Tag des offenen Denkmals

Ob in Berlin, in Potsdam, im Land Brandenburg:

Zahlreiche Bauten öffnen ihre Türen und gewähren Einblicke in ansonsten oft verborgene Räume.

Bundesweit findet in diesem Jahr wieder der Tag des offenen Denkmals statt.

Wie wäre es mit einem Besuch in der alten Geschützgießerei Spandau? (Foto oben, (c): Landesdenkmalamt Berlin, Anne Herdin)

Koordiniert wird das Programm von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

 

 

Zeit:
Sonntag, 12. September 2021, 10-19 Uhr

Ort:
Dem jeweiligen Programm zu entnehmen.
Berlin
Die Städte und Landkreise Brandenburgs veröffentlichen die Programme separat.

Quelle:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz

 

Bürgerstiftung Rathenow

Als „Stadt der Optik“ ist Rathenow weit über die Grenzen Brandenburgs bekannt.
Im Jahr 2015 war sie einer der Standorte der Bundesgartenschau.

Ein Besuch dieser an der Havel gelegenen geschichtsträchtigen Stadt lohnt sich jederzeit!

Stiftungszweck
Im Jahr 2007 gründete sich die Bürgerstiftung Rathenow.
Sie möchte sich  für die Menschen in dieser Region stark machen.

Ziel ihres Wirkens ist
die Förderung und Entwicklung von Bildung, Erziehung, Wissenschaft,
von Jugend- und Altenhilfe,
von Kultur, Kunst und Denkmalpflege,
des traditionellen Brauchtums,
des Sport sowie
der Völkerverständigung in der gesamten Region Rathenow.

Dafür unterstützt die Stiftung einerseits Körperschaften, die diese Ziele ganz oder teilweise fördern und verfolgen, andererseits  wird sie auch mit eigenen Projekten tätig.

Bürgerfrühstück
Am 12. September fand das nunmehr 13. Bürgerfrühstück statt: Schlemmen und sich unterhalten für einen guten Zweck. Die 40,- € pro Person, die die Teilnahme kostet, kommen einem guten Zweck zu Gute.
Fast 160 Menschen saßen unter freiem Himmel auf dem Märkischen Platz zusammen und sorgten so für eine weitere Auffüllung des tiftungskontos.

Unterstützung von Jugend- bis Senioren-Projekten
Ob mit Sachspenden für die Arbeit mit Kindern (beispielsweise Medienboxen für die Bibliothek, Unterstützung für den jährlichen Lesesommer, für die Arbeit mit Senioren, beispielsweise dem Seniorenschwimmen – die Stiftung engagiert sich auf vielfältige Weise:

Rettungsmaterial für das Schwimmboot der Oberschule Rathenow, Equipment für „Kochen in der Schule“, die Unterstützung einer Freiwilligen Feuerwehr, dies alles gehört zum Spektrum der Stiftungsarbeit.

Rathenow – Stadt der Optik
Ein Kleinod für Familien, direkt an der Havel und mit guter Anbindung in die Region – so wirbt die als Wiege der optischen Industrie in Deutschland bekannte Stadt für sich.

Lesen Sie hier demnächst noch mehr über ihre Geschichte und Sehenswürdigkeiten!

Kontakt
Bürgerstiftung Rathenow
Wilhelm-Külz-Straße 13
14712 Rathenow

Tel.: 03385 49 53 29
Fax: 03385 495093
E-Mail:kontakt(at)buergerstiftungrathenow.de

Quelle und Fotos
Bürgerstiftung Rathenow
Rathenow.de

Steuerliche Erleichterungen zur Hochwasserkatastrophe

Mit schnellen Hilfsprogrammen und Spendenaktionen engagieren sich viele Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen in den von Überschwemmungen betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Mit Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen haben die obersten Finanzbehörden mehrerer betroffener Länder (Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz) sogenannte Katastrophenerlasse herausgegeben.
Diese beinhalten auch steuerliche Erleichterungen für gemeinnützige Organisationen bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe.

Hilfeleistungen sind ab sofort außerhalb des eigenen Satzungszweckes möglich.

Viele Stiftungen haben kurzfristig Hilfsprogramme und Spendenkonten eingerichtet.

Quelle
B

COURAGE – Über Leben im Widerstand in Belarus

Die mutmaßlich versuchte Entführung von Sprinterin Kristina Timanowskaja bei den Olympischen Spielen in Tokio hat unlängst ein aktuelles Schlaglicht auf die Politik im Land Belarus geworfen. Ein Film beleuchtet die Probleme in diesem Land.

Unter dem Titel COURAGE begleitet er den mutigen und friedlichen Widerstand von Maryna, Pavel und Denis vor und während der Massenproteste im Umfeld der Präsidentschaftswahlen in Belarus im Sommer 2020.
Er wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Ereignisse und vermittelt packende Einblicke in das Leben der Menschen im heutigen Belarus, die für ihre Freiheit und das Recht auf Demokratie kämpfen.

Zeit: 
Mittwoch, 11. August 202120.45 – 23.00 Uhr

Ort:
Freiluftkino Union Friedrichshagen
Bölschestr. 69
12587 Berlin (direkt an der S-Bahn Friedrichshagen)

Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Kino Union Friedrichshagen.

Im Anschluss an die Filmvorführung berichten Filmemacher Aliaksei Paluyan und weitere Gäste im Gespräch über die Dynamik der Protestbewegung, die Bedeutung von Kunst und Theater im Polizeistaat und über Perspektiven für Belarus.

Quelle:
Heinrich-Böll-Stiftung

 

Stiftung Pfefferwerk

Von Umwelt- über Denkmalschutz bis hin zur Förderung von Kultur reichen die vielfältigen Unterstützungsangebote der Stiftung Pfefferwerk.

Angesiedelt ist sie auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg – für sich allein einen Besuch wert!

Unter dem Thema: Industriekultur als Arbeitsort sind z. B. Führungen für interessierte Gruppen zur Geschichte und Gegenwart des Geländes möglich. (Foto: Wolfgang Bittner)

Einzelpersonen sind herzlich zu den Führungen am Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021 eingeladen!

Stiftungszweck
Die Stiftung fördert  Vielfalt und Chancengleichheit.

Sie möchte dadurch neue Perspektiven eröffnen und gleichzeitig das Gemeinwesen und dessen Zusammenhalt nachhaltig stärken.
Die Aktivitäten sind auf das Land Berlin begrenzt.

Die Stiftung besteht seit 1999, ist Eigentümerin des Pfefferberg-Areals. Das Konzept Stiftung Pfefferwerk basiert auf der Idee, die Pachterträge aus der Immobilie Pfefferberg für gemeinnützige Aktivitäten zur Verfügung zu stellen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es sich als dauerhaft tragfähiges, vom Finanzmarkt unabhängiges Modell erwiesen.

Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Als 1991 gegründeter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe bieten die gGmbH Kindern, Jugendlichen und Familien den Freiraum, die Unterstützung und den Schutz, die sie benötigen, um ihren Lebensweg selbstbestimmt zu gestalten und Schwierigkeiten zu meistern.

Durch die Vernetzung der Angebote werden neue Wege für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen am gesellschaftlichen Leben geschaffen.

Zahlreiche Einrichtungen, von A wie Ambulante WGs für junge Menschen mit Behinderung bis W wie W-I-R-Grundschule sind Teil der gGmbH.

Auch 17 Kitas gehören dazu.

Sie verstehen sich als Bildungseinrichtungen, in denen die Kinder in frühkindlichen Lernprozessen Anregungen erhalten, sich die Welt zu erschließen.

Die ebenfalls innerhalb der Gesellschaft agierende Pfefferwerk-Akademie ermöglicht vielfältige Aus- und Weiterbildungen.

Im August 2021 startete beispielsweise der erste Jahrgang einer dreijährigen berufsbegleitenden Ausbildung zur*zum staatlich anerkannten Erzieher*in.

Pfefferberg Theater
Das Pfefferberg Theater in der Schankhalle Pfefferberg, auf dem Gelände, ist ein Ort des Schauspiels, der Künste, der Kultur und der Begegnung.

Der Theatersaal lädt bereits wieder zu unterhaltsamen Abenden ein!

Die Schankhalle als Restaurant und Event-Location, ist ein Inklusionsunternehmen.
Hier arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam im Team, in der Gastronomie und Brauerei, im Theater und hinter den Kulissen des Hauses.
Träger ist der VIA Unternehmensverbund. Unterstützt wird die Schankhalle Pfefferberg vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin.

Aktueller Termin: Abend-Flohmarkt im Stadtteilzentrum
Samstag, 28. August 2021,
18.00 – 22.00 Uhr

Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg Fehrbelliner Straße 92 | 10119 Berlin

Weitere Infos.

 

Kontakt
Stiftung Pfefferwerk
Postanschrift:
Fehrbelliner Straße 92
10119 Berlin

Besucheranschrift:
Pfefferberg | Haus 12
Christinenstraße 18/19
oder
Schönhauser Allee 176
10119 Berlin

Fon: +49 (0)30 – 67 30 54 54
Fax: +49 (0)30 – 67 30 54 56
Mail: info[at]stpw[dot]org

Quelle und Fotos
Stiftung Pfefferwerk

Pfefferberg Theater

Klassik Open Air in Caputh

Das Schloss Caputh in Brandenburg lädt zu einem Klassik-Open- Air-Konzert.

Im Schatten der historischen Gemäuer bringt das Berliner Residenz Orchester bringt Werke von Händel, Vivaldi, Mozart, Boccherini und Avison zum Erklingen.
(Foto Schloss: Leo Seidel)

Zeit:
Sa., 24. Juli, 18:30–22:30 Uhr

Ort:
Schloss Caputh
Str. der Einheit 2
14548 Schwielowsee

Quelle:
Berlin.de
Infos hier.

 

Reform des Stiftungsrechts beschlossen

In seiner Sitzung vom 24. Juni 2021 hat der Bundestag die dringend notwendige Reform des Stiftungsrechts beschlossen.

Ein bundeseinheitliches Stiftungsrecht löst in Zukunft das zersplitterte Landesstiftungsrecht ab. Das bedeutet mehr Rechtssicherheit für alle Stiftungen. Die wesentlichen stiftungsrechtlichen Grundsätze, wie die Bedeutung des Stifterwillens für Auslegung oder Änderung der Stiftungssatzung, die Pflicht zur Vermögenserhaltung oder die Zweckgerichtetheit der Stiftungstätigkeit, bleiben unverändert.

Weitere Infos hier.

Bei allen Errungenschaften, die das nun verabschiedete Gesetz mit sich bringt, sieht der Bundesverband weiteren Modernisierungsbedarf im Stiftungsrecht. So wird er sich u.a. weiterhin für die Stärkung der Rechte lebender Stifterinnen und Stifter einsetzen.

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann

Wer könnte dieser Einladung widerstehen: Ein bunter Bus, in dem man kochen kann, dazu viele gute Ratschläge und nützliche Tipps für eine gesunde Ernährung!

Die vor 3 Jahren gegründete ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann lädt Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen zum praktischen Wissenserwerb ein. Der Wissenbus ist von März bis Oktober in ganz Deutschland unterwegs, in der Weihnachtszeit dann ausschließlich in Berlin. Ob Kita oder Schule, ob Backen oder Kochen – es ist für alle etwas dabei!

Stiftungszweck

Mit fundierter Ernährungsbildung von Kindern und Familien möchte die Stiftung ernährungsbedingten Krankheiten wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

 

Dafür bietet sie Projektarbeit im Wissensbus oder an anderen Orten an, sie unterstützt Pädagogen und Familien in ihrem Wissenserwerb und führt auch Schulungen von Mitarbeiter*innen der Gemeinschaftsverpflegung durch.

 

Der Stiftungsgründer Detlef Eildermann und seine Ehefrau möchten ihre in 25-jähriger unternehmerischer Tätigkeit zur Versorgung von Kita- und Schulkindern erworbene Erfahrung auf diesem Wege weitergeben.


Von der Kita bis zum Großküchen-Personal
Der gesunde Speiseplan, das ist der gemeinsame Nenner für alle Zielgruppen der Stiftung. Ob Eltern, ob Kita-Erzieher*innen, Lehrer*innen oder die Köche und Köchinnen in den Küchen – die gesunde Ernährung ist das Maß der Dinge.

Schon die Kleinsten lernen einfache Rezepte kennen und bereiten gesunde Gerichte zu. Kochen und Coachen durch alle Alterstufen schließlich befähigt jeden, der es möchte, zum ausgewogenen Zubereiten vielfältiger Gerichte.
Über die Bereitstellung spannender Lehrmittel bis hin zu Lebensmittelhygiene und Allergenmanagement reicht darüberhinaus das Angebots-Spektrum.

Rund ums Essen
„An apple a day keeps the doctor away“ – wer kennt ihn nicht, diesen Satz: Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern. Warum diese Frucht so gesund ist, das ist in einer Art kleinem ESSEN-Lexikon nachzulesen. Hier bietet die Stiftung einen Katalog  einiger gebräuchlicher Gemüse-, Obst- und Getreidesorten an.

Natürlich fehlen auch Rezepte nicht! Von Backwaren bis Vegan gibt es gut verständliche wie leicht umzusetzende Anleitungen.
Sehr zu empfehlen für heiße Sommertage ist der Grüne Smoothie!

Unterstützen
Spenden helfen der Stiftung dabei, ihr Angebot stets bereitzuhalten und ihre Schulungen und Kurse anzubieten. Deshalb sind sie gern willkommen.

Kontakt
ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann
Landsberger Allee 366, 12681 Berlin
Tel. +49 30 547823-10
E-Mail: info@essen-wissen.de

Quelle und Fotos
ESSEN WISSEN Stiftung Eildermann

Deutscher Stiftungstag 7.-11.Juni 2021

Nachdem das Jahr 2020 ganz im Zeichen der Corona-Pandemie stand, schauen Initiatoren und Teilnehmende nach vorn. Es geht um nichts weniger, als gemeinsam  Zusammenhalt und Zukunft zu gestalten.

Auch als reiner Digital-Kongress wird der Deutsche Stiftungstag 2021 wieder der bewährte Ort des kollegialen Austauschs, der Vernetzung und Weiterbildung sein.
Es gibt 90 Veranstaltungen in 5 Tagen!

Hier geht´s zum Programm!

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Stiftung Domäne Dahlem

Honig herstellen liegt auch diesen Sommer im Trend, und nicht wenige Mitbürger und Mitbürgerinnen versuchen sich auf Balkon und Dach als Imker.

Das ehemalige Landgut und heutige Freilichtmuseum DomäneDahlem ist für seine anschauliche Vermittlung  landwirtschaflichen Wissens bekannt und bietet auch zum Thema Bienen ein Projekt, das alle Schritte der Honigherstellung nachvollziehbar verdeutlicht.

Das einstige Rittergut zeigt darüber hinaus auch den Werdegang weiterer Lebensmittel – vom Feld bis auf den Teller, von der Weide bis in die Einkaufstasche.


Stiftungszweck

Die Stiftung Domäne Dahlem unterstützt und fördert diesen allumfassenden Blick auf die Entwicklung der Ernährungs- und Agrarkultur.

Auf historischem Boden, der seit mehr als 800 Jahren landwirtschaftlich genutzt wird, verbindet die Stiftung den Museumsgedanken mit einem ökologisch geführten landwirtschaftlichen Demonstrationsbetrieb mit Äckern und Nutztieren.

Das Landgut
Einblicke in den Arbeitsalltag mit der Tierhaltung sowie dem Obst- und Gemüseanbau erhält der Besucher bei seinem Rundgang über das 12 ha große Gelände.

Von der Tierhaltung bis zum Gartenbau und Handwerk reicht das Spektrum der unmittelbar vom Besucher verfolgbaren Aufgaben.

Als ARCHEHOF fokussiert sich die Domäne Dahlem beispielsweise auch auf Tiere, die zu den vom Aussterben bedrohten Rassen gehören.

Der Gartenbau ist insbesondere der Nachhaltigkeit verpflichtet:
Mit der Unterscheidung der Früchte im Nährstoffgehalt nach Schwach-, Mittel- und Starkzehrern und dem Anbau auf wechselnden Teilstückenbeachtet der Gartenbau der Domäne Dahlem die Fruchtfolge.

Der Hofladen bietet dann gleich die Erzeugnisse an: Es gibt erntefrisches Obst und Gemüse wie Erdbeeren, Himbeeren, Kürbisse und Salate sowie aromatische Kräuter von Salbei bis zu Koriander. Dies alles aus kontrolliert ökologischem Anbau in hochwertiger BIO Qualität.

 

Und auch das traditionelle Handwerk ist vertreten: In den selbstständigen Betriebswerkstätten werden Produkte von der Hofschmiede über die Töpferei und Keramikwerkstatt bis zur Möbelrestauration und Fassmalerei gefertigt. Diese können ebenfalls vor Ort erworben werden.

Das Museum
Ob beim guten alten Kaufmannsladen oder der historischen Fleischerei – das Motto
„Vom Acker bis zum Teller“ ist auch hier sichtbar.
Die Museums-Standorte CULINARIUM und HERRENHAUS
präsentieren anschaulich Themen der landwirtschaftlichen
Urproduktion über die Verarbeitung und den Handel bis zum Verzehr und Genuss von Lebensmitteln.

 

 

 

Projekte
Die Stiftung initiiert und realisiert mit Hilfe von externen Mitteln und durch Partnerschaften zu Universitäten, Stiftungen, Land und Bezirk eine Vielzahl anspruchsvoller Projekte:

Diese reichen von Themengebunden Forschungsaufträgen über die „Sammlung im Netz“, welche digital Exponate und Forschungsergebnisse zur Verfügung stellt, bis hin zu Führungen und Workshops – siehe auch die eingangs erwähnte Fortbildung in der Bienenkunde.

Besuch
Inzwischen heißt das Gut Besucher wieder täglich von 7-22 Uhr willkommen!
Auch die Ausstellungshäuser sind mit entsprechenden Öffnungszeiten wieder geöffnet.

Grund genug, sich für ein Picknick an diesen gastlichen, interessanten Ort zu begeben!

Kontakt
Stiftung Domäne Dahlem – Landgut und Museum
Königin-Luise-Straße 49, 14195 Berlin
Tel.: +49 30 66 63 00 -0
Fax: +49 30 66 63 00 66

Quelle und Fotos
Stiftung Domäne Dahlem

Bürgerstiftung Barnim Uckermark

Bitte vormerken:
Am 28. Mai 2021 ist der Tag der Nachbarn!
Überall  in Deutschland soll an diesem Tag ein Zeichen für gute und lebendige Nachbarschaft gesetzt werden.Vereine, Freiwilligenagenturen und Stiftungen engagieren sich besonders, so auch die Bürgerstiftung Barnim Uckermark.
Die Freiwilligenagentur Prenzlau beispielsweise lädt zu einem Nachbarschaftsfest.

 

Stiftungszweck
Die 2003 gegründete Stiftung fördert Bildung, Kultur und bürgerschaftliches Engagement, um ein offenes und demokratisches Zusammenleben in der Region zu unterstützen.

Insbesondere die Bildungs-Chancen von Kindern und Jugendlichen sowie die Stärkung von deren Rechten stehen im Fokus des Engagements.
Die Projekte werden mit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen neue Horizonte zu eröffnen und und ihr Selbstvertrauen zu stärken, initiiert und durchgeführt. (Foto: Bürgergarten Prenzlau)

Schwerpunkt Freiwilligen-Agenturen
Sowohl die 2008 in Kooperation zwischen der Bürgerstiftung Barnim Uckermark und der Stadt Eberswalde gegründete Freiwilligen-Agentur (FA) Eberswalde als auch die seit 2018 im Aufbau befindliche FA Prenzlau setzen die Ziele der Stiftung 1:1 um.
Sie sind für die Region professionelle Anlaufstellen für freiwilliges Engagement.

Freiwilligen-Agentur Eberswalde
Sie präsentiert sich „auf Zack“ und kann auf beachtliche Erfolge verweisen. Ob Anbieter oder Nutzer von Freiwilligendiensten – die Kreisstadt des Landkreises Barnim zeigt sich gut organisiert.

„Mit Abstand und draußen – gerne überlegen wir mit Ihnen gemeinsam wie es gehen könnte.“, heißt es gegenwärtig, da Corona viele direkte Einsätze ausschließt.

Mit einem Engagement-Finder hilft die Agentur online unmittelbar, für Privatpersonen, Gruppen, Unternehmen ein Betätigungsfeld bzw. Freiwillige zu finden.

Freiwilligen-Agentur Prenzlau
Ein Erzähl- und Familiencafé beispielsweise lädt in Prenzlau zum Austausch und Verweilen ein – gegenwärtig online bzw. mit Spaziergängen. Das freiwillige Engagement wird auch in der Kreisstadt des Landkreises Uckermark groß geschrieben. (Begegnungsstätte „Diester“, Foto: Torsten-Stapel)
Ähnliche Projekte, insbesondere Patenschaften, führen Menschen zusammen – seien sie verschiedener Nationalität oder Altersstufen.

Die Freiwillige-Aagentur richtete Anfang 2021 dank der Förderung der Deutschen Stiftung für Enagement und Ehrenamt ebenfalls eine zeitgemäße Engagement-Plattform ein und setzt damit von Anfang an auf professionelle, zeitgemäße Strukturen.

Kanaltheater Eberswalde
Die Stiftung unterstützt ebenfalls die Arbeit des Theaters Kanaltheater Eberswalde.

Es entwickelt aus den Themen der Region Theaterproduktionen mit überregionaler Relevanz.

Gegenwärtig: DIALOG ERWÜNSCHT!
Das Theater lädt ein, mit einer Fotostory Möglichkeiten zu zeigen, während der Pandemie im Stadtraum eine klare Haltung für eine pluralistische Gesellschaft zu beziehen.
Eine gewünscht spielerisch-humorvoll gehaltene Story verbindet so den analogen mit dem virtuellen Raum.

Kontakt
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
Eisenbahnstraße 3
16225 Eberswalde
Tel: (0 33 34) 49 74 82
E-Mail: kontakt(at)buergerstiftung-barnim-uckermark.de

Quelle und Fotos
Bürgerstiftung Barnim Uckermark
www.Tag der Nachbarn.de

Corona und die Sozialstiftungen

Die Corona-Pandemie hat inzwischen alle Bereiche der Gesellschaft erfasst – entsprechend groß sind die Herausforderungen für die Institutionen, Verbände, Einrichtungen, die auf dem sozialen Sektor tätig sind.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins Stiftungswelt widmet sich insbesondere dem Aspekt der Herausforderungen für die Sozialstiftungen in dieser Zeit.

Das Wirken der Sozialstiftungen, die sich in vielfältiger Weise um Menschen kümmern, die am Rande der Gesellschaft stehen oder die in einer Phase ihres Lebens sind, in der sie auf Unterstützung angewiesen sind, ist derzeit besonders wichtig. Hierauf ist der Fokus der Beiträge im Magazin gerichtet.

Quelle
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Der Erfinder der Elektrizität – Arbeiten von Joseph Beuys

Anlässlich des 100. Geburtstags von Joseph Beuys (1921–1986) wird an verschiedenen Orten in Berlin an den ebenso genialen wie umstrittenenen deutschen Künstlern erinnert.
(Foto:  © Lothar Wolleh, Berlin)

Die Stiftung St. Matthäus in Berlin untersucht in einer gemeinsam mit dem ehemaligen Leiter des Hamburger Bahnhofs und Beuys-Experten Eugen Blume konzipierten Ausstellung in der St. Matthäuskirche (siehe Foto) die wenig beachteten religiösen Wurzeln im Schaffen Beuys‘.

Sie zeigt Arbeiten von Joseph Beuys aus unterschiedlichen Schaffensphasen: Im Zentrum des Kirchenraumes steht die „Dumme Kiste“ (1982), deren durch Filz isolierte Kupferseiten in die Frage der Energieleitung und der Möglichkeit des Austauschs von Kräften führen.

Des weiteren zu sehen ist u.a. auch die Titelgebende Herz-Jesu-Serie „Der Erfinder der Elektrizität, der Dampfmaschine, der Stickstoffsynthese usw.“ von 1971.

Arbeiten des Fotografen Lothar Wolleh, der zeitweise auch künstlerisch mit Beuys zusammenarbeitete, ergänzen die Schau.

Zeit:
09.04.2021 – 12.09.2021 – Informationen zur Pandemie-bedingt verschobenen Eröffnung finden Sie hier.

Öffnungszeiten:
Di-So 11-18 Uhr

Ort:
St. Matthäus-Kirche
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Kontakt:
Stiftung St. Matthäus
Geschäftsstelle
Auguststraße 80
10117 Berlin-Mitte

Telefon: +49 30 – 28 39 52 83
Telefax: +49 30 – 28 39 51 87

info@stiftung-stmatthaeus.de

Quelle und Fotos:
Stiftung St. Matthäus

 

Stiftung Sankt Matthäus

Seit jeher gilt die gute und bewährte Tradition, Kunst und Gemälde im Kirchenraum zu fördern. So bekommt, wer ein sakrales Bauwerk betritt, es unweigerlich mit Kunst zu tun.

Schauen wir beispielsweise auf Michelangelo, dessen Talent u.a. von den Medici in Florenz gefördert wurde oder auf die Freundschaft zwischen Luther und Lucas Cranach, welche letzteren als Maler der Reformation etablierte.
Ein Ort in Berlin, der insbsondere Ausstellungen Raum gibt:
Die Kirche St. Matthäus in Tiergarten, in welche regelmäßig sowohl zu Gottesdiensten, Ausstellungen und Musik geladen wird.
(Foto li.: Verhüllter Altar, Paula Doepfner, 2019)

Die gleichnamige Stiftung ist die Kunst- und Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
(Foto: Verhüllter Altar, Paula Doepfner 2019)

Wir stellen sie Ihnen im Monat April näher vor.

Unter dem Titel „Der Erfinder der Elektrizität“ eröffnet am 09. April 2021 eine Ausstellung zum Thema
„Joseph Beuys und der Christusimpuls“.

Quelle und Fotos
Stiftung Sankt Matthäus

Wildnis erleben

Wie wäre es, sich im nahenden Frühjahr einmal auf ganz besondere Wege zu begeben:
Die über 3.500 ha große Döberitzer Heide ist ein einmaliges Naturparadies und eine Oase unberührter Wildnis vor den Toren Berlins und lädt zum Entdecken ein!

Hier, im Havelland, leben gegenwärtig rund 90 Wisente, 24 Przewalski-Pferde und 90 Rothirsche.
Wisent und Przewalski-Pferd waren im 20. Jahrhundert außerhalb von Zoos und Gehegen ausgestorben. In der Döberitzer Heide leben sie wieder frei in der Natur und kehren zurück zu ihrem ursprünglichen Verhalten.
(Foto: Cécile Zahorka)

Den Erhalt dieses Naturschutzgebietes unterstützt die Bundesweit agierende Heinz-Sielmann-Stiftung.

Individuelle Besuche sind möglich.

Veranstaltungen werden ansonsten online präsentiert,
beispielsweise zum Tier des Monats,
der Europäischen Sumpfschildkröte am

9.03.2021.
18-18.45 Uhr.

Nähere Infos hier!


Quelle und Fotos
Heinz Sielmann Stiftung

 

Stiftung Europa-Universität Viadrina

Vor 20 Jahren. im Jahre 1991, wurde sie vom Land Brandenburg gegründet: Die in Frankfurt/Oder ansässige Europa-Universität Viadrina.

Um nicht lediglich als Landes-Universität zu fungieren, sondern darüber hinaus insbesondere auf dem Gebiet der auswärtigen Kulturpolitik gesamtstaatliche Aufgaben zu erfüllen, engagierte sich die Universität seit dem Jahr 2001 zusätzlich für ihre Weiterentwicklung zur Stiftungsuniversität.

Seit 2008 gibt es diese, und sie ermöglicht u.a. mehr Spielraum bei der Gestaltung des Universitätslebens, vor allem bei der Einwerbung zusätzlicher finanzieller Unterstützung.
(Foto: © Heide Fest)


Stiftungszweck
Die Stiftung ermöglicht der Universität einen Zugewinn an Autonomie, der durch Verkürzung der bisherigen Entscheidungswege die Effizienz im Handeln sowie die Motivation der Universitätsmitglieder steigert.
Dadurch ergibt sich eine höhere Berechenbarkeit des Handlungsrahmens, in dem sich die Universität bewegt.

Des Weiteren und insbesondere unterstützt die Stiftung Aktivitäten, welche die Attraktivität  und Sichtbarkeit der Universität vergrößern. Dies ist vor allem bei der Einwerbung zusätzlicher finanzieller Unterstützung hilfreich.

Die Europa-Universität
Ihr Name ist Programm: Europa-Universität Viadrina – das bedeutet, Europa nicht einfach geschehen zu lassen, sondern durch Forschung und Studium mitzugestalten.

In den Fakultäten Rechts- Wirtschafts- und Kulturwissenschaften bildet die Universität in bi- und trinationalen Studiengängen Studenten aus mehr als 80 Ländern aus.
Sie kooperiert mit ca. 200 Partneruniversitäten weltweit – Viadrina-Studenten zählen zu den mobilsten in Deutschland.

Die Lage an der Grenze zu Polen initiiert insbesondere Aktivitäten, die das Zusammenwachsen der europäischen Nachbarn mitzugestalten.
(Foto: © Heide Fest)

Den Bachelor- und Masterabschluss können die Studierenden in den Fächern
Rechtswissenschaften
Kulturwissenschaften
Wirtschaftswissenschaften
erwerben. Der Schwerpunkt liegt hier auch auf internationalen Inhalten – sie reichen von Europäischem Wirtschaftsrecht über Europäische Kulturgeschichte bis hin zu Internationaler Betriebswirtschaftslehre.

Studieren während der Pandemie
So, wie während der Pandemie bisher, wird auch das Sommersemester zunächst ausschließlich digital stattfinden. Für Studierende und Mitarbeiter, die dringliche Angelegenheiten vor Ort klären müssen, sind eigens Test-Zentren eingerichtet. Ansonsten sind die Vorlesungen, Seminare, Arbeitsergebnisse lediglich im jeweiligen Homeoffice zu empfangen / abzuhalten / auszutauschen.

Um die negativen Folgen der Corona-Pandemie auf den Studienverlauf abzumildern, hat das Land Brandenburg eine Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit beschlossen:

Für Studierende, die im Sommersemester 2020 oder im Wintersemester 2020/21 eingeschrieben waren, gilt eine jeweils um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit.
Für Studierende, die sowohl im Sommersemester 2020 als auch im Wintersemester 2020/21 eingeschrieben waren, gilt eine um zwei Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit.

Kontakt
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder),
Große Scharrnstraße 59,
D-15230 Frankfurt (Oder)

Telefon: +49 331 866 4999
Fax: +49 331 866 4998
E-Mail: mwfk [at] mwfk.brandenburg.de

Quelle und Foto
Europa-Universität Viadrina

Musikalischer Gottesdienst in der St. Matthäus-Kirche

Die St. Matthäus-Kirche ist sowohl Gabe als auch Verpflichtung: Inmitten des Kulturforums, einem  herausragenden Ort nationaler wie internationaler Kunst und Kultur gelegen, lädt sie zu Gottesdiensten und Konzerten.

Die St. Matthäus Stiftung hat es sich entsprechend zur Aufgabe gemacht, durch eigene Projekte und in Kooperationen das nachhaltige Gespräch der Kirche mit Künstlerinnen und Künstlern zu fördern.

Gegenwärtig bieten die sonntäglichen hORA-Gottesdienste eine liturgische Form, welche Glauben und künstlerische Ausdrucksformen, wie sie am Kulturforum vorherrschen, miteinander in Beziehung setzt.

Immer sonntags um 18 Uhr finden diese Gottesdienste statt – demnächst:

 

 


Zeit:

14. Februar 2021, 18 Uhr

Ort:
St. Matthäus-Kirche im Kulturforum Tiergarten
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

Gottesdienst:
Predigt: Superintendent Dr. Bertold Höcker, Kirchenkreis Berlin-Stadtmitte
Liturgie: Pfarrer Florian Wilcke

Musik für Mezzosopran und Klavier von Arthur Honegger und Ernst Wally
Mitwirkende: Anna-Luise Oppelt, Mezzosopran; Liana Narubina, Klavier; Lothar Knappe, Orgel

Quelle und Fotos:
Stiftung St. Matthäus

 

Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik

Die Raecke-Stiftung schaut nach vorn – Kunst und Kultur laden hoffentlich im Mai wieder zum direkten Genuss.

Mit mehreren Veranstaltungen widmet sie sich Klängen, Themen, Impressionen rund um die Neue Musik.
Zu erleben sind diese in der  Musikbrennerei in Rheinsberg.

Am Freitag, d. 21. Mai  2021
um 17 Uhr
findet beispielsweise dort das Konzert:

KLEEBLÄTTER – Zyklus nach Bildern von Paul Klee für zwei klangerweiterte Flügel

statt.
Es ist Bestandteil eines 3-tätgigen Festivals (s.u.).

Stiftungszweck
Die noch junge, im Jahr 2018 von dem Komponisten und Musiker Hans-Karsten Raecke gegründete Stiftung hat sich zur Aufgabe gestellt, das umfangreiche und vielfältige Werk des Künstlers der Nachwelt zu erhalten – mittels Konzerten und dem Festival „klangkunst gegenwärts“.

Festival Klangkunst gegenwärts
Das dreitägige Festival findet 2021 zum ersten Mal statt,
vom 21.-23. Mai.
Hans-Karsten Raecke möchte es in dieser Form als musikalische Veranstaltung der Stiftung etablieren.
Gast-Künstler sind u.a. Musiker und Musikerinnen aus Würzburg.

In konzentrierter Form werden Kompositionen und Improvisations-Projekte aufgeführt, wie sie Hans Karsten Raecke in seinen spezifischen Arbeitsschwerpunkten in vielfältiger Ausprägung erarbeitet hat:

Der klangerweiterte (präparierte) Flügel
Graphische Partituren
Neue Instrumentenkunst für Neue Musik
Klangskulpturen
Improvisation

Der 1. Tag des Festivals ist auf besondere Weise Paul Klee gewidmet:
Werke des Malers dienen quasi als Melodie- und Struktur-Geber, sie inspirierten den Komponisten zu seinem Zyklus „Kleeblätter“.

Die Schichtungen der farbigen Quadrate im Klee-Bild „Alter Akkord (Klang)“ beispielsweise werden in der musikalischen Komposition  in Arpeggien auf dem Flügel gespielt.

Der 2. Tag des Festivals lädt zu „Musik in 5 Räumen“, von immer neuen Musikern gespielt. Innerhalb von 4 Stunden können sich die Besucher gefüllter und gefühlter Stille hingeben.

Am 3. Tag gelangt SONATAS AND INTERLUDES, das richtungweisende Werk von John Cage, gespielt auf zwei verschieden präparierten Flügeln, zur Aufführung.

Veranstaltungsort ist das Haus in der Königstr. 14 in Rheinsberg.

Ausstellung für Auge und Ohr
Zu sehen und zu hören gibt es Vielerlei: Vom Klangerweiterten Flügel über graphischen Partituren bis hin zur Vorführung von Instrumenten reicht die Palette dieser Schau.

70 Instrumente hat Hans-Karsten Raecke bislang gebaut, und zu jedem gibt es auch eine Komposition.
Spielwitz und eine entsprechende Performance zeigen dabei eine andere, vom klassischen Musikverständnis abweichende Seite der Musik.

Wer möchte, kann auch selbst einige Instrumente ausprobieren – beispielsweise eine Glasposaune oder das „Eiserne Dreieck“ (div. Schlaginstrumente).

Der Besuch des Museums beinhaltet eine sachkundige Führung durch den Komponisten.

 

Hans-Karsten Raecke
Der Komponist Hans-Karsten Raecke (geb. 1941 in Rostock) studierte Komposition an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und war anschließend Meisterschüler des Komponisten Paul Dessau.

Er gründete seine „Klangwerkstatt“ zunächst in Berlin und später auch in Mannheim, wo er 26 Jahre lang die Musiktage der Klangwerkstatt organisierte und leitete.

Raecke fühlt sich „stark der Eisler’schen Tradition verpflichtet“ und betrachtet
das Kompositionshandwerk als eine „Kunst zwischen Strukturdenken und Klangsinnlichkeit“.
Konzertreisen unter Einsatz der von ihm live-elektronisch und bautechnisch weiterentwickelten Instrumente führten ihn ab 1990 in viele Städte Europas.
Seit 2014 lebt der Künstler in Rheinsberg.

Kontakt
Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik
Königstr. 14
16831 Rheinsberg
Tel.: 033931 / 80 89 00
E-Mail: info@hkr-stiftungneuemusik.de

Quelle und Fotos
Hans-Karsten-Raecke-Stiftung

Stiftungshandeln und die Ziele für nachhaltige Entwicklung

EINE FRAGE DES KLIMAS – so lautet der Schwerpunkt der Berliner Stiftungswoche vom 13.-23. April 2021.
Ob Klimawandel, das gesellschaftliche oder politische Klima – zu diesen Themen werden die Stiftungen über ihre Tätigkeit Rechenschaft ablegen und Projekte anbieten.

Stiftungsvermögen, Förderkriterien, Veranstaltungsorganisation:
Es gibt viele kleine Hebel, über welche Stiftungen klimafreundlich agieren und damit auch eine gesellschaftliche Vorreiterrolle einnehmen können.
Stiftungshandeln ist natürlich auch hinsichtlich der Umsetzung der Ziele für die nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) gefragt.

Das Gute ist: Jeder kann zum Klimaschutz beitragen – es gibt vergleichsweise einfache Möglichkeiten, damit zu starten.

Mit zahlreichen Online-Veranstaltungen und einigen Vor-Ort-Terminen lädt die nunmehr 12. Ausgabe der Berliner Stiftungswoche Insider und Interessierte zu einem vielfältigen Angebot.

Für Stiftungen hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen, passend auch zum Thema der Stiftungswoche, in dem Bericht “Gemeinsam zu mehr Nachhaltigkeit: Das Potenzial des Stiftens für die SDGs” einfache Herangehensweisen herausgearbeitet, wie Stiftungen zu den SDGs beitragen können.

Quelle und Grafik
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Der Finger im Buch. Die unterbrochene Lektüre im Bild

Die Berliner Buchläden sind geöffnet.
Womöglich hat dies den einen oder anderen, die eine oder andere zum Lesen inspiriert, in diesen Zeiten mehr vielleicht als sonst …

Das Lesen werde wie das Schreiben immer wieder unterbrochen, klagt die Schriftstellerin Virginia Woolf 1928:
Das sei ein Fluch der modernen Umwelt. Selbst die Bibliothek ist Teil „der Fabrik“ und lenkt ab.

Wie Woolf haben auch andere Literaten, etwa Marcel Proust oder Hermann Hesse, das Lesen kommentiert und seinen prekären Status betont.

Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider (Universitätsbibliothek Leipzig) findet eine andere Quelle der Inspiration: die Kunst.

Gemälde, Fotografien und Skulpturen halten eine Geste fest, die den Finger, genutzt als Lesezeichen, dokumentiert.
Schneider betrachtet diese „intime“ Verbindung zwischen Buch und Lesergestalt, den Moment der Unterbrechung des Lesens.

Veranstaltung:
Virtuelles Werkstattgespräch mit Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider (Universitätsbibliothek Leipzig)
Fachliche Betreuung: Dr. Christian Mathieu

Zeit:
Di, 12. Januar 2021
18.15 Uhr

Ort:
online

Anmeldung:
siehe Webseite

Quelle:
Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Staatsbibliothek Berlin

Foto: Gemälde von Girolamo Francesco Maria Mazzola (1503-1540).© Imago images/Leemage

 

Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen

100 Jahre Rundfunk aus Königs Wusterhausen – das Sender- und Funktechnikmuseum feierte dieses Jubiläum im gesamten Jahr 2020.

Emtsprechend wird die größte Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald, im gewässer- und waldreichen Dahme-Seengebiet in unmittelbarer Nähe zu Berlin gelegen, auch als als Wiege des Rundfunks in Deutschland bezeichnet.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung Funkerberg Königs Wusterhausen ist es, das Unikat des Senders Königs Wusterhausens am Funkerberg als technisches Denkmal und Museum zu erhalten.

Das Museum Funkerberg gibt mit historischen Exponaten Einblick in die Entwicklung des Rundfunks und beleuchtete insbesondere im vergangenen Jahr mit zahlreichen, monatlich stattfindenden Veranstaltungen die Geschichte des Rundfunks und Standortes.

Dem Anlass-gebenden Medium gerecht werdend, gelangte bzw. gelangt dankenswerter Weise auch im Corona-Jahr und darüber hinaus Wissenswertes und Unterhaltsames an die interessierte Öffentlichkeit:

100 Jahre Rundfunk
Hier besonders zu empfehlen ist der „Thementag 100 Jahre Rundfunk“ des Senders radioeins.
Dessen Beiträge, u.a. Aufnahmen der Comedian Harmonists und zahlreiche Original-Reportagen,
so vom 100-Meter-Finale der Männer bei den Olympischen Spielen 1936,
sind noch bis zum 22.12.2021 abrufbar.

Stiftung und Museum „Funkerberg Königs Wusterhausen“

Am 5. März 2003 traf sich zum ersten Mal eine Gründerinitiative zur Bildung einer Stiftung, die als Ziel die Sicherung des Bestandes der denkmalgeschützten Sendeanlagen auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen hat.

Am Internationalen Museumstag, dem 18. Mai 2003, wurde dann  an historischer Stätte die Stiftung gegründet.

Sendetechnik aus einem Jahrhundert gibt es am Standort zu besichtigen.

 

 

 

Geschichte
Bereits im Jahre 1911 wurden auf dem damaligen Windmühlenberg von Königs Wusterhausen durch ein Luftschiffer- und Telegraphenbatallion funktechnische Versuche durchgeführt.

 Aufgrund der äußerst erfolgreichen Versuche wurde beschlossen, an diesem Platz eine feste Militärfunkstation zu errichten.

Dem Platzmangel geschuldet, wurden weitere Anlagen auch im Umfeld errichtet (siehe 2. Foto oben).

Am 22.Dezember 1920 wurde erstmalig ein Weihnachtskonzert mit Instrumentalmusik ausgestrahlt (Foto: 1922).

So wurde 1927 eine der damals modernsten Großrundfunksendeanlagen im Langwellenbereich im benachbarten Zeesen in Betrieb genommen.

Die Sendeanlagen auf dem Funkerberg und auf dem Gelände in Zeesen überstanden den 2.Weltkrieg fast völlig unversehrt und wurden unmittelbar nach Kriegsende von den sowjetischen Truppen besetzt.

Nachdem sie sich von der Funktionstüchtigkeit der Anlagen überzeugt hatten, wurden große Teile der Sendeanlagen auf dem Funkerberg sowie alle sendetechnischen Anlagen des Bereiches Zeesen im Rahmen von Reparationsleistungen abgebaut. Die Sendehäuser in Zeesen wurden gesprengt.
(Foto: Weltrundfunksender Zeesen; Radio Museum)

Der aufgrund seiner imposanten Bauweise legendäre Sender, ein100-Kilowatt-Mittelwellensender, war nach bewegter Geschichte noch bis1989 in Betrieb.

1995 wurde der gesamte Sendebetrieb auf dem Funkerberg eingestellt.

Funkerberg heute
Neben dem Besuch des Geländes und Museums lädt auch alljährlich die Funkerbergbörse zum Tausch, Verkauf und Erwerb technischer Geräte.

 

 

Den Besuch des historischen Ortes mit
Vorführungen und mehr dürfen wir uns, wenn es die Lage hoffentlich bald wieder zulässt, für dieses Jahr vornehmen.

 

 


Kontakt

Stiftung Funkerberg
Funkerberg 20
Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

Sender- und Funktechnikmuseum
Funkerberg 20
Senderhaus 1
15711 Königs Wusterhausen

Telefon: 03375 294755
Email: museum@funkerberg.de

Quelle und Fotos
Stiftung und Museum Funkerberg
Förderverein „Sender Königs Wusterhausen“ e.V.
www.koenigs-wusterhausen.de

 

De Gruyter Stiftung

Gerade während der CORONA-Pandemie ist sie höchst aktuell: Die Digitalisierung von Schule und Hochschule.

Der Band versammelt Essays von Expertinnen und Experten aus Schulen und Hochschulen, Politik, Journalismus und Computerwelt.

 

Sie formulieren mit aufmerksamer Nachdenklichkeit Konzepte und Erwartungen an Lernen und Lehren der Zukunft, wenn alles digital wird.

Erschienen ist das Werk im De Gruyter Verlag – seit 270 Jahren bereits eine namhafte Adresse für die Veröffentlichung erstklassiger wissenschaftlicher Werke.

Stiftungszweck
Die gleichnamige Stiftung unterstützt Verlage und AutorInnen mit Druckkosten- und Redaktionskosten-
zuschüssen zu wissenschaftlichen Werken.

Sie gewährt auch finanzielle Unterstützung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften,
vergibt Stipendien zur Förderung des Verlegernachwuchses in wissenschaftlichen Verlagen und einen Literaturpreis für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften.

Des Weiteren gibt die Stiftung Buchspenden an wissenschaftliche Bibliotheken, insbesondere im Ausland.

Der Verlag
De Gruyter verlegt seit 270 Jahren erstklassige wissenschaftliche Werke.

Der weltoffene internationale Verlag veröffentlicht jährlich über 1.300 neue Buchtitel und mehr als 900 Zeitschriften.

Bereiche:
Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Medizin, Mathematik,
Technik, Computerwissenschaften,
Naturwissenschaften und
Recht.

 

Eine breite Palette an digitalen Medien rundet das Angebot ab.

De Gruyter gehört darüber hinaus zu den führenden Verlagen für Open Access – Literatur kann kostenfrei und öffentlich im Internet gelesen werden.

 

 

 

Walter de Gruyter (1862 – 1923)
Der Verleger widmete sich Zeit seines Lebens der wissenschaftlichen Forschung.

Er verband schon vor hundert Jahren Tradition und Wandel, schuf so einen modernen wissenschaftlichen Verlag, in der der Wissenschaftler als Autor im Mittelpunkt steht.
De Gruyter folgte dabei immer seiner Prämisse, dass nur ein starker Verlag für die Wissenschaft fruchtbar“ sein könne.

Das Vermächtnis des Verlegers griffen drei Enkelinnen von Walter de Gruyter auf.
Sie gründeten im Jahr 2006 gemeinsam mit weiteren Gesellschaftern des Verlages die Walter de Gruyter Stiftung.

Kontakt
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13D
10785 Berlin
Tel.: +49 30 260 05-0
Fax: +49 30 260 05-251
E-Mail: service@degruyter.com

Quelle
Walter de Gruyter Verlag

 

Virtuell: Chaos & Aufbruch

Die Sonderausstellung „Chaos & Aufbruch – Berlin 1920|2020“  im Märkischen Museum reflektiert die Entstehung Berlins.
Quasi über Nacht wurde die Stadt quasi mit dem Groß-Berlin-Gesetz aus dem Jahr 1920 zur Metropole.

Die zentrale Fragestellung der Schau widmet sich der Thematik: Wie „gelingt“ eine Großstadt? Wie wachsen selbstständige Städte erfolgreich zu einer einzigen Metropole zusammen?

Auch die Zukunftsfähigkeit Berlins steht bei «Chaos & Aufbruch» auf dem Prüfstand – mit aktuellen Bezügen etwa zur Wohn- und Verkehrssituation, zur Frage nach der Identität Berlins und zum Verhältnis zum Umland.

Zeit:
Vom 26. August 2020 bis 30. Mai 2021
Gegenwärtig: online

Ort:
Wenn nach Coronabedingtem Besuchsstopp wieder geöffnet:

Märkisches Museum
Am Köllnischen Park 5
10179 Berlin

Quelle:

und
www.berlin.de

 

Stadt im Umbruch – Infrastruktur für Berlin 2050

Berlin wächst – das bedeutet, sich auf Veränderungen rechtzeitig einzustellen und deren Herausforderungen langfristig zu bedenken.

Für ein Berlin im Jahr 2050, das seine Klimaziele erreichen und Teilhabechancen für alle eröffnen will, ist entsprechend eine ambitionierte Infrastrukturpolitik gefragt.
Der ökologische Umbau und die soziale Erneuerung der Stadt brauchen gute Ideen, politischen Willen und vor allem Zeit.

Anlässlich der Veröffentlichung des Infrastrukturatlas diskutieren
in einer Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung

 

Jens-Holger Kirchner, Stabsstellenleiter für Großprojekte, Berlin Senat und
Dr. Ellen Ueberschär, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Veranstaltung findet als online-Diskussion statt.
Weitere Infos hier.

Zeit:
Mittwoch, 11. Nov. 2020
17.00 Uhr

Ort:
online (s.o.)

Quelle:
Heinrich Böll Stiftung
Foto:
Berlin.de, © dpa

 

Stiftung Morgenland

Sie hat einen besonderen Zusatz:
Sie ist die 1000. Berliner Stiftung!

Gegründet am 21. September 2020, darf sie sich mit dieser besonderen Zahl schmücken.

Die Stiftung geht hervor aus der „Morgenländischen Frauenmission“, die 1842 von zehn Frauen in Berlin als Frauenverein für christliche Bildung des weiblichen Geschlechts im Morgenlande gegründet wurde – damals einer der ersten deutschen von Frauen gegründeten Vereine überhaupt.

Stiftungszweck
Zweck der Stiftung ist die Unterstützung und Förderung von überwiegend kirchlichen Projekten für Mädchen und Frauen – vor allem bei der Bildung und Ausbildung.

Geschichte
Der wie o.g. 1842 in Berlin gegründete „Frauenverein für christliche Bildung des weiblichen Geschlechts im Morgenlande“ war der erste deutsche Verein, welcher insbesondere von Frauen für Frauen entstand.
Um Lehrerinnen zu jener Zeit „ins Morgenland“ senden zu können, bedurfte es zahlreicher Ansätze und Initiativen. Seit 1846 aber wurden Missionarinnen nach Indien, später auch nach Indonesien, Korea, Persien, China und Afrika gesandt.

Erst nach 40 Jahren schließlich gewährte König Wilhelm I. 1883 die Anerkennung des Vereins  mit den Rechten einer juristischen Person.

1919 wurde von der MFM das ehemalige Missionsheim Friedrich von Bodelschwinghs in der Berliner Finckensteinallee als Bibelschule erworben, welches heute Sitz der Stiftung ist.

1939 wurde die Bibelschule durch die Nazi-Herrschaft aufgelöst und erst 1945 wieder eröffnet – zunehmend dann als Ausbildungsstätte für Gemeindehelferinnen. 1969 stellte die Schule ihre Tätigkeit ein und wurde als „Hotel Morgenland“ weiter geführt. Es war und ist bis heute – modern und ergänzt um Tagungsräume – ein Ort der Begegnung für Christen aus aller Welt.

Von ihrem Sitz in der Finckensteinallee aus engagiert die Stiftung sich gemäß ihrer Satzung.


Projekte

Talitha Kumi – Ev.-lutherische Schule und Familienzentrum in Beit Jala /Palästina
Die Morgenländische Frauenmission unterstützt diese Schule seit ihrer Gründung 1851.
Am Anfang beteiligte sich durch Übernahme der Gehälter von zwei Lehrschwestern und durch Beiträge zum Bau der Schule. Heute hat die Morgenländische Frauenmission zwei Schulpatenschaften übernommen.

Unterstützung des Projektes „Mehr Pfarrerinnen für Äthiopien“
Die Mekane Yesus Kirche – eine der größten lutherischen Kirchen weltweit braucht ausgebildete PfarrerInnen. Frauen das Theologie-Studium  ermöglichen – sei es durch Stipendien oder durch eine entsprechende Ausstattung der Seminare – dabei ist der Verein gemeinsam mit dem Berliner Missionswerk behilflich.

Unterstützung des Schulungszentrums „Maranatha“ in Nias / Indonesien
Das Schulungszentrum befähigt Frauen durch eine Ausbildung, eine selbstständiges Leben führen zu können. Die Morgenländische Frauenmission entsandte Schwestern dorthin und unterstützt die Schule finanziell.

Heimat für demenzerkrankte Menschen „Wohnen im gutem Geist“
Mehrmals im Jahr inititert der Verein Treffen, Begegnungen und Andachten mit zwei Wohngruppen in Berlin-Marienfelde.

Notunterkunft für Flüchtlinge im Ejf Wohnheim in Berlin-Lichtenrade
Die Unterkunft  wurde am 18.09.2014 in der Trägerschaft des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) eröffnet. Die Frauenmission unterstützte hier insbesondere freizeitpädagogische Angebote für Flüchtlingskinder.

Weitere Infos, auch zu vergangenen Projekten hier.


Kontakt
Stiftung Morgenland
Finckensteinallee 23-27
12205 Berlin
Büro zeitweise: 030 – 843 889 62

Quelle und Fotos
Morgenländische Frauenmission
Stiftung Morgenland

1000. Stiftung in Berlin gegründet

Die Schallmauer wurde durchbrochen:

Berlin hat jetzt 1000 Stiftungen!

Am 21. September 2020 wurde die „Stiftung Morgenland“ als gemeinnützige Stiftung anerkannt und darf sich nun mit der besonderen „1000“ schmücken.

Wir stellen sie Ihnen als
Stiftung des Monats im November näher vor!

Seit der Jahrtausendwende ist ein starker Zuwachs an Stiftungen in Berlin zu verzeichnen.
Am 1. Januar 2000 gab es in Berlin 357 Stiftungen. Seither sind also 643 Stiftungen hinzugekommen.
Das entspricht einem Anstieg um 180 Prozent.

Zum Vergleich:
Zwischen den Jahren 1980 und 2000 stieg die Zahl an Stiftungen lediglich um 164.

Über 90 Prozent der Stiftungen verfolgen gemeinnützige Zwecke. Die Stiftungszwecke sind vielfältig. Besonders häufig betreffen sie den Bereich Soziales, Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Bildung oder auch Gesundheit.

Dabei werden auch relativ ungewöhnliche Bereiche abgedeckt:
So kümmert sich eine Stiftung beispielsweise speziell um Erdnussallergiker, eine andere Stiftung fördert die Erhaltung und den Betrieb historischer Fluggeräte, eine weitere Stiftung fördert das Blindenhundewesen, wieder eine andere die Arbeitssicherheit beim Umgang mit Flüssiggas.

Berlins älteste Stiftung ist die im Jahre 1244 gegründete Stiftung „Zum heiligen Geist“ in Spandau.
(Foto: 10. Berliner Stiftungstag 2019 © Gregor Baumann)

Andreas Münch, Referatsleiter Stiftungsrecht, Normprüfung in der Senatsverwaltung für Justiz, bescheinigt dem Stiftungswesen in einem Kurzinterview für die Stiftung INVITRUST eine positive Perspektive:

„Da wir in den letzten Jahren relativ stabile Zuwachszahlen verzeichnen konnten, gehen wir davon aus, dass sich daran auch in der näheren Zukunft nicht viel ändern wird.“

Das gesamte Stiftungsvermögen aller bürgerlich-rechtlichen Stiftungen mit Sitz in Berlin bezifferte Andreas Münch auf reichlich 4 Mrd. €.

Hinsichtlich der Mehrheiten betreffs gemeinnütziger und privater Stiftungen befragt, konstatiert er ein deutliches Übergewicht zu den gemeinnützigen Stiftungen hin:
„Es werden deutlich mehr gemeinnützige als privatnützige Stiftungen errichtet. In den letzten zehn Jahren lag der Anteil der neuen privatnützigen Stiftungen bei weniger als 10% der neu errichteten Stiftungen. Die Tendenz ist jedoch steigend.“

Die Befürchtung, dass im Stiftungsbereich wie im Ehrenamt geeigneter und engagierter Nachwuchs fehlen könnte, teilt Münch nicht.
„Das wird allgemein geäußert. Bislang ist die Zahl der Stiftungen, die größere Probleme bei der Gewinnung von Nachfolgern für Mitglieder der Stiftungsorgane haben, jedoch noch nicht besonders erheblich.“

Quelle
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Stiftungsaufsicht

 

Auf dem Weg zur Stiftungsrechtsreform

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den Referentenentwurf zur Stiftungsrechtsreform vorgelegt – ein wichtiger erster Schritt im Gesetzgebungsverfahren für ein zukunftsfähiges Stiftungsrecht.

Um die Arbeit deutscher Stiftungen und damit ihr gemeinnütziges Engagement zu erleichtern, forderte der Bundesverband Deutscher Stiftungen seit langem eine Reform des Stiftungsrecht.

Im Jahr 2018 hat sie deshalb die Kampagne „Stiftungsrechtsreform jetzt“ ins Leben gerufen.

In deren Rahmen wandten sich über 1.200 Stiftungen aus ganz Deutschland an Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) und an die Bundestagsabgeordneten vor Ort und erinnerten sie an ihr Versprechen, das Stiftungsrecht auf Basis der Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stiftungsrecht“ zu ändern.

Dass der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz nun vorliegt, ist auch das Ergebnis dieses Engagements.

Quelle und Grafik
Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Stiftung Genshagen

Europa bedarf auch 30 Jahre nach den politischen Umbrüchen intensiver Gestaltung, bedarf stetiger Auseinandersetzung mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen in Gesellschaft und Politik.

Die Stiftung Genshagener Heide widmet sich den politischen und kulturellen Aspekten der europäischen Einigung.
Sie versteht sich als Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Stiftungszweck
Ziel der Stiftung ist es, Europa in seiner kulturellen Vielfalt, politischen Handlungsfähigkeit, sozialen Kohärenz und wirtschaftlichen Dynamik zu stärken.
Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt den deutsch-französischen und den deutsch-polnischen Beziehungen sowie dem Weimarer Dreieck – dem außenpolitischen Gesprächs- und Konsultationsforum Deutschlands, Frankreichs und Polens.

Im Jahr 1993 als Berlin-Brandenburgisches Institut (BBi) für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V. gegründet, orientierte sich die 2005 daraus erstandene Stiftung mehr und mehr auf Euorpa:
Ein neuer Arbeitsbereich Kunst- und Kulturvermittlung in Europa wurde geschaffen, der Arbeitsbereich Europäischer Dialog erhielt nach und nach eine neue Ausrichtung.

Projekte
Stiftungsarbeit innerhalb des Weimarer Dreiecks
Dem Wunsch und Bestreben nach Verständigung, mehr Gemeinsamkeit und politischer Nähe insbesondere zwischen Deutschland, Polen und Frankreich Rechnung tragend, vertieft die Stiftung den konstruktiven Dialog: Angebote zum Austausch und zur Zusammenarbeit widmen sich insbesondere europäischen Zukunftsfragen.

Mit der Sommer- bzw. Winterschule beispielsweise und den Weimar Young Perspektives, die Berufseinsteiger aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft der drei Länder zusammenbringen, wird der Europa-Gedanke gestärkt. (Foto: © Charlotte Müller)

Zusammenhalt gestalten – Nachbarschaft in Europa
Das für 2020/21 aufgelegte Projekt widmet sich mit Fachtagungen, Workshops und Veranstaltungen wie z. B. einem Foto-Wettbewerb dem Theme Zusammenhalt zwischen und in Gesellschaften.

Auf Grund der gegenwärtigen Corona bedingeten Beschränkungen sind einige Aktivitäten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Webplattform Kultur und Nachhaltigkeit
Wie sehen Kunst und Kultur ihre Verantwortung für die nachhaltige Entwicklung?
Bildung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung und eine nachhaltige Kulturpolitik auf nationaler und europäischer Ebene erweisen sich zunehmend als Herausforderungen der Zukunft.
Die Plattform bietet ein Forum zum Austausch.

Weitere Infos zu den genannten Projekten und weitere Programmpunkte finden Sie hier!

Das Schloss
In den Jahren 1878–1880 auf dem Fundament eines vermutlich um 1700 erbauten Herrenhauses errichtet, diente das Schloss als Sitz der freiherrlichen Familie von Eberstein.
Der Park wurde in Anlehnung an die Vorbilder englischer Landschaftsparkgestaltung angelegt.
Von 1910 bis 1912 wurde das Schloss umgebaut und erweitert.

Nach der Enteignung zu Zeiten der DDR beherbergte es eine Landwirtschaftsakademie, seit 1991 dann die Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg.

1993 wurde das Schloss Sitz des neu gegründeten Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa e.V. (BBi) und ist heute Sitz der Stiftung Genshagen. (Foto: Ansicht im Herbst, ©René Arnold)

Veranstaltungstipp
Brandenburger Europagespräch „30 Jahre Deutsche Einheit“
Mit den Brandenburger Europagesprächen unterstützt die Stiftung Genshagen die Vernetzung europapolitisch interessierter Akteure in Brandenburg.

Am 12. November 2020 findet eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde zu Fragen um die Europapolitische Bilanz der deutschen Wiedervereinigung statt.

Digitale Veranstaltung – weitere Infos hier.

Kontakt
Stiftung Genshagener Heide
Am Schloss 1
14974 Genshagen

Tel. +49 3378 805931
Fax +49 3378 870013

Email institut(at)stiftung-genshagen.de

Quelle und Fotos
Stiftung Genshagen

Zusammengewachsen oder auseinandergelebt?

30 Jahre Deutsche Einheit – das bedeutet auch, Fragen zu stellen.
Die Stiftung Genshagen, unsere Stiftung des Monats Oktober, widmet sich mit einer Filmvorführung und anschließender Diskussion der Frage:
Hat sich die Hoffnung Europa erfüllt?

Der etwas andere Dialog: „Zusammengewachsen oder auseinandergelebt:

Wie steht’s um Europa 30 Jahre nach der Deutschen Einheit?“

Nach einer Filmpräsentation des deutsch-französischen Theater- und Forschungsprojekts „Utopia ’89 / Nous sommes le peuple“ findet eine Diskussion mit der
Berliner Autorin Lea Streisand,
dem ehemaligen Stadtpräsidenten von Wroclaw Rafał Dutkiewicz,
dem französischen Historiker Emmanuel Droit und
Alexander Clarkson vom King’s College London statt

(Moderation: Tamina Kutscher).

Weitere Infos hier.

Zeit und Ort:
8. Oktober 2020 von 18:00 bis 20:00 Uhr
Online mit deutsch-französisch-polnischer Simultanübersetzung
Anmeldung hier.

Quelle und Foto:
Stiftung Genshagener Heide
©Rene Arnold

 

Festgottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit

Auch wegen seiner Konzerte und der musikalischen Ausgestaltung der Gottesdienste ist der Berliner Dom ein vielbesuchter Ort in Berlin.
Die Berliner Dom Stiftung unterstützt bei der Finanzierung und Organisation.

Mit der 1966 entstandenen Messe des französischen Organisten Komponisten Maurice Duruflé wird ein berühmtes Werk sowohl für 176 Besucher im Kirchenschiff als auch für Tausende im online-stream dargeboten.

»Missa cum jubilo« von Maurice Duruflé mit Kammerorchester, Männerchor und Orgel

Predigt:   Christina Bammel
Liturgie:  Domprediger Thomas C. Müller
Chor:       Staats- und Domchor Berlin
Leitung:  Professor Kai-Uwe Jirka
Orgel:      Domorganist Prof. Dr. Andreas Sieling

Zeit:
3. Oktober 2020, 10-11.30 Uhr

Ort:
Berliner Dom
Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin
Am Lustgarten
10178 Berlin (Mitte)

und online (s.o.)

Quelle und Fotos:
Berliner Dom und
Berliner Dom Stiftung