlin

Weiterbildungen für den Natur- und Umweltschutz – Exkursionen, Seminare, Lehrgänge

Angebot Naturerfahrungsräumen für Großstadtkinder

Better World Cup

Jährliche Vergabe des Berliner Naturschutzpreises

(Foto: Die Preisträger 2019:
Stellvertretend für die Gewinner des Berliner Naturschutzpreises 2019 in der Kategorie Institutionen: Oliver Jauernig, Alexandra Immerz und Eric Thiel vom
Verein der Kleingärtner Berlin-Heinersdorf e.V.

(c) Stiftung Naturschutz / Sophie Bengelsdorf;

Foto Garten li.: (c)Kleingärtner Berlin Heinersdorf)

Kontakt
Stiftung Naturschutz Berlin
Potsdamer Straße 68
10785 Berlin
Tel.: 030 26394-0
mail[at)stiftung-naturschutz.de

Quelle und Fotos
Stiftung Naturschutz Berlin
berlin.de

 

von As

Stiftung Gesundheitswissen

April 2, 2020 in Stiftung des Monats von As

Auch in Zeiten von Corona macht die Gesundheitsvorsorge keine Pause:
Wissen rund um ein gesundes Leben vermittelt die Stiftung Gesundheiswissen, die ihren Sitz in Berlin hat.

Stiftungszweck
Das Ziel der Stiftung ist es, die Menschen zu ermutigen, zum Mitgestalter ihrer Gesundheit zu werden.
Dazu erstellt die Stiftung Informationen zu gesundheitlichen Themen.
Im Jahr 2015 wurde die Stiftung durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. als eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet.

Gesundes Leben
Ob Ernährung, Wissen um Viren & Bakterien, die Impflicht – zu verschiedensten Themen rund um die eigene Gesunderhaltung stellt die Stiftung Informationen zur Verfügung.

Wie funktioniert beispielsweise das Gehirn, wie das Herz?
Allgemeinverständlich und unter Zuhilfenahme von Videos werden die wesentlichen Aspekte erklärt.

Corona
Unter Wie umgehen mit Corona sind Fragen und Antworten zum Umgang mit dem Virus aufgelistet. Des Weiteren werden Fragen wie

Wie schützen wir uns im Allgemeinen vor Infektionen?
Wie gehen wir zur Zeit mit anderen Krankheiten um?
beantwortet.

Diese und die Sorge, zu erkranken, machen auch gegenwärtig nicht Halt, und so ist es hilfreich, sich gerade jetzt zu informieren.

Online-Sprechstunde
Während der aktuell weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus meiden zudem viele Patienten und Patientinnen den Gang in die Praxis – aus Sorge, sich dort anzustecken.
Abhilfe schaffen können hier spezielle virtuelle Angebote wie die Videosprechstunde.
Zum 1. April 2020 werden bisher geltende Beschränkungen dafür gelockert. Ärzte dürfen nun unbegrenzt viele Patientinnen und Patienten in digitalen Sitzungen behandeln.

Krankheiten von A-Z
Ein Lexikon vermittelt eine jeweils kurze Übersicht zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten.
Hierzu wird auch der jeweils aktuelle Stand der medizinischen Forschung ausgewertet. Zahlreichen  Infos ist ein gut verständliches Video angefügt.

Projekte
Die Stiftung beteiligt sich an mehreren Gesundheitsspezifischen Projekten.
(Foto: Eckart von Hirschhausen während einer Veranstaltung zum Projekt „Pausenlos gesund“)

Mit HINTS Germany führen die Stiftung Gesundheitswissen und das Hanover Center for Health Communication die bislang größte nationale Datenerhebung zum Gesundheitsinformationsverhalten der Deutschen durch. HINTS Germany ist eine Adaption des etablierten US-amerikanischen „Health Information National Trends Surveys“ (HINTS).

Das Schulprojekt „Pausenlos gesund“ möchte die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken.

Neben Arbeitsblättern für Schüler bietet das Paket u.a. auch einen Leitfaden für Lehrkräfte, der ihnen dabei hilft, Unterricht und Projekte vorzubereiten und umzusetzen.

Service
Die Stiftung veröffentlicht neben Downloads und Videosauch zahlreiche Infobroschüren zurm Thema Gesundheit.

Hier erfahren Sie mehr.

 

Kontakt
Stiftung Gesundheitswissen
Friedrichstraße 134
10117 Berlin
Tel: +49 (0) 30 – 41 95 492 – 0
Fax: +49 (0) 30 – 41 95 492 – 99
Mail: info (at) stiftung-gesundheitswissen.de

Quelle und Fotos
Stiftung Gesundheitswissen

von As

Guardini Stiftung

März 4, 2020 in Stiftung des Monats von As

Stadttore sind Orte der Begegnung und der Auseinandersetzung. Sie markieren die Stelle, an der die Stadt zur Stadt wird.
Innerhalb des Projektes „Stadt und Religion“ widmet sich die Guardini Stiftung u.a. diesem Thema.

Stiftungszweck
Die Guardini Stiftung e.V. wurde 1987 ins Leben gerufen, um aus einer christlichen Position heraus einen Beitrag zum Kulturdialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Glauben zu leisten.
Sie folgt dabei ihrem Namensgeber, dem Religionsphilosophen und Theologen Romano Guardini, der in den 20er- und 30er-Jahren bis zu seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten in Berlin lehrte.

Mit Projekten, Vorträgen und Publikationen gestalten Wissenschaftler, Literaten, Künstler, Musiker und Filmschaffende ein Programm, dessen Inhalte dem o.g. Kulturdialog dient.

Romano Guardini
Romano Guardini (geb. 1885 in Verona, gest. 1968 in München) zählt zu den bedeutendsten katholischen Religionsphilosophen und Theologen des 20. Jahrhunderts. Er gilt als wegweisender Inspirator der liturgischen Bewegung, war eine der führenden Persönlichkeiten in der katholischen Jugendbewegung und tat sich als akademischer Lehrer mit außergewöhnlich hohem Zuspruch hervor.

Mit seinem Schaffen gelang Guardini der Brückenschlag zwischen moderner Lebenswelt und religiöser Symbolik, zwischen Glauben und wissenschaftlicher Weltanschauung, zwischen Kunst und denkerischer Wirklichkeitsauffassung.

Projekte
Vielseitige Veranstaltungen, Vorlesungen und Gottesdienste sind Projekte der Stiftung.
Stadt und Religion beispielsweise widmet sich dem Thema Großstadt hinsichtlich der Koexistenz verschiedenster Religionsgemeinschaften.

Im Guardini Salon werden Probleme der Zeit diskutiert. Namhafte Experten nehmen dazu auf dem blauen Sofa Platz. Umrahmt wird jede Veranstung von Musik.

Eine Theologische Predigtreihe greift aktuelle Fragestellungen auf.

Der einmal jährlich stattfindende Guardini-Tag widmet sich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Guardini-Forschung. Im Zentrum eines jeden Guardini-Tages steht ein Werk Romano Guardinis.

Guardini Galerie
Einen Schwerpunkt im Veranstaltungsprogramm der Guardini Stiftung nimmt die zeitgenössische bildende Kunst ein.

Seit Oktober 2000 wird in den Räumen der Galerie, in unmittelbarer Nähe zum Martin-Gropius-Bau am Askanischen Platz in Berlin Kreuzberg, ein reichhaltiges Programm geboten:
Gruppen- und Einzelausstellungen, Lesungen, Vorträge, Konzerte und Kolloquien.
(Foto: jüngste Ausstellung mit Werken von Uschi Niehaus)

Guardini Professur
Während seines Wirkens verlieh Romano Guardini dem akademischen Leben in Berlin besondere Akzente.
Um diese Tradition fortzuführen hat die Stiftung im Rahmen einer Vereinbarung mit der Humboldt-Universität zu Berlin (Foto) zum  2004 in der Theologischen Fakultät die Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung als Stiftungsprofessur wiedereingerichtet (heute: Guardini Professur für Religionsphilosophie und Theologische Ideengeschichte).
Seit 2012 hat der italienische Philosoph Ugo Perone die Stiftungsprofessur inne.

 

 

Kontakt
Guardini Stiftung e.V.
Askanischer Platz 4
10963 Berlin
Tel: +49 30 217358-0
Fax:+49 30 217358-99

Quelle
Guardini Stiftung
Humboldt Universität (Foto)

von As

Reiner Rabe Stiftung

Februar 4, 2020 in Stiftung des Monats von As

Städtepartnerschaften sind ganz praktisch agierende Plattformen für Verständigung und Dialog zwischen den verschiedenen Zivilgesellschaften.
So auch die Deutsch-Russischen Partnerschaften.
Diese zu fördern und auch die  Zusammenarbeit auf vielen weiteren Ebenen zu unterstützen, ist das Anliegen des Deutsch-Russischen Forums e. V.
(Foto: Eröffnung der Städtepartnerkonferenz 2017 in Krasnodar)

Anlässlich seines 80. Geburtstages hat der Brandenburger Unternehmer Reiner Rabe die Stiftung zur Förderung der Verständigung zwischen Deutschland und Russland gegründet, welche die Arbeit des Forums begleitet.
Ein Förderpreis soll ab 2020 einzelne Personen und Institutionen anregen, in die Verständigung zwischen Deutschland und Russland künftig zu intensivieren.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Förderung des
Völkerverständigungs-
gedankens durch die Unterstützung des Deutsch-Russischen Forums e.V. und die Verständigung zwischen Deutschland und Russland, der diesbezüglichen Nachwuchsarbeit sowie der kommunalen und regionalen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.
(Foto: Forum „Russland unter neuer Regierung“ im Februar 2020 in Berlin, ©DRF)

Vorsitzender des Forums ist Matthias Platzeck.
(Foto:© Sputnik, Nikolaj Jolkin)

 


Tätigkeitsbereiche und Projekte

Das Deutsch-Russische Forum organisiert Konferenzen, Seminare, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zu zentralen Themen der deutsch-russischen Beziehungen für Entscheidungsträger und junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland:

Politik und Wirtschaft
Insbesondere aktuelle Fragen aus Politik und Wirtschaft stehen im Mittelpunkt des Konferenz- und Vortragsprogramms des Forums.

Beispielsweise führten Veronika Krascheninnikova, Mitglied der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation (Mi.), und die Mitglieder der Staatsduma Pawel N. Sawalnij (li.) und Jurij W. Afonin (re.) unlängst eine Diskussion mit Gästen zum Thema „Russland unter neuer Regierung“ (siehe Foto oben).
(Foto: ©DRF)

Kultur
Die besonderen kulturellen Bindungen zwischen Deutschland und Russland haben eine lange und reiche Tradition. Das Deutsch-Russische Forum führt diese fort und organisiert regelmäßig Veranstaltungen zu ebenfalls aktuellen kulturellen Themen. Darüber hinaus fördert es den interkulturellen Dialog mit zwei Schwerpunktprojekten: dem jährlich stattfindenden Diskussionsforum Potsdamer Begegnungen und dem Internetauftritt Kulturportal Russland.

„Geraubte Ikonen – zerstörte Kirchen“ – diese Veranstaltung lud am 18. Februau 2020 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema
„Der Krieg gegen die Sowjetunion und die ‚Weißen Flecken‘ in der deutschen Erinnerung“ und zeigte Problemfelder bei der Erforschung und Aufarbeitung dieses Themas auf.
(Foto: © Sputnik, Nikolaj Popow)

Nachwuchsförderung
Das Deutsch-Russische Forum organisiert und fördert den Austausch und die Begegnung zwischen jungen Menschen beider Länder über verschiedene Projekte. Wichtig ist hierbei vor allem, neue Verbindungen für junge Deutsche und Russen zu schaffen und die einmal geknüpften Beziehungen sorgfältig zu pflegen.
(Foto: 52. Young Leader Seminar in Stuttgart ©DRF)

Veranstaltungen
Ein breites Spektrum an Veranstaltungen und Beiträgen lädt Interessierte und Fachpublikum ein zur Auseinandersetzung mit den Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sowie zum Kennenlernen der russischen Kultur.
(Foto: ©Sergej Zubeerow)

Kontakt
Deutsch-Russisches Forum e.V.
Schillerstr. 59
10627 Berlin

Telefon: (+49 30) 263907-0
Telefax: (+49 30) 263907-20
info(at)deutsch-russisches-forum.de

Quelle
Reiner Rabe Stiftung
Deutsch-Russisches Forum e.V.

von As

Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen

Dezember 29, 2019 in Stiftung des Monats von As

Lehrermangel allerorten, „Bildungsmisere“ und PISA-Disaster – viele Mitmenschen sehen die Bildung der Kinder und Jugendlichen in Gefahr.
Die Politik bemüht sich redlich, und so möge das Jahr 2020 positive Veränderungen bringen.

Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen wurde 1978 von Frank Cornelsen gegründet, um gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Stiftungszweck
Die gemeinnützige Stiftung engagiert sich für eine bessere Unterrichtsqualität in Deutschland.
Sie stärkt die Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern und fördert Innovationen, die der Schule neue Impulse geben. Dafür lädt sie jährlich zu einer Sommer-Uni nach Berlin ein und vergibt den Cornelsen Zukunftspreis.

Cornelsen Sommer-Uni
Mit einer exklusiven Sommer-Uni will die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen einen neuen Schwerpunkt setzen und die persönlichen Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern stärken.

Wissenschaftliche Vorträge, praxisbezogene Workshops und die Arbeit an individuellen Entwicklungszielen geben vielfältige Anregungen zur Unterstützung des pädagogischen Alltags.
Die Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen übernimmt für alle Teilnehmenden die Kosten für die Tagung, die Unterbringung, die Verpflegung und ein Rahmenprogramm im Herzen der Metropole im Wert von über 1.000 Euro.

Die Sommer-Uni findet in diesem Jahr vom 25. bis 28.08.2020 im Hotel Grenzfall in Berlin-Mitte statt. Das Hotel liegt unmittelbar neben der Gedenkstätte Berliner Mauer.
Bewerbungen sind möglich bis zum 30. April 2020

Einziges Auswahlkriterium: die breite Mischung der Erfahrungen und Bedürfnisse, sodass Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen, Fächer und Bundesländer aufeinandertreffen.

Zukunftspreis Schule
Die Schule steht vor großen Herausforderungen. Die Schülerschaft wird heterogener, die bildungspolitischen Anforderungen steigen. Guten Unterricht zu gestalten wird schwieriger. Wie gelingt es, die Talente jedes Einzelnen zu entfalten, digitale Technologien zu nutzen, den Schulalltag zu organisieren und ein respektvolles Miteinander zu fördern?

Alle zwei Jahre schreibt die Stiftung den Cornelsen Förderpreis Zukunft Schule aus, um die Erfahrungen und Kompetenzen von Lehrerinnen und Lehrern aus der Praxis in die bildungspolitischen und wissenschaftlichen Anstrengungen zur Qualifizierung von Unterricht einzubinden.
Schule kann noch besser werden – prämiert werden Initiativen und Ideen, wie dies gelingen kann.
Bewerbungen mit einer Kurzdarstellung des Projekts sind bis zum 15. Oktober 2020 möglich. Die Preisverleihung erfolgt im Februar 2021.
(Fotos:SenBJF)

Auszeichnung für Thüringer Gymnasium:
Die Schule wurde im vergangenen Jahr für ihr Konzept zur Berufsorientierung mit dem „Zukunftspreis 2019“  ausgezeichnet.
Mit der Einrichtung eines Wahlpflichtfachs namens „thinkTECH“ reagiert das Gymnasium auf die Herausforderungen der Abwanderung und des Fachkräftemangels in der Region und bietet seinen Abiturientinnen und Abiturienten neue Perspektiven.
(Foto: Thüringer Ministerium BJS)

Kontakt
Die Cornelsen Kulturstiftung ist eine nichtrechtsfähige Stiftung in der treuhänderischen Verwaltung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Deutsches Stiftungszentrum GmbH
im Stifterverband

Bernhard Sommer
Regionalbüro Berlin
Pariser Platz 6
10117 Berlin

Tel.: (030) 322982-342
Fax: (030) 322982-349
E-Mail: bernhard.sommer@stifterverband.de

Angaben nach § 5 TMD/§ 55 RfStv:
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Telefon: (02 01) 84 01 – 0
Telefax: (02 01) 84 01 – 301
E-Mail: mail[a]stifterverband.de

Quelle
Cornelsen Stiftung
www.berlin.de (Foto ganz oben)
Hotel Grenzfall

von As

Hoeck-Stiftung

Dezember 4, 2019 in Stiftung des Monats von As

Sie ist eine der jüngeren Stiftungen des Landes Brandenburg: Am 15. Mai 2015 erhielt die Hoeck- Stiftung die Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht, im Stiftungsverzeichnis unter der Nummer 222 vermerkt.

Stiftungszweck
Die Stiftung soll durch direkte Hilfe und Hilfe zur Selbsthilfe den sozialen Zusammenhalt der Menschen stärken, die Gemeinschaft insgesamt bereichern und das Zusammenleben der Menschen friedlich gestalten.

Sie hat den Anspruch, von der Stadt Eberswalde aus beginnend nach und nach auch regional, national und international tätig zu werden.
(Foto: Martin Hoeck und Mitarbeiterinnen der Eberswalder Kinderakademie der Johanniter unterzeichneten im Frühjahr 2019 eine Kooperationsvereinbarung. Die Kinderakademie konnte sich ebenfalls über eine Spende in Höhe von 1000 Euro freuen.)

Mit der Gründung der Hoeck-Stiftung wollen Ralph-Peter Hoeck und Martin Hoeck  an ihre Frau und Mutter Dagmar Hoeck erinnern, die am 15. August 2014 im Alter von nur 56 Jahren einem Hirntumor erlag.


Projekte

Stationäres Hospiz am Drachenkopf in Eberswalde
Das Hospiz will ein Ort des Lebens sein, in dem ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben bis zuletzt möglich ist. Die Orientierung am christlichen Menschenbild ist hier die Grundlage. Sie ist die Richtschnur des ethischen Handelns in Pflege, Medizin und Seelsorge in diesem Haus.
Die Stiftung unterstützt die Arbeit des Hospizes.
Mehr Infos: Evangelischer Verein “Auf dem Drachenkopf” e.V.

Behindertenverband Kreis Eberswalde e. V.
Im Verband, mit dem die Stiftung seit dem Jahr 2015 kooperiert,wirken Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen und weitere engagierte Bürger für Menschen mit Behinderungen gemeinsam.

Sie geben individuelle Informationen zu behinderten- und sozialrechtlichen Problemen, praktische Hilfe bei Behördengängen und Antragstellungen (Wohnraum, Wohngeld, Schwerbehindertenausweis, Pflegegeld), Unterstützung im privaten Umfeld und mehr.

Kinder-und Jugendakademie Forscherhaus
Diese Einrichtung, bestehend aus Kindergarten und Hort, befindet sich in der Trägerschaft der Johanniter und wird ebenfalls von der Stiftung unterstützt.

Im Kindergartenbereich können bis zu 36 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in einer großen offenen Gruppe betreut werden.
Die Grundlagen der pädagogischen Arbeit basieren auf den Ansätzen der Montessori-Pädagogik und der Wald-Pädagogik.

Im Hortbereich werden bis zu 165 Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse betreut. Er orientiert sich an dem pädagogischen Konzept der offenen Arbeit.
Durch die enge Zusammenarbeit der Hortpädagogen/-innen mit der Lehrerschaft der Grundschule, etwa durch Unterstützung im Unterricht und die Durchführung von Mittagsband und Neigungsunterricht, können die die Kinder sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag begleitet werden.
(Fotos: Johanniter Eberswalde; Ulrich Wessollek)

Diplomatischer Salon
Die Hoeck-Stiftung organisiert die Veranstaltungsreihe „Diplomatischer Salon – Die Welt zu Gast in Eberswalde bzw. Wittenberge“. Eingeladen werden Botschafter aus aller Welt zu einem Diskussionsabend, um mit ihnen in einem offenen Dialog über die aktuelle Situation in ihrem Heimatland und ihr Verhältnis zu Deutschland ins Gespräch zu kommen.

Am 16. Dezember 2019 war der Botschafter der Volksrepublik China, S.E. Ken Wu,  an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNE) zu Gast.

 

 


Spenden sind willkommen

Weitere Infos hier!

Kontakt
Hoeck-Stiftung
Frankfurter Allee 57
16227 Eberswalde
D – Deutschland

Mobil.: 0162-71 66 198
Fax: 03334 – 58 48 989
inf(at)hoeck-stiftung.de

Quelle und Fotos
Hoeck Stiftung

von As

Stiftung NaturTon

November 3, 2019 in Stiftung des Monats von As

Die Zukunft von Klima und Umwelt liegt in der Verantwortung jedes
Menschen. Die Musiker der Staatskapelle Berlin möchten mit der 2009 gegründeten Stiftung NaturTon ein Zeichen für ihr Engegement für den Klimaschutz setzen.

Stiftungszweck
Die Stiftung fördert global Klima- und Umweltschutzprojekte, die im
Einklang mit deren sozialen Umfeld nachhaltig dem Schutz und Erhalt der Erde dienen.

Partner der Stiftung ist der World Wildlife Fund (WWF) als grösste private Naturschutzorganisation der Welt.

Orchester des Wandels

Um auch weiteren Klimaschutz-Aktivitäten und weiteren Mitstreitern eine Plattform zu bieten, erdachten die Stifter die übergeordnete Initiative
Orchester des Wandels.

Ausschlaggebend waren dafür mehrere Gründe:
Ohnehin sind Musiker oft ausdrückliche Naturliebhaber, suchen in der Natur Ausgleich zu den Anforderungen ihres Berufes. Viele von ihnen widmen sich aktiv dem Naturschutz.
Konzerte in Entwicklungsländern und der Austausch mit Kollegen aus der ganzen Welt haben außerdem das Bewusstsein für die sozialen Aspekte der Umweltproblematik geschärft.

Und weil Orchestermusiker schon von Berufs wegen an einem Strang ziehen, war es nur logisch, auch die Umweltschutz-Aktivitäten der einzelnen Kollegen als wirkungsvolle Team-Arbeit zu organisieren.
Seit 2011 finden regelmäßig „Klimaknzerte“ statt, deren Einnahmen Klimaprojekten zugute kommen.

Schnell konnten auch namhafte Dirigenten wie etwa Daniel Barenboim oder Zubin Mehta (Foto) mit ins Boot geholt werden.


8. Klimakonzert 2019

Am 31. Mai luden das Orchester des Wandels und Patricia Kopatchinskaja (Foto) zum bereits 8. Klimakonzert, »Dies Irae«, in das Berliner ewerk ein.
Die Einnahmen des Benefizkonzertes flossen in das WWF-Projekt »New Life on Lower Pruth River«, das von Patricia Kopatchinskaja mitinitiiert wurde und sich für die Renaturierung von Auenwäldern im Flussdelta des Pruth in Moldawien einsetzt:

Renaturierung des Auenwaldes am Pruth in Moldawien
Der Pruth ist ein 953 km langer Nebenfluss der Donau. Seine Quelle liegt in den ukrainischen Ostkarpaten nahe der rumänischen Grenze. Im längsten Teile seines Laufes markiert der Pruth die Grenze zwischen Rumänien und Moldawien.
Die Schwemmgebiete des Pruth sowie die angrenzenden Auenwälder sind sowohl für die regionale Süsswasserversorgung also auch als Vogelbrutgebiete von großer Bedeutung.
Bedroht sind die Auen des Pruth vom Klimawandel und von einer wenig nachhaltigen Landwirtschaft.

Bereits der Erlös des 2. Klimakonzerts kam diesem Projekt („New Life on Lower Prut River“) zugute. Projektstart unter Leitung des WWF war noch im gleichen Jahr, 2012.

Mittlerweile hat sich die Anpflanzungsfläche auf 2000 ha erweitert.
Dies ist die erste deutsche Initiative in dieser Region. (Fotos: WWF)


Mitmachen für alle
Man muss nicht Musiker sein, um die Projekte der Stiftung zu unterstützen!

Mit einer Zustiftung erhöht sich das Grundkapital. Und sobald eine Zahlung ab 200€ eingeht, wächst der virtuelle Spendenbaum:
200€ lassen ein Blatt sprießen, 1.000€ einen Zweig und 10.000€ einen ganzen Ast. Bei geringeren Beträgen wird eine Spende empfohlen.

Hier finden Sie dazu mehr Infos.

Kontakt
Stiftung NaturTon
c/o Orchester des Wandels
Unter den Linden 7
10117 Berlin

Quelle und Fotos
Stiftung NaturTon

von As

Stiftung SPI

Oktober 2, 2019 in Stiftung des Monats von As

Ob Altenpflege, Heilpädagogik, Unterstützung bei der Integration Jugendlicher – die SPI Stiftung widmet sich einem weit gefächerten sozial orientierten Spektrum.

Stiftungszweck
Die Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May« ist eine Stiftung des Landesverbandes der Arbeiterwohlfahrt Berlin.
Sie verfolgt die Ziele der Arbeiterwohlfahrt und soll mit dazu beitragen, eine Gesellschaft zu entwickeln, in der sich jeder Mensch in Verantwortung für sich und das Gemeinwesen frei entfalten kann.

Der Namensgeber Walter May (1900-1953) war Schulrat in Berlin und  spielte als Vertreter Berlins u. a. eine wichtige Rolle bei der Errichtung der Deutschen Forschungshochschule in Berlin-Dahlem.

Handlungsfelder
– Träger von Fachschulen
– Förderprogramme
– Sozialer Integration
– Jugendarbeit
– Angebote zur Suchthilfe
– Hilfe für Kinder und Jugendliche und deren Familien

Projekte
Die Handlungsfelder der Stiftung SPI umfassen ein breites Themenspektrum, das sich in Angeboten und Projekten für verschiedene Zielgruppen widerspiegelt. Die Einrichtungen sind in Berlin und im Land Brandenburg angesiedelt und darüberhinaus bundesweit tätig.

Einige Beispiele:

Lebenszeit – Kinder, Jugendliche, Familien, alte Menschen
Gesund mit beiden Beinen im Leben zu stehen, dafür werden die Wurzeln in der Kindheit gelegt. Die Stiftung SPI verfolgt das Ziel der Jugendhilfe, positive Lebensbedingungen zu schaffen, Unterstützung zu leisten, auch für Familien, und negative Stigmatisierung und daraus möglicherweise folgende „selbsterfüllende Prophezeiungen“ zu vermeiden.

Ein weiteres Hauptaugenmerk der Stiftung liegt auf dem Prozess des Alterns und der Betreuung im Alter. Die Stiftung hilft dabei, Risiken zu begegnen und die Chancen zu gestalten.

Wohnen und Betreuen
Der Erhalt der Wohnfähigkeit, d. h. insbesondere auch der Fähigkeit alleine zu wohnen, ist sehr wichtig für alle weiteren Formen von Beratung und Behandlung. Hierfür werden entsprechende Projekte entwickelt und gefördert.

Flucht, Einwanderung und Migration
Die aktuell hohen Zuwanderungszahlen nach Deutschland stellen eine große gesellschaftliche Herausforderung dar. Dies gilt für Berlin genauso wie für die Mittel- bzw. Kleinstädte oder ländlichen Räume in Brandenburg. Die Stiftung SPI unterstützt in den Themenfeldern Frühe Bildung, Jugendhilfe und Familienbildung, Wohnen und Ausbildung sowie Stadtentwicklung.

Unterstützung für junge, unbegleitete Geflüchtete
Unbegleitete Kinder und Jugendliche kommen meist stark belastet nach Deutschland.  Sie haben Krieg erlebt, haben die Trennung und/oder den Verlust (von) der Familie erlitten und sind oft völlig unsicher, was Weichenstellungen für ihre eigene Zukunft anbelangt.

Die Stiftung SPI befähigt junge Menschen, sich zu beteiligen. Sie werden sozialpädagogisch betreut, erlernen alltagsnah Grundzüge der deuteschen Sprache und erhalten Angebote für psychologische Betreuung und Rechtsberatung. Qualifizierende Bildungsangebote erleichtern darüberhinaus die Integration in unsere Gesellschaft bzw. die Rückkehr in die Heimatländer, und verknüpfen Beratung und Bildung.

Die fluchtbedingte Zuwanderung hat auch erhöhten Bedarf an Betreuungsplätzen in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zur Folge. Einhergehend damit werden zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher benötigt.
Für Menschen mit Fluchterfahrung bestehen noch formale Hürden für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Auch das Fehlen von formalen Zeugnissen erschwert ihnen den Zugang zu Ausbildungsgängen.
Die Stiftung SPI unterstützt bei der Vorbereitung für eine 3-jährige Ausbildung.

Kultur und Freizeit
Ob Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen, Bandproben oder Stadtführungen – das Spektrum an Angeboten in den Stiftungseinrichtungen und innerhalb von Projekten ist groß. Kulturelle Teilhabe  bedeutet Partizipation am kommunikativen Geschehen einer Gesellschaft. Kultur hat einen Bildungsauftrag – auch daher das vielfältige Engagement der Stiftung SPI auf diesem Gebiet.

Veranstaltungstipp
Der Veranstaltungskalender der Stiftung bietet für Jedermann etwas Passendes, sei es eine Beratung, ein Ausflug, Bastelnachmittage und vieles mehr.

Ganz aktuell:
Halloween im Schlosspark Bad Freienwalde
Weitere Infos hier.

Kontakt

Stiftung SPI
Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May«
Müllerstraße 74
13349 Berlin
Telefon: 030 4597930
Fax: 030 45979366
E-Mail: info(at)stiftung-spi.de

Quelle und Fotos
Stiftung SPI

 

von As

Checkpoint Charlie Stiftung

September 5, 2019 in Stiftung des Monats von As

Der «Checkpoint Charlie» war der bekannteste Grenzübergang in Berlin, der lediglich für Ausländer, Diplomaten sowie Angehörige der alliierten Streitkräfte offen war. Im Jahr 30 nach dem Fall der Berliner Mauer ist dieser Ort nach wie vor eine beliebte Touristenattraktion.

Auch nach dem Abzug der amerikanischen Schutzmacht galt die Bestrebung, diese einzigartigen Kontakte zu pflegen und zu intensivieren.
In Dankbarkeit gegenüber den Leistungen, die die Vereinigten Staaten für die Stadt Berlin erbracht haben, entschloss sich das Abgeordnetenhaus des Landes Berlin 1994, die nachhaltige Pflege dieser Beziehungen einer Stiftung anzuvertrauen.

Diese erhielt den Namen jenes Grenzüberganges, der für Berlin zum Inbegriff amerikanischer Präsenz während des Kalten Krieges wurde – Checkpoint Charlie Stiftung.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der USA in Berlin in den Jahren 1945 bis 1994.

Seit dem Beginn ihrer Arbeit im Sommer 1995 hat die Stiftung 710 deutsch-amerikanische Projekte geplant, organisiert und mit über zwei Millionen Euro unterstützt.

Projekte
Die Projekte der Stiftung reichen von Lehrer- und Schüleraustauschen, von Schul-Partnerschaften bis hin zur Förderung einzelner Initiativen. Die Stiftung betreut ebenfalls einen großen Teil aller nicht-staatlichen Programme Berlins mit seiner Partnerstadt Los Angeles.
(Foto: US Lehrkräfte besuchen das Abgeordnetenhaus von Berlin)

Pläne für den Checkpoint Charlie: Schluss mit der Brache
Seit vielen Jahren kann der historische Ort in seinem Gesamtbild nicht mehr mit seiner gesellschaftspolitischen Bedeutung Schritt halten. Das Areal verkommt nach Ansicht von Kritikern zu einer Art banalem Disneyland – samt nachgebautem Checkpoint. Als Gegenpol hatte der Senat zuletzt eine «Black Box» aufgestellt, die an den Kalten Krieg erinnert.

Nach dem Bebauungsplanentwurf des Berliner Senats soll nun östlich der Friedrichstraße ein schon lange angedachtes Museum des Kalten Krieges errichtet werden, das in Händen der Stiftung Berliner Mauer liegen soll. Für die Ausstellungsräume ist ein 3000m² großes Areal in einem mehrstöckigen Gebäude vorgesehen.
(Foto ©dpa, berlin.de)

Die Friedrich-/Ecke Zimmerstraße als Ort der DDR-Grenzübergangsstelle und des westalliierten Kontrollpunktes ist einer der bekanntesten Mauerorte:
Anlässlich eines neuen Ausstellungsvorhabens sucht die Stiftung Berliner Mauer Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen an diesen historischen Ort (mit-)teilen möchten.

Auf dem zweiten Teil dieses östlichen Grundstücks soll Platz für Wohnungen Gewerbe in einem Umfang von 13 500 Quadratmetern geschaffen werden. 30 Prozent der Wohnungen sollen Sozialwohnungen werden.
(Quelle: Berlin.de)

Kontakt
Checkpoint Charlie Stiftung
Bismarckstr. 63
12169 Berlin
Tel: +49 30 844906-0
E-mail: info@cc-stiftung.de

Quelle und Fotos
Checkpoint Charlie Stiftung
1.Foto oben: Bundeszentrale für Politische Bildung (©AP)
www.berlin.de

von As

GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung

August 1, 2019 in Stiftung des Monats von As

Die rasche Entwicklung der Messtechnik und die heute verfügbaren Computertechnologien haben den Geowissenschaftlern völlig neue Möglichkeiten an die Hand gegeben, Prozesse in allen zeitlichen und räumlichen Skalenbereichen hochaufgelöst zu erfassen.

Wohin bewegt sich das „System Erde“?
Ein Thema, das in den Zeiten des international diskutierten Klimawandels hochaktuell ist.
Die Geowissenschaften beobachten dieses System, d.h. den Planeten, auf dem wir leben.
Gegenstand der Untersuchungen sind die in seinem Inneren und an der Oberfläche ablaufenden chemischen, physikalischen und biologischen Prozesse sowie die Wechselwirkungen zwischen der Geo-, Kryo-, Hydro-, Atmo- und Biosphäre.

Stiftungszweck
Ziel der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung ist es, die Geowissenschaften zu fördern, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den über 100 Einzeldisziplinen zu unterstützen und die Bedeutung der Geowissenschaften in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

Die Stiftung agiert im Zusammenschluss der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland.
Im Bewusstsein der Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns schlossen sich am 28. Februar 1980 zunächst zwölf geowissenschaftliche Gesellschaften zusammen.
Sie gaben ihr den Namen des großen Naturforschers Alfred Wegener.

Inzwischen gehören 34 geowissenschaftlich orientierten Organisationen mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern zur Stiftung.

Alfred Wegener
Der Namensgeber der Stiftung, Alfred Wegener (1880–1930), war ein Forscher, der die Geheimnisse der Natur entschlüsseln, verstehen und durch Messungen wissenschaftlich nachvollziehbar darlegen wollte.

Nach dem Studium in Berlin arbeitete er zunächst beim Meteorologischen Observatorium in Lindenberg bei Beeskow. Dort stellte er 1906 mit über 52 Stunden Ballonfahrt einen Weltrekord auf.
Nach dem I. Weltkrieg wurde er Professor für Meteorologie und Geophysik in Hamburg und in Graz.
Alfred Wegener unternahm vier Reisen ins Polargebiet; bei seiner großen Grönland-Expedition kam er 1930 ums Leben.

Ein Museum widmet sich heute seinem Leben:
Das Alfred Wegener Museum Zechlinerhütte (in der Nähe von Rheinsberg).
In Zechlinerhütte hat die Familie in seiner Kindheit viele Sommer und Ferienzeiten verbracht.

Das Museum stellt mit authentischen Zeugnissen Wegeners Leben vor und entwickelt Fragen (vor allem zum Klimawandel), die sich aus seiner Arbeit für uns heute ergeben.

Stiftungsarbeit
Forschungsergebnisse, Meldungen, Projekte – dies bündelt Satzungsgemäß die Stiftung, gewährt Fördermittel, unterstützt und informiert.
Der GEO-Kalender informiert über aktuelle Geschehnisse und Veranstaltungen.

Beispiel:
In Eberswalde findet am 12. September 2019, 10-17 Uhr eine Tagung zum Thema „Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“ statt.
Sie fungiert als Abschlusstagung zur wissenschaftlichen Begleitung des gleichnamigen Entwicklungs- und Erprobungvorhabens der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Naturerfahrungsräume (kurz NER oder NERäume) sind Grünflächen, auf denen sich in erster Linie Heranwachsende, aber auch Erwachsene aufhalten und eigenständig Natur erleben können.

Kinder können Naturerfahrungsräume selbständig aufsuchen und haben hier Vorrang.
Zu drei Projekten in Berlin wurde an der HNE in Eberswalde die Begleitforschung durchgeführt.
(Foto: (c) Naturerfahrungsräume, HNEE, A. Wilitzki)

Ehrungen
Seit einigen Jahren verleiht die GeoUnion Alfred-Wegner-Stiftung Preise an Einzel- oder Personengruppen, welche im wesentlichen in Deutschland herrausragende Leistungen auf der wissenschaftlichen Ebene erbracht haben.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen von drei verschiedenen Preisen vergeben:

Im März 2019 erhielt Prof. Dr. Sarah C. Jones, Mitglied des Vorstandes des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und zuständig für den Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung, den Georgi-Preis von GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung und Deutscher Meteorologischer Gesellschaft (DMG).

Die Jury würdigt insbesondere die Forschungen von Sarah Jones im Bereich der Tropenmeteorologie und zu deren Wechselwirkungen mit den mittleren Breiten wie zum Beispiel Deutschland sowie ihr Engagement, weltweit junge Nachwuchskräfte in den Naturwissenschaften zu fördern.
(Foto: Georgi-Preisträgerin Sarah Jones mit der DMG-Vorsitzenden Inge Niedek und dem Laudator George Craig)

Kontakt
GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung
c/o Universität Potsdam
Institut für Erd- und Umweltwissenschaften
Karl-Liebknecht-Str. 24-25, Haus 27
14476 Potsdam

Telefon: 0331-977-5789
Fax: 0331-977-5700
E-Mail:  Christof.Ellger(at)geo-union.de

Quelle und Fotos
GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung
Fotos oben: StRATEGy, Universität Potsdam
Fotos Alfred Wegener/Museum: Alfred Wegener Museum

von As

Stiftung Bürgermut

Juli 5, 2019 in Stiftung des Monats von As

neues einfach machen –

so lautet der Slogan dieser Stiftung, die das Engagement von engagierten Bürgerinnen und Bürgern einfacher machen möchte.

Sie wurde im Mai 2007 von dem Unternehmer, früheren Bundestagsabgeordneten und langjährigen Berliner Senator Elmar Pieroth errichtet.

Stiftungszweck
Erklärtes Ziel der Stiftung ist es, den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Engagierten gezielt zu fördern. Denn nur wenn die positiven und erfolgreichen Querdenker voneinander wissen, ihre Praxiserfahrungen miteinander teilen und sich so gegenseitig stärken, verbreiten sich gelungene Veränderungen schnell und unkompliziert.

Die Stiftung hat ein Programm entwickelt, das bürgerschaftliche Leistungen nicht bloß anerkennt, sondern deren Initiatoren dazu qualifiziert, ihre Projekte und Methoden gemeinsam zu besprechen, zu skalieren und zu übertragen.
Dieses Programm führt – im Gegensatz zur punktuellen, finanziellen Förderung einzelner sozialer Projekte – zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Am 17. Juni 2019 fand beispielsweise unter dem Motto:
Inspirieren, vernetzen, informieren!
das erste Community-Event des Projektes “D3 – so geht digital” statt.
Im TUECHTIG – einem inklusiven Co-Working Space in Berlin Wedding – trafen rund 80 Gäste aus dem breiten Spektrum der Zivilgesellschaft zusammen, um sich zu den digitalen Themen des Sektors auszutauschen.
(Foto: Andi Weiland)

Projekte bisher und heute
– openTransfer
– Digital Social Summit
– D3 – so geht digital
– Weltbeweger
– Enter Magazin
– Events & Webinare
– Publikationen
Weitere Infos hier.

Projekt openTransfer
Gute soziale Ideen sind das eine, andererseits sollen sie auch „in die Fläche kommen“ statt nur lokal zu wirken.
openTransfer organisiert zu diesem Zweck Barcamps, Workshops & Webinare, begleitet und berät Organisationen.
Das Projekt bietet umfangreiches Transferwissen im Netz und betreibt ein eigenes Accelerator Programm.

Und demnächst geht es wieder auf Tour:
Die Sommertour openTransfer macht Station
am 2. Aug. in Berlin
24. Aug. in Bremen
am 28. Sep. in Erfurt

Regen Austausch gibt es dagegen auch online, u.a. zu den Themen Finanzierung, Recht, Kommunikation und Wirksamkeit. Seminare werden ausgewertet und vorbereitet.
Ein Barcamp im vergangenen Dezember in Berlin widmete sich z. B. dem Thema Patenschaften. Wissenswertes ist auf der Webseite nachzulesen:
1:1! Im Sport ist dies ein enttäuschendes Ergebnis. Für Patenschaften dagegen ist es ein bewährtes Erfolgskonzept: Menschen sind ganz direkt für Andere da – begleiten sie zur Ausländerbehörde, zum Spielplatz oder in die Oper. Patenschaften wirken. Und Patenschaften haben viele Gesichter.
Weil die Beziehungen so persönlich und vielfältig sind, brauchen sie professionelle Unterstützung. Und zwar nicht nur durch ein Projekt – sondern von Vielen. Mehr Netzwerke wagen, lautet deswegen die Devise der Stiftung für die neue Projektphase von openTransfer #Patenschaften!

Kontakt
Stiftung Bürgermut
Möllendorffstr. 3
10367 Berlin

Quelle und Fotos
Stiftung Bürgermut
BMFSFJ

von As

Stiftung Paretz-Ketzin

Juni 5, 2019 in Stiftung des Monats von As

Eines der vielen Kleinode, das es rings um Berlin zu entdecken gilt, ist der Ort Paretz-Ketzin im Havelland.

Um 1800 wurde er mit dem Schloss, dessen Park  und mittels umfassender Dorferneuerung zum Sommersitz von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und seiner Gemahlin, Königin Luise umgestaltet.
(Foto Schloss: Dirk Peters)

Die Stiftung Paretz wurde im Mai 2009 als Treuhandstiftung der Breuninger Stiftung Stuttgart gegründet.
Sie erwarb inmitten des denkmalgeschützten Dorfensemble in Paretz zwei Gebäude: die ehemalige Gutsscheune, die bis 2009 hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt wurde, sowie ein historisches Gehöft und Wohnhaus in der Werderdammstraße.

Stiftungszweck

Ziel der Stiftung ist es, immer mehr Menschen für die Mitgestaltung des Ortes zu begeistern und zu gewinnen. Dies geschieht vornehmlich durch die Förderung und Durchführung von vorbildhaften Projekten im Dorf Paretz und der Gemeinde Ketzin/Havel.

Gebäude der Stiftung
1. Paretzer Scheune
Die ehemalige Gutsscheune wurde bis 2009 landwirtschaftlich und punktuell für Dorffeste genutzt. Um sie für die Aktivitäten des Dorfes zu sichern, hat die Breuninger Stiftung sie erworben. Im Jahr 2011 wurde sie denkmalgerecht saniert.

Seitdem finden dort traditionelle Dorffeste, Aktivitäten der örtlichen Vereine, Bürgergespräche der Stiftung Paretz sowie Konzerte, Theateraufführungen und Seminare statt.

Auch für Feste öffnet sie ihre Tore.

 

 

 

2. Stiftungshaus Paretz

Das Stiftungshaus der Stiftung Paretz eignet sich für Veranstaltungen, Seminare und Workshops bis zu 16 Personen. Im historischen Vordergebäude befinden sich u.a. zwei Seminarräume, eine Lounge und 4 Schlafzimmer.
Ein Innenhof mit Außenkamin lädt ebenfalls zum Verweilen ein.

In der Orangerie im Rückgebäude kann mit Blick in die Havellandschaft getagt werden.

 

3. Campus Paretz
Durch diverse Kooperationen vor Ort hat die Stiftung Paretz die Möglichkeit, weitere Orte in und um Paretz zu nutzen, beispielsweise die unter der Ägide der Breuninger Stiftung stehende Paretzer Akademie (Foto: Gebäudeensemble an der alten Schleuse in Paretz).

Dieser Campus bietet mit weitläufigen Aussenanlagen und seinen verschiedenen Gebäuden ideale Tagungsmöglichkeiten für Gruppen aller Größe, für persönliche Begegnungen, für Festivals und Kongresse (Foto: Storchenhof Paretz).

Projekte
Die Stiftung Paretz möchte Bürger und Vereine einladen, ihre Ideen und Projekte zu verwirklichen.
Vom Café bis zum Konzert, vom Sommermarkt bis hin zu Workshops reicht dabei die Palette.

Veranstaltungen
Neben Fontane gewidmeten Führungen u. a. m. lädt am

Donnerstag, d. 27. Juni 2019, 19 Uhr,

der Verein Historisches Paretz e.V. in Kooperation mit der SPSG und der Stiftung Paretz zum Sinfoniekonzert der Potsdamer Orchesterwoche:

Im Programm:
Werke von J. Brahms,M. Ravel und F. Mendelssohn-Bartholdy.
Dazu als Uraufführung von Gisberth Näther:
Musikalischer Toast-Orchesterlieder für Bariton nach Texten von Theodor Fontane

Eintritt: 10 € und 6 € ermäßigt (nur an der Abendkasse, ab 18 Uhr geöffnet)
Kontakt: Tel. 033233/80747 · buero@paretz-verein.de , www.paretz-verein.de

Jeden Mittwoch, von 14-18 Uhr, öffnet auch das Café in der Paretzer Scheune.

Kontakt
Stiftung Paretz
14669 Ketzin/Havel | Rathausstraße 3b
Telefon: +49 (0)33233/ 799 590
eMail: info@stiftung-paretz.de

Quelle und Fotos
Stiftung Paretz-Ketzin
Helga Breuninger Stiftung

von As

Stiftung Museumsstandort Velten

Mai 4, 2019 in Stiftung des Monats von As

Sie ist eine der jüngsten Stiftung in Brandenburg, gegründet am 14. November 2018 und mit der Nummer 263 im inzwischen 265 Stiftungen umfassenden Stiftungsverzeichnis Brandenburg versehen.

Stiftungszweck
Die Stiftung verfolgt die Bewahrung und Weiterentwicklung des Ensembles des Industriedenkmals Kachelofenfabrik A. Schmidt, Lehmann & Co.

Besonderes Augenmerk gilt den denkmalgeschützten Maschinen: Sie sollen als als musealer Ausstellungs- und Erlebnisort reaktiviert werden. Neben der Errichtung einer Gläsernen Manufaktur mit Behindertenwerkstatt ist ebenfalls geplant, dass Handwerker, Künstler und Nutzer „rund um‘s Feuer“ einziehen.

Die Ofenfabrik
Aufgrund reicher Tonvorkommen entwickelte sich ab 1835 in dem kleinen Ort Velten, nördlich von Berlin, eine Tonwarenindustrie, die um 1900 ihren Höhepunkt erreichte. Im Jahre 1903 gab es am Standort 43 Ofenfabriken und keramische Werkstätten. Sie produzierten u. a. hunderttausend Kachelöfen – die berühmten weißen „Berliner Öfen“ – für die nahe Hauptstadt.
Bereits 1905 eröffnte auf Initiative des Gemeindevorstehers Hermann Aurel Zieger, des Kantors Gustav Gericke und der örtlichen Keramikindustrie das Ortsmuseum für die Kachelofen-Tonwarenindustrie.

Heute bewahrt sie als LEBENDIGE KULTURWERKSTATT das Kulturgut Ofen für die nächsten Generationen.

Eine Schau der prachtvollen und zweckmäßigen Öfen ist im Dachgeschoss der Fabrik untergebracht.

Es ist das älteste und bedeutendste Ofenmuseum Deutschlands.
Zu besichtigen sind eine Ofen-, Keramik und Baukeramik-Sammlung.

Hedwig Bollhagen Museum
Hedwig Bollhagen (HB) (1907-2001) zählt zu den herausragenden deutschen Keramikerinnen des 20. Jahrhunderts.
(Foto: Hedwig Bollhagen Werkstätten)

Schon längst sind ihre Keramiken international zu Sammlerstücken avanciert, wobei in den Hedwig Bollhagen Werkstätten für Keramik in Marwitz immer noch nach ihrem Credo, zeitlos schöne, einfache und zweckmäßige Gebrauchskeramik zu machen, produziert wird.
(Foto: berlin.de; ©dpa)

Das Museum lässt die künstlerische Entwicklungsgeschichte „HB“s nachempfinden und zeigt besondere Einzelstücke aus ihrem Atelier.

Stiften
Mit Spenden und Zustiftungen kann  die Arbeit der Stiftung wirksam unterstützt werden:
Die Spenden werden zeitnah für aktuelle Projekte der Stiftung verwendet.
Die Zustiftungen erhöhen das unantastbare Stiftungsvermögen und bleiben auf Dauer erhalten.
Weitere Infos hier.

Öffnungszeiten
Für einen Streifzug durch 300 Jahre Ofengeschichte und / oder einen Besuch im Hedwig-Bollhagen-Museum lädt der Ort wie folgt ein
(Foto: oraninenburg-erleben.de) :

di. – fr.    11:00 – 17:00 Uhr
sa. + so.  13:00 – 17:00 Uhr.
Auch Führungen können vereinbart werden.

Kontakt
Ofen- und Keramikmuseum Velten
Hedwig Bollhagen Museum
Wilhelmstraße 32/33
16727 Velten

Tel.: 03304 / 3 17 60
Fax: 03304 / 50 58 87
E-Mail:info[at]okmhb.de

Quelle und Fotos
(sofern nicht anders angegeben)
Stiftung Museumsstandort Velten

von As

Alice-Samter-Stiftung

April 4, 2019 in Stiftung des Monats von As

Die Berliner Komponistin Alice Samter (1908-2004) hat der Universität der Künste Berlin in den Jahren 1999 und 2000 ein beträchtliches Vermögen vermacht.

Stiftungszweck
Mit den Erträgen des Stiftungskapitals sollen Studierende der Fakultät Musik unterstützt werden.
Dies geschieht einerseits durch Stipendien und andererseits durch die Finanzierung der Preisgelder dieses Kammermusikwettbewerbs.
Die Universität der Künste Berlin bemüht sich um die Pflege des Schaffens von Alice Samter.
Mindestens alle zwei Jahre findet ein Konzert mit Werken der Komponistin statt.

Alice Samter
Die Komponistin Alice Samter wurde am 11. Juni 1908 in Berlin geboren. Bereits im Kindesalter erlernte sie das Klavierspiel und begann, zu komponieren.
Ab 1930 intensivierte sie die Musikausbildung durch Studien bei der Pianistin Else Blatt, danach bei Amalie Iwan und Prof. Stark am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium.

Später studierte sie sowohl Improvisationen als auch Chorleitung. Im Jahr 1946 legte sie das Examen zur Musikpädagogin an Höheren Schulen.

Erstmals öffentlich gespielt wurden die Werke Alice Samters im Jahr 1945. Seither gab und gibt es zahlreiche Aufführungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland, Venezuela, Australien, Schweden und in den USA.

Für ihr kompositorisches Lebenswerk und das vielfältige Engagement im Kulturleben erhielt Alice Samter zahlreiche Ehrungen, u.a. das Bundesverdienstkreuz.
Zeitungsreportagen, Rundfunkinterviews und Fernsehsendungen haben das Leben und Wirken der Komponistin Alice Samter porträtiert.

Das Werk
Das Werk von Alice Samter umfasst mehr als 300 Kompositionen für viele verschiedene Besetzungen mit Klavier, Streichern, Bläsern und Schlagzeug.
Es ist umfangreich und in seiner Vielfalt sehr beeindruckend:

  • Bühnenmusik
  • Werke für die Schule
  • Chormusik
  • Vokalmusik
  • Klavierlieder
  • Kammermusik
  • Werke für andere Soloinstrumente

    Hier erhalten Sie das gesamte Verzeichnis. Noten und einige Hörbeispiele sind ebenfalls downzuladen.

Kammermusik-Wettbewerb
Vom 4.-5. Mai 2019 findet in der Hochschule der Künste der diesjährige Kammermusik-
wettbewerb statt.
Auch die Einbeziehung eines ihrer Werke in den Kammermusikwettbewerb trägt diesem Gedanken Rechnung.

Kontakt
Annemarie Samter
c/o Novantis Service GmbH
König-Friedrich-Wilhelm-Str. 4
47119 Duisburg

Tel: +49 203 75 94 00
Fax: +49 203 75 94 171

E-Mail: a.samter@novantis.de

Quelle und Fotos
Alice-Samter-Stiftung
Universität der Künste

von As

Stiftung Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau

März 3, 2019 in Stiftung des Monats von As

100 Jahre Bauhaus – das diesjährige Jubiläum ist in aller Munde, und nicht nur Dessau kann auf bedeutende Objekte verweisen.
In Bernau bei Berlin befindet sich die von Hannes Meyer und Hans Wittwer konzipierte und im Mai 1930 fertig gestellte Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB).
Sie wurde 2017 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
(Foto: © EBERLE & EISFELD im Auftrag der Handwerkskammer Berlin)

Heute nutzt die Handwerkskammer Berlin mit ihrem Bildungs- und Innovationszentrum Waldfrieden (BIZWA) die Anlage.

Die Bewahrung und weitere Erforschung dieses kulturgeschichtliches Zeugnisses der Baukunst liegt in den Händen der Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau.

Stiftungszweck
Die Aufgabe der Stiftung ist die Sammlung, Erforschung und Präsentation von Zeugnissen des Gebäudeensembles.
Darüber hinaus wird in der Öffentlichkeit durch vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung und Forschung ein Zugang zu diesem kulturhistorischen Denkmal gefördert.
(Foto: ehemalige Lehrerhäuser)

Den Stiftungszweck muss die Stiftung nicht selbst erfüllen, sondern kann andere Organisationen fördern, die ihn in einzelnen Projekten verwirklichen. Finanziert werden die Aktivitäten der Stiftung aus den Erträgen ihres Vermögens.
(Foto: Gründung im September 2011)

Geschichte der Anlage
Geplant und errichtet wurde der Komplex Ende der 1920er Jahre als erste zentrale gewerkschaftliche Bildungsstätte für den Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB).
Im Mai 1930 wurde die vom damaligen Direktor des Bauhauses Dessau, Hanns Meyer, und von dem Leiter des Baubüros des Bauhauses, Hans Wittwer, konzipierte Anlage fertiggestellt.
(Foto: Lageplan 1930)
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Schule von der SS genutzt.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges diente sie zunächst als Lazarett und wurde nach umfassender Bautätigkeit ab 1947 als Bildungsstätte für den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) genutzt.

1990 wurde diese geschlossen, Leerstand und Nichtnutzung führten über die Jahre zu einem desolaten Bauzustand.
Die Bemühungen der Landesregierung um eine sinnvolle und funktionsgerechte Nachnutzung erzielten Anfang der 2000er Jahre schließlich Erfolg:
Nach Planung und umfangreichen Bauarbeiten konnte die Anlage schrittweise und seit 2007 wieder komplett genutzt werden.
(Foto: Schulflügel in den 1990er Jahren und nach der Sanierung, Quelle: Brenne Archtitekten)

Verein „baudenkmal bundesschule bernau e.V.“
Einen nicht unerheblichen Anteil an der Bewahrung des Baudenkmals hat der von Architekten, Kulturwissenschaftlern, Historikern sowie Gewerkschaftern und Journalisten im Jahr 1990 gegründete Verein.

Engagierte Freunde des Gebäudes und seines Errichtungskonzeptes aus der damals noch bestehenden DDR sowie der Bundesrepublik Deutschland, aus Berlin (West) und der Schweiz setzten sich gemeinsam für die Erhaltung Bundesschule ein.

Im Jahr 2015 erhielten sie den Initiativpreis im Rahmen des Brandenburgischen Baukulturpreises.
Auch Führungen durch die Anlage werden vom Verein organisiert.

Weltkulturerbe
Als das Komitee der UNESCO am 9. Juli 2017 in Krakau die Entscheidung zur Aufnahme in die Welterbeliste fällte, wurden die engagierten Bemühungen aller Beteiligten über 27 Jahre belohnt.

Viele Bauhaus-Elemente sind noch klar zu erkennen: beispielsweise ie Oberfenster in der Aula, die vor Ablenkung durch den Blick nach außen schützen soll(t)en.

„Bauzeitliche Details konnten wieder sichtbar gemacht werden, gleichzeitig blieben auch Teile der Umbauten aus der DDR-Zeit erhalten, sodass ein spannungsreiches Nebeneinander mit der Architektur aus der Bauhaus-Zeit entstand”, so Architekt Winfried Brenne.
(Foto: Aula bzw. Speisesaal)

Führungen
Besichtigungen des gesamten Gebäudeareals von außen sind jederzeit, auch ohne Teilnahme an einer Führung, möglich.

An neun Außenwänden sind Informationstafeln, die das jeweilige Gebäude – Haupteingang des Meyer-Wittwer-Baus, die Aula, den Speisesaal, die Internatshäuser, die Sporthalle, die Seminarräume, die Bibliothek, den Glasgang und ein Lehrerhaus – vorstellen.

Der Meyer-Wittwer-Bau und die Innenräume der Anlage sind nicht öffentlich zugänglich. Besichtigungen der Innenräume sind deshalb in der Regel nur bei Führungen möglich.
Diese finden ausschließlich mit Anmeldung statt.
(Foto: Sporthalle)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bauhaus Lectures 2018 – 2019“ der Hermann-Hensel-Stiftung findet am 8. April 2019 in Berlin ein Vortrag statt:
„Die Schule im Walde. Bauhaus-Ästhetik und Formalismus-Debatte“
Dr. Anja Guttenberger

Ort: Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Franz-Mehring-Platz 1 · 10243 Berlin
Zeit: 8. April 2019, 19.00 Uhr
Anmeldung

Kontakt
baudenkmal bundesschule bernau e.V.
Hannes-Meyer-Campus 9
16321 Bernau bei Berlin

verein@bauhaus-denkmal-bernau.de
Telefon & Fax 03338 767875

Quelle und Fotos
Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau
baudenkmal bundesschule bernau e.V
Bildungs- und Innovationszentrum Waldfrieden (BIZWA)
Brenne Architekten
Hermann-Hensel-Stiftung