1000. Stiftung in Berlin gegründet

Die Schallmauer wurde durchbrochen:

Berlin hat jetzt 1000 Stiftungen!

Am 21. September 2020 wurde die „Stiftung Morgenland“ als gemeinnützige Stiftung anerkannt und darf sich nun mit der besonderen „1000“ schmücken.

Wir stellen sie Ihnen als
Stiftung des Monats im November näher vor!

Seit der Jahrtausendwende ist ein starker Zuwachs an Stiftungen in Berlin zu verzeichnen.
Am 1. Januar 2000 gab es in Berlin 357 Stiftungen. Seither sind also 643 Stiftungen hinzugekommen.
Das entspricht einem Anstieg um 180 Prozent.

Zum Vergleich:
Zwischen den Jahren 1980 und 2000 stieg die Zahl an Stiftungen lediglich um 164.

Über 90 Prozent der Stiftungen verfolgen gemeinnützige Zwecke. Die Stiftungszwecke sind vielfältig. Besonders häufig betreffen sie den Bereich Soziales, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Bildung oder auch Gesundheit.

Dabei werden auch relativ ungewöhnliche Bereiche abgedeckt:
So kümmert sich eine Stiftung beispielsweise speziell um Erdnussallergiker, eine andere Stiftung fördert die Erhaltung und den Betrieb historischer Fluggeräte, eine weitere Stiftung fördert das Blindenhundewesen, wieder eine andere die Arbeitssicherheit beim Umgang mit Flüssiggas.

Berlins älteste Stiftung ist die im Jahre 1244 gegründete Stiftung „Zum heiligen Geist“ in Spandau.
(Foto: 10. Berliner Stiftungstag 2019 © Gregor Baumann)

Andreas Münch, Referatsleiter Stiftungsrecht, Normprüfung in der Senatsverwaltung für Justiz, bescheinigt dem Stiftungswesen in einem Kurzinterview für die Stiftung INVITRUST eine positive Perspektive:

„Da wir in den letzten Jahren relativ stabile Zuwachszahlen verzeichnen konnten, gehen wir davon aus, dass sich daran auch in der näheren Zukunft nicht viel ändern wird.“

Das gesamte Stiftungsvermögen aller bürgerlich-rechtlichen Stiftungen mit Sitz in Berlin bezifferte Andreas Münch auf reichlich 4 Mrd. €.

Hinsichtlich der Mehrheiten betreffs gemeinnütziger und privater Stiftungen befragt, konstatiert er ein deutliches Übergewicht zu den gemeinnützigen Stiftungen hin:
„Es werden deutlich mehr gemeinnützige als privatnützige Stiftungen errichtet. In den letzten zehn Jahren lag der Anteil der neuen privatnützigen Stiftungen bei weniger als 10% der neu errichteten Stiftungen. Die Tendenz ist jedoch steigend.“

Die Befürchtung, dass im Stiftungsbereich wie im Ehrenamt geeigneter und engagierter Nachwuchs fehlen könnte, teilt Münch nicht.
„Das wird allgemein geäußert. Bislang ist die Zahl der Stiftungen, die größere Probleme bei der Gewinnung von Nachfolgern für Mitglieder der Stiftungsorgane haben, jedoch noch nicht besonders erheblich.“

Quelle
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Stiftungsaufsicht

 

Auf dem Weg zur Stiftungsrechtsreform

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den Referentenentwurf zur Stiftungsrechtsreform vorgelegt – ein wichtiger erster Schritt im Gesetzgebungsverfahren für ein zukunftsfähiges Stiftungsrecht.

Um die Arbeit deutscher Stiftungen und damit ihr gemeinnütziges Engagement zu erleichtern, forderte der Bundesverband Deutscher Stiftungen seit langem eine Reform des Stiftungsrecht.

Im Jahr 2018 hat sie deshalb die Kampagne „Stiftungsrechtsreform jetzt“ ins Leben gerufen.

In deren Rahmen wandten sich über 1.200 Stiftungen aus ganz Deutschland an Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) und an die Bundestagsabgeordneten vor Ort und erinnerten sie an ihr Versprechen, das Stiftungsrecht auf Basis der Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stiftungsrecht“ zu ändern.

Dass der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz nun vorliegt, ist auch das Ergebnis dieses Engagements.

Quelle und Grafik
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Stiftung Genshagen

Europa bedarf auch 30 Jahre nach den politischen Umbrüchen intensiver Gestaltung, bedarf stetiger Auseinandersetzung mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen in Gesellschaft und Politik.

Die Stiftung Genshagener Heide widmet sich den politischen und kulturellen Aspekten der europäischen Einigung.
Sie versteht sich als Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Stiftungszweck
Ziel der Stiftung ist es, Europa in seiner kulturellen Vielfalt, politischen Handlungsfähigkeit, sozialen Kohärenz und wirtschaftlichen Dynamik zu stärken.
Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den deutsch-französischen und den deutsch-polnischen Beziehungen sowie dem Weimarer Dreieck – dem außenpolitischen Gesprächs- und Konsultationsforum Deutschlands, Frankreichs und Polens.

Im Jahr 1993 als Berlin-Brandenburgisches Institut (BBi) für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V. gegründet, orientierte sich die 2005 daraus erstandene Stiftung mehr und mehr auf Euorpa:
Ein neuer Arbeitsbereich Kunst- und Kulturvermittlung in Europa wurde geschaffen, der Arbeitsbereich Europäischer Dialog erhielt nach und nach eine neue Ausrichtung.

Projekte
Stiftungsarbeit innerhalb des Weimarer Dreiecks
Dem Wunsch und Bestreben nach Verständigung, mehr Gemeinsamkeit und politischer Nähe insbesondere zwischen Deutschland, Polen und Frankreich Rechnung tragend, vertieft die Stiftung den konstruktiven Dialog: Angebote zum Austausch und zur Zusammenarbeit widmen sich insbesondere europäischen Zukunftsfragen.

Mit der Sommer- bzw. Winterschule beispielsweise und den Weimar Young Perspektives, die Berufseinsteiger aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft der drei Länder zusammenbringen, wird der Europa-Gedanke gestärkt. (Foto: © Charlotte Müller)

Zusammenhalt gestalten – Nachbarschaft in Europa
Das für 2020/21 aufgelegte Projekt widmet sich mit Fachtagungen, Workshops und Veranstaltungen wie z. B. einem Foto-Wettbewerb dem Theme Zusammenhalt zwischen und in Gesellschaften.

Auf Grund der gegenwärtigen Corona bedingeten Beschränkungen sind einige Aktivitäten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Webplattform Kultur und Nachhaltigkeit
Wie sehen Kunst und Kultur ihre Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung?
Bildung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung und eine nachhaltige Kulturpolitik auf nationaler und europäischer Ebene erweisen sich zunehmend als Herausforderungen der Zukunft.
Die Plattform bietet ein Forum zum Austausch.

Weitere Infos zu den genannten Projekten und weitere Programmpunkte finden Sie hier!

Das Schloss
In den Jahren 1878–1880 auf dem Fundament eines vermutlich um 1700 erbauten Herrenhauses errichtet, diente das Schloss als Sitz der freiherrlichen Familie von Eberstein.
Der Park wurde in Anlehnung an die Vorbilder englischer Landschaftsparkgestaltung angelegt.
Von 1910 bis 1912 wurde das Schloss umgebaut und erweitert.

Nach der Enteignung zu Zeiten der DDR beherbergte es eine Landwirtschaftsakademie, seit 1991 dann die Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg.

1993 wurde das Schloss Sitz des neu gegründeten Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa e.V. (BBi) und ist heute Sitz der Stiftung Genshagen. (Foto: Ansicht im Herbst, ©René Arnold)

Veranstaltungstipp
Brandenburger Europagespräch „30 Jahre Deutsche Einheit“
Mit den Brandenburger Europagesprächen unterstützt die Stiftung Genshagen die Vernetzung europapolitisch interessierter Akteure in Brandenburg.

Am 12. November 2020 findet eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde zu Fragen um die Europapolitische Bilanz der deutschen Wiedervereinigung statt.

Digitale Veranstaltung – weitere Infos hier.

Kontakt
Stiftung Genshagener Heide
Am Schloss 1
14974 Genshagen

Tel. +49 3378 805931
Fax +49 3378 870013

Email institut(at)stiftung-genshagen.de

Quelle und Fotos
Stiftung Genshagen

Zusammengewachsen oder auseinandergelebt?

30 Jahre Deutsche Einheit – das bedeutet auch, Fragen zu stellen.
Die Stiftung Genshagen, unsere Stiftung des Monats Oktober, widmet sich mit einer Filmvorführung und anschließender Diskussion der Frage:
Hat sich die Hoffnung Europa erfüllt?

Der etwas andere Dialog: „Zusammengewachsen oder auseinandergelebt:

Wie steht’s um Europa 30 Jahre nach der Deutschen Einheit?“

Nach einer Filmpräsentation des deutsch-französischen Theater- und Forschungsprojekts „Utopia ’89 / Nous sommes le peuple“ findet eine Diskussion mit der
Berliner Autorin Lea Streisand,
dem ehemaligen Stadtpräsidenten von Wroclaw Rafał Dutkiewicz,
dem französischen Historiker Emmanuel Droit und
Alexander Clarkson vom King’s College London statt

(Moderation: Tamina Kutscher).

Weitere Infos hier.

Zeit und Ort:
8. Oktober 2020 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Online mit deutsch-französisch-polnischer Simultanübersetzung
Anmeldung hier.

Quelle und Foto:
Stiftung Genshagener Heide
©Rene Arnold

 

Festgottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit

Auch wegen seiner Konzerte und der musikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste ist der Berliner Dom ein vielbesuchter Ort in Berlin.
Die Berliner Dom Stiftung unterstützt bei der Finanzierung und Organisation.

Mit der 1966 entstandenen Messe des französischen Organisten Komponisten Maurice Duruflé wird ein berühmtes Werk sowohl für 176 Besucher im Kirchenschiff als auch für Tausende im online-stream dargeboten.

»Missa cum jubilo« von Maurice Duruflé mit Kammerorchester, Männerchor und Orgel

Predigt:   Christina Bammel
Liturgie:  Domprediger Thomas C. Müller
Chor:       Staats- und Domchor Berlin
Leitung:  Professor Kai-Uwe Jirka
Orgel:      Domorganist Prof. Dr. Andreas Sieling

Zeit:
3. Oktober 2020, 10-11.30 Uhr

Ort:
Berliner Dom
Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin
Am Lustgarten
10178 Berlin (Mitte)

und online (s.o.)

Quelle und Fotos:
Berliner Dom und
Berliner Dom Stiftung

 

 

Berliner Dom Stiftung

Weithin sichtbar erhebt sich im Herzen der Stadt die Kuppel des Berliner Domes.
Er ist sowohl Touristenmagnet als auch ein lebendiger Ort des christlichen Glaubens mit einer eigenen Gemeinde.

Inzwischen finden wieder Gottesdienste statt, und es sind auch die Predigtkirche, die Tauf- und Traukapelle sowie der Kuppelumgang mit seinem imposanten Blick über Berlin wieder zur Besichtigung geöffnet. (Foto: Katharina Dorn)

Mehr Dom – Mehr Kultur! – Das Motto der Dom-Unterstützer-Familie
Nur 3% des jährlichen Etats von mehreren Millionen Euro erhält der Dom aus Kirchensteuern und Zuwendungen des Landes Berlin.

Für den Unterhalt des denkmalgeschützten Gebäudes, der Musiker, für die Gottesdienste, Heizung, Strom, Sicherheitsfirma, Personal, Bauunterhalt und vieles mehr benötigt der Dom zirka 17.000 Euro PRO TAG.
(Foto: Einer der acht Bronze-Engel der Kuppel, welche nach und nach restauriert werden.)

Um für die Gemeindearbeit, für Musik und für den Erhalt des Bauwerks weitere Gelder zur Verfügung zu haben, gründete Gemeindegliedern, Freunden und Förderer 2009 die Berliner Dom Siftung.

Gemeinsam mit dem Berliner Dombau-Verein, den Berliner-Dom-Freunden, der Bärbel Vasak Stiftung, dem Förderverein der Berliner Domkantorei, mit dem ehrenamtlichen Einsatz vieler Dom-Freunde und mit Hilfe zahlreicher Spendenaktionen gelingt es, diesen besonderen und geschichtsträchtigen Ort für alle zu öffnen und ein aktives Gemeindeleben zu gestalten.

Stiftungszweck
Die im Jahr 2009 gegründete Berliner-Dom-Stiftung fördert das Gemeindeleben, engagiert sich in Sachen Kirchenmusik und Jugendarbeit, finanziert Kunstprojekte und verschiedene kulturelle Veranstaltungen.

 

Ebenso gehört zum Stiftungszweck, das denkmalgeschützte Gebäude und die dazugehörige Hohenzollerngruft zu erhalten.
(Foto: Hohenzollerngruft, ©Katharina Dorn)

Der Berliner Dom
Seine heutige Gestalt erhielt der Dom erst in den Jahren 1894–1905, nach einem Entwurf von  von Julius Raschdorff.

Als kirchlicher Ort besteht der Dom jedoch seit der Gründung der Erasmus-Kapelle als Hofkirche des gerade fertig gestellten Schlosses im Jahre 1450.

Auch Carl Friedrich Schinkel baute den bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts stets umgestalteten und weiterentwickelten Bau um (siehe Foto).

Mit der Gründung des Deutschen Reiches wurde der Ruf nach einem repräsentativen Gebäude lauter, und so entstand der Bau in seiner im Wesentlichen heute bekannten Form.

Die Beseitigung der Zerstörungen durch den 2. Weltkrieg wurde erst in den 1970-er Jahren in sichtbarem Maße in Angriff genommen.

Heute laden die prächtigen Innenräume der Kirche, die Hohenzollerngruft, die klangvolle Sauer-Orgel, das Kaiserliche Treppenhaus in bestrestauriertem Zustand ein, die wechselvolle Geschichte des Bauwerkes nachzuempfinden und zu bestaunen.

 

Die Dom-Gemeinde
Der Berliner Dom ist eine Kirche für evangelische Christen in der ganzen Stadt. Zur eigentlichen Gemeinde gehören ca. 1700 Frauen, Männer und Kinder.

Die Teilung der Stadt durch den Bau der Berliner Mauer 1961 belastete die Gemeinde schwer. Die West-Berliner errichteten ein Gemeindezentrum in der Müllerstrasse, nahe dem Domfriedhof. Im Ostteil setzte die Gemeinde ihre Arbeit im zerstörten Dom fort, allerdings war die Gruftkirche inzwischen ebenfalls baufällig geworden (siehe Foto).

Mit der erst nach 1980 wiederhergestellten Tauf- und Traukirche erhielt die Gemeinde einen neuen Feierort für den Gottesdienst. Das Zusammenwachsen der beiden Gemeinden nach 1989 brauchte Zeit. Viel Verständnis war auf beiden Seiten gefordert, um diesen nicht immer einfachen Weg gemeinsam zu gehen.

Inzwischen finden jeden Tag Andachten oder Gottesdienste statt, natürlich gegenwärtig entsprechen der CORONA-Regeln.
Der Gottesdienst mit Abendmahl am Sonntag um 10 Uhr ist ein besonderes Erlebnis. Für unsere ausländischen Gäste wird der gesamte Gottesdienst simultan ins Englische übersetzt (Foto:©Christian Muhrbeck).

Kirchenmusik
Musik im Berliner Dom kann den Zuhörer erheben, davontragen, ja regelrecht beseelen.
Vor allem die zahlreichen Werke der Chormusik sind wie geschaffen für diesen Ort, seine üppige Akustik und sein fast schon professionelles Laienensemble – die Berliner Domkantorei.

Im Gottesdienst und in Konzertreihen erklingen berühmte, klangvolle Werke der Musik-Literatur, ebenso finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.

 

 

 


Dom-Besichtigung

Die Predigtkirche, die Tauf- und Traukappelle sowie der Kuppelumgang mit seinem imposanten Blick über Berlin sind ab sofort wieder zur Besichtigung geöffnet.

Karten sind nur direkt vor Ort erhältlich; für Erwachsene beträgt die Eintrittsgebühr 7 Euro, Kinder in Begleitung unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Der Berliner Dom braucht Sie!
Wegen der Corona-Krise sind zahlreiche Einnahmen weggebrochen – seien es diese aus den Eintrittsgeldern ins Museum, durch Führungen, Kollekten oder die Konzert-Einnahmen.

Deshalb bittet die Stiftung herzlich um Spenden.

Quelle und Fotos
Berliner Dom Stiftung

Die Zukunft unserer Gesellschaft nach der Corona-Pandemie

Mit einem Web-Seminar möchte die Friedrich-Ebert-Stiftung einen Beitrag dazu leisten, den in der Corona-Krise gewachsenen  Herausforderungen des gesellschaftlichen Lebens zu begegnen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Wie können gesellschaftliche und ökonomische Prozesse umgestaltet werden, damit sie insbesondere auch den klimapolitischen Vorgaben  entsprechen? Wie begegnen wir sozialen Ungleichheiten, wie intensivieren wir das Solidaritätsgefühl?

Zu diesen und ähnlichen Fragen referiert FLORIAN DOHMEN, Diplom-Ökonom und Lehrbeauftragter für Wirtschaftswissenschaften an der Westfälischen Hochschule.


Zeit:

Dienstag, 15.09.20
18:30 bis 20:00 Uhr

Ort:
online – siehe Info

Kontakt:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Brandenburg
Hermann-Elflein-Str. 30/31
14467 Potsdam
Tel. 0331-292555, 275880 und 297619
Fax 0331-2803356

Quelle und Foto:
Friedrich-Ebert-Stiftung

 

„Wir zusammen“ – Tag der Stiftungen am 1. Oktober 2020

Am 1. Oktober 2020 zeigen Stiftungen in ganz Europa, dass sie sich – auch in der Krise –  für die Gesellschaft,
für das „Wir“ einsetzen, indem sie zusammen anpacken und die Herausforderungen der Zeit angehen.

„Wir zusammen.“ – so lautet entsprechend das Motto für den Tag der Stiftungen.

Von Online-Seminaren, Outdoor-Aktivitäten bis hin zur Experten-Hotline reichen die diesjährigen, den Corona-Bedingungen angepassten, Aktivitäten.


Quelle

Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Corona-Hilfsfonds der EU

Die Europäische Union hat sich auf einen Hilfsfonds in Höhe von insgesamt 750 Milliarden Euro zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie geeinigt.
Davon sind 360 Milliarden Euro für Kredite und 390 Milliarden Euro für nicht rückzahlbare Zuschüsse vorgesehen.
Diese Mittel müssen die heute jungen Europäer über 30 Jahre lang zurückzahlen.

Aus diesem Grund, so
Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und
Gerd Bucerius und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Deutscher Stiftungen,

muss es eine öffentliche Kontrolle über die Verwendung der Finanzhilfen geben.

Weshalb die Vergabepraxis gemeinnütziger Stiftung dabei Vorbild sein kann,
erklärt Michael Göring in einem Interview im Stifter TV.

– dem TV des Bundesverbandes  Deutscher Stiftungen.


Quelle

Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Die Sammlungen. The Collections. Les Collections

Im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin (unter dem Dach der StiftungPreußischer Kulturbesitz) sind die Bestände der Nationalgalerie des 20. und 21. Jahrhunderts zu besichtigen und untergebracht.
(Foto: Katharina Grosse. „It Wasn’t Us“, Ausstellungsansicht Hamburger Bahnhof (noch bis 10.01.21), 2020 / © Katharina Grosse / VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Jens Ziehe)

Nach 17 Jahren enger Kooperation endet allerdings im September 2021 der Vertrag zwischen den Staatlichen Museen und dem weltberühmten Avantgarde-Sammler Friedrich Christian Flick.
(Foto: Historische Aufnahme des Hamburger Bahnhofs, 1927 © bpk)

Dies könnte auch das Ende des Ausstellungsortes Rieckhallen bedeuten (weitere Infos zum Ort auch hier).

Die Sammlungen. The Collections. Les Collesctions
Gegenwärtig beherbergen die Hallen noch bedeutende Werke internationaler Künstler
Grund genug, dem Ort einen Besuch abzustatten!
(Foto: Joseph Beuys: DAS ENDE DES 20. JAHRHUNDERTS, 1982/1983 © VG Bild-Kunst, Bonn 2013 / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Sammlung Marx / Thomas Bruns) 

Ort:
Hamburger Bahnhof
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin

Zeit:
Aktuell haben nur ausgewählte Museen, Ausstellungen und Einrichtungen der Staatlichen Museen zu Berlin für den Publikumsverkehr geöffnet. Für den Besuch erforderliche Zeitfenstertickets können online oder an der Kasse gekauft werden. Weitere Informationen.

Quelle:
Staatliche Mussen zu Berlin
Stiftung Preußischer Kulturbesitz

 

Kreuzberger Kinderstiftung

„Neuanfang – Das Leben mit und nach Corona“, so lautet das Thema für die neuen Projekte der Kreuzberger Kinderstiftung.

Sie unterstützt über ihre anderen Projekte hinaus aktuell Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Nachbarschaft bei kurzfristigen Bedarfen.
(Foto: Kindergruppen können den Stiftungsgarten nutzen und ein Stück Stadtnatur erleben.)

Im Jugendhaus CHIP in Kreuzberg beispielsweise wird ein Graffiti-Projekt gestartet und der Garten bepflanzt – neue Hochbeete sollen der Selbstversorgung dienen.
(Foto: © CHIP)

Stiftungszweck
Die Stiftung möchte Kinder und Jugendliche dazu anregen, ihr eigenes Lebensumfeld und die Gesellschaft aktiv, verantwortungsbewusst und demokratisch mitzugestalten.

Deshalb fördert sie das Engagement junger Menschen und ihre Teilhabe an gesellschaftspolitischen Prozessen, insbesondere hinsichtlich der Projektentwicklung und selbstständigen Planung.
Dabei konzentriert sie sich auf diejenigen, die vom Bildungssystem, ihren Eltern oder ihrem sozialen Umfeld nur wenig Unterstützung erhalten.

Neue Wege
Neue Wege für mehr Partizipation und Vielfalt: Die Stiftung organisiert seit 2015, nach 13 Jahren Existenz als klassische Stiftung bürgerlichen Rechts, alle Projekte unter dem Dach einer neu gegründeten gemeinnützigen Aktiengesellschaft, kurz gAG. Die Aktien verkauft sie an engagierte Privatpersonen.

Im Frühjahr/Sommer 2019 wurde neben dem denkmalgeschützten Stiftungshaus ein 240 m² großer Neubau errichtet, um die Möglichkeiten für die Stiftungsarbeit auszubauen.
(Foto: Das Stiftungshaus und Neubau in der Ratiborstr.)

Projekte
Die Stiftung unterstützt mit íhren Förderprogrammen das Engagement junger Menschen: Sie fördert Kinder- und Jugendprojekte deutschlandweit und in Griechenland.
(Foto:© Open Cultural Center in Griechenland)

Second Tree z. B. arbeitet seit zweieinhalb Jahren in den Flüchtlingsunterkünften in der Region Epirus (Griechenland) und hat bis jetzt mit verschiedensten Bildungsangeboten ca. 300 Kinder und Jugendliche erreicht.
(Foto:© Second Tree)

Zu den eigenen Projekten der Stiftung gehören die Ausbildung zum Erstwahlhelfer (Foto © Haus Rissen) ebenso wie  ein Kinderchor und
die „Spree-Bären“ (Foto © Christian Jungeblodt), die gemeinsam im Kanusport
aktiv sind.

Mit den Kursen möchte die Stiftung  Kindern im Alter von 6-14 Jahren die Möglichkeit geben, an spannenden Projekten teilzunehmen. Alle Kinder sollen die Chance haben, dabei zu sein. Deshalb ist die Teilnahme kostenlos.

Spenden
Vielleicht passt die Stiftungs-Arbeit für Kinder und Jugendliche zu Ihnen oder zu Ihrem Unternehmen?
Ob als Unternehmens-Spende oder mittels einer privaten Spendenaktion – für Spenden gibt es innnerhalb der Stiftung verschiedenste Möglichkeiten – vom geförderten Projekt bis zum Stipendium.
Jeder Betrag ist willkommen!

Kontakt
KREUZBERGER KINDERSTIFTUNG gemeinnützige AG
Ratiborstraße 14a
10999 Berlin
Telefon: 030 – 695 339 7-0
inf(at)kreuzberger-kinderstiftung.de

Quelle und Fotos (wenn nicht anders vermerkt)
Kreuzberger Kinderstiftung

Corona und die Stiftungsfreudigkeit

Eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen widmet sich den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Stiftungsverhalten der Deutschen.

Wie beeinflusst die Pandemie den Gründungswillen? Gibt es ein erhöhtes Bedürfnis nach Beratung? …

Befragt wurden zu verschiedensten Themen einige ausgewählte Aufsichtsbehörden, z.B. die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung Berlin, die Justizbehörde Hamburg, das Regierungspräsidium Stuttgart und weitere.

(Das sich aus den Antworten ergebene Stimmungsbild ist entsprechend eine qualitative, keine quantitative Momentaufnahme.)

„Wir haben den Eindruck, dass die Stiftenden und die in den Stiftungen Tätigen ganz überwiegend zuversichtlich sind, dass die Corona-Pandemie und ihre Folgen in absehbarer Zeit überwunden sein werden und keine nachhaltigen negativen Auswirkungen auf die grundsätzlich auf ewige Dauer angelegten Stiftungen haben werden.“, so lassen zumindest Berlin und Rheinland-Pfalz ein optimistisches Fazit verlautbaren.

Lesen Sie hier die Ergebnisse der am 6. Juli 2020 veröffentlichten Umfrage!

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

RangerTour: Durch den Inneren Unterspreewald

Nach den Lockerungen bezüglich der Corona-Maßnahmen bieten zahlreiche Naturstiftungen auch wieder Führungen durch Wald und Feld an.

Eine von ihnen, die Naurschutzfonds Stiftung Brandenburg, lädt zu Rangertouren zu verschiedensten Themen ein.

Empfehlen möchten wir an dieser Stelle eine
geführte Radtour zu den Brutgebieten streng geschützter Vogelarten –
Natur pur verteilt auf 17 Kilometern.

Zeit:
28.07.2020, 10:00h – 13:00h

Ort:
Treffpunkt:

Infozentrum „Alte Mühle“
Dorfstr. 52
15910 Schlepzig

Kontakt:
Naturwacht Spreewald
Tel: +49 (0) 35472-5230
E-Mail: schlepzig@naturwacht.de
Webseite: https://www.naturwacht.de

Quelle und Fotos:
Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg

Johannes-Schubert-Stiftung

Klein aber fein – die kleinste Hochschule Brandenburgs, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), ist die erste klimainnovative Bildungseinrichtung Brandenburgs und Vorreiterin und -denkerin einer nachhaltigen Entwicklung.

 

In 20 Studiengängen sind ca. 2100 Studierende eingeschrieben,

welche in den Bereichen

Wald und Umwelt
Landschaftsnutzung und Naturschutz
Holzingenieurwesen
Nachhaltige Wirtschaft

den Hochschul-Abschluss erwerben können (s.u.).
(Fotos: Stadtcampus; alte Forstakademie, © HNEE)

Stiftungszweck
Die Johannes-Schubert Stiftung widmet sich der Förderung und Prämierung von wissenschaftlichen Arbeiten, welche sich inhaltlich mit ökologischen, insbesondere meteorologischen Themen auseinandersetzen.

Die 1995 gegründete Stiftung vergibt Preise für wissenschaftlich herausragende Leistungen im Rahmen von Abschlussarbeiten.
Die Auszeichnung ist mit einem Betrag von 1000 € pro Arbeit verbunden.

Seit 2016 beteiligt sich die Stiftung auch als Ko-Finanziererin von insgesamt sieben Deutschlandstipendien.
(Foto: 24.Verleihung des Johannes-Schubert-Preises 2019;
die HNEE-Absolventinnen Ludmila Schäfer-Griffel, Cordula Gutekunst, Pia Frömberg und Lena Steußloff (v. li.) absolvierten ihre Abschüsse an den Fachbereichen für Wald und Umwelt sowie Landschaftsnutzung und Naturschutz. © HNEE)

Die Auszeichnung der studentischen Leistungen durch die Johannes-Schubert Stiftung  ist ein hochwertiges Alleinstellungsmerkmal, das die Chancen der Preisträger in der beruflichen Praxis verbessert.

Prof. Dr. Johannes Oscar Schubert

Der 1859 im Kreis Danzig geborene Schubert war nach Studium in Königsberg und Assistenzzeit Professor der Physik,  Meteorologie und Geodäsie an der Forstakademie Eberswalde.
In insgesamt 60 Jahren Tätigkeit hat er sein Wirken in den Dienst der Wissenschaft gestellt, und auch ihm ist es zu verdanken, dass der Hochschulstandort Eberswalde für eine nachhaltige, ökologische Ausbildung steht.

Insbesondere während und nach den Wirren des 2. Weltkriegs sorgte der geachtete Wissenschaftler für die Weiterführung der Lehre.

Schubert starb am 29. September 1947.

Seine Tochter Heilwig Augustiny setzte ihm 1994 mit der von ihr initierten Gründung der Johannes-Schubert-Stiftung ein bleibendes Denkmal.
Sie verstarb mit 99 Jahren im Jahr 2016 und wurde in der Grabstätte ihres Vaters auf dem Eberswalder Waldfriedhof beigesetzt.

Informationen zur Hochschule
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde wurde 1830 als Höhere Forstlehranstalt gegründet. Sie machte sicxh schnell einen guten Namen als qualifizierte Ausbildungsstätte.

Gelang während des 2. Weltkrieges die notdürftige Aufrechterhaltung des Studienbetriebes, so unterlag der Standort dann doch einer längerfristigen Schließung: 1963 schloss die DDR-Regierung die Hochschule ersatzlos.

 

Seit der Wiederaufnahme des Studienbetriebs 1992 am traditionellen Forst- und Holzforschungsstandort vor den Toren Berlins setzt die Hochschule auf Zukunftsbranchen und Schlüsselbereiche wie
Naturschutz, Forstwirtschaft, Ökolandbau, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Wirtschaft, Holzbau und nachhaltiges Tourismusmanagement.

In den o.g. Studiengängen sind Bachelor- und Master-Abschlüsse möglich. Auch duale Studiengänge werden angeboten.

Kontakt
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde
Telefon: (03334) 657 0

Quelle
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

 

1:1 CONCERTS – das exklusive Musikerlebnis

Aus der Not eine Tugend gemacht:

Seit Mitte Mai laden auf Iniative der Deutschen Orchester Stiftung Musiker mit einem kleinen Konzert für lediglich einen Zuschauer /-hörer ein.
In Kooperation mit der Deutschen Oper Berlin und weiteren Berliner Orchestern sind die Künstler bei vielen engagierten Gastgeber*innen an sehr verschiedenen Spielorten zu Besuch.

Als Gast anmelden können sich Interessierte unter 1to1concerts.berlin.
(Foto: Viola Wilmsen, Solo-Oboistin im Deutsches Symphonie-Orchester, im  ehemaligen Stadtbad Oderberger Straße in Berlin.
1:1 CONCERTS / Astis Krause)

Die Konzerte sind umsonst.
Es wird aber um eine Spende für den Nothilfefonds der Deutschen Orchester Stiftung gebeten.
Er setzt sich für freischaffende Musiker*innen ein, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Nöte geraten sind.
Die Deutsche Orchester Stiftung ist unsere Stiftung des Monats Juni!

Quelle
Deutsche Orchester Stiftung
1:1 CONCERTS

 

Deutsche Orchester Stiftung

Volle Konzertsäle, Musiker im Ensemble – dies wird noch auf längere Sicht eine nur vorsichtig vorstellbare Vision sein.

Neben dem für das Publikum und die Künstler fehlenden Musik-Genuss gibt es allerdings auch handfeste finanzielle Einbußen für zahlreiche Macher – vom Musiker bis hin zu den Organisations- und Serviceteams.

Inzwischen werden die staatlichen Hilfsprogramme von einer Vielzahl Iniativen zur finanziellen Unterstützung während der gegenwärtigen Krisenzeit begleitet.

Auch die Deutsche Orchester- Stiftung engagiert sich und hilft insbesondere Musikern.

Sie hat  dazu den den Corona-Nothilfefond (siehe unten) ins Leben gerufen.
(Foto oben: Bundesjugendorchester,© BJO)

Stiftungszweck

Die Deutsch Orchester-Stiftung (DO-S) ist sowohl fördernd als auch operativ tätig. Mit ihrer Vernetzungsarbeit möchte sie den Rückhalt in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit und die Akzeptanz für die deutsche Orchester- und Musikkultur stärken.
(Foto: Orchestertreff 2019 – mit 50 angemeldeten Amateur-Ensembles und 1400 Teil­nehmerinnen und Teilnehmern der bisher größte in Berlin. ©Peter Adamik)

Förderschwerpunkte sind:
Junge Orchestermusiker*innen im Bundesjugendorchester
Junge Dirigenten*innen im Dirigentenforum
Junges Publikum für Konzert und Oper
Projekte der musikalischen, instrumentalen und vokalen Bildung

Die Deutsche Orchester-Stiftung wurde 2004 zunächst als nicht rechtsfähige Treuhandstiftung gegründet.
Zehn Jahre später wurde sie am 15. September 2014 als rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung anerkannt und eingetragen.

Projekte
Bundesjugendorchester (BJO)

Gut ausgebildete und hoch motivierte junge Musiker*innen im Bundesjugendorchester (BJO), dem „jüngsten Spitzenorchester Deutschlands“, bilden die Basis für den zukünftigen professionellen Orchesternachwuchs.

Hier wird quasi  der Grundstein für eine beständig hohe Musikkultur gelegt  – und viele der Mitglieder des Orchesters sind später versierte Profis oder weiterhin, beispielsweise in Amateur-Ensembles oder als Pädagogen, musikalisch tätig.
(Foto: Mitglieder des Orchesters mit Sir Simon Rattle, 2018, ©Annette Boerger)

Dirigentenforum
Das Dirigentenforum ist eine weltweit einzigartige Ausbildungseinrichtung.

Es ermöglicht jungen Dirigenten/innen in Workshops mit Profiorchestern und erfahrenen Dirgentenlehrern sowie renommierten Chefdirigenten das Handwerk der professionellen Orchester- und Chorleitung in der Praxis zu erlernen.
(Foto: Meisterkurs Iván Fischer mit Lorenzo Viotti, ©Bettina Stöß)

Netzwerk junge Ohren
Das Musikleben am Puls der Gesellschaft ist Thema des Netzwerk junge Ohren (NJO).
Seine Fachcommunity vernetzt Akteur/innen im gesamten deutschsprachigen Raum untereinander und mit Partnern aus Kultur, Politik und Wirtschaft.

Am 18. Juni 2020 fand beispielsweise die Online-Abschlusspräsentation der Hör.Forscher! statt.
Dieses Projekt lud Kinder und Jugendliche ein, ihre Ohren für unbekannte und ungeahnte Hör- und Klangwelten zu öffnen und sich auf das Experiment Hören und Zuhören einzulassen.

Abenteuer Klassik
Die Deutsche Orchester-Stiftung bietet im Rahmen von Abenteuer Klassik sowohl Lehrern und Erziehern als auch Orchestermusikern und Musikvermittlern kostenfrei vielfältige Materialien an, mit denen sie Kindern die Welt der Orchestermusik, der Instrumente und Klänge näherbringen können.

Nothilfefonds
In der gegenwärtigen schweren Krise des öffentlichen Lebens, hervorgerufen durch die Corona-Pandemie, hatten und haben auch fast alle Orchester, Chöre, Opern- und Konzerthäuser, die Musikfestivals, die öffentlichen und privaten Musikveranstalter in Deutschland und Europa sowie auch die Unterrichtsstätten  den Betrieb eingestellt.
Für freiberufliche Musiker*innen bedeut dies den meist kompletten Verdienstausfall.

Daher bat und bittet die DO-S alle Musikfreundinnen und Musikfreunde, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer und Laienmusikerinnen und Laienmusiker um Solidarität für die freiberuflichen Kollegen in Deutschland.

Seit dem 16. März 2020 hat die Spendenaktion #MusikerNothilfe der Deutschen Orchester-Stiftung bereits 2.115.000 Millionen Euro Spenden eingesammelt., von denen bisher über 60 Prozent der Spendengelder  an von coronabedingten Honorarausfällen betroffene freischaffende Musikerinnen und Musiker ausgezahlt werden konnten.
(Foto: Musiker des Rundfunksinfonieorchesters Berlin bei einem Benefiz-Konzert für den Nothilfefonds in Berlin-Mitte, ©  Robert Niemeyer)

Die Spendenkampagne steht unter Schirmherrschaft von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.
(Foto, © Monika Rittershaus)

Das Projekt 1:1 CONCERTS unterstützt, neben anderen Projekten, die Aktion.

Siehe auch Verantaltungstipps der Stiftung INVITRUST!
(Foto ©Lotte Dibber)


Kontakt

Deutsche Orchester-Stiftung
Littenstrasse 10
10179 Berlin
Telefon: 030 / 246 284 31
Telefax: 030 / 246 284 36
E-Mail: info@orchesterstiftung.de

Quelle
Deutsche Orchester Stiftung
(Fotos: DO Stiftung, picture alliance)

Steuerliche Erleichterungen für Stiftungen

Corona-Politik in Deutschland:

Senkung der Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüsse für Familien und Förderung von Zukunftstechnologien:
Die Regierungskoalition hat sich auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket (Stand: 3. Juni 2020) mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt.

Für gemeinnützige und mildtätige Stiftungen gelten vom Bundesministerium der Finanzen bereits im April veröffentlichte Erleichterungen.

Quelle
www,Bundesregierung.de
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Stiftung Naturschutz Berlin

Berlin und Brandenburg sind reich an Schlössern und Parks – vom Botanischen Garten (Foto) bis hin zu Kloster Chorin.
Nun endlich öffnen sie wieder ihre Tore!

Seit vielen Jahren engagiert sich die Stiftung Naturschutz Berlin für die Natur und eine gesunde Umwelt in der Hauptstadt:

Das Grün ist nicht nur erholsam für gestresste Großstädter, es verbessert auch das Stadtklima, sorgt für frische Luft und schafft Lebensräume.

Stiftungszweck
Die 1981 gegründete Stiftung kümmert sich um Flora und Fauna in Berlin, sie sorgt für deren Pflege und Erhalt.
Als größter Berliner Träger für den ökologischen Freiwilligendienst sensibilisiert sie  junge Leute für die Umweltthemen.
Des Weiteren organisiert sie zahlreiche Veranstaltungen und Weiterbildungen zum Thema Natur, Natur erlebbar machen und ist Plattform für andere Angebote in der Hauptstadt.
(Foto: Regina Otters)

Projekte
Für die Erhaltung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen setzt die Stiftung ganz unterschiedliche Projekte um. Außerdem unterstützt sie andere Institutionen, Vereine und Gruppen bei ihren Naturschutzprojekten – ideell und finanziell.

Koordinierungsstelle Florenschutz

Koordinierungsstelle Fauna

Renaturierung Berliner Moore

Organisation des Langen Tags der StadtNatur

Trägerschaft für ökologische Freiwilligendienste FÖJ und ÖBFD

Projekt Nemo – Natur erleben mobil

Erstellung des Umweltkalenders Berlin

Weiterbildungen für den Natur- und Umweltschutz – Exkursionen, Seminare, Lehrgänge

Angebot Naturerfahrungsräumen für Großstadtkinder

Better World Cup

Jährliche Vergabe des Berliner Naturschutzpreises

(Foto: Die Preisträger 2019:
Stellvertretend für die Gewinner des Berliner Naturschutzpreises 2019 in der Kategorie Institutionen: Oliver Jauernig, Alexandra Immerz und Eric Thiel vom
Verein der Kleingärtner Berlin-Heinersdorf e.V.

(c) Stiftung Naturschutz / Sophie Bengelsdorf;

Foto Garten li.: (c)Kleingärtner Berlin Heinersdorf)

Kontakt
Stiftung Naturschutz Berlin
Potsdamer Straße 68
10785 Berlin
Tel.: 030 26394-0
mail[at)stiftung-naturschutz.de

Quelle und Fotos
Stiftung Naturschutz Berlin
berlin.de

 

Corona – Stiftungsarbeit im Krisenmodus

Eine der größten Herausforderungen für die Stiftungsarbeit ist derzeit, wie man in Zeiten der Unsicherheit dennoch kluge Entscheidungen trifft.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen stellt dazu vielfältige Informationen bereit:
von Entschädigungsansprüchen, Veranstaltungsabsagen bis hin zur Systemrelevanz ehrenamtlicher Stiftungsmitarbeiter.

In einem Videointerview mit Stifter TV gibt Wilfried Höhmann, Psychologe und Dozent, darüber hinaus Hinweise, wie Führungskräfte ihre Organisation gut durch die Krise leiten.

Quelle

 

75 Jahre Kriegsende – virtuelle Ausstellung

Am 8. Mai 2020 jährt sich das Ende des 2. Weltkriegs zum 75. Mal.
Anlässlich dieses Datums findet eine digitale Themenwoche
„75 Jahre Kriegsende“
statt, welche den Bogen vom Tag der Kapitulation Berlins am 2. Mai bis zum den Sieg der Alliierten über Nazideutschland am 8. Mai 1945 spannt.

Multimediale Elemente führen in dieser Rundum-Erfahrung in das zerstörte Berlin; sie widmen sich dem Kriegsalltag ebenso wie gesellschaftspolitischen Themen.
(Foto: Panoramafoto Alexanderplatz von der virtuellen Ausstellung
© Mainworks, Kulturprojekte Berlin unter Verwendung eines historischen Fotos © akg-images / Sputnik)

Zeit:
02.-08. Mai 2020

Ort:
Digital – virtuelles Ausstellungsprojekt

Das Projekt ist eine Kooperation von Kulturprojekte Berlin mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst, unterstützt von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Quelle:
Stiftung Denkmal

 

Monet im Barberini

Mit zahlreichen, täglich wechselnden Online-Angeboten rund um die aktuelle Ausstellung Monet. Orte trägt das Museum die Werke und die Geschichten hinter den Gemälden in den digitalen Raum.
(Foto: „Monet. Orte“, 22. Februar bis 1. Juni 2020, Museum Barberini in Potsdam
Foto: David von Becker)

Zu einem Streifzug durch die wunderbare Welt Monets lädt das Museum Barberini in Potsdam ein!

Zeit:
Während der Corona-bedingten Schließung aller öffentlichen Einrichtungen.

Quelle:
Museum Barberini Potsdam
Hasso Plattner Stiftung

 

 

Die Philharmonker digital erleben

Innerhalb der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker erklingen klassische Werke – für jedermann kostenlos zugänglich!

Easter@Philharmonie Festival: Folge 2 »Die Welt Gustav Mahlers«
Berliner Philharmoniker
Kirill Petrenko

Zeit:
9. April, 13 Uhr

Berliner Philharmoniker
Iván Fischer dirigiert Haydn und Liszt

Zeit:
24. April, 19.45 Uhr

Zugang jeweils hier!

Quelle:
Berliner Philharmoniker Digital Concerthall
Stiftung Berliner Philharmoniker

 

Igor Levit live

In diesen Zeiten, in denen Konzertsäle, Ausstellungen, Kinos und Veranstaltungsräume geschlossen sind, gibt es vielerlei digitale Konzerte, Rundgänge, Vorträge.

Für jeden ist etwas dabei, und vieles ist sehr professionell aufbereitet..

Ein Tipp: Tägliche Live-Concerte des Pianisten Igor Levit.

Der Pianist war Stipendiat der Stiftung „Deutsche Stiftung Musikleben„.

Quelle
www.Igor Levit.de, rbb24

 

Stiftung Gesundheitswissen

Auch in Zeiten von Corona macht die Gesundheitsvorsorge keine Pause:
Wissen rund um ein gesundes Leben vermittelt die Stiftung Gesundheiswissen, die ihren Sitz in Berlin hat.

Stiftungszweck
Das Ziel der Stiftung ist es, die Menschen zu ermutigen, zum Mitgestalter ihrer Gesundheit zu werden.
Dazu erstellt die Stiftung Informationen zu gesundheitlichen Themen.
Im Jahr 2015 wurde die Stiftung durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. als eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet.

Gesundes Leben
Ob Ernährung, Wissen um Viren & Bakterien, die Impflicht – zu verschiedensten Themen rund um die eigene Gesunderhaltung stellt die Stiftung Informationen zur Verfügung.

Wie funktioniert beispielsweise das Gehirn, wie das Herz?
Allgemeinverständlich und unter Zuhilfenahme von Videos werden die wesentlichen Aspekte erklärt.

Corona
Unter Wie umgehen mit Corona sind Fragen und Antworten zum Umgang mit dem Virus aufgelistet. Des Weiteren werden Fragen wie

Wie schützen wir uns im Allgemeinen vor Infektionen?
Wie gehen wir zur Zeit mit anderen Krankheiten um?
beantwortet.

Diese und die Sorge, zu erkranken, machen auch gegenwärtig nicht Halt, und so ist es hilfreich, sich gerade jetzt zu informieren.

Online-Sprechstunde
Während der aktuell weltweiten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus meiden zudem viele Patienten und Patientinnen den Gang in die Praxis – aus Sorge, sich dort anzustecken.
Abhilfe schaffen können hier spezielle virtuelle Angebote wie die Videosprechstunde.
Zum 1. April 2020 werden bisher geltende Beschränkungen dafür gelockert. Ärzte dürfen nun unbegrenzt viele Patientinnen und Patienten in digitalen Sitzungen behandeln.

Krankheiten von A-Z
Ein Lexikon vermittelt eine jeweils kurze Übersicht zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten.
Hierzu wird auch der jeweils aktuelle Stand der medizinischen Forschung ausgewertet. Zahlreichen  Infos ist ein gut verständliches Video angefügt.

Projekte
Die Stiftung beteiligt sich an mehreren Gesundheitsspezifischen Projekten.
(Foto: Eckart von Hirschhausen während einer Veranstaltung zum Projekt „Pausenlos gesund“)

Mit HINTS Germany führen die Stiftung Gesundheitswissen und das Hanover Center for Health Communication die bislang größte nationale Datenerhebung zum Gesundheitsinformationsverhalten der Deutschen durch. HINTS Germany ist eine Adaption des etablierten US-amerikanischen „Health Information National Trends Surveys“ (HINTS).

Das Schulprojekt „Pausenlos gesund“ möchte die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken.

Neben Arbeitsblättern für Schüler bietet das Paket u.a. auch einen Leitfaden für Lehrkräfte, der ihnen dabei hilft, Unterricht und Projekte vorzubereiten und umzusetzen.

Service
Die Stiftung veröffentlicht neben Downloads und Videosauch zahlreiche Infobroschüren zurm Thema Gesundheit.

Hier erfahren Sie mehr.

 

Kontakt
Stiftung Gesundheitswissen
Friedrichstraße 134
10117 Berlin
Tel: +49 (0) 30 – 41 95 492 – 0
Fax: +49 (0) 30 – 41 95 492 – 99
Mail: info (at) stiftung-gesundheitswissen.de

Quelle und Fotos
Stiftung Gesundheitswissen

Corona: Stiftungen zeigen sich solidarisch

Wie lässt sich Nothilfe leisten? Wie können wir in der Regelförderung reagieren?

Auch die Stiftungen sehen sich angesichts der Corona-Krise in der Verantwortung, etwas zu tun:

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen veröffentlicht auf seiner Webseite ein Arbeitspapier zu aktuelle Angeboten und Initiativen.

Mit einem Aufruf an alle Kunst- und Kulturstiftungen beispielsweise, bittet der Verband diese darum, die Einrichtung eines Fonds zur Untersützung von Künstler*innen, die von den Auswirkungen der Krise betroffen sind, einzurichten.

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Guardini Stiftung

Stadttore sind Orte der Begegnung und der Auseinandersetzung. Sie markieren die Stelle, an der die Stadt zur Stadt wird.
Innerhalb des Projektes „Stadt und Religion“ widmet sich die Guardini Stiftung u.a. diesem Thema.

Stiftungszweck
Die Guardini Stiftung e.V. wurde 1987 ins Leben gerufen, um aus einer christlichen Position heraus einen Beitrag zum Kulturdialog zwischen Kunst, Wissenschaft und Glauben zu leisten.
Sie folgt dabei ihrem Namensgeber, dem Religionsphilosophen und Theologen Romano Guardini, der in den 20er- und 30er-Jahren bis zu seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten in Berlin lehrte.

Mit Projekten, Vorträgen und Publikationen gestalten Wissenschaftler, Literaten, Künstler, Musiker und Filmschaffende ein Programm, dessen Inhalte dem o.g. Kulturdialog dient.

Romano Guardini
Romano Guardini (geb. 1885 in Verona, gest. 1968 in München) zählt zu den bedeutendsten katholischen Religionsphilosophen und Theologen des 20. Jahrhunderts. Er gilt als wegweisender Inspirator der liturgischen Bewegung, war eine der führenden Persönlichkeiten in der katholischen Jugendbewegung und tat sich als akademischer Lehrer mit außergewöhnlich hohem Zuspruch hervor.

Mit seinem Schaffen gelang Guardini der Brückenschlag zwischen moderner Lebenswelt und religiöser Symbolik, zwischen Glauben und wissenschaftlicher Weltanschauung, zwischen Kunst und denkerischer Wirklichkeitsauffassung.

Projekte
Vielseitige Veranstaltungen, Vorlesungen und Gottesdienste sind Projekte der Stiftung.
Stadt und Religion beispielsweise widmet sich dem Thema Großstadt hinsichtlich der Koexistenz verschiedenster Religionsgemeinschaften.

Im Guardini Salon werden Probleme der Zeit diskutiert. Namhafte Experten nehmen dazu auf dem blauen Sofa Platz. Umrahmt wird jede Veranstung von Musik.

Eine Theologische Predigtreihe greift aktuelle Fragestellungen auf.

Der einmal jährlich stattfindende Guardini-Tag widmet sich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Guardini-Forschung. Im Zentrum eines jeden Guardini-Tages steht ein Werk Romano Guardinis.

Guardini Galerie
Einen Schwerpunkt im Veranstaltungsprogramm der Guardini Stiftung nimmt die zeitgenössische bildende Kunst ein.

Seit Oktober 2000 wird in den Räumen der Galerie, in unmittelbarer Nähe zum Martin-Gropius-Bau am Askanischen Platz in Berlin Kreuzberg, ein reichhaltiges Programm geboten:
Gruppen- und Einzelausstellungen, Lesungen, Vorträge, Konzerte und Kolloquien.
(Foto: jüngste Ausstellung mit Werken von Uschi Niehaus)

Guardini Professur
Während seines Wirkens verlieh Romano Guardini dem akademischen Leben in Berlin besondere Akzente.
Um diese Tradition fortzuführen hat die Stiftung im Rahmen einer Vereinbarung mit der Humboldt-Universität zu Berlin (Foto) zum  2004 in der Theologischen Fakultät die Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung als Stiftungsprofessur wiedereingerichtet (heute: Guardini Professur für Religionsphilosophie und Theologische Ideengeschichte).
Seit 2012 hat der italienische Philosoph Ugo Perone die Stiftungsprofessur inne.

 

 

Kontakt
Guardini Stiftung e.V.
Askanischer Platz 4
10963 Berlin
Tel: +49 30 217358-0
Fax:+49 30 217358-99

Quelle
Guardini Stiftung
Humboldt Universität (Foto)

Wassertropfen und Seifenblase

Anlässlich des Welttages der Poesie lädt die Guardini Stiftung in Kooperation mit der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e. V. zu einer Veranstaltung zu Ehren von Joachim Ringelnatz.

Vier Berliner Lyrikerinnen und Lyriker, Ingrid Gorr, Susanne Müller, Lutz Rathenow und Sonja Peter, machen sich einen Reim auf ihre Arbeit:
Was geschieht mit dem Poeten, wenn er schreibt? Er gestaltet das Werk. Aber was macht dieses Werk mit ihm?
Ein Abend über Wechselwirkungen in der literarischen Produktion.

Die Guardini Stiftung stellen wir Ihnen in diesem Monat als Stiftung des Monats näher vor!

Zeit:
21. März 2020
19 Uhr

Ort:
Guardini Galerie
Askanischer Platz 4
10963 Berlin

Einlass ab 18:30 Uhr. Eintritt frei. Spenden erbeten!

Quelle:
Guardini Stiftung

 

Stiftungen und der Klimawandel

Auch vor den Stiftungen macht der Klimawandel nicht Halt. Fridays for Future, diese Bewegung erfasst inzwischen alle Bevölkerungsschichten.

Stiftungen können vermitteln, so überschreibt Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands der ZEIT-Stiftung, seinen Beitrag zur Verantwortung von Stiftungen gegenüber den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit.

„Die deutliche Klimaveränderung, der Anstieg der Meerestemperatur, das brennende Australien verschärfen den Appell an unsere Verantwortung für das Gemeinwohl.
Daher sollten Stiftungen den Mut haben, die Plattform-Rolle um die des Advokaten zu erweitern, des Anwalts für die im Popperschen Sinne offene demokratische Gesellschaft, die Rechtsstaatlichkeit, die Werte des Grundgesetzes, den Erhalt und Schutz unseres Planeten.“

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag.

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Himmlische Partituren

Unter dem Titel Albinoni und die Entdeckung der Saturnmonde lädt die Stiftung Planetarium Berlin zu einem besonderen Konzert:
Es widmet sich der Musik des 17. Jahrhunderts, dem Jahrhundert, in welchem Galilei den Saturn entdeckte.

Die Flötistin Friederike Vollert, internationale Preisträgerin, bringt diese gemeinsam mit einem kleinen Ensemble zu Gehör.

Die Veranstaltungen der Reihe »Himmlische Partituren« sind Live-Konzert, Astronomie-Show und Gedankenexperiment zugleich.

Arno Lücker und Dr. Jürgen Rienow führen durch das Programm und präsentieren im Zeiss-Großplanetarium einen Mix aus Musikgeschichte und Naturwissenschaften in Kombination mit der Performance internationaler Interpret*innen u.a. am Steinway-Flügel des Hauses.
Auch kleine Big Bands und Barockorchester treten auf.
Anlässe sind Momente aus längst vergangenen Zeiten: Jahre, in denen sowohl astronomisch als auch musikalisch Bewegendes vor sich ging.
(Fotos Planetarium: F.-M. Arndt)

Zeit:
Donnerstag, 06.02.2020
20 Uhr

Ort:
Zeiss-Großplanetarium
Saal
Prenzlauer Allee 80
10405 Berlin

Quelle:
(+Foto Friederike Vollert)
Stiftung Planetarium Berlin

 

Reiner Rabe Stiftung

Städtepartnerschaften sind ganz praktisch agierende Plattformen für Verständigung und Dialog zwischen den verschiedenen Zivilgesellschaften.
So auch die Deutsch-Russischen Partnerschaften.
Diese zu fördern und auch die  Zusammenarbeit auf vielen weiteren Ebenen zu unterstützen, ist das Anliegen des Deutsch-Russischen Forums e. V.
(Foto: Eröffnung der Städtepartnerkonferenz 2017 in Krasnodar)

Anlässlich seines 80. Geburtstages hat der Brandenburger Unternehmer Reiner Rabe die Stiftung zur Förderung der Verständigung zwischen Deutschland und Russland gegründet, welche die Arbeit des Forums begleitet.
Ein Förderpreis soll ab 2020 einzelne Personen und Institutionen anregen, in die Verständigung zwischen Deutschland und Russland künftig zu intensivieren.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Förderung des
Völkerverständigungs-
gedankens durch die Unterstützung des Deutsch-Russischen Forums e.V. und die Verständigung zwischen Deutschland und Russland, der diesbezüglichen Nachwuchsarbeit sowie der kommunalen und regionalen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.
(Foto: Forum „Russland unter neuer Regierung“ im Februar 2020 in Berlin, ©DRF)

Vorsitzender des Forums ist Matthias Platzeck.
(Foto:© Sputnik, Nikolaj Jolkin)

 


Tätigkeitsbereiche und Projekte

Das Deutsch-Russische Forum organisiert Konferenzen, Seminare, Workshops und Diskussionsveranstaltungen zu zentralen Themen der deutsch-russischen Beziehungen für Entscheidungsträger und junge Führungskräfte aus Deutschland und Russland:

Politik und Wirtschaft
Insbesondere aktuelle Fragen aus Politik und Wirtschaft stehen im Mittelpunkt des Konferenz- und Vortragsprogramms des Forums.

Beispielsweise führten Veronika Krascheninnikova, Mitglied der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation (Mi.), und die Mitglieder der Staatsduma Pawel N. Sawalnij (li.) und Jurij W. Afonin (re.) unlängst eine Diskussion mit Gästen zum Thema „Russland unter neuer Regierung“ (siehe Foto oben).
(Foto: ©DRF)

Kultur
Die besonderen kulturellen Bindungen zwischen Deutschland und Russland haben eine lange und reiche Tradition. Das Deutsch-Russische Forum führt diese fort und organisiert regelmäßig Veranstaltungen zu ebenfalls aktuellen kulturellen Themen. Darüber hinaus fördert es den interkulturellen Dialog mit zwei Schwerpunktprojekten: dem jährlich stattfindenden Diskussionsforum Potsdamer Begegnungen und dem Internetauftritt Kulturportal Russland.

„Geraubte Ikonen – zerstörte Kirchen“ – diese Veranstaltung lud am 18. Februau 2020 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema
„Der Krieg gegen die Sowjetunion und die ‚Weißen Flecken‘ in der deutschen Erinnerung“ und zeigte Problemfelder bei der Erforschung und Aufarbeitung dieses Themas auf.
(Foto: © Sputnik, Nikolaj Popow)

Nachwuchsförderung
Das Deutsch-Russische Forum organisiert und fördert den Austausch und die Begegnung zwischen jungen Menschen beider Länder über verschiedene Projekte. Wichtig ist hierbei vor allem, neue Verbindungen für junge Deutsche und Russen zu schaffen und die einmal geknüpften Beziehungen sorgfältig zu pflegen.
(Foto: 52. Young Leader Seminar in Stuttgart ©DRF)

Veranstaltungen
Ein breites Spektrum an Veranstaltungen und Beiträgen lädt Interessierte und Fachpublikum ein zur Auseinandersetzung mit den Beziehungen zwischen Russland und Deutschland sowie zum Kennenlernen der russischen Kultur.
(Foto: ©Sergej Zubeerow)

Kontakt
Deutsch-Russisches Forum e.V.
Schillerstr. 59
10627 Berlin

Telefon: (+49 30) 263907-0
Telefax: (+49 30) 263907-20
info(at)deutsch-russisches-forum.de

Quelle
Reiner Rabe Stiftung
Deutsch-Russisches Forum e.V.