30 Jahre Mauerfall – Matinee im Schloss Glienicke

Die Glienicker Brücke ist wohl einer der symbolträchtigsten Orte der Grenzöffnung in den Ländern Brandenburg und Berlin. Die Brücke wurde am 10. November 1989 um 18 Uhr für den grenzüberschreitenden Verkehr geöffnet.

Im Schloss Glienicke wird anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Mauerfalls an die Geschichte dieses Ortes erinnert.

Mit:
Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin Steglitz-Zehlendorf,
Mike Schubert, Oberbürgermeister von Potsdam
Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Außerdem:
Vortrag „Die Glienicker Brücke – Schauplatz der Geschichte“ mit Thomas Blees, Autor des gleichnamigen Buches
Filmvorführung „Geheimnisvolle Orte – Klein Glienicke“ von Jens Arndt, Regisseur und Drehbuchautor

Zeit:
10. November 2019, 11 Uhr

Ort:
Schloss Glienicke
Königstraße 36
14109 Berlin

Quelle:

 

Stiftung NaturTon

Die Zukunft von Klima und Umwelt liegt in der Verantwortung jedes
Menschen. Die Musiker der Staatskapelle Berlin möchten mit der 2009 gegründeten Stiftung NaturTon ein Zeichen für ihr Engegement für den Klimaschutz setzen.

Stiftungszweck
Die Stiftung fördert global Klima- und Umweltschutzprojekte, die im
Einklang mit deren sozialen Umfeld nachhaltig dem Schutz und Erhalt der Erde dienen.

Partner der Stiftung ist der World Wildlife Fund (WWF) als grösste private Naturschutzorganisation der Welt.

Orchester des Wandels

Um auch weiteren Klimaschutz-Aktivitäten und weiteren Mitstreitern eine Plattform zu bieten, erdachten die Stifter die übergeordnete Initiative
Orchester des Wandels.

Ausschlaggebend waren dafür mehrere Gründe:
Ohnehin sind Musiker oft ausdrückliche Naturliebhaber, suchen in der Natur Ausgleich zu den Anforderungen ihres Berufes. Viele von ihnen widmen sich aktiv dem Naturschutz.
Konzerte in Entwicklungsländern und der Austausch mit Kollegen aus der ganzen Welt haben außerdem das Bewusstsein für die sozialen Aspekte der Umweltproblematik geschärft.

Und weil Orchestermusiker schon von Berufs wegen an einem Strang ziehen, war es nur logisch, auch die Umweltschutz-Aktivitäten der einzelnen Kollegen als wirkungsvolle Team-Arbeit zu organisieren.
Seit 2011 finden regelmäßig „Klimaknzerte“ statt, deren Einnahmen Klimaprojekten zugute kommen.

Schnell konnten auch namhafte Dirigenten wie etwa Daniel Barenboim oder Zubin Mehta (Foto) mit ins Boot geholt werden.


8. Klimakonzert 2019

Am 31. Mai luden das Orchester des Wandels und Patricia Kopatchinskaja (Foto) zum bereits 8. Klimakonzert, »Dies Irae«, in das Berliner ewerk ein.
Die Einnahmen des Benefizkonzertes flossen in das WWF-Projekt »New Life on Lower Pruth River«, das von Patricia Kopatchinskaja mitinitiiert wurde und sich für die Renaturierung von Auenwäldern im Flussdelta des Pruth in Moldawien einsetzt:

Renaturierung des Auenwaldes am Pruth in Moldawien
Der Pruth ist ein 953 km langer Nebenfluss der Donau. Seine Quelle liegt in den ukrainischen Ostkarpaten nahe der rumänischen Grenze. Im längsten Teile seines Laufes markiert der Pruth die Grenze zwischen Rumänien und Moldawien.
Die Schwemmgebiete des Pruth sowie die angrenzenden Auenwälder sind sowohl für die regionale Süsswasserversorgung also auch als Vogelbrutgebiete von großer Bedeutung.
Bedroht sind die Auen des Pruth vom Klimawandel und von einer wenig nachhaltigen Landwirtschaft.

Bereits der Erlös des 2. Klimakonzerts kam diesem Projekt („New Life on Lower Prut River“) zugute. Projektstart unter Leitung des WWF war noch im gleichen Jahr, 2012.

Mittlerweile hat sich die Anpflanzungsfläche auf 2000 ha erweitert.
Dies ist die erste deutsche Initiative in dieser Region. (Fotos: WWF)


Mitmachen für alle
Man muss nicht Musiker sein, um die Projekte der Stiftung zu unterstützen!

Mit einer Zustiftung erhöht sich das Grundkapital. Und sobald eine Zahlung ab 200€ eingeht, wächst der virtuelle Spendenbaum:
200€ lassen ein Blatt sprießen, 1.000€ einen Zweig und 10.000€ einen ganzen Ast. Bei geringeren Beträgen wird eine Spende empfohlen.

Hier finden Sie dazu mehr Infos.

Kontakt
Stiftung NaturTon
c/o Orchester des Wandels
Unter den Linden 7
10117 Berlin

Quelle und Fotos
Stiftung NaturTon

Stiftung SPI

Ob Altenpflege, Heilpädagogik, Unterstützung bei der Integration Jugendlicher – die SPI Stiftung widmet sich einem weit gefächerten sozial orientierten Spektrum.

Stiftungszweck
Die Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May« ist eine Stiftung des Landesverbandes der Arbeiterwohlfahrt Berlin.
Sie verfolgt die Ziele der Arbeiterwohlfahrt und soll mit dazu beitragen, eine Gesellschaft zu entwickeln, in der sich jeder Mensch in Verantwortung für sich und das Gemeinwesen frei entfalten kann.

Der Namensgeber Walter May (1900-1953) war Schulrat in Berlin und  spielte als Vertreter Berlins u. a. eine wichtige Rolle bei der Errichtung der Deutschen Forschungshochschule in Berlin-Dahlem.

Handlungsfelder
– Träger von Fachschulen
– Förderprogramme
– Sozialer Integration
– Jugendarbeit
– Angebote zur Suchthilfe
– Hilfe für Kinder und Jugendliche und deren Familien

Projekte
Die Handlungsfelder der Stiftung SPI umfassen ein breites Themenspektrum, das sich in Angeboten und Projekten für verschiedene Zielgruppen widerspiegelt. Die Einrichtungen sind in Berlin und im Land Brandenburg angesiedelt und darüberhinaus bundesweit tätig.

Einige Beispiele:

Lebenszeit – Kinder, Jugendliche, Familien, alte Menschen
Gesund mit beiden Beinen im Leben zu stehen, dafür werden die Wurzeln in der Kindheit gelegt. Die Stiftung SPI verfolgt das Ziel der Jugendhilfe, positive Lebensbedingungen zu schaffen, Unterstützung zu leisten, auch für Familien, und negative Stigmatisierung und daraus möglicherweise folgende „selbsterfüllende Prophezeiungen“ zu vermeiden.

Ein weiteres Hauptaugenmerk der Stiftung liegt auf dem Prozess des Alterns und der Betreuung im Alter. Die Stiftung hilft dabei, Risiken zu begegnen und die Chancen zu gestalten.

Wohnen und Betreuen
Der Erhalt der Wohnfähigkeit, d. h. insbesondere auch der Fähigkeit alleine zu wohnen, ist sehr wichtig für alle weiteren Formen von Beratung und Behandlung. Hierfür werden entsprechende Projekte entwickelt und gefördert.

Flucht, Einwanderung und Migration
Die aktuell hohen Zuwanderungszahlen nach Deutschland stellen eine große gesellschaftliche Herausforderung dar. Dies gilt für Berlin genauso wie für die Mittel- bzw. Kleinstädte oder ländlichen Räume in Brandenburg. Die Stiftung SPI unterstützt in den Themenfeldern Frühe Bildung, Jugendhilfe und Familienbildung, Wohnen und Ausbildung sowie Stadtentwicklung.

Unterstützung für junge, unbegleitete Geflüchtete
Unbegleitete Kinder und Jugendliche kommen meist stark belastet nach Deutschland.  Sie haben Krieg erlebt, haben die Trennung und/oder den Verlust (von) der Familie erlitten und sind oft völlig unsicher, was Weichenstellungen für ihre eigene Zukunft anbelangt.

Die Stiftung SPI befähigt junge Menschen, sich zu beteiligen. Sie werden sozialpädagogisch betreut, erlernen alltagsnah Grundzüge der deuteschen Sprache und erhalten Angebote für psychologische Betreuung und Rechtsberatung. Qualifizierende Bildungsangebote erleichtern darüberhinaus die Integration in unsere Gesellschaft bzw. die Rückkehr in die Heimatländer, und verknüpfen Beratung und Bildung.

Die fluchtbedingte Zuwanderung hat auch erhöhten Bedarf an Betreuungsplätzen in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zur Folge. Einhergehend damit werden zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher benötigt.
Für Menschen mit Fluchterfahrung bestehen noch formale Hürden für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Auch das Fehlen von formalen Zeugnissen erschwert ihnen den Zugang zu Ausbildungsgängen.
Die Stiftung SPI unterstützt bei der Vorbereitung für eine 3-jährige Ausbildung.

Kultur und Freizeit
Ob Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen, Bandproben oder Stadtführungen – das Spektrum an Angeboten in den Stiftungseinrichtungen und innerhalb von Projekten ist groß. Kulturelle Teilhabe  bedeutet Partizipation am kommunikativen Geschehen einer Gesellschaft. Kultur hat einen Bildungsauftrag – auch daher das vielfältige Engagement der Stiftung SPI auf diesem Gebiet.

Veranstaltungstipp
Der Veranstaltungskalender der Stiftung bietet für Jedermann etwas Passendes, sei es eine Beratung, ein Ausflug, Bastelnachmittage und vieles mehr.

Ganz aktuell:
Halloween im Schlosspark Bad Freienwalde
Weitere Infos hier.

Kontakt

Stiftung SPI
Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May«
Müllerstraße 74
13349 Berlin
Telefon: 030 4597930
Fax: 030 45979366
E-Mail: info(at)stiftung-spi.de

Quelle und Fotos
Stiftung SPI

 

Theater in Werder

Ab 18.10. präsentiert das freie Theater Comédie Soleil
in Werder (Havel) Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“.
Das berühmte Familiendrama erzählt vom Untergang des früher einmal erfolgreichen Vertreters Willy Loman und den Lebenslügen einer ganzen Gesellschaft – hoch emotional, packend und tieftraurig.

Das Theater ist eine Einrichtung der Stiftung SPI – Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“ – unserer Stiftung des Monats Oktober.

(Die aufwändige Inszenierung wird ermöglicht durch eine Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg.)

Zeit:
18., 20.,26., 27. Oktober 2019 (weitere Termine im November)
Uhrzeit siehe Spielplan!

Ort:
Theater Comédie Soleil
Eisenbahnstraße 210
14542 Werder (Havel)
Telefon 03327 – 54 72 35

Quelle:
Theater Comédie Soleil

 

Kampagne „Stiftungsreform jetzt“

Die Arbeit deutscher Stiftungen und damit deren gemeinnütziges Engagement wird durch die Zersplitterung im deutschen Stiftungsrecht erschwert. Die derzeitigen Rahmenbedingungen, wie wachsende Bürokratie, Rechtsunsicherheit und Niedrigzinsen, schränken in vielfacher Weise die Verwirklichung der Stiftungszwecke ein.

Aus Sicht des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ist deshalb eine Reform des deutschen Stiftungsrechts lange überfällig – der Verband bittet deshalb die Stiftungen um Unterstützung!

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Checkpoint Charlie Stiftung

Der «Checkpoint Charlie» war der bekannteste Grenzübergang in Berlin, der lediglich für Ausländer, Diplomaten sowie Angehörige der alliierten Streitkräfte offen war. Im Jahr 30 nach dem Fall der Berliner Mauer ist dieser Ort nach wie vor eine beliebte Touristenattraktion.

Auch nach dem Abzug der amerikanischen Schutzmacht galt die Bestrebung, diese einzigartigen Kontakte zu pflegen und zu intensivieren.
In Dankbarkeit gegenüber den Leistungen, die die Vereinigten Staaten für die Stadt Berlin erbracht haben, entschloss sich das Abgeordnetenhaus des Landes Berlin 1994, die nachhaltige Pflege dieser Beziehungen einer Stiftung anzuvertrauen.

Diese erhielt den Namen jenes Grenzüberganges, der für Berlin zum Inbegriff amerikanischer Präsenz während des Kalten Krieges wurde – Checkpoint Charlie Stiftung.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Pflege der deutsch-amerikanischen Beziehungen unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der USA in Berlin in den Jahren 1945 bis 1994.

Seit dem Beginn ihrer Arbeit im Sommer 1995 hat die Stiftung 710 deutsch-amerikanische Projekte geplant, organisiert und mit über zwei Millionen Euro unterstützt.

Projekte
Die Projekte der Stiftung reichen von Lehrer- und Schüleraustauschen, von Schul-Partnerschaften bis hin zur Förderung einzelner Initiativen. Die Stiftung betreut ebenfalls einen großen Teil aller nicht-staatlichen Programme Berlins mit seiner Partnerstadt Los Angeles.
(Foto: US Lehrkräfte besuchen das Abgeordnetenhaus von Berlin)

Pläne für den Checkpoint Charlie: Schluss mit der Brache
Seit vielen Jahren kann der historische Ort in seinem Gesamtbild nicht mehr mit seiner gesellschaftspolitischen Bedeutung Schritt halten. Das Areal verkommt nach Ansicht von Kritikern zu einer Art banalem Disneyland – samt nachgebautem Checkpoint. Als Gegenpol hatte der Senat zuletzt eine «Black Box» aufgestellt, die an den Kalten Krieg erinnert.

Nach dem Bebauungsplanentwurf des Berliner Senats soll nun östlich der Friedrichstraße ein schon lange angedachtes Museum des Kalten Krieges errichtet werden, das in Händen der Stiftung Berliner Mauer liegen soll. Für die Ausstellungsräume ist ein 3000m² großes Areal in einem mehrstöckigen Gebäude vorgesehen.
(Foto ©dpa, berlin.de)

Die Friedrich-/Ecke Zimmerstraße als Ort der DDR-Grenzübergangsstelle und des westalliierten Kontrollpunktes ist einer der bekanntesten Mauerorte:
Anlässlich eines neuen Ausstellungsvorhabens sucht die Stiftung Berliner Mauer Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen an diesen historischen Ort (mit-)teilen möchten.

Auf dem zweiten Teil dieses östlichen Grundstücks soll Platz für Wohnungen Gewerbe in einem Umfang von 13 500 Quadratmetern geschaffen werden. 30 Prozent der Wohnungen sollen Sozialwohnungen werden.
(Quelle: Berlin.de)

Kontakt
Checkpoint Charlie Stiftung
Bismarckstr. 63
12169 Berlin
Tel: +49 30 844906-0
E-mail: info@cc-stiftung.de

Quelle und Fotos
Checkpoint Charlie Stiftung
1.Foto oben: Bundeszentrale für Politische Bildung (©AP)
www.berlin.de

Stiftungen für Klimawandel

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt. Weltweit gehen Menschen auf die Straße, um für die Einhaltung des Paris-Abkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung zu protestieren.

Auch Umweltstiftungen wie der WWF und der NABU tragen zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele bei.
Der Bundesverband Deutscher Stiftung unterstützt diese Initiative.

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftung

 

original bauhaus

Das Bauhaus bestand in Deutschland nur 14 Jahre, seine Ideen werden jedoch seit 100 Jahren weitergetragen, seine Produkte neu aufgelegt, imitiert oder weiterentwickelt.

Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses zeigt die Ausstellung des Bauhaus-Archiv/ Museum für Gestaltung in der Berlinischen Galerie über 1.000 berühmte, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichte hinter den Objekten.
Zu sehen sind Kunst und Design aus der Sammlung des Bauhaus-Archivs, besondere Leihgaben aus internationalen Sammlungen und künstlerische Positionen, die das Bauhaus-Erbe neu betrachten.

Gefördert durch Bundesstiftung Baukultur.

 

Zeit:
05.09.2019 – 27.01.2020

Ort:
Berlinische Galerie
Alte Jakobstr. 124-128
10969 Berlin

Quelle
Bundesstiftung Baukultur
Berlinische Galerie

Bürgerstiftungen stärken in den neuen Bundesländern

Bürgerstiftungen sind in vielen Städten und Gemeinden eine wichtige Stütze der Zivilgesellschaft – dies gilt vor allem für die ostdeutschen Bundesländer.

Hier stehen die Bürgerstiftungen vor besonderen Herausforderungen: eine vielerorts schwierige wirtschaftliche Situation, wenige Ballungszentren und viele dünn besiedelte ländliche Regionen, aus denen die Menschen weiterhin tendenziell wegziehen.

Das Projekt Bürgerstiftungen stärken in den neuen Bundesländern unterstützt gezielt die Bürgerstiftungsbewegung in den neuen Bundesländern.

Projektträger ist das Bündnis für Bürgerstiftungen.

Ziel ist es, die Idee der Bürgerstiftung zu verbreiten, ihr gesellschaftliches Potenzial in den neuen Bundesländern zu fördern sowie vorhandenen Bürgerstiftungen den Rücken zu stärken.

Von September bis November 2019 finden in verschiedenen ostdeutschen Städten Veranstaltungen zum Thema statt.

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftunen
Foto: Bürgerstiftung Berlin

 

GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung

Die rasche Entwicklung der Messtechnik und die heute verfügbaren Computertechnologien haben den Geowissenschaftlern völlig neue Möglichkeiten an die Hand gegeben, Prozesse in allen zeitlichen und räumlichen Skalenbereichen hochaufgelöst zu erfassen.

Wohin bewegt sich das „System Erde“?
Ein Thema, das in den Zeiten des international diskutierten Klimawandels hochaktuell ist.
Die Geowissenschaften beobachten dieses System, d.h. den Planeten, auf dem wir leben.
Gegenstand der Untersuchungen sind die in seinem Inneren und an der Oberfläche ablaufenden chemischen, physikalischen und biologischen Prozesse sowie die Wechselwirkungen zwischen der Geo-, Kryo-, Hydro-, Atmo- und Biosphäre.

Stiftungszweck
Ziel der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung ist es, die Geowissenschaften zu fördern, die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den über 100 Einzeldisziplinen zu unterstützen und die Bedeutung der Geowissenschaften in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

Die Stiftung agiert im Zusammenschluss der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland.
Im Bewusstsein der Notwendigkeit des gemeinsamen Handelns schlossen sich am 28. Februar 1980 zunächst zwölf geowissenschaftliche Gesellschaften zusammen.
Sie gaben ihr den Namen des großen Naturforschers Alfred Wegener.

Inzwischen gehören 34 geowissenschaftlich orientierten Organisationen mit insgesamt über 50.000 Mitgliedern zur Stiftung.

Alfred Wegener
Der Namensgeber der Stiftung, Alfred Wegener (1880–1930), war ein Forscher, der die Geheimnisse der Natur entschlüsseln, verstehen und durch Messungen wissenschaftlich nachvollziehbar darlegen wollte.

Nach dem Studium in Berlin arbeitete er zunächst beim Meteorologischen Observatorium in Lindenberg bei Beeskow. Dort stellte er 1906 mit über 52 Stunden Ballonfahrt einen Weltrekord auf.
Nach dem I. Weltkrieg wurde er Professor für Meteorologie und Geophysik in Hamburg und in Graz.
Alfred Wegener unternahm vier Reisen ins Polargebiet; bei seiner großen Grönland-Expedition kam er 1930 ums Leben.

Ein Museum widmet sich heute seinem Leben:
Das Alfred Wegener Museum Zechlinerhütte (in der Nähe von Rheinsberg).
In Zechlinerhütte hat die Familie in seiner Kindheit viele Sommer und Ferienzeiten verbracht.

Das Museum stellt mit authentischen Zeugnissen Wegeners Leben vor und entwickelt Fragen (vor allem zum Klimawandel), die sich aus seiner Arbeit für uns heute ergeben.

Stiftungsarbeit
Forschungsergebnisse, Meldungen, Projekte – dies bündelt Satzungsgemäß die Stiftung, gewährt Fördermittel, unterstützt und informiert.
Der GEO-Kalender informiert über aktuelle Geschehnisse und Veranstaltungen.

Beispiel:
In Eberswalde findet am 12. September 2019, 10-17 Uhr eine Tagung zum Thema „Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“ statt.
Sie fungiert als Abschlusstagung zur wissenschaftlichen Begleitung des gleichnamigen Entwicklungs- und Erprobungvorhabens der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Naturerfahrungsräume (kurz NER oder NERäume) sind Grünflächen, auf denen sich in erster Linie Heranwachsende, aber auch Erwachsene aufhalten und eigenständig Natur erleben können.

Kinder können Naturerfahrungsräume selbständig aufsuchen und haben hier Vorrang.
Zu drei Projekten in Berlin wurde an der HNE in Eberswalde die Begleitforschung durchgeführt.
(Foto: (c) Naturerfahrungsräume, HNEE, A. Wilitzki)

Ehrungen
Seit einigen Jahren verleiht die GeoUnion Alfred-Wegner-Stiftung Preise an Einzel- oder Personengruppen, welche im wesentlichen in Deutschland herrausragende Leistungen auf der wissenschaftlichen Ebene erbracht haben.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen von drei verschiedenen Preisen vergeben:

Im März 2019 erhielt Prof. Dr. Sarah C. Jones, Mitglied des Vorstandes des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und zuständig für den Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung, den Georgi-Preis von GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung und Deutscher Meteorologischer Gesellschaft (DMG).

Die Jury würdigt insbesondere die Forschungen von Sarah Jones im Bereich der Tropenmeteorologie und zu deren Wechselwirkungen mit den mittleren Breiten wie zum Beispiel Deutschland sowie ihr Engagement, weltweit junge Nachwuchskräfte in den Naturwissenschaften zu fördern.
(Foto: Georgi-Preisträgerin Sarah Jones mit der DMG-Vorsitzenden Inge Niedek und dem Laudator George Craig)

Kontakt
GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung
c/o Universität Potsdam
Institut für Erd- und Umweltwissenschaften
Karl-Liebknecht-Str. 24-25, Haus 27
14476 Potsdam

Telefon: 0331-977-5789
Fax: 0331-977-5700
E-Mail:  Christof.Ellger(at)geo-union.de

Quelle und Fotos
GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung
Fotos oben: StRATEGy, Universität Potsdam
Fotos Alfred Wegener/Museum: Alfred Wegener Museum

Vermessen? Wissenschaftler*innen auf Humboldts Spuren

Vom Universalgelehrten zum Spezialisten –
Forscher*innen berichten beim 103. Treffpunkt WissensWerte über ihre Reisen.

Was sie antreibt,
was sie sammeln, vermessen, entdecken –
oder auch nicht,

davon erzählen:

Dr. Iris Gerlach, Deutsches Archäologisches Institut Berlin,
Prof. Dr. Markus Rex, Alfred-Wegener-Institut Potsdam und
Dr. Sabine von Mering, Botanischer Garten u. Botanisches Museum Berlin-Dahlem.

Moderation: Thomas Prinzler, Wissenschaftsredaktion Inforadio (rbb)

Eine Veranstaltung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) und der Technologiestiftung Berlin.

Mehr zum Thema erfahren Sie auch auf der Seite unserer Stiftung des Monats August:
der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung.

 

Zeit:
Mittwoch, 7. August 2019, 18.00 Uhr

Ort:
Magnus-Haus Berlin
Am Kupfergraben 7
10117 Berlin

Anmeldung erforderlich. Mehr dazu und zur Veranstaltung: hier

Quelle und Fotos:
Technologiestiftung Berlin

 

 

 

Förderfonds gestartet

Mit dem  Deutschen StiftungsTag 2019 in Mannheim starteten acht deutsche Stiftungen den Förderfonds für Demokratie.

Für eine einmalige Förderung bis zu einer Höhe von 5.000 Euro können sich Demokratie-Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben.
Mit diesem Fonds reagieren die beteiligten Stiftungen auf die wachsenden Herausforderungen und Bedrohungen, denen die Demokratie in Europa und Deutschland ausgesetzt ist.

Die erste Ausschreibungsrunde startet am 15. Juli 2019.
Weitere Informationen zum Fonds und zur Bewerbung finden Sie hier.

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Stiftung Bürgermut

neues einfach machen –

so lautet der Slogan dieser Stiftung, die das Engagement von engagierten Bürgerinnen und Bürgern einfacher machen möchte.

Sie wurde im Mai 2007 von dem Unternehmer, früheren Bundestagsabgeordneten und langjährigen Berliner Senator Elmar Pieroth errichtet.

Stiftungszweck
Erklärtes Ziel der Stiftung ist es, den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung von Engagierten gezielt zu fördern. Denn nur wenn die positiven und erfolgreichen Querdenker voneinander wissen, ihre Praxiserfahrungen miteinander teilen und sich so gegenseitig stärken, verbreiten sich gelungene Veränderungen schnell und unkompliziert.

Die Stiftung hat ein Programm entwickelt, das bürgerschaftliche Leistungen nicht bloß anerkennt, sondern deren Initiatoren dazu qualifiziert, ihre Projekte und Methoden gemeinsam zu besprechen, zu skalieren und zu übertragen.
Dieses Programm führt – im Gegensatz zur punktuellen, finanziellen Förderung einzelner sozialer Projekte – zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.

Am 17. Juni 2019 fand beispielsweise unter dem Motto:
Inspirieren, vernetzen, informieren!
das erste Community-Event des Projektes “D3 – so geht digital” statt.
Im TUECHTIG – einem inklusiven Co-Working Space in Berlin Wedding – trafen rund 80 Gäste aus dem breiten Spektrum der Zivilgesellschaft zusammen, um sich zu den digitalen Themen des Sektors auszutauschen.
(Foto: Andi Weiland)

Projekte bisher und heute
– openTransfer
– Digital Social Summit
– D3 – so geht digital
– Weltbeweger
– Enter Magazin
– Events & Webinare
– Publikationen
Weitere Infos hier.

Projekt openTransfer
Gute soziale Ideen sind das eine, andererseits sollen sie auch „in die Fläche kommen“ statt nur lokal zu wirken.
openTransfer organisiert zu diesem Zweck Barcamps, Workshops & Webinare, begleitet und berät Organisationen.
Das Projekt bietet umfangreiches Transferwissen im Netz und betreibt ein eigenes Accelerator Programm.

Und demnächst geht es wieder auf Tour:
Die Sommertour openTransfer macht Station
am 2. Aug. in Berlin
24. Aug. in Bremen
am 28. Sep. in Erfurt

Regen Austausch gibt es dagegen auch online, u.a. zu den Themen Finanzierung, Recht, Kommunikation und Wirksamkeit. Seminare werden ausgewertet und vorbereitet.
Ein Barcamp im vergangenen Dezember in Berlin widmete sich z. B. dem Thema Patenschaften. Wissenswertes ist auf der Webseite nachzulesen:
1:1! Im Sport ist dies ein enttäuschendes Ergebnis. Für Patenschaften dagegen ist es ein bewährtes Erfolgskonzept: Menschen sind ganz direkt für Andere da – begleiten sie zur Ausländerbehörde, zum Spielplatz oder in die Oper. Patenschaften wirken. Und Patenschaften haben viele Gesichter.
Weil die Beziehungen so persönlich und vielfältig sind, brauchen sie professionelle Unterstützung. Und zwar nicht nur durch ein Projekt – sondern von Vielen. Mehr Netzwerke wagen, lautet deswegen die Devise der Stiftung für die neue Projektphase von openTransfer #Patenschaften!

Kontakt
Stiftung Bürgermut
Möllendorffstr. 3
10367 Berlin

Quelle und Fotos
Stiftung Bürgermut
BMFSFJ

Roger Melis | Die Ostdeutschen

Noch bis zum 28. 07. 2019 läuft in den Reinbeckhallen eine sehenswerte Ausstellung von Fotografien aus drei Jahrzehnten DDR.

Der Berliner Fotograf Roger Melis (1940-2009) gehört zu den Mitbegründern und Förderern einer ostdeutschen Autorenfotografie, die danach strebte, jenseits der offiziellen Propaganda das „pure Leben“ zu erfassen.
Seine Aufnahmen entwerfen ein vielschichtiges Porträt der Ostdeutschen und ihrer Welt in den Jahren zwischen dem Bau und dem Fall der Mauer.

Die von der Stiftung Reinbeckhallen ausgerichtete und von Mathias Bertram kuratierte Ausstellung ist die bislang umfangreichste Retrospektive der DDR-Fotografien von Roger Melis.
Sie präsentiert neben bereits klassischen Aufnahmen viele bislang unbekannte Fotografien aus dem Roger Melis Archiv.

Zeit:
noch bis zum 28. 07. 2019
Öffnungszeiten:
Do – Fr 16:00 – 20:00
Sa, So & feiertags  11:00 – 20:00
(Eintritt  5,-
Ermäßigt  € 3,-
freitags Eintritt frei (außer an Feiertagen))

Ort:
Reinbeckhallen
Reinbeckstr. 17
12459 Berlin
Tel:+49 (0)30 2039 310

kontakt@reinbeckhallen.de

Quelle:
Reinbeckhallen
Schauhallen H&S Betriebs GmbH

 

Deutscher StiftungsTag

Der Deutsche StiftungsTag 2019 in Mannheim steht unter dem Motto „Unsere Demokratie“.

Vom 5. bis 7. Juni 2019 laden über 100 Veranstaltungen dazu ein, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und zu diskutieren, nach Handlungsmöglichkeiten für Stiftungen zu suchen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Unter den über 2.000 Gästen aus der gesamten Stiftungslandschaft werden in diesem Jahr unter anderem den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann sowie der Stifter und bekannte Buchautor Eckart von Hirschhausen erwartet.

Adresse Veranstaltungsort
m:con – mannheim:congress GmbH
Rosengartenplatz 2D
68161 Mannheim
Tel: +49 (0)621 4106-123/-125
www.mcon-mannheim.de

Quelle und Foto
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Stiftung Paretz-Ketzin

Eines der vielen Kleinode, das es rings um Berlin zu entdecken gilt, ist der Ort Paretz-Ketzin im Havelland.

Um 1800 wurde er mit dem Schloss, dessen Park  und mittels umfassender Dorferneuerung zum Sommersitz von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und seiner Gemahlin, Königin Luise umgestaltet.
(Foto Schloss: Dirk Peters)

Die Stiftung Paretz wurde im Mai 2009 als Treuhandstiftung der Breuninger Stiftung Stuttgart gegründet.
Sie erwarb inmitten des denkmalgeschützten Dorfensemble in Paretz zwei Gebäude: die ehemalige Gutsscheune, die bis 2009 hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt wurde, sowie ein historisches Gehöft und Wohnhaus in der Werderdammstraße.

Stiftungszweck

Ziel der Stiftung ist es, immer mehr Menschen für die Mitgestaltung des Ortes zu begeistern und zu gewinnen. Dies geschieht vornehmlich durch die Förderung und Durchführung von vorbildhaften Projekten im Dorf Paretz und der Gemeinde Ketzin/Havel.

Gebäude der Stiftung
1. Paretzer Scheune
Die ehemalige Gutsscheune wurde bis 2009 landwirtschaftlich und punktuell für Dorffeste genutzt. Um sie für die Aktivitäten des Dorfes zu sichern, hat die Breuninger Stiftung sie erworben. Im Jahr 2011 wurde sie denkmalgerecht saniert.

Seitdem finden dort traditionelle Dorffeste, Aktivitäten der örtlichen Vereine, Bürgergespräche der Stiftung Paretz sowie Konzerte, Theateraufführungen und Seminare statt.

Auch für Feste öffnet sie ihre Tore.

 

 

 

2. Stiftungshaus Paretz

Das Stiftungshaus der Stiftung Paretz eignet sich für Veranstaltungen, Seminare und Workshops bis zu 16 Personen. Im historischen Vordergebäude befinden sich u.a. zwei Seminarräume, eine Lounge und 4 Schlafzimmer.
Ein Innenhof mit Außenkamin lädt ebenfalls zum Verweilen ein.

In der Orangerie im Rückgebäude kann mit Blick in die Havellandschaft getagt werden.

 

3. Campus Paretz
Durch diverse Kooperationen vor Ort hat die Stiftung Paretz die Möglichkeit, weitere Orte in und um Paretz zu nutzen, beispielsweise die unter der Ägide der Breuninger Stiftung stehende Paretzer Akademie (Foto: Gebäudeensemble an der alten Schleuse in Paretz).

Dieser Campus bietet mit weitläufigen Aussenanlagen und seinen verschiedenen Gebäuden ideale Tagungsmöglichkeiten für Gruppen aller Größe, für persönliche Begegnungen, für Festivals und Kongresse (Foto: Storchenhof Paretz).

Projekte
Die Stiftung Paretz möchte Bürger und Vereine einladen, ihre Ideen und Projekte zu verwirklichen.
Vom Café bis zum Konzert, vom Sommermarkt bis hin zu Workshops reicht dabei die Palette.

Veranstaltungen
Neben Fontane gewidmeten Führungen u. a. m. lädt am

Donnerstag, d. 27. Juni 2019, 19 Uhr,

der Verein Historisches Paretz e.V. in Kooperation mit der SPSG und der Stiftung Paretz zum Sinfoniekonzert der Potsdamer Orchesterwoche:

Im Programm:
Werke von J. Brahms,M. Ravel und F. Mendelssohn-Bartholdy.
Dazu als Uraufführung von Gisberth Näther:
Musikalischer Toast-Orchesterlieder für Bariton nach Texten von Theodor Fontane

Eintritt: 10 € und 6 € ermäßigt (nur an der Abendkasse, ab 18 Uhr geöffnet)
Kontakt: Tel. 033233/80747 · buero@paretz-verein.de , www.paretz-verein.de

Jeden Mittwoch, von 14-18 Uhr, öffnet auch das Café in der Paretzer Scheune.

Kontakt
Stiftung Paretz
14669 Ketzin/Havel | Rathausstraße 3b
Telefon: +49 (0)33233/ 799 590
eMail: info@stiftung-paretz.de

Quelle und Fotos
Stiftung Paretz-Ketzin
Helga Breuninger Stiftung

Auf Fontanes Spuren

Theodor Fontane war nachweislich 4 Mal in dem kleinen Ort Paretz, im Havelland.

Anlässlich seines 200. Geburtstags lädt der Verein Historisches Paretz e. V. zu einer Wanderung auf Fontanes Spuren.

Sie führt von Paretz bzw. Etzin zum Kapellenberg beim ehem. Dorf Knoblauch (jeweils ca. 5 km).

Auf dem Kapellenberg, ehem. Hohensberg, oberhalb des ehem. Dorfes Knoblauch, stand bis 1948 ein Belvedere-Turm in gotischen Formen, der von seiner Aussichtsplattform aus einen großartigen Ausblick in die umgebende Landschaft bot.

 

 

 

Den Theaterkritiker Th. Fontane aber interessierte etwas ganz anderes, nämlich die im Hauptraum des Turmes an die Wände geklebten Theaterzettel König Friedrich Wilhelm III. (1770-1840).

Lesungen von Fontane-Texten und ein buntes Programm mit New Orleans Jazz und mehr lockern die Tour auf. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Zeit:
So., 16. Juni 2019, 10 Uhr

Ort/Treffpunkt:
Start 1: Schloss Paretz
Start 2: Kirche Etzin

Unkostenbeitrag: 10 € bzw. 6 € ermäßigt
Voranmeldungen erbeten unter: veranstaltung@paretz-verein.de
Mehr über Paretz und Umgebung erfahren Sie auch unter der Rubrik Stiftung des Monats Juni – Stiftung Paretz-Ketzin!

Kontakt
Verein Historisches Paretz e.V.
Parkring 1
14669 Ketzin/Havel OT Paretz

Tel.: 033233 80747
Email: buero@paretz-verein.de

Quelle und Fotos
Verein Historisches Paretz
Stiftung Paretz-Ketzin

 

Stiftung Museumsstandort Velten

Sie ist eine der jüngsten Stiftung in Brandenburg, gegründet am 14. November 2018 und mit der Nummer 263 im inzwischen 265 Stiftungen umfassenden Stiftungsverzeichnis Brandenburg versehen.

Stiftungszweck
Die Stiftung verfolgt die Bewahrung und Weiterentwicklung des Ensembles des Industriedenkmals Kachelofenfabrik A. Schmidt, Lehmann & Co.

Besonderes Augenmerk gilt den denkmalgeschützten Maschinen: Sie sollen als als musealer Ausstellungs- und Erlebnisort reaktiviert werden. Neben der Errichtung einer Gläsernen Manufaktur mit Behindertenwerkstatt ist ebenfalls geplant, dass Handwerker, Künstler und Nutzer „rund um‘s Feuer“ einziehen.

Die Ofenfabrik
Aufgrund reicher Tonvorkommen entwickelte sich ab 1835 in dem kleinen Ort Velten, nördlich von Berlin, eine Tonwarenindustrie, die um 1900 ihren Höhepunkt erreichte. Im Jahre 1903 gab es am Standort 43 Ofenfabriken und keramische Werkstätten. Sie produzierten u. a. hunderttausend Kachelöfen – die berühmten weißen „Berliner Öfen“ – für die nahe Hauptstadt.
Bereits 1905 eröffnte auf Initiative des Gemeindevorstehers Hermann Aurel Zieger, des Kantors Gustav Gericke und der örtlichen Keramikindustrie das Ortsmuseum für die Kachelofen-Tonwarenindustrie.

Heute bewahrt sie als LEBENDIGE KULTURWERKSTATT das Kulturgut Ofen für die nächsten Generationen.

Eine Schau der prachtvollen und zweckmäßigen Öfen ist im Dachgeschoss der Fabrik untergebracht.

Es ist das älteste und bedeutendste Ofenmuseum Deutschlands.
Zu besichtigen sind eine Ofen-, Keramik und Baukeramik-Sammlung.

Hedwig Bollhagen Museum
Hedwig Bollhagen (HB) (1907-2001) zählt zu den herausragenden deutschen Keramikerinnen des 20. Jahrhunderts.
(Foto: Hedwig Bollhagen Werkstätten)

Schon längst sind ihre Keramiken international zu Sammlerstücken avanciert, wobei in den Hedwig Bollhagen Werkstätten für Keramik in Marwitz immer noch nach ihrem Credo, zeitlos schöne, einfache und zweckmäßige Gebrauchskeramik zu machen, produziert wird.
(Foto: berlin.de; ©dpa)

Das Museum lässt die künstlerische Entwicklungsgeschichte „HB“s nachempfinden und zeigt besondere Einzelstücke aus ihrem Atelier.

Stiften
Mit Spenden und Zustiftungen kann  die Arbeit der Stiftung wirksam unterstützt werden:
Die Spenden werden zeitnah für aktuelle Projekte der Stiftung verwendet.
Die Zustiftungen erhöhen das unantastbare Stiftungsvermögen und bleiben auf Dauer erhalten.
Weitere Infos hier.

Öffnungszeiten
Für einen Streifzug durch 300 Jahre Ofengeschichte und / oder einen Besuch im Hedwig-Bollhagen-Museum lädt der Ort wie folgt ein
(Foto: oraninenburg-erleben.de) :

di. – fr.    11:00 – 17:00 Uhr
sa. + so.  13:00 – 17:00 Uhr.
Auch Führungen können vereinbart werden.

Kontakt
Ofen- und Keramikmuseum Velten
Hedwig Bollhagen Museum
Wilhelmstraße 32/33
16727 Velten

Tel.: 03304 / 3 17 60
Fax: 03304 / 50 58 87
E-Mail:info[at]okmhb.de

Quelle und Fotos
(sofern nicht anders angegeben)
Stiftung Museumsstandort Velten

Unser Europa

Am 26. Mai 2019 können rund 400 Millionen Bürger*innen in 27 EU-Mitgliedsländern ihre Vertreter*innen für das Europäische Parlament wählen.

Gemeinsam mit der überparteilichen Initiative „Tu was für Europa e.V.“ feiert die Allianz Kulturstiftung den Europatag im Zeichen dieser Wahl und stellt die Kampagne #meinEuropa vor.

Am Veranstaltungstag erwartet die Besucher ein Fest mit Musik und inhaltlichen Impulsen von engagierten Europäer*innen zu der Frage:

Was können wir für Europa tun?

 

 


Zeit:

09.05.2019 (siehe Webseite)

Ort:
Allianz Forum
Pariser Platz
10117 Berlin-Mitte

Quelle:

Ungleiches Deutschland – Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Deutschland im Ungleichgewicht:

Während einzelne Städte boomen, drohen ganze Regionen langfristig abgehängt zu werden. Dort wo es wirtschaftlich bergauf geht, setzen steigende Mieten selbst die Mittelschicht immer mehr unter Druck. Das starke Wirtschaftswachstum hat nicht dazu geführt, die Gräben zwischen reichen und ärmeren Gegenden abzubauen. Der Ausgleich zwischen Bund und Ländern muss dringend neu geregelt werden.

Die von der FES erstellte und kürzlich veröffentlichte Studie zur sozioökonomischen Lage in Deutschland liefert eine umfassende Bestandsaufnahme der sozioökonomischen Ungleichheit in Deutschland und stellt klare Forderungen an die Politik.

Quelle
Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Ostern in der Sternwarte

Das Markenzeichen der Archenhold-Sternwarte ist das Riesenfernrohr, das 1896 gebaut wurde.
Mit 21 Metern Brennweite ist es das längste voll bewegliche Linsenfernrohr der Erde und gehört auch mit seinen 680 Millimetern Objektivdurchmesser  zu den zehn leistungsstärksten Linsenfernrohren der Welt.
Der Koloss wiegt insgesamt 130 Tonnen und ist auch heute noch voll einsatzfähig.

In einem Kurzvortrag erfahren Sie, wie es zum Bau des Fernrohrs und der Sternwarte kam und lernen die wechselvolle Geschichte des Hauses kennen.
Anschließend  wird die  Funktionsweise des Fernrohrs demonstriert.
Danach wird im Kleinplanetarium der aktuelle Sternenhimmel in die Kuppel projiziert und erläutert.
Foto: © SPB / Foto: F.-M. Arndt

Zeit:
Sonntag, 21. 04. 2019, 16 Uhr

Ort:
Archenhold-Sternwarte
Alt-Treptow 1
12435 Berlin

Infos:
60 min | ab 8 Jahre | Eintritt 6€ / 4€

Ausrichter ist die Stiftung Planetarium Berlin.
Ein buntes Veranstaltungsprogramm lädt alle Interessierte während der Osterferien an die verschiedenen Standorte!

Quelle und Fotos:
Siftung Planetarium Berlin

 

Berliner Stiftungswoche im April

Rund ein Jahrzehnt ist seit der ersten Berliner Stiftungswoche vergangen, und die Idee einer regelmäßigen, konzertierten Aktion von Stiftungen hat sich mehr und mehr verfestigt.
Im Jahr 2019 findet die Berliner Stiftungswoche bereits zum zehnten Mal statt – wieder mit über 150 Veranstaltungen, Ausstellungen und Projekten:

Vom 2. bis zum 12. April 2019 steht Berlin wieder ganz im Zeichen seiner Stiftungen.
So wird wieder sichtbar, welchen hohen Anteil der Stiftungsbereich am zivilgesellschaftlichen Engagement in der Hauptstadt besitzt.

Auch INVITRUST ist dabei!

Die Berliner Stiftungsrunde hat Dr. h. c. Joachim Gauck, Bundespräsident a. D., anlässlich der 10. BERLINER STIFTUNGSWOCHE gebeten, die Berliner Stiftungsrede 2019 zu halten.

Quelle
Berliner Stiftungswoche

 

 

Alice-Samter-Stiftung

Die Berliner Komponistin Alice Samter (1908-2004) hat der Universität der Künste Berlin in den Jahren 1999 und 2000 ein beträchtliches Vermögen vermacht.

Stiftungszweck
Mit den Erträgen des Stiftungskapitals sollen Studierende der Fakultät Musik unterstützt werden.
Dies geschieht einerseits durch Stipendien und andererseits durch die Finanzierung der Preisgelder dieses Kammermusikwettbewerbs.
Die Universität der Künste Berlin bemüht sich um die Pflege des Schaffens von Alice Samter.
Mindestens alle zwei Jahre findet ein Konzert mit Werken der Komponistin statt.

Alice Samter
Die Komponistin Alice Samter wurde am 11. Juni 1908 in Berlin geboren. Bereits im Kindesalter erlernte sie das Klavierspiel und begann, zu komponieren.
Ab 1930 intensivierte sie die Musikausbildung durch Studien bei der Pianistin Else Blatt, danach bei Amalie Iwan und Prof. Stark am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium.

Später studierte sie sowohl Improvisationen als auch Chorleitung. Im Jahr 1946 legte sie das Examen zur Musikpädagogin an Höheren Schulen.

Erstmals öffentlich gespielt wurden die Werke Alice Samters im Jahr 1945. Seither gab und gibt es zahlreiche Aufführungen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland, Venezuela, Australien, Schweden und in den USA.

Für ihr kompositorisches Lebenswerk und das vielfältige Engagement im Kulturleben erhielt Alice Samter zahlreiche Ehrungen, u.a. das Bundesverdienstkreuz.
Zeitungsreportagen, Rundfunkinterviews und Fernsehsendungen haben das Leben und Wirken der Komponistin Alice Samter porträtiert.

Das Werk
Das Werk von Alice Samter umfasst mehr als 300 Kompositionen für viele verschiedene Besetzungen mit Klavier, Streichern, Bläsern und Schlagzeug.
Es ist umfangreich und in seiner Vielfalt sehr beeindruckend:

  • Bühnenmusik
  • Werke für die Schule
  • Chormusik
  • Vokalmusik
  • Klavierlieder
  • Kammermusik
  • Werke für andere Soloinstrumente

    Hier erhalten Sie das gesamte Verzeichnis. Noten und einige Hörbeispiele sind ebenfalls downzuladen.

Kammermusik-Wettbewerb
Vom 4.-5. Mai 2019 findet in der Hochschule der Künste der diesjährige Kammermusik-
wettbewerb statt.
Auch die Einbeziehung eines ihrer Werke in den Kammermusikwettbewerb trägt diesem Gedanken Rechnung.

Kontakt
Annemarie Samter
c/o Novantis Service GmbH
König-Friedrich-Wilhelm-Str. 4
47119 Duisburg

Tel: +49 203 75 94 00
Fax: +49 203 75 94 171

E-Mail: a.samter@novantis.de

Quelle und Fotos
Alice-Samter-Stiftung
Universität der Künste

100 jahre bauhaus I : Alfred Ehrhardt – Malerei, Zeichnung, Grafik

Die Präsentation zeigt Alfred Ehrhardts von Josef Albers, Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und Paul Klee geprägtes bildnerisches Werk der Bauhauszeit, das seit einer Einzelausstellung 2007 im Meisterhaus Schlemmer erstmals auch in Berlin zu sehen ist.

Initiiert und unterstützt wird die Ausstellung von der ALFRED EHRHARDT STIFTUNG.

Sie widmet sich der wissenschaftlichen Erschließung des Werks von Alfred Ehrhardt (* 5. März 1901 in Triptis; † 29. Mai 1984 in Hamburg). Er war insbesondere als Fotograf und Kulturfilmer ein herausragender Vertreter der Neuen Sachlichkeit.

 

 


Zeit:

12.01.2019 – 18.04.2019
Am 13. März um 18 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung statt.
Wegen des beschränkten Platzkontingents wird um schriftliche Voranmeldung gebeten: e-Mail: info(at)alfred-ehrhardt-stiftung.de

Ort:

Alfred Ehrhardt Stiftung
Auguststr. 75
D – 10117 Berlin

Kontakt:
Alfred Ehrhardt Stiftung
Auguststr. 75
D – 10117 Berlin

info(at)alfred-ehrhardt-stiftung.de
T: +49 30 20095333
F: +49 30 20095334

Quelle:
ALFRED EHRHARDT STIFTUNG

 

Stiftung Bauhausdenkmal Bundesschule Bernau

100 Jahre Bauhaus – das diesjährige Jubiläum ist in aller Munde, und nicht nur Dessau kann auf bedeutende Objekte verweisen.
In Bernau bei Berlin befindet sich die von Hannes Meyer und Hans Wittwer konzipierte und im Mai 1930 fertig gestellte Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB).
Sie wurde 2017 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
(Foto: © EBERLE & EISFELD im Auftrag der Handwerkskammer Berlin)

Heute nutzt die Handwerkskammer Berlin mit ihrem Bildungs- und Innovationszentrum Waldfrieden (BIZWA) die Anlage.

Die Bewahrung und weitere Erforschung dieses kulturgeschichtliches Zeugnisses der Baukunst liegt in den Händen der Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau.

Stiftungszweck
Die Aufgabe der Stiftung ist die Sammlung, Erforschung und Präsentation von Zeugnissen des Gebäudeensembles.
Darüber hinaus wird in der Öffentlichkeit durch vielfältige Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung und Forschung ein Zugang zu diesem kulturhistorischen Denkmal gefördert.
(Foto: ehemalige Lehrerhäuser)

Den Stiftungszweck muss die Stiftung nicht selbst erfüllen, sondern kann andere Organisationen fördern, die ihn in einzelnen Projekten verwirklichen. Finanziert werden die Aktivitäten der Stiftung aus den Erträgen ihres Vermögens.
(Foto: Gründung im September 2011)

Geschichte der Anlage
Geplant und errichtet wurde der Komplex Ende der 1920er Jahre als erste zentrale gewerkschaftliche Bildungsstätte für den Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB).
Im Mai 1930 wurde die vom damaligen Direktor des Bauhauses Dessau, Hanns Meyer, und von dem Leiter des Baubüros des Bauhauses, Hans Wittwer, konzipierte Anlage fertiggestellt.
(Foto: Lageplan 1930)
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Schule von der SS genutzt.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges diente sie zunächst als Lazarett und wurde nach umfassender Bautätigkeit ab 1947 als Bildungsstätte für den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) genutzt.

1990 wurde diese geschlossen, Leerstand und Nichtnutzung führten über die Jahre zu einem desolaten Bauzustand.
Die Bemühungen der Landesregierung um eine sinnvolle und funktionsgerechte Nachnutzung erzielten Anfang der 2000er Jahre schließlich Erfolg:
Nach Planung und umfangreichen Bauarbeiten konnte die Anlage schrittweise und seit 2007 wieder komplett genutzt werden.
(Foto: Schulflügel in den 1990er Jahren und nach der Sanierung, Quelle: Brenne Archtitekten)

Verein „baudenkmal bundesschule bernau e.V.“
Einen nicht unerheblichen Anteil an der Bewahrung des Baudenkmals hat der von Architekten, Kulturwissenschaftlern, Historikern sowie Gewerkschaftern und Journalisten im Jahr 1990 gegründete Verein.

Engagierte Freunde des Gebäudes und seines Errichtungskonzeptes aus der damals noch bestehenden DDR sowie der Bundesrepublik Deutschland, aus Berlin (West) und der Schweiz setzten sich gemeinsam für die Erhaltung Bundesschule ein.

Im Jahr 2015 erhielten sie den Initiativpreis im Rahmen des Brandenburgischen Baukulturpreises.
Auch Führungen durch die Anlage werden vom Verein organisiert.

Weltkulturerbe
Als das Komitee der UNESCO am 9. Juli 2017 in Krakau die Entscheidung zur Aufnahme in die Welterbeliste fällte, wurden die engagierten Bemühungen aller Beteiligten über 27 Jahre belohnt.

Viele Bauhaus-Elemente sind noch klar zu erkennen: beispielsweise ie Oberfenster in der Aula, die vor Ablenkung durch den Blick nach außen schützen soll(t)en.

„Bauzeitliche Details konnten wieder sichtbar gemacht werden, gleichzeitig blieben auch Teile der Umbauten aus der DDR-Zeit erhalten, sodass ein spannungsreiches Nebeneinander mit der Architektur aus der Bauhaus-Zeit entstand”, so Architekt Winfried Brenne.
(Foto: Aula bzw. Speisesaal)

Führungen
Besichtigungen des gesamten Gebäudeareals von außen sind jederzeit, auch ohne Teilnahme an einer Führung, möglich.

An neun Außenwänden sind Informationstafeln, die das jeweilige Gebäude – Haupteingang des Meyer-Wittwer-Baus, die Aula, den Speisesaal, die Internatshäuser, die Sporthalle, die Seminarräume, die Bibliothek, den Glasgang und ein Lehrerhaus – vorstellen.

Der Meyer-Wittwer-Bau und die Innenräume der Anlage sind nicht öffentlich zugänglich. Besichtigungen der Innenräume sind deshalb in der Regel nur bei Führungen möglich.
Diese finden ausschließlich mit Anmeldung statt.
(Foto: Sporthalle)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bauhaus Lectures 2018 – 2019“ der Hermann-Hensel-Stiftung findet am 8. April 2019 in Berlin ein Vortrag statt:
„Die Schule im Walde. Bauhaus-Ästhetik und Formalismus-Debatte“
Dr. Anja Guttenberger

Ort: Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Franz-Mehring-Platz 1 · 10243 Berlin
Zeit: 8. April 2019, 19.00 Uhr
Anmeldung

Kontakt
baudenkmal bundesschule bernau e.V.
Hannes-Meyer-Campus 9
16321 Bernau bei Berlin

verein@bauhaus-denkmal-bernau.de
Telefon & Fax 03338 767875

Quelle und Fotos
Stiftung Baudenkmal Bundesschule Bernau
baudenkmal bundesschule bernau e.V
Bildungs- und Innovationszentrum Waldfrieden (BIZWA)
Brenne Architekten
Hermann-Hensel-Stiftung

Stiftungen im Dialog mit Außenminister

Außenminister Heiko Maas, Staatsminister für Europa, Michael Roth, Vertreterinnen und Vertreter von 14 deutschen Stiftungen und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen trafen sich am 12. Februar zum Austausch.
Unter dem Thema „Zukunft Europas“ diskutierten sie im Auswärtigen Amt.
Die Begegnung fand im Rahmen des Strategischen Dialogs statt (s.u.).

Maas betonte die Notwendigkeit der Verständigung zwischen Staat und Stiftungen in einer Zeit, in der „Werte wieder europäisch definiert werden müssen“.
Er hob zudem hervor wie wichtig es ist, über Stiftungen die Verbindung in die Zivilgesellschaften europäischer Länder zu pflegen.

Der Strategische Dialog zwischen Auswärtigem Amt und Stiftungen wurde 2015 gestartet, um von einer Außenpolitik der Staaten zu einer Außenpolitik der Gesellschaften zu kommen.
Im Strategischen Dialog tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener deutscher Stiftungen, die international tätig sind, und Fachabteilungen des Auswärtigen Amtes regelmäßig unter anderem zu den Themen Flucht und Migration, Europa, Afrika, Mena (Middle East & North Africa) und Zivilgesellschaft aus.

Quelle und Fotos
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

30 Jahre Mauerfall

30 Jahre Mauerfall – wohl jeder und jede Bundesdeutsche kann zu diesem Thema eine Geschichte erzählen, sei sie selbst erlebt oder von anderen Menschen überliefert.
Nach der fehlerhaften Bekanntgabe eines neuen Gesetzes zur Ausreise fiel die Mauer am 9. November 1989 unter dem Ansturm der Menschenmassen. Der Fall der Mauer leitete den endgültigen Untergang des ostdeutschen Staates ein.
Eine Dauerausstellung widmet sich der Geschichte der Teilung Berlins.
Wie kam es zum Mauerbau? Wieso stand sie solange? Warum fiel sie 1989? Und wie sah das Leben mit der Mauer aus?
Die Führung greift diese Fragen auf und gibt zudem Einblicke in die Konzeption der multimedialen Ausstellung.

Zeit:
Sonntag, 17.02.2019 – 15:00 Uhr

Ort:
Dokumentationszentrum, Bernauer Str. 111, 13355 Berlin

Dauer:
1 Stunde
Kosten:
5,00 €, ermäßigt 3,00 € pro Person, Schüler/innen (mit Ausnahme von Berufsschüler/innen) kostenfrei
Weitere Termine:
17.03, 17.11. und 15.12.2019 jeweils um 15.00 Uhr.

Anmeldung nicht erforderlich

Quelle und Fotos:
Stiftung Berliner Mauer

 

Stiftung zur Förderung sozialer Dienste Berlin

Winter in Berlin – das bedeutet, dass etliche wohnunglose Menschen sich in Not befinden: Sinken die Temperaturen, so droht insbesondere nachts die Gefahr, zu erfrieren.
Soziale Dienste bieten Hilfe an: Von Übernachtungsplätzen bis zum Kältebus.
Dabei ist die Berliner Kältehilfe ist in diesem Winter so gut aufgestellt wie nie zuvor. Es gibt 1.200 Plätze, die im Moment zu ca. 90 % ausgelastet sind.

Auch die Stiftung zur Förderung sozialer Dienste Berlin (FSD) unterstützt Obdachlose mit Wohnraum.
Sie ist Gesellschafter u.a. von zwei gemeinnützigen Pflegeunternehmen mit rund 670 Plätzen sowie der FSD Lwerk Berlin-Brandenburg gemeinnützige GmbH, die mehr als 800 Werkstattplätze für Menschen mit geistiger Behinderung anbietet.

Stiftungszweck
Die Stiftung fördert soziale Projekte und Initiativen in Berlin und Brandenburg.

Ziele der Stiftung sind die Förderung

  • des Wohlfahrtswesens
  • der öffentlichen Gesundheitspflege und der Altenhilfe
  • der Jugendpflege und –fürsorge
  • der aktiven Freizeitgestaltung der Jugend
  • der Berufsbildung für den Tätigkeitsbereich der Stiftung

Sie fühlt sich den Grundsätzen der Solidarität, der Hilfe zur Selbsthilfe, der Partizipation und der Transparenz verpflichtet.
Sie wurde am 14. Mai 2001 gegründet. Die Stiftungsarbeit begann mit der Errichtung eines Hauses zur Beherbergung ehemaliger Jugoslawien-Flüchtlinge. Dieses Haus dient noch heute u.a. als Erstaufnahme- und Clearingstelle für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge.
(Foto: © pixabay.com)

Projekte
Unterstützung für Jugendliche
Die Stiftung engagiert sich in der Jugendpflege und –fürsorge, der Berufsbildung und der aktiven Freizeitgestaltung.
Unter anderen Projekten, wie beispielsweise Hilfe in Krisensituationen, unterstützt sie eine betreute Wohngemeinschaft für junge Flüchtlinge und
ein Hotel für junge Menschen mit einem nur geringen Reisebudget.


Hilfe für Wohnungslose Menschen

In zwei Einrichtungen gibt es 145 Plätze in Einzel- und Doppelzimmern sowie Zimmer für Familien.
Die Einrichtungen kooperieren mit Beratungsstellen, sozialen Diensten und anderen Akteuren wie zum Beispiel der Berliner Tafel.Gemeinschaftsflächen bieten Raum zum gemeinsamen Kochen und zur Freizeitgestaltung.

Ein Zuhause für Pflegebedürftige Menschen
Zwei Tochterunternehmen der Stiftung betreiben in Berlin fünf vollstationäre Pflegeeinrichtungen.
In ihnen werden sowohl junge Menschen zwischen 25 und 55 sowie alte und pflegebedürftige Personen versorgt.
In Kreuzberg befindet sich das „House of life“ (siehe nebenstehendes Foto), das sich besonders an den Bedürfnissen jüngerer Pflegebedürftiger orientiert.

Das Lwerk Berlin-Brandenburg
Die FSD-Stiftung ist auch Gesellschafter der FSD Lwerk Berlin-Brandenburg gemeinnützige GmbH, einem sozialen Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen und Träger einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung.
Das Lwerk betreibt Wohnbereiche, einen Integrationsfachdienst und ist Integrationsunternehmen.

Kontakt
FSD-Stiftung
Stiftung zur Förderung sozialer Dienste Berlin
Geschäftsstelle
Drakestraße 2
12205 Berlin

T: 030 – 817 25 00-20
F: 030 – 817 25 00-70
info@fsd-stiftung.de

Quelle und Fotos (falls nicht anders vermerkt)
FSD-Stiftung

„Verurteilt. Verschleppt. Verschwiegen.“ – Ausstellung in Potsdam

Ein neuer Ausstellungsraum im Obergeschoss des Gefängnisgebäudes gibt einen Einblick in die Urteilspraxis Sowjetischer Militärtribunale sowie das weitere Schicksal der Gefangenen des Untersuchungsgefängnisses Leistikowstraße:

Hunderte Häftlinge wurden nach ihrem Prozess aus dem Potsdamer Gefängnis in sowjetische Speziallager in der Sowjetischen Besatzungszone und später in DDR-Gefängnisse verbracht. Über 100 Inhaftierte wurden zum Tode verurteilt und hingerichtet.


Eine Einführung in das Thema durch die Kuraratorin Iris Hax, eine szenische Lesung und eine Führung durch die Ausstellung sind Bestandteil der Eröffnungsveranstaltung.

Das ehemalige Sowjetische Untersuchungsgefängnis Leistikowstraße gehört mit 5 weiteren Gedenkstätten zur Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, unserer Stiftung des Monats Januar.

Zeit:
22. Januar 2019, 18 Uhr


Ort:
Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Leistikowstraße 1
14469 Potsdam
E-Mail: mail@gedenkstaette-leistikowstrasse.de
Telefon: 0331-2011540

Quelle und Fotos:
Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten


Am 22. Januar wird im ehemaligen Sowjetischen Untersuchungsgefängnis Leistikowstraße Potsdam ein neuer Ausstellungsraum eröffnet. Er gewährt einen Einblick in die Urteilspraxis Sowjetischer Militärtribunale und begleitet das weitere Schicksal der Gefangenen.

Das Untersuchungsgefängnisses Leistikowstraße ist Bestandteil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

Stiftungszweck

Die Stiftung hat die Aufgabe, an Terror, Krieg und Gewaltherrschaft zu erinnern und die öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Themen zu fördern. Sie erhält und pflegt die baulichen Relikte, sammelt und bewahrt die materiellen Zeugnisse und sichert die archivalischen Quellen, um sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zur Stiftung gehören:

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Als Folge der politischen Wende der DDR und der Herstellung der politischen Einheit Deutschlands ist die Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen seit 1993 Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

In der Gedenkstätte informieren 13 kleinere Dauerausstellungen über unterschiedliche Aspekte der Geschichte des Ortes. Die Gedenkstätte ist ein Ort der Trauer und des Gedenkens und stellt sich zugleich den Aufgaben eines modernen zeithistorischen Museums.
Fotos: Luftaufnahme und Ausstellung „Die Zentrale des KZ-Terrors“ im ehemaligen Gebäude der „Inspektion der Konzentrationslager“, 2014 (Friedhelm Hoffmann)

Das KZ Sachsenhausen wurde im Sommer 1936 als Modell- und Schulungslager errichtet. Von den mehr als 200.000 Häftlingen kamen Zehntausende durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen um oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS.

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

In Ravensbrück bei Fürstenberg ließ die SS 1939 das größte deutsche Frauen-Konzentrationslager errichten. 1941 wurde ein Männerlager, 1942 das „Jugendschutzlager Uckermark“ angegliedert.
Im Jahr 1959 wurde die „Nationale Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück“ als eine der drei KZ-Gedenkstätten der DDR eröffnet. Das ehemalige Lagergelände blieb bis Anfang 1994 militärisch genutzt.

1993 wurde die Gedenkstätte Teil der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.



2013 eröffnete die Gedenkstätte im Beisein von Überlebenden die neue Dauerausstellung „Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück – Geschichte und Erinnerung“.





Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel

Im August 2012 eröffnete die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Alten Zuchthauses die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel.

Am historischen Ort der Krankenmorde und in unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen Standort der Gaskammer informiert eine Dauerausstellung auf rund 120 m² über die Vorbereitungen, die Durchführung und die Tatbeteiligten der Ermordung von mehr als 9.000 kranken und behinderten Menschen zwischen Januar und Oktober 1940. 

Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wal

Am 21. April 1945 trieb die SS mehr als 30.000 Häftlinge des KZ Sachsenhausen, unter ihnen Frauen und Kinder, zu Fuß Richtung Nordwesten auf einen Todesmarsch. Hunderte starben unterwegs oder wurden von der SS erschossen. Vom 23. bis zum 29. April wurden mehr als 16.000 Häftlinge im Belower Wald nahe Wittstock zusammengezogen. Sie lagerten ohne Unterkunft und Versorgung im Wald, mit Stacheldraht umzäunt und von einer SS-Postenkette bewacht.
Foto: La marcia della morde (Der Todesmarsch), Gemälde des Schweizer Überlebenden Gino Pessani (1950)

Nach mehreren Tagen trafen Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes ein, verteilten Lebensmittelpakete und setzten die Einrichtung eines Nothospitals in Scheunen der Umgebung durch. Die Häftlinge im Nothospital wurden am 1. Mai von der Roten Armee befreit.

Die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald wurde nach umfassender Neugestaltung im April 2010 anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung wiedereröffnet. Im Mittelpunkt steht das rund 20.000 m² große historische Waldgelände. Daneben befindet sich auf einem Plateau die Open-Air-Ausstellung „April 1945: Der Todesmarsch der Häftlinge des KZ Sachsenhausen“.

Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

Von 1945-1991 war die ehemalige Villa des Evangelisch-Kirchlichen-Hilfsvereins Zentrales Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Militärspionageabwehr. Die Nutzung als Geheimdienstgefängnis endete erst mit dem Zerfall des sowjetischen Geheimdienstes KGB.

Seit 2012 informiert eine ständige Ausstellung über die Geschichte des Ortes und die mit ihm verbundenen Schicksale.



Kontakt
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz 3
16515 Oranienburg
Telefon: 03301 810912; Telefax: 03301 810928
E-Mail: info@stiftung-bg.de

Quelle und Fotos
Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten